Hooksiel (27. 11. 2027)n – Das Bild im Hooksieler Außenhafen hat sich geändert. Seit wenigen Tagen hat der Seenotrettungskreuzer „Bernhard Gruben“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ( DGzRS) einen neuen Liegeplatz.
Die „Bernhard Gruben“ hat einen neuen Liegeplatz im Hooksieler Außenhafen. Foto: hol
Das Schiff liegt jetzt auf der Nordseite der Schleuse an einem Ponton, auf dem unter anderem ein Container der DGzRS platziert ist. Mit der Verlegung des Anlegers auf die andere Schleusenseite ist der Hafenbetreiber, die landeseigene NiedersachsenPorts (NPorts), einem langjährigen Wunsch der Seenotretter nachgekommen. Der Container beinhaltet unter anderem eine Werkstatt sowie einen kleinen Büro- und Aufenthaltsraum.
„Das wird kleinere Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten unseres Seenotrettungskreuzers vor Ort durch unsere Besatzung erleichtern und ihre Raumverhältnisse an Land erheblich verbessern“, so ein Sprecher der Rettungsorganisation. NPorts hat für den neuen Ponton die Wasserfläche sowie Anschlüsse für Strom, Wasser und Internet zur Verfügung gestellt.
Wangerland/Hooksiel (27. 11. 2025) – Gute Nachrichten für die Wangerländer. Im nächsten Jahr sinkt der Preis für die Entsorgung des Schmutzwassers. Wie Vertreter des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) am Mittwoch Abend vor dem Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen und Energie ankündigten, fällt der Preis je Kubikmeter Abwasser um 31 Cent von 3,99 Euro auf 3,68 Euro. Der Preis für die Entsorgung des Niederschlagswassers soll mit 44 Cent stabil bleiben.
Erhebung zu versiegelten Flächen
Die Höhe der Regenwasser-Gebühren hängt davon ab, wie groß die versiegelte Fläche auf dem jeweiligen Grundstück ist. Aktuell bereit der OOWV eine Befragung aller Bürger vor, mit der die Daten zu den versiegelten Flächen aktualisiert werden sollen.
Das Entwässerungssystem kommt auf den Prüfstand: Nur durch den Einsatz der Hooksieler Feuerwehr konnte Anfang August verhindert werden, dass im Bereich der Viethstraße Regenwasser in Wohnhäuser eindringt. Foto: Feuerwehr
Der OOWV ist in der Gemeinde Wangerland für die Entwässerung und die Schmutzwasserbeseitigung zuständig. Unter anderem betreibt der Zweckverband dafür drei Kläranlagen in Hooksiel, Schillig und Hohenkirchen. Wie OOWV-Regionaleiter Bernd Janssen sagte, habe der Neubau der Kläranlage in Schillig begonnen. Hier soll künftig auch das im Raum Hooksiel anfallende Schmutzwasser mit geklärt werden. Dennoch habe man in der Anlage in Hooksiel in diesem Jahr noch die Belüftung erneuert.
Entwässerung auf dem Prüfstand
Im kommenden Jahr will der Verband einen Generalentwässerungsplan für die acht Ortschaften im Gemeindegebiet erstellen. Mit Hilfe von hydraulischen Messungen und Berechnungen soll dabei ermittelt werden, welche Wassermassen wo zu erwarten sind und ob die Entwässerungssysteme und Gräben leistungsfähig genug sind, das Wasser abzuführen. Der OOWV ist dabei allerdings nur für die gemeindeeigenen Gräben zuständig und nicht für Gräben, deren Unterhaltungspflicht bei Verbänden oder privaten Grundeigentümern liegt.
Wie notwendig ein solcher Plan gerade auch für Hooksiel ist, unterstrich SPD-Ratsherr Holger Ulfers. Er wies den OOWV darauf hin, dass Anfang August im Bereich Viethstraße die Hooksieler Feuerwehr große Mengen Wasser aus dem Graben ins Hooksmeer pumpen musste, um zu verhindern, dass das Wasser in die Wohnhäuser läuft.
