Hooksiel (27. 1. 2026) – Die Tennisspieler des FC Nordsee Hooksiel stehen vor dem Endspurt in der laufenden Wintersaison. Mehr noch. Es werden die letzten Spiele sein, die die Recken der Herren ü 50 und ü 60 unter dem Namen FCN austragen werden.
Vier Mannschaften angemeldet
Bekanntlich ist der FC Nordsee seit Ende vergangenen Jahres im Sport-Club Wangerland aufgegangen, der aus der Verschmelzung von Eintracht Wangerland, Rot-Weiß Tettens und FCN Hooksiel hervorgegangen ist. Die Hooksieler stellen die einzige Tennisabteilung im neuen Großverein und werden ab der Sommersaison ebenfalls unter dem Namen SC Wangerland an den Start gehen.
Sportwart Andre Abels hab bereits eine Herren ü 50, eine Damen-Mannschaft sowie zwei A-Jugend-Mannschaften für die Sommersaison gemeldet. Einige ü 60 Spieler werden zudem, wie in den Vorjahren auch, in einer Spielgemeinschaft mit dem MTV Hohenkirchen aufschlagen.
Ü 50 empfängt Schweewarden
Die ü 50 um Mannschaftsführer Thomas Otte hat noch vier Spiele auf dem Zettel, in denen man sich einen sicheren Platz im Mittelfeld der Bezirksklasse sichern will. Der Grundstein dafür soll am kommenden Wochenende gelegt werden. Am Sonntag, 1. Februar, ist der TV Schweewarden zu Gast. Spielbeginn in der Tennishalle in Varel ist um 10 Uhr. Danach warten mit der JTG Wilhelmshaven (14. Februar) und dem SV Brake (8. März) deutlich stärkere Gegner. Zum Abschluss steht dann am 22. März die Partie gegen den TV Varel auf dem Zettel.
Die Herren 60 steigen am Sonntag, 8. Februar, wieder in den Spielbetrieb ein. Das im bisherigen Saisonverlauf von Verletzungspech gebeutelte Team um Mannschaftsführer Reiner Meints muss bei einem aktuellen Punktestand von 2:8 in den Spielen gegen den TV Varel (Beginn 14 Uhr) sowie am 22. Februar in Wardenburg unbedingt punkten, wenn man das Tabellenende noch verlassen will.
Friesland (26. 1. 2026) – Die Polizei mahnt vor allem Autofahrer zur Vorsicht. Aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse und des teilweise sehr glatten Untergrundes sei es am heutigen Montag zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Der Landkreis Friesland verkündete kurz vor 12 Uhr, dass der Schulunterricht am Montag witterungsbedingt an allen allgemeinbildenden Schulen ab 13.15 Uhr (ab der 6. Stunde) ausfällt. Auch im Bereich der Müllabfuhr werden für die nächsten Tage wieder Beeinträchtigungen erwartet.
25 Unfälle im Landkreis
Insgesamt seien im Bereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland bis gegen 15.30 Uhr 25 Verkehrsunfälle registriert worden, davon 14 im Gebiet des Landkreises und 11 in der Stadt Wilhelmshaven, teilt die Polizei mit. „In den allermeisten Fällen blieb es bei Sachschäden, schwerwiegende Personenschäden sind derzeit nicht bekannt.“ Lediglich in zwei Fällen hätten Unfallbeteiligte leichte Verletzungen erlitten.
Man gehe davon aus, dass die Straßenlage weiterhin angespannt bleibe. In mehreren Bereichen sei die Fahrbahnen spiegelglatt, was insbesondere an Kreuzungen, Brücken und wenig befahrenen Nebenstraßen zu erhöhten Gefahren führe.
Auto möglichst stehen lassen
Die Polizei warnt ausdrücklich vor den aktuellen Straßenverhältnissen und appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, ihre Fahrweise den Gegebenheiten anzupassen. „Es sollte mit erhöhter Vorsicht gefahren, der Abstand vergrößert und, sofern möglich, auf nicht zwingend notwendige Fahrten verzichtet werden.“
Aufgrund der Wetterlage ist auch mit Beeinträchtigungen der Müllabfuhr zu rechnen. Archiv-Foto: hol
Aufgrund von Schnee und Eis könne es im gesamten Kreisgebiet erneut zu Einschränkungen und Ausfällen bei der Abfallentsorgung kommen, teilte der Landkreis Friesland mit. „In einzelnen Straßen – insbesondere in Seitenstraßen und Sackgassen – ist eine reguläre Abfuhr derzeit nicht möglich, da die sichere Zufahrt der Fahrzeuge nicht gewährleistet werden kann“, heißt es. Hauptverkehrsstraßen seien in der Regel weiterhin befahrbar.
