Oldenburg/Hooksiel (6. 12. 2024) – Der Oldenburger Energieversorger EWE senkt zum 1.Februar 2025 seine Strom- und Gaspreise in der Grundversorgung. Wie das Unternehmen heute mitteilte, sinkt für Stromkunden der Arbeitspreis, also der Preis pro Kilowattstunde von 38,95 Cent auf 31,90 Cent und damit um gut 18 Prozent. Der jährliche Grundpreis verändert sich von 206,29 Euro auf 209,29 Euro. Insgesamt, so die EWE, spare ein Durchschnittshaushalt mit einem Stromverbrauch von 2.800 Kilowattstunden durch die Strompreissenkung 194 Euro im Jahr.
Erdgaskunden zahlen derzeit einen Arbeitspreis von 16,36 Cent pro Kilowattstunde und ab dem 1. Februar11,76 Cent. Damit sinkt der Preis pro Kilowattstunde um gut 28 Prozent. Der jährliche Grundpreis verändert sich von 209,37 Euro auf 253,39 Euro. Insgesamt resultiert daraus für einen Durchschnittskunden mit einem Jahres-Gasverbrauch von 17.500 Kilowattstunden eine jährliche Einsparung von 761 Euro.
Von den Preissenkungen in der Grundversorgung profitieren rund 190.000 Strom- und etwa 110.000 Erdgaskunden. Als Grund für die Preissenkung verweist die EWE auf gesunkene Beschaffungskosten für Gas und Strom.
Der Weg zum „Stutenkerl“ der Bäckerei Lorenz im Hooksieler Edeka-Markt ist nicht zu verfehlen. Foto: hol
Hooksiel (6. 12. 2024) – Heute ist Nikolaus. 6. Dezember. Der Tag, der an den Heiligen Bischof Nikolaus von Myra erinnert, der im 4. Jahrhundert nach Christi im östlichen Europa und in Kleinasien gewirkt und eine Reihe von Wundern und Wohltaten vollbracht haben soll. Unter anderem soll der gute Mann Bedürftige, darunter viele Kinder, mit kleinen Gaben bedacht haben.
Wie Nikolaus von Myra genau ausgesehen hat? Schwer zu sagen. Aber, so die Tradition, die Bäcker empfinden seine Person in Form der beliebten „Stutenkerle“ nach. Ein Mann aus Hefeteig, dessen Augen häufig aus Rosinen bestehen, der eine Pfeife trägt, die als Symbol für den Bischofststab stehen soll.
In Hooksiel wie in nahezu allen Orten im Nordwesten beleben die Stutenkerle den Umsatz in den Bäckereien vor allem zum Nikolaustag. In anderen Regionen wird die Figur auch Weckmann, Hefekerl oder Martinsmännchen genannt und zum Teil auch gern zum Martinstag (11. November) gegessen.
Friesland/Wilhelmshaven (5. 12. 2024) – „Industrie folgt Energie!“ Mit diesem Leitspruch für die Energiewende ist Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) schon seit Jahren unterwegs. Jetzt, so kündigte der Sander heute an, wolle das Land Niedersachsen „einen nächsten konsequenten Schritt“ machen. „Wir wollen den Nordwesten Deutschlands zur Vorzeigeregion für die klimafreundliche Weiterentwicklung unserer Industrie machen.“
Weniger Bürokratie und mehr Geld
Möglich mache das der „Net Zero Industry Act“ der Europäischen Union. So Lies in einer Presseerklärung. Durch ihn sollen europaweit ausgewählte Regionen unter anderem die Möglichkeit für beschleunigte Genehmigungsverfahren und einem besseren Zugang zu Fördermitteln erhalten.