Hooksiel (26. 11. 2025) – Der Seebadeverein hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass der Leuchtturm „Roter Sand“ doch noch seinen Ruhesitz in Hooksiel erhält. Wolfgang Ademes, Sprecher des Kompetenzteams, das sich um das Denkmal kümmert, zeigte sich beim „Gäste- und Bürgersnak“ des Vereins am Dienstag zuversichtlich. „Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.“
Der Seebadeverein Hooksiel will sich weiter darum bemühen, dass der Leuchtturm „Roter Sand“ nach Hooksiel kommt. Foto: Jan-Eike Doyen
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) will bekanntlich den Turm von See an Land versetzten, um ihn vor Sturm, Strömung und Korrosion zu schützen. Ein Mitteilung der Stiftung, wonach Bremerhaven als einer der vier Bewerber als Standort nicht in Frage kommt und man sich jetzt bei der weiteren Planung auf Wilhelmshaven und Fedderwardersiel konzentrieren wolle, war von zahlreichen Medien so interpretiert worden, dass auch Hooksiel aus dem Rennen sei.
„Runder Tisch“ zu offenen Fragen
Ademes bestätigte, dass die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Bedenken gegen den Platz auf dem Deich am Außenhafen angemeldet hat. Welche Vorbehalte das aber genau sind und ob man die Gründe dafür gegebenenfalls ausräumen kann, wisse man nicht, so Ademes.
Entsprechende Fragen sollen jetzt an einem „Runden Tisch“ geklärt werden. Ihre Teilnahme daran hätten neben der Gemeinde Wangerland und dem Kompetenzteam des Seebadevereins die Denkmal-Stiftung, die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung und Frieslands Landrat Sven Ambrosy zugesagt. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Anne Janssen versuche zudem im Bundesverkehrsministerium um Zustimmung für Hooksiel zu werben. Denkbar sei, so Ademes, dass Hooksiel erneut ins Rennen kommt, wenn es auch für Wilhelmshaven und Fedderwardersiel Ausschlussgründe gibt.
„Rost guckt aus den Flanschen“
Als weiteres Projekt will sich ein Kompetenzteam des Verein jetzt um die Zukunft des Meerwasser-Hallenwellenbades in Hooksiel kümmern. Das von der insolventen Wangerland Touristik GmbH betriebene Bad steht derzeit zum Verkauf. Im Rahmen eines Interessen-Bekundungsverfahrens hatten sich mehrere Interessenten gemeldet. Das anschließende Angebotsverfahren soll bis Anfang Dezember laufen.
Ademes geht davon aus, dass es rund um das Bad noch so viele offene Fragen gibt, dass es kurzfristig zu keinem Verkauf kommen wird. Da sei der noch anhängige Rechtsstreit mit dem Restaurant-Pächter. Völlig unklar seien zudem die Abrisskosten für das Bad, die sich – je nach Schadstoffbelastung – zwischen einer und über zehn Millionen Euro bewegen könnten. Sein Eindruck nach einer Besichtigung des Bades: „Ekelig, angeranzt – da guckt der Rost aus den Flanschen.“ Auf jeden Fall sei eine Totalsanierung erforderlich.
Viele Mitglieder des Seebadevereins Hooksiel würden gern ein Hallenbad in Hooksiel erhalten. Foto: privat
Das Schlimmste aber, was passieren könnte, wäre, so Ademes, dass ein Investor auf der Grundlage ungesicherter Informationen den Zuschlag für das Bad und das umgebende Grundstück bekomme, der Abriss dann aber nicht voran gehe. Auch stellt sich aus Sicht des Seebadevereins die Frage, ob Hooksiel auf dem Gelände wirklich ein 800-Betten-Hotel oder ein Ferienwohnungs-Komplex wolle. Sollten entsprechende Großinvestitionen nicht funktionieren, würden sie ohnehin der Gemeinde wieder vor die Füße fallen.
