Hooksiel (4. 8. 2025) – Der für diesen Mittwoch geplante dritte Renntag auf der Hooksieler Trabrennbahn fällt aus. Wie der Hooksieler Rennverein mitteilt, habe man die Veranstaltung „schweren Herzens“ absagen müssen. „Die seit über einer Woche anhaltenden extremen Regenfälle haben das Gelände der Jaderennbahn stark in Mitleidenschaft gezogen.“
Nichts geht mehr auf der Jaderennbahn: Nach dem Dauerregen der vergangenen Tage hat der Rennverein Hooksiel seinen dritten Renntag abgesagt. Das aufgeweichte Geläuf könnte für Pferd, Reiter und Gespannfahrer gefährlich werden. Betroffen sind auch die Ponyreiterinnen, die an den ersten beiden Renntage unterhaltsame Show-Rennen geboten haben. Foto: hol
Seit dem Renntag am vergangenen Mittwoch wurden bis heute 120 Millimeter Regen gemessen. Und für Morgen und Übermorgen seien weitere Niederschläge angesagt.
„Das Geläuf, die Zuschauerbereiche und auch die Innenbahn, auf der sich während der Veranstaltung die Rennleitung bewegt, sind großflächig überschwemmt. Eine Durchführung unter diesen Bedingungen ist nicht verantwortbar“, so der Pressesprecher des Rennvereins Marco Will. Das vom letzten Renntag vorgeschädigte Gelände habe aufgrund der andauernden Niederschläge keine Chance gehabt abzutrocknen.
Voraussichtlich kein Ersatztermin
Einen Ersatztermin für den Renntag wird es voraussichtlich nicht geben. „Mit Hochdruck haben wir versucht, einen Ersatztermin in der kommenden Woche zu bekommen“, so Will. „Dafür sind jedoch Genehmigungen durch die zuständigen Verbände und Ministerien erforderlich, was sich aktuell als äußerst schwierig erweist. Nach ersten Aussagen der zuständigen Institutionen ergibt sich, dass ein angestrebter Ersatztermin unrealistisch ist.“Auch wenn den Verantwortlichen beim Rennverein die Absage schwer gefallen sei. „Die Sicherheit der Gespanne und aller Beteiligten an erster Stelle.“
Tickets werden rückerstattet
Alle bereits im Online-Vorverkauf erworbenen Tickets werden vollständig und automatisch rückerstattet. Eine Beantragung ist nicht erforderlich. Hard-Tickets können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Hooksiel (31. 7. 2025) – Der Rennverein Hooksiel konnte an seinem zweiten Renntag den ersten Heimsieg verbuchen. Gleich beim ersten Traberrennen des Abends gelang mit Immo Müller dem 1. Vorsitzenden des ausrichtenden Vereins ein Start-Ziel-Sieg.
Mit deutlichem Vorsprung sicherte sich Immo Müller mit Elmo‘s Fire (Nummer 4) den Sieg im ersten Rennen des Renntags. Foto: hol
Müller war mit „Elmo’s Fire“ als Favorit ins Rennen gegangen. Der Traber ließ während des gesamten Rennens keinen Zweifel darauf aufkommen, dass es diesmal nach der 2200 Meter langen Strecke als Gewinner durch Ziel kommen wird. Noch am ersten Renntag hatte eine Galoppade dem Duo den Sieg gekostet. Platz zwei belegte Manfred Walter mit Avyno.
Favoritensiege bei Dauerregen
Bei regnerischem Wetter verfolgten am „Hafenrenntag“ rund 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer die sieben Traberrennen sowie die beiden Showeinlagen – ein Pony-Galopp-Rennen sowie eine Wettfahrt von Mini-Trabern mit Kindern im Sulky. Die Wetter hatten bei den meisten Rennen einfaches Spiel. Zumeist setzten sich auf dem nassen, aber bestens präparierten Geläuf der Grasrennbahn die favorisierte Gespanne durch – was entsprechend niedrige Gewinnquoten zur Folge hatte. Wer etwa 10 Euro auf Immo Müller als Sieger gesetzt hatte, erhielt dafür lediglich 16 Euro zurück.
