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Beiträge veröffentlicht in “Hooksiel”

Brandstiftung im Freizeitgelände?

Hooksiel (10. 5. 20025) – Dem schnellen und umsichtigen Eingreifen eines Teams der Hooksieler Skiterrassen ist es möglicherweise zu verdanken, dass ein Flächenbrand im Freizeitgelände sich nicht ausgebreitet hat. Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel standen am Freitag Nachmittag gegen 17.30 Uhr etwa 300 Quadratmeter Ödland in Flammen. Das Team von den Skiterrassen dämmte den Brand mit Hilfe von Feuerlöschern ein, alarmierte die Feuerwehr und wies den Einsatzkräften den Weg zur Brandstelle.

Ein Flächenbrand im Hooksieler Freizeitgelände konnte am Freitag Nachmittag durch das beherzte Eingreifen von Anwohnern und die Einsatzkräfte der Feuerwehr schnell eingedämmt werden. Foto: Feuerwehr

Im Einsatz waren die Wehren aus Hooksiel, Waddewarden und Hohenkirchen aus. Gemeinsam löschte man das Feuer mit Hilfe von so genannten D-Schläuchen, die gerade für die Bekämpfung von Flächenbränden gut geeignet sind. Wie Ortsbrandmeister Jörg Nöchel erläuterte, mussten zudem einige punktuelle Glutester ausgehoben und gezielt gelöscht werden, um einem neuerlichen Entfachen des Feuers vorzubeugen.

Vor Ort wurde festgestellt, so teilte die Polizei am Wochenende mit, dass es augenscheinlich an mehreren Stellen zu Brandausbrüchen gekommen war. Das spricht dafür, dass Brandstiftung im Spiel gewesen sein könnte. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Anmerkung; Der Artikel wurde am Sonntag aktualisiert

Kaum genutzte Baustellenzufahrten bremsen den Verkehr

Hooksiel/Wilhelmshaven (9. 5. 2025) – Die Nutzer der Landesstraße 810 werden wohl noch eine Weile mit den Tempo-Begrenzungen zwischen Sengwarden und Hooksiel leben müssen. Nach Ansicht der Stadt Wilhelmshaven handelt es sich bei den Baustellen-Zufahrten an der Strecke um „Gefahrenstellen“, die die Geschwindigkeits-Reduzierung erforderlich machen würden.

Kabel parallel zur Straße

Bekanntlich verlegt Firma Neuconnect parallel zur L 810 ein Gleichstromkabel, das ein an der Grenze von Wilhelmshaven und Hooksiel angelandetes Unterseekabel zwischen Großbritannien und Deutschland mit der im Bau befindlichen Konverterstation in Wilhelmshöhen verbinden soll. Teile des Kabels sind bereits vor Wochen verlegt worden. Seither ruht die Baustelle. Wann es mit den Arbeiten weiter gehen soll, ist unklar.

Aus Sicht der Stadt Wilhelmshaven Baustellenzufahrten auch dann Gefahrenstellen, wenn sie kaum angefahren werden. Foto: hol

Für die Baustelle wurden drei Zufahren eingerichtet, die bislang in sehr überschaubarer Zahl angefahren wurden. Pendler aus Hooksieler fragen sich auch mit Blick auf die Anreise von Urlaubsgästen ins Wangerland, ob diese Ausgangslage wirklich eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf demTeilabschnitt der L 810 erforderlich macht. 

Die Gefahrenstellen sind durch die Kombination eine Tempo-50-Schildes mit einem Gefahrenzeichen gekennzeichnet. Üblicherweise gilt in diesem Bereich Tempo 80. 

Stadt wahrt Kontinuität

„Die Gefahren, die sich an diesen Baustellen Zu- und Abfahrten ergeben, bestehen darin, dass die Transportfahrzeuge – beladen oder unbeladen – nur sehr träge in den fließenden Verkehr hineingelangen. Auf einer Landesstraße mit Tempo 100 oder selbst 80 ist das fast unmöglich“, stellt die Pressesprecherin der Stadt Wilhelmshaven, Julia Muth, gegenüber „Hooksiel-life“ fest. „Sicherlich gibt es Phasen, in denen auf den Baustellen auch mal keine Transporte stattfinden. Aber wenn das nur tageweise so ist, baut man wegen der Kontinuität die Beschilderung nicht ab.“

Neue Bank für den Friedhof

Hooksiel (8. 5. 2025) – Das Ensemble ist wieder komplett. Die Arbeitsgruppe Hooksiel hat Küster Eike Frerichs die sechste Sitzbank für den Friedhof in Pakens übergeben. Die Aktiven um Bruno Bölts hatten bereits fünf Bänke rundum saniert, die vor einigen Tagen an ihre alten Plätze zurückgestellt worden waren. 

