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Alle Beiträge zum Thema “Sport”

Mit einem Sieg gegen Varel die Wintersaison beendet

Hooksiel (23. 3. 2026) – Mit einen ungefährdeten Sieg haben die Herren ü50-Tennispieler des FC Nordsee Hooksiel zum Saisonabschluss ihren Platz im Mittelfeld der Bezirksklasse gefestigt. Das Team um Mannschaftsführer Thomas Otte setzte sich am Sonntag mit 5:1 gegen Schlusslicht TV Varel III durch und belegt mit 4:6 Punkten den vierten Tabellenplatz.

Sicherten sich zum Saisonabschluss in Varel einen Sieg: die ü50-Tennisspieler (von links) Jörg Kase, Thorsten Csikos, Thomas Otte, Helmut Petermann und Mirko Ortmanns. Foto: FCN

Spitzenspieler Otte selbst hatte bei seinem 6:4, 6:0 ebenso wenig Probleme wie Thorsten Csikos (6:1, 6:4) und Mirko Ortmanns (6:3, 6:1) an den Positionen 2 und 3. Lediglich Helmut Petermann an 4 (7:6, 6:2) benötige zumindest im ersten Satz ein wenig Glück, um sich dann letztlich doch klar durchzusetzen.

Erwartungsgemäß gewann im Anschluss das erste Doppel Otte/Csikos (6:2, 6:1) sein Spiel. Ihren Ehrenpunkt erkämpften sich die Vareler im zweiten Doppel, das Mirko Ortmanns an der Seite von Jörg Kase mit 6:3, 0:6, 12:14 im Matchtiebreak abgeben musste.

Mit dem Spiel in Varel ist die Wintersaison für die Hooksieler Tennisspieler abgeschlossen – und damit auch die Tennis-Ära des FCN. Ab dem Sommer werden die Hooksieler – nach der Verschmelzung ihres Vereins mit den Nachbarvereinen Eintracht Wangerland und Rot-Weiß Tettens – unter dem neuen Vereinsnamen SC Wangerland an den Start gehen. 

Nach den Olympia-Winterspielen kann man ja mal ausprobieren, ob Curling auch auf einem Tennisplatz funktioniert. Die Nachwuchsspieler Mateo, Lorenz, Elias und Martha zeigten, dass der Arbeitsdienst auf der Hooksieler Platzanlage auch Spaß machen kann. Foto: hol

Statt mit Tennisschlägern waren am Wochenende auch eine Reihe von Vereinsmitgliedern mit Besen, Hacken, Zangen und Schubkarren unterwegs, um die Hooksieler Tennisanlage auf die Sommersaison vorzubereiten. Zäune wollen neu gespannt, Laub entfernt, Unkraut und Moos beseitigt und der Sand auf den Kunstrasenplätzen ausgetauscht werden. Das Ziel: Bis Ostern sollen die Plätze spielfertig sein.

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Neuer Großverein will sein Gewicht in der Gemeinde einbringen

Wangerland /Hooksiel (17. 3. 2026) – Die schlechte Nachricht aus Hooksieler Sicht vorweg: 2026 wird es kein „FCN-Hafenfest“ geben. Diese Entscheidung verkündete der Sprecher des Vorstandes des Sportclub Wangerland, Christian Doyen, am Montag am Ende der ersten ordentlichen Jahreshauptversammlung des Großvereins.

De SC Wangerland will weiterhin Traditionen pflegen: Auf der ersten Jahreshauptversammlung des Vereins wurden eine Reihe langjähriger Mitglieder vom FC Nordsee Hooksiel, Rot-Weiß Tettens und Eintracht Wangerland geehrt. Foto: hol

Der SC Wangerland ist aus der Verschmelzung der drei Traditionsvereine Rot-Weiß Tettens, Eintracht Wangerland und FC Nordsee Hooksiel hervorgegangen. Mit der Eintragung ins Vereinsregister im November 2025 war ein vierjähriger Prozess der Annäherung zu Ende gegangen.

880 Mitglieder in 14 Abteilungen

Doyen erinnerte an eine Vielzahl von Gesprächen zwischen den Vereinsvertretern, Beratungen mit dem Landessportbund und dem begleitenden Notar sowie Beschlüsse in den Einzelvereinen. Mitgliederlisten mussten aktualisiert, Satzungen neu geschrieben, Buchhaltungen und Beiträge harmonisiert, Sportverbände informiert und bürokratische Hemmnisse überwunden werden.