Holzschuh erneut erfolgreich
Die höchste Quote fuhr das zweite siegreiche Mitglied des Hooksieler Rennvereins im letzten Rennen des Abends ein. Hier setzte sich Thies Cordes mit Napoleon durch. Die Quote für einen richtigen Siegertipp: 40 für 10 Euro. Erfolgreichster Fahrer des Abend war erneut Jochen Holzschuh aus Dülmen, der zwei Rennen für sich entscheiden konnte.
Der dritte und letzte Renntag in Hooksiel findet am nächsten Mittwoch, 6. August, statt. Der erste Start erfolgt erneut um 18 Uhr.
Hooksiel (29. 7. 2025) – Der Hooksieler Rennverein lädt für Mittwoch, 30. Juli, zu seiner zweiten Trabrennveranstaltung dieser Saison ein, zum der sogenannte „Hafenrenntag“, an dem vornehmlich Unternehmen der Hafenbranche die Rennen unterstützen.
Favorit oder Außenseiter, wer gewinnt das Rennen? Mit dieser Frage werden sich an diesem Mittwoch voraussichtlich erneut mehrere Tausend Besucher beim 2. Renntag auf der Hooksieler Trabrennbahn beschäftigen. Foto: hol
Mit einem Totalisatorumsatz von mehr als 51.000 Euro am ersten Renntag war der Veranstalter durchaus zufrieden. 80 Prozent davon werden an die wettenden Gäste ausgezahlt. Von den verbleibenden 20 Prozent zahlt der Rennverein die Rennpreise, inklusive Züchterprämien.
Auch die Quoten der verschiedenen Wetten waren mehr als zufriedenstellend. Die höchste Siegquote bei den sieben Rennen: 129 Euro für 10 Euro Einsatz. Wer in dem Rennen die ersten drei Pferde richtig vorhergesagt hatte (Dreierwette), ging mit 3.065 Euro nach Hause.
Die neugeschaffene V-4-Wette war aus Sicht der Veranstalter ein Volltreffer. Hier mussten Wetter die Sieger von vier aufeinander folgenden Rennen vorhersagen. Die Belohnung für den Erfolgsfall am vergangenen Mittwoch: 534,30 Euro.
Unter den Fahrern an diesem Mittwoch auch wieder Jochen Holzschuh sein, der bei der Auftaktveranstaltung drei Rennen gewinnen konnte. Auch Immo Müller, 1. Vorsitzender des Rennvereins Hooksiel, wird mit Elmo‘s Fire wieder an den Start gehen. Beim Hauptrennen des Tages wird es um den „Großen Preis der Nordfrost GmbH “ gehen, der mit 3.000 Euro dotiert ist. Der Renntag beginnt erneut um 18 Uhr. Zum Start wird es ein Ponyrennen geben, eine Einlage von Mini-Trabern ist nach dem dritten Rennen geplant.
Die Wettmöglichkeiten: Siegwette: Das Pferd muss gewinnen. Platzwette: Das Pferd muss unter den drei, beziehungsweise bei einem Starterfeld mit maximal sieben Pferden unter den zwei Erstplatzierten sein. Zweierwette: Der Sieger und das zweitplazierte Pferd in korrekter Reihenfolge. Dreierwette: Sieger, zweit- und drittplaziertes Pferd in der richtigen Reihenfolge. V4-Wette: Die Sieger der Rennen 4, 5, 6 und 7. werden vorhergesagt.
Hooksiel (24. 7. 2025) – Guter Saisonstart für den Hooksieler Rennverein. Bei bestem Wetter erlebten am Mittwochabend in der Jaderennbahn 2900 Zuschauer sieben packende Trabrennen sowie zwei Showrennen, bei denen Ponyreiter beziehungsweise Mini-Traber an den Start gingen. Ein Trost für alle Wetter, die an diesem Renntag keinen Überschuss erzielt haben: Für nächsten und übernächsten Mittwoch sind bereits die nächsten Rennen angesetzt.
Die Zuschaue erlebten eine ganze Reihe sehr spannender Rennen auf der Jaderennbahn.
Viele Rennen hatten eine sehr knappen, zum Teil auch überraschenden Ausgang. Ein Beispiel: Im dritten Rennen gilt Immo Müller, Vorsitzender des heimischen Rennvereins, mit seinem Traber Elmo‘s Fire bei den Wettern als leichter Favorit. Zehn Gespanne gehen an den Start. Der Starterwagen gibt Gas. Und schon eine Schrecksekunde. Elmo‘s Fire galoppiert. Müller nimmt sein Pferd zurück, lässt sich auf den letzten Platz fallen – und startet erneut durch. Eine Disqualifikation droht erst bei der zweiten Galoppade.