Die sechste Holzbank war allerdings derart marode, dass sich eine Aufarbeitung nicht mehr gelohnt hätte. „Für die Ruheinsel auf dem Friedhof haben wir eine ganz neue Bank gebaut“, so Bölts. Die Bank wurde jetzt vor Ort aufgebaut. Auf dem Foto bei der Übergabe (von links) Sabine Greiff, Uwe Brandes, Bodo Zeiger, Wilhelm Frerichs und Bruno Bölts. Foto: Arbeitsgruppe

In der Couch übers Hooksmeer

Hooksiel (8. 5. 2025) – Im Motorboot, auf einem Segler, im Tretboot oder auf Wasserski – was ist die entspannteste Art für eine Tour auf dem Hooksmeer? Möglicherweise eine Couchfahrt. Wer nicht weiß, was das ist, sollte für Sonntag, 11. Mai einen Ausflug zu den Hooksieler Skiterassen einplanen. Dort wird zum Muttertag ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie geboten.

Ein bequemes Abenteuer am Muttertag: Eine Fahrt auf einer schwimmenden Couch auf dem Hooksmeer. Foto: Skiterrassen

Zu den Höhepunkten gehören Couchfahrten über das Hooksmeer, die stündlich zu jeder vollen Stunde starten. Auf einer schwimmenden Couch geht es entspannt übers Wasser – ein Vergnügen, das Müttern wie auch den anderen Familienangehörigen gefallen dürfte. Die Anmeldung erfolgt direkt vor Ort im Shop. 

Wem der Sinn nach mehr Abenteuer steht, der sollte sich den kostenlosen Wasserski-Anfängerkurs für Mütter nicht entgehen lassen. Ab 13 Uhr haben alle Mamas die Möglichkeit, sich auf die Bretter zu wagen und erste Versuche auf dem Wasser zu unternehmen – begleitet von erfahrenen Anleitern. Auf der großen Hüpfburg können sich Kinder zwischen 13 und 16 Uhr nach Herzenslust austoben. Der Eintritt ist frei. 

Junge Handballerinnen auf dem Sprung zum Leistungssport

Hooksiel (7. 5. 2025) – Nach dem Gewinn der Regionsoberliga-Meisterschaft stand für einige Mädchen der E-Juniorinnen der Handball-Gemeinschaft (HG) Jever/Schortens jetzt ein weiter sportlicher Höhepunkt auf dem Programm. Der Auswahl-Stützpunkt Bremen/Nordsee hatte die 40 besten Spielerinnen des Jahrgangs 2014 zum Sichtungstraining nach Hude für die nächste Jahrgangs-Auswahlmannschaft eingeladen. Mit dabei waren die Wangerländer Auswahlspielerinnen Elene von Bodungen, Louisa Lauts und Tabea Fei Doyen sowie fünf weitere Spielerinnen der HG Jever/Schortens.

Die Handballtalente der HG Jever/Schortens (von links): Tabea Fei Doyen, Lona Haase, Romy Prost, Larisa Grallert, Felipa Behrend, Elene von Bodungen, Anne Lücken, und Louisa Lauts. Foto: Loni Schmalz

In einem dreistündigen Training mit anspruchsvollen Übungen und Spielen in zufällig zusammengestellten Mannschaften verschafften sich das Trainerteam um die ehemalige Bundesligaspielerin Sabine Kalla einen Überblick über den nach ihrer ersten Einschätzung sehr guten Leistungsstand des Jahrgangs. 