Der Nordwesten Niedersachsen solle zu einem Net Zero Valley (NZV) entwickelt werden: „NetZero Nordwest Deutschland“. Ende Oktober sei dazu in Wilhelmshaven im Rahmen der 1. Powerhouse-Nord-Kongress der Grundstein gelegt worden. Rund 270 Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik hätten diskutiert, so Lies (Foto), wie die Schlüsselregion der Energiewende von den Transformationsprozessen in Zukunft stärker profitieren kann.
„Die notwendigen Anträge und Beschlüsse sollen nun mit Hochdruck vorangetrieben werden“, kündigt der Minister an. „Damit wäre diese Region mit der Lausitz eine von zwei Regionen in Deutschland, die sich als NZV aufstellt.“
Ziel sind gute Arbeitsplätze in der Region
Der Beschluss zur Festlegung des NZV erfolgt durch das Wirtschaftsministerium in Absprache mit dem Bund und der EU-Kommission. „Die europäischen NetZero-Regionen bekommen stark vereinfachte und damit beschleunigte Genehmigungsverfahren, Zugang zu Fördermitteln und eine ganz neue öffentliche Wahrnehmung sozusagen als ‚best practice‘-Regionen“, ist Lies überzeugt. „Sie verpflichten sich im Gegenzug, nachhaltige Technologieentwicklung als zentralen Grundsatz mit Blick auf Industrie und Investitionen ganz nach oben zu stellen. Wir werden hier zeigen, wie wir unseren Industriestandort weiter entwickeln können und die Regionen mit Unternehmens-Ansiedlungen, neuen guten Arbeitsplätzen und neuer Wertschöpfung vor Ort profitieren können. Wir wollen Vorbild für Deutschland in Europa sein.“
Hooksiel (5. 12. 2024) – Wenn die Stimmung in der Hooksieler Bar „Ahoi“ gut ist, dann, darf sich auch der Kindergarten im Ort freuen. Gut gelaunte Gäste, so die Annahme, sind eher bereit, den einen oder anderen Euro in den „Kita-Topf“ zu stecken, die die Betreiber der zum Hotel „Packhaus“ gehörenden Gaststätte, Moni Stamer und Steve Christenfeldt, ihren Kunden ans Herz legen.
„Wir wollten etwas für den Ort machen“, sagt Christenfeldt im Gespräch mit „Hooksiel-life“. Deshalb habe man vor vier Jahren erstmals des Spar-Topf für den Kindergarten aufgestellt. Während das Ergebnis in den beiden ersten Jahren eher überschaubar war, hat sich der „Kita-Topf“ inzwischen etabliert. Gerade bei den Stammgästen. Allein in diesem Jahr haben „Ahoi“-Gäste an die 500 Euro gespendet.
Stamer und Christenfeldt, die die Summe nach oben abgerundet haben, stellen das Geld dem Kindergarten in Form einer „Wunschliste“ in einem Online-Kaufhaus zur Verfügung. Dort können dann die Kita-Mitarbeiterinnen Dinge einkaufen, die den Kindern in der Hooksieler Betreuungs-Einrichtung zugute kommen.
Friesland/Wangerland (5. 12. 2024) – Die Mengengebühr für die Schmutzwasserbeseitigung steigt in der Gemeinde Wangerland zum 1. Januar 2025 von 3,64 Euro/m³ auf 3,99 Euro/m³. Die Verbandsversammlung des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) hat die bereits angekündigte Erhöhung jetzt bestätigt. Die monatliche Grundgebühr bleibt unverändert.
In den Landkreisen Friesland und Wittmund ist der OOWV ab 2025 in sechs Kommunen für die Schmutzwasserentsorgung sowie in Wangerland zusätzlich auch für die Niederschlagswasser-Beseitigung zuständig. Grundlage für die Preisberechnung ist das jeweilige Gemeindegebiet. Beim durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von rund 46 Kubikmeter/Jahr ergibt sich bei den Abwassergebühren eine Mehrbelastung von rund 16 Euro pro Wangerländer Bürger und Jahr.