Einschränkungen bei der Müllabfuhr
Im Landkreis werden der Restmüll, Bioabfall und das Altpapier durch die Firma Augustin sowie die Wertstofftonne durch die Firma Nehlsen abgefahren. Beide Unternehmen seien witterungsbedingt von Einschränkungen betroffen. Für Restmüll, Bioabfall und Altpapier gelte weiterhin: Bei der nächsten regulären Leerung dürfen zusätzlich bis zu 60 Liter fassende handelsübliche Abfallsäcke neben den Tonnen bereitgestellt werden. Die Säcke werden kostenlos mitentsorgt. Überschüssige Bioabfälle könnten in Säcken aus Papier, Altpapier zusätzlich in Kartons oder gebündelt bereitgestellt werden.
Sollten Straßen voraussichtlich nicht passierbar sein, so die Abfallbehörde, können Tonnen zum Abfuhrtermin auch an den nächstmöglichen befahrbaren Straßenabschnitt gebracht werden. Eine nachträgliche Leerung der ausgefallenen Touren könne aus organisatorischen Gründen nicht erfolgen.
Anmerkung:Dieser Artikel wurde im Laufe des Tages aktualisiert
Hooksiel (25. 1. 2026) – Drei Personen standen neben Ortsbrandmeister Jörg Nöchel bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel im Fokus: Marianne Kruse, Dr. Thomas Große und Carsten Behnk. Darüber hinaus gab es viel Lob und Anerkennung für alle ehrenamtlichen Helfer sowie die Zusage, dass die Verantwortlichen bei der Gemeinde Wangerland zu ihren sieben Feuerwehren stehen.
Viel Lob, Ehrungen und Beförderungen gab es bei der Jahreshauptversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel. Foto: hol
Nöchel begrüßte am Samstagabend neben den Aktiven der Wehr sowie Vertretern der Jugendfeuerwehr und der Altersabteilung eine Reihe von Gästen, darunter erstmals Bürgermeister Mario Szlezak und Kreisbrandmeister Dirk Heuer. Herausstechende Nachricht im Jahresbericht: Die Hooksieler Wehr ist 2025 um neun Köpfe auf eine Stärke von 36 aufgewachsen.
Engagement in der Ausbildung
„Das war ein erfolgreichen Jahr“, so Nöchel. Der Zuwachs habe neben der guten Stimmung und Ausbildung in der Wehr auch etwas mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses und mit dem Zuzug von Bürgern zu tun. Das 2024 eingeweihte Gerätehaus stehe im Neubaugebiet genau an der richtigen Stelle, mit den Nachbarn habe man ein sehr gutes Verhältnis.
Neben den 36 aktiven habe die Wehr sieben passive Mitglieder, 14 Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr und 15 Angehörige der Altersabteilung. Allein für Lehrgänge und Ausbildung habe man im vergangenen Jahr 3751 Stunden aufgewendet. Darüber hinaus – neben etlichen sonstigen Aktivitäten etwa im Verbund der Dorfgemeinschaft – über 500 Stunden für die Wartung von Gerätschaften und 663 Stunden in Einsätzen.
53 Einsätze in 2025
Mit insgesamt 53 Einsätzen sei 2025 ein durchschnittliches Jahr gewesen. Man sei unter anderem zu elf Bränden, vier Unfällen und 30 technischen Hilfeleistungen ausgerückt. Dabei habe man zwölf Verletzen helfen können. Zwei Menschen starben bei Unfällen. Mehrfach musste die Wehr aufgrund von Sturm- und Wasserschäden und zu Flächenbränden im Freizeitgelände ausrücken.
Nöchel bedankte sich ausdrücklich bei der Feuerwehr Waddewarden, die die Hooksieler bei zahlreichen Einsätzen unterstützt habe. Gerade tagsüber sei es trotz der stattlichen Größe der Wehr nicht immer leicht, genügend verfügbare Einsatzkräfte zu haben.
