Wangerland (9. 10. 2024) – Die Wangerland Touristik GmbH unternimmt einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltigere Welt. Am Wochenende, 12. und 13. Oktober, findet zum vierten Mal im Gästehaus Horumersiel der „Wanama“, der Wangerländer Nachhaltigkeits-Markt, statt. Jeweils von 10 bis 16 Uhr sollen Gäste und Einheimische nachhaltige und regionale Produkte entdecken und sich über lokale Initiativen in der Region informieren können.
Besucher können von friesischem Honig, Kerzen aus Bienenwachs und regionaler Naturkosmetik über Schmuckstücke und handgemachte Pralinen oder auch beim „Bücherflohmarkt“ Schätze erstöbern und dabei Nachhaltigkeit erleben. Verbände wie etwa die Jägerschaft Friesland-Wilhelmshaven geben Auskunft über Natur- und Umweltschutz und die Tierwelt der Region. Am Stand des Nationalpark-Hauses Wangerland hilft ein Blick durchs Mikroskop bei der Suche nach Kleinstlebewesen.
Beim Spinnkreis Neustadtgödens kann gefilzt oder beim Spinnen zugesehen werden. Für Kinder gibt es am Samstag und Sonntag jeweils um 11 und um 14.30 Uhr eine kostenfreie Bilderbuchkino-Vorstellung in der Bücherei. Der Eintritt ist kostenfrei.
Hooksiel/Jever (8. 10. 2024) – Mit seinem neuen Projekt „Spielzeugbasar“ möchte das Familien – und Kinderservicebüro (FamKi) des Landkreises Friesland Menschen zusammenbringen. Zunächst sind zwei Basare in Jever und in Hooksiel geplant. Verkäufer können ab sofort ihre Verkaufsstände anmelden.
Der erste Basar soll am Samstag, 26. Oktober, zwischen 10 und 12 Uhr im Graftenhaus am Alten Markt 18 in Jever stattfinden. Familien haben die Möglichkeit, kostenfrei einen Stand aufzubauen und zum Beispiel aussortiertes Spielzeug an Interessierte zu verkaufen. Plätze für Verkaufsstände können reserviert werden per E-Mail an k.schmill@friesland.de. Ende November können Besucherinnen und Besucher ein zweites Mal durch entsprechende Angebote stöbern. Der Spielzeugbasar in Hooksiel ist für Samstag, 30. November, von 12 bis 14 Uhr im Walter-Spitta-Haus geplant. Die Verkaufsstände hierfür können unter der E-Mail-Adresse b.voigt@friesland.de reserviert werden.
Das FamKi des Landkreises bietet regelmäßig Begegnungs-Runden zum Spielen und Austauschen, Informations- und Vortragsabende sowie Filmvorführungen und Diskussionsrunden an. Die Einrichtung versteht sich als Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche, junge Volljährige und Eltern, die Beratung oder Unterstützung suchen. Weitere Informationen unter www.friesland.de/famki
Die QR-Codes am Schränkchen am Gipfelkreuz (rechts) weisen den Weg vom Dietrichsberg ins Internet. Stolz auf der Projekt sind (von links) Peter Müller, Sabine Greiff, Cornelia Anders und Bruno Bölts von der Arbeitsgruppe Hooksiel. Foto: hol
Hooksiel (7. 10. 2024) – Der Dietrichsberg im Freizeitgelände hat sich innerhalb weniger Monate zu einem echten Anziehungspunkt entwickelt. Im Juni hatte die Hooksieler Arbeitsgruppe auf der immerhin 15.850 Millimeter hohen Anhöhe neben der Sitzbank mit Blick auf die Marina der Wangerland Touristik GmbH (WTG) ein Gipfelkreuz errichtet und ein Gipfeltagebuch ausgelegt, in dem sich erfolgreiche „Bergsteiger“ verewigen können. „Inzwischen ist bereits das dritte Buch so gut wie voll“, sagt Peter Müller von der Arbeitsgruppe. „Das vierte Buch liegt schon bereit.“
Hügel als Sehenswürdigkeit
