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Hooksiel-life: Vom Leben an der Küste

Frist für den Planer des Hotels am Alten Hafen läuft

Wangerland (18. 9. 2025) – Der 13. September 2026 wird für das Wangerland ein Groß-Wahltag. Bei der dann anstehenden Kommunalwahl, bei der die Zusammensetzung des Gemeinderates neu bestimmt wird, müssen die Wählerinnen und Wähler auch über den neuen Landrat in Friesland und den künftigen Bürgermeister der Gemeinde Wangerland entscheiden.

Bianca Suits leitet die Wahl

Der Gemeinderat hat jetzt den Wahltermin für die Bürgermeisterwahl festgelegt. Die Wahlleitung wird bei Bianca Suits, neue Leiterin der Abteilung zentrale Dienste im Rathaus, liegen. Vertreten wird sich von Thomas Hayen. Als Kandidaten haben bislang Amtsinhaber Mario Szlezak (SPD) und Christian Fuchs (parteilos) ihren Hut in den Ring geworfen.

Bürgermeister lobt WTG-Mitarbeiter

Szlezak warb in seinem Lagebericht mit Blick auf die angespannte Finanzlage der Kommunen für Geschlossenheit im Rat. Nur so könnten die großen Herausforderungen der kommenden Monate und Jahre gemeistert werden. Entscheidend sei aber auch, für die Kommunalwahl 2026 Menschen zu finden, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich zur Wahl in den Rat aufstellen lassen. Szlezak: „Trotz aller Schwierigkeiten und Kritik brauchen wir diese Kandidatinnen und Kandidaten, damit wir auch in Zukunft handlungsfähig bleiben.“

Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak

Ausdrücklich danke der Bürgermeister den Mitarbeitern der insolventen Wangerland Touristik GmbH (WTG), die trotz massiver Unsicherheiten mit ihrem Engagement dafür sorgen würden, dass der Betrieb reibungslos weiterläuft. Das sei keineswegs selbstverständlich, so Szlezak (Foto), und verdiene Anerkennung.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses am Alten Hafen in Hooksiel gestalte sich schwierig, da immer noch einige Fragen offen seien. Unbekannt sind bislang unter anderem die der Investor und der Betreiber. Das Planungsbüro, das den Zuschlag für sein Konzept erhalten hatte, soll die fehlenden Informationen bis spätestens zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung im November vorlegen. Andernfalls, so Szlezak, werde die Verwaltung vorschlagen, das Objekt neu in die Vermarktung zu geben.

Arbeitskreis zur Windenergie

Wie der Bürgermeister weiter mitteilte, hat der Vewaltungsausschuss bereits im Juli in nicht-öffentlicher Sitzung beschlossen, einen „Arbeitskreis Windenergie“ zu bilden, dem neben dem Bürgermeister Ratsvertreter und Verwaltungsmitarbeiter angehören. Das Gremium, das Anfang Oktober zu seiner ersten Sitzung zusammenkommen wird, soll Fragestellungen rund um den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien im Wangerland vorberaten.

Investoren fühlen sich hingehalten

Für Unmut sorgte diese Mitteilung bei Grundeigentümern und Investoren von aktuell geplanten weiteren Windparks. Sie beklagten fehlende Transparenz im Verfahren und dass sie über Jahre hingehalten würden. Aktuelles Ärgernis: Die Beratung über geplante Windparks bei Haddien und bei Oldorf wurden zu Beginn der Ratssitzung – gegen den Willen der Gruppe „Gemeinsam fürs Wangerland“ (CDU/Grüne/FDP) – von der Tagesordnung genommen, da es aus Sicht der Verwaltung im Vorfeld Formfehler gegeben habe. Das Thema hätte zunächst öffentlich im Fachausschuss beraten werden sollen. Das sei auch im August geplant gewesen, dann aber kurzfristig doch nicht erfolgt. 

NPorts erhöht im Außenhafen Komfort für Wassersportler

Hooksiel (17. 9. 2025) – Sport- und Segelboote haben ab sofort im Hooksieler Außenhafen die Möglichkeit, während des Wartens auf Schleusenvorgänge anzulegen. Die landeseigene Hafengesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts) hat einen neuen Wartesteg installiert. Drei Boote von jeweils etwa zehn Meter Länge können dort sicher anlegen.

