Wangerland (10. 7. 2026) – Der Verkauf der Rundinsel im Wangermeer ist perfekt. Mit der notariellen Beurkundung haben Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak und Unternehmer Dirk Boll den Kaufvertrag für die Rundinsel im Wangermeer am Rande von Hohenkirchen unterzeichnet. Damit ist der Verkauf offiziell abgeschlossen. Szlezak sprach von einem „entscheidenden Meilenstein“, auf den Politik und Verwaltung über viele Jahre hingearbeitet hätten.
Die Rundinsel im Wangermeer soll zu einer Erlebnis- und Abendteuerinsel entwickelt werden. Foto: Gemeinde
Mehr als zehn Jahre lang wurde nach einer tragfähigen Zukunftsperspektive für die Rundinsel gesucht. Unterschiedlichste Ideen wurden entwickelt, Konzepte diskutiert und Gespräche mit potenziellen Investoren geführt. Unter anderem war die Urkunde schon einmal fast verkauft. Dann aber kam der potenzielle Investor in wirtschaftliche Schwierigkeiten und zog sich wieder zurück.
Langer Weg bis zum Verkauf
In einer neuerlichen Bewerbungsrunde hatte sich der Unternehmer und Touristiker Dirk Boll durchgesetzt, der in Hohenkirchen bereits als Geschäftsführer des „Wangerland Resorts“ engagiert ist. Er will die Rundinsel um künstlich geschaffenen Wangermeer zu einer hochwertigen Abenteuer- und Erlebnisinsel entwickeln, die Familien, Tagesgästen und Urlaubern außergewöhnliche Erlebnisse bieten und das Angebot des Hotels und Freizeitparks „Wangerland Resorts“ ergänzen soll. Gemeinde und Boll erwarten von dieser Verbindung wertvolle Synergien für den Tourismus und neue Impulse für die gesamte Region.
Bürgermeister Mario Szlezak und Unternehmer Dirk Boll haben heute den Kaufvertrag für die Rundinsel unterzeichnet. Foto: Gemeinde
Die Insel solle mit Augenmaß entwickelt werden. Eine massive, flächendeckende Bebauung der Insel sei nicht geplant. Der Gemeinderat hatte dem Verkauf bereits in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt. Mit der notariellen Beurkundung soll jetzt die konkrete Planung beginnen. Unmittelbar nach der Sommerpause werde der Fachausschuss den Aufstellungsbeschluss für die Bauleitplanung beraten, hieß es.
Grundstein für Projekt gelegt
„Viele Menschen haben sich Gedanken über die Zukunft der Rundinsel gemacht, zahlreiche Ideen wurden entwickelt und unterschiedlichste Konzepte diskutiert“, so Szlezak. „Heute können wir sagen: Wir haben einen starken Partner gefunden und den Grundstein für ein Projekt gelegt, das das Wangerland nachhaltig prägen kann.“ Die geplante Abenteuer- und Erlebnisinsel werde eine Strahlkraft weit über die Grenzen unserer Gemeinde hinaus entwickeln. „Davon werden nicht nur unsere Gäste profitieren, sondern auch unsere heimische Wirtschaft, unsere Gastronomie, unsere Beherbergungsbetriebe und viele weitere Unternehmen im Wangerland.“
Die Rundinsel biete eine einmalige Chance, etwas Besonderes für das Wangerland zu schaffen, sagte Boll bei der Unterzeichnung. „Unser Ziel ist es, einen Ort zu entwickeln, an dem Familien, Urlauber und Tagesgäste unvergessliche Erlebnisse sammeln können. Die Abenteuer- und Erlebnisinsel soll begeistern, überraschen und Menschen jeden Alters ansprechen.“
Geplant sei ein abwechslungsreiches Angebot mit Erlebnis- und Abenteuerattraktionen, Spiel- und Aufenthaltsbereichen sowie einzelnen Übernachtungsmöglichkeiten. „Uns geht es darum, die Insel mit Leben zu füllen und ein Ausflugsziel zu schaffen, das Menschen immer wieder gerne besuchen. Gleichzeitig legen wir großen Wert darauf, dass sich das Projekt harmonisch in die Landschaft einfügt und den besonderen Charakter des Wangermeeres bewahrt.“
Horumersiel/Schillig (10. 7. 2026) – Die Wangerland Touristik GmbH weist auf zwei neue Angebote im sommerlichen Aktivprogramm hin. Ab dem 20. Juli stehen dabei in Horumersiel und Schillig Bewegung, Achtsamkeit und das Erleben der Natur im Mittelpunkt.
Kinder dürfen sich in Schillig auf eine kreative Ferienwoche mit Yoga, Bewegung und Naturerlebnisse freuen. Von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 12 Uhr, stehen Yogaeinheiten am Strand, Musik- und Rhythmusspiele sowie kreative Bastelaktionen auf dem Programm. Dabei sollen Beweglichkeit, Fantasie und Achtsamkeit gleichermaßen gefördert werden.