Die Gebühr für die Niederschlagswasser-Beseitigung sinkt zeitgleich von 0,54 auf 0,44 Euro je Quadratmeter. Für ein Grundstück mit einer bebauten oder befestigten Fläche von 200 Quadratmetern belaufe sich die Ersparnis auf 20 Euro/Jahr, so der OOWV.
Bedarf an Wasser steigt
Verbandsvorsteher Sven Ambrosy und Geschäftsführer Karsten Specht (rechts) unterstrichen auf der Verbandsversammlung die wichtige Rolle, die der OOWV beim Thema Wasser spielt. Foto: OOWV
OOWV-Geschäftsführer Karsten Specht unterstrich auf der Verbandsversammlung die Rolle des Wasserversorgers für Fortschritt und Wachstum in den Kommunen. Insbesondere gehe es darum, ausreichende Mengen Wasser zur Verfügung zu stellen. „In mehreren Gebieten unseres Verbandsgebiets sind wir auf der Suche nach Standorten für zusätzliche Wasserwerke, damit wir den steigenden Bedarf decken können“, sagte er.
Zugleich lege der OOWV ein besonderes Augenmerk auf den Ressourcenschutz. „In Nordenham und Brake realisieren wir Brauchwasserwerke, die gereinigtes Abwasser aus dem Kläranlagenablauf aufbereiten und dann an Industrieunternehmen abgeben können“, erläuterte Specht. Der OOWV sei Vorreiter und Ansprechpartner für Innovationen rund ums Wasser. Als Beispiel nannte er die konkreter werdenden Wasserstoffprojekte in der Region. „Wir verfügen über das Wissen, notwendige Wassermengen aus alternativen Ressourcen in der benötigten Qualität bereit- und sicherzustellen“, so Specht.
Hoher Investitionsbedarf
Der OOWV ist Wasserversorger in neun Landkreisen, 21 Städten und 57 Gemeinden. Neues Mitglied zum 1. Januar 2025 wird die Stadt Emden. Im Bereich der Abwasserbeseitigung ist der Verband Partner von 39 Kommunen und einem Zweckverband. Ab 2025 kommen die Gemeinden Bockhorn und Apen sowie die Stadt Schortens hinzu.
Für die Abwasserbeseitigung kalkuliert der OOWV für 2025 mit Ausgaben in Höhe 57 Millionen Euro. „Die Ausgaben sind für eine dauerhaft verlässliche und umweltgerechte Behandlung des Abwassers erforderlich“, sagte Sven Ambrosy. „Veraltete Anlagen werden saniert oder erneuert, Entsorgungskonzepte angepasst und Kapazitäten erweitert“, erläuterte der Verbandsvorsteher. Dabei würden steigende Material-, Bau-, und Dienstleistungskosten ebenso ins Gewicht fallen wie ein anhaltend hohes Zinsniveau, das die Finanzierung von Investitionen deutlich teurer mache.
An der Nähmaschine in ihrem Wohnzimmer in Hooksiel hat Ann-Christin Schubert die Prototypen für die Tracker-Taschen gefertigt, die sie inzwischen von einer Partnerfirma produzieren lässt. Foto: hol
Hooksiel (3. 12. 2024) – Krieg ist grausam. Für Menschen, aber auch für Tiere. Die Hooksieler Unternehmerin Ann-Christin Schubert kümmert sich zusammen mit der Hilfsorganisation „Helden für Tiere“ vor allem um vernachlässigte Hunde in der Ukraine. „Das Leid der Tiere in den vom Krieg betroffenen Gebieten ist wirklich immens.“
Im November hat sich die 31-Jährige bereits zum dritten Mal mit den Helfern um den aus dem Fernsehen bekannten Aktivisten Ralf Seeger („Harte Hunde“, Sender Vox) auf den Weg ins Kriegsgebiet gemacht. „Helden für Tiere“ habe sie im Frühjahr vergangenen Jahres auf einer Hundemesse auf einem Gut bei Hamburg kennengelernt. „Ich hatte da einen Stand und wollte eigentlich nur meine Produkte anbieten …“
Danach habe sie sich entschlossen, die Hilfsorganisation auch persönlich zu unterstützen. Allein die Hinfahrt über Polen nach Kiew vorbei an etlichen Checkpoints in die Ostukraine dauerte drei Tage. An Bord ihres Kleinlastwagens hatten die Helfer vor allem Tierfutter, das sie in der Ukraine an dortige Tierschutzfreunde weitergaben.
