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Konzept fürs „Wangerland Resort“ geht offenbar auf

Wangerland (21. 2. 2026) – Das „Wangerland Resort“ will seine Infrastruktur für die Vereine in der Region öffnen. Das war die Botschaft eines Treffens mit Vereinsvertretern mit der Geschäftsführung der Urlaubsdestination in Hohenkirchen. Wie Geschäftsführer Bernd Niemeyer, zugleich Mitinhaber des Party- und Gruppenreise-Veranstalters Müller Touristik, gegenüber „Hooksiel-life“ sagte, bekenne man sich zu dem Gedanken, die Angebote des Hauses auch für Einheimische und Urlauber zu öffnen, die in anderen Quartieren abgestiegen sind. „Damit erzeugen wir einen echten Mehrwert für alle.“ 

Bernd Niemeyer im Resort Wangerland
Bernd Niemeyer ist mit dem ersten Jahr des „Wangerland Resort“ sehr zufrieden. Archiv-Foto: ol

Das „Wangerland Resort“ ist offiziell zum 1. Juni 2025 eröffnet worden. Die ersten Gäste übernachteten in der Hotelanlage aber bereits ab April. Damals waren die Umbauarbeiten in der ehemaligen Kaserne (bis 2003), die zwischenzeitlich als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurde, noch voll in Gang. Und auch derzeit würden noch Rest- und Feinarbeiten erledigt, so Niemeyer. So etwa in einigen der 231 Zimmern. Und vor allem in der „Spielstadt“.

Spielstadt wird überholt

Die „Spielstadt“ ist ein beliebtes Kinder-Spielparadies in einer der ehemaligen Bundeswehrhallen. Sie war bereits fester Bestandteil vom „Dorf Wangerland“, das der Niederländer Henny van der Most bis 2022 in Hohenkirchen betrieben hat. Allerdings: Auch dieser Teil der Anlage war in die Jahre gekommen. Eltern beschwerten sich zunehmend.

„Unser Fokus hat zunächst nicht auf der Spielstadt gelegen“, räumt Niemeyer ein. Aktuell laufen allerdings Sanierungsarbeiten. Die „Spielstadt“ ist zurzeit geschlossen. Unter anderem erhält die Halle eine komplett neue Heizung. Nach den Worten von Niemeyer werden sämtliche Karussells auseinander genommen und neu aufgebaut. Zudem habe man eine ganze Reihe von Kettcars für den Außenbereich angeschafft. Voraussichtlich im März soll die „Spielstadt“ wieder an den Start gehen.

Gruppen und Einzelurlauber

Nach der offiziellen Statistik wurden im vergangenen Jahr im „Wangerland Resort“ rund zehn Prozent aller Übernachtungen im Gemeindegebiet gebucht. Es habe sich gezeigt, so Niemeyer, dass das Konzept aufgeht. Schwerpunkt außerhalb der Ferienzeiten ist die Vermietung der Quartiere für Klassenfahren. In 2025 waren bereits über 10.000 Schülerinnen und Schüler in Hohenkirchen.

Zielgruppe innerhalb der Ferien sind Party-Gruppen, Familien und Einzelreisende, die die Unterkünfte über den Reiseanbieter Tui buchen können. Ein drittes wirtschaftliches Standbein sollen Tagungen, Fortbildungen und Konferenzen werden.

Vielfältiges Angebot

Das „Wangerland Resort“, direkt am Wangermeer gelegen, punktet dabei bei seinen Gästen mit dem vielfältigen Angebot in der 16 Hektar großen, von Wasserwegen durchzogenen Anlage, zu der neben mehreren Restaurants und einer Eventhalle auch verschiedenste Sport- und Wellnessangebote samt Pool, Tretboot- und Kanufahrten, Bowlingbahn, Fitnessräume mit Kletterwänden und Großtrampolin sowie eine Skaterbahn gehören.