Am Grünstrand in Horumersiel können Interessiere ab dem 3. August von Montag bis Samstag, jeweils von 9 bis 10 Uhr die Qigong-Formen „Daoyin Yangsheng Gong“ erproben. Dabei geht es darum, fließende Bewegungen, Atmung und geistige Konzentration zu vereinen. Die Kursleitung übernimmt Ewald Reginek, Trainer für Taijiquan und Qigong. Die Teilnahme ist an einzelnen Tagen, aber auch die gesamte Woche über möglich.
Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Diese ist online unter wangerland.de sowie in den Tourist-Informationen Horumersiel und Hooksiel möglich.
Friesland/Wangerland (9. 7. 2026) – Der Landkreis Friesland fordert die Landesregierung auf, den „Fischereidialog“ ernst zu nehmen. Insbesondere sollen das Landwirtschafts- und das Umweltministerium die Bedenken der betroffenen Fischer ernsthaft prüfen und die Planungen für die Fischfang-Schutzzonen entsprechend anpassen.
In einer Resolution unterstreicht der Landkreis Friesland die Bedeutung der Küstenfischerei für die Wirtschaft, den Tourismus und die regionale Identität in der Küstenregion. Foto: Klaus Schreiber
Der Kreisausschuss des Landkreises hat am Mittwochabend auf Initiative der CDU-Landtagsabgeordneten Katharina Jensen (Wangerland) eine entsprechende Resolution verabschiedet. Die europäische Biodiversitätsstrategie mit den geplanten „strengen Schutzgebieten“ führe in der Region zu erheblicher Verunsicherung. „Insbesondere in den Küstengemeinden wird befürchtet, dass die vorgesehenen Maßnahmen tiefgreifende Auswirkungen auf die traditionelle Küstenfischerei haben und deren wirtschaftliche Grundlage gefährden wird“, stellt der Kreisausschuss fest.
Pläne kämen Berufsverbot gleich
Nach den derzeitigen Planungen sollen zehn Prozent des Küstenmeeres unter strengen Schutz gestellt werden, darunter die küstennahe Fanggebiete um Minsener Oog direkt vor dem Wangerland. Die bislang bekannten Suchräume seien ohne ausreichende Einbindung der unmittelbar betroffenen Fischereibetriebe in Hooksiel, Horumersiel, Fedderwardersiel und Dangast entwickelt worden, für die deren Umsetzung gravierende Folgen hätte, heißt es in der Resolution. „Der Verlust zentraler Fanggebiete führt zu existenzbedrohenden Ausmaßen und käme faktisch einem Berufsverbot gleich.“
Die Küstenfischerei sei für Friesland nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist, sondern auch ein prägender Bestandteil der regionalen Identität und des touristischen Angebots. Die Fischereibetriebe sicherten Arbeitsplätze entlang der Wertschöpfungskette – von der Fangtätigkeit über Verarbeitung und Logistik bis hin zur Vermarktung. „Ein Wegfall dieser Strukturen hätte wirtschaftliche und strukturelle Auswirkungen auf die gesamte Region.“
Land soll alle Daten offen legen
Der Landkreis fordert ein transparentes und nachvollziehbares Verfahren bei der Ausweisung von Schutzgebieten, das alle relevanten Datengrundlagen offenlege und fachlich überprüfbar mache. Insbesondere müssten die betroffenen Fischereibetriebe sowie regionale Akteure aus Wirtschaft und Tourismus in die Planungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden werden.
Man bekenne sich ausdrücklich zum Natur- und Umweltschutz, betont der Kreisausschuss. Aber: Nachhaltiger Naturschutz könne nur im Dialog mit den Menschen vor Ort und unter Wahrung ihrer wirtschaftlichen Existenz gelingen.
Wangerland (6. 7. 2026) . Als „nicht hinnehmbar“ bezeichnet die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen die Vorschläge aus Hannover zu Fischerei-Sperrgebieten vor dem Wangerland. Die Wangerländerin, die fischereipolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist, reagiert damit einen „Hilferuf“, der Wangerländer Fischer, die ihrem Unmut in einem offenen Brief Luft gemacht hatten.