Ein Großteil der Arbeit ist erledigt. Entstanden ist der mit gut 880 Mitgliedern wohl größte Verein im Wangerland, der Gewicht habe und das im Sinne seiner Mitglieder auch einbringen wolle, so Doyen. 

Wie Vorstandsmitglied Dieter Gerken vor 40 Anwesenden im Tettenser „Hof von Wangerland“ ausführte, gehören dem SCW aktuell 330 Fußballer, 147 Breitensportler, 121 Kampfsportler, 55 Tennisspieler sowie 227 nicht-aktive Mitglieder an. Zum Verein gehören insgesamt 14 Abteilungen und Sparten. Angeboten werden neben Fußball – von der G-Jugend bis zum Geh-Fußball für Senioren –, Kampfsport und Tennis Tischtennis, Handball, Volleyball, Tanzen, Fitness, Show-Dance, Hip-Hop, Freizeitsport und Kinderturnen. 

Kampfsportler ziehen um

Wie Sabrina Perl als zuständige Abteilungsleiterin ankündige, werden die Kampfsportler des Vereins zum 1. April vom Alma-Rogge-Weg in ihr neues Domizil im „Welthus“ umziehen. Als weitere Großprojekte plant der Verein ab 2027 den Bau einer Flutlichtanlage auf dem Sportplatz Tettens und eines neuen Umkleidegebäudes am Sportplatz Hooksiel.

Zu den Höhepunkten der Versammlung gehörte die Ehrung zahlreicher langjähriger Mitglieder. Dieter Gerken überreichte Präsente für 20-, 30-, 40-, 50- und 60-jährige Treue. 

FCN Hafenfest erst wieder 2027

Die Bindung des SCW an die Traditionen der drei Alt-Vereine unterstrich auch Christian Doyen. Der Vorstand gehe nach Rücksprache mit dem Organisationsteam des FCN-Hafenfestes fest davon aus, dass das Fest im August 2027 wieder gefeiert werden kann. So hätten sich eine Reihe von Ehrenamtliche gemeldet, die helfen wollen, die Lücken im Orga-Team zu schließen. Ein Schnellschuss für 2026 wäre aber nicht ratsam und auch nicht fair gegenüber den neuen Mitstreitern gewesen, so Doyen. 

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Sturz zum Ausklang der Skisaison gut überstanden

Hooksiel (11. 3. 2026) – Nach seinem überraschenden zweiten Platz Anfang Januar beim „KidsCup“ des Westdeutschen Skiverbandes gegen etablierte Konkurrenten aus den Skiclubs der Wintersport-Region Sauerland hatte sich Leonard Köster vom SC Wangerland für den Saisonabschluss in Willingen im Riesenslalom einiges vorgenommen. Nach sehr gutem Start ins Rennen hielt dann aber auf halber Strecke leider die Piste bei frühlingshaften Temperaturen nicht. 

Das Training am Deich hat sich ausgezahlt: Auch wenn für den Hooksieler Leonard Köder die Skisaison etwas unglücklich endete, konnte er beweisen, dass auch Talente aus dem friesischen Flachland im Wintersport mithalten können. Archiv-Foto: privat

Der Hooksieler flog Mitte des Rennens bei hohem Tempo aus der Kurve. Leonard blieb zum Glück unverletzt. „Selbst die Videoanalyse ließ keinen Fahrfehler erkennen“, versicherte sein Vater Bernhard Köster gegenüber „Hooksiel-Life“. 

Was möglich gewesen wäre, lässt die Zeit im zweiten Lauf erahnen, bei dem der Hooksieler trotz seines Sturzes noch einmal an den Start gehen durfte. Leonard, der den Durchgang etwas verhalten angegangen war, passierte trotzdem mit der drittbesten Zeit die Ziellinie. 

Am Sonntag stand dann ein Slalom auf dem Programm. Den Sturz vom Samstag wohl noch im Kopf, fuhr Leonard zunächst eher verhalten. Dennoch reichte es im ersten Durchgang zum vierten Platz. Danach hieß die Devise für den zweien Lauf: Volles Risiko.

Diesmal deutlich ambitionierter kam der Hooksieler sehr gut in den Parcours rein. Doch das Pech blieb ihm treu. Am viertletzten Tor fädelte Leonard ein und stand somit am Ende mit leeren Händen da. 