Schulschwimmen im Thalassa-Zentrum
Der Hooksieler Ratsherr Dieter Schäfermeier (Pro Wangerland) hielt dem entgegen, dass die WTG ein privates Unternehmen sei. Der Verkauf des Bades sei Teil des Sanierungsplans im Rahmen der Insolvenz in Eigenregie, über den der Gläubigerausschuss entscheide. Die Gemeinde habe darauf keinen Einfluss mehr. Im Gegenteil. Wenn die Gemeinde das inzwischen geschlossene Bad von ihrem Tochterunternehmen übernehmen wolle, müsse auch sie dafür 2,7 Millionen Euro zahlen. Er sei froh, so Schäfermeier, dass sich zumindest fürs Schulschwimmen eine Perspektive zeige. Die Kinder sollen das Schwimmbad im Thalasso-Zentrum in Horumersiel nutzen.
Der Seebadeverein setzt auf Zeitgewinn, um die Substanz des Gebäudes genau erkunden und möglicherweise mit Partnern ein neues Betreiber- und Nutzungskonzept erarbeiten zu können. Ziel sei es, ein Schwimmbad für Hooksiel zu erhalten.
Geschenk an die Hooksieler?
Eine Chance dafür könnte sich eröffnen, wenn sich herausstellt, dass die Gemeinde Wangerland das Meerwasser-Hallenwellenbad niemals an ihre Tochter WTG hätte verschenken dürfen. Dann müsste es zurückgegeben werden. Gerüchte wollen wissen, so Schäfermeier, dass das von Geldern der Industrie gebaute, 42 Jahre alte Bad ausdrücklich ein Geschenk des Landes Niedersachsen an „die Hooksieler“ gewesen sei. Nach Belegen für dieses Gerücht wollen Schäfermeier und Ademes jetzt in Zeitungsarchiven forschen.
Hooksiel (25. 11. 2025) –In der Apotheke Hooksiel können Medikamente jetzt auch außerhalb der Öffnungszeiten abgeholt werden. Eine neue Abholstation soll helfen, die Wartezeiten zu verkürzen und die Kunden unabhängiger von den Öffnungszeiten zu machen. Wann das Medikament abholbereit ist, erfährt der Kunde auf Wunsch per automatischem Anruf, SMS oder E-Mail.
Mit einer Abholstation baut die Apotheke Hooksiel ihren Service aus. Kundinnen und Kunden können so auch nach Ladenschluss bestellte Medikamente oder sonstige Waren abholen. Auf dem Bild: Die Apotheker Christof (links) und Hennig Ueberschaar. Foto: hol
Apothekerehepaar Marlies und Christof Ueberschaar, sowie Sohn Henning, ebenfalls Apotheker, stellten das neue Angebot vor. Ein Beispiel: Die Apotheke bestellt für einen Kunden ein Medikament, das am Nachmittag in Hooksiel ankommen soll. Der Kunde ist aber erst am späten Abend wieder vor Ort. Er erhält einen Code, mit dem er die Abholstation an der Außenseite der Apotheke öffnen kann. In der Station haben Apotheken-Mitarbeiter zwischenzeitlich sein Präparat abgelegt.
Produkte werden sicher hinterlegt
Ein weiteres Beispiel aus der Praxis: Ein Urlauber stellt auf dem Weg zur Nordsee fest, dass er ein wichtiges Medikament vergessen hat. Noch von der Autobahn aus nimmt er über sein Handy Kontakt mit der Apotheke auf, übermittelt sein E-Rezept an die Apotheke, die das Präparat in der Abholstation für ihn bereitlegt. Über eine Bezahlfunktion an dem Automaten kann der Kunde zudem seine Zuzahlung entrichten.