Auch Tiere leiden im Krieg. Deshalb engagiert sich Ann-Christin Schubert aus Hoosskiel für Hunde in Not in der Ukraine. Foto: Helden für Tiere
„Kiew ist eine Millionenstadt. Da sieht auf den ersten Blick alles ganz normal aus“, schildert Ann-Christin Schubert. „Und plötzlich hört man eine Sirene. Luftalarm. Alle Menschen schauen nach oben, halten Ausschau nach Drohnen. Und dann knallt es irgendwo.“ Noch realer sei die Bedrohung in anderen Städten. In Charkiw etwa, oder in Wowtschansk im Osten des Landes, wo viele Häuser, zum Teil ganze Straßenzüge zerstört seien.
„Menschen fliegen vor dem Krieg und lassen ihre Tiere in der Not zurück“, schildert Ann-Christin Schubert. Angebundene Hunde, eingepferchte Pferde, zudem gibt es viele verletzte Tiere. Ukrainische Tierschützer würden sich auch in Frontnähe so gut kümmern, wie es unter den schwierigen Umständen möglich ist. „Sie befreien Tiere, füttern sie, suchen gerade mit Blick auf den Winter nach geschützten Unterkünften“, schildert die Hooksielerin. „Denn im Winter wird es kalt in der Ostukraine. Möglicherweise sehr kalt.“
Beim Einsatz für die Tiere schwinge dabei immer die Sorge um die Menschen mit. „Wir haben uns Mitte August in Charkiv mit einem Soldaten unterhalten, der sich für Tiere eingesetzt hat“, sagt die Tierschützerin. „Jetzt haben wir erfahren, dass er einen Tag nach unserem Gespräch getötet worden ist.“
Inzwischen ist Ann-Christin Schubert wieder zu Hause. Sie lebt mit ihren beiden Hunden Pablo und Bonny seit einem guten Jahr in Hooksiel. Von hieraus betreibt die gebürtige Wilhelmshavenerin ihren Online-Shop „Bellarie.de“, über den sie seit 2021 selbst entwickeltes Hundespielzeug und andere nützliche Accessoires für Hundehalter vertreibt.
Für ihre Idee, strapazierfähiges Hundespielzeug aus Feuerwehrschläuchen herzustellen, wurde die Jungunternehmerin, die sich bereits als Studentin selbstständig gemacht hat, 2022 mit dem „Gründerpreis Nordwest“ ausgezeichnet. Ihre neueste Entwicklung: Wasserfeste Täschchen für GPS-Tracker, die sicher am Hundehalsband befestigt werden können. Mit dem Tracker wird die Suche nach einem entlaufenen Hund erleichtert. Hunden in der Ukraine aber, nach denen häufig niemand mehr sucht, kann sie damit aber auch nicht helfen.
Jörg Jürgens hat den defekten Hydranten in der Goedeke-Michel-Straße freigelegt. Foto: hol
Hooksiel (3. 12. 2024) – Einige Hooksieler Haushalte müssen sich darauf einstellen, am Mittwoch früh kein Trinkwasser zu haben. Wie der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) mitteilt, wird in der Goedeke-Michel-Straße ein Hydrant ausgewechselt. Der defekte Anschluss werde abgebaut und durch einen neuen, in derselben Straße etwa 50 Meter entfernt, ersetzt.