SV Brake eine Nummer zu groß über FCN-Tennisspieler

Hooksiel (9. 3. 2026) – Die Herren ü50-Tennisspieler des FC Nordsee Hooksiel haben eine Überraschung verpasst. Gegen den Bezirksklassen-Meister SV Brake kam das Team um Mannschaftsführer Thomas Otte am Sonntag über ein 1:5 nicht hinaus. Aufgabe im letzten Saisonspiel am 22. März gegen Varel wird es jetzt sein, den eigenen Mittelfeldplatz zu festigen.

Gegen Brake konnte lediglich Jan Alter an Postion 3 punkten. Mit einem souveränen 6:1/6:1-Sieg fügte er seinem Gegenüber die erste Saisonniederlage zu und bewies damit, dass er selbst nach längerer Verletzungspause auf dem Weg zu alter Form ist. Die anderen Einzel gingen klar an Brake. Thomas Otte an 1 (2:6/1:6), Torsten Csikos an 2 (2:6, 3:6) und Mirko Ortmanns an 4 (2:6, 3:6) mussten die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen.

Auch in den Doppeln blieben Thomas Otte/Helmut Petermann (2:6/3:6) und Torsten Csikos/Jörg Kase (1:6, 1:6) ohne echte Chance. Der FCN belegt mit nunmehr 2:6 Punkten den vierten Tabellenplatz.

Tennisverein stellt für den Sommer Damen-Mannschaft

Hooksiel (7. 3. 2026) – Für die Tennisspielerinnen und Tennisspieler in Hooksiel fängt eine neue Ära an. Ab der Sommersaison werden sie auch in den Punktspiel-Runden der Tennisverbandes Niedersachsen-Bremen (TNB) als SC Wangerland geführt werden – eine Folge der Verschmelzung des FC Nordsee Hooksiel mit Rot-Weiß Tettens und Eintracht Wangerland zu dem neuen Großverein.

Aufbau auf dem Tennisplatz Hooksiel
Die Tennisspieler des FC Nordsee Hooksiel spielen künftig unter dem neuen Vereinsnamen SC Wangerland. Archiv-Foto: hol

Wie Sportwart André Abels auf der Mitgliederversammlung ausführte, wird der SCW mit vier Mannschaften an der Sommerrunde teilnehmen: einer Herren ü 50, einer Damen-Mannschaft und zwei A-Junioren-Teams. „Es ist Jahre her, dass wir eine Damen-Mannschaft stellen konnten“, freute sich Abels darüber, dass es gelungen ist, aus Juniorinnen und erfahreneren Spielerinnen eine Liste mit elf Aktiven zusammen zu bekommen. Einige ü 60 Spieler des Vereins werden zudem als Gastspieler beim MTV Hohenkirchen auf Punktejagd gehen.

Neuer Schriftführer

Im Zentrum der gut besuchten Abteilungsversammlung standen Neuwahlen. Vorsitzender Gerd Abeldt wurde ebenso einstimmig im Amt bestätigt wie Sportwart André Abels und Jugendwartin Fenja Funke. Zum neuen Schriftführer wurde Helge Buss gewählt. Er tritt die Nachfolge von Christiane Völkers-Luhr an, die nach zehn Jahren im Amt mit Dank verabschiedet wurde. Neu im Team ist Keno Schönboom, der sich in die Organisation des Arbeitsdienstes einbringen möchte.

Abeldt hatte in seinem Jahresbericht darauf hingewiesen, dass die Belege der Zwei-Feld-Tennisanlage dringend grundsaniert werden müssen. Die Hoffnung auf eine tragbare Finanzierung ruht dabei auf einem Förderprogramm des Bundes, der Kommunen bei der Sanierung von Sportanlagen unterstützt. Ob und wann die Hooksieler Sportanlagen davon profitieren, ist allerdings noch offen, sagte Werner Funke, der sich als Mitglied im SCW-Vorstand mit um das Thema kümmert. 

28 Mädchen und Jungen

Erfreulich sei auf jeden Fall, dass die Gemeinde Wangerland das Ansinnen unterstützt und die Fußball- und Tennisplätze in Hooksiel planerisch langfristig gesichert sind. Das passt zu der guten Jugendarbeit im Verein. Wie Fenja Funke sagte, nähmen aktuell 28 Mädchen und Jungen ab sechs Jahren am Tennis-Jugendtraining teil, das im Winter in der Halle der Grundschule und spätestens ab Mai wieder auf den Außenplätzen angeboten wird. 