Seit dem Frühjahr hat sich viel getan – und es geht weiter. Unter anderem hat die Arbeitsgruppe einen Tampen als Handlauf installiert, der den Aufstieg auf den Hügel erleichtert. Denn das Interesse am Dietrichsberg ist ungebrochen. Mit dazu beigetragen haben dürfte, dass digitale Suchmaschinen den Hügel inzwischen als „Point of Interest“ (POI) ausweisen, also als sehenswerten Punkt. Dadurch wurden vor allem viele Urlauber, häufig aus deutlich hügeligeren Gegenden, aufmerksam und können sich darüber amüsieren, was im Wangerland schon als Berg gilt. Einhelliger Tenor der Besucher: „Tolle Idee.“
Unterstützung von der WTG
Auch die gemeindeeigene WTG hat man den touristischen Wert des Dietrichsberges längst erkannt. Arbeitsgruppen-Sprecher Bruno Bölts dankt insbesondere WTG-Marketingchefin Larissa Strangmann und Online-Fachfrau Fenja Sass, die maßgeblichen Anteil daran haben, dass die Strahlkraft des Gipfelkreuzes via Internet in die weite Welt verlängert wird.
Peter Müller legt am Dietrichsberg bereits das vierte Gipfeltagebuch aus. Ein weiteres Projekt der Arbeitsgruppe: Die Bänke an der Skulptur von Henning Gieseke im Garten der Generationen sind erneuert worden. Foto: hol
An dem Schränkchen, in dem das Tagebuch und ein Stempel zum Komplettieren des „Nordsee-Reisepassen“ liegen, sind jetzt zwei so genannte QR-Codes angebracht. Mit Hilfe ihres Smartphones können Besucher über den einen Code sämtliche im Internet hinterlegten Informationen über den Dietrichsberg, seine Entstehung und die Errichtung des Gipfelkreuzes nachlesen.
Dokumentation auf Facebook
Noch spannender ist der zweite Code. Besucher gelangen hierüber auf eine Internetseite der WTG, auf der sie ihren Besuch dokumentieren können – mit einem eigenen Text, aber auch mit einem Foto, das sie vor Ort von sich machen. Die Inhalte dieser Webseite, so erläutert Peter Müller, werden dann auf eine Facebookseite mit dem Namen „Gipfelbuch-Hooksiel“ übertragen, so dass alle Hooksiel-Fans von zu Hause aus mitverfolgen können, was sich an dem beliebten Ausflugsziel so tut.
Die Arbeitsgruppe kümmert sich seit gut 25 Jahren um den Dietrichsberg, der seinen Namen als Würdigung der Verdienste von Alt-Bürgermeister Dietrich Gabbey bei der Gestaltung des Freizeitgeländes vor über 40 Jahren trägt. Damals waren im Zuge der Industrialisierung von Wilhelmshaven das Hooksmeer sowie an seiner Südseite ein Wäldchen und an der Nordseite das Freizeitgelände künstlich angelegt worden. Die Idee damals: Der Hügel soll den Hooksieler Kindern im Winter als Rodelbahn dienen.
Neues Kleid für den Seehund
Sabine Greiff ist dabei, der Hooksieler Seehund-Skulptur ein neues Kleid zu verpassen. Foto: hol
Neben dem Dietrichsberg kümmern sich die Frauen und Männer der Arbeitsgruppe um eine ganze Reihe von weiteren Themen im Ort. Routine bei den Mittwochs-Arbeitsdiensten ist die Pflege der Ortseingänge. Aktuell bekommt darüber hinaus der Seehund, der über etliche Jahre am ehemaligen Feuerwehrgerätehaus am Alten Hafen stand, einen neuen Anstrich.
Sabine Greiff und Cornelia Anders haben die Glasfaser-Skulptur von ihrer alten Farbe befreit und legen dem Kunsttier jetzt in mehreren Arbeitsgängen ein neues, graues Fell an. Im Anschluss soll der wohl meistfotografierte Seehund im Wangerland wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Allerdings wird die Skulptur dafür in den Bereich des Gästehauses umziehen.