In den nächsten eineinhalb Jahren trainiert die Regionsauswahl nun alle zwei Wochen am Stützpunkt Hude und misst sich mit weiteren Stützpunkten. Ein Schritt in Richtung Leistungssport, bei dem neben Talent auch Zuverlässigkeit und Disziplin von großer Bedeutung sind. Bis zum Oktober 2026 entscheidet der Trainerstab, welche zwölf Mädchen sich der Landesauswahl vorstellen zu dürfen. 

Radweg von Hooksiel nach Waddewarden frühestens 2029

Hooksiel (7. 5. 2025) – Der nicht nur aus Sicht vieler Zweirad-Fahrer dringend erforderliche Radweg entlang der Landesstraße 812 zwischen Hooksiel und Waddewarden wird im besten Fall 2029 gebaut werden. Das teilte das Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung auf Anfrage von „Hooksiel-life“ mit. 

Gefährliche Strecke

Mit der seit Jahren unter anderem von der Dorfgemeinschaft Waddewarden geforderten Verbindung würde eine ebenso ärgerliche wie gefährliche Lücke im Radwegenetz geschlossen. Die Nutzung der recht schmalen Landesstraße im Abschnitt von Schmidtshörn über Haddien bis Waddewarden ist für Radler nicht ungefährlich. Erst im Dezember hatte es wieder einen schweren Unfall gegeben. Die Strecke wird häufig auch von Urlaubern befahren.

Der Bau des seit Jahrzehnten geforderten Radweges an der Landesstraße 812 zwischen Hooksiel und Waddewarden kann nach der Planung der Straßenbaubehörde im besten Fall 2029 realisiert werden. Foto: hol

Auch deshalb ist der Neubau entlang der L 812 als so genannter „vordringlicher Bedarf“ im Radwegekonzeptes des Landes aufgeführt. Aktuell werden die Kosten für das Projekt mit über einer Million Euro veranschlagt.

Derzeit gäbe es bereis an etwa 50 Prozent aller Landesstraßen in Niedersachsen Radwege. Das seien insgesamt rund 5100 Kilometer Radwege, die allein vom Land unterhalten werden. 
Dennoch gebe es noch viele weitere Bedarfe für Radwege, räumt das Ministerium ein.

Vordringlicher Bedarf

Um diese zu priorisieren und systematisch abzuarbeiten, sei für ganz Niedersachsen ein Radwegekonzept an Landesstraßen aufgestellt worden. Im Rahmen dieses Programms sollen insgesamt rund 460 Kilometer Radwege im Wert von mehr als 145 Millionen Euro an Landesstraßen neu gebaut werden. Allein 141 Projekte seien in den vordringlichen Bedarf aufgenommen worden. „Dieses Programm wird derzeit Schritt für Schritt abgearbeitet“, so das Ministerium.

Die L 812 liegt im regionalen Geschäftsbereich Aurich der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Aus diesem Bereich wurden zwölf Projekte mit einer Streckenlänge von 53 Kilometern und einem geschätzten Kostenbedarf von insgesamt 17 Millionen Euro in den vordringlichen Bedarf des Radwegekonzeptes aufgenommen. Davon wurden bislang zwei Abschnitte mit einer Gesamtlänge von 6,7 Kilometern fertig gestellt. Ein dritter Abschnitt befindet sich zurzeit im Bau.

Planfeststellung in 2027

Nach dem Abschluss der Vorplanung mit zahlreichen Untersuchungen und Abstimmungen unter anderem mit dem Landkreis Friesland bezüglich der Radweggestaltung laufe derzeit die eigentliche Planung für den Radweg Hooksiel-Waddewarden. „Nach Abschluss der Planung ist ein Planfeststellungsverfahren erforderlich, welches derzeit für 2027 vorgesehen ist“, so das Ministerium. „Abhängig vom Verfahrensverlauf ist im Idealfall mit einem Baubeginn in 2029 zu rechnen.

Die CDU-Wangerland hatte kürzlich daran erinnert, dass die Landesbehörde noch im Mai 2022 die Umsetzung des Projektes bereits für 2025 in Aussicht gestellt hatte. Vor diesem Hintergrund hatten die Christdemokraten auch Überlegungen im Landkreis eine Absage erteilt, den neuen Radweg an der L 812 als Teil einer „Radvorrangroute“ mit einer erhöhten Breite – 3,50 statt 2,50 Meter – vorzusehen. Da das Land nur die Finanzierung für den „normalen“ Radweg übernehmen würden, wäre damit die Gefahr verbunden gewesen, dass sich die Planung noch weiter verzögert.

