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Alle Beiträge zum Thema “Alter Hafen”

Wunschkonzert ohne Grenzen – und ohne Preisschilder

Von Gerd Abeldt

Hooksiel (29. 1. 2026) – Stellen wir uns vor, es ist Weihnachten. Der Weihnachtsmann kommt und fragt die Kinder: „Was wünscht Ihr euch? Ihr habt freie Auswahl. Macht euch keine Gedanken darüber, was das Geschenk kosten könnte. Wer weiß, vielleicht finden eure Eltern ja jemanden mit viel Geld …“. Wie groß ist da wohl die Wahrscheinlichkeit, dass die Wünsche dem Geldbeutel der Eltern entsprechen? 

Thomas Leimkühler vom Seebadeverein moderierte die Iden-Suche für das ehemalige Feuerwehrgelände am Alten Hafen. Foto: hol

An einen solchen Festakt erinnerte die Erhebung eines Stimmungsbildes zur Zukunft des Areals des ehemaligen Feuerwehrhauses am Alten Hafen beim Hooksieler Seebadeverein. Thomas Leimkühler als Moderator des sechsten „Gäste- und Bürgersnak“ forderte die rund 80 Anwesenden auf, Ideen zu entwickeln, wie der Dorfkern an dieser Stelle attraktiver werden könnte. Schließlich habe Bürgermeister Mario Szlezak, der als Zuhörer im Gästehaus saß, auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde dazu aufgefordert, das Thema ganz neu zu denken. 

Hotelprojekt gescheitert

Bekanntlich war im alten Jahr das Planungsbüro, das für das Filetgrundstück ein Hotel entworfen hatte, mit dem Versuch gescheitert, dafür einen Investor zu finden. Also: Alles zurück auf Null. Zurück zur Frage, die gerade im aufziehenden Kommunalwahlkampf an Bedeutung gewinnt: „Was wollen die Hooksieler eigentlich?“

Leimkühler nannte den Vereinsmitgliedern einige Rahmenbedingungen: Das Ensemble mit den benachbarten Packhäusern steht unter Denkmalschutz. Die Hafenmauer schützt vor Hochwasser. Der Hafenplatz sollte als Fest- und Dorfplatz erhalten bleiben. Das öffentliche WC ist wichtig, auch für Segler. 

Markthalle oder Geschäftspassage

Die Forderung des Grundeigentümers, der Gemeinde Wangerland, der für das Grundstück 420.000 Euro haben möchte, kam nicht zur Sprache. Geld spiele erstmal keine Rolle. Vielleicht gibt es ja Fördertöpfe, von denen bislang noch niemand etwas weiß …

Also Feuer frei für das Ideen-Feuerwerk. In kleinen Gruppen entwickelten die Besucher des „Gäste- und Bürgersnaks“ Vorschläge, für die im Nachgang Stimmen abgegeben werden konnten. Die Favoriten: Eine Markthalle oder Passage mit kleinen Geschäften und einem Café. Und das „Projekt-Rothert“.

Bauplan für Alten Hafen
So sahen die Pläne aus, die Bauunternehmer Bodo Rothert 2022 für den Alten Hafen erarbeitet hatte. Archiv-Foto: hol

Bodo Rothert, Bauunternehmer mit familiären Wurzeln in Hooksiel, hatte 2022 die Idee entwickelt, zwischen Lange Straße und Hafen ein zum Hafen geöffnetes Restaurant mit einigen Hotel-Zimmern in die vorhandene Bebauung am Hafen einzubetten. Nachdem bis 2024 die Gemeinde daran kein Interesse gezeigt hatte, verabschiedete Rothert sich von dem Projekt, nahm nicht mehr an dem offiziellen Interessen-Bekundungsverfahren teil und baute stattdessen unter anderem an der Nee Straat ein Mehrfamilienhaus.

Gegen Ferienwohnungen und Appartements

Einzelne Bürger wünschten sich ein Kulturzentrum oder eine kleine Tourist-Info. Für einen klassischen Hotelbau können sich offenbar nur wenige begeistern. Gar keine Befürworter gab es im Kreise der Seebadevereins-Mitglieder für Ferienwohnungen oder eine Health-Care-Appartementanlage.

Entsprechende Pläne hatte die Bremer Specht-Gruppe im Interessen-Bekundungsverfahren präsentiert. Die Hooksieler halten davon – zumindest für das Hafengrundstück – offenbar wenig. Bleibt abzuwarten, wieviel dem Gemeinderat das Stimmungsbild im Ort tatsächlich wert ist. Die Specht-Gruppe jedenfalls war bereit, den geforderten Preis für das Grundstück zu zahlen.