Krabbenkutter gehören zum maritimen Bild an der niedersächsischen Küste. Ein großflächiges Fischfangverbot im Wattenmeer vor dem Wangerland würde nicht nur die betroffenen Fischer, sondern auch den Tourismus treffen. Foto: Klaus Schreiber
„Die existenziellen Hilferufe der Küstenfischer werden immer lauter und verzweifelter“, sagt Jensen, die sich im „Weltnaturerbeportal Dangast“ mit Küstenfischern getroffen hat. „Die jetzt von den niedersächsischen Ministerien Umwelt und Landwirtschaft im Rahmen des Fischereidialogs vorgelegte Karte mit künftigen Sperrgebieten bedroht die Existenzen der Küstenfischer vor Hooksiel, Horumersiel und Minsener Oog und bedeutet Einschränkungen für die restliche Flotte.“
Wangerland stark betroffen
Entgegen erster Entwürfe beträfen die vorgeschlagenen Sperrgebiete viel größere Teile der Fanggebiete direkt vor den Heimathäfen Hooksiel, Horumersiel bis hin zu Minsener Oog. „Für mich als Wangerländerin, die auch um die Bedeutung der Küstenfischerei für den Tourismus weiß, sind diese Pläne so nicht hinnehmbar.“
Jensen räumt ein, dass die Landesregierung die Anforderungen der „EU-Biodiversitätsstrategie 2030“ zur Ausweisung strenger Schutzgebiete umsetzen müsse. Demnach müssen zehn Prozent des Küstenmeeres streng geschützt und somit fischereifrei werden. Aber die konkrete Umsetzung obliege allein dem Land Niedersachsen. Ihr Vorwurf: „Was wir hier sehen, ist kein Dialog, sondern ein politisches Agieren mit der Brechstange über die Köpfe der Fischer hinweg.“
Wichtig auch für den Tourismus
Der jetzt vorliegen Vorschlag sei keineswegs „ausgewogen“ , wie von Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) behauptet. Der „Fischereidialog“ dürfe im Ergebnis keine Existenzen gefährden. Das sei aber bei den vorgeschlagenen Gebieten der Fall.
Die Fischerei finde seit jeher im Gebiet des heutigen Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer statt. Bislang liegen nach Ansicht der CDU-Politikerin zudem keine Nachweise für nachhaltige Beeinträchtigungen der Meereslebensräume durch diese traditionelle Nutzung vor. Vor diesem Hintergrund sollte die Fischerei als integrierter Bestandteil des Nationalparks und seiner gewachsenen Kulturlandschaft betrachtet werden.
„Eine Küste ohne Küstenfischerei kann nur von Nachteil sein, für die Wirtschaft und für den Tourismus. Ziel muss also sein, die Küstenfischerei zukunfts- und krisenfest aufzustellen“, betont Jensen. „Neben Gebieten ohne Fischerei auf zehn Prozent der Fläche sollte es im Rest des Küstenmeeres die Zusicherung geben, dass die Fischerei dort auch in Zukunft stattfinden kann.“
Wangerland (5. 7. 2026) – Das Kino kehrt nach Horumersiel zurück. Frank Hensel, Inhaber der Friesenevent-Agentur und Betreiber des Kursaals im Haus des Gastes, und seine Frau Kathrin laden zum „Kino-Sommer“ ein. Im Rahmen seiner „Horumersieler Filmtage“ werden im Zeitraum von Mittwoch 8. Juli bis zum 26. August insgesamt zwölf Filme ausgestrahlt.
Kathrin und Frank Hensel bringen das Kino-Erlebnis zurück in den Kursaal in Horumersiel. Mit dabei: Clint Eastwood. Foto: hol
Auf der Großleinwand sind jeweils mittwochs ab 15.30 Uhr und ab 19 Uhr zwei Filme zu sehen. Nachmittags gibt es einen Film für Kinder und Jugendliche, abends einen für Erwachsene. „Wir wollen den Kursaal beleben“, sagt Frank Hensel bei der Vorstellung des Programms. Dass das funktionieren kann, haben die vergangenen Wochen bereits gezeigt.
Erste Erfahrungen gesammelt
Im März verfolgten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in dem Saal den aktuellen Kinofilm „Der Schimmelreiter“, der in weiten Teilen im Wangerland mit Statisten aus der Region gedreht worden war. „Dabei ging es vielen Zuschauern weniger um den Inhalt“, ist Hensel überzeugt. „Die meisten Leute wollten sehen, ob sie selbst zu sehen sind.“ Weitere Erfahrungen sammelte das Friesenevent-Team mit der Live-Übertragungen der WM-Fußballspiele der deutschen Nationalmannschaft, die durchweg gut besucht waren.
