Hooksiel (25. 3. 2026) – Schießlärm kann nerven. Und er nervt auch viele. Gerade in Hooksiel. Wenige Kilometer von der Ortsgrenze entfernt, auf Wilhelmshavener Grund, ist der Wurftaubenschießclub-Jade beheimatet. Sein 2002 eingeweihter Schießstand wird gut genutzt. Vor allem an den Wochenenden. Morgens bis abends. Bei schönem Wetter. Wenn andere Leute die Ruhe auf ihrer Terrasse genießen wollen.
Der Wurftaubenschießstand in Wilhelmshaven-Tammhausen. Der Seebadeverein will mit dem dortigen Verein nach Wegen suchen, wie die Lärmbelastung für Hooksiel verringert werden kann. Foto: Wurftaubenschießclub
Vor allem bei östlichen Winden sind die Schießgeräusche der Sportschützen, darunter auch Jäger aus dem Wangerland, in Hooksiel gut zu hören. In einigen Ecken mehr, in anderen weniger. Zu jenen, die die Schüsse gewaltig stören, gehört der Konrad Severin. Er lebt seit einem Jahr in Hooksiel und engagiert sich im örtlichen Seebadeverein – in der Arbeitsgruppe „Schießlärm“. Deren Ziel: Die Lärmbelastung reduzieren.
Bauschuttdeponie als Schutzwall
Am Dienstag trug Severin beim „Gäste- und Bürgersnak“ des Vereins den Stand der bisherigen Bemühungen vor. Er erzählte von Gesprächen mit ebenfalls Betroffenen, von Recherchen zu lange zurück liegenden juristischen Auseinandersetzungen, über ein Telefonat mit dem Vorsitzenden des Wurftaubenschieß-Clubs und über Bemühungen des Wangerländer Alt-Bürgermeisters Dietrich Gabbey, der sich erneut an die Stadt Wilhelmshaven gewendet habe in der Hoffnung, dass man dort im Zuge der laufenden Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Stadt etwas für den Schallschutz der Hooksieler tun könnte.
Die Idee: Ein Lärmschutzwall. Eine entsprechende Konstruktion hatten Gabbey, der heutige Bürgermeister Mario Szlezak (SPD) und Vereinsvorsitzender Heinz Weerda sich schon vor einigen Jahren einmal in Osnabrück angesehen. Dort schützt eine riesige Erddeponie in unmittelbarer Nähe des Schießstandes die Nachbarn vor Lärm.
Gemeinsam nachdenken
Rechtlich, so der Eindruck von Severin, ist dem Schießstand ohnehin nicht beizukommen. Sinnvoller wäre es, mit dem Verein zusammen nach Möglichkeiten der Lärmminderungen zu suchen. Als Pate für solche Gespräche bot sich im Gästehaus Bernd Abrahams an. Der Bauingenieur und Bürgermeister-Kandidat der Unabhängigen ist Jäger und nutzt den Schießstand auch selbst. Er habe den Eindruck, dass man sich bislang dort zwar schon über Lärm dämmende Maßnahmen sehr viele Gedanken gemach, aber halt noch keine Lösung gefunden habe. Er sei überzeugt, so Abrahams: „Es gibt Möglichkeiten, die Situation für die Hooksieler Bürger zu verbessern.“
Denkbar seien leisere Munition oder Schalldämpfer oder auch bauliche Maßnahmen wie der Einsatz von schalldämpfenden Materialien oder der Bau von Lärmschutzwänden. Wenn der Schießbetrieb nicht eingeschränkt werde und auf den Verein keine Kosten zukämen, so Abrahams, wären die Schützen sicher kooperationsbereit.
Gartengeräusche werden Nebensache
Bürgermeister Szlezak, auch zu Gast beim Seebadeverein, bestätigte, dass die Lärmschutzsatzung der Gemeinde Wangerland keine Handhabe gegen den Schießlärm biete. Was allerdings vor Ort schon zu kuriosen Situationen führen kann, wie ein Hooksieler Bürgerin schilderte. Sie habe sich gerade Gedanken darüber gemacht, ob sie einen Nachbarn rügen solle, der während der offiziellen „Mittagsruhe“ in Hooksiel mit Gartengeräten hantierte. Dann setzte die Schießerei ein – und der Lärm von nebenan wurde zur Nebensache.