Segler mussten bislang im Hooksieler Außenhafen hin und her fahren, wenn sie auf die nächsten Schleusung gewartet haben. Foto: hol

Die Seeschleuse Hooksiel wird derzeit umfassend instandgesetzt. Wegen der Arbeiten kommt es zu verlängerten Wartezeiten bei der Schleusung. Segler hatten mehrfach auf die Situation hingewiesen, da sie mangels Liegeplatz oft umherfahren mussten – das kostet Zeit, Arbeit und Sprit und belastet die Umwelt. Überdies steigt die Unfallgefahr, wenn viele Boote gleichzeitig unterwegs sind.

Anleger für drei Boote

Um diese Situation zu verbessern, hat NPorts im Rahmen der Schleusensanierung in Abstimmung mit den Segelvereinen und der Hafenwirtschaft vor Ort einen Wartesteg errichtet. Er ist vor wenigen Tagen durch die Duwe und Partner GmbH montiert worden. Das Vergabeverfahren habe im Mai stattgefunden, so NPorts.

„Die Konstruktion ist langlebig, winterfest und ein weltweit bewährtes System. Auf Helgoland oder beim Marinemuseum Wilhelmshaven ist es übrigens auch im Einsatz“, erläutert Mathias Lüdicke, Leiter der NPorts-Niederlassung Wilhelmshaven. Der Steg kann auch bei Sturmflut oder Eisgang im Wasser verbleiben, für Reinigung oder Wartung lasse er sich ausschwimmen.

Mittlerer Dalben wird noch gerichtet

Die notwendigen Dalben waren bereits vorhanden. Einer der drei Dalben, genauer gesagt: der mittlere, ist derzeit allerdings noch schief – voraussichtlich im November soll er mit einer Rammeinheit gerichtet werden. Da die beiden äußeren Dalben aber bereits reichen, um die Last aufzunehmen, ist der Wartesteg schon jetzt nutzbar. Dauerhaftes Liegen am Wartesteg ist nicht vorgesehen, insofern handelt es sich auch nicht um einen Liegeplatz mit Anbindung an Land.

Der Wartesteg im Außenhafen Hooksiel ermöglicht zeitgleich etwa drei zehn Meter langen Booten das Anlegen während des Wartens auf eine Schleusung. Foto: Duwe & Partner GmbH 
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Politischer Eklat beim Verkauf der Rundinsel nur knapp verhindert

Wangerland (17. 9. 2025) – Die Rundinsel im Wangermeer bei Hohenkirchen soll nach dem Willen des Rates der Gemeinde Wangerland zu einer „Abenteuerinsel“ werden. Ohne Gegenstimme erteilten die Kommunalpolitiker am Dienstagabend der Gemeindeverwaltung den Auftrag, mit Investor Dirk Boll in die Verkaufsverhandlungen einzutreten.

Die rund 15 Hektar große Rundinsel im Wangermeer soll zu einer Abenteuerinsel werden. Archiv-Foto: hol

Was nach einer einmütigen Entscheidung aussieht, mündete dennoch nahezu in einen politischen Eklat, der nur durch eine Unterbrechung der Sitzung verhindert wurde, in der zumindest Verfahrensfragen geklärt werden konnten. Der Grund: Die Gruppe „Gemeinsam fürs Wangerland“ (CDU/FDP/Grüne) hatte beantragt, dass parallel zu den Gesprächen mit Boll auch Verhandlungen mit einem weiteren Investor über den Verkauf der Insel geführt werden. 

Das Ziel dabei: Falls die Verhandlungen über die „Abenteuerinsel“ scheitern sollten, hätte man zügig einen anderen Investor an der Hand. Und, so eine Hoffnung in den Reihen der GfW, mit den Parallelverhandlungen könne Druck auf Boll aufgebaut werden, mit seinen Kaufpreis der Gemeinde noch ein Stück weit entgegen zu kommen.

Neben Dirk Boll, einer der drei Inhaber der Hotelanlage „Wangerland-Resort“ in Hohenkirchen, hatte eine Gesellschaft aus dem Umfeld des Oldenburger Investors und Planers Alfredo Demiani sowie eine Gruppe von Einheimischen um den Kauf der rund 15 Hektar großen Insel beworben. Beide wollen die Insel mehr oder weniger intensiv mit Ferien- beziehungsweise Dauerwohnungen bebauen. Boll hingegen möchte das Eiland als Erlebnislandschaft mit Freizeitattraktionen und nur wenigen festen Gebäuden entwickeln, die im Zusammenhang mit dem „Wangerland-Resort“ betrieben werden soll.

Das Konzept der „Abenteuerinsel“ war schon bei der Vorstellung im Ausschuss für Gemeindeentwicklung auf große Zustimmung gestoßen – obwohl Boll als Kaufpreis „nur“ 4,2 Millionen Euro bietet. Die Demiani-Gruppe hat hingegen 6 Millionen Euro geboten. „Auch ich finde das Konzept von Herrn Boll gut“, sagte die GfW-Sprecherin Alice Brandenburg-Bienek (CDU). „Aber ich sehen nicht, wie wir als finanzschwache Gemeinde einfach auf 1,8 Millionen Euro verzichten können.“ Hinzu komme, dass Boll den Preis in Raten über mehrere Jahre zahlen wolle. Da müsse zumindest über einen Inflationszuschlag geredet werden. 

Der Sprecher der SPD-Fraktion, Holger Ulfers, hielt dem entgegen, dass man nicht nur den Einmaleffekt der 1,8 Millionen-Mehreinnahme betrachten dürfe. Das sei zu kurz gedacht. Er verspreche sich von der „Abenteuerinsel“ positive Impulse für die gesamte Gemeinde. Das „Wangerland-Resort“ samt Insel werde zu dem zentralen Unternehmen in der Gemeinde. Der Hoffnung der GfW-Gruppe auf finanzielle Spielräume, die die Gemeinde in den anstehenden Verhandlungen noch ausschöpfen könnte, trat Bürgermeister Mario Szlezak (SPD) entgegen: „Nach meiner Einschätzung ist der Preis bereits ausverhandelt.“

Mit elf gegen neuen Stimmen bei zwei Enthaltungen wurde dann auch der GfW-Antrag abgelehnt, zeitgleich mit einem zweiten potenziellen Investor zu verhandeln. „Eine Reihenfolge weiterer Investoren ist meiner Meinung nach kontraproduktiv“, sagte Immo Müller von der Gruppe der Unabhängigen ZUW. Auch die SPD lehnte einen Automatismus für weitere Verhandlungen für den Fall ab, dass die Verhandlungen mit Boll scheitern sollten. 

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Auto zerkratzt: Polizei sucht Zeugen

Horumersiel (17. 9. 2025) – Unbekannte haben auf  einem öffentlichen Parkplatz in Horumersiel, in der Straße Am Siel 10, das Auto einer Frau beschädigt. Der Wagen der Geschädigten wurde durch die Täter zerkratzt. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich mit der Polizeistation Wangerland in Hohenkirhcen (Tel. 04463/808910) in Verbindung zu setzen.

Hooksieler Weihnachtslädchen hat zu Ostern Konjunktur

Hooksiel (16. 9. 2025) – Noch gut 100 Tage, dann ist Weihnachten. Jetzt, so könne man meinen, beginnt die Hauptsaison beim Verkauf von Weihnachtsdekoration – vom Nussknacker über den Baumschmuck bis hin zur Innenausstattung mit weihnachtlichen Motiven. Aber weit gefehlt. Wenn man Birgit Müller folgt, macht sie den meisten Umsatz beim Handel mit weihnachtlichen Accessoires um Ostern herum. „Wer sich originellen Weihnachtsschmuck sichern will, der schlägt im Frühjahr zu. Sonst sind die schönsten Stücke schnell weg.“

Klein aber fein: Mit ihrem Weihnachtslädchen im Zentrum von Hooksiel hat Birgit Müller ein Alleinstellugnsmerkmal im Ort – zumal das Gechft ganzjährig geöffnet hat. Foto: hol

Birgit Müller muss es wissen. Die Hooksielerin betreibt seit 2005 in der Lange Straße das „Hooksieler Weihnachtslädchen“, ein Geschäft, das das gesamte Jahr über geöffnet hat. „Anfangs bin ich schon extrem belächelt worden“, schildert die Hooksielerin. Inzwischen gilt das Geschäft als ein Alleinstellungsmerkmal der Einkaufsmeile in dem Sielort.

Marktlücke entdeckt

Birgit Müller ist bereits seit 1986 mit einem Friseurgeschäft selbstständig. Aber erst deutlich später, 1995, stieß sie darauf, wie sie in den kleinen Geschäftsräumen in Hooksiel, in denen nach dem Friseurgeschäft noch ein Teeladen untergebracht war, eine Marktlücke besetzen kann: Weihnachtsartikel übers ganze Jahr. 

Das Konzept geht offenbar auf. Auch im Sommer drücken sich Urlauber, die in Shorts und Badelatschen unterwegs sind, an den Schaufenstern des „Weihnachtslädchens“ die Nase platt. Neugierige trauen sich ins geschmackvoll dekorierte Innere – und lassen sich nicht selten von dem Weihnachtsflair verzaubern.

Dabei vermisst man im Sortiment von Birgit Müller Weihnachtsklassiker wie Tannenbäume oder Christbaum-Kugeln. Die Fachfrau fürs Heilige Fest setzt auf Tradition und Qualität. Der Schwerpunkt liegt bei Ornamenten, handgefertigt und mundgeblasen. Plastik ist verpönt, Pappmache kommt nur in absoluten Ausnahmefällen in die Verkaufsvitrine, aus der einen dafür Nixen, Feuerwehrmänner, Wichtel, bunte Paradiesvögel, Seepferdchen, Korallen oder Fische anstrahlen.

Baumschmuck mit Symbolik

Birgit Müller will mit ihrem besonderen Baumschmuck an alte Traditionen anknüpfen. Glaskugeln hängte man erst ab dem 16. Jahrhundert auf. Zuvor schmückten Nüsse, Kekse und Äpfel den Weihnachtsbaum. Den Glaskugeln schrieb man eine gewisse Symbolik zu. Weiße Kugeln stehen für Schnee, grüne für die Tanne und das ewige Leben. Rot ist die Farbe der Liebe und der Granatäpfel, Gold markiert Reichtum und göttliche Herrlichkeit. 

Die Ornamente, die man im Weihnachtslädchen kaufen kann, also etwa Engel, Tiere, Sterne oder Maritimes, stehen ebenfalls für Themen und Stimmungen wie Freude, Liebe, Frieden, Unschuld und so weiter. 

Platz ist eine echte Mangelware in dem nur gut 20 Quadratmeter großen Laden. Und auch im Obergeschoss des Häuschen, in dem die Inhaberin wohnt, lassen sich nicht endlos Warenbestände einlagern. Das war der Grund dafür, dass Birgit Müller 2010 ihr Sortiment radikal umgebaut hat. Das Prinzip: Rigoroser Abschied von Massenware, hin zu kleinen Weihnachtsschätzen. 

Exotischer Anlaufpunkt

Für viele Urlauber ist das „Hooksieler Weihnachtslädchen“ ein exotischer Anlaufpunkt. Die Stammkunden aus der Region wissen, dass sie hier zum Beispiel originelle Geschenke finden können – und zwar auch jenseits der klassischen Öffnungszeiten. 

In der Urlaubssaison öffnet Birgit Müller ihren Laden dienstags bis freitags von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. Danach je nach Bedarf. Soll heißen: Wer etwas im Weihnachtslädchen kaufen möchte, ruft die Ladeninhaberin einfach unter ihrer Telefonnummer 04425/787 an.

Hooksieler Spring-Mannschaft auf dem zweiten Platz

Hooksiel (16. 9. 2025) – Das Dressur- und Springturnier des Reit- und Fahrvereins Hooksiel (RuF Hooksiel) war ein voller Erfolg. Die Anlage präsentierte sich hervorragend vorbereitet und dank der tatkräftigen Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer konnte ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden. Die Resonanz von den Reitern war durchweg positiv, insbesondere aus den höheren Klassen zeigten sich die Reiter beeindruckt von den Bedingungen und dem professionellen Umfeld. 