Die Hoffnung: Es sollte nicht bis zum nächsten Weihnachtsfest dauern, bis die Hooksieler wissen, über welches Geschenk sie sich freuen dürfen. Wer es bezahlt und wer es wie betreiben möchte. Andernfalls könnte es schon vorher die Bescherung geben. Bei der Kommunalwahl.

Skiterrassen
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Neuerliche Debatte über ehemaliges Feuerwehrareal

Hooksiel (21. 1. 2026) – Der Seebadeverein Hooksiel setzt im neuen Jahr seine Gesprächsreihe „Gäste- und Bürgersnak“ fort. Am Dienstag, 27. Januar, wird ab 18 Uhr im Gästehaus Hooksiel die Zukunft des ehemalige Feuerwehrareals zwischen Alter Hafen und Lange Straße im Fokus stehen. Ein weiteres Thema ist die geplante Sicherung des Hooksieler Badestrandes.

In der für jedermann öffentlichen Veranstaltungsreihe sollen aktuelle Themen aus Hooksiel und dem Wangerland besprochen, Informationen ausgetauscht und Lösungsansätze gesucht werden. Für das Areal am Alten Hafen sind neue Ideen gefragt, weil der geplante Hotelbau offenbar geplatzt ist. Zumindest aus Sicht der Gemeinde Wangerland, die das Grundstück verkaufen möchte. Dem Planungsbüro war es nicht gelungen, einen Investor für einen Hotelbau zu finden. 

Fischer: Hooksieler in Entscheidung über Alten Hafen einbinden

Hooksiel (17. 12. 2025) – Der CDU-Bürgermeisterkandidat, Thies Fischer, fordert die Gemeinde Wangerland auf, die Vermarktung des ehemaligen Feuerwehrgeländes am Alten Hafen von Hooksiel nicht über Knie zu brechen. „Bevor wir erneut Gespräche mit Investoren führen oder neue Planungen vorantreiben, müssen wir zuerst mit den Hooksielerinnen und Hooksielern sprechen“, so Fischer. Es sei schon im Rahmen des Interessenbekundungs-Verfahren vor einem guten Jahr nicht ausreichend nachgefragt worden, was sich der Ort an dieser zentralen und prägenden Stelle eigentlich wünscht. „und genau das war ein Fehler.“ 

Feuerwehrareal hinter der Hafenmauer
Blick vom Alen Hafen auf das ehemalige Feuerwehrareal an der Lange Straße, für das die Gemeinde einen Investor sucht. Archiv-Foto: hol

Nachdem das Planungsbüro Moß und Kumbrink Anfang des Jahres den Zuschlag für das Grundstück erhalten hatte, ist das geplante Hotelprojekt ins Stocken geraten. Bislang konnte kein Investor oder Betreiber für das Vorhaben gefunden werden. Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde hat daher beschlossen, die Gespräche mit dem Planungsbüro zu beenden und die aktive Vermarktung des Grundstücks wieder aufzunehmen.

Hotel-Projekt vorerst gescheitert

Ein neues Interessenbekundungs-Verfahren soll dabei nach den Worten von Fischer zunächst nicht gestartet werden. Stattdessen wolle die Gemeinde erneut auf die Interessenten aus dem ersten Verfahren zugehen. Aussichtsreicher Mitbewerber damals war en Projekt, dass den Bau einer Anlage mit „Health-Care-Appartements“ vorsah, in denen Menschen mit Beeinträchtigungen Urlaub machen können.

Dass das Hotel-Projekt gescheitert sei, sei für die kurzfristige Entwicklung des Grundstücks „sehr bedauerlich“, so Fischer. Das Scheitern könne aber auch als Chance begriffen werden, die Menschen in Hooksiel in den Entscheidungs- und Abwägungsprozess besser einzubinden.

Stimmen der Hooksieler hören

„Gerade bei Grundstücken von solcher Bedeutung für das Ortsbild dürfen die Stimmen Hooksiels nicht eine Randnotiz bleiben“, betont der CDU-Politiker. „Wenn wir Akzeptanz wollen, müssen wir das Dorf aktiv in den Gestaltungsprozess einbinden und nicht erst dann informieren, wenn bereits ausgeschrieben ist und die ersten Angebote vorliegen.“ 

Fischer (Foto) warnt davor, nun überhastet erneut auf Investoren zuzugehen: „Jetzt ist nicht die Zeit, das Grundstück schnell an den nächsten Interessenten zu vergeben. Jetzt ist die Zeit, die Fehler des ersten Verfahrens aufzuarbeiten und es besser zu machen.“

Hooksiel verfüge über sehr engagierte und sachkundige Vereine. Diese Expertise müsse vor das Ortsbild prägenden Entscheidungen zwingend gehört werden.  Der Vorschlag von Fischer zum weiteren Vorgehen: „Auf Grundlage einer offenen Veranstaltung der Gemeinde mit den Hooksielerinnen und Hooksielern muss entschieden werden, ob und in welcher Form ein neues Interessenbekundungs-Verfahren sinnvoll ist und welche Wünsche und Aspekte bei der Planung mit einbezogen werden sollten“. 