Dr. Große jetzt Feuerwehrarzt
Auch aufgrund der guten Beteiligung an Ausbildungs-Einheiten, Lehrgängen und Übungen verfüge die Wehr über eine große Einsatzqualität, so Nöchel. Die meisten Dienststunden verbuchten Marianne Kruse (599), Dr. Thomas Große (584) und Björn Mühlena (423).
Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Florian Harms beförderte Ausbildungsleiterin Marianne Kruse zur Löschmeisterin. Sie ist damit die erste Frau, die in Hooksiel diesen Rang erreicht hat. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Thomas Große darf seit Samstag die Brandmeister-Schulterklappen tragen. Zudem wurden Celine Heidemann zur Feuerwehrfrau und Damian Priebe zum Feuerwehrmann ernannt. Kreisbrandmeister Heuer berief zudem Dr. Große zum Feuerwehrarzt des Landkreises Friesland.
Neue Jugendfeuerwehrwartin
Zur neuen Jugendwartin der Wehr wurde Katharina Heyn gewählt, die zudem das Amt der Schriftführerin inne hat. Gerätewart bleibt Janek von Hertel, 2. stellv. Gerätewart Nando Rothert. Zum Kleiderwart wurde Sebastian Lange bestimmt – eine Aufgabe, die noch wichtig werden könnte. Wie Kreisbrandmeister Heuer in seinem Grußwort sagte, sollen alle Wehren in Friesland neue Uniformen erhalten. Wann das sein wird, liege aber in der Entscheidungsbefugnis der jeweiligen Gemeinden. Für das Wangerland dürften neue Uniformen eine sechsstellige Summe kosten.
Viel Lob für Carsten Behnk
Ebenso wie Heuer lobte der Bürgermeister insbesondere das ehrenamtliche Engagement von Carsten Behnk, der 18 Jahre lang das Amt des Jugendwarts inne hatte. Szlezak: „Das ist schwer beeindruckend!“ Die Arbeit in den Jugendwehren sorge für den Feuerwehrnachwuchs. Auch Nöchel dankte Behnk. Er habe seine Nachfolgerin „selbst produziert, ausgebildet und in Dienst gestellt“. Katharina Heyn ist die Tochter von Carsten Behnk.
Zum Ende der Versammlung übernahmen Thomas Große und Marianne Kruse wieder eine verantwortungsvolle Aufgabe. An der Spitze des Küchenteams sorgten beide dafür, dass die Feuerwehrfamilie sich nach dreistündiger Sitzungsdauer entsprechend stärken konnte.
Hooksiel (24. 1. 2026) – Auch wenn das Wetter heute alles andere als gemütlich war. Noch einmal wollte die Dorfgemeinschaft Hooksiel die Aktion nicht verschieben. Am Samstag vormittag rüsteten Aktive der Dorfgemeinschaft und der Arbeitsgruppe Hooksiel gemeinsam den Schmuck am gut fünf Meter hohen Tannenbaum am Alten Hafen ab.
Es ist nicht ganz einfach, einen fünf Meter hohen Tannenbaum abzuschmücken. Aktive der Dorfgemeinschaft und der Arbeitsgruppe Hooksiel erledigten das heute in einer Gemeinschaftsaktion. Foto: Julian Dreßel
Weihnachtsbaum abgeschmückt
„Eigentlich nehmen wir den Schmuck um den 6. Januar ab“, erläutere Dorfgemeinschaft-Vorsitzende Marco Knodel. Angesichts des heftigen Wintereinbruchs habe man den Termin aber verschieben müssen. Froh sei man, dass dennoch nahezu alle Kugeln und sonstigen Ornamente Wind und Wetter gut überstanden hätten. Die Dorfgemeinschaft hatte dafür über tausend Euro investiert. Jetzt wird der Schmuck fürs nächste Weihnachtsfest eingelagert. Der Baum selbst werde in den nächsten Tagen entfernt.
Mit bei dem Arbeitseinsatz dabei war auch Julian Dreßel, Sprecher der zur Dorfgemeinschaft gehörenden Initiative „Weil wir Hooksieler sind“ (WWHS). Die jungen Leute unterstützen seit gut zwei Jahren zahlreiche Aktivitäten im Ort und haben unter anderem die Handwerkstradition des Fastnachtlaufens in Hooksiel wieder etabliert.
