Hooksiel (25. 8. 2025) – Tausende Menschen machten gestern einen Abstecher zum Sommerfest auf dem Gelände der Hooksieler Skiterrassen. Hauptzugpferd waren dabei die zahlreichen Oldtimer, die sich auf Einladung der „Küsten Oldtimer Freunde“ eingefunden hatten. Erwartet worden waren bis 110 Exponate aus Stahl und Chrom. Tatsächlich säumten dann gut 200 über 25 Jahre alte Autos aller bekannten Herstellermarken das Wasserski-Becken.
Gut 200 schicke Oldtimer waren beim Sommerfest an den Hooksieler Skiterrassen zu bewundern. Foto. hol
Vom Käfer über den Camping-Bulli bis zum Cadillac, vom Ford Taunus bis zum Opel Spider, vom NSU 1000 über einen Mercedes Benz bis zur Ente. Die Mobil-Show bot jede Menge Stoff, um in Erinnerungen zu schwelgen. Offenkundig Freunde hatten nicht nur die Besucher, sondern auch die Fahrzeugbesitzer aus der gesamten Region, die miteinander in Benzin-Gesprächen vertieft waren.
Interessantes Programm, viele Besucher – das Sommerfest der Skiterrassen ist gelungen. Fotos: hol
An der gegenüberliegenden Seite der Anlage stellten unterdessen Feuerwehren ältere und neue Fahrzeuge vor. Die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel demonstrierte die Einsatzfähigkeit einer ihrer modernen Löschfahrzeuge. Fliegende Händlern boten Flohmarktartikel an. Dazu gab es eine Reihe von Informationsständen, unter anderem vom Oldenburger Verein für krebskranke Kinder.
Für Kinder wurden zudem jede Menge Spiele angeboten. Und wer es ruhiger mochte, konnte den Blick bei einer Tasse Kaffee aufs Wasser richten, wo die Wasserskifahrerinnen und -fahrer für Aktion sorgten.
Hooksiel (12. 8. 2025) – Das Auto ist ein Hingucker. Und das nicht nur wegen der US-Flagge, die über dem Oldtimer weht. Der Chevrolet-Pickup, Baujahr 1949, strahlt in einer leuchtenden rot-schwarzen Lackierung und versetzt den Betrachter unmittelbar in einen der zahlreichen Hollywood-Streifen der Nachkriegszeit.
Ingo Otto ist zurecht stolz auf den Chevrolet Pickup, den der Schortendenser aus Einzelteilen wieder zusammengebaut hat. Foto: hol
Der Pickup gehört zu den zahlreichen historischen Automobilen, die im Rahmen des Sommerfestes der Hooksieler Skiterrassen unweit des Hooksieler Außenhafens am Sonntag, 24. August, zu bewundern sein werden. Der Truck gehört dem Schortenser Ingo Otto, der auf Umwegen zu dem Schmuckstück gekommen ist. Ein Freund hatten den Wagen vor 24 Jahren in den USA gekauft. Eigentlich als voll restauriertes Fahrzeug. Als er den Import-Container in Bremerhaven öffnete, habe sich im Inneren allerdings nur ein „Schrotthaufen“ befunden, so Otto.
Pickup aus Einzelteilen aufgebaut
23 Jahre lang lagen die mehr oder weniger gut erhaltenen Einzelteile des Wagens in einer Scheune herum. Dann kaufte Otto sie seinem Freund für 5000 Euro ab – und baute den Pickup wieder zusammen. Allerdings musste er für fehlende Teile, Reparaturen, Lackierung und so weiter noch einmal rund 18.000 Euro investieren.
Die Mitglieder der Interessengemeinschaft „Küsten Oldtimer Freunde“ freuen sich auf einen Familientag an den Skiterrassen. Foto: hol
Der Aufwand hat sich gelohnt. Davon können sich Oldtimerfreunde überzeugen. Otto gehört zu den Mitgliedern der Interessengemeinschaft „Küsten Oldtimer Freunde“, die sich nach dem Sommerfest der Skiterrassen im vergangenen Jahr gründete und heute rund 30 Mitglieder hat.
Alle Oldtimer-Fahrer eingeladen
Hans Ott Vogt, Inhaber der Skiterrassen und der Wasserskianlage, war 2024 zusammen mit Andre Brandt aus Schillig auf die Idee gekommen, zu einem Oldtimer-Treffen einzuladen. Schon bei der Premiere kamen rund 60 Oldtimer. Für dieses Jahr rechnen Vogt und Brand mit noch mehr Wagen. „Wir haben hier Stellfläche für bis zu 110 Fahrzeuge“, so Vogt. „Es ist für Oldtimer-Besitzer also ratsam, früh anzureisen.“ Einzige Bedingung für die Aussteller ist, dass ihr Fahrzeug mindestens 25 Jahre alt ist.