Leuchtfeuer Horumersiel
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Traditionsschiffe bereichern den Alten Hafen von Hooksiel

Hooksiel (6. 11. 2025) – Die Schleuse in Harlesiel wird komplett saniert. Neue Schleusenwände, neue Schleusentore, neuer Steuerstand. Ein Großprojekt, das erst im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein wird. Bis dahin ist kein Schiffsverkehr zwischen dem Binnenhafen und dem Außenhafen möglich. 

Das tut Hooksiel gut. Der Alte Hafen ist mit zahlreichen Schiffen belegt. Zu den historischen Schiffen, die von Carolinensiel nach Hooksiel verlegt worden sind, gehört die Talk „Fortuna“ (am Kai), die 1898 gebaut wurde . Foto: hol

Betroffen von dem Projekt ist auch der Museumshafen Carolinensiel. Nutznießer: Der Alte Hafen von Hooksiel. Denn nicht alle Eigner der historischen Schiffe wollten die Schleusensanierung in dem ehemaligen ostfriesischen Handelshafen abwarten. Drei von ihnen haben ihren Liegeplatz nach Hooksiel verlegt. Dort bereichern sie das maritime Ambiente im Herzen von Hooksiel.

Einziger Ewer mit Holzboden

„Wir kommen jedes Wochenende nach Hooksiel und verbringen Zeit auf unserem Schiff“, sagt Olli Hampel aus Bremen. „Wir fühlen uns schon jetzt sehr wohl hier.“ In Carolinensiel habe man zeitweise unter einer Art „Über-Tourismus“ gelitten. „Wenn Menschen fast aufs Boot klettern, um ein Foto zu machen, dann ist das schon gewöhnungsbedürftig.“

Hampel ist Eigner des Ewers „Hans von Wilster“. Das 1899 auf der Fack-Werft an der Stör in Itzehoe gebaute Schiff ist ein Frachtsegler mit bauchigem Rumpf und flachem Boden. Schiffe dieses Typs befuhren früher Elbe und Weser. Die 26 Meter lange „Hans“ ist der einzige noch existierende Ewer mit einem Eichenboden.

„Tolles Bild im Hafen“

Der Eigner hat sein Schiff auf der Südseite des Alten Hafens festgemacht. Gleich daneben liegt die Tjalk „Kramputz“ (Baujahr unbekannt), die ebenfalls aus Carolinensiel gekommen ist. Drittes Schmuckstück auf der Südseite ist das Plattbootschiff „Wilmke“. Das 1981 in Holland gebaute Segelschiff mit seinen ausklappbaren Seitenschwertern gehört Holger Engelbrecht aus Grafschaft. Die „Wilmke“ liegt schon länger in Hooksiel und war so manche Wochen das einzige Schiff mit Liegeplatz im Hafen. Engelbrecht freut sich über seine neuen Nachbarn. „Das ist doch jetzt wirklich ein tolles Bild im Hafen.“

Als weiterer Gastlieger aus Carolinensiel hat auf der Nordseite nahe des Hotels Packhaus die stählerne Tjalk „Fortuna“ festgemacht, die 1898 in Vierverlaten von Stapel gelaufen ist. Die Tjalk ist der in den Niederlanden am weitesten verbreite Binnenschiff-Typ. Ein Merkmal: Der Kajütenaufbau (Roof), der Wohnort des Schippers, liegt direkt hinter den Ladeluken.

Schönes Bild im Alten Hafen. An der Südseite liegen jetzt drei Traditionssegler. Von links: Der Ewer „Hans von Wilster“, die Tjalk „Kramputz“ und das Plattbootschiff „Wilmke“. Foto: Reinhold Harms

Auf Hooksiel als Ausweichhafen sind die Eigner der Gastschiffe durch ein Flugblatt aufmerksam geworden, mit dem die Wangerland Touristik GmbH (WTG) einst auf der „Wattensail“ in Carolinensiel für den historischen Hafen geworben hat. Die Zuständigkeit für die Schleusungen und Liegeplätze in der Marina Hooksiel und im Alten Hafen liegt bei der WTG. 

Kostenlose Liegeplätze

Der Lockruf aus Hooksiel wurde damals mit dem Argument unterfüttert, dass die Schleusungen und auch die Liegeplätze für historische Schiffe kostenlos seien. Das Ziel: Das Ortsbild von Hooksiel gerade für Urlauber und Tagesgäste noch attraktiver zu machen. 

