Hooksiel/Wangerland (28. 1. 2025) – Die geplante Verschmelzung der Vereine FC Nordsee Hooksiel, Eintracht Wangerland und Rot-Weiß Tettens kommt in die entscheidende Phase. Auf einer gemeinsam ausgerichteten Versammlung sollen die Mitglieder über den Zusammenschluss final abstimmen. Erforderlich ist eine Dreiviertel-Mehrheit in jedem der Vereine.
Mit einer Verschmelzung würde ein neuer Verein mit rund 900 Mitgliedern entstehen: der Sport-Club (SC) Wangerland. Formal würde er zum 1. Juli dieses Jahres aus der Taufe gehoben. Der Gründungsvorstand soll auf der gemeinsamen Mitgliederversammlung gewählt werden, zu der die Vereine für Freitag, 21. Februar, nach Wittmund-Leerhafe einladen. Beginn: 18 Uhr in der Bi D’Bank Event Location (Klosterstraße 5). Warum findet die Versammlung der Wangerländer Vereine in Wittmund statt? „Ganz einfach“, sagt FCN-Vorsitzender Christian Doyen (Foto). „Der Notar, der die Verschmelzung begleitet, hat seinen Sitz in Wittmund. Die Versammlung muss in seinem Gerichtsbezirk stattfinden.“
Eine aus Vertretern der Vereine zusammengesetzte Arbeitsgruppe hat die Verschmelzung mit Unterstützung des Landessportbundes drei Jahre lang vorbereitet. Bei dem Zusammenschluss sind eine Reihe von Formalien zu beachten. Unter anderem mussten zum Verschmelzungsvertrag ein Verschmelzungsbericht, eine Vereinssatzung, eine Vermögensbilanz und eine neue Beitragsordnung erarbeitet werden. Die Mitglieder können sämtliche Unterlagen bei ihren jeweiligen Stammvereinen einstehen. Doyen: „Bei uns ist die Einsicht nach telefonischer Abstimmung unter 0172/1663370 oder per Mail an christian.doyen@fcnordseehooksiel.de möglich.“
Der künftige geschäftsführende Vorstand wird sechs Mitglieder haben. Darüber hinaus können für verschiedene Themen Beisitzer in den Vorstand gewählt werden. Im Falle einer Verschmelzung würden die bestehenden Mitgliedschaften in den Stammvereinen automatisch an den SC Wangerland übergehen.
Friesland/Wilhelmshaven (28. 1. 2025) – Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland warnt Betroffene und deren Eltern vor dem Konsum einer Droge, die in den vergangenen Monaten unter dem Namen „Görke“ im Umlauf ist. Sie werde vermehr von Jugendlichen und jungen Erwachsenen konsumiert. Diese Substanz komme als unscheinbare Flüssigkeit daher und werde hauptsächlich über E-Zigaretten und Vape-Geräte konsumiert.
„Görke“enthalte eine gefährliche Mischung aus stimulierenden und halluzinogenen Substanzen, so die Polizei. „Diese Mischung kann zu schweren körperlichen und psychischen Schäden führen.“ Ein einziger Zug könne zu Halluzinationen, Bewusstseins-Veränderungen und im schlimmsten Fall zu lebensgefährlichen Vergiftungen führen. Die Droge könne zudem abhängig machen.
Das Präventionsteam der Polizei möchte Eltern und Erziehungsberechtigte sensibilisieren, mit ihren Kindern und Jugendlichen über die Gefahren von Drogenkonsum zu sprechen. „Viele junge Menschen sind sich der Risiken nicht bewusst und können leicht in den Konsum geraten.“
Beim Verdacht, dass ein Kind oder Jugendlicher mit der Droge „Görke“ in Kontakt gekommen ist, sollten die Erziehungsberechtigten sofort ärztliche Hilfe suchen. „Kontaktieren Sie auch die Polizei, um bei der Aufklärung und Eindämmung dieser Substanz zu helfen“, bittet das Präventionsteam, das in Wilhelmshaven unter der Rufnummer 04421/942108 und in Jever unter 04461/ 7449181 zu erreichen ist.