Lauf für guten Zweck durchs Hooksieler Freizeitgelände

Hooksiel (6. 5. 2025) – Hooksiel ist erstmals auf der Landkarte einer weltweit stattfindenden Laufveranstaltung aufgetaucht. Neun Läufer haben hier am Sonntag am „Wings for Life World Run App Lauf“ teilgenommen – zusammen mit gut 320.000 Menschen rund um den Globus. Das gemeinsame Motto: „Wir laufen für die, die nicht mehr können.“

Der Spendenlauf unterstützt Menschen, die eine traumatische Rückenmarksverletzung erlitten haben. Betroffene können meist nicht mehr laufen, leiden unter Lähmungen, Atembeschwerden und vielen weiteren Einschränkungen. Die Teilnahmegebühren fließen zu 100 Prozent in die Rückenmark-Forschung, versprechen die Veranstalter. 

Laufen für die gute Sache. Diesen Gedanken haben die „Omas gegen Rechts“ im Hooksieler Freizeitgelände umgesetzt. Foto: privat

Für Christine Wessolleck aus Wilhelmshaven, die in der Vergangenheit bereits als Einzelperson an der Veranstaltung teilgenommen hat, war das der Grund zusammen mit Mitstreiterinnen von „Omas gegen Rechts Friesland/Wittmund“ die Premiere in Hooksiel zu organisieren.

Gemeinsamer Start war am Sonntag um 11 Uhr UTC. UTC steht für Universal Time Coordinated und entspricht 13 Uhr Ortszeit in Hooksiel. Die Gruppe lief von der Wasserskianlage durchs Hooksieler Freizeitgelände immer am Ufer des Hooksmeeres entlang bis zum Alten Hafen – und, bei entsprechender Fitness, auch wieder zurück. „Das ist das Schöne an dem Lauf“, so Christine Wessolleck. „An dem Wettkampf kann wirklich jeder teilnehmen: alt und jung, laufend, gehend, rollend – alles ist möglich.“ 

Die Hooksieler Teilnehmer haben zwischen 2,69 und 20 Kilometern geschafft. Alle hatten dabei einen Kopfhörer im Ohr, über den sie mit der Lauf-App auf ihrem Smartphone verbunden waren. So erfuhren sie auch, wann das virtuelle „Catcher Car“, die digitale Ziellinie, sie eingeholt hat. Das „Catcher Car“ startet eine halbe Stunde nach dem Start und holt die Läuferinnen und Läufer individuell ein. 

Natürlich dürfen Läufer auch weiter laufen nachdem sie schon „eingefangen“ wurden. „Bei unserem lauf sind tatsächlich zwei Teilnehmende noch weiter gerannt, um den Halbmarathon voll zu machen, nachdem sie bereits gecatcht waren“, schildert Christine Wessolleck. Der weltweite Gewinner ist 71,67 Kilometer gelaufen bis die Ziellinie ihn eingeholt hat.

Der nächste Lauf in Hooksiel ist für den 10. Mai 2026 geplant. 

Blubber-Effekt durch Sauerstoff

Hooksiel (5. 5. 2025) – Einsatz für Jörg Nöchel. Der Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel wurde am Sonntag gegen 13 Uhr zum Alten Hafen in Hooksiel gerufen. Die Lage: Eine unklare Blasenbildung an der Wasseroberfläche und ein leichter Geruch nach faulen Eiern.

Vor Ort angekommen, stellte auch Nöchel den Geruch von Schwefelwasserstoff fest. Dennoch konnte er schnell Entwarnung geben. Ursache für das Blubbern an der Wasseroberfläche war offenbar die Belebungsanlage, mit der Niedersachsen Ports als Hafeneigentümer Sauerstoff in das Hafenbecken einträgt, um ein Umkippen des stehenden Gewässers zu verhindern und somit Fischen und Mikroorganismen das Überleben zu ermöglichen und die Geruchsbildung einzudämmen.