Entspannte Atmosphäre am ersten Renntag 2025 an der Jaderrennbahn in Hooksiel. Die am Deich verteilten Zuschauer spendeten auch den Mini-Trabern reichlich Beifall. Fotos: hol
Bei dem mit 1500 Euro dotieren Rennen um den Preis der „Nietiedt-Gruppe“ müssen die Gespanne auf der Grasrennbahn 2200 Meter zurücklegen. Elmo’s Fire schiebt sich Platz um Platz vor. Am Ende reicht es nicht ganz. Beim Kopf-an-Kopf-Einlauf liegt Kezara des Monts mit Fahrer Joachim Hay eine Nasenlänge vorn. Hay gewann übrigens mit Außenseiter Milton T noch ein weiteres Rennen, bei dem Siegwetter für 10 Euro Einsatz immerhin 129 Euro einheimsen konnten.
Erfolgreichster Fahrer des Abend war aber Jochen Holzschuh, der mit verschiedenen Pferden drei Konkurrenzen für sich entscheiden konnte. Die weiteren Siegertitel gingen an Frank Westerveld aus den Niederlanden mit Let it be Petnic sowie den Belgier Maykel den Dubbleden mit Madoc Worthy.
Auch der Renntag am Mittwoch, 30. Juli, beginnt pünktlich um 18 Uhr.
Hooksiel (3. 8. 2023) – Und dann gab es doch noch: ein spannendes Präsidenten-Duell. Im sechsten Rennen des letzten Renntages der Saison trafen Immo Müller der amtierende Präsident des Rennvereins Hooksiel und Fahrerlegende Günther Lühring aufeinander. Der 80-Jährige stand bis 2017 selbst zwei Jahrzehnte lang an der Spitze des Vereins.
Viel spannenden hätt das Saisonfinale auf der Jaderennbahn kaum verlaufen können. Lühring macht vom Start weg mit „Monsieur de Bellouet“ Tempo, Müller hält sich mit „Ivonka O. E.“ zurück und lauert bis zur Einfahrt in die Zielgerade auf Platz vier. Dann vor den Augen der trotz des regnerischen Wetters zahlreichen Zuschauer auf der Deich-Tribüne der Showdown.
Gehörten erneut zum Showprogramm des Renntags in Hooksiel: Mini-Traber. Foto: Rennverein
Müller lässt sein Pferd laufen. Das Gespann rückt vor auf Platz zwei und schiebt sich Zentimeter um Zentimeter an den Führenden heran. Bis kurz vor der Ziellinie. „Fehler!“ Ivonka O.E.“ ist disqualifiziert. Lühring gewinnt das Rennen. Ein besonderer Erfolg. Noch in der Vorwoche hatte Lühring bei einem tragischen Sturz an gleicher Stelle einen seiner Traber verloren.
Bei der Siegerehrung versichert der 80-Jährige auf die Frage, ob er nicht vor dem stetig näher rückenden Müller ein wenig Angst gehabt habe. „Ich habe vor niemandem Angst.“ Und um das zu unterstreichen, warb Lühring in einer flammenden Rede ans Publikum für die Vorzüge von Hooksiel und der Jaderennbahn – auf Plattdeutsch. Wie viele der zum Großteil aus Nordrhein-Westfalen kommenden Urlauber etwas davon verstanden haben, bleibt ungewiss.
Mit dem, was der Altpräsident über die Vorzüge der Jaderennbahn sagte, hatte er auf jeden Fall recht. Die auf Sand angelegte Grasbahn kann jede Menge Wasser ab. Auch dank der guten Pflege. Trotz der großen Regenmengen, die in den vergangenen Tagen in Hooksiel gefallen sind, präsentierte sich die Bahn in sehr gutem Zustand. Für Lühring liegt der Grund dafür auf der Hand. „Die Bahn haben vor über 40 Jahren Landwirte gebaut. Alles ehrenamtlich. Und Landwirte verstehen etwas von Entwässerung …“
Kümmert sich um die Jaderennbahn: Brunhard Janssen vom Hooksieler Rennverein. Foto: hol
Hooksiel (31. 7. 2023) – Schreckmoment auf der Hooksieler Rennbahn. „Sunset de Bellouet“ gerät bei vollem Tempo außer Tritt, stürzt und bricht sich einen Oberschenkelknochen. Trabrennfahrer Günther Lühring im Sulky bleibt unverletzt. Sein Pferd muss wenig später eingeschläfert werden.