Dynamik und das perfekte Zusammenspiel von Pferd und Reiterin. Das war bei den Springprüfungen zu erleben. . Foto: Elsbeth Noatzsch

Wettertechnisch zeigte sich der Ablauf optimal: Sonniges, angenehmes Herbstwetter begleitete die Wettkämpfe. Und selbst ein abendlicher Regenschauer am Samstag stellte kein Hindernis dar. Im Gegenteil: Die nassen Plätze passten gut ins Gesamterlebnis und wurden von allen Beteiligten pragmatisch aufgenommen. 

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Kreismeisterschaft im Einzelspringen der Klasse A, deren Prüfungen am Samstag A* und Sonntag A** ausgetragen wurden. Die Spannung war spürbar. Kreismeister wurde Mirja Aenne Gilster auf Cuesta de Oro von der Reitgemeinschaft Dangast. 

Besonders populär war am Samstagabend die Mannschafts-Springprüfung der Klasse A* unter Flutlicht. Es siegte die Osnabrücker Mannschaft „Unser Ziel Hooksiel“ gefolgt von der Hooksieler Mannschaft. Einige der Osnabrücker Reiterfreunde konnten darüber hinaus ein Jubiläum feiern: Sie waren in diesem Jahr das 20. Mal auf dem Hooksieler Turnier. 

Ein weiterer Publikumsmagnet war das „Jump and Drive“-Event, bei dem Reiter nach ihrem Ritt den Parcours noch einmal mit einem Auto bewältigen müssen. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, den Abend bei geselligem Beisammensein ausklingen zu lassen. 

Der Sonntagnachmittag stand ganz im Zeichen der Jüngsten: Führzügelkinder schnupperten erstmals Turnierluft, während Eltern und Verwandte die Atmosphäre mit Kaffee und Kuchen genossen und die Erfolge der kleinen Reiterinnen und Reiter bejubelten. 

Ergebnisse des Turniers des Reit- und Fahrvereins Hooksiel

Erstplatzierte der Führzügel-Wettbewerbe:nHanna Brickenstein (Pferde SV Ems-Dollart); Lotta Arends (Harlinger PS Corps 1857 Esens); Juna Marie Gruber (RUFV Wilhelmshaven); Greta Renner (RUFV Hooksiel); Amelie Rabenstein (RUFV Hooksiel).

Erstplatzierte der Reiter-Wettbewerbe Schritt – Trab – Galopp: Jasmin Ihnken (RUFV Hooksiel); Lina-Sophie Jahnke (Ammerländer RC); Laurenz Plog (RUFV Merzen); Ida Edzards (Harlinger PS Corps 1857 Esens); Mathilda Ehring (Grün-Weiss-Grün Husum); Julia Haugwitz (RV Bockhorn); Jaane Bruns (Grün-Weiss-Grün Husum); Ella Sophie Haschen (RUFV Hooksiel); Hiemke Kreft (Grün-Weiss-Grün Husum).

Erstplatzierte der Reiter-Wettbewerbe Schritt – Trab:mSofia-Emilia Störmer (RUFV Wilhelmshaven); Leonie Wehrmann (RV Bockhorn); Enya Voges (RUFV Westerende).

Dressurreiter-Wettbewerb:m1. Edda Jensen (RUFV Hooksiel); 2. Lotta Geerdes (RUFV Harlingermarsch); 3. Emma Eggers (Grün-Weiss-Grün Husum).

Dressurprüfung Klasse E: 1. Mona Luisa Pochanke (RUFV Wilhelmshaven); 2. Jasmin Kleinebrahn (Jader RC); 3. Alva Cremer (Harlinger PS Corps 1857 Esens).

Stilspringprüfung Klasse E:  1. Lucy Haartje (RUFV Hooksiel); 2. Irma Backhaus (RUFV Hooksiel); 3. Zoe Kuper (RUFV Hooksiel).

Dressurprüfung Klasse A*: 1. Annika Eisenhauer (RSG Jever-Friesland); 2. Jacqueline Thon (RFV Harsum ); 3. Aiske Edzards (Harlinger PS Corps 1857 Esens).

Dressurprüfung Klasse A**: 1. Josephine Müller (RC Grün-Weiß Moorhausen); 2. Aiske Edzards (Harlinger PS Corps 1857 Esens); 3. Janna Vinke (RUFV St. Georg Georgsmarienhütte).