Als weitere Projekte wollen sich Mitglieder der Arbeitsgruppe in den nächsten Wochen unter anderem um die Sanierung der Friedhof-Sitzbänke kümmern und den Container an der Skaterbahn abdichten. Und dann ist es ja auch schon bald wieder an der Zeit, die Weihnachtsbeleuchtung im Ort zu installieren. Kein Zweifel: Über Langeweile brauchen sich die Aktiven um Bruno Bölts nicht zu beklagen.
Hooksiel (7. 10. 2024) – Das Auto- und Spielzeugmuseum in Norden war am langen Oktober-Wochenende der Treffpunkt für zahlreiche Oldtimerfans und Biker-Gruppen. Viele von ihnen hatten sich das Ziel mit seinem angegliederten Café für ihre Saisonabschlussfahrt ausgesucht. Darunter waren auch 16 Oldtimer-Freunde, die sich an der Herbstausfahrt des OKT Hooksiel beteiligt haben.
Die Hooksieler Oldtimerfreunde bei der Planung der Strecke zum Museum in Norden. Fotos: OKT
Zur Fahrt des „Oldtimer Klön Tages“ trafen sich die Teilnehmer am „Tag der deutschen Einheit“ wie gewohnt um 10 Uhr bei herrlichem Wetter am Kreisverkehr. Aber gleich zu Beginn gab es eine Überraschung. Der Oldtimerfan, der Anfang des Jahres Organisation und Planung der Abschlussfahrt übernommen hatte, erschien nicht am Treffpunkt. Aber das Problem war nach den Worten von OKT-Sprecher Ulrich Nolzen schnell gelöst. „Gleich mehrere Oldifreunde waren sofort bereit, die Ausfahrt nach Norden zu übernehmen.“
Die Strecke wurde abgestimmt und nahezu pünktlich gibt es auf die Reise. Auf dem Parkplatz in Norden wurden die Teilnehmer mit Applaus willkommen geheißen. „Während des Besuchs des Auto- und Spielzeugmuseums kamen wir dann aus dem Staunen nicht heraus“, schildert Nolzen. Im Anschluss stärkte sich die Gruppe im Café, bevor sich die Teilnehmer selbstständig auf die Rückfahrt begaben. Am Ende des Tages hatten die Oldtimer rund 150 Kilometer mehr auf ihren Tachos. Wichtiger aber: Alle Autos sind pannenfrei wieder zu Hause angekommen.
Ziel der Frühjahrsausfahrt 2025 soll das „CCA“ (Classic Car & Café) in Aschendorf werden. Die OKT-Treffen finden weiterhin jeden ersten Sonntag im Monat ab 11 Uhr bei der Bäckerei Ulfers am Kreisverkehr in Hooksiel statt.
Hooksiel (6. 10. 2024) – Ohne die erforderliche Fahrerlaubnis für sein Kleinkraftrad war ein 16-Jähriger am Freitagabend in Hooksiel unterwegs. Die Polizei kontrollierte den jungen Mann gegen 22.20 Uhr im Bereich Berghamm. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und übergaben den Beschuldigten in die Obhut seiner Erziehungsberechtigten. Den 16-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Auf der Tour durchs grüne Wangerland sieht man auch Kuriositäten wie etwa diese schmale Brücke über das Crildumer Teil bei Garsiens. Auf dem Bild: Ulrich Hellkuhl (vorn) und Heinrich Theilen. Foto: hol
Hooksiel (1. 10. 2024) – Das Wangerland ist grün. Sehr grün. Wer das nachvollziehen möchte, sollte sich sein Fahrrad schnappen und einmal quer durchs Land fahren. Die heutige Folge von „Hooksiel radelt“ beschreibt eine etwa 40 Kilometer lange Rundtour durch das Kernland der Gemeinde und ihre Geschichte.
