Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Alle Beiträge zum Thema “Siemje Möller”

Gesetzesänderung soll Weg für Jagd auf Problemwölfe frei machen

Friesland/Wangerland (6. 3. 2026) – Nach einem Beschluss des Bundestages ist der Wolf künftig jagbares Wild. Die friesländische Bundestagsabgeordnet Siemtje Möller (SPD) begrüßt die entsprechende Änderungen des Bundesnaturschutzgesetzes als „wichtigen Schritt hin zu einem praktikableren Umgang mit dem Wolf in Deutschland“. 

Nach der Gesetzesänderung könnten so genannte „Problemwölfe“, wie jüngst im Bereich der Gemeinde Friedeburg ausgemacht, künftig zeitnäher und mit deutlich weniger bürokratischem Aufwand getötet werden. Zudem werde ein generelles Bestandsmanagement durch die Bejagung von Wölfen möglich. 

Möller: Schutz von Schafen nicht möglich

„In Niedersachsen ist die Landwirtschaft ein unverzichtbarer wirtschaftlicher Faktor“, so Möller. Das Land habe die größte und weiterhin wachsende Wolfspopulation in Deutschland. Damit nähmen die Konflikte mit der Weidetierhaltung spürbar zu. „Die wachsende Wolfspopulation stellt für diese Haltungsform eine große Herausforderung dar.“

An der Küste stelle die steigende Zahl an Wölfen zudem eine Gefahr für die Schafe auf den Deichen dar. Hier sei kein ausreichender Herdenschutz, etwa durch Zäune, möglich. Durch Schafe bewirtschaftete Deiche seien aber die Grundlage für den Hochwasserschutz. Möller: „Umso wichtiger ist es, dass der präventive Herdenschutz nun durch die Bejagung von Wölfen ergänzt wird.“

Jetzt ist das Land gefordert

Die vom Bundestag beschlossenen Gesetzesänderungen müssen nun auf Landesebene durch Wolf-Managementpläne konkretisiert und in Landesrecht umgesetzt werden. „In Niedersachsen ist das Umweltministerium gefordert festzulegen, in welchem Umfang der Wolf künftig bejagt werden darf“, so Möller. „Erst auf dieser Grundlage kann ein Bestandsmanagement durch Bejagung beginnen.“

Nabu warnt vor Jagdzeiten

Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hat die Bundesländer unterdessen aufgefordert, dafür zu sorgen, dass durch die Novelle des Bundesjagdgesetzes keine anlasslose Jagdzeit für Wölfe eingeführt wird. Die Aufnahme des Wolfes ins Bundesjagdrecht löse keine Konflikte mit Weidetieren. Dafür bräuchte es viel mehr flächendeckenden Herdenschutz mit Zäunen und gegebenenfalls mit Herdenschutzhunden. Problematische Einzeltiere hätten bereits bislang nach geltendem Recht entnommen werden können. 

Die neue Rechtslage könnte je nach Umsetzung in den Ländern den Bestand der Wolfspopulation gefährden, neue Rechtsunsicherheiten schaffen und ein falsches Signal für den Natur- und Artenschutz in Deutschland senden. 

Friesländer auf politischer Bildungsreise in Berlin

Friesland/Wilhelmshaven (1. 3. 2026) – Die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller hat eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern aus ihrem Wahlkreis Friesland/Wilhelmshaven, Wittmund zu einer politischen Bildungsreise nach Berlin eingeladen. Der Gruppe gehörten unter anderen eine ganze Reihe von Feuerwehrleuten an. 

Die Besuchergruppe von Siemtje Möller beim Gruppenbild im Bundestag. Foto: Bundesregierung/StadtLandMensch-Fotografie

Die Fahrt war vom Bundespresseamt organisiert worden. Die Reisenden machten sich unter der Leitung von Dörthe Kujath auf den Weg in die Hauptstadt, wo unter anderem der Besuch des Innenministeriums, der Landesvertretung von Niedersachsen, eine Stadtrundfahrt und natürlich der Besuch des Bundestages auf dem Programm standen. 

Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher nach dem Informationsgespräch und einer Führung durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der ehemaligen Zentrale der Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit (Stasi) der DDR. Ein Besuch des „Denkmals für die ermordeten Juden Europas“ machte auf beklemmende Weise deutlich, wie wichtig Demokratie und Freiheit in einem Land sind.

Girls‘ Day: Einblick in den Beruf von Politikerinnen

Friesland/Wangerland (18. 2. 2026) – Am 23. April ist bundesweit Girls’Day – der Tag, an dem Frauen Berufe kennenlernen können, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind. Die SPD-Bundestagsfraktion lädt politisch interessierte junge Frauen zwischen 16 und 18 Jahren nach Berlin ein, um ihnen Einblicke in den Arbeitsalltag von Politikerinnen zu geben. Sie lernen auch kennen, welche Jobs es im Umfeld der Abgeordneten gibt. 

„Der Girls‘ Day leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit von Mädchen und Frauen in der Ausbildung und im Erwerbsleben. Auch in der Politik sind Frauen noch immer unterrepräsentiert,“ so die hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Siemje Möller.

Die jungen Frauen können bei einer Sitzung des Bundestags dabei sein und das Reichstagsgebäude kennenlernen. Im Rahmen eines Planspiels erleben sie, wie ein Gesetzentwurf eingebracht und wie ein Gesetz verabschiedet wird und in Kraft tritt. Von Abgeordneten erfahren sie, wie diese ihren Weg gefunden haben und was man für ein Engagement in der Politik mitbringen sollte.

Interessierte aus Friesland, Wilhelmshaven und Wittmund können sich bis zum 15. März per Mail mit einem kurzen Motivationsschreiben an siemtje.moeller.wk@bundestag.de bewerben.

Dankeschön für Unterstützung im Wahlkampf

Friesland/Wangerland (28. 8. 2025) – Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller (Varel) haben sich zahlreiche Sozialdemokraten aus dem Bundestagswahlkreis Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund auf eine politische Bildungsreise nach Berlin begeben. Die vom Bundespresseamt organisierte Fahrt war ein Dank für die Unterstützung aus den Ortsvereinen bei der jüngsten Bundestagswahl.

Die Besuchergruppe mit MdB Siemtje Möller (vorn in der Mitte) im Bundestag. Foto: Bundesregierung/StadtLandMensch-Fotograf

Die Reisenden machten sich unter der Leitung von Dörthe Kujath auf den Weg in die Hauptstadt, wo unter anderem der Besuch des Verteidigungsministeriums, eine Stadtrundfahrt und natürlich der Besuch im Bundestag auf dem Programm standen. Weitere Höhepunkte waren der Besuch im neuen Humboldt-Forum und ein gemütlicher Abend mit der Abgeordneten.

— Werbeanzeige –

Neue Aufgaben für Abgeordnete

Friesland/Berlin (19. 5. 2025) – Die neue Regierung steht, die Abgeordneten des Wahlkreises Friesland/Wilhelmshaven/Wittmund haben ihre künftigen Plätze im Bundestag gefunden. Zum Teil in neuen Funktionen. So ist die CDU-Abgeordnete Anne Janssen (Wittmund) Mitglied im Gesundheits-, im Wirtschafts- und Tourismusausschuss des Bundestages. 

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Anne Janssen (42) wird auch im 21. Deutschen Bundestag wieder Mitglied des Ausschusses für Gesundheit sein. „Gerade in unseren ländlichen Regionen ist eine verlässliche, qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung für Lebensqualität. Ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass sich Menschen– besonders in ländlichen Gebieten – jederzeit auf eine verlässliche, bedarfsgerechte und bezahlbare Gesundheits- und Pflegeversorgung verlassen können“, verspricht Janssen. Im dem Gesundheitsausschuss arbeitet übriges mit dem in Zetel lebenden Martin Sichert (AfD) noch ein weiterer Abgeordneter aus dem Wahlkreis mit.