Dressurprüfung Klasse A**: 1. Moritz Lewandrowski-Mehrtens (RC Friederikensiel); Dirk Arens (RUFV Ostiem); 3. Swea Eden (Harlinger PS Corps 1857 Esens).

Dressurpferde-Prüfung Klasse A: 1. Finn Minßen (RC Friederikensiel); 2. Finn Minßen (RC Friederikensiel); 3. Kerstin Heider-Stieg (Ammerländer RC).

Amateur-Springprüfung Klasse A*:  1. Lale Scharfenberger (RUFV Hooksiel); Samantha Diekmann (RuFV Rheiderland); 3. Christiane Grube (RV St. Jürgen). 

Amateur-Stilspringprüfung Klasse A*: 1. Mirja Aenne Gilster (RG Dangast); 2. Julia Lietzmann (RUFV Hooksiel); 3. Carla Wichmann (RUFV Ueffeln-Balkum).

Springprüfung Kl. A**: 1. Sarah Marks (RUFV Tammingaburg); 2. Jasmin Nonnenmacher (RUFC Altes Amt Friedeburg); 3. Frieda Helene Dewenter (Jader RC).

Amateur-Punktespringprüfung Klasse A**: 1. Annika Schürmann (FRV Filsum); 2. Andreas Hein (RUFV Merzen); 3. Jule Decher (FuRV Timmel).

Springpferdeprüfung Klasse A* mit Clear-Round Modus: 1. Klara Stuckenberg (RUFV Bösel); 2. Kai Thomann (RUFG Falkenberg); 3. Svenja Frerichs (Ammerländer RC); 4. Dr. Silke Overmeyer (RUFV Hooksiel). 

Springpferdeprüfung Klasse A**:  1. Jannes Schultewolter (TG Zucht und Sport Lemwerder); 2. Mareike Lange (Ammerländer RC); 3. Sander Lübbers (RuFV Rheiderland).

Springpferdeprüfung Klasse L: 1. Johanna Backhaus (RUFV Hooksiel); 2. Nina Wagner (RuF Hollage); 3. Jannes Schultewolter (TG Zucht und Sport Lemwerder).

Springprüfung Klasse L: 1. Eva Lotte Schwarting (PS Petersfehn); 2. Sarah Marks (RUFV Tammingaburg); 3. Frieda Helene Dewenter (Jader RC).

Springprüfung Klasse M*: 1. Stefan Rattin (RSV Tannenhausen Aurich-Nord); 2. Larissa Hein (RUFV Ueffeln-Balkum); 3. Johanna Backhaus (RUFV Hooksiel). 

Amateur-Dressurprüfungf Klasse L* – Trense: 1. Siri Vinke (RUFV St. Georg Georgsmarienhütte); 2. Ailke Behrens (RFV Vogtei-Ruthe); 3. Dirk Arens (RUFV Ostiem); 4. Rieke Scherf (RUFV Hooksiel). 

Dressurprüfung Klasse L*: 1. Sandra Torhorst (TG Weser-West); 2. Rieke Scherf (RUFV Hooksiel); 3. Alexandra Schaur (RV Bockhorn).

Dressurprüfung Klasse M* – Kandare: 1. Jasmin Feiner (RURV Rastede); 2. Larissa Koczlarek (Jeverländer Rennverein); 3. Jessica Dartsch (RUFV Wilhelmshaven).

Dressurprüfung Klasse M** Kandare: 1. Clara Paschertz (RUFV Cappeln); 2. Marie-Celine Simon (RSG Mottenkaul); 3. Kerstin Heider-Stieg (Ammerländer RC).

Dressurprüfung Klasse S* Kandare: 1. Jantje Gerdes-Fürup (TG Bad Zwischenahn); 2. Clara Paschertz (RUFV Cappeln); 3. Marie-Celine Simon (RSG Mottenkaul).

„Jump and Drive“: 1. Jonas Lang (RUFV Hooksiel); 2. Annika Schürmann (FRV Filsum); 3. Rene Riedel (RUFV Hooksiel).