Sommerfest mit buntem Programm
Das Sommerfest beginnt um 12 Uhr. Die Oldtimer werden auf der Landzunge zwischen Wasserski-Becken und Hooksmeer zu sehen sein. Auf der Freifläche neben den Skiterrassen werden zudem eine ganze Reihe von historischen Feuerwehr-Fahrzeugen ausgestellt werden. Zum weiteren Programm gehörten Showläufe auf Wasserskiern, ein Flohmarkt, eine große Hüpfburg und eine Bastelaktion für Kinder. Dazu gibt es viele Leckereien und Überraschungen.
Hoffen auf Spenden für die Elterninitiative krebskranker Kinder: (v. l. ) Chris Kukla, Hans-Ott Vogt, Andre Brandt und Carina Mewes. Foto: hol
Andre Brandt ist überzeugt davon, dass nicht nur Autofans einen „wunderschönen Familientag“ erleben werden. „Schön wäre es, wenn auch die Oldtimer-Fahrer ihre Kinder mitbringen würden.“ Er selbst ist Besitzer eines historischen VW-Golf. Schon bei der Vorbesprechung waren vor Ort neben dem Pickup unter anderem auch WV-Käfer, mehrere Audi und ein weiterer Chevrolet zu bewundern. Veranstalter und Interessengemeinschaft haben sich entschlossen, von den Oldtimer-Ausstellern keine Standgebühren zu nehmen. Erbeten wird eine kleine Spende, die für die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V. gedacht ist.
Hooksiel (27. 7. 2025) – Kaum ein Auto steht so für den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland nach dem Krieg wie der VW Käfer. Der „Volkswagen“ stand für Wohlstand, Freiheit und Mobilität. Über 21 Millionen Käfer wurden gebaut, der letzte 2003 in Mexiko. Bis heute noch begeistern das Auto Oldtimer-Fans.
Stolz präsentiert Bernd Schönwald seinen Apal Buggy L aus dem Jahr 1980. Foto: hol
Im Wangerland waren sie am Samstag in großer Zahl unterwegs. In einem Korso fuhren 110 Oldtimer quer durchs Wangerland – von der Jaderennbahn kommend, die Bäderstraße entlang, über Crildumersiel bis Horumersiel und im Bogen wieder zurück nach Hooksiel. Die Gemeinsamkeit de Wagen: Luftgekühlte Boxer-Motoren. Ein Boxermotor ist ein Verbrennungsmotor, bei dem die Zylinder gegenüber liegen. Ein Markenzeichen auch für den VW Käfer.
Korso durch das halbe Wangerland
„Der Korso war top-organisiert. Und die Strecke traumhaft“, lobt Bernd Schönwald, der mit einem Apal Buggy L, Baujahr 1980, an dem dreitägigen Boxer-Treffen teilnahm. Die Polizei hatte die gesamte Strecke gut abgesichert, so das die Käfer, VW-Bulli- und Porsche-Fahrern in einem Konvoi zusammenbleiben konnten. Der Preis dafür: „Ich musste eine halbe Stunde lang auf dem Edeka-Parkplatz warten“, schildert ein Hooksieler. „Aber es war schon beeindruckend.“
Organisator des „Friesländer Luftboxer-Treffens“, das an diesem Wochenende zum zweiten Mal nach 2023 in Hooksiel stattfand, ist Mario Stecker aus Cäciliengroden. Der Mechatroniker und Metallbauer ist selbst leidenschaftlicher Auto-Bastler. Ausdrücklich lobte er die gute Zusammenarbeit mit dem Hooksieler Rennverein, auf dessen Areal die Oldtimer-Freunde übernachten, ihre Wagen präsentieren, fachsimpeln und ein wenig zusammen feiern durften. Mit Hüpfburg für die Kinder, Grill und Foodtruck für das leibliche Wohl.
110 mit einem Luftboxer-Motor angetriebene Autos waren am Wochenende auf der Jaderennbahn in Hooksiel zu bewundern. Foto: hol
Bernd Schönwald aus Weyhe bei Bremen hat seine Anreise jedenfalls nicht bereut. „Das ist ein toller Kurzurlaub in einer sehr angenehmen Atmosphäre.“ Gefreut haben dürfte es den Oldtimer-Besitzer natürlich auch, das viele Besucher und Teilnehmer seinen Buggy als das „schönste Auto auf dem Platz“ einstuften. Der 62-Jährige hatte das Auto im Jahr 2004 erworben – völlig herunter gekommen und in zahlreichen Einzelteilen.