Eine ähnliche Zugkraft erhofft sich Hensel von den Film-Klassikern, die während des „Kino-Sommers“ zu sehen sein werden. Zum Auftakt am Mittwoch, 8. Juli, werden die Komödien „Hände weg von Mississippi“ (2007) und „25 km/h“ /2018) zu sehen sein. Den Schlusspunkt setzt am 26. August Schauspieler-Legende Clint Eastwood, der die Hauptrolle in dem Sozialdrama „Gran Torino“ (2008) spielt. Die Filme werden der Friesenevent übrigens durch das Projekt „Mobiles Kino Niedersachsen“ zur Verfügung gestellt. „Wir hatten die Auswahl aus einem Paket von 1000 Filmen.“
Kursaal als Begegnungsort
Mit dem „Kino-Sommer“ knüpfen Katrin und Frank Hensel an cineastische Traditionen im Wangerland an. Vor Jahren wurden bereits regelmäßig Kinofilme im Kursaal gezeigt. Damals gab es im Herzen von Schillig sogar noch ein eigenes Kino. Und noch einen Zweck verfolgen die Macher mit der Filmreihe: Sie wollen das Freizeitangebot für Einheimische und Gäste in Horumersiel erweitern – und den Wert des Kursaals als Veranstaltungsort für das Wangerland ins Bewusstsein rufen
Bekanntlich sucht die insolvente Wangerland Touristik GmbH (WTG) aktuell europaweit nach Investoren, die auf dem derzeit von der WTG genutzten Areal samt Haus des Gastes und Kursaal ein Hotel bauen möchten. Ob im künftigen Neubau dann ein öffentlich nutzbarer Saal eine Hauptrolle spielen wird, steht noch in den Sternen.
Das Programm
Mittwoch, 8. Juli, 15.30 Uhr „Hände weg von Mississippi“; 19 Uhr „25 km/h“ Mittwoch, 29. Juli, 15.30 Uhr „Catweazle“; 19 Uhr „Der Junge muss an die frische Luft“ Mittwoch, 5. August, 15.30 Uhr „Ronja Räubertochter“; 19 Uhr „Die fabelhafte Welt der Amélie“ Mittwoch, 12. August, 15.30 Uhr „Hotel Transsilvanien 3“; 19 Uhr „Heute bin ich Samba“ Mittwoch, 19. August, 15.30 Uhr „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“; 19 Uhr „Willkommen bei den Sch’tis“ Mittwoch, 26. August, 15.30 Uhr „G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge“; 19 Uhr „Gran Torino“
Der Eintritt kostet 5 Euro (5 bis 14 Jahre) beziehungsweise für Erwachsene 10 Euro. Karten im Vorverkauf gibt es bei der Wangerland Touristik GmH. Es wird aber auch eine Abendkasse geben.
Hooksiel/Schillig (2. 7. 2026) – An der Marina Hooksiel lädt der „Green Tiny Sauna Space“ ab sofort zu einer besonderen Auszeit direkt am Wasser ein. „Die autarke Sauna verbindet nachhaltiges Wellness-Erlebnis mit maritimem Ambiente“, verspricht die Wangerland Touristik GmbH (WTG). „Mit diesen Konzepten möchten wir sowohl Erholungssuchende als auch moderne, ortsunabhängige Berufstätige ansprechen und das touristische Angebot in der Region weiter bereichern“, so Eske Gobes vom WTG-Marketing.
Die neue Sauna in unmittelbarer Nähe der Marina der Wangerland Touristik im Hooksieler Freizeitgelände. Foto: WTG
Beheizt wird die von bis zu vier Personen gleichzeitig nutzbare Sauna mit einem skandinavischen Holzofen, der eine sanfte Slow-Sauna ebenso ermögliche wie klassisch-finnische Temperaturen von bis zu 80 Grad Celsius. Je nach Holzmenge lasse sich die Wärme individuell regulieren. „Das Knistern des Feuers und der Blick auf die Marina sorgen für eine entspannte, naturnahe Atmosphäre“, verspricht die WTG.
Im Buchungspreis von 39 Euro sind acht bis zehn Holzscheite für den ersten Saunagang enthalten. Zusätzliches Holz sowie Saunatücher können bei Bedarf hinzugebucht werden. Parkmöglichkeiten und ein Sanitärgebäude befinden sich in unmittelbarer Nähe an der Marina im Freizeitgelände.
Workspace in Schillig
Mit der Aussicht auf „Arbeiten mit freiem Blick auf die Nordsee“ wirbt ein weiteres neues Angebot in Schillig. Dort ist ab sofort ein „Green Tiny Work Space“ buchbar. Gemeinsam mit der Firma „Green Tiny Management“ sei es gelungen, einen inspirierenden Arbeitsplatz an der Küste für mobiles Arbeiten und kreative Auszeiten zu schaffen.
Mit dem neuen Angebot greife das Wangerland den wachsenden Trend zum ortsunabhängigen Arbeiten auf, so die WTG. Buchbar ist der Workspace halbtags oder ganztags. Kostenfreies WLAN, Stromanschlüsse direkt am Arbeitsplatz, ein ergonomischer Stuhl sowie Ablageflächen sorgen für eine funktionale Ausstattung. Ventilator und Heizlüfter ermöglichen eine individuelle Klimaregulierung zu jeder Jahreszeit. Ein kostenloser Parkplatz auf dem Campingplatz Schillig ist inklusive.
Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten unter wangerland.de/entspannen/green-tiny-sauna oder unter wangerland.de/nordseeurlaub/workation
Wangerland (1. 7. 2026) – Die Rundinsel im Wangermeer in Hohenkirchen ist verkauft. Nach einem entsprechenden Grundsatzbeschluss im September vergangenen Jahres hat der Rat der Gemeinde Wangerland am Dienstag in nicht-öffentlicher Sitzung dem Verkauf des Einlands in dem künstlich geschaffenen See an die Abenteuer Insel GmbH des Unternehmers Dirk Boll zugestimmt.
Die Rundinsel im Wangermeer soll zu einer Abenteuer-Ladnschft entwickelt werden. Archiv-Foto: hol
Boll ist im Wangerland als einer der führenden Köpfe des „Wangerland Resort“ in Hohenkirchen bekannt. Seine Projektidee, die Insel zu einer nicht intensiv bebauten Abenteuer-Landschaft zu entwickeln, hatte die Ratsmehrheit überzeugt. Kritik gab es am Finanzierungsmodell. Das Angebot von Boll lag deutlich unter dem eines Mitbewerbers, der eine massive Bebauung der Insel geplant hatte. Zudem war zunächst eine Zahlung des Kaufpreise in etlichen Raten vorgesehen.
4,1 Mio. Euro für die Rundinsel
Die Nachverhandlungen zogen sich über Monate hin. „Im Ergebnis konnten wesentliche Verbesserungen gegenüber dem ursprünglichen Vertragsentwurf erzielt werden, so dass der Rat dem Kaufvertrag mit großer Mehrheit zugestimmt hat“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde. Der Kaufpreis für die Rundinsel beträgt 4,1 Millionen Euro. Das entspreche einem aktuellen Wertgutachten. Im September hatte Boll noch 4.2 Millionen Euro geboten, sein Konkurrent gar 6 Millionen Euro.
Als „besonders erfreulich“ bewertet es die Gemeinde, dass die ursprünglich vorgesehene Ratenzahlung grundlegend überarbeitet worden sei. Der Zahlung soll jetzt in nur zwei Schritten erfolgen: „Mit dem Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes wird eine erste Rate in Höhe von 250.000 Euro fällig“, so die Gemeinde. „Die verbleibende Kaufpreissumme in Höhe von 3,85 Millionen Euro wird mit Eintritt der Rechtskraft des Bebauungsplanes gezahlt.“ Dadurch erhalte die Gemeinde das Geld deutlich früher als ursprünglich vorgesehen. Das komme dem Eigenbetrieb Wangermeer der Gemeinde zugute.
Ergänzung zum „Wangerland Resort“
Die Abenteuerinsel GmbH will die Insel zu einer Erlebnis- und Abenteuerinsel entwickeln. Das Vorhaben soll die touristische Entwicklung des Standortes nachhaltig stärken und das Angebot des „Wangerland Resorts“ ergänzen. Vor Baubeginn muss jetzt allerdings die Bauleitplanung durch die Gremien der Gemeinde erfolgen.
In einer weiteren Entscheidung hat der Rat den Kauf einer rund zwei Hektar großen Fläche am Andelweg am Rand von Horumersiel beschlossen. Damit haben man einen wichtigen Meilenstein für die zukünftige Entwicklung Horumersiels gesetzt, heißt es von Seiten der Gemeinde. Die Fläche soll eine Neuordnung der Verkehrssituation und die städtebauliche Weiterentwicklung des Ortskerns ermöglichen.
Parkplatz am Rand von Horumersiel
„Ziel ist es, den ruhenden und fließenden Verkehr künftig stärker an den Ortsrand zu verlagern“, so die Gemeinde. Auf der erworbenen Fläche sollen zusätzliche Parkmöglichkeiten sowie ein Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) entstehen. Dadurch können Besucherinnen und Besucher den Ortskern bequem zu Fuß erreichen, während das Verkehrsaufkommen im Zentrum deutlich reduziert werden könne.
„Mit dieser Entscheidung schaffen wir die Grundlage, Horumersiel in den kommenden Jahren nachhaltig weiterzuentwickeln. Weniger Verkehr im Ortskern bedeutet mehr Aufenthaltsqualität für Gäste und Einheimische gleichermaßen“, so Bürgermeister Mario Szlezak. Durch die Verlagerung der Parkflächen eröffnen sich auch neue Möglichkeiten für die Gestaltung des heutigen Großparkplatzes im Ortszentrum. Dieser Bereich biete erhebliches Potenzial den Ortskern attraktiver zu gestalten, Freiräume neu zu ordnen und die Aufenthaltsqualität weiter zu steigern.