Haben viel Spaß bei ihrem Hobby Feuerwehr: Die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Hooksiel mit ihren Betreuerinnen und Betreuern. Foto: Feuerwehr
Hooksiel (27. 1. 2025) – Aufstellen des Maibaums, Ausmarsch vom alten zum neuen Feuerwehrgerätehaus, Spielefest im Garten der Generationen, Sommerfest am Wasserskilift, das Ablegen der Leistungsspange, „Spiele ohne Grenzen“ in Zetel, Geocaching in Sillenstede, Fackelumzug, und, und, und. Jugendwart Carsten Behnk ließ auf der Jahreshauptversammlung der Jugendwehr der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel das vergangene Jahr Revue passieren.
Zu der Sitzung am Samstag im neuen Feuerwehrgerätehaus waren neben den acht Mädchen und acht Jungen der Jugendwehr und deren Eltern zahlreiche Vertreter der Feuerwehr und der Gemeinde gekommen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Marinna Kaiser-Fuchs sprach den Dank der Gemeinde für die vorbildliche Jugendarbeit aus. Zu den weiteren Gästen gehörten neben Ortsbrandmeister Jörg Nöchel und Gemeinde-Brandmeister Eike Eilers, Kreis-Jugendfeuerwehrwart Pascal Bründermann, die Gemeinde-Jugendfeuerwehrwartin Erika Bründermann sowie wie weitere Mitglieder der Hooksieler Wehr.
In Hooksiel gibt es bereits über 50 Jahre eine Jugendfeuerwehr. Hier werden Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren spielerisch und technisch an die Aufgaben einer Feuerwehr herangeführt. Die Gäste lobten in ihren Grußworten das Engagement der Betreuer der Nachwuchsorganisation und unterstrichen die Besonderheiten des „Hobbys Feuerwehr“.
Die Kinder und Jugendlichen hatten 2024 an 48 Tagen Dienst und haben insgesamt zusammen mit ihren fünf Betreuern 1233 Dienststunden geleistet. Am emsigsten war Juliane Ahlschläger 41 Diensten gefolgt von Martha Schröder (40) und Lenny (37). Die drei Kinder wurde mit kleinen Präsenten belohnt.
Hooksiel (27. 1. 2025) – Die Tennis-Herren ü 50-Mannschaft des FC Nordsee Hooksiel wird in der nächsten Winterrunde wieder in der Bezirksklasse an den Start gehen. Auch im letzten Spiel der Saison mussten das Aufsteiger-Team um Mannschaftsführer Mirko Ortmanns erkennen, dass man gegen die meisten Gegner in der Bezirksliga chancenlos ist, wenn man nicht mit der eigenen Paradeaufstellung antreten kann.
Gegen den Bremer HC unterlagen die Hooksieler deutlich mit 0:6. Trotz einiger guter Phasen in den jeweiligen Matches gelang weder in den vier Einzeln noch in den beiden Doppeln ein Satzgewinn.
Andre Abels, eigentlich Nummer vier der Setzliste, musste im Spitzenduell antreten und konnte hier zumindest den ersten Satz mithalten (4:6, 1:6). Mirko Ortmanns an zwei verpasste im zweiten Satz eine mögliche Wende (1:6, 5:7). Gerd Abeldt an drei war deutlich überfordert (0:6, 0:6) und auch Torsten Riedel an vier musste erkennen, dass sein Gegenspieler ein größeres spielerisches Potenzial hat (0:6, 3:6).
Vergleichsweise eng ging es dann im Spitzendoppel zu. Beim 4:6, 3:6 von Abels/Abeldt wäre eine Überraschung drin gewesen. Ortmanns/Riedel unterlagen 1:6, 2:6. Die ü 50 beendet die Saison mit 1:9 Punkten.
Gruppenbild bei der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel mit Ehrengästen, Geehrten und Beförderten. Ganz links: der wiedergewählte Ortsbrandmeister Jörg Nöchel; in der vorderen Reihe in „Zivil“ die Landtagsabgeordnete Katharina Jensen (in Jeans) und Ratsfrau Alice Brandenburg-Bienek als Vertreterin der Gemeinde. Foto: hol
Hooksiel (26. 1. 2025) – Jörg Nöchel bleibt für sechs weitere Jahre Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel. Er tritt seine dritte Amtsperiode an. Zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister wurde Dr. Thomas Große gewählt, der Patrick Obst ablöst, der für den Posten aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand. Zum Schriftwart wurde Björn Mühlena gewählt.