Los geht es am ZOB Hooksiel. Neben dem Radtouren-Experten Ulrich Hellkuhl begleitet uns heute der Hooksieler Heinrich Theilen, der als langjähriger Rinderbesamer nahezu jeden landwirtschaftlichen Hof und alle Schleichwege quer durchs Land aus eigenem Erleben kennt.
Wir fahren zum Verkehrskreisel und weiter entlang der Landesstraße 810. Hinter der Burg Fischhausen in Höhe des Traberhofes Müller bieten wir links in Richtung Wüppels ab. Nach einem kurzen Blick auf die Kirche, die ehemalige Schule und die einstige Gaststätte mit Kaufmannsladen geht es weiter den Bottenser Weg entlang bis zur Abzweigung nach Depenhausen.
Jeder Hof hat seinen Namen
Depenhausen? „Im Wangerland hat fast jede Hofstelle ihren eigenen Namen“, schildert Theilen. Ein Problem dabei: „Es gibt allein fünf oder sechs Depenhausen.“ Wir fahren parallel zum Crildumer Tief in Richtung Oldorf. Kurz hinter Garsiens spannt sich eine urige Fußgängerbrücke über das Tief – und aus der Schotterstraße wird ein Grasweg. „Da kommen wir durch“, verspricht Theilen. „Hier bin ich früher auch mit meinem VW-Käfer langgefahren.“
Und er behält Recht. Ein offizieller Radweg sieht zwar anders aus. Aber es geht. Nach wenigen Hundert Metern wird der Weg wieder besser. Über die Oldorfer Sietwende erreichen wird bei Oldorfer Baum die Landesstraße 812. Wir fahren nach Oldorf, biegen links ab und fahren entlang der Kreisstraße 89 auf einem einwandfreien Radweg an der Ortschaft Pievens vorbei in Richtung Tettens.
Pause auf Sitzbank am Weiher
Kurz vor dem Ortsschild biegen wir rechts ab in den Weg Huniburg, dem wir in seinem Verlauf (zweimal links halten) bis zu unserem Zwischenziel folgen: Ziallerns. Das Runddorf, eine unter Landschaftsschutz stehende Wurtensiedlung, die schon 100 Jahre vor Christi Geburt bewohnt gewesen sein soll. Heute bietet der Flecken mit seinen 16 Häusern Idylle pur. Mitten drin am ehemaligen Landarbeiterhaus Garlichs ein kleiner Weiher mit einer Sitzbank. Pause.
Weiter geht es nach Ostfriesland. Wir verlassen Ziallerns, kreuzen die Landesstraße 808 (Jever-Carolinensiel) und fahren am Tettenser Altengroden vorbei zum Oesterdeich, an dem wir links abbiegen. In Klein Münchhausen (man fragt sich, wie solche Namen wohl zustande gekommen sind?) passieren wir die Kreisgrenze von Friesland nach Wittmund. Wir halten uns rechts und folgen dem Berdumer Altendeich, biegen bei der nächsten Gelegenheit wieder rechts ab (entgegen der Radweg-Empfehlung) und erreichen an der Hofstelle Rosental wieder das Wangerland.
Auf Privatstraße zur Bahnstation
Und gleich wird es wieder sportlich. Über einen „grünen“ Weg, eine Privatstraße der Gemeinde Wangerland, erreichen wir im Vertrauen auf unseren Wegbegleiter Westergarms und fahren vorbei an riesigen Kartoffeläckern in Richtung Neugarmssiel. Der Ackerbau ist neben der Milchviehhaltung die zweite wichtige Säule der Landwirtschaft im Wangerland. Allerdings: Auf unserer Tour sehen wir auf den Weiden gefühlt mehr Pferde als Kühe.
Die Radwege im Wangerland sind meist gut ausgeschildert. Aber es gibt auch weniger bekannte Strecken mit Blick etwa auf die Kartoffelernte. Rechts: Eine Bank am Weiher in Ziallerns lädt zur Pause ein. Fotos: hol
Über die Kreisstraße 88 gelangen wir nach Neugarmssiel. Oder genauer: Zum ehemaligen Bahnhof Garms, einem Haltepunkt an der Tidebahn, einem Gleisstrang, der einst von Jever über Tettens und Hohenkirchen über Garms bis nach Carolinensiel führte. Der Haltepunkt ist heute eine Radlerstation mit Toilette und Ruhebank. Die Bahnstrecke wurde 1990 endgültig stillgelegt. In weiten Teilen des ehemaligen Gleisbetts verläuft heute ein gut ausgebauter Radweg, dem wir auf unserem Rückweg vorbei an Hohenkirchen bis nach Tettens folgen.
Grüner Weg ins Nirgendwo
Weiter geht es nach Oldorf. Hier nehmen wir jetzt die von der L 812 abbiegende Neuwarfer Straße in Richtung Küste. Wir passieren die Oldorfer St.-Marien-Kirche, lernen auf der im Zuge der jüngsten Flurbereinigung sehr gut ausgebauten Wegstrecke Neuhausen, Uphausen, Gammens, Bonnhauen und auch Groß Popkenhausen kennen – und kommen dann doch an unsere Grenzen.
Ein weiterer „grüner Weg“, der uns in Höhe Wüppelser Altendeich an die Landesstraße 810 führen soll, ist dermaßen zugewachsen, dass er nicht mehr befahrbar ist. Also zurück nach Gr. Popkenhausen und weiter über den Krummhörner Weg vorbei an der St.-Jooster-Mühle zur Landesstraße und von dort entlang der L 810 zurück nach Hooksiel, wo wir nach etwa drei Stunden den Ausgangspunkt unseres grünen Rundkurses erreichen.
Ein gutes Stück der Gleisstrecke der ehemaligen Tidebahn ist heute ein ausgebauter Radweg. Foto: hol
Ein Tipp: Wer die im Rahmen der Artikel-Serie „Hooksiel radelt“ vorgestellten Rundkurse nachfahren möchte, sollte unbedingt die Wetterlage beachten. Das gilt für die Windrichtung, aber auch für die Feuchtigkeit. Das Radeln über „grüne Wege“ ist bei freuchtem Gras sehr anspruchsvoll, wenn nicht gar gefährlich. Also im Zweifelsfall absteigen oder einen kleinen Umweg in Kauf nehmen.
Sillenstede (4. 10. 2024) – Das Mädchen, das bei einem Unfall in Sillenstede am Mittwochnachmittag seht schwer verletzt worden war, schwebt nach Mitteilung der Polizei vom heutigen Freitag nicht mehr in Lebensgefahr. Der Zustand der Sechsjährigen sei stabil.
Das Kind war beim Überqueren der Jeverschen Landstraße von einem Transporter erfasst worden. Es musste mit schwersten Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Der 19-jährige Fahrer des Transporters hatte einen Schock erlitten.
Hooksiel/Wangerland (4. 10. 2024) – Die Vorstände der Vereine Eintracht Wangerland, FC Nordsee Hooksiel und TuS Rot-Weiß Tettens laden ihre Mitglieder ein, sich am Dienstag, 24. Oktober, ab 19 Uhr in der Aula der Oberschule Hohenkirchen umfassend über den Arbeitsstand des Verschmelzungsprojektes „Sportclub Wangerland“ zu informieren. Unter anderem soll der weitere Zeitplan erörtert werden.
Es ist die zweite gemeinsame Informationsveranstaltung zu dem Thema. Neben einer Kurzpräsentation zu den Arbeitsergebnissen der Projektgruppe wird es eine Podiumsdiskussion geben. Im Rahmen dieses Forums haben die Vereinsmitglieder Gelegenheit zu Stellungnahmen. FCN-Vorsitzender Christian Doyen versichert: „Die Vorstände werden möglichst alle Bemerkungen aufgreifen und Fragen beantworten.“
Am Informationsabend und auch danach sollen die Verschmelzungs-Dokumente für alle Mitglieder einsehbar sein. Die Unterlagen werden dafür an auf den Internetportalen www.eintracht-wangerland.de und www.hooksiel-life.de veröffentlichten Terminen in den Vereinsheimen beziehungsweise Besprechungsräumen der Stammvereine ausgelegt.
Wangerland/Sillenstede (3. 10. 2024) – Ein Autofahrer hat mit einem Transporter am Mittwoch auf der Jeverschen Landstraße in Sillenstede ein sechsjähriges Kind angefahren. Das Kind wurde nach Angaben der Polizei mit schwersten Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Der 19-jährige Autofahrer war gegen 17.20 Uhr zwischen Sillenstede und Jever unterwegs. An einem Waldweg zwischen dem Deepsdammer Weg und Moorhausen habe das Mädchen die Straße überqueren wollen. Dabei sei es, so die Polizei, von dem Transporter erfasst worden. Die Jeversche Landstraße wurde in Höhe der Unfallstelle für die umfangreichen Rettungsmaßnahmen bis in die späten Abendstunden gesperrt.
Ein glückliches Ende genommen hat unterdessen die Suche nach zwei Vermissten. Seit Dienstagabend war im Wangerland eine 58-jährige Frau von ihren Familienangehörigen als über Stunden vermisst gemeldet worden. Bei der Suche kamen zwei Drohnen der Freiwilligen Feuerwehren Tettens und Jever zum Einsatz, so die Polizei. Gegen 21.30 Uhr sei die Frau im Bereich des Tettenser Tiefs gefunden worden. Sie wurde mit starken Unterkühlungen in ein Krankenhaus gebracht.
Entwarnung gab die Polizei Jever auch für eine Fahndung nach einer 12-Jährigen aus Jever. Das Mädchen wurde heute Morgen wohlauf am Bahnhof Oldenburg durch die Bundespolizei angetroffen. Es war zusammen mit einer Freundin in Oldenburg unterwegs gewesen und hatte kein Geld mehr für die Rückfahrt.
Friesland (1. 10. 2024) – 34 Jahre lang war Dr. Martin Dehrendorf (Foto) im öffentlichen Dienst tätig, 30 davon beim Landkreis Friesland. Seit dem 1. Oktober ist der Leiter des Dezernats 3 „Planung und Infrastruktur“ im Ruhestand. Die Nachfolge hat Rolf Neuhaus übernommen, bislang Fachbereichsleiter für den Bereich Planung, Bauen und Gebäudemanagement.
Dehrendorfs Verwaltungslaufbahn begann bei der Stadt München. Nach der großen Staatsprüfung für den höheren bautechnischen Verwaltungsdienst 1992 wurde er zum Baurat z. A. ernannt. Im Oktober 1994 wechselte der studierte Architekt zum Landkreis Friesland, wo er zunächst die Leitung des Planungsamtes und die Gruppenleitung für das Bauverwaltungsamt, das Bauordnungsamt und das Bauplanungsamt übernahm.
1996 wurde ihm die Fachbereichsleitung „Planung und Kreisentwicklung“ (später Planung und Bauordnung) übertragen, 2004 die Leitung des Dezernats „Planung und Infrastruktur“, zu dem die Fachbereiche Straßenverkehr, Umwelt sowie Planung, Bauordnung und Gebäudemanagement gehören.
Dehrendorf hat insbesondere in der Raumplanung Maßstäbe gesetzt – nicht nur weil unter seiner Verantwortung zwei Regionale Raumordnungsprogramme (RROP) erarbeitet wurden. Mit der Einführung des digitalen GIS-Systems (Geographisches Informationssystem) hat der Dezernent die Basis für eine aktuelle, digital gestützte Planung gelegt. Ein weiterer Schwerpunkt war für ihn die Städteplanung. Dehrendorf warnte stetig vor hohen Infrastruktur-Folgekosten, wenn immer neue Baugebiete auf der grünen Wiese abseits der Zentren entwickelt werden.
Zu den privaten Leidenschaften des Jeveraners gehört die Musik. Seit 2017 engagiert sich Dehrendorf als Leiter der „Jazzakademie“, bei der jährlich ambitionierte Jazzmusiker in Jever und Varel zu Workshops und Konzerten zusammenkommen.