Hooksiel/Wilhelmshaven (25. 3. 2026) – Die Hooksieler Seeschleuse wird voraussichtlich nicht vor Pfingsten (24. Mai) für Boote und Schiffe passierbar sein. Als Grund für die Verzögerungen der Sanierungsarbeiten verweisen Holger Banik, Geschäftsführer der landeseigenen Hafengesellschaft NPorts, und der Leiter der NPorts-Niederlassung Wilhelmshaven, Mathias Lüdicke, auf den strengen Winter. Acht Wochen lang habe an dem Wasserbauwerk nicht gearbeitet werden können. Nach der ursprünglichen Planung sollte die Schleuse ab Ende April wieder für Skipper nutzbar sein.
NPorts-Chef Holger Banik (links) und Mathias Lüdicke, Leiter der NPorts-Niederlassung Wilhelmshaven, stellten die Perspektiven für die Wilhelmshaven Häfen sowie geplante Investitionen vor. Foto: hol
Die Scheusenanlage aus dem Jahr 1975 wird mit mit einem finanziellen Aufwand in zweistelliger Millionenhöhe rundum saniert. Die Arbeiten laufen bereits seit 2022. Aktuell werden die sanierten Torlinien zwei bis fünf wieder in die Schleusenkammer eingelassen. Lüdicke bat heute im Rahmen der Jahrespressekonferenz seiner Niederlassung in der NPorts-Zentrale am Jade-Weser-Port um Verständnis dafür, dass im Zuge der Arbeiten auch der Straßenverkehr hier und dort kurzfristige gesperrt werden muss.
Schleusenöffnung erst Ende Mai
Neben der Schleusenkammer mit ihren hydraulischen Elementen soll auch die komplette Elektrik und Elektronik des technischen Bauwerkes erneuert werden. Vorgesehen ist auch die Runderneuerung des Schleusenwärter-Zentrale. Dieser Bauabschnitt sei allerdings erst für 2027/28 geplant.
Allein im laufenden Jahr investiert NPorts im Bereich der Niederlassung Wilhelmshaven, zu der Hooksiel gehört, 14 Millionen Euro. Weitere 11 Millionen Euro sind für Unterhaltungsarbeiten vorgesehen.
Banik und Lüdicke stellten eine Reihe von Großprojekten vor, die perspektivisch in Wilhelmshaven verwirklicht werden sollen. Möglich gemacht würden die auch durch ein 375-Millionen-Euro schweres Sonderpaket des Bundes für den Ausbau der Hafeninfrastruktur in Niedersachsen.
Großprojekte für die Energiewende
Ein Schwerpunkt dabei ist die Sicherung der Energieversorgung und die Umsetzung der Energiewende. So laufen derzeit die Planungen für einen neuen Anleger für sechs Großschiffe in der Jade, den Anleger für verflüssigte Gase (AVG), auf Hochtouren. NPorts arbeite derzeit an der Finanzierung des 650 Millionen Euro teuren Projektes und bereite die Planfeststellung vor. Wenn die privaten Kunden, ein Konsortium um das Energieunternehmen TES, ebenfalls ihre „Hausaufgaben“ machen, könne im zweiten Halbjahr 2027 mit den Bauarbeiten begonnen werden.