Oldtimer-Fans von Hooksiel begeistert
In liebevoller Kleinarbeit hat Schönwald den Wagen um die Original-Bodenplatte wieder aufgebaut und in den Folgejahren immer weiter verschönert und aufgerüstet. Der 44-PS Käfer-Motor wurde durch einen 70-PS-Motor ersetzt. Zum sportlichen Beach-Image tragen die orangene Lackierung, 275er Breitreifen auf der Hinterachse und ein Surfbrett auf dem Dach bei.
Also unternimmt der Oltimerfan vermutlich in Hooksiel auch eine Spritztour direkt am Nordsee-Strand? „Nein, nein“, wehrt Schönwald ab. Zwar habe er die Metallteile des Wagens durch GFK-Kunststoff ersetzt, aber „vor Salzwasser habe ich zu viel Respekt“.
Offenbar hat sich die Attraktivität Hooksiels unter den Käfer-Fans in der Szene herumgesprochen. Ungefähr die Hälfte der Teilnehmer aus ganz Nord- und Westdeutschland waren erstmals dabei – und vollauf zufrieden. Das Ziel von Stecker: „Wir wollen das Treffen möglichst alle zwei Jahre ausrichten.“ Bernd Schönwald ist mit Sicherheit wieder dabei.
Hooksiel (25. 6. 2025) – Die Hooksieler Oldtimer-Klön-Truppe (OKT) hat mit ihren Oldtimern und unter Führung von „Scout-Master Sigi“ eine Ausfahrt zum ehemaligen Herrensitz Gut Düneburg unternommen. Die rund 300 Kilometer lange Tour durch Friesland, durchs Oldenburger Land und entlang des Küstenkanals ins Emsland hatte aufgrund schlechten Wetters zuvor zweimal verlegt werden müssen.
Der OKT Hooksiel war im Emsland. Scout-Master Sigi hatte den Besuch von Gut Düneburg organisiert. Foto: privat
Am vergangenen Samstag dann um 9.45 Uhr bei Temperaturen um 25 Grad der Start an der Tankstelle am Verkehrskreisel. Über Zetel, Westerstede nach Barßel gings zum Zwischenstopp ins „Gasthaus Block“. Dort wurden alle Fahrzeuge mit einem Geräusch-Pegel-Messer dB(A) mit dem richtigen Abstand am Auspuff auf die Phonzahl im Leerlauf bei 3000 Umdrehungen pro Minute (U/min) gemessen und die Werte mit den Einträgen in den Kfz-Papieren abgeglichen.
Gegen 12.30 Uhr ging es bei steigenden Temperaturen weiter zum Endziel nach Haren (Ems). „Bedingt durch zwei Straßensperrungen beziehungsweise Umleitungen und ansteigender Hitze kamen Mensch und Oldtimer ganz nett ins Schwitzen“, schildert OKT-Sprecher Ulrich Nolzen.
Nach anderthalb Stunden Aufenthalt im Gut Düneburg mit seinem angeschlossenen Restaurationsbetrieb, durch Kaffee und Kuchen gestärkt, machen dich die Oltimerfreunde bei inzwischen 31 Grad und drohendem Gewitter auf den Rückweg nach Hooksiel, wo alle Beteiligten pannenfrei und trocken wieder ankamen.
Als Ziel der nächsten, für den 27. Juli geplanten Ausfahrt, hat sich der OKT den Backtag an der Peldemühle in Wittmund ausgesucht.
Hooksiel (24. 4. 2025) – Die Oldtimerfreunde des Hooksieler Oldtimer-Klön-Tages (OKT) stehen vor ihrer Frühlingsausfahrt. Am Sonntag, 27. April, geht es auf eine Tour durch Friesland, Ostfriesland und das Emsland. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr an der Waschanlage der Tankstelle am Hooksieler Kreisverkehr. Abfahrt ist um 10 Uhr.
Wie OKT-Sprecher Ulrich Nolzen mitteilt, wird es zunächst über Land zum Zwischenstopp am Café-Restaurant Jümmesee in Stickhausen gehen. Dort werde man eine einstündige Pause machen, um dann nach Aschendorf ins Classic-Car-Café (CCC) weiterzufahren. Dort dürfen sich die Teilnehmer auf Kaffee, Waffeln und Kuchen sowie Livemusik freuen. Geplant ist zudem ein Spaziergang zum Gut Altenkamp. Die Tour ausgearbeitet habe der OKT-Mitstreiter „Impala Bruno“.