Zu wenige junge Leute
In diesem Jahr könne der Lauf leider nicht in gewohnter Form stattfinden, sagte Dreßel. Man plane lediglich einen Gesangs-Auftritt mit Teufelsgeige und Akkordeon auf dem Handwerkerball am 14. Februar sowie einen Besuch im Wohnstift Hooksiel. „Für den eigentliche Lauf an Rosenmontag durch den Ort haben wir in diesem Jahr nicht genug Leute“, bedauert Dreßel.
Insgesamt sei es ein eher dünner Ausbildungsjahrgang. Einige der jungen Leute müssten zudem wichtige Klausuren schreiben, andere würden von ihren Arbeitgebern nicht freigestellt. „Aber wir unternehmen im nächsten Jahr einen neuen Anlauf“, versicherte Dreßel gegenüber „Hooksiel-Life“. „Wir wollen die Tradition auf jeden Fall hoch halten.“
Hooksiel (23. 1. 2026) – In Teilbereichen des Hooksmeeres müssen Uferbefestigungen instandgesetzt werden. Wie die landeseigene Hafengesellschaft NPorts als Eigentümerin des künstlich geschaffenen Gewässers zwischen dem Alten Hafen von Hooksiel und der Außenschleuse zur Jade auf Anfrage von „Hooksiel-life“ mitteilte, sei man derzeit mit der Planung befasst, in welchen Bereichen welche Maßnahmen notwendig seien.
Darüber hinaus sollen auch an den binnenseitigen Schleusenflügeln die vorhandenen Spundwände der Außenschleuse erneuert werden. Das sei ein Teilbaustein der schon seit 2024 laufenden Rund-um-Sanierung der Schleusenanlage. Insgesamt werde NPorts allein für die genannten Ufer-Maßnahmen einen sechsstelligen Betrag ausgegeben.
Hooksiel (23. 1. 2026) – Die Polizei sucht nach Zeugenfür einen Unfall in der Obernstraße in Hooksiel. Dort soll am Dienstag dieser Woche, 20. Januar, ein Unbekannter in der Zeit zwischen 6 und 10.18 Uhr einen anderen Wagen beschädigt haben.
Vermutlich habe der Unbekannte beim Wenden oder Rückwärtsfahren in der Sackgasse einen ordnungsgemäß neben der Fahrbahn geparkten Pkw touchiert. Anschließend, so die Polizei, habe sich der Unfallverursacher von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Der Sachschaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang oder zum verursachenden Fahrzeug geben können, sich bei der Polizeistation Wangerland unter der Telefonnummer 04463/808910 oder beim Polizeikommissariat Jever unter 04461/74490 zu melden.
Hooksiel (21. 1. 2026) – Der Seebadeverein Hooksiel setzt im neuen Jahr seine Gesprächsreihe „Gäste- und Bürgersnak“ fort. Am Dienstag, 27. Januar, wird ab 18 Uhr im Gästehaus Hooksiel die Zukunft des ehemalige Feuerwehrareals zwischen Alter Hafen und Lange Straße im Fokus stehen. Ein weiteres Thema ist die geplante Sicherung des Hooksieler Badestrandes.
In der für jedermann öffentlichen Veranstaltungsreihe sollen aktuelle Themen aus Hooksiel und dem Wangerland besprochen, Informationen ausgetauscht und Lösungsansätze gesucht werden. Für das Areal am Alten Hafen sind neue Ideen gefragt, weil der geplante Hotelbau offenbar geplatzt ist. Zumindest aus Sicht der Gemeinde Wangerland, die das Grundstück verkaufen möchte. Dem Planungsbüro war es nicht gelungen, einen Investor für einen Hotelbau zu finden.
Hooksiel (22. 1. 2026) – Der Sturz in einen Straßengraben an der Bäderstraße endete tödlich. Der 89-jährige Hooksieler, der am Mittwoch gegen 15.30 Uhr aus unbekannten Gründen mit seinem E-Scooter in Höhe Friesenstraße in den tiefen Schloot gefallen war, verstarb am Mittwochabend im Krankenhaus.
Bei dem Verunglückten handelt es sich um Dieter Galski (auf dem Foto mit FCN Vorsitzenden Christin Doyen), der über Jahrzehnte mehrere Vereine und Institutionen in Hooksiel mitgeprägt hat. Unter anderem war er Ehrenpräsident, langjähriger Vorsitzender (1990 bis 2002), Schiedsrichter und Trainer beim FC Nordsee Hooksiel.