„Da fragt man sich natürlich sofort, ob es ein Loch in der Bahn gegeben hat“, sagt Brunhard Janssen. Der 71-jährige Wangerländer ist Bahninspektor des Hooksieler Rennvereins e. V. und somit für die gesamte, zehn Hektar große Fläche der Jaderennbahn an der Bäderstraße zuständig. Lühring und auch Janssen haben noch am vergangenen Mittwoch den betreffenden Streckenabschnitt der Rennbahn abgesucht. Ein Loch, in das der Traber hineingetreten sein könnte, haben sie nicht gefunden.
Allerdings, so räumt Janssen ein: „Auszuschließen ist so etwas nie.“ Zwar werde die Strecke gerade im Vorfeld eines Renntages immer wieder gemulcht, geschleppt und mit einer Vibrationswalze gewalzt, damit die Gespanne über eine geschlossenen Grasnarbe und eine möglichst ebene Rennbahn rasen können. „Aber ein Pferd kann natürlich auch in einem unteririschen Kaninchenbau oder einen Maulwurfgang einbrechen.“
Gefahr durch Kaninchen und Maulwürfe
Nicht nur Kaninchen und Maulwürfe zählen zu den natürlichen Feinden des Bahninspektors. Regen gehört auch dazu. „Wenn wir Regen haben, leidet die Grasnarbe bei den Rennen enorm. Da braucht es dann im Nachgang schon einige Tage Pflege.“ Aber die Arbeit an der Rennbahn sei übers Jahr gesehen noch das Wenigste. „Wir haben hier zehn Hektar Fläche. Da hängt schon einiges dran, wenn alles ordentlich aussehen soll, auch wenn der Innenbereich von einem Landwirt gemäht wird.“
Eine gut präparierte Bahn ist die Basis für rasanten Rennsport. Foto: Eric Janssen
Pfähle und Zäune müssen gesetzt oder ausgebessert werden. Die Gräben wollen regelmäßig aufgereinigt sein. Die Zuschauerbänke sind abgängig. Die Wasserleitung hat immer wieder mal Leckstellen. Auch die Stromleitungen ist nicht die jüngst. Besonders ärgerlich sei es dann, wenn eigentlich unnötige Arbeit hinzukommt. Leute etwa, die ihre Hunde frei über das Gelände laufen lassen, den Hundekot dann sogar noch aufnehmen, aber den Beutel unter das Vereinszelt schieben. Oder Randalierer, die schon mal einen Anhänger mit Holz angezündet oder die Sprecherhütte auf dem Gelände demoliert hätten.
Wo der Präsident auch schon mal persönlich mit anpackt
Brunhard Janssen, der sich seit gut acht Jahren ehrenamtlich für den Rennverein um die Bahn kümmert, ist das alles kein großes Problem. Er selbst ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und hat immer auch auf einem landwirtschaftlichen Betrieb gearbeitet. „Wenn man die richtigen Geräte hat und ein paar Leute, die mit anpacken, kann man sehr viel schaffen …“
Dass das beim Hooksieler Rennverein noch gegeben ist, sei vornehmlich dem Präsidenten Immo Müller samt Familie zu verdanken, der häufig auch persönlich mit arbeite oder für Helfer sorgt. Seine langjährige Freundschaft mit Immo Müller sei der entscheidende Grund, dass er sich noch weiter um die Bahn kümmert, so Janssen. „So lange die Knochen mitmachen …“ Er selbst sei nie Trabrennen gefahren, sein Vater habe im Sulky gesessen. Er selbst manövriere lieber herkömmliche Kutschen, spiele Volleyball, boßle gern und begleite als Helfer am Boden Heißluftballon-Fahren.
Vor dem letzen Renntag noch viel Arbeit
An den Tagen vor einem Rennen bleibt für all das aber keine Zeit. Dann gibt es an der Bahn jede Menge Arbeit. Unter anderem müssen Beschilderungen installiert, Absperrungen kontrolliert und Kassen- sowie Toilettenhäuschen aufgestellt werden. Dazu kommt die Arbeit auf der Bahn: Mulchen, schleppen, walzen – und nach Löchern im Boden Ausschau halten.
Wenn sich dann bei schönem Wetter mehrere Tausend Zuschauer über das Spektakel auf der Rennbahn freuen, ist auch Brunhard Janssen zufrieden. „Es ist schon beeindruckend, wie viele unserer Besucher extra ihren Urlaub so legen, dass sie an einem Renntag dabei sein können.“
Gelegenheit dazu gibt es in diesem Jahr noch am letzten Renntag der Saison, am Mittwoch, 2. August. Das erste von acht Rennen wird um 18.05 Uhr gestartet. Mit zum Programm gehört wieder ein Minitraber-Rennen.
Saisonstart auf der Jade-Rennbahn. Am Mittwoch ab 18 Uhr gehen die ersten Traber ins Rennen.
Hooksiel (18. 7. 2023) – Die Rennsaison in Hooksiel beginnt. Am morgigen Mittwoch um 18 Uhr wird auf der Rennbahn im Freizeitgelände das erste Trabrennen gestartet. Insgesamt plant der Hooksieler Rennverein für dieses Jahr drei Renntage – immer mittwochs. Nach dem Auftakt laufen die weiteren Wettkampftage am 26. Juli und am 2. August.
Die Hooksieler Renntage sind bei Einheimischen und bei Urlaubern gleichermaßen beliebt. Zuschauer können die Rennen vom Deich aus, der „längsten Tribüne Norddeutschlands“, verfolgen. Zusätzlich gibt es einen VIP-Bereich im Inneren der Rennbahn. 9 Euro kostet der Eintritt für die Tribüne, 75 Euro die VIP-Karte. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.
Am ersten Renntag sind acht Trabrennen geplant sowie ein Showrennen mit „Mini-Trabern“. Die Zuschauer können auf Sieger und Platzierte der regulären Rennen wetten. Erstmals gibt es eine so genannte V4-Wette. Dabei müssen vorab die Gewinner von vier aufeinander folgenden Rennen getippt werden. Der richtige Tipp bringt 1000 Euro extra.
Der Vorstand des Hooksieler Rennvereins: (von links) Jana-Sophie Kohnke (Kassenwartin), Timo Zippermayr (2. Vorsitzender), Anna Janssen (3. Vorsitzende), Immo Müller (Vorsitzender), Jan-Simon Otten (ehemaliger Kassenwart) und Marco Will (Pressewart). Foto: Verein
Hooksiel (28. 2. 2023) – Der Hooksieler Rennverein e.V. plant für dieses Jahr drei Mittwochs-Renntage. Diese sollen am 19. Juli, am 26. Juli und am 2. August, jeweils ab 18 Uhr, stattfinden. Wie auf der Mitgliederversammlung bekannt gegeben wurde, können für die Renn-Veranstaltungen – als Neuerung – online auf der Website des Vereines oder auf eventim.de im Vorverkauf Karten erworben werden.
Die Mitglieder des Rennvereins trafen sich nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause im Gasthof zum Deichgrafen in Förrien. Im Jahr 2021 hatten aufgrund der Pandemie keine Rennen ausgerichtet werden können. Das habe ein Defizit in der Vereinskasse verursacht. Vereinsvorsitzender Immo Müller bedankte sich vor diesem Hintergrund ausdrücklich bei den Sponsoren, durch deren Engagement es erst möglich geworden sei, im vergangenen Jahr wieder drei erfolgreiche Renntage auf der Rennbahn im Freizeitgelände in Hooksiel zu veranstalten.
Bei den Wahlen gab es in der Führungsriege des Vereins lediglich eine Veränderung. Jan-Simon Otten gab nach vielen erfolgreichen Jahren sein Amt als Kassenwart ab. Zu seiner Nachfolgerin wurde durch ein einstimmiges Votum der Mitglieder Jana-Sophie Kohnke gewählt.
Im Anschluss zur Versammlung fand – begleitet von angeregten Gesprächen – das alljährliche Kohlessen mit Mitgliedern und Gästen statt.