An der Ausfahrt können alle Oldtimerfreunde aus der Region teilnehmen, die über ein Fahrzeug mit H-Kennzeichen verfügen. Jenseits des aktuellen Ausflugs treffen sich die OKT-Freunde jeweils am ersten Sonntag eines Monats um 11 Uhr in der Bäckerei Ulfers-Eden am Kreisel zur Klönrunde.
Fachsimpeln über Details der historischen Fahrzeuge – das gehörte auch bei der Ausfahrt des OKT-Hooksiel von Hooksiel nach Greetsiel dazu. Fotos: privat
Hooksiel (2. 5. 2023) – Bestes Wetter, tolle Stimmung und nicht eine einzige Panne. Die Organisatoren der Ausfahrt zum sechsjährigen Bestehen des „Oldtimer Klön Tag“ (OKT) waren vollauf zufrieden. An die 40 Oldtimer-Fans mit ihren Autos der Baujahre von etwa 1950 bis Ende 1970 nahmen an dem Ausflug von Hooksiel nach Greetsiel teil.
„Der Service-Wagen kam nicht einmal zum Einsatz“, freut sich Mitorganisator Ulrich Nolzen. Auf dem Parkplatz beim Hooksieler Kreisel machten sich rund 25 Oldtimern auf dem Weg zum OBI Parkplatz in Jever. Dort schlossen sich sechs weitere Liebhaber historische Autos an. Gemeinsam nutzte man die Gelegenheit, über das gemeinsame Hobby ins Gespräch zu kommen.
Von Jever ging es über die Dörfer nach Neuharlingersiel, wo sich weitere fünf Oldtimer dem Korso anschlossen. Nach einer weiteren Klön-Runde und einem Fischbrötchen führte die Route weiter entlang der Küste zum Ziel: Schoof’s Mühlencafe in Greetsiel. Für die Gäste war dort alles bestens vorbereitet: Abgetrennte Oldi-Parkplätze, drinnen und draußen gemütliche Runden bei Kaffee und Kuchen. Wer mochte, unternahm eine Mühlen- oder Hafenbesichtigung, bevor man sich wieder auf die Heimfahrt machte.
„Alle Beteiligten waren restlos zufrieden“, ist Nolzen überzeugt. „Die Oldtimer-Fans wünschen sich zum 7.OKT-Geburtstag wieder eine tolle Ausfahrt ohne Stress, Gemecker und mit Benzin im Blut.“
Hooksiel (11. 4. 2023) – Oldtimer-Freunde aufgepasst. Der nächste Oldtimer Klön Tag (OKT) steht an. Für Sonntag, 30. April, ist eine Ausfahrt von Hooksiel zu „Schoof’s Mühlencafe“ in Greetsiel geplant. Die Organisatoren aus Hooksiel würden sich freuen, wenn der eine oder andere weitere „Oldi-Freund“ mit seinem Oldtimer dazu stößt und die Tour mitfahren möchte.
„Der OKT ist kein Verein“, erläutert Ulrich Nolzen. „Wir verstehen uns eher als eine lockere Schraubertruppe, die sich gern über Probleme mit Gleichgesinnten austauscht.“ Oldtimer sind Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind und ein „H“ am Schluss auf ihrem Kennzeichen haben. H steht dabei für „Historisch“. Seit April 2016 trifft sich die lustige Truppe mit ihren Oldtimern jeden ersten Sonntag des Monats zwischen 11 Uhr bis 14 Uhr bei der Bäckerei Ulfers/Eden neben der Tankstelle in Hooksiel.
Der Vorschlag, eine Sonntags-Reise zu „Schoofs Mühlencafe“ in Greetsiel (Gemeinde Krummhörn) zu unternehmen, sei bei den Oldtimerfreunden auf gute Resonanz gestoßenan. Also habe „Alfa Dieter“ das Café angeschrieben. Das Ergebnis: „Die Gäste sind willkommen.“
Sollte es nicht regnen, startet man um 10 Uhr an der Hooksieler Tankstelle. Ein Zwischenstopp wird auf dem Obi-Parkplatz in Jever eingelegt, erläutert „BMW Uli“ Nolzen. Eine weitere Pause ist gegen 10.45 Uhr auf dem Parkplatz der Fischerei-Genossenschaft in Neuharlingersiel vorgesehen. Um 11.45 Uhr will man das Ziel erreicht haben. Jeder Teilnehmer fährt und haftet für sich selbst.