Die Pläne für den Voslapper-Groden-Nord: Der geplante Anleger für verflüssigte Gase soll einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten. Die derzeit noch nördlich davon gelegene Umschlagbrücke mit dem LNG-Terminal Wilhelmshaven 1 ist auf der Skizze nicht mehr zu sehen. Grafik: NPorts
Über das AVG sollen unter anderem flüssige Gase wie Ammoniak (nötig für die Wasserstoff-Produktion) und flüssiges Erdgas (LNG) importiert und klimaschädliches Kohlendioxid (CO2), etwa auf dem Weg zur Verpressung unter der Nordsee, exportiert werden. Die privaten Investoren wollen dafür auf dem Voslapper Groden-Nord die notwendigen industriellen Anlagen bauen, darunter einen stationären LNG-Terminal. Vor dem Startschuss für den Bau des AVG müssten sie aber einen Kredit in Höhe von 100 Millionen Euro absichern, der neben den Mitteln von Land und Bund (je 275 Mio. Euro) für die Investition benötigt werde.
Mehrzweck-Terminal mit RoRo-Anlage
Zweites Großprojekt: Der Bau eines etwa 900 Meter langen „Multipurpose Terminal“ (MPT). Der Mehrzweck-Terminal soll in Verlängerung des Jade-Weser-Ports in Richtung Hooksiel entstehen. Damit will NPorts unter anderem die nötigen Platz für den Umschlag von Windkraftanlagen, von Spezialladungen – gegebenenfalls auch für militärische Zwecke –, für den Autoimport und für zusätzlichen Containerumschlag schaffen. Das MPT soll dafür mit einer RoRo-Anlage ausgestattet werden, über die rollende Ladung direkt zu den Logistikflächen hinter der Kaikante transportiert werden kann.
Ohne zusätzliche Umschlagflächen in Häfen seien die Ausbauziele für Windparks in der Nordsee, ein wichtiger Baustein der geplanten Energiewende, nicht zu erreichen, sagte Banik. Insgesamt würde ein MPT die Rolle Wilhelmshavens als Logistikstandort weiter stärken. NPorts rechnet für das bis zu eine Milliarde Euro teure Vorhaben mit einer Planungszeit von zwei Jahren. Dem dürfte sich ein zweijähriges Genehmigungsverfahren anschließen. Im aktuellen Haushalt des Unternehmens sind für das Projekt sieben Millionen Euro Planungskosten eingestellt.
Schlepperhafen an der Niedersachsenbrücke?
Im Zusammenhang mit den Plänen für ein AVG und den MPT stehen auch Überlegungen zur Betonsanierung und künftigen Nutzung der Niedersachsenbrücke, an der im Moment ausschließlich Kohle importiert wird. Ein Gedanke dabei: Hier, südlich des Jade-Weser-Ports, könnte ein neuer Schlepperhafen entstehen, der auf der Nordseite des Containerterminals durch den Bau des MPT wegfallen würde. Welche Funktion die Brücke künftig haben könnte, hänge maßgeblich von den Wünschen potenzieller Kunden ab, sagte Banik.
Hoch zufrieden zeigte sich Banik mit der Entwicklung der Umschlagzahlen am Jade-Weser-Port. An dem über Jahre als Geisterhafen verspotteten Containerterminal wurden 2025 1,47 Millionen Standardcontainer umgeschlagen. Die Prognose für das laufende Jahr: 1,5 bis 1,8 Millionen TEU. Zu verdanken sei das vor allem der Partnerschaft von Hafenbetreiber Eurogate mit der Hamburger Großreederei Hapag-Lloyd.
Gespräche über „Hafenhaus“ in Hooksiel
Einen festen Platz im neu erarbeiteten Perspektivpapier für die Wilhelmshavener Häfen hat auch Hooksiel. Wie Lüdicke sagte, könne er sich am Außenhafen sehr gut den Bau eines „Hafenhauses“ mit Büroräumen, kleiner Restauration und Informationspunkt zu Häfen und Energie vorstellen. Man führe bereits Gespräche mit potenziellen Investoren.
Eher „Platzhalter“ hingegen seien bislang Überlegungen zur Verlängerung der Nord- und der Südmole des Hafens. Jedenfalls gebe es hier noch keine Notwendigkeit für Liegeplätze etwa für Schlepper oder andere Dienstleister.
Völlig neu im Portfolio der NPorts-Niederlassung ist die Entwicklung und Vermarktung von Flächen für touristische Zwecke. für das Hooksieler Freizeitgelände zwischen zweiter Deichlinie und Außenhafen, zwischen Bäderstraße und Hooksmeer werden unter anderem Interessenten für den Bau zum Beispiel eines Hotel oder auch von naturnahen Übernachtungsmöglichkeiten wie „Wohnen auf dem Wasser“ oder „Hütten-Camping im Wald“ gesucht.
Bei dem Nebeneinander von Hafen- und Energiewirtschaft auf der Wilhelmshavener und Tourismus auf der Hooksieler Seite sehe er keinen Widerspruch, so Lüdicke. Aber bei der Entwicklung der Flächen im Freizeitgelände, für die man auch auf die Bauleitplanung der Gemeinde Wangerland angewiesen sei, rechne man schon mit Zeiträumen von 10 bis 20 Jahren.
Horumersiel (24. 3. 2026) – Zu Ostern füllen sich die Sielorte im Wangerland merklich. Hooksiel und auch Horumersiel bereiten sich darauf mit verschiedenen Veranstaltungsangeboten vor.
So werden in vielen Orten im Wangerland am Ostersamstag traditionell Osterfeuer entzündet werden. Neben dem gemütlichen Feuerschein werden die Gäste dabei auch heiße und kalte Getränke und andere Leckereien genießen können.
Strauchgut anliefern
Die Veranstalter des Osterfeuers am Strand von Horumersiel weisen darauf hin, dass Bürger sauberes Strauchgut an diesem Freitag, 27. März, von 14 bis 18 Uhr und am Samstag, 28. März, von 10 bis 14 Uhr anliefern können.
Über die Osterfeiertage wird am Alten Hafen von Hooksiel wieder ein Ostermarkt aufgebaut. Zu den Attraktionen im Ort zählt zudem am Ostersamstag die große Ostereier-Suchaktion der Initiative „Weil wir Hooksieler sind“.
Bücherflohmarkt
Für Mittwoch, 1. April, lädt die Bücherei Horumersiel zum Bücherflohmarkt in den Kleinen Kursaal im Gästehaus Horumersiel ein. Von 10 bis 16 Uhr sind Lesebegeisterte eingeladen, nach spannender, unterhaltsamer und typisch friesischer Lektüre zu stöbern. Alle Einnahmen fließen in die Anschaffung neuer Bücher für die Bücherei. Der Eintritt ist frei. Vor Ort ist nur Barzahlung möglich.
Hooksiel/Fedderwardersiel (24. 3. 2026) – Der Leuchtturm Roter Sand soll in Fedderwardersiel (Gemeinde Budjadingen) neu aufgebaut werden. Bekanntlich sucht die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) einen neuen Standort für das Kulturdenkmal in Landnähe, da eine dauerhaft sichere und denkmalgerechte Erhaltung des Leuchtturms in der Außenweser nicht mehr gewährleistet sei, so die DSD.
Das Kulturdenkmal Leuchtturm „Roter Sand“ soll nach Fedderwardersiel versetzt werden. Hooksiel ist aus dem Rennen. Foto: Eike Doyen
Bedenken gegen Hooksiel und Bremerhaven
Als potenzielle Standorte beworben hatten sich Bremerhaven, Wilhelmshaven, Fedderwardersiel und Hooksiel. Davon hätten sich im bisherigen Prüfverfahren nach denkmalpflegerischen, infrastrukturellen und technischen Kriterien zwei als grundsätzlich genehmigungsfähig erweisen: Fedderwardersiel und Wilhelmshaven. Bremerhaven und Hooksiel seien aus dem Rennen ausgeschieden, da die zuständigen Wasserstraßen- und Naturschutzbehörden zu der Einschätzung gelangt waren, dass eine Genehmigungsfähigkeit nicht gegeben sei; insbesondere wegen einer Verwechselungsgefahr mit aktiven Seezeichen.
Nächstes Ziel: Baugenehmigung
Die Gemeinde Wangerland, die zunächst Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Bedenken gegen den Standort am Hooksieler Außenhafen angemeldet hatte, hatte nach neuerlicher Prüfung der Rechtslage zuletzt angekündigt, ihre Bemühungen um den „Roten Sand“ einzustellen. Wie die DSD gestern ankündigte, werde man jetzt die baurechtlichen Anträge für den Standort vor Fedderwardersiel vorbereiten.
„Ziel ist eine entsprechende Baugenehmigung: Davon sowie von den folgenden fachlichen Abstimmungen und der noch zu sichernden Finanzierung hängt ab, wann die nächsten Schritte im Versetzungsprozess konkret umgesetzt werden können“, heißt es in einer Mitteilung. Die DSD werde das weitere Vorgehen eng mit dem Bundesministerium für Verkehr, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, dem Landesamt für Denkmalpflege Niedersachsen sowie der Gemeinde Butjadingen abstimmen.
Hooksiel (23. 3. 2026) – Herrliches Wetter, ein packendes Fußballspiel, an die 250 Zuschauer am Rand und dann noch der richtige Sieger: Fußballerherz, was willst du mehr? Im Kreisligaderby zwischen SC Wangerland und FSV Jever hat sich am Sonntag auf dem Sportplatz an der Jaderennbahn in Hooksiel die Heimmannschaft mit 2:1 durchgesetzt.
Ausgelassene Freude nach dem Derby-Sieg in Hooksiel gegen Jever: die Kreisligamannschaft des SC Wangerland. Foto: Doyen
Nach der Darstellung von Bobachtern war der Sieg nicht unverdient, aber doch etwas glücklich, zumal kurz vor Schluss ein Tor des Jeveraners Malte Wobbe wegen eines angeblich vorausgegangenen Foulspiels aberkannt wurde. Lasse Patelt hatte den FSV in der 17. Minute in Führung geschossen. Doch der SCW dreht das Spiel noch vor der Halbzeit durch Tore von Lars Friedrichs (per Kopf, 27.) und Jan Rieken (37.).
SCW-Trainer Thorben Wehmeyer jedenfalls war mit der Leistung seiner Mannschaft und dem Ausgang der Partie zufrieden. Mit 33 Punkten liegen die Wangerländer jetzt zehn Spieltage vor Saisonende auf Platz 5 der Tabelle – fünf Plätze hinter einem Aufstiegsplatz. Nach der Verschmelzung von Eintracht Wangerland, Rot-Weiß Tettens und dem FCN Hooksiel zum SC Wangerland hätte das Team, das schon seit Jahren als Spielgemeinschaft zusammenspielt, tatsächlich die Berechtigung, auch auf Bezirksebene anzutreten.
Die Fußballer des neun Verein wollen die Sportanlage in Hooksiel weiterhin regelmäßig nutzen, sagte Vorstandssprecher Christian Doyen gegenüber „Hooksiel-life“. Der Platz sei in einem sehr guten Zustande und gerade im Spätherbst und Anfang des Jahres am besten zu bespielen. Während die 3. Mannschaft des SCW ihre Heimspiele vornehmlich in Tettens austrägt und die Senioren-Mannschaften in Horumersiel spielen, würden die 1. und 2. Mannschaft sowie die Jugend-Teams neben dem Sportplatz in Hohenkirchen auch die Anlage in Hooksiel immer wieder nutzen, versichert Doyen.
Interessierte finden die Ansetzungen der Heimspiele des SCW unter anderem online auf dem Fußball-Portal fussball.de.
Hooksiel (23. 3. 2026) – Mit einen ungefährdeten Sieg haben die Herren ü50-Tennispieler des FC Nordsee Hooksiel zum Saisonabschluss ihren Platz im Mittelfeld der Bezirksklasse gefestigt. Das Team um Mannschaftsführer Thomas Otte setzte sich am Sonntag mit 5:1 gegen Schlusslicht TV Varel III durch und belegt mit 4:6 Punkten den vierten Tabellenplatz.
