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Alle Beiträge zum Thema “Polizei”

Vater soll Sohn verprügelt haben

Wangerland/Schillig (29. 3. 2024) – Ein Mann soll am Gründonnerstag gegen 10.30 Uhr auf dem Spielplatz vor dem neuen Bäckereigebäude auf dem Campingplatz Schillig seinen etwa sechsjährigen Sohn geschlagen und getreten haben. Zeugen dieser gefährlichen Körperverletzung alarmierten die Polizei, die jetzt nach den Beteiligten sucht. 

Nach Darstellung der Zeugen sei das Klatschen der Schläge selbst aus einiger Entfernung noch zu hören gewesen. Als der Junge dann am Boden lag, habe der Vater weiter geschlagen und ihn mit beschuhten Füßen in den Rücken getreten. Erst als Passanten sich eingemischt hätten, habe der Mann von dem Kind abgelassen und sich mit seiner Familie entfernt. 

Der Mann soll etwa 45 Jahre alt, circa 1,85 Meter groß sein und eine korpulente Figur sowie kurze Haare (Halbglatze) haben. Die Polizei bittet weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu der Familie machen können, sich bei der Polizei in Hohenkirchen unter Telefon 04463/ 808910 zu melden.

Einbruch in Haddien

Hooksiel/Haddien (25. 3. 2024) – Unbekannte sind in der Zeit zwischen Sonnabend, 11 Uhr, und Sonntag, 17.30 Uhr, in ein Wohnhaus in Haddien eingebrochen. Die Polizei sucht nach Zeugen, die im genannten Zeitraum in dem kleinen Ort zwischen Waddewarden und Hooksiel etwas Auffälliges beobachtet haben. 

Die Einbrecher sind nach Einschätzung der Polizei durch ein Fenster in das Wohngebäude eingestiegen. Das Diebesgut, das sie erbeutet haben, habe einen Wert in Höhe einer vierstelligen Summe. Zeugen mit Hinweisen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04461/7449-0 mit der Polizei Jever in Verbindung zu setzen.

Polizei warnt vor Schnäppchen beim Handel mit Gold und Pelzen

Hooksiel/Friesland (21. 3.2024) – „Wir kaufen an – Pelzmäntel, Gold und Modeschmuck“. Solche oder ähnliche Anzeigen findet man regelmäßig in Tageszeitungen oder auf Flugblättern. Katja Reents, Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, mahnt zur Vorsicht. „Oft nutzen Trickbetrüger solche Annoncen gezielt für ihre kriminellen Machenschaften.“

Dubiose Händler werben für einen kurzfristig angemieteten Laden oder bieten Ankäufe bei Hausbesuchen an. Reents: „Die Trickbetrüger haben meist das Ziel, in die Wohnung der Opfer zu gelangen, um dort nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen zu suchen.“ Die oft schauspielerisch sehr begabten Täter würