Hooksiel (24. 10. 2025) – Das Sturmtief „Joshua“ ist am Freitag über das Wangerland gefegt. Zu kräftig war seine Kraft auf jeden Fall für einen Kite-Surfer, der offenbar am Nachmittag am Hooksieler Strand auf ein besonderes Erlebnis aus war – und das dann auch bekam.
Glücklicherweise brauchen die Helfer von Feuerwehr und DLRG nicht wirklich eingreifen. Dem heute Nachmittag in Not geratenen Kitesurfer gelang es aus eigener Kraft, an den Strand zu schwimmen. Foto: Bernhard Köster
Offenbar hatte eine Böe dem Sportler die Steuerstange für sein Kite aus den Händen gerissen. Das Kite flog davon, der Surfer landete in der stürmischen See – so der Eindruck einer Frau, die daraufhin die Rettungskräfte alarmierte. Die Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel und die Ortsgruppe Wangerland der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) trafen dann den Surfer aber an Land an. Wie sich herausstellte, hatte sich das Kite bereits selbstständig gemacht, als der Surfer noch am Strand stand.
Ein alarmierter Rettungshubschrauber brauchte nicht einzugreifen. Der Hooksieler Ortsbrandmeister Jörg Nöchel zeigte sich erfreut, dass niemand zu Schaden gekommen ist. Den Aufwand für seine eigenen Leute nahm er mit Humor. „So waren wir alle jedenfalls mal an der frischen Luft – und das Kite birgt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.“
Anmerkung:Der Artikel wurde am Samstag aktualisiert.
Wangerland/Hooksiel (24. 10. 2025) – Bernd Abrahams will es noch einmal wissen. Der inzwischen in Hooksiel wohnende Wangerländer ist am Donnerstagabend von der Wählergemeinschaft Pro-Wangerland als Kandidat für die Bürgermeister-Wahl im September nächsten Jahres nominiert worden. Abrahams hatte sich bereits 2021 um das Amt beworben, war seinerzeit aber knapp dem jetzigen Amtsinhaber Mario Szlezak (SPD) unterlegen.
Bernd Abrahams (links) ist erneut Bürgermeister-Kandidat der Wählergemeinschaft Pro Wangerland. Erster Gratulant nach der Wahl war Vorsitzender Dieter Schäfermeier. Foto: Pro Wangerland
Zu der nicht-öffentlichen Jahreshauptversammlung von Pro Wangerland in Waddewarden begrüßte Vorsitzender Dieter Schäfermeier rund 30 Mitglieder. Neben dem Bericht des Vorstands war das Hauptthema die Wahl einer Kandidatin oder eines Kandidaten für die Bürgermeisterwahl. Ihren Hut in den Ring geworfen hatte neben Abrahams auch Ratsfrau Géraldine Vogdt.
Die Bewerber stellten sich und ihr Programm den Mitgliedern vor. Beide versprachen, sich für eine effektive Verwaltung und eine positivere Entwicklung der Gemeinde Wangerland einsetzen zu wollen. In geheimer Wahl wurde Abrahams mit der Mehrheit der Stimmen als Kandidat gewählt. Géraldine Vogdt und Dieter Schäfermeier gratulierten als erste und sagten ihm volle Unterstützung zu.
Wie Schäfermeier in einer Pressemitteilung ankündigte, wollen der Vorstand von Pro-Wangerland und Abrahams zeitnah das Wahlprogramm für den Kommunalwahlkampf und für den Bürgermeisterwahlkampf erstellen und den Mitgliedern in einer weiteren Versammlung präsentieren.
Für das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Wangerland gibt es inzwischen drei Bewerber. Neben Mario Szlezak, der eine Wiederwahl anstrebt, und Abrahams hatte bereits mit Christian Fuchs (parteilos) seine Kandidatur angekündigt.
Hooksiel (24. 10. 2025) – Großer Auftritt für den kleinen Benny. Am Samstag, 1. November, ist Benedict Köster aus Hooksiel im Fernsehen zu sehen. Der 12-Jährige tritt in der von Kai Pflaume moderieren Show „Klein gegen Groß“ gegen die schottische Singer-Songwriterin Amy McDonald an. Die Sendung beginnt um 20.15 Uhr im Ersten.
Großer Auftritt für Benedict Köster. Der 12-jährige Hooksieler tritt in der von Kai Pflaume moderierten Show „Klein gegen Groß“ gegen die Musikerin Amy McDonald an. Foto: Thorsten Jander
Viele Hooksieler dürften das musikalische Talent von Benny bereits wahrgenommen haben. Immer wieder tritt der junge Musiker mit seinem Saxophon bei Veranstaltungen auf – sei es beim Weihnachtsmarkt am Alten Hafen oder beim Sommerfest am Wohnstift, bei Straßenfesten im Ort oder wie kürzlich bei der Einweihung eines neuen Exponates für den Ankerpfad.
Junge mit vielen Talenten
Benny verfügt über eine Vielzahl von Talenten. Der Junge spielt Tennis und Fußball, fährt gern Ski und musiziert leidenschaftlich gern mit Saxophon und Gitarre. Weitere Abenteuer erlebt er in der Literatur. Er liest gern Karl-May-Bücher.
Bei „Klein gegen Groß“ fordert Benny Amy McDonald zum „Akkord-Duell“ heraus. Dabei bekommen beide abwechselnd die ersten drei bis vier Akkorde eines Refrains auf einer Gitarre vorgespielt und müssen anhand der Akkordreihenfolge den Titel und Interpreten eines Liedes erkennen
Auch Ina Müller und Boris Becker dabei
Insgesamt werden in der Sendung zehn spannende Duelle zwischen prominenten Könnern und ihren kleinen Herausforderern gezeigt. Den Aufgaben stellen sich neben Amy McDonald Boris und Lilian Becker, Jan Ullrich, Fabian Hambüchen, Ina Müller, Kathrin Menzinger, Vadim Garbuzov, Christian Tramitz und Rick Kavanian.
Benny Köster tritt mit seinem Saxophon auf vielen Veranstaltungen in Hooksiel auf. Hier zusammen mit seiner Mutter, Musiklehrerin Barbara Köster, bei der Erweiterung des Ankerpfades. Archiv-Foto: hol
Wangerland/Hooksiel (24. 10. 2024) – Im Bereich der Gemeinde Wangerland wird in den kommenden drei Wochen der Schmutzwasserkanal gereinigt. Die Arbeiten im Auftrag des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) erledigen Mitarbeiter der Firma Nehlsen AWG.
Die Hochdruck-Kanalreinigung sei eine routinemäßige Maßnahme, so der OOWV. Dennoch sollten die Bürger ihre Hausinstallation auf Funktionalität prüfen, damit die Kanalluft nicht in die Wohnräume eindringt oder kein Abwasser aus den Abläufen spritzt. Die Ursache daür können verschlossene oder defekte Be- und Entlüftungseinrichtungen sein.
Die Hausanschlussleitung sollte nicht verstopft, der Hausanschlussschacht frei zugänglich und die Dachentlüftung ordnungsgemäß angeschlossen sein. Sollte zu den beschriebenen Ereignissen kommen, können sich Kundinnen und Kunden des OOWV über die Notfall-Telefonnummer 04401/6006 melden.
Hooksiel (23. 10. 2025) – Der Katastrophenwarndienst Katwarn warnt vor einem schweren Orkan an der gesamten ost-friesischen Küste. Ab Freitag um 4 Uhr werden Böen aus südwestlicher Richtung mit Geschwindigkeiten von 100 bis 120 Stundenkilometern erwartet. In exponierten Lagen kann der Sturm auch 130 km/h erreichen. Die Extremwetterlage kann nach Ansicht der Experten bis gegen 21 Uhr anhalten.
Durch den Orkan können Gefahren für Leib und Leben entstehen, etwa durch umstürzende Bäume oder umher fliegende Dachziegel. Bürgern wird geraten, sich in Gebäuden aufzuhalten oder im Freien genügend Abstand von Bäumen und Gebäuden zu suchen. Insbesondere sollten an allen Häusern Fenster und Türen geschlossen bleiben. Zudem müsse mit Straßensperrungen gerechnet werden.
Oldenburg/Hooksiel (22. 10. 2025) – Der Oldenburger Energierversorger EWE hat für 2026 eine Senkung der Stromnetzentgelte vonrund zwei Cent pro Kilowattstunde angekündigt. Für einen Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch bedeute das eine Entlastung von etwa 70 Euro oder rund 24 Prozent.
Bei den Ausfallzeiten des Stromnetzes belegt EWE Netz einen Spitzenplatz in Europa. Foto: EWE
Neben den sinkenden Netzentgelten erhoffe man weitere Entlastungen durch die diskutierte allgemeine Senkung der Stromsteuer und mögliche Zuschüsse zur Offshore-Netzumlage. „Das sind richtige Signale“, so EWE-Vorstandschef Stefan Dohler.
Die Netzentgelte müssen Strom- und Gaslieferanten an den Netzbetreiber zahlen. In Friesland ist das die EWE Netz. Die Höhe dieses Teils des Energiepreises wird staatlich kontrolliert und an die Endkunden weitergegeben. Er ist zum Beispiel vorgesehen für Bau, Wartung und Betrieb der Netze.
Stolz ist Dohler zudem darauf, dass die EWE beim Vergleich der durchschnittlichen jährlichen Ausfallzeit der Netze pro Kunde seit Jahren „einen europäischen Spitzenplatz“ belege.„Das ist kein Zufall, sondern auch das Ergebnis konsequenter Investitionen in stabile und moderne Netze“, sagt der Vorstandsvorsitzende. „Der Nordwesten zeigt, dass sich Klimaschutz, sichere Versorgung und Bezahlbarkeit nicht ausschließen. Eine effiziente Infrastruktur ist die Basis für bezahlbare Energie.“
Kundinnen und Kunden im Netzgebiet von EWE Netz waren 2024 im Schnitt nur 3,4 Minuten ohne Strom – bundesweit lag der Wert bei 11,7 Minuten.
Wangerland/Hooksiel (22. 10. 2025) – Regenrückhaltebecken können potenziell gefährlich sein. Zumindest dann, wenn sie voll Wasser stehen. Der Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) hat jetzt mit Sicherungsmaßnahmen an den insgesamt neun Becken im Gebiet der Gemeinde Wangerland begonnen.
Bei diesem Becken in Hohenkirchen wird der alte bestehende Holzzaun durch einen neuen Doppelstab-Mattenzaun ersetzt. Die Zugänglichkeit für die Feuerwehr wird durch ein Tor gewährleistet. Der Schulweg für die Kinder bleibt bestehen. Foto: Eike Held/OOWV
Anlass für die Arbeiten sind Erkenntnisse aus einem Gutachten, das der OOWV nach der Übernahme der Aufgabe der Schmutz- und Niederschlagswasser-Entsorgung in der Gemeinde Wangerland erstellen ließ. „Als erforderliche Sicherungsmaßnahmen werden nun Hinweisschilder aufgestellt oder ein unbefugtes Betreten der Anlagen durch Anpflanzungen verhindert“, teilte das Unternehmen heute mit. Einige Regenrückhaltebecken müssten mit Zäunen abgesichert werden.
Bei Regenrückhaltebecken handelt es sich um technische Bauwerke, welche der Zwischenspeicherung von Regenwasser dienen. Das gespeicherte Regenwasser wird von dort aus kontrolliert und gedrosselt in ein Gewässer oder die fortlaufende Kanalisation abgegeben, um diese weiterführenden Anlagen nicht zu überlasten.
Entsprechende Anlagen finden sich im Wangerland in den Ortsteilen Waddewarden, Hohenkirchen, Hooksiel und Horumersiel. In Hooksiel gibt es entsprechende Becken am Schwarzhamm und an der Bakenstraat. Am Standort Schwarzhamm gehe es um einen Zaun, so der OOWV. Für den Standort Bakenstraat sei die Abstimmung, welche Maßnahme dort umgesetzt wird, noch nicht abgeschlossen. Die Arbeiten vor Ort erledigen im Auftrag des OOWV Mitarbeiter der Stadt.Land.Grün GmbH (Brake).
Hooksiel (21. 10. 2025) – Sollten in Niedersachsen nicht auch Männer Gleichstellungsberauftragte werden können? Über dieser Thema hat sich „Hooksiel-Life“ mit dem Hooksieler Jan Gerjets (Foto) unterhalten.
Er ist seit über 30 Jahren als Lehrer für Holztechnik, Mathematik und Spanisch an den Berufsbildenden Schulen in Wilhelmshaven tätig. Die BBS beschäftigt für rund 170 Lehrkräfte und etwa 20 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Peronal gehören zwei Gleichstellungsbeauftragte.
Hooksiel-Life: Herr Gerjets, im nächsten Jahr werden Sie 67 Jahre alt und könnten in Ruhestand gehen. Aber das wollen Sie nicht. Warum? Jan Gerjets: Ja, ich möchte gerne noch etwas länger arbeiten, der Beruf macht mir einfach Spaß, das Unterrichten macht einfach Spaß.
Hooksiel-Life: Jetzt wollten Sie neben ihrer Lehrtätigkeit noch eine zusätzliche Aufgabe übernehmen. Sie haben sich um einen Posten als Gleichstellungsbeauftragter der Schule beworben. Sind sie genommen worden? Gerjets: Leider nicht. Ich hätte die Aufgabe gern übernommen … Aber wie mir von der Landesschulbehörde mitgeteilt wurde, ist das aus rechtlichen Gründen nicht möglich. In Niedersachsen dürfen nur Frauen Gleichstellungsbeauftragte werden.
Hooksiel-Life: Gleichstellung meint doch die Gleichstellung von Frau und Mann. Warum solle sich nicht auch ein Mann um dieses wichtig Thema kümmern können? Gerjets: Das versteht ich auch nicht. Vermutlich rührt das daher, dass irgendwann einmal aus der Frauenbeauftragten die Gleichstellungsbeauftragte geworden ist …
Hooksiel-Life: Halten Sie das für angemessen? Gerjets: Meines Erachtens ist das nicht mehr zeitgemäß. Natürlich stimmt es, dass in vielen Bereichen immer noch Frauen stärker unter ungleichen Bedingungen leiden als Männer. Zum Beispiel verdienen Frauen bei gleicher Qualifikation im Durchschnitt immer noch weniger. Und auch von sexueller Gewalt oder Stalking am Arbeitsplatz sind Frauen mit Sicherheit stärker betroffen als Männer …
Hooksiel-Life: Also ist es doch ganz gut, dass der Job der Gleichstellungsbeauftragten Frauen vorbehalten ist? Gerjets: Nein, das sehe ich nicht so. Ich glaube, ich kann mich als aufgeklärter Mann ebenso gut für die Belange meiner Kolleginnen einsetzen. Besonders am Herzen liegt mir die Förderung einer offenen und respektvollen Schulkultur, in der alle Mitglieder der Schulgemeinschaft unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder anderen Merkmalen gleichwertig behandelt werden. Ich bin überzeugt, dass eine vielfältige und inklusive Umgebung nicht nur das Lernen fördert, sondern auch die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen unterstützt.
Hooksiel-Life: Was muss sich Ihrer Ansicht nach ändern? Gerjets: Meiner Meinung nach hängt es nicht vom Geschlecht ab, ob jemand erfolgreich gegen Ungerechtigkeiten vorgehen kann, sondern vom Engagement und der Qualifikation des Bewerbers. Ich halte es für an der Zeit, dass der Gesetzgeber den entsprechenden Passus im Gesetz zeitnah ändert. Es hat schon einen Hauch von Diskriminierung, wenn Männern pauschal unterstellt wird, sie würden sich nicht für die Belange ihrer weiblichen Kollegen einsetzen können. Und was passiert, wenn es einmal um die Belange eines Mannes geht? Wie sieht denn da der Umkehrschluss aus?