Ein weiterer Baustein dieser Entwicklung werde schon nach den Sommerferien gesetzt. Dann soll die Sanierung des Fuß- und Radweges entlang des Horumer Tiefs beginnen. Die Wegeverbindung zwischen dem zukünftigen Parkplatzbereich und der Ortsmitte werde als attraktive und sichere Verbindung ins Zentrum gestaltet.
Hooksiel/Horumersiel (20. 6. 2026) – Die Wangerland Touristik GmbH richtet auch in diesem Jahr wieder eine ganze Reihe von eintrittsfreien Konzerten aus. Die Veranstaltungsreihe „Live hinterm Deich“ startet am Dienstag 23. Juni, in Horumersiel und endet am Donnerstag, 17. September, in Hooksiel.
Die Band „Beltane“ hat sich im Wangerland bereits eine feste Fangemeinde erspielt. Foto: WTG
Eine ganze Reihe unterschiedlicher Bands und Künstler treten den gesamten Sommer über jeweils dienstags im Kurpark in Horumersiel und donnerstags am Gästehaus in Hooksiel auf. Beginn ist stets um 19 Uhr. Bei schlechtem Wetter finden die Konzerte im Saal statt.
„Die Konzertreihe hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungsprogramms im Wangerland entwickelt und begeistert mit musikalischer Vielfalt“, heißt es in der Mitteilung der WTG. Insgesamt dürfen sich Einheimische und Gäste auf 14 verschiedene „Acts“ freuen. Dabei sind sechs Künstlerinnen und Künstler, die erstmals Teil der Reihe sind. Das Programm reicht von maritimen Shantys über akustische Interpretationen bekannter Klassiker bis hin zu modernen Sounds.
Folgende Künstler und Gruppen aus der Region treten in der Konzertreihe auf: Acoustic-Duo „Queerbeat“ (Oldies, Country & Classic Rock), „Acoustic Moment Trio“ (Covers moderner Hits und Klassiker), „Adenalin“ (Familienband mit Covers und eigenen Songs), „Beltane“ (Keltische Musik mit Irish & Scottish Folk), „Die Ungesteckerten 3“ (70 Jahre Musikgeschichte), „Hey Brother“ (Rock & Pop Cover-Duo), „Honeybird“ (Cover mit mehrstimmigem Gesang und Groove), „Intunes“ (Handgemachter Rock & Pop), „It´s M.E.“ ( Blues, Soul, Jazz und Rock Covers), „Klassik trifft Moderne“ (Pop-, Chanson- und Klassik-Crossover), „MiddnMang“ (Kreative Cover-Arrangements), „Raketenrampe“ (Punk- und Rock-Covers), „Shantychor Likedeeler“ (Maritime Shantys und Seemannslieder), „Syracrus“ (Oldies aus den 60ern und 70ern).
Weitere Informationen und das vollständige Programm gibt es unter wangerland.de/live-hinterm-deich.
Hooksiel (21. 5. 2026) – Das hat geklappt. Am gestrigen Mittwoch um 16 Uhr hat die landeseigene Hafengesellschaft NPorts die Arbeiten an der Schleuse am Hooksieler Außenhafen abgeschlossen und den Verkehr auf der Straße und dem Wasser frei gegeben. Damit können Segler und Motorbootfahrer mit Liegeplätzen im Hooksmeer in die Saison starten.
Die Hooskieler Schleuse ist für Hunderte Wassersportler die Verbindung vom künstlich geschaffenen Hookimeer in die Jade. Foto: NPorts
Heinz Martin, Vorsitzender des Wassersportverein (WSV) Hooksiel, ist zufrieden. „Der Bautrupp von NPorts um Marten Reineke hat sehr gute Arbeit geleistet. Die Schleuse ist wie neu.“ Wie berichtet, wird die Hooksieler Schleuse für mehrere Millionen Euro runderneuert. Im Rahmen der Arbeiten an der Schleusenkammer, die im vergangenen September begonnen hatten, waren unter anderem Stemmtorpaare („Torlinien“) und die Steganlagen aus der Schleusenkammer ausgebaut und saniert worden.
Nur drei Wochen verspätet
Angesichts des strengen Winters, der den Bauablaufplan phasenweise um bis zu acht Wochen zurückgeworfen habe, sei die letztlich nur um drei Wochen verspätete Saisoneröffnung sehr gut verkraftbar, so Martin. Die ersten Segler und Motorbootfahrer passierten die Schleuse bereits am späten Nachmittag (Foto: NPorts). Erwartet werden jetzt unter anderem die Krabbenkutter, die aus der Jade kommend zum Heringsfest am Pfingstwochenende im Alten Hafen von Hooksiel festmachen wollen.
Besonders erfreulich für die Hooksieler Wassersportler: Sie können jetzt an den regelmäßigen Regatten auf der Jade teilnehmen. Einige von ihnen hatten mit Blick auf die verkürzte Saison ihre Boote bereits per Kran an der Hooksieler Werft aus dem Wasser heben und zum Außenhafen transportieren lassen.