Fraglich war in den vergangenen Tagen, ob die WTG dieses Angebot auch in Zeiten der Insolvenz aufrecht erhalten kann. Gegenüber „Hooksiel-Life“ gab das Unternehmen jetzt Entwarnung: „Es ist korrekt, dass Traditionssegler derzeit sowohl kostenlos schleusen als auch einen kostenfreien Liegeplatz erhalten.“

Eine gute Nachricht für Hooksiel und für die Schipper, die zum Teil bereits überlegen, ihre Schiffe dauerhaft in Hooksiel liegen zu lassen. Allerdings seien, so die WTG, derzeit  alle verfügbaren Liegeplätze für Traditionssegler belegt, so dass zurzeit keine weiteren historischen Schiffe aufgenommen werden können.

Blubber-Effekt durch Sauerstoff

Hooksiel (5. 5. 2025) – Einsatz für Jörg Nöchel. Der Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel wurde am Sonntag gegen 13 Uhr zum Alten Hafen in Hooksiel gerufen. Die Lage: Eine unklare Blasenbildung an der Wasseroberfläche und ein leichter Geruch nach faulen Eiern.

Vor Ort angekommen, stellte auch Nöchel den Geruch von Schwefelwasserstoff fest. Dennoch konnte er schnell Entwarnung geben. Ursache für das Blubbern an der Wasseroberfläche war offenbar die Belebungsanlage, mit der Niedersachsen Ports als Hafeneigentümer Sauerstoff in das Hafenbecken einträgt, um ein Umkippen des stehenden Gewässers zu verhindern und somit Fischen und Mikroorganismen das Überleben zu ermöglichen und die Geruchsbildung einzudämmen.

Der Sauerstoff wird über auf dem Grund liegende Schläuche in den Hafen eingetragen. Die aufsteigenden Blasen sorgen an der Oberfläche für den Blubbereffekt. Nöchel: „Eigentlich war also alles okay. Eine zusätzliche Einsatztätigkeit war für uns nicht notwendig.“

Maibaum schmückt den Alten Hafen

Hunderte Schaulustige verfolgten, wie Feuerwehrleute der Maibaum am Alten Hafen von Hooksiel „pflanzten“. Foto: hol

Hooksiel (1. 5. 2025) – Besser hätten die Rahmenbedingungen für das Traditionsfest nicht sein können. Bei herrlichen Wetter begleiteten am Mittwochnachmittag Hunderte gut gelaunter Menschen den Maibaum-Umzug vom ZOB an der Friesenstraße zum Alten Hafen. Darunter zahlreiche Familien mit Kindern. Angeführt wurde der Tross vom Spielmannszug Varel-Langendamm, abgesichert von der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel. Mittendrin der Baum.

Mit Hilfe der Feuerwehr und einem Kran der Hooksieler Firma Langenhorst wurde der bunt geschmückte Maibaum dann am Alten Hafen in seine Verankerung eingelassen. Kindergarten-Kinder sangen dazu Lieder, Hexen aus dem „Gruseleum“ vor Ort tanzten zusammen mit Kindern den Frühling herbei. Offenkundig mit Erfolg. 

Die Organisation der unter dem Dach der Dorfgemeinschaft stattfindenden Veranstaltung lag in diesem Jahr in den Händen der Initiative „Weil wir Hooksieler sind“ (WWHS). Die jungen Leute schenkten Bier und andere Erfrischungsgetränke aus, schminkten Kinder und brieten mit ihnen über einer Feuertonne Stockbrot. Die Arbeitsgruppe Hooksiel stillte mit Bratwürsten den Hunger der zahlreichen Besucher, die sich bis in den frühen Abend am Hafen aufhielten.

Für die Aktive von WWHS war dann allerdings noch lange nicht Schluss. Dis bewachten nach alter Tradition den Maibaum bis zum Sonnenaufgang heute früh. Nur wenn die Hand eines Bewachers den Baum berührt, kann er von auswärtigen Maibaum-Jägern nicht gestohlen werden.

Nach Fehler von Ratsherrn: CDU befürchtet Imageschaden für Gemeinde

Hooksiel (20. 2. 2025) – Die CDU Wangerland macht sich Sorgen um das Image der Gemeinde bei potenziellen Investoren. Das könnte nach Ansicht der Christdemokraten durch das Fehlverhalten eines SPD-Ratsherrn im Rahmen der Suche nach einen Investor für das ehemalige Feuerwehrgelände am Alten Hafen in Hooksiel Schaden genommen haben.

„Wir alle sind Menschen und Menschen machen Fehler“, so Thies Fischer, Vorsitzender der CDU-Wangerland. „Es gibt aber Fehler, die einem Ratsherrn nicht passieren dürfen. Passieren sie doch, so steht man in der jeweiligen Ausschusssitzung auf, steht zu seinem Fehlverhalten und entschuldigt sich zumindest öffentlich dafür.“

Gelegenheit dafür hätte der Hooksieler Ratsherr Holger Ulfers auf der Sitzung des Ratsausschusses für Gemeindeentwicklung im Gästehaus gehabt. In der Sitzung hatte die Planungsgesellschaft „Moss & Kumbrink“ ihren Plan für den Bau eines Vier-Sterne-Hotels vorgestellt. Eigentlich hätte als zweiter Bewerber die Bremer „Specht-Gruppe“ ihr Konzept für eine Health-Care-Appartementanlage präsentieren sollen. 

Telefonnummern vertauscht

Die „Specht-Gruppe“ hatte ihr Angebot aber kurz vor der Sitzung nach einen voran gegangenen Telefonat mit dem SPD-Kommunalpolitiker zurückgezogen. Wie Ulfers einräumt, hatte er die Telefonnummern der beiden Bewerber vertauscht und – im Glauben, er spreche mit dem Büro „Moss & Kumbrink“ – gegenüber Sprecht-Geschäftsführer Heinz Beekmann Unterstützung für das Hotelprojekt signalisiert. Ob nur seine persönliche, die seiner Fraktion oder gar die des gesamten Rates, darüber gehen die Darstellung auseinander. In einem Zeitungsinterview hatte Ulfers seinen Fehler eingeräumt, aber beteuert, nur für sich selbst gesprochen zu haben.

„Bei uns bleiben nach diesem ganzen Schauspiel viele Fragen offen“, so CDU-Vorsitzender Fischer. „Wieso nimmt ein einzelner Ratsherr ohne ausdrücklichen Auftrag des Gemeinderats mit potenziellen Investoren Kontakt auf? Warum suggeriert dieser Ratsherr im Namen einer Mehrheit des Gemeinderats zu sprechen? Welche Auswirkungen hat das für den Investitionsstandort Wangerland?“

Die Auswirkungen auf die Gemeinde seien noch nicht abschätzbar. „Es droht aber ein großer Imageschaden für die Gemeinde und es sind langfristig negative wirtschaftliche Auswirkungen möglich“, so Andy Strümpel, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Wangerland. „Solche Fehler und diese Handlungsweise hat einen Abschreckungscharakter für Investoren und lässt unsere Gemeinde in keinem guten Licht stehen.“

Dankbar für Offenheit des HHG

Die öffentliche Positionierung des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) Hooksiel für einen Hotelbau halten die CDU-Vertreter hingegen für in Ordnung. Fischer: „Diese Rückmeldungen aus den örtlichen Vereinen haben für uns bei der Entscheidungsfindung eine große Bedeutung und werden auch regelmäßig in persönlichen Gesprächen mit den örtlichen Vereinen von uns eingefordert. Daher sind wir erstmal dem Verein für seine Offenheit dankbar. Die Veröffentlichung dieser Stellungnahme hat sicherlich bei den Investoren der Specht-Gruppe für Unmut gesorgt, wird aber nur der Tropfen gewesen sein, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.“ 

Der Ausschuss hatte sich für das noch verbliebene Projekt der Planungsgesellschaft „Moss & Kumbrink“ ausgesprochen. Das solle positiv begleitet werden. „Verbliebene Fragen nach Investoren, Betreiber und Bauzeit hoffen wir nun, in den kommenden Sitzungen klären zu können“, so die CDU-Vertreter. Fischer: „Es geht darum, für das Dorf Hooksiel die beste Lösung für das Grundstück am Alten Hafen zu finden.“ 

Nach Fauxpas im Vorfeld: Ausschuss steht hinter Plänen für Vier-Sterne-Hotel

Entwurf eines Hotels für Hooksiel
So könnte aus Sicht der Planer des Büros „Moos & Krumbrink“ ein Vier-Stenre-Hotel aussehen, das am Alten Hafen im Ortskern von Hooksiel gebaut werden soll. Foto: hol

Hooksiel (12. 2. 2025) – Die Gemeinde Wangerland soll den Bau eines Vier-Sterne-Hotels auf dem ehemaligen Feuerwehrareal am Alten Hafen unterstützten und die Planung dafür vorantreiben. Das empfahl der Ausschuss für Gemeindeentwicklung am Dienstag Abend in seiner Sitzung im Gästehaus Hooksiel dem Rat. Zuvor hatten Vertreter der Planungsgesellschaft „Moss & Krumbrink“ den Politikern und rund Hundert Interessierten ihre bereits leicht überarbeiteten Pläne vorgestellt. 

Telefonnummern vertauscht

Die Specht-Gruppe als zweite Bewerberin für den Kauf des Hafen-Grundstückes hatte auf die Präsentation ihres Health-Care-Appartement-Komplexes verzichtet. Ein Grund dafür war offenbar ein Fauxpas, der dem Hooksieler Ratsherrn Holger Ulfers, Sprecher der SPD-Fraktion, im Vorfeld unterlaufen ist. Ulfers hatte nach eigenem Bekunden beide potenziellen Investoren im Vorfeld der Sitzung anrufen wollen. Dabei habe er die Telefonnummern verwechselt. Im Glauben, er spreche mit den Hotel-Planern, hat er dann wohl gegenüber dem verantwortlichen Specht-Manager durchblicken lassen, dass er und Teile des Rates das Hotel-Projekt favorisieren ….