Am heutigen Dienstag legte eine Fachfirma den wohl über 50 Jahre alten Hydranten frei. Aus dem Anschluss war bereits vor einigen Monaten Wasser ausgetreten. Eine Reparatur sei nicht mehr möglich, sagte ein Vertreter der Fachfirma. Auch die Installation eines neuen Hydranten an derselben Stelle wäre schwierig geworden. Dazu lägen zu viel Leitungen im Erdreich.
„Wir bauen den Hydranten an der jetzigen Stelle komplett ab und ersetzen ihn durch einen an einer für uns und die Feuerwehr strategisch deutlich besseren Stelle“, so OOWV-Pressesprecher Heiko Poppen gegenüber „Hooksiel-Life“. Hydranten sind vor allem für die Löscheinsätze von zentraler Bedeutung. Über die Anschlüsse kann die Feuerwehr Wasser aus dem Trinkwassernetz entnehmen.
Die betroffenen Anwohner in der Goedeke-Michel-Straße müssen sich darauf einstellen, dass sie am Mittwoch von etwa 8 bis voraussichtlich 14 Uhr kein Trinkwasser entnehmen können. Der OOWV rät, Waschmaschinen und Geschirrspüler rechtzeitig vorher abzustellen, alle Zapfhähne zu schließen und sich einen Wasservorrat bereitzustellen.
Hooksiel (2. 12. 2024) – Es war eng, aber es hat gereicht. Mit etwas Glück haben die Herren ü60 des FC Nordsee Hooksiel am Sonntag ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Die beiden Doppel sicherten dem Team um Mannschaftsführer Alexander Scholz einen 4:2-Erfolg gegen die bislang ebenfalls noch sieglose Mannschaft des Wardenburger TC.
In der Tennishalle in Varel wurden vier der insgesamt sechs Spiele im dritten Satz entschieden, der als Matchtiebreak ausgespielt wird. Gewonnen hat, wer zuerst zehn Punkte erreicht. Spitzenspieler Robert Meints war hier bei seinem 4:6/6:4/10:6 Sieg der Glücklichere, ebenso Gerd Abeldt an Position 3, der bei seinen 4:6/6:1/11:9-Sieg Nervenstärke bewies. Immerhin lag er im Tiebreak schon mit 0:5 hinten, bevor er das Spiel zu seinen Gunsten drehen konnte.
Freuten sich über den ersten Saisonsieg: (von links) Robert Meints, Alexander Scholz, Helmut Petermann, Gerd Abeldt und Harald Fischer. Foto: Fischer
Etwas Pech hatte Helmut Petermann, der an Position 4 mit 6:2/3:6/4:10 knapp verlor. Harald Fischer an Postion 2 hatte bei seinem 1:6/2:6 keine echte Siegchance.
Die Doppelstärke des FCN rettete den Gesamtsieg. Während im ersten Doppel Robert Meints/Alexander Scholz mit 6:3/6:4 dominierten, konnten sich Fischer/Abeldt erst im Laufe der Partie steigern, hatten dann aber beim 2:6/6:4/10:6 nicht unverdient das bessere Ende für sich.
Die Herren ü50 musste in der Bezirksliga am Sonntag beim TC Oldenburg-Süd antreten und verloren dort 1:5. Während Mannschaftsführer Mirko Ortmanns (0:6/1:6) und Torsten Riedel (0:6/1:6) die Überlegenheit ihrer Gegenspieler anerkennen mussten, hielten Thorsten Csikos und Andre Abels an den Positionen 1 und 2 mit ihren nach Leistungsklassen deutlich stärker eingestuften Kontrahenten sehr gut mit. Etwas Pech hatte Abels, der mit 6:3/2:6/3:10 unterlag. Csikos hingegen konnte seine Partie im Matchtiebreak mit 6:3/4:6/11:9 für sich entscheiden.
Die beiden anschließenden Doppel gingen verloren. Abels/Riedel blieben beim 1:6/1:6 chancenlos; Csikos/Ortmanns verpassen bei ihrem 6:4/3:6/5:10 den zweiten Mannschaftspunkt nur knapp.