Die nächste Aktivität der Abteilung startet bereit am nächsten Samstag, 14. März. Um 10 Uhr treffen sich die Abteilungsmitglieder auf der Tennisanlage zum ersten Arbeitsdienst in diesem Jahr. 

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Ioannis-Lu mit 16 Jahren lizensierter Fußball-Trainer

Hooksiel (4. 3. 2026) – Nun ging es doch schneller als gedacht. Noch im Herbst verbrachte Fußball-Nachwuchstrainer Ioannis-Lu Doyen (16) seine Ferien im NFV-Ausbildungszentrum in Barsinghausen, um das dritte Modul der C-Lizenzausbildung samt Prüfung zu absolvieren.

Bei einem F-Junioren-Turnier in Jaderberg war Trainer Ioannis-Lu Doyen erstmals hauptverantwortlich für ein Team. Foto: Doyen

Lu startete seine Ausbildung zum Junior-Coach bereits 2024 und entschloss sich, in den Sommerferien 2025 mit den C-Lizenzmodulen zu beginnen, jeweils für eine Woche in Barsinghausen. „Zuerst dachte ich, Schule in den Ferien ist nicht wirklich motivierend“, so Lu. „Aber die selbstständige Entwicklung von Trainingsprogrammen unter Prüfungsbedingungen war schon sehr spannend.“ Lohn der Arbeit war der Erhalt der C-Lizenz und somit die erste wichtige Grundlage für viele weitere Möglichkeiten im Bereich der Sportausbildung. 

Als Hospitant Erfahrungen gesammelt

In den zurückliegenden Monaten hospitierte der Hooksieler beim SC Wangerland in den Jugendmannschaften von Michael Meyerhöfer und Klaus Tibke und konnte sich zunehmend auch als verantwortlicher Übungsleiter einbringen. Die Kinder akzeptierten Lu schnell als einen der ihren. Die Konsequenz: Jetzt übernahm Lu hauptverantwortlich die Teamleitung bei einem Hallenturnier in Jaderberg.

In einem starken F-Junioren-Feld gelang dem Neutrainer mit einem 2:1 gegen Bremerhaven ein Auftakt nach Maß. Leider reichte im Verlauf der Gruppenphase nicht zu weiteren Überraschungen. Die Partien gegen Rastede und Ofen gingen deutlich verloren. Die Zwischenrunde verlief mit einem Unentschieden und einem Sieg gegen Ofen und Jaderberg wieder besser, so dass die Jungs und Mädels des SCW über die Platzierungsspiele einen respektablen Mittelfeldplatz bei 16 Mannschaften erreichten.

Lu nahm das sportliche Abschneiden gelassen, wie es ein guter Umgang mit Kindern erfordert.„Natürlich war ich anfangs etwas aufgeregt, aber man findet sich schnell zurecht. Zumal andere Trainer immer mit Rat zu Seite stehen.“

Ansprechpartner für Interessierte

Lu ist derzeit der einzige minderjährige Lizenzinhaber im Sportclub Wangerland und nimmt die Rolle als Ansprechpartner gerne an: „Traut euch, erkundigt euch gerne über meine Erfahrungen oder macht es einfach. Es bringt euch sportlich und menschlich weiter und ihr lernt bei der Ausbildung tolle Leute aus ganz Norddeutschland kennen. Mit einigen pflege ich noch heute regelmäßigen Kontakt.“

Dass man als Lizenztrainer eine Übungsleiter-Vergütung vom Verein erhält und die Spielereltern die Trainer oft auch zu Weihnachten beschenken, erwähnte der Nachwuchscoach nicht. Aber auch dieser Aspekt dürfte für künftige Auszubildende durchaus interessant sein.

Wer auch eine Trainerausbildung beginnen möchte oder sich bei Ioannis-Lu über dessen Erfahrungen informieren möchte, kann sich unter info@sc-wangerland.de ,melden.

Boßler kennen auf eigener Strecke jede Kurve und jede Rille

Hooksiel (2. 3. 2026) – Kraft allein reicht nicht. Dynamik, Geschick und ein gutes Auge sind ebenso wichtig, um ein erfolgreicher Boßler sein. Dazu gehört Ortskenntnis. Wie ist die Neigung der Straße? Wo gibt es eine Spurrille, die man zum eigenen Vorteil nutzen kann? Der Heimvorteil spielt im Boßelsport eine große Rolle.