Michael Moos und Architekt Kröhnhoff
Michael Moos (links) und Norbert H. Kröhnhoff haben anhand eines Modells simuliert, wie sich das Hotel ins vorhandene Gebäudeensemble einfügen würde. Die Höhe des Neubaus haben sie an die benachbarten Packhäuser angepasst. Foto: hol

„Schade, dass wir dadurch nur noch einen Bewerber haben“, bedauerte Bürgermeister Mario Szlezak. Der Vorfall sei kein gutes Signal an Investoren, die etwas im Wangerland bewegen wollen. Inzwischen habe man sich bei der Specht-Gruppe entschuldigt und dabei auch signalisiert, dass ein Appartement-Komplex für Menschen mit Beeinträchtigungen in Hooksiel oder in anderen Orten im Wangerland sehr wohl gewünscht sei.

Der Ausschuss stimmte mit vier Stimmen für die Hotelplanung. Drei Ratsmitglieder, darunter die Sprecherin de Gruppe Gemeinsam fürs Wangerland (GfW), Alice Brandenburg-Binek (CDU), enthielten sich. Ein Grund dafür: Es gibt derzeit noch keinen Investor für das geplante Hotel.

Pläne erst im Vorentwurf-Stadium

Für das Planungsbüro versicherten Michael Moos und Architekt Norbert H. Kröhnhoff, mit vier potenziellen Investoren für das zehn bis zwölf Millionen Euro teure Projekt in Kontakt zu stehen. Konkrete Gespräche werde man nach dem Zuschlag von der Gemeinde führen. Die Projektplanung, so Moos, sei ja ohnehin erst im Stadium eines Vorentwurfs. 

Es gebe noch ein Reihe von offenen Fragen etwa zum Denkmalschutz, zur Sicherung der 2. Deichlinie, zur Gründung und zu den Baustoffen, die noch in Gesprächen mit den zuständigen Behörden geklärt werden müssten – und offenbar auch geklärt werden können, wie Andre Tönjes von der Denkmalschutzbehörde beim Landkreis Friesland und Wangerlands Bauamtsleiter Torsten Meuer versicherten.

Der Rat der Gemeinde soll im März grundsätzlich über den Verkauf des Grundstückes an „Moos & Krumbrink“ entscheiden. Danach soll ein vorhabenbezogener Bebauungsplan für das 1000 Quadratmeter große Hafen-Grundstück erarbeitet werden. Daran wären Träger öffentlicher Belange ebenso beteiligt wie die Öffentlichkeit. Ergänzt werden soll der B-Plan um einen städtebaulichen Vertrag, in dem Detailfragen geregelt werden können – wie etwa das Nebeneinander von Hotel und Volksfesten, die in Hooksiel traditionell auf dem Hafenplatz gefeiert werden.

Wohnungen für Hotel-Mitarbeiter

Moos und Kröhnhoff signalisierten, dass man durchaus bereit sei, auf Wünsche einzugehen. Nicht verhandelbar sei allerdings die Größe des Hotels mit mindestens 60 Zimmern. „Darunter gilt ein Hotel nicht als wirtschaftlich.“ Ein weiterer Knackpunkt: Unterkünfte für die Beschäftigten. Hier haben die Planer ein Grundstück auf der gegenüber liegenden Seite der Lange Straße im Blick. Die ehemalige Gaststätte „Lütt un Lütt“ soll abgerissen werden und dafür ein Komplex mit bezahlbaren Wohnungen für Hotel-Mitarbeiter entstehen.

Seit der ersten Präsentation im Herbst haben die Planer ihren Entwurf nachgebessert. Wie Kröhnhoff ausführte, wird das fünfgeschossige Gebäude etwa zwei Meter niedriger. Mit einer Firsthöhe von 14,40 Meter und einer Knickhöhe von 12 Metern liege man jetzt inetwa bei der Höhe der benachbarten Packhäuser. Erreicht wurde die „Absenkung“ durch eine geplante Teilöffnung der Hafenmauer. Dadurch liegt das Gebäude nur noch 0,5 Meter über dem Straßenniveau. Ein Vorteil: Das im Erdgeschoss geplante Café samt Außenterrasse wäre auch vom Alten Hafen aus über ein paar Stufen zu betreten. Inwieweit die Mauer für den Denkmalschutz und für die Deichsicherheit ersetzbar ist, muss noch abschließend geklärt werden. 