Neuwahlen, Ehrungen und Beförderungen standen im Zentrum der Jahreshauptversammlung der Wehr am Samstag. Dazu konnte Nöchel neben Mitgliedern der aktiven Wehr und der Alters- und Ehrenabteilung auch eine ganze Reihe von Gästen begrüßen. Darunter Ratsfrau Alice Brandenburg-Bienek als Vertreterin des Bürgermeisters, weitere Ratsmitglieder, die Landtagsabgeordnete Katharina Jensen sowie Gerhard Zunken, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, Gemeindebrandmeister Eike Eilers und dessen Stellvertreter FlorianHarms.
Premiere im neuen Gerätehaus
Die Hauptversammlung fand erstmals im neuen Feuerwehrgerätehaus am Hohe Weg statt. Der Neubau ist im Mai vergangenen Jahres eingeweiht worden und hat sich seither als „echtes Highlight“ bewährt. „Wir sind stolz auf unser neues Heim“, sagte Nöchel. Jetzt habe man endlich genügend Platz für die vielfältigen Aktivitäten der Wehr, für einen umfassenden Übungs- und Schulungsbetrieb und auch für gesellige Veranstaltungen.
Der Ortsbrandmeister gab einen beeindruckenden Überblick über das Geschehen in 2024, bei dem die 55 Einsätze, davon elf Brandeinsätze, fast eine untergeordnete Rolle spielten. Der Einsatzschwerpunkt liege in den Sommermonaten, sagte Nöchel. Die meisten Alarmierungen fänden tagsüber zwischen 10 und 14 Uhr statt. Entsprechend wichtig sei daher die Tagespräsenz von Feuerwehrleuten. Günter Schmöckel, Sprecher der Altersabteilung, erneuerte vor diesem Hintergrund seinen Appell an die Gemeinde Wangerland, in den Reihen der eigenen Mitarbeiter für die Mitgliedschaft in einer Feuerwehr zu werben.
Ohne Mampf kein Kampf! Diese Devise gilt bei der Feuerwehr in Hooksiel. Ortsbrandmeister Jörg Nöchel (links) und sein aus dem Amt ausgeschiedener Stellvertreter Patrick Obst (rechts) bedankten sich beim Küchenteam der Wehr, das von der Altersabteilung mit Kochjacken ausgestattet wurde. Foto: hol
Auch aufgrund des Umzuges ins neue Domizil leistete die Feuerwehr 10.289 Dienststunden. „Das ist sensationell“, lobte Zunken. Die aktive Wehr hat 28 Mitglieder. Hinzu kommen 15 passive Mitglieder, 13 Angehörige der Altersabteilung sowie 16 Kinder der Jugendwehr, die von Jugendwart Carsten Behnk und fünf Betreuern angeleitet werden.
Kind aus Auto befreit
Bei den Einsätzen hätten 22 Verletzte gerettet werden können, sagte Nöchel. Leider habe es auch drei Tote gegeben. Neben den Brandeinsätzen war die Wehr unter anderem bei zwei Unfällen und bei 29 technischen Hilfeleistungen gefragt. Kurios dabei die Rettung eines kleinen Kindes aus einem in der prallen Sonne stehenden Auto. Die Fahrerin hatte den Schlüssel im Wagen liegen lassen. Die Wehr öffnete die Autotür mit einem geborgten Werkzeug. Nöchel: „Seither haben wir in jedem Einsatzfahrzeug einen Draht liegen.“
Beeindruckend für die Fachleute ist auch die von Mitgliedern der Wehr geleisteten 2901 Stunden für Ausbildung und Lehrgänge. Die Palette reicht von Erste-Hilfe-Lehrgängen über Schulungen im Umgang mit Motorsäge, Funkgerät und Leiter bis hin zu den klassischen Feuerwehr-Lehrgängen für Atemschutzträger, Truppmann- und Gruppenführerausbildung sowie weitere Module, die für Beförderungen erfolgreich sind.
Björn Mühlena besonders fleißig
Für die höchste Dienstbeteiligung wurde Björn Mühlena (633 Stunden) ausgezeichnet. Auf den Plätzen folgen Harald Zinn (540) und Marianne Kruse (516). Bei der Beteiligung an des Ausbildungsdiensten lag Harald Zinn (138) vorn vor Stephan Philipp (135) und Carsten Behnk (122).
Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr hat sich personell neu aufgestellt. Zum 1. Vorsitzenden wurde Fred Bergmeyer gewählt. Unterstützt wird er von Günter Schmöckel (2. Vorsitzender), Björn Mühlena (Kassenwart), Jaron Meiers (Schriftwart) und Jürgen Steinbach (Beisitzer). Bergmeyer, seit über 50 Jahren Feuerwehrmann, davon 37 Jahre hauptberuflich, lebt seit anderthalb Jahren in Hooksiel. Er wolle möglichst viel Geld einwerben, mit dem weitere Ausrüstungsgegenstände für die Feuerwehr angeschafft werden können, kündigte er an.
50 Jahre in der aktiven Wehr
Mit Muammercan Basagaoglu, Paul Nußlein, Jan-Niclas Opfer und Damian Priebe freute sich Nöchel über vier neue Feuewehrmann-Anwärter, die zum Teil aus der eigenen Jugendwehr hervorgegangen sind. Gemeindebrandmeister Eike Eilers nahm die Beförderungen vor: Kathrin Hillers ist jetzt Oberfeuerwehrfrau, Björn Mühlena und Jaron Meiners Oberfeuerwehrmänner. Michael Zbikowski und Torben Arendt steigen zu Hauptfeuerwehrmännern auf, Christian Schröder darf die Schulterklappen eines Ersten Hauptfeuerwehrmannes tragen und Patrick Obst wurde zum Brandmeister befördert.
Die Ehrung langjähriger Mitglieder übernahm Gerhard Zunken zusammen mit der Alice Brandenburg-Bienek als Gemeinde-Vertreterin. Für 25 Jahre aktiven Dienst in einer Feuerwehr (davon die meisten im Kreis Olpe) wurde Holger Riedesel ausgezeichnet. Seit 50 Jahren in der Hooksieler Wehr aktiv ist Michael Brand. Der 61-Jährige ist bereits 1975 in die Jugendwehr eingetreten, dort bis heute überaus aktiv und noch topfit. Als Beleg dafür führte Zunken an, dass der Jubilar sogar noch zu den Atemschutzgeräteträgern der Wehr gehört – das sind die Leute der Wehr, die im Brandfall vorweg gehen.
Hooksiel (26. 1. 2025) – Aufgrund von Restarbeiten an der Hooksieler Schleuse kommt es voraussichtlich zwischen Montag, 27., bis Freitag, 31. Januar, erneut zu einer Vollsperrung der Bäderstraße. Wie die landeseigene Hafengesellschaft NPorts mitteilt, werden an der Torlinie 1 Bauarbeiten durchgeführt.
In der Zeit ist keine Zufahrt für den Auto- und Radverkehr sowie keine Überquerung der Schleuse zu Fuß möglich. Der Weg bis zur Schleuse ist frei, allerdings gibt es keine Wendemöglichkeit. Für den Schiffsverkehr ist die Schleuse während der Restarbeiten an der Torlinie 1 teilweise gesperrt.
Seit September vergangenen Jahres modernisiert NPorts die Schleuse. Mit „Torlinie“ werden „Stemmtore“ bezeichnet, eine aus zwei Flügeln bestehende Konstruktion. Die Schleuse hat insgesamt fünf Stemmtorpaare, also fünf Torlinien, die in den nächsten Jahren saniert werden sollen. Bis 2027 wird die Schleuse nach und nach auf den neusten Stand der Technik gebracht.
Als erstes Schiff der Direktverbindung China-Europe-Express hat die „Kawa Ningbo“ am Jade-Weser-Port festgemacht. Foto: JWP-Marketing
Wilhelmshaven (24. 1. 2025) – Es könnte ein Meilenstein für die Entwicklung des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshöhen gewesen sein. Am Donnerstagabend ist mit der Ankunft des Containerschiffs „Kawa Ningbo“ der neue China-Europe-Express (CEX), eine Direktverbindung zwischen den Häfen Ningbo (Süd-China) und Wilhelmshaven eröffnet worden. Mit einer Transitzeit von nur 26 Tagen ermöglicht die Linie einen schnellen Güteraustausch zwischen beiden Häfen.