Schleusenplan steht
NPorts bittet um Verständnis dafür, dass es im Zuge noch verbleibenden Restarbeiten weiter vereinzelt zu kurzfristigen Einschränkungen kommen kann. „Wir sind bemüht, die Arbeiten möglichst montags bis donnerstags durchzuführen, um den Schleusenbetrieb weitestgehend aufrechterhalten zu können“, heiß es in einer Mitteilung an die Wassersportler.
Der Schleusenplan sieht von Mai bis September von freitags bis sonntags stündliche Schleusungen von 8 bis 20 Uhr vor. Von montags bis donnerstags ist die Schleuse jeweils um 8, um 11, um 14, 16 und 19 Uhr passierbar.Die Bäderstraße ist ab sofort wieder vollständig für den Auto-, Rad- und Fußverkehr freigegeben.
Wangerland/Horumersiel (13. 5. 2026) – Die Stimmungslage in Horumersiel war deutlich wahrzunehmen. Thalasso hin oder her – der Ort braucht dauerhaft einen Versammlungs- und Veranstaltungsort. Vor diesem Hintergrund begleiten viele Bürger die Bemühungen der insolventen Wangerland Touristik GmbH (WTG) mit Skepsis, das komplette Areal „Zum Hafen 3“ in dem Sielort an einen Investor zu verkaufen, der dort zum Beispiel ein Hotel bauen könnte, dessen Gäste das benachbarte Thalasso Meeres Spa (TMS) beleben sollen.
Kann Horumersiel ohne sein Gäste- und Dorfgemeinschaftshaus leben? Viele der Gäste im Kursaal hielten das neue Thalasso Meeres Spa für weniger wichtig als die Begegnungs- und Versammlungsstätte im Ort. Foto: hol
Rund 500 Interessierte aus dem gesamten Wangerland waren am Dienstagabend der Einladung des Seebadevereins Horumersiel-Schillig und des örtlichen Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe in den Kursaal gefolgt. Das Ziel, so Holger Meyer vom Seebadeverein: „Ein ehrliche Bürgergespräch zur Zukunft von Horumersiel.“
Zentraler Veranstaltungsort
Dabei spielt die Zukunft des Grundstücks, auf dem WTG-Zentrale, Touristen-Information, Bücherei, Kurpark und auch der Kursaal untergebracht sind, eine Schlüsselrolle. „Für die Urlauber ist es das Gästehaus, für die Einheimischen das Dorfgemeinschaftshaus“, sagte Frank Hensel, der den Kursaal im Auftrag der WTG betreibt. Das 1967 als DGH eingeweihte Gebäude sei der zentrale Veranstaltungsort für das ganze Wangerland mit um die 20.000 Besuchern im Jahr. Theater, Comedy, Kino, Bälle, Feten, Märkte, Tagungen, Ausstellungen …
Die Frage des Abends: Kann, will oder muss die Gemeinde auf das DGH verzichten? Hensel vertrat die Ansicht, dass man das Gebäude lieber (mit Fördermitteln) sanieren und so lange weiter betreiben sollte, wie es geht, damit Urlauber und Einheimische eine zentrale Anlaufstelle behalten. Energetisch modernisiert und um neue Angebote bereichert ließe sich das DGH nach seiner Überzeugung fast kostendeckend betreiben. Notfalls könnte ein Defizit durch den Gästebeitrag abgedeckt werden, den alle Urlauber im Wangerland zahlen müssen.
Dr. Christian Kaufmann (Foto), juristischer Berater für die Insolvenz in Eigenregie der WTG, hielt dem entgegen, dass das DGH sehr wohl erhebliche Kosten verursache. Zudem dürfe man den Gebäudekomplex nicht allein betrachten. „Das Problem steht nebenan.“
„Das Problem“ ist das Thalasso Meeres Spa (TMS). „Ohne Investor können wir das TMS nicht retten“, so Kaufmann. Im laufenden Ausschreibungsverfahren für den Verkauf des Grundstücks „Zum Hafen 3“ hätten sich bislang sechs Interessenten gemeldet. In der nächsten Woche sollen die ihre Vorstellungen in punkto Kaufpreis und Projektidee erstmals präzisieren.
14 Mio. Euro offene Forderungen
Die Kostenexplosion beim Bau des TMS von 8,8 auf zuletzt genannte 23 Millionen Euro gilt als Hauptgrund für die finanzielle Schieflage der WTG. Um ihre Gläubiger zu befriedigen, muss sich das gemeindeeigene Unternehmen von seinen Liegenschaften wie Campingplätze, Bäder und Grundstücke trennen. Zahlreiche Mitarbeiter wurden bereits entlassen.