Hennig Ueberschaar demonstriert , wie die Abholstation mit Medikamenten und anderen Präparaten bestückt wird. Foto: hol
Kunden haben künftig auch an Mittwochnachmittagen, an denen die Apotheke geschlossen hat, die Chance, ihre Medikamente abzuholen. Insgesamt, so Ueberschaar, bietet die Station, die von innen bestückt wird, 30 Ablageplätze. Nicht zulässig sei lediglich die Herausgabe von Betäubungsmitteln und von zu kühlenden Präparaten. „Wir sind überzeugt, dass der neue Service hilfreich sein wird.“
Bei E-Rezepten hakt es immer noch
Das ist nicht unbedingt bei allen Innovationen der Vergangenheit im medizinischen Bereich uneingeschränkt der Fall. Auch ein Jahr nach der Einführung von E-Rezepten läuft das System noch nicht reibungslos. Im Gegensatz zum klassischen Papier-Rezept, das der Arzt dem Patienten aushändigt, wird das E-Rezept in einer Cloud im Internet abgelegt. Mit Hilfe der Gesundheitskarte des Patienten erhält die jeweilige Apotheke dann Zugang zu dem Rezept.
„In der Regel gibt es immer noch einmal in der Woche einen Systemabsturz“, beklagt Henning Ueberschaar. Dann sei – zum Ärger von Patienten und Apotheken – kein Zugriff auf die Rezepte möglich. Hinzu komme, dass nicht jede Ärztin oder jeder Arzt die E-Rezepte so zeitnah in der Datenbank im Internet hinterlegt, dass Patienten die ihnen verschriebenen Präparate unmittelbar nach der Behandlung auch schon in einer Apotheke abholen können. Christof Ueberschaar: „Insofern sind wir ganz froh, dass die Arztpraxis bei uns im Haus die meisten Rezept noch auf Papier ausstellt.“
Neue Technik zum 1. Januar
Sorge bereitet nicht nur den Apothekerinnen und Apothekern eine Umstellung zum 1. Januar nächsten Jahres. Dann soll eine neue Verschlüsselungstechnik für die Übertragung der medizinischen Daten zum Einsatz kommen. Arztpraxen, denen es nicht gelingt, bis dahin die neue Technik einzurichten und zu testen, können für eine bestimmte Zeit keine E-Rezepte mehr ausstellen. „Nach aller Erfahrung hakt es bei solchen Umstellungen ja häufiger mal“, sagt Ueberschaar. „Wir sind mal gespannt.“
Hooksiel/Horumersiel (26. 11. 2025) – Auch in diesem Jahr lädt die Wangerland Touristik am zweiten und dritten Advent zur plattdeutschen Lesung „Advent op Platt“ ein. Einheimische und Gästen dürfen sich auf besinnliche und heitere Vorweihnachtsstunden freuen. In gemütlicher Atmosphäre werden die Wangerländer Urgesteine Wieland Rosenboom (Foto) und Kurt Brandenburg Geschichten auf Plattdeutsch vorlesen und das Publikum mit humorvollen und nachdenklichen Erzählungen verschiedener Autoren begeistern.
Angesetzt sind die Lesungen für Sonntag, 7. Dezember, in der Bücherei in Horumersiel und für Sonntag, 14. Dezember, im Saal des Gästehauses in Hooksiel. Die Vorstellungen beginnen um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, jedoch freut sich die Wangerland Touristik über eine großzügige Spende. In diesem Jahr sollen die Einnahmen an das Friedel-Orth-Hospiz in Jever gehen.
Die Spenden, sowie die Erträge aus dem Glühwein- und Punschverkauf kommen vollständig in den Spendentopf.
Der Besuch der Veranstaltung ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Aufgrund der hohen Beliebtheit der Veranstaltung ist schnelles Handeln gefragt. Kostenfreie Eintrittskarten sind erhältlich in den Tourist-Informationen in Horumersiel und Hooksiel oder online unter wangerland.de.