Sicherten sich zum Saisonabschluss in Varel einen Sieg: die ü50-Tennisspieler (von links) Jörg Kase, Thorsten Csikos, Thomas Otte, Helmut Petermann und Mirko Ortmanns. Foto: FCN
Spitzenspieler Otte selbst hatte bei seinem 6:4, 6:0 ebenso wenig Probleme wie Thorsten Csikos (6:1, 6:4) und Mirko Ortmanns (6:3, 6:1) an den Positionen 2 und 3. Lediglich Helmut Petermann an 4 (7:6, 6:2) benötige zumindest im ersten Satz ein wenig Glück, um sich dann letztlich doch klar durchzusetzen.
Erwartungsgemäß gewann im Anschluss das erste Doppel Otte/Csikos (6:2, 6:1) sein Spiel. Ihren Ehrenpunkt erkämpften sich die Vareler im zweiten Doppel, das Mirko Ortmanns an der Seite von Jörg Kase mit 6:3, 0:6, 12:14 im Matchtiebreak abgeben musste.
Mit dem Spiel in Varel ist die Wintersaison für die Hooksieler Tennisspieler abgeschlossen – und damit auch die Tennis-Ära des FCN. Ab dem Sommer werden die Hooksieler – nach der Verschmelzung ihres Vereins mit den Nachbarvereinen Eintracht Wangerland und Rot-Weiß Tettens – unter dem neuen Vereinsnamen SC Wangerland an den Start gehen.
Nach den Olympia-Winterspielen kann man ja mal ausprobieren, ob Curling auch auf einem Tennisplatz funktioniert. Die Nachwuchsspieler Mateo, Lorenz, Elias und Martha zeigten, dass der Arbeitsdienst auf der Hooksieler Platzanlage auch Spaß machen kann. Foto: hol
Statt mit Tennisschlägern waren am Wochenende auch eine Reihe von Vereinsmitgliedern mit Besen, Hacken, Zangen und Schubkarren unterwegs, um die Hooksieler Tennisanlage auf die Sommersaison vorzubereiten. Zäune wollen neu gespannt, Laub entfernt, Unkraut und Moos beseitigt und der Sand auf den Kunstrasenplätzen ausgetauscht werden. Das Ziel: Bis Ostern sollen die Plätze spielfertig sein.
Hooksiel (22. 3. 2026) – Der Frühling ist da. Ostern steht vor der Tür. Hooksiel wartet auf die ersten Küstenurlauber. Und die Jugendinitiative „Weil wir Hooksieler sind“ (WWHS) bereitet sich auf einen Ansturm von Kindern vor.
Julian Dreßel (rechts) und seine Mitstreiter in der Initiative „Weil wir Hooksieler sind“ bereiten sich auf das Osterfest vor. Über 1000 Eier haben sie gefärbt, die im Ort versteckt werden sollen. Foto: hol
„Wir gehen von gut 500 Kindern aus, die sich an unserer Aktion beteiligen werden“, sagt WWHS-Sprecher Julian Dreßel. Die „Aktion“ ist eine groß angelegte Ostereier-Suche im gesamten Ort, auf die sich die jungen Leuten schon seit Wochen vorbereiten. An ihrem Treffpunkt, dem ehemaligen Awo-Heim am Gästehaus, haben sie Hunderte von Holz-Ostereiern gefärbt – in sechs unterschiedlichen Farbtönen. Warum? Die Eier werden am Ostersamstag, 4. April, an sechs Plätzen in Hooksiel versteckt werden.
Leckere Überraschungen
Kinder von Einheimischen oder von Urlaubern, die an jedem der Orte jeweils ein Ei finden, werden dafür mit einer kleinen Überraschung belohnt. Aber selbst zu Ostern fallen Überraschungen nicht vom Himmel. Die Leckereien wollen eingekauft, sortiert und sorgsam in kleine Tüten verpackt werden, damit auch keines der Kinder am Ende leer ausgeht.