Mannschafts-Springprüfung Klasse A: 1. „Unser Ziel Hooksiel“/Osnabrück (Kirsten Schuckmann; Carla Wichmann, Nina Wagner, Andreas Hein); 2. RUFV Hooksiel (Johanna Backhaus, Annette Jensen, Freya Heinen, Edda Backhaus) 

Landrat Ambrosy tritt 2026 nicht erneut zur Wahl an

Friesland/Wangerland (15. 9. 2025) – Frage an den politisch interessierten Leser: Wer war vor Amtsinhaber Sven Ambrosy hauptamtlicher Landrat im Landkreis Friesland? Ihnen fällt kein Name ein? Kein Wunder. Es gab keinen. Der 55-jährige Jurist ist der erste und bisher einzige, der das Amt des Verwaltungschefs und des ersten politischen Repräsentanten des Landkreises Friesland in sich vereint.

Sven Ambrosy

Zumindest vom Zeitpunkt her überraschend hat Ambrosy (Foto) heute angekündigt, im Herbst 2026 nicht erneut für das Amt kandidieren zu wollen. Die Entscheidung falle ihm schwer, schreibt der SPD-Politiker in einem Brief an die Bürger: „Aber manchmal muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss.“

Er werde bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 nicht mehr für das Amt des Landrates kandidiere. Damit endet die Amtszeit von Ambrosy nach gut 22 Jahren am 31. Oktober 2026. „Diese Entscheidung hat rein familiäre, sehr private Gründe, die es mir verbieten, neben dem anspruchsvollen und zeitintensiven Amt des Landrates auch einen intensiven einjährigen Wahlkampf so zu führen, wie man es von mir kennt und wie es mir eigen ist“, führt Ambrosy als Begründung für die Entscheidung aus, die er selbst vor wenigen Tagen noch für Ende des Jahres angekündigt hatte. 

Drei Mal direkt gewählt

Seit Mitte 2000 arbeitet Ambrosy beim Landkreis Friesland. Drei Mal (2003, 2011 und 2019) wurde er direkt von den Wählerinnen und Wähler zum Landrat und damit zum Hauptverwaltungsbeamten gewählt. Mit seiner ersten Wahl im Alter von nur 33 Jahren trat er als damals jüngster Landrat in Deutschland die Nachfolge von Karin-Evers Meyer (SPD), ehrenamtliche Landrätin und Landtagsabgeordnete, und Oberkreisdirektor Dr. Lothar Knippert als Verwaltungschef an. 

Seine Arbeit für das „schöne Friesland“ bezeichnet Ambrosy, der mit seiner Familie in Middoge (Wangerland) lebt, als „Ehre meines Lebens“. Vor 25 Jahren, so erinnert der Landrat, habe die Arbeitslosigkeit im Landkreis bei über 15 Prozent gelegen. Die Steuerkraft sei sehr niedrig, die sozialen Probleme vielfältig gewesen. Aus dem Tal herausgeführt habe den Landkreis ein kontinuierlich, überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum. Heute liege die Arbeitslosenquote nur noch knapp über 4 Prozent. Ein Erfolg, der den Menschen und Unternehmen in Friesland zuzuschreiben sei, sowie richtigen politischen Entscheidungen sowie Investitionen in Infrastruktur und Bildung, so Ambrosy, der persönliche einen maßgeblichen Anteil an diesem Kurs hatte. 

Zukunftspläne ungewiss

Der Landrat kündigt an, in den nächsten zwölf Monaten weiter so wichtige Projekte wie unter anderem die Schul- und Sporthallensanierungen, die Modernisierung der Friesland-Kliniken sowie die Planungen für eine Zentralklinik mit vorantreiben zu wollen. Zu seinen beruflichen Zukunftsplänen sagte Ambrosy nichts. Der 55-jährige Sozialdemokrat und bekennende „Kommunalo“ war mehrfach als Staatssekretär oder gar als Minister in Hannover gehandelt worden. Aktuell fungiert er unter anderem auch noch als Vorsteher des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) und als Vizepräsident des Deutschen Landkreistages (DLT).