Hooksiel (25. 1. 2025) – Der FC Nordsee Hooksiel ist seit einigen Wochen Geschichte. Durch die Verschmelzung mit Eintracht Wangerland und Rot-Weiß Tettens ist der FCN heute Teil des Sport-Club Wangerland (SCW). Das traditionelle „FCN Hafenfest“, das in diesem Jahr zum 42. Mal am Alten Hafen in Hooksiel gefeiert wurde, soll aber auch künftig ausgerichtet werden – zum Wohle des Vereins, der Hooksieler Bürger und der Urlaubsgäste.
Die Tombola ist ein wichtiges wirtschaftliches Standbein des „FCN-Hafenfestes“. Das Orga-Team sucht hier nach Verstärkung. Archiv-Foto: hol
Bei seiner Abschlussbesprechung hat das Organisations-Team jetzt eine positive Bilanz für 2025 gezogen. Auch in diesem Jahr war das im August gefeierte Fest ein wirtschaftlicher Erfolg. Die Erlöse des weitgehend von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gestalteten Festes waren über Jahrzehnte Garant für sozialverträgliche Mitgliedsbeiträge – und zugleich ein belebender Faktor für die Tourismus-Wirtschaft im Wangerland.
Personelle Lücke schließen
Auch wenn das Orga-Team vor personellen Umbrüchen steht: Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es auch 2026 ein „FCN-Hafenfest“ geben. Mit Mirko Ortmanns und Christian Doyen haben nach jeweils zehn Jahren Arbeit im Hafenfest-Team zwei Aktivposten ihren Rückzug aus dem Gremium bekannt gegeben. Beide versicherten aber, weiterhin helfend mit Rat und Tat zur Seite stehen zu wollen und als Vereinsmitglieder am Festwochenende als ehrenamtliche Arbeitskräfte mitzuwirken.
Das Orga-Team hofft, die personelle Lücke schnell schließen zu können. Interessierte werden gebeten, sich möglichst zeitnah bei Marina Doyen (ma.doyen@t-online.de) oder Hajo Hasbargen (hajohasbargen@t-online.de) zu melden. „Dadurch, dass alle weiteren Mitglieder des eingespielten Teams auch für 2026 für die Organisation unseres Festes zur Verfügung stehen, ist ein Einstieg für Interessierte nicht sehr kompliziert“, so Marina Doyen. Neue Mitglieder im Orga-Team könnten sich auf das Know-How der ‚alten Garde‘ verlassen, dürfen aber auch gern neue Ideen einbringen.
Organisator für Tombola gesucht
Mit dem Abschied von Ortmanns und Doyen ist insbesondere eine Vakanz bei der Organisation der FCN-Tombola entstanden, deren Erlöse bislang ein wichtiges wirtschaftliches Standbein des FCN-Hafenfestes waren. „Unsere Tombola kann mit seinen beinahe sicheren Einnahmen auch mal ungeplante Lücken ausgleichen“, so Marina Doyen und Hajo Hasbargen. „Es wäre wirklich toll, wenn jemand zu uns stößt, der die Organisation der Tombola in die Hand nehmen möchte.“
Die Organisatorin oder der Organisator dürften gern eigene „Adjutanten“ mitbringen, könnten aber auch mit der Unterstützung durch andere Vereinsmitglieder rechnen. Da aber gerade die Tombola eine gewisse Vorlaufzeit benötigt, sollten Interessierte sich möglichst bald melden.
Wangerland/Minsen (25. 11. 2025) – Das Nationalpark-Haus in Minsen bietet spannende Einblicke in die Natur und Tierwelt des Unesco-Weltnaturerbes Wattenmeer – auch während der eingeschränkten Winteröffnungszeiten. Darauf weist die Wangerland Touristik GmbH hin. Besuchergruppen dürfen sich auf die interaktive Ausstellung und Mitmach-Aktionen freuen.