Die Aktion beginnt am Ostersamstag um10 Uhr. Bis dahin werden über 1000 Eier rund ums Walter-Spitta-Haus, am Hooksieler Gästehaus, im Garten der Generationen an der Nee Straat, rund ums Restaurant „Die Muschel“ am Hooksmeer, an der Skateranlage neben dem Sportplatz und auf dem Schulhof der Grundschule versteckt sein.
Spenden von Gewerbetreibenden
Kinder, die sechs Eier in unterschiedlichen Farben finden, können sich im Anschluss bis 16 Uhr im Kiosk Dekena oder am WWHS-Stand auf dem Ostermarkt am Alten Hafen ihre Belohnung abholen. Von Gewerbetreibenden aus dem Ort gespendete Sonderpreise warten auf Kinder, die eines von zehn goldenen Eiern finden, die der Osterhase auch irgendwo ablegen wird.
Damit die Aktion für alle Beteiligen eine runde Sache wird, bitten Julian Dreßel und seine Mitstreiter die Eltern der Kinder darum, darauf zu achten, dass ein paar Regeln eingehalten werden: So sollen die Kindern nicht vor 10 Uhr auf Ostereier-Suche gehen. Wichtiger noch: Jedes Kind sollte wirklich nur sechs Einer sammeln, damit auch andere Kinder erfolgreich sein können. Und: „Es wäre schön, wenn wir am Ende alle unsere 1000 Eier wieder bekommen“, so Dreßel. Schließlich soll der Osterhase auch 2027 noch etwas verstecken können.
Hooksiel (22. 3. 2026) – Jugendliche haben am frühen Samstagabend am und auf dem Bolzplatz am Hooksieler Kindergarten gezündelt. Zeugen, die den Vorfall beobachtet hatten, alarmierten die Feuerwehr, die die an drei Stellen gelegten Feuer schnell löschen konnte.
„Glücklicherweise entstand kein Sachschaden“, teilt Ortsbrandmeister Jörg Nöchel mit. Die Feuerwehrleute hätten nach etwa einer Stunde wieder zurück zu ihrem Feuerwehrhaus fahren können – wo sie von den Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr erwartet wurden.
Diese hatten ein Übernachtungs-Wochenende im Feuerwehrhaus gemacht. Dabei legten die Nachwuchskräfte der Wehr die „Jugendflamme“ in den Stufen eins und zwei ab. Die für den Samstagabend geplante Übergabe der Auszeichungen für die von allen Teilnehmern bestandenen Prüfungen wurde durch den Einsatz verzögert. Nöchel: „Wir sind sehr stolz auf unsere Jugendlichen und gratulieren zu den guten Leistungen.“
Hooksiel (22. 3. 2026) – Die Mitglieder des Naturistenbundes Wilhelmshaven-Friesland (NBWF) sind enttäuscht, einige nach eigenem Bekunden sogar „schockiert“. Die neuen Betreiber des Nordsee Campingplatzes Hooksiel haben ein Gesprächsangebot der Nudisten über das geplante Aus für den FKK-Bereich auf dem Platz strikt abgelehnt. „Nicht einmal zu einem klärenden Gespräch ist die Überland bereit …“.
Gesprächsangebot abgelehnt
Bekanntlich hat die Überland Service GmbH (Berlin) zum Jahresbeginn den Hooksieler Campingplatz mit seinen rund 1500 Stellplätzen von der insolventen Wangerland Touristik GmbH übernommen – und einige Änderung angekündigt. Neben verschiedenen Investitionen in die Sanierung und Modernisierung des Platzes und die Neuordnung der Stellplatz-Bereiche sieht das Konzept ab 2027 das Aus für das FKK-Camping vor.
FKK-Camping ist in Hooksiel nur noch in der Saison 2026 möglich. Foto: hol
Eine Online-Petition gegen diese Entscheidung haben inzwischen rund 1000 Freunde der Freikörperkultur unterzeichnet. Der NBWF hatte vor diesem Hintergrund die Überland-Geschäftsführung um ein Gespräch gebeten – auch um mögliche Kompromisse wie etwa eine Verkleinerung des bislang über 400 Stellplätze umfassenden FKK-Bereiches auszuloten. Die Antwort der Überland GmbH lässt aber keinen Raum mehr für entsprechende Überlegungen.