Er gehörte dem Verein über 50 Jahre lang an. Darüber hinaus war Galski in den Fußballverbänden auf Kreis- und Landesebene unter anderem als Lehrwart für den Schulsport, als Talentförderer und Schiedsrichterausbilder aktiv.
Die genauen Umstände des Sturzes in den Graben sind noch unklar. Ein Mädchen hatte den Verunglücken im Wasser liegen sehen und Hilfe geholt. Eine Frau aus Paderborn alarmierte Feuerwehr und Rettungsdienst, ein Rettungssanitäter betreute Galski von der Grabenkante aus bis ihn die Helfer schließlich gegen 16.10 Uhr aus dem Wasser ziehen und ins Krankenhaus bringen konnten.
Hooksiel/Wilhelmshaven (21. 1. 2016) – Auch in diesem Jahr wird die Reederei Adler & Els (Büsum) Ausflugsfahrten aus der Jade nach Helgoland anbieten. Wie Geschäftsführer Jannes Piepgras auf Anfrage von „Hooksiel-Life“ mitteilt, arbeite man derzeit den Fahrplan aus, der voraussichtlich Ende Januar online einsehbar sein wird.
Noch arbeitet die Reederei Adler & Eils am Helgoland-Fahrplan. Aber auch 2026 soll es Fahrten mit einem Katamaran von Hooksiel und Wilhelmshaven zur Roten Insel geben. Foto: Adler & Eins.
Geplant sei, dass der Katamaran „Adler Cat“ zwei bis drei Mal in der Woche Fahrgäste aus Wilhelmshaven und Hooksiel zur Roten Insel bringt. Das Schiff werde voraussichtlich donnerstags, freitags und samstags fahren. „Für Juli und August planen wir mit Doppeltouren am Freitag und Samstag.“
Hooksiel werde leider nicht jedes Mal angefahren werden können, so Piepgras. Es seien aber mehr Termine als im vergangenen Jahr von Hooksiel aus geplant. Wesentlicher Grund für den eingeschränkten Fährverkehr ab Hooksiel sei die tideabhängige Zufahrt zum Außenhafen. Bedeutet: Bei zu niedrigem Wasserstand vor Hooksiel kann der Katamaran Hooksiel nicht problemlos ansteuern.
„Deshalb werden die Fahrzeiten selten jeden Tag gleich sein“, erläutert Piepgras. Aber, auch das eine Folge dieses „Missstandes“: „Es wird viele Tage mit sehr langem Aufenthalt auf der Insel geben.“
Aktualisierung:Ende Januar hat die Reederei ihren Helgoland-Fahrplan veröffentlicht. Ab Hooksiel sind danach zwischen dem 10. April und dem 11. September 34 Fahrten vorgesehen. Der „Adler Cat“ startet tideabhängig im Außenhafen donnerstags, freitags und samstags.
Hooksiel (21. 1. 2026) – Durch einen spektakulär anmutenden Einsatz haben Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel am Mittwoch gegen 15.30 Uhr einen Mann aus einem Straßengraben gerettet. Der war aus unbekanntem Grund an der Überquerung der Bäderstraße in Höhe Friesenstraße mit seinem E-Scooter in den tiefen Graben gerutscht, aus dem er sich selbst nicht befreien konnte.
Erst mit Hilfe der Feuerwehr gelang es, einen in den Straßengraben gerutschten Fußgänger aus dem Wasser zu bergen. Foto: hol
Einem Mädchen war der Unglückliche aufgefallen. Eine vorbeifahrende, auswärtige Autofahrerin bemerkte ihre Signale, hielt an und alarmierte den Rettungsdienst. Ein Rettungsanitäter betreute den mit dem gesamten Körper im Wasser des Grabens liegenden Mann. Der hinzu kommenden Feuerwehr gelang es schließlich, den Verunglückten mit Hilfe einer Leiter und einer Rettungsliege zu bergen.
Wie schwer der Senior bei dem Unglück verletzt wurde, blieb zunächst unklar. Der Rettungsdienst reanimierte den stark unterkühlen Mann und brachte ihn zu weiteren Behandlungen ins Krankenhaus.
Für die Dauer des Einsatzes wurde die Bäderstraße gesperrt. Unterstützt wurden die Hooksieler Retter von ihrer Partnerwehr aus Waddewarden.