Das Nationalpark-Haus in Minsen bietet spannende Einblicke in das Leben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Archiv-Foto: hol
Das Nationalpark-Haus Minsen ist bis zum 21. März 2026 in der Winterpause. Während dieser Zeit bleibt das Haus für den allgemeinen Besuch geschlossen. Ausgenommen sind die Tage vom 27. Dezember bis 10. Januar, an denen das Haus täglich von 11 bis 15 Uhr geöffnet ist. Allerdings: Am 31. Dezember und 1. Januar bleibt das Haus geschlossen.
Für Gruppen sind weiterhin Führungen nach vorheriger Absprache möglich. Interessierte können unter Telefon 04426/ 904 700 Termine vereinbaren.
Friesland/Wangerland (25. 11. 2025) – Wintereinbruch Ende November. Das Temperaturen sind schon deutlich unter 0 Grad gesunken. Die Abfallberatung des Landkreises Friesland und der Wasserversorger OOWV geben nützliche Tipps für die kalte Jahreszeit.
Biotonnen-Leerung nur noch alle vier Wochen
Die Biotonne wird ab Dezember bis einschließlich Februar nur noch alle vier Wochen abgefahren. „Bei Nachtfrost können Bioabfälle festfrieren, so dass die Tonne nicht entleert werden kann“, warnt die Abfallberatung. Einige Hinweise, die helfen sollen, genau das zu verhindern:
Generell sollten organische Abfälle auf keinen Fall in die Biotonnen gepresst werden; die gepressten Bioabfälle fallen beim Schütten der Tonne meist nicht oder nur teilweise heraus. Feuchte Bioabfälle sollte man in Zeitungspapier einwickeln. Ratsam sei es auch, den Boden der Biotonne mit einigen Lagen geknülltem Zeitungspapier zu bedecken.
Abfälle nicht anfrieren lassen
Wer die Möglichkeit besitzt, sollte den Biomüll, bevor er in die Tonne gegeben wird, für circa eine Stunde ins Freie stellen. „Abgekühlter oder angefrorener Bioabfall enthält weniger Feuchtigkeit und friert in der Tonne seltener fest“, so die Abfallberatung. Falls das nicht reicht, kann der Abfall auch vor der Leerung der Tonne mit einem Spaten an den Innenwänden der Tonne die gelöst werden.
Die Biotonne sollte bis zur Abfuhr (ab 6 Uhr) an einer wärmeren, geschützten Stelle aufgestellt werden, zum Beispiel an der Hauswand. „Sollten Abfälle in der Tonne ganz oder teilweise angefroren sein, bestehen keine Ansprüche auf nachträgliche Entsorgung dieser Abfälle“, so die Abfallberatung des Landkreises Friesland. Weitere Informationen unter der Rufnummer 04461/ 919-8686 oder im Internet (www.friesland.de/abfall).
Außenwasserhähne und freiliegende Leitungen sollten entleert werden. Foto: Heino Hermanns/OOWV
Der Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) rät dringend dazu Wasserzähler, freiliegende Leitungen und Wasserhähne frostsicher zu machen. Mit dem richtigen Dämmmaterial sei das problemlos möglich. Dabei sollten Bürger besonders an Installationen in Gärten, Ferien- und Gartenhäusern sowie in unbeheizten Kellern denken.
Mit Dämmmaterial Leitungen schützen
„Wasserschäden durch geplatzte Leitungen sind durch ein wenig Vorsorge vermeidbar“, sagt OOWV-Sachgebietsleiter Matthias Geib. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Leitungen zu entleeren und sprichwörtlich warm einzupacken.“ Das bedeutet: Leitungen, die nicht entleert werden können, müssen ausreichend mit Dämmmaterial umwickelt werden. Besonders gut eignet sich dafür Mineral- oder Steinwolle.
Auf jeden Fall entleert werden sollten Regentonnen. Wasser, das zu Eis gefriert, dehnt es sich um bis zu zehn Prozent aus. „Das kann dazu führen, dass gefüllte Regentonnen undicht werden oder gar platzen“, so der OOWV.