In der E-Mail bedankt sich Geschäftsführer Mike Schreurs zwar ausdrücklich für das bisherige Engagement der Nudisten auf dem Campingplatz. In der Sache selbst zeigt er sich aber unnachgiebig. „Nach sorgfältiger und umfassender wirtschaftlicher Prüfung haben wir eine endgültige Entscheidung getroffen, den bisherigen FKK-Bereich zum kommenden Jahr in einen Textil-Bereich umzuwandeln.“ Und weiter: „Die Entscheidung ist verbindlich und lässt leider keinen Spielraum für weitere Verhandlungen oder alternative Konzepte.“
Platzbetreiber beim Seebadeverein
Unabhängig von der von den Betroffenen als sehr schmerzhaft empfundenen FKK-Entscheidung will die Überland GmbH sich und ihr Konzept in Hooksiel vorstellen. Wie der Vorsitzende des Seebadevereins Hooksiel, Wolfgang Ademes, ankündigte, hätten die neuen Campingplatz-Betreiber zugesagt, am „Gäste- und Bürgersnak“ des Vereins im April teilzunehmen. Die (auch für Nudisten) öffentliche Veranstaltung beginnt am Dienstag, 28. April, um 18 Uhr im Gästehaus Hooksiel.
Hooksiel (21. 3. 2026) – Eine spannende Reise durch die Zeit erlebten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hooksiel während ihrer Projektwoche. Vier Tage lang hatten Lehrkräfte und Mitarbeiter ihre Türen geöffnet, um mit klassenübergreifenden Gruppen arbeiten zu können. Die Schüler aller vier Jahrgänge konnten zuvor ihre Lieblingsprojekte benennen.
Die Kinder der Grundschule Hookiel unternahmen in der Projektwoche Zeitreisen in die Epochen ihrer Wahl. Unter anderem bekamen sie einen Eindruck davon, wie die Menschen im alten Ägypten, in Rom oder im Wilden Westen lebten. Fotos: Schule
Spannende Projekttage
Unter dem Moto „Zeitreise“ ging es für die Schüler dann von den Dinosauriern über die Steinzeit hin zur Ming-Dynastie, von den Pyramiden in Ägypten ins römische Reich, durchs Mittelalter bis hin zum Wilden Westen. Die Kinder konnten spannende Einblicke in die Jugendzeit ihrer Großeltern gewonnen oder alles rund ums Thema Fliegen erkunden. Da wurde Schmuck wie in Vorzeiten gebastelt, mit dem Lasso geworfen, auf Chinesisch gezählt oder wie bei den alten Ägyptern gegessen und getrunken.
Am letzten Schultag vor den Osterferien dann der Höhepunkt der Projekttage: Die jeweiligen Gruppen stellen schulintern alles das vor, was sie in der Woche erlebt und erlernt haben. „Die Projektwoche war für alle Beteiligten ein voller Erfolg und hat den Kindern nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt“, bilanziert Myriam Giersdorf aus dem Leitungsteam der Schule. Schon jetzt stehe fest: „Auch im nächsten Jahr wird es eine Projektwoche geben.“
Schulleiter verabschiedet
Nicht mehr dabei sein wird dann Peter Nußbaum. Der Schulleiter verabschiedete sich an diesem Freitag von den Schülern und seinem Kollegium. Wie berichtet hatten Peter und Damir Nußbaum, Schulleiter der Grundschule Tettens, zu Ostern gekündigt, weil sie sich im Ausland neuen Herausforderungen stellen möchten.
Die Landesschulbehörde hatte beide Stellen umgehend ausgeschrieben. Nach den Worten von Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak sollen inzwischen auch Bewerbungen vorliegen. „Ich bin zuversichtlich, dass unsere beiden Grundschulen nach den Sommerferien wieder Schulleiter haben werden.“