Der Weihnachtsmarkt im „Wangerland Resort“ wurde bis weit ins neue Jahr hinein gebucht. Foto: WR

Noch stärker für das regionale Publikum öffnen möchten die Macher der Anlage auch ihr Veranstaltungsprogramm in der „Wangerland Halle“. Hier haben schon im vergangenen Jahr eine Reihe von Konzerten, Partyabenden und Weihnachtsfeiern stattgefunden. „Wir hatten einen eigenen Weihnachtsmarkt aufgebaut“, schildert Niemeyer. „Der wurde noch bis Ende Januar zum Beispiel für Firmenfeiern gebucht.“

Gastspiel von Ross Antony

Auch für das laufende Jahr hat der Partymanager bereits eine ganze Reihe von Attraktionen auf dem Zettel. Die Weihnachtsshow „Christmas Moments“ soll auch 2026 wieder in Hohenkirchen erlebbar sein. Fest gebucht sind zudem Gastspiele von „De Höhner“ (im Herbst), dem Lets-Dance-Star und Entertainer Ross Antony (6. März) und der Neue-Deutsche-Welle Kultband „Extrabreit“ (14. März).

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8 Millionen Euro für Umbau vom Flüchtlingsheim zum Hotel

Wangerland (4. 2. 2026) – Als Leuchtturm-Projekt für den Tourismus in Niedersachsen sieht Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) das „Wangerland Resort“ in Hohenkirchen. Die Investoren von der Nordsee Erlebnis Resort GmbH hätten nicht nur eine ehemalige Kaserne zu einer attraktiven Erlebnis- und Feriendestination umgebaut, sondern damit auch 26 Dauerarbeitsplätze, darunter acht Ausbildungsplätze, geschaffen.

Wirtschaftsminister Grand Hendrik Tonne (3. v. l.) überreicht den Förderscheck an Johannes Kamperm (6. v. l.) vom „Wangerland Resort“. Dabei (von links) die CDU-Landtagsabgeordnete Katharina Jensen, Frank Marquardt (Volksbank), Stephan Lütke Twehues (Wangerland Resort), Wangerland Bürgermeister Mario Szlezak, Dirk Boll und Bernd Niemeyer (beide Wangerland Resorts), Wilfried Wolken (Landkreis Friesland) und Waldemar Kelm (Volksbank). Foto: hol

Das Land Niedersachsen unterstützt das Projekt mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Tonne überreichte am Dienstag vor Ort einen Scheck in Höhe von bis zu 8,025 Millionen Euro. Gefördert werden damit Investitionen von 28,5 Millionen Euro in den Ausbau des „Wangerland Resorts“, das im Frühjahr vergangenen Jahres seinen Betrieb aufgenommen hat.

Zwischennutzung als Glücksfall

Das „Wangerland Resort“ auf dem Areal der ehemaligen Wangerland-Kaserne ist bekanntlich aus dem „Dorf Wangerland“ hervorgegangen. Die Investoren hatten 2021 die schon deutlich herunter gekommene Freizeitanlage übernommen. Als Glücksfall für alle Beteiligten, so Wilfried Wolken. Wirtschaftsförderer des Landkreises Friesland, habe sich dann eine Zwischennutzung erwiesen: Das „Dorf Wangerland“ wurde zwei Jahre lang als Flüchtlingsunterkunft des Landes Niedersachsen genutzt. 

Die neuen Eigentümer hätten dadurch Zeit gewonnen für Planung und Umbauten. Die Erlöse aus der „völlig problemlosen Zwischennutzung“ (Bürgermeister Mario Szlezak) wurden in den Standort investiert. Es entstanden unter anderem zusätzliche Zimmerkapazitäten, neue Restaurants und größere Veranstaltungsräume. Der Erlebnis- und Wellnessbereich wurde mit neuen Saunen, Ruhebereich und beheiztem Außenpool ausgestattet.