Wangerland (21. 10. 2025) – Bei drei Unfällen im Wangerland wurden zwei Personen leicht verletzt. Am Montag kam ein 40-jähriger Mann von der Garmser Straße ab und blieb mit seinem Wagen im Straßengraben liegen geblieben. Der Fahrer blieb unverletzt, der Wagen wurde beschädigt. Der Mann war gegen 16.45 Uhr auf der Landesstraße in Richtung Neugarmssiel unterwegs. Nach Darstellung der Polizei stellten die bei der Unfallaufnahme eingesetzten Polizisten Alkoholeinfluss fest. Ein Atemalkoholtest beim Fahrer ergab einen Wert von 0,47 Promille.
Sattelzug kippte um
Kurz zuvor gegen 15.15 Uhr war ein Sattelzug in Tettens von der Hauptstraße (Kreisstraße 98) aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Ein Gegenlenken des Fahrzeugführers blieb erfolglos, sodass das Gespann nach rechts umkippte, so die Polizei. Der Fahrer wurde leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt.
Durch den Unfall sickerten Öl und Diesel in das Erdreich, weshalb zusätzlich Umweltschutzmaßnahmen eingeleitet wurden. Der Sattelzug musste geborgen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Autofahrer wollte Reh ausweichen
Am heutigen Dienstag gegen 6.50 Uhr befuhr ein 27-jähriger Mann die Sillensteder Straße aus Richtung Sillenstede kommend in Fahrtrichtung Waddewarden. Plötzlich habe ein Reh die Fahrbahn überquert, so die Polizei. Der Fahrer wich aus und kam dabei nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw prallte gegen einen Telefonmast und kam anschließend im Straßengraben zum Stehen.
Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt. An Pkw und Telefonmast entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei hat die Unfallaufnahme durchgeführt.
Hooksiel/Wilhelmshaven (21. 10. 2025) – Gute Fotografie braucht mehr als eine professionelle Kamera. Unverzichtbar sind ein gutes Auge und ein Gespür für den richtigen Moment. Hinzu kommen müssen aber auch Leidenschaft und Einsatzwille. Denn, so schildert der Wilhelmshavener Fotograf Stephan Giesers, für viele Landschaftsaufnahmen ist es einfach wichtig, zum richtigen Zeitpunkt am richten Platz zu sein.
Jahreskalender für 2026
Beleg dafür die das Titelbild des Jahreskalenders 2026, den der „Bildwerfer“ jetzt unter dem Titel „Friesland – Idyllische Orte an der Küste“ herausgebracht hat. Die Aufnahme zeigt Polarlichter am Himmel über der Jade, aufgenommen vom Hooksieler Strand. Im Vordergrund Strandkörbe, dahinter der Nationalpark Wattenmeer, darüber ein teils grünlich, teils rötlich strahlender Himmel.
Das Naturschauspiel war an einem Sonntagabend Ende August ab 23 Uhr zu bewundern. Ein Pflichttermin für Giesers. Zusammen mit vielen anderen Fotografen suchte er am Strand nach der besten Perspektive, dieses spektakulären Moment festzuhalten.
Ebenso gründlich plant de 49-Jährige (Foto) seine Besuche des Wracks vor Schillighörn, das nur bei Ebbe erreichbar ist. Die Reste des 1962 gesunkenen Frachters im Morgenlicht bilden das März-Motiv des Kalenders.
Ohnehin: Das Wangerland ist für Giesers eine beliebte Foto-Arena. Insbesondere Hooksiel. „Hooksiel ist so vielfältig und bietet jede Menge Motive – der Strand, der Außenhafen, das Hooksmeer, der Alte Hafen …“
Fotografie als Leidenschaft
Als Redakteur einer Tageszeitung lag sein Schwerpunkt lange bei der Recherche und beim Schreiben. „Fotografiert habe ich nur so zum Ausgleich“, so Giesers. Aus dem Hobby wurde Leidenschaft, die längst professionellen Ansprüchen genügt.
Ansichten aus dem Sielort bilden den Schwerpunkt des Friesland-Kalenders 2026, den Giesers – neben einem Wilhelmshaven-Kalender – bereits zum sechsten Mal herausgibt. Darüber hinaus hat er mit seiner Kamera unter anderem nach Dangast, Altmarienhausen und Accum geblickt.