Britta Voigt freut sich, dass der Spielzeugbasar der FamKi im Walter-Spitta-Haus so gut angenommen wurde. Er soll zu einer Institution in Hooksiel werden. Foto: hol
Hooksiel (1. 12. 2024) – Legosteine, Holzklötze, Dinos, Puppen aller Art, Dreiräder, Kinderbücher, Plüschtiere, dazu Spiele für alle Altersklassen. Beim Spielzeugbasar im Walter-Spitta-Haus gab es für kleines Geld sehr viele Dinge zu erwerben, die Kinderherzen höher schlagen lassen – zumal so kurz vor Weihnachten.
Entsprechend gut besucht war die Premierenveranstaltung des Familien- und Kinderservicebüros (FamKi) des Landkreises Friesland. Das Motto, so erläuterte Britta Voigt im Gespräch mit „Hooksiel-Life“: „Von Familien für Familien“. Schon deshalb mussten die Verkäufer-Familien, die ihre gebrauchten Schätzchen anboten, keine Standgebühren zahlen. Gratis gab es zudem Kaffee und Tee und jede Menge Informationen über die Angebote der FamKi, die in ganz Friesland aktiv sind – unter anderem eröffnet an jedem Dienstag ab 10 Uhr im Walter-Spitta-Haus in Hooksiel ein „Elterncafè“, eine Spiel- und Beratungsrunde für Eltern mit Kinder bis zu einem Jahr.
Britta Voigt hätte sich gefreuten, wenn noch der eine oder andere Verkäufer mehr gekommen wäre. „Wir hatten sogar eine Reserveliste. Aber die krankheitsbedingten Absagen kamen dann so kurzfristig, dass niemand mehr einspringen mochte.“ Das erklärte Ziel der FamKi-Macherin: „Wir wollen die Veranstaltung in Hooksiel zu einer festen Institution machen. 2025 wird es den Spielzeugbasar auf jeden Fall auch wieder geben.“
Vertreter der Hooksieler Vereine schmückten den Tannenbaum am neuen Feuerwehrgerätehaus mit einer Lichterkette – sie soll als Zeichen der Freundschaft und der Verbundenheit mit der Wehr strahlen. Foto: hol
Hooksiel (30. 11. 2024) – Es gibt Projekte mit Entwicklungspotenzial. Eines davon war die Idee der Anwohner des neuen Feuerwehrgerätehauses am Hohe Weg, den Floriansjüngern zur Einweihung des Neubaus einen Tannenbaum zu schenken. Vor wenigen Tagen wurde der Baum eingepflanzt. Und schon jetzt gilt er als Symbol nicht nur für gute Nachbarschaft, sondern auch für den Zusammenhalt der Hooksieler Vereine untereinander und vor allem mit der Feuerwehr.
Heute morgen begrüßte Ortsbrandmeister Jörg Nöchel Vertreter des FC Nordsee Hooksiel, des MTV Hooksiel, des Wassersport-Clubs WSC Hooksiel, der Theaterverein, des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe sowie des Boßelvereins und der Dorfgemeinschaft zum Arbeitsdienst. Gemeinsam legten die Vereinsvertreter der Tanne einen partnerschaftlich finanzierten Weihnachtsschmuck an, der jetzt bis zu den Festtagen als Freundschafts-Symbol strahlen soll.
Die Idee für die Aktion hatte FCN-Vorsitzender Christian Doyen, der aufgrund einer Sportverbandstagung heute selbst nicht vor Ort sein konnte. Die Hoffnung: Mit dem Tannenbaum wächst über die Jahre auch die Partnerschaft zwischen den Vereinen weiter. Darauf stießen Jörg Nöchel und seine Gäste mit einem Glühwein beziehungsweise einem Becher mit heißen Apfelsaft an.