Rat setzt Termin für die Wahl des Bürgermeisters fest

Wangerland (15. 9. 2025) – Der Rat der Gemeinde Wangerland will auf seiner Sitzung am Dienstag, 16. September, über den Verkauf der Rundinsel im Wangermeer entscheiden. In dem künstlich geschaffenen See bei Hohenkirchen sollen entweder Wohnungen und Ferienwohnungen oder aber eine Abenteuer-Landschaft geschaffen werden.

Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Rathaus in Hohenkirchen. Die Kommunalpolitiker werden zudem in der öffentlichen Sitzung über zwei Windparkprojekte beraten, die Investoren bei Haddien und bei Oldorf realisieren möchten. 

Ein weiteres Thema ist der Termin für die Bürgermeisterwahl. Der Beschlussvorschlag der Gemeindeverwaltung sieht vor, dass der erste Wahlgang am Tag der Kommunalwahl am 13. September 2026 stattfinden soll. Falls eine Stichwahl nötig werden sollte, würde die 14 Tage später stattfinden. Bislang haben mit Amtsinhaber Mario Szlezak (SPD) und Christian Fuchs (parteilos) zwei Bewerber ihren Hut in den Ring geworfen. Der nächste hauptamtliche Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.

Jede Menge Meeresmüll auf unbewohnter Insel Minsener Oog

Wilhelmshaven (15. 9. 2025) – Freiwillige haben wieder Meeresmüll auf Minsener Oog gesammelt: Bei der Gemeinschaftsaktion der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, der Naturschutz- und Forschungsgemeinschaft Mellumrat e.V., der Wattfahrer-Vereinigung Soltwaters e.V. und der Salzwasser Union – Verband der Seekajakfahrer e.V. sowie des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee kamen rund zehn Kubikmeter Unrat zusammen.

Wassersportler und Umweltschützen haben auf Minsener Oog rund zehn Kubikmeter Meeresmüll gesammelt. Foto: Mia Ruppaner

37 Segler und zehn Seekajak-Fahrer fuhren von Horumersiel, Varel und Cuxhaven aus mit sechs Segelbooten und zehn Seekajaks zur Südspitze der unbewohnten Insel Minsener Oog vor Schillig. Es wurde alles gesammelt, was nicht an den Strand gehört – vor allem Plastikteile, aber auch Glas und viele Netzreste aus der Fischerei.

Nach viereinhalb Stunden kamen durch die eifrigen Sammlerinnen und Sammler 16 Big Bags mit Meeresmüll zusammen. „Der engagierte Einsatz und die akribische Arbeit unserer vielen Freiwilligen haben der Aktion erneut zu einem großen Erfolg verholfen und den Strand von Minsener Oog von Meeresmüll befreit“, so Iris Bornhold, die Vorsitzende von Soltwaters.

Bis auf die Zwischenzone im Süden gehört Minsener Oog zur streng geschützten Ruhezone des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer. Dort sind von März bis Oktober die Naturschutzwarte des Mellumrates stationiert. Sie erfassen die Brutbestände der Vögel, informieren Besucher, die bei Wattwanderungen die Insel erreichen, über die ökologischen Besonderheiten des Schutzgebietes und schützen die Tiere vor Störungen.

Da die Insel sonst unbewohnt ist, wird der gesamte am Strand vorkommende Müll über Wind und Wellen auf die Insel verfrachtet. Dies führt eindrucksvoll vor Augen, wie auch von der Zivilisation entferntere Gebiete durch unseren Müll negativ beeinflusst werden. „Ich habe schon häufiger an Sammelaktionen teilgenommen und dennoch ist es immer wieder aufs Neue erschreckend, wie viel Müll man findet“, sagt Einsatzleiterin Dr. Thea Hamm von der Nationalparkverwaltung.

Allerdings sind Müllsammelaktionen sind wichtig, behandeln aber nur Symptome. Noch wichtiger sei es, so die Aktivisten, das Problem an der Wurzel zu bekämpfen und den Umgang mit Müll, insbesondere mit Plastik, grundlegend zu ändern. „Müll darf gar nicht erst in die Umwelt gelangen.“ Nur ein kleiner Teil des Meeresmülls, etwa 15 bis 20 Prozent, treibe an der Oberfläche und werde an Stränden angeschwemmt. Langfristig sammelt sich Müll am Meeresboden und schädigt dort auf lange Zeit Lebewesen und Habitate.

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