Die Hooksieler Boßler (in den roten Jacken von links) Dieter Brand , Heinrich Theilen, Heinz Tiegges und Heinz de Neidels setzten sich gegen des KBV Wiefels durch, der mit Otto Gruner, Hannes Timermann, Alfred Luicken, Enno Oeltermann, Hermann Keemann und Wolfgang Kiesewetter an den Start ging. Foto: hol

Heinrich Theilen läuft an. In seiner Hand eine Gummi-Kugel. Vor ihm der Deichverteidigungsweg am Hooksieler Deich. Eigentlich führt die im Vergleich zu Landstraßen recht schmale Betonpiste zwischen Deich und Deichvorland vom Hooksieler Campingplatz bis zum Strandhaus 1 in der Nähe des Außenhafens fast geradeaus. Aber nicht am Abwurfpunkt.

Mit Geschick um die Kurve

Nach gut 60 Metern macht der schmale Weg eine Linkskurve. Die Herausforderungen für die Werfer: Nicht zu kräftig werfen, sonst rollt die Kugel im Kurvenbereich geradeaus und bleibt am Deichfuß im Gras stecken. Aber auch nicht zu lasch, sonst erreicht die Kugel die Kurve erst gar nicht.

Heinrich Theilen (81) wirft für den Boßelverein „So geiht he good“. Der Hooksieler Verein mit seinem Vorsitzenden Thomas Ulfers nimmt aktuell mit zwei Mannschaften am Punktspielbetrieb teil – einer Männer-Mannschaft und einem vierköpfigen Team in der Altersklasse Männer V (ab 75 Jahre). Der Gegner heute ist der Klootschießer- und Boßelverein „Free weg“ Wiefels. Das Hinspiel haben die Hooksieler knapp mit 0:1 verloren. Doch heute haben „Heini“ Theilen und seine Mitstreiter Dieter Berend, Heinz de Neidels und Heinz Tiegges Heimrecht. 

Vergleich mit Gummi und Holz

Das Wetter ist gut. Kein Regen, kein Wind und auch kein Schlamm oder Schnee mehr auf der Strecke. 3,5 Kilometer geht es Richtung Hooksieler Außenhafen. Werfer gegen Werfer. Immer die zurückliegende Mannschaft wirft zuerst. Ist ein Team zweimal hintereinander dran, weil die Kugel der Gegner nicht erreicht werden konnte, gibt es ein Schoet. Einen Wertungspunkt.

Heinrich Teilen findet schon beim Anwurf das richtige Maß. Die Kugel rollt bis zur Kurve, wird langsamer und folgt auf dem leicht nach links abschüssigen Beton dem Verlauf des Weges. Ein idealer Auftakt, dem sich eine ganz Reihe guter Würfe anschließen – auf dem Hinweg mit der Gummi-, auf dem Rückweg mit der Holzkugel. 

Stirbt das Boßeln aus

Die Revanche gelingt. Die Hooksieler gewinnen mit 7:0, sichern sich zwei Punkte und festigen damit ihren Platz im Mittelfeld der Tabelle. Die Saison läuft noch bis Mitte März. Wie und ob es im nächsten Winter weiter geht? Man wird sehen. „Der Boßelsport stirbt aus“, prognostiziert Thomas Ulfers mit Bedauern in der Stimme. Aber das muss ja nicht so schnell gehen …

Besuch von Ailton brachte Hooksieler Tennisspielern Glück

Hooksiel (23. 2. 2026) – Die Tennisspieler der Herren ü60 des FCN Hooksiel (SC Wangerland) haben zum Abschluss der Wintersaison einen Auswärtssieg gelandet. Das Team um Mannschaftsführer Ingo Corning setzte sich beim TC Wardenburg mit 4:2 durch. Mit nunmehr 6:8 Punkten belegen die Hooksieler Platz vier in der Abschlusstabelle der Bezirksklasse. Ohne den verletzungsbedingt sehr schlechten Saisonstart (0:8 Punkte) wäre vielleicht noch eine bessere Platzierung drin gewesen.

Fußballstar Ailton (Mitte) gehörte zu den Zuschauern der Tennispartie der Hooksieler ü60-Mannschaft in Wardenburg. Mit auf dem Bild: Gerd Abeldt (links) und Ingo Corning. Foto: privat

Der Sieg in Wardenburg war etwas glücklich. Nach dem sicheren Sieg von Spitzenspieler Thomas Otte an Postion 1 (6:2, 6:2) und dem knappen Erfolg von Gerd Abeldt an Position 3 (4:6/6:1/11:9) stand es nach den vier Einzeln 2:2. Harald Fischer war bei seinem 1:6/2:6 an Position 2 chancenlos. Helmut Petermann war an Position 4 sehr knapp gescheitert (7:5/6:7/6:10).