Als stellvertretendes Mitglied ist Janssen zudem im Ausschuss für Wirtschaft und Energie tätig – eine Aufgabe, die sie im Zusammenspiel mit ihrer neuen Rolle als Vorsitzende des Arbeitskreis Küste sieht: „Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen will ich die maritime Wirtschaft stärken – von den Werften über die vielen mittelständischen Zulieferer in unseren Hafenstädten bis zu den Reedereien -, denn sie ist Jobmotor und Innovationslabor zugleich.“

Darüber hinaus wird Anne Janssen weiterhin als stellvertretendes Mitglied im Tourismusausschuss mitarbeiten: „Der Tourismus ist für die Küstenregion ein entscheidender Wirtschaftsfaktor, der Arbeitsplätze schafft und die einzigartige Kultur des Nordens erhält. Tourismus und maritime Wirtschaft gehören zusammen – beide halten unsere Region lebendig und zukunftsfähig; daher werde ich ihre Interessen im Bundestag mit Nachdruck vertreten“, erklärt Janssen.

Das Direktmandat im Wahlkreis gewann bei der Bundestagswahl 2025 erneut Siemtje Möller (41). Ihren Posten als parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verteidigung musste sie dennoch abgeben. Die SPD-Fraktion im Bundestag wählte die Varelerin zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Sie ist für die Themen Außenpolitik, Verteidigungspolitik, Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Menschenrechte und Europapolitik zuständig. „Gerade in diesen Zeiten, die geprägt sind von Kriegen, Umbrüchen und einer volatilen Sicherheitssituation für Deutschland und Europa ist dieser Arbeitsbereich von großer Bedeutung für uns als Regierungsfraktion“, stellte die Abgeordnete nach ihrer Wahl fest. „Es ehrt mich sehr, dass ich hier Verantwortung übernehmen soll.“

Vom Bundestag zum Tränenpalast

Die Besucher aus Friesland im Bundestag. Foto: Bundesregierung/StadtLandMensch-Fotografie

Friesland (31. 3. 2025) – Eine Stippvisite im Verteidigungsministeriums, eine Stadtrundfahrt durch Berlin und natürlich der Besuch des Bundestages standen auf dem Programm der politischen Bildungsreise, zu der die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (Varel) Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund eingeladen hatte.

Die Reisenden wurden der vom Bundespresseamt organisierten Fahrt von Dörthe Kujath begleitet. Weitere Höhepunkte der Fahrt: Ein Besuch beim Bundesnachrichtendienst, beim Bundespresseamt und eine Führung im Tränenpalast, der ehemaligen Ausreisehalle von der DDR in den Westen am Bahnhof Friedrichstraße.

Sportfunktionäre besuchten den Bundestag

Besuch bei Siemtja Möller
Gruppenfoto der Besuchergruppe der Abgeordneten Siemtje Möller 8vorn, Mitte) im Deutschen Bundestag in Berlin. Foto: Bundesregierung: StadLandMensch-Fotograf

Friesland/Wilhelmshaven (1. 9. 2024) – In sportlicher Mission waren Gäste der SPD-Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller (Varel) jetzt in Berlin. Die Politikerin hatte die Ehrenamtlichen der Kreissportbünde Friesland und Wittmund sowie des Stadtsportbundes Wilhelmshaven eingeladen sie im Rahmen einer von Bundespresseamt organisierten Fahrt zu besuchen. Zum Programm gehörte unter anderem der Besuch des Verteidigungsministeriums, eine Stadtrundfahrt und natürlich eine Stippvisite im Bundestag. 

„Der Austausch und die Vernetzung zwischen den Organisationen und Mitfahrenden standen ebenso im Fokus wie die politische Bildung“, sagte Siemtje Möller. „Mir war es wichtig, auch die in den Sportbünden engagierten einmal einzuladen. Sport hat eine wichtige, vielfältige Funktion in unserer Gesellschaft sowohl für die individuelle Gesundheit als auch für das soziale Miteinander – etwas, das uns allen in Zeiten von Corona besonders deutlich vor Augen geführt hat.“

Girls erhalten Einblick in Politikbetrieb

Hooksiel/Friesland (23. 1. 2024) – Wie sieht der Arbeitstag einer Politikerin aus? Und hat Politik etwas mit mir zu tun? Diese Fragen kann eine interessierte Schülerin aus dem Wahlkreis von Siemtje Möller (Varel) beantworten. Die Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Friesland, Wilhelmshaven und Wittmund lädt für den 24. und 25. April zum „Girls‘ Day“ nach Berlin ein. Hier bekommen Mädchen einen Einblick in den Politikalltag.