Wie groß die Probleme der WTG sind, verdeutlichen Zahlen, die Kaufmann erstmals öffentlich nannte. So hätten Bauunternehmen und Architekt aktuell noch Forderungen in Höhe von 14 Millionen Euro angemeldet, die aber nach Überzeugung der Insolvenzverwaltung nicht alle berechtigt sind. Hinzu kämen Zuschüsse des Landes Niedersachsen in Höhe von 8,5 Millionen Euro, die die WTG zurückzahlen müsste, wenn das TMS nicht als Thalasso-Zentrum genutzt werde. Die Summe von Baukosten, noch offener Forderungen und mögliche Zuschuss-Rückzahlungen bezifferte Kaufmann auf rund 37 Millionen Euro.
Suche nach Investor läuft
Die jährlichen Belastungen für die WTG aus dem TMS – unabhängig davon, ob man es betreibt oder nicht – lägen bei 1,3 Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund könne es durchaus sinnvoll sein, so Kaufmann, einem Hotelinvestor zum Beispiel einen Zuschuss in Höhe von 500.000 Euro im Jahr zu zahlen, wenn der dafür die betriebswirtschaftliche Verantwortung für das TMS übernimmt. Und die Gemeinde würde zudem von den touristischen Impulsen profitieren, die man sich einst vom Bau des TMS versprochen hat.
Ein Großteil der Besucher im Saal – so der Eindruck – bezweifeln, ob es derartige Impulse wirklich gibt. Sie warnten von einer zusätzlichen Bettenburg, glauben nicht daran, dass betuchte Thalasso-Gäste tatsächlich den Weg nach Horumersiel finden – mit oder ohne 5-Sterne-Hotel. „Wir sollten uns vielleicht lieber auf unser vorhandenes 3-Stern-plus-Publikum konzentrieren und dem mehr bieten“, sagte der Moderator des Abends, Heiko Manott.
Lösung für „Friesland-Therme“?
Vermieter im Saal beklagten immer schlechter werdende Gästezahlen. In den Wintermonaten sei der Ort tot. Es gebe keine Apotheke, keinen Friseur, nicht einmal ein gutes Café. Mit der Schließung der „Friesland-Therme“ sei ein weiteres Angebot vor allem für Familien mit Kindern weggebrochen.
Wie im Rahmen des Bürgergesprächs bekannt wurde, gibt es aber offenbar im Hintergrund Bemühungen, das Bad wieder zu öffnen. Eine Idee, so sagte Bürgermeister Mario Szlezak, sei es, den Gästebeitrag (derzeit 3,30 Euro am Tag) um 30 Cent zu erhöhen, um mit den Mehreinnahmen das Defizit des Bades zu decken.
Szlezak sagte, dass ein Hotelbau nicht in Stein gemeißelt sei. „Den Erhalt des Gebäudes des DGH kann ich nicht versprechen“, so Szlezak. Aber über die Planungshoheit könne die Gemeinde dafür sorgen, dass ein Neubau zu Horumersiel passt. Die Gemeinde habe einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan gefasst, der Raum für ein Hotel, aber auch für andere Projekte bieten könnte.
Wenn es andere Ideen gebe, wie das TMS zu retten sei, sei man offen, so der Bürgermeister. Ein Vorschlag aus dem Saal: Eine Genossenschaft aus Bürgern der Gemeinde Wangerland gründen. Ein anderer: Die WTG als GmbH komplett in Insolvenz gehen lassen. „Wenn die Banken dann ihr Geld nicht bekommen, ist das deren Problem …“.
Versammlungsraum im Hotel-Komplex
Insolvenzfachmann Kaufmann warnte davor, mit den Banken zu brechen. Die Kreditgeber hätten in der Regel Pfändungsrechte. Und wenn die Banken die Grundstücke der WTG dann verkaufen würden, habe die Gemeinde darauf noch weniger Einfluss.
Ebenso wie weitere Kommunalpolitiker betonten die Ratsfrauen Alice Brandenburg-Bienek (CDU) und Geraldine Vogdt (Pro Wangerland), dass die Gemeinde darauf setzt, dass ein Investor gefunden wird, der in seinem Hotel-Projekt auch einen öffentlich nutzbaren Versammlungsraum und Elemente des Dorfgemeinschaftshauses vorsieht. Letztlich habe die Gemeinde Wangerland als Herrin der Bauleitplanung das letzte Wort darüber, was auf dem Grundstück „Zum Hafen 3“ gebaut werden darf und was nicht.
Die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen warb für Vertrauen in die Kommunalpolitik. Ja, der Rat habe zusätzlichen Millionen für den Bau des TMS im Gemeinderat zugestimmt. Man habe Fachleuten vertraut und Angst vor der Gefahr gehabt, dass ein Abbruch der Arbeiten zu einer Bauruine geführt hätte.