Der Sauerstoff wird über auf dem Grund liegende Schläuche in den Hafen eingetragen. Die aufsteigenden Blasen sorgen an der Oberfläche für den Blubbereffekt. Nöchel: „Eigentlich war also alles okay. Eine zusätzliche Einsatztätigkeit war für uns nicht notwendig.“

Hooksieler Außenschleuse wird im August für eine Woche gesperrt

Hooksiel (5. 5. 2025) – Die Rund-um-Sanierung der Hooksieler Außenschleuse wird in diesem Jahr fortgesetzt. Wie die Eigentümerin der Anlage, die landeseigene Niedersachen Ports (NPorts), auf Anfrage von „Hooksiel-life“ mitteilt, wird der Schwerpunkt der Arbeiten außerhalb der Seglersaison liegen. Allerdings ist auch eine einwöchige Sperrung der Durchfahrt im August geplant.

Leere Schleusenkammer in Hooksiel
Die Hooksieler Außenschleuse ist die Schnittstelle zwischen der Jade und dem Hooksmeer. Sie soll bis 2027 grundsaniert werden.

Die Sanierung hatte im vergangenen Herbst begonnen.  Die gut 40 Jahre alte Schleuse war mit Hilfe von Dammtafeln trocken gelegt worden. Danach hatten Fachleute eines von fünf Stemmtor-Paaren erneuert. Im nächsten Bauabschnitt sollen die Torlinien zwei bis fünf saniert werden. Geplant sind diese Arbeiten laut NPorts ab Mitte Oktober. Sie dürften sich bis Anfang 2026 hinziehen. 

Um die Kapazitäten des mit der Sanierung beauftragten Unternehmens besser zu verteilen, werde die Torlinie 5 aber voraussichtlich bereits im Zeitraum vom 15. bis 21. August 2025 ausgebaut. „In dieser Zeit ist die Schleuse gesperrt“, teilt NPorts mit. Eine Sperrung der Schleuse betrifft in der Regel den Schiffsverkehr von der Jade in Richtung Hooksmeer und Alter Hafen Hooksiel sowie den Straßenverkehr in Verlängerung der Bäderstraße in Richtung Wilhelmshaven.

Insgesamt wird sich Grundmodernisierung der Schleusenanlage voraussichtlich bis 2027 hinziehen. Das Bauwerk soll rundum auf den technisch neuesten Stand gebracht werden. Betrieben wird die Schleuse von der Wangerland Touristik GmbH. 

Inspirationsraum Salzwiesen

Hooksiel (5. 5. 2025) –Das Künstlerhaus Hooksiel lädt alle Interessierten ein zur Finissage der laufenden Ausstellung von Betty Sarti de Range. Die Stipendiatin der Gemeinde Wangerland hat ihren Aufenthalt in Hooksiel intensiv genutzt und unter anderem die Cyanotopie (Eisenblaudruck) für sich entdeckt und auf Stoffen damit experimentiert. Die Abschlussveranstaltung beginnt am Freitag, 9. Mai, um 17 Uhr. 

Ihren Schwerpunkt während ihres sechswöchigen Aufenthalts in Hooksiel hat die Künstlerin auf das Gestalten im Gelatinedruck mit Naturmaterialien der hiesigen Region gelegt. Auf dem Foto zu sehen: Ein Triptychon, in Gelantinedruck mit Algen, Gräsern und Pflanzen.

Das UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer hat viele, facettenreiche Lebensräume zu bieten. Besonders die Salzwiesen im Deichvorland haben Betty Sarti de Range in ihren Bann gezogen. Sie wirken auf den ersten Blick unspektakulär, geradezu lebensfeindlich. Doch zweimal am Tag werden die Salzwiese vom Meerwasser überflutet; die Grundlage für diesen Lebensraum.

Seit 2023 sind die Salzwiesen Teil des Klimaschutzprogrammes des Bundes. Dr. Stefanie Nolte, Fachbereich Salzwiesen der Nationalparkverwaltung, wird das Werkstattgespräch zur Finissage begleiten und erläutern, was es damit auf sich hat. Für die Besucher dürfte aber ebenso faszinieren sein zu sehen, wie Betty Sarti de Range die Gräser und Algen in kleine und größere Kunstwerke umgesetzt hat.