Die Entscheidung musste in den Doppeln fallen. Hier gewannen Otte/Fischer ihre Partie souverän mit 6:2/6:2. Abeldt/Conring mussten sich allerdings gewaltig strecken, um nach nahezu fehlerlosem ersten Satz die Partie insgesamt für sich zu sichern (6:0/4:6/10:7). 

Zu den Zuschauern gehörte phasenweise auch Ailton. Der brasilianische Fußballstar mit Werder-Bremen-Legenden-Status war zufälliger Gast in der Halle in Wardenburg. Das Angebot der Hooksieler, ob er nicht vielleicht auch mal einen Tennisschläger in die Hand nehmen wolle, lehnte er allerdings ab. „Ivan Klasnic, der kann gut Tennis spielen. Ailton spielt Fußball.“ 

Hooksieler Tennisspieler in Wilhelmshaven chancenlos

Hooksiel (16. 2. 2026) – Die ü50-Tennis-Mannschaft des SC Wangerland/FC Nordsee Hooksiel hat bei ihrem Auswärtsspiel bei der JTG-Wilhelmshaven die erwartete Niederlage kassiert. Das Team um Mannschaftsführer Thomas Otte musste sich mit 0:6 geschlagen geben, obwohl das Endergebnis einen falschen Eindruck vom Geschehen vor Ort vermittelt. 

Die Zuschauer bekamen insgesamt hochklassigen Sport zu sehen, bei denen die Hooksieler über weite Strecken gut mithielten. Lediglich der wichtige letzte Punkt in den Spielen ging meist an die JTG.

So leisteten Thomas Otte an Position 1 gegen Frank Gerdes (2:6, 1:6) und Thorsten Csikos an 2 gegen Goshtasbian Kambiz (2:6, 0:6) erhebliche Gegenwehr, blieben auf dem für sie ungewohnten Hartplatzbelag der JTG-Halle aber letztlich chancenlos. Ähnlich erging es Jan Alter gegen Rainer Dörnath (3:6, 3:6) und Mirko Ortmanns gegen Gregor Koch (2:6, 2:6).

Wähnend der erste Doppel Ortmanns/Reiner Meints gegen Koch/Andreas Stiller (0:6/0:6) ebenso deutlich verloren ging, schnupperte das Duo Csikos/Helmut Petermann gegen Kambis/Dirk Haar im zweiten Doppel zumindest an einem Matchgewinn und musste sich erst im Tiebreak geschlagen geben (4:6/7:6/8:10).

Ähnlich schwer dürfte die Aufgabe für die Hooksieler in ihrem nächsten Spiel werden. Am Sonntag, 8. März, erwartet die Mannschaft in der Halle in Varel den Spitzenreiter der Bezirksklasse TV Brake. Spielbeginn: 12 Uhr. 

Klarer Sieg für Hooksieler Tennisspieler

Hooksiel (9. 2. 2026) – Die ü60-Tennispieler des FC Nordsee Hooksiel haben den Sprung ins Mittelfeld geschafft. Nach einem verkorksten Saisonstart gelang dem Team um Mannschaftsführer Reiner Meints am Sonntag in der Halle in Varel der zweite Sieg – ein deutliches 5:1 gegen den TV Varel. Mi 4:8 Punkten belegt man jetzt Platz vier in der Tabelle der Bezirksklasse. Eine Position, die man beim letzten Saisonspiel in zwei Wochen in Wardenburg festigen kann.

Beim Spiel in Varel kam den Hooksielern allerdings auch das Verletzungspech der Gegner zugute. Beim TV Varel konnten zwei der stärksten Spieler nicht antreten. Spitzenspieler Thomas Otte hatte in einem gutklassigen Spiel seinen Gegner jederzeit im Griff (6:2/6:0). Etwas enger war es bei Harald Fischer (6:1/7:5 an Position 2) und bei Helmut Petermann (6:4/6:3). Sein Einzel verlor lediglich Gerd Abeldt an Position 3, der sich seinem Gegner im dritten Satz geschlagen geben musste, nachdem er im Matchtiebreak schon deutlich geführt hatte (2:6:7:6, 8:10).

Die endgültige Entscheidung dann in den Doppeln. Otte/Abeldt (6:4/6:0) ließen ebenso wenig etwas anbrennen wie Fischer/Petermann (6:2/6:4).