Für Region typische Baustoffe

Unverzichtbar seien die im Tiefgeschoss vorgesehenen 22 Parkplätze für Hotelgäste. Entbehrlich hingegen ist auf jeden Fall ein von den Planern als Anbau vorgesehener Kiosk. Wünschenswert seien öffentliche Toiletten sowie Duschen für Segler, unterstrichen die Gemeindevertreter. 

Die Planer setzten in ihrem Entwurf für das optisch dreigeteilte Gebäude auf für Norddeutschland typische Baustoffe. Backstein für die Fassaden, Kupfer fürs Dach. Hinzu kommen maritime Elemente sowie kleine Balkone, die an Ladekran-Luken von Packhäuser erinnern sollen. Ob ein gewünschter Fahnenmast auf dem Hafenplatz den dort stattfindenden Festen im Weg steht, müsse sich zeigen. Die dortigen Parkplätze müssten aber auf jeden Fall weichen.

Wie Andre Tönjes beteuerte, werde der Denkmalschutz nicht in jedem Fall auf die Hafenmauer bestehen. Wichtiger sei der Gesamteindruck des Ensembles auf diesem für Hooksiel sehr wichtigem Platz. Dafür gebe es noch einigen Gesprächsbedarf. 

Weichen für Hooksiel schon gestellt? 4-Sterne-Hotel oder Health-Care-Gebäude

Hooksiel (4. 2. 2025) – Der geplante Verkauf des ehemaligen Feuerwehr-Grundstückes am Alten Hafen in Hooksiel kommt n die entscheidende Phase. Wie die Gemeinde Wangerland heute mitteilt, sollen in der nächsten Woche die vorliegenden „Konzepte zum Verkauf des Grundstückes der ehemaligen Feuerwehr in Hooksiel“ in einem öffentlich tagenden Ausschuss vorgestellt und beraten werden.

Dabei ist offenbar bereits eine Vorentscheidung gefallen. Wie Bürgermeister Mario Szlezak auf Anfrage von „Hooksiel-life“ sagte, werden vor dem Ausschuss lediglich die Pläne für den Bau eines Vier-Sterne-Hotels sowie für ein so genanntes „Health-Care-Gebäude“ präsentiert werden. „Der Ausschuss soll für eines der beiden Projekte eine Empfehlung abgeben, so dass wir danach entscheiden können.“

Modell von Hotel
Architekt Norbert H. Kröhnhoff präsentiere im September im Gästehaus von Hooksiel die Pläne für den Bau eines Vier-Sterne-Hotels am Alten Hafen von Hooksiel. Archiv-Foto: hol

Der Ausschuss des Gemeinderates für Gemeideentwicklung und Sanierung tagt am Dienstag, 11. Februar, ab 19 Uhr im Gästehaus in Hooksiel. ie Sitzung wird auch live auf dem Voutube-Kanal der Gemeinde übertragen. Der Bürgermeister hatte auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde Wangerland angekündigt, dass über den Verkauf des Grundstückes möglichst im ersten Quartal dieses Jahres entschieden werden soll.

Im vergangenen Jahr hatten im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens fünf Bewerber ihre Pläne vorgestellt. Zwischenzeitlich soll es mit den möglichen Investoren mehrere Gespräche gegeben haben. Die finanziell stark unter Druck stehende Gemeinde verspricht sich von Verkauf des Filetstücks im Herzen von Hooksiel Einnahmen in Höhe von 420.000 Euro. 

Michael Moos und der Architekt Norbert H. Kröhnhoff hatten im September Pläne für ein Vier-Sterne-Hotel mit bis zu 60 Einzel- und Doppelzimmern sowie einigen Suiten vorgestellt. Geplante Investitionssumme: Rund zehn Millionen Euro. Die Bremer Specht-Gruppe plant hingegen ein „Health-Care-Gebäude“ mit 15 Appartement-Wohnungen vor, in denen vornehmlich Familien mit sehr betagten oder anderweitig beeinträchtigten Angehörigen Urlaub machen sollen. Das Unternehmen setzt Baukosten von rund 5,5 Millionen Euro an. 

Hooksieler Investor will Bürger in Gestaltung des Alten Hafens einbinden

Projekt Alter Hafen
Mehr Leben am Alten Hafen. So wollte ein Teilnehme eines Architektenwettbewerbs im Jahr 2016 das Areal umgestalten. Die Nejalu GmbH möchte einen neuerlichen Ideenwettbewerb ausloben.

Hooksiel (13. 7. 2024) – Am Montag läuft die Frist für das Interessenbekundungsverfahren für das ehemalige Feuerwehr-Grundstück am Alten Hafen ab. Mit der Nojalu GmbH hat auch ein Hooksieler Unternehmen ein Angebot bei der Gemeinde Wangerland abgegeben. Dahinter steht Tobias Geisen, der sich unter anderem auch als Sprecher des Arbeitskreises „Hooksmeer 2.0“ engagiert.

Für Geisen ist der Alte Hafen das vielleicht wichtigste Areal am Hooksmeer. Das Feuerwehr-Grundstück spielt dabei eine zentrale Rolle. „Durch die Möglichkeit der Gesamtumgestaltung bietet sich die Chance, ein weit über das Wangerland hinaus ausstrahlendes Ensemble zu schaffen.“

Preisangebot unter Erwartung

Die Hooksieler Feuerwehr ist bekanntlich im Mai in einen Neubau am Hohe Weg umgezogen. Das bisherige Feuerwehrhaus, bestehend aus einem Wohnhaus, einer Halle und einem rund 1000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Lange Straße und Alter Hafen gehört der Gemeinde, die es gern an einen Investor verkaufen möchte. Preisvorstellung: 420.000 Euro. Bürgermeister Mario Szlezak hatte allerdings bereits betont, dass das Grundstück nicht zwingend an den Meistbietenden verkauft werden wird.

Die Preisvorstellung hält Geisen ohnehin für überhöht. Er verweist auf den Bodenrichtwert, der bei 130 Euro je Quadratmeter liegt. Von der sich daraus ergebenden Summe müssten noch die Abbruchkosten für die vorhandenen Gebäude abgezogen werden. Im Ergebnis bietet die Nojalu GmbH 70.000 Euro.

Alter Hafen Hooksiel
Die Südseite des Hafens könnte durch eine Steganlage aufgewertet werden. Foto: hol

Der Arbeitskreis „Hooksmeer 2.0“ will bekanntlich die touristische Anziehungskraft des Hooksmeeres mit Hilfe von Mitteln aus dem Kohlestrukturfonds aufwerten. Zu dem Projekt gehört unter anderem der Bau eines Terminalhauses am Außenhafen und der Betrieb einer Solarfähre auf dem Binnengewässer. Ein wichtiger Baustein soll zudem die Aufwertung des Alten Hafens werden.

Öffentliche Nutzung im Erdgeschoss

Für den Außenbereich sieht das jetzt bei der Gemeinde eingereichte Konzept unter anderem einen kinderwagen- und rollstuhlgerechten Bodenbelag, den Ausbau des Übergangs von der Nord- zur Südseite, eine Steganlage auf der Südseite des Hafen sowie die Sanierung der Kaimauer und den Bau einer neuer Toilettenanlage vor. Auf dem Feuerwehr-Areal soll ein Gebäude entstehen, das im Erdgeschoss eine öffentliche Nutzung hat.

Geisen könnte sich ein Restaurant vorstellen, ein Café oder ein Fischlokal. Denkbar seien auch Ausstellungs- oder Informationsräume. Vielleicht ein „Wasserstoff-Museum“, sagt Geisen mit Blick auf die Energieprojekte im benachbarten Wilhelmshaven. Wünschenswert wäre im Erdgeschoss auf jeden Fall ein Durchgang mit Außenrestaurant in Richtung Alter Hafen. Im Obergeschoss wäre zum Beispiel Platz für Hotelbetten, die vom Nachbarhotel mit bewirtschaftet werden könnten.

Feuerwehrareal hinter der Hafenmauer
Der Alte Hafen heute: Die Rückseite des Feuerwehr-Areals ist wenig attraktiv. Foto: hol

Geisen sieht die Nojalu GmbH als Projektentwicklerin mit dem Ziel, Mehrwert für Hooksiel zu schaffen. Ziele seien die Ansiedlung von Unternehmen, die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Steigerung der touristischen Attraktivität durch ein wetterunabhängiges Angebot und letztlich auch erhöhte Gewerbesteuereinnahmen für die Gemeinde. Die konkrete Ausgestaltung des Areals soll im Rahmen eines Architektenwettbewerbs unter Einbeziehung aller relevanter Gruppen in Hooksiel und dem Wangerland entwickelt werden. 

Finanzierung mit Kohle-Fördermitteln

Bei der Finanzierung der Infrastruktur-Investitionen setzt Geisen auf den Kohlestrukturfonds. Der Fonds unterstützt Projekte mit bis zu 90 Prozent der Kosten, die die durch den Ausstieg aus der Kohleverstromung entstehende Wertschöpfungsverluste in der Region ausgleichen können.

Dem Vernehmen nach werden im Rahmen der Interessenbekundung mehrere Vorschläge bei der Gemeinde eingehen. Die Angebote sollen zunächst in den politischen Gremien beraten und dann öffentlich vorgestellt werden. Viele positive Reaktionen im Ort hatte es zuletzt auf eine Projektidee des Bauunternehmers Bodo Rothert gegeben. Ob Rothert selbst sich an der Interessenbekundung beteiligt, bleibt abzuwarten.