Insgesamt 60 Schülerinnen aus ganz Deutschland sind dann zu Gast bei der SPD-Bundestagsfraktion. „Der Girls‘ Day leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit von Mädchen und Frauen in der Ausbildung und im Erwerbsleben. Auch in der Politik sind Frauen noch immer unterrepräsentiert“, sagt Möller.

Die Teilnehmerinnen lernen das Reichstagsgebäude kennen und besichtigen die Kuppel. Im Rahmen eines Planspiels erleben sie, wie ein Gesetzentwurf eingebracht werden kann und wie ein Gesetz verabschiedet wird und in Kraft tritt. Außerdem können die jungen Frauen mit erfahrenen Politikerinnen diskutieren. Dabei soll es auch darum gehen, welche Qualifikationen notwendig sind, um in der Politik engagiert und erfolgreich zu arbeiten.

Interessierte Mädchen im Alter von 16 bis 18 Jahren können sich bis zum 16. Februar per Mail mit einem kurzen Motivationsschreiben an siemtje.moeller.wk@bundestag.de bewerben.

Dringender Handlungsbedarf: Ein Wolf hat auf einem Schulhof nichts zu suchen

Friesland/Wangerland (15. 5. 2023) – Die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (Varel) und Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (Sande) unterstützten die Forderung nach einer zügigen Einführung und Umsetzung eines regionalen Wolfsmanagements. Das unterstrichen die auch fürs Wangerland zuständigen SPD-Abgeordneten am Wochenende in einem Gespräch mit der Landjugend im Wangerland. 

Siemtje Möller und Olaf Lies
Die SPD-Abgeordnete Siemtje Möller und Olaf Lies: „Die Weidetierhaltung ist ein Teil unserer Kulturlandschaft.“ Foto: SPD

„Wir haben uns bereits mit zwei Schreiben an die zuständigen Ministerien in Land und Bund gewandt und unsere Position deutlich gemacht“, so so Siemtje Möller. „Im Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Grüne und FDP haben wir uns eindeutig dafür ausgesprochen, das Zusammenleben von Menschen, Weidetieren und Wolf so zu gestalten, dass möglichst wenige Konflikte auftreten. Hier sehen wir insbesondere für die Weidetierhaltung akuten Handlungsbedarf. Ministerin Lemke und Minister Meyer müssen jetzt handeln.“

Auch Olaf Lies unterstützte die Forderung: „Niedersachsen steht zum Schutz des Wolfes, denn Artenschutz ist keine Symbolpolitik. Aber die Weidetierhaltung ist ein nicht wegzudenkender Teil unserer Kulturlandschaft – und das soll auch so bleiben. Wir nehmen die berechtigten Sorgen der Weidetierhalter sehr ernst. Ihnen muss eine wirtschaftliche Zukunft ermöglicht werden. Dies kann nur mit noch effektivem Herdenschutz funktionieren.“

Die Abgeordneten zeigten sich besorgt über die Sichtungen des Wolfs in und um die Gemeinde Friedeburg. Viele Bürger seien beunruhigt, da vereinzelt Wölfe beim Durchstreifen von Ortschaften gesehen wurden. „Ein Wolf auf dem Schulhof? Das darf nicht sein“, so die SPD-Politiker. „In diesen Fällen kann auch jetzt schon gehandelt werden. Daher fordern wir das Land auf eine entsprechende Ausnahmegenehmigung auf den Weg zu bringen, um sehr zügig handlungsfähig zu sein.“ Siemtje Möller und Olaf Lies bekräftigten ihre Forderung, für jedes Bundesland europarechtskonform ein regional differenziertes Wolfsbestands-Management zu ermöglichen.