Nachhaltiges Energiekonzept

Im „Wangerland Resort“ würden jetzt zehn Prozent der Übernachtungen im Gemeindegebiet abgebildet, so Wolken. An dem Projekt könne man sehen, so Szlezak, was alles möglich sei, wenn alle – von den Investoren über die Gemeinde, den Landkreis bis zum Land – an einem Strang ziehen.

Was noch umgesetzt werden muss, so Minister Tonne, ist das innovatives Energiekonzept, bei der nachhaltige Energietechnik wie Photovoltaik, Wärmepumpen und Stromspeicher eingesetzt werden soll. Die Fertigstellung der Maßnahmen sei bis Mai 2027 vorgesehen.

Wertschöpfung für die Region

Johannes Kampherm, einer der Gesellschafter des „Wangerland-Resorts“: „Die GRW-Förderung ist ein wesentlicher Bestandteil des Finanzierungskonzeptes dieses Projektes. Die Investitionen sind notwendig für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie den zukunftsorientierten, erfolgreichen und nachhaltigen Weiterbetrieb des Standortes als Hotel.“

Waldemar Kelm, Vorstandsmitglied der Volksbank Jade-Weser als finanzierende Bank, würdigte den Mut und das Tempo der Investoren. Der Umbau der Destination bei gleichzeitigem Betrieb der Flüchtlingsunterkunft sei vergleichbar gewesen mit einer Operation am offenen Herzen. Die Macher hätten eine Vielzahl toller Ideen umgesetzt und mit dem Projekt Wertschöpfung in die Region gebracht.

Feuerwerk zum gelungenen Start des „Wangerland Ressorts“

Wangerland (3. 11. 2025) – Mit einem eindrucksvollen Feuerwerk hat das „Wangerland Ressort“ in Hohenkirchen das Ende der Sommersaison gefeiert. Stargast dazu war in der Wangerland-Halle der Sänger bei war Mike Leon Grosch, bekannt aus DSDS („Deutschland sucht den Superstar“), der seine aktuellen Hits präsentierte.

Mike Leon Grosch auf der Bühne in der „Wangerland-Halle“ in Hohenkirchen.  Foto: Christian Buchleitner 

„Für uns war es das perfekte Finale des gemeinsamen Sommers mit Müller-Touristik. Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam den Beginn des neuen Wangerland Ressorts nochmals feiern konnten“, sagte Ressort-Manager Tony Miksch. Das „Wangerland Ressort“ auf dem Gelände der ehemaligen Wangerland-Kaserne am Wangermeer ist in diesem Jahr in Betrieb gegangen. Zu dem Familien- und Erlebnisressorts gehören über 230 thematisch geordnete Zimmer, drei Hausboote, drei Restaurantbereiche, etlichen Event-Locations und ein breit gefächertes Sport-, Freizeit- und Tagungsangebot. 

Zum Grosch-Konzert waren neben den Hotelgästen auch viele Tages- und Abendgäste aus der Region gekommen. Miksch kündigte eine stimmungsvolle Winterzeit mit etlichen Weihnachtsfeiern und Silvesterfete gemeinsam mit TUI Deutschland an.

Auch der Partner Müller-Touristik blickt zufrieden auf die Saison zurück: „Unsere Gäste haben das neue Produkt sehr gut angenommen und uns beim Start mit viel Lob, Anregungen und auch Kritik unterstützt“, sagte Bernd Niemeyer, Geschäftsführender Gesellschafter bei Müller-Touristik. „Das Erlebnis, das das ,Wangerland Rossort‘ bietet, ist mit keinem unserer Produkte vergleichbar – es ist eine einmalige Kombination aus All-Inclusive, Vielfalt an Locations und dem einzigartigen Gefühl der Nordsee.“ 

Nächster Höhepunkt im Veranstaltungskalender ist Anfang Dezember die Weihnachtsshow „Christmas Moments“. Sie findet am Freitag, 5. Dezember, in der Wangerland Halle statt.