Ningbo ist Chinas umschlagstärkster Hafen. Die Reederei KAWA Shipping ist neuer Kunde am Jade-Weser-Port. Mit der CEX will sich das Unternehmen neue Märkte in Nordeuropa erschließen. „Mit dem CEX-Dienst erweitern wir unsere Geschäftstätigkeiten in Europa und bieten Verladern in der Anfangsphase zunächst eine monatliche Abfahrt zwischen Ningbo und Wilhelmshaven an“, sagt Maud Lau, Managing Director von KAWA Shipping Eingesetzt werden sollen Containerschiffe der Größenklasse von 2.500 TEU (20 Fuß-Standardcontainer). Für das zweite Halbjahr 2025 plane man die Erweiterung auf 14-tägige Abfahrten mit Containerschiffen der Größenklasse von 5.000 TEU.
Initiiert wurde die neue Verbindung durch die seit September 2024 im Güterverkehrszentrum des Jade-Weser-Ports tätige Niederlassung der Zhejiang Seaport Logistics Group. Anlässlich der heutigen Begrüßungsfeier sagte der Vorsitzende des chinesischen Unternehmens, Tao Chengbo: „Wir freuen uns mit der ,Kawa Ningbo‘, die am 30. Dezember in Ningbo in See stach, das erste Schiff des neuen CEX-Dienstes pünktlich in Wilhelmshaven zu begrüßen. Wir sind voller Zuversicht, dass wir mit dem JadeWeserPort eine optimale Logistikdrehscheibe für die von uns geplanten europäischen Hinterlandtransporte und Transshipment-Verkehre gefunden haben.“
Für Marc-Oliver Hauswald, Geschäftsführer Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing, stellt der CEX eine einzigartige Verbindung der beiden starken Wirtschaftsregionen Yangtse-Delta und Nordeuropa dar. Diese wasserseitige Überholspur ergänze bestehende Linienverkehre. Die Direktverbindung sei aktuell einzigartig und somit ein Alleinstellungsmerkmal für den Jade-Weser-Port. Hinzu kämen kontinuierliche Hinterlandtransporte per Bahn von Wilhelmshaven nach Budapest. „Der JadeWeserPort wird zum Drehkreuz in der globalen Logistik, denn auch die Häfen der nordamerikanischen Ostküste können über Wilhelmshaven schnell erreicht werden“, erläuterte Hauswald.
An dem Festakt nahmen zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft teil, darunter Michael Blach, Vorsitzender der Geschäftsführung von Eurogate,dem Betreiber des Containerterminals, und Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Doods: „Der neue CEX-Dienst zwischen Wilhelmshaven und China ist nicht nur eine wichtige Brücke, die zu mehr Sichtbarkeit bei den Kunden in Fernost führen wird, sondern auch ein Signal für weiteres Wachstum am JadeWeserPort.“
Wu Cong, Generalkonsul der VR China in Hamburg: „Der neue direkte Liniendienst ,China-Europe Express‘ erleichtert nicht nur den Warenaustausch zwischen China und Europa, sondern spielt auch eine positive Rolle bei der Stabilisierung der globalen Produktions- und Lieferketten, was die tiefe Bedeutung der ,Seidenstraßen-Initiative‘ widerspiegelt. Die Weiterentwicklung des CEX-Dienstes wird neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zwischen den beiden Häfen eröffnen und der Wirtschaft beider Regionen neue Impulse geben.“
„Die Ankunft der ,Kawa Ningbo‘ markiert einen bedeutenden Meilenstein für den JadeWeserPort und den internationalen Handel“, sagte Sönke Kewitz, Geschäftsführer von P3 Deutschland. Die Tochtergesellschaft des Hafenbetreibers Ningbo Port siedelte sich als erster Mieter der rund 32.000 Quadratmeter großen Logistikfläche von P3 Logistic Parks im JadeWeserPort an. Der neue direkte Liniendienst nach China schaffe vielfältige Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten. „Wir schätzen die hervorragende Zusammenarbeit mit Zhejiang Seaport und planen, den nächsten Bauabschnitt bereits 2025 zu beginnen.“
Hohenkirchen (24. 1. 2025) – Bei einem Arbeitsunfall in einem Windpark nahe Hohenkirchen ist am Donnerstag ein Arbeiter leicht verletzt worden. Auf dem Gelände war ein rund 75 Tonnen schweres Arbeitsgerät umgesetzt. Der Verletzte wurde rettungsdienstlich versorgt.
Durch den Einsatz von Feuerwehrleuten konnte verhindert werden, dass größere Mengen Betriebsstoffe ins Erdreich gelangten. Zunächst waren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hohenkirchen vor Ort. Deren Erkundung habe ergeben, dass weitere Kräfte sowie größere Auffangwannen und Pumpen an der Einsatzstelle benötigt werden, schildert die Feuerwehr Hohenkirchen den Einsatz.
Hilfe kam von der Freiwilligen Feuerwehr Jever. Die habe mit ihrer Maschinistengruppe den Abrollbehälter Gefahrgut der Kreisfeuerwehrbereitschaft zur Einsatzstelle gebracht. Dieses Spezialgerät wird vom Landkreis Friesland vorgehalten.
Insgesamt waren rund 30 Feuerwehrleute vor Ort. Nachdem ein Teil des Kraftstoffs sicher abgepumpt worden sei, habe ein Techniker den defekten Tank des Arbeitsgerätes abdichten können. Der Einsatz habe etwa vier Stunden gedauert, so die Hohenkirchener Wehr.
Wangerland/Hohenkirchen (24. 1. 2025) – Tödlicher Verkehrsunfall im Wangerland. Am Donnerstag gegen 17.25 Uhr wurde in Hohenkirchen eine 86-jährige Frau von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Laut Mitteilung der Polizei wollte die Seniorin im Dunkeln mit ihrem Rollator in Höhe Birkenweg/Goethestraße die Jeversche Straße überqueren, als sie von dem Transporter erfasst wurde.
Der 40-jährige Fahrer war vom Verkehrskreisel kommend in Richtung Ortsmitte unterwegs. Unmittelbar nach dem Passieren des Kreuzungsbereiches Birkenweg/Goethestraße kam es zum Zusammenprall. Obwohl der Fahrer noch ein Ausweichmanöver habe, konnte er eine Kollision nicht verhindern, so die Polizei.
Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen erlag die 86-jährige ihren Verletzungen noch am Unfallort. Ein Atemalkoholtest beim Fahrzeugführer ergab eine Atemalkohol-Konzentration von 0,21 Promille.
Wangerland/Hooksiel (24. 1. 2025) – Die Kommunen in der Region laden auch in diesem Jahr wieder zum „Frühjahrsputz“ ein. Am Freitag, 14. März, können sich vor allem Schulen und Kindergärten an der Aktion beteiligen. Für Samstag, 15. März, sind Vereine, Feuerwehren, Nachbarschaften und andere Gruppen sowie Organisationen eingeladen, Müll und Unrat aller Art aus der Natur einzusammeln und damit für einen saubere Heimat aktiv zu werden. An beiden Tagen soll von 9.30 bis 12 Uhr gesammelt werden.
Den „Frühjahrsputz“ gibt es seit 1997. Er wurde seinerzeit von der „Wilhelmshavener Zeitung“ ins Leben gerufen, aber auch schon damals von Kommunen unterstützt. Zur 26. Auflage in diesem Jahr laden die Landkreise Friesland und Wittmund sowie die Stadt Wilhelmshaven ein. Die Aktion ist inzwischen Teil der norddeutschen Gemeinschaftsinitiative „Der Norden räumt auf“.
Ziel ist es, Parks, Grünanlagen, Schulwege, Spielplätze und Grünstreifen abseits der Straßen von Abfall und den Spuren des Herbstes und Winters zu befreien. Dabei soll nicht nur die Umwelt gereinigt, sondern auch das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur gestärkt werden.
Wer mitmachen möchte, kann sich bis zum Samstag, 1. März, bei den Städten und Gemeinden anmelden. Für die Aktion werden Abfallsäcke bereit gestellt. Anmeldungen aus der Gemeinde Wangerland nehme im Rathaus Maike Eilers (Telefon 04463/989114 oder Email m.eilers@wangerland.org) und Claudia Rabenstein (04463/989102; ordnungsamt@wangerland.org) entgegen.