Finger weg von Schweißgeräten
Wichtig: Absperrhähne und Wasserzähler müssen trotz der Maßnahmen zum Frostschutz leicht zugänglich bleiben. Friert eine Leitung ein, rät Geib dringend vom Gebrauch von Infrarotstrahlern, Kerzen, Schweiß- oder Lötbrennern ab. „Besser ist es, die Leitungen mit warmem Wasser oder warmen Tüchern aufzutauen. Wer offenes Feuer nutzt, riskiert nicht nur, dass die Leitung platzt, sondern auch einen Brandschaden.“
Hooksiel (24. 11. 2025) – Die Ausnahmeseglerin vom Sail-Lollipop Regatta-Verein Hooksiel, Marlene Brudek, ist mit ihrem Regattaboot „Heartbeat 2“ zur 2700-Meilen-Regatta über den Atlantischen Ozean gestartet. Das Feld der 143 Boote legte Sonntagmittag vom Hafen Las Palmas auf Gran Canaria ab.
Marlene Brudek, Seglerin des Sail-Lollipop Regatta-Verein Hooksiel, ist auf dem Weg von Las Palmas nach St. Lucia. Foto: Theo Kruse
Ziel ist die Karibikinsel St. Lucia. Das Boot der Wilhlmshavenerin ist mit 10,30 Metern Länge das kleinste auf der Fahrtenseglerrally, die in diesem Jahr zum 40. Mal gestartet wurde. Für die Atlantik-Passage rechnet Marlene Brudek 18 bis 20 Tage.
Die als Soloseglerin bekannte Powerfrau hat dieses Mal zwei Mitsegler an Bord, denn das Reglement erlaubt keine Einhand-Segler auf der Ozeanquerung.
Hooksiel (24. 11. 2025) – Die Premiere ist gelungen. Der Adventsmarkt, den die im Walter-Spitta-Haus beheimateten Kreativ-Gruppen ausgerichtet haben, wurde sehr gut angenommen. Die Botschaft von Kerstin Woitag, eine der Verantwortlichen fürs Kuchenbüfett: „Im nächsten Jahr wird es mit Sicherheit wieder einen Adventsmarkt geben.“
Andrea Zinn (links) und Kerstin Woitag präsentieren eine Auswahl der leckeren Kuchen. Mit zum Büfett-Team beim Adventmarkt im Walter-Spitta-Haus gehörte zudem Tatjana Lukowiecki. Foto: hol
Das Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde mitten im Ort ist Treffpunkt für etliche Gruppen aus Hooksiel. Neben Frauen- und Männerkreis, Chören, Spinnerinnen und vielen weiteren Aktivrunden trifft sich eine Kreativgruppe hier regelmäßig. Entsprechend bunt war das Angebot auf dem Adventsmarkt. Damen an Spinnräder führten vor, wie sich aus unterschiedlichen Schafsfellen Wolle herstellen lässt – und was man daraus machen kann. Chef-Organisatorin Conny Anders bot neben von ihr in Hooksiel gemalten Bildern eine Fülle adventlicher Gestecke und Kränze an.
Conny Anders stellte Edgar de Vries einen Überblick die von ihr gemalten Bilder vor. Ein Kreis von Spinnerinnen warb auf dem Adventsmarkt für die traditionelle Handwerkskunst. Fotos: hol
Ein weiterer Höhepunkt, der allein schon den Besuch gelohnt hätte: Das reichlich mit selbst gebackenem Kuchen gefüllte Büfett. Viele Hooksieler kamen hier am Samstag zu einer Plauderstunde bei Tee und Kaffee zusammen und ließen sich durch die adventlichen Angebote inspirieren.
Und das alles für einen Guten Zweck. Die Erlöse des Nachmittags soll der Arbeit der „Teamer“ zugute kommen, die die Konfirmanden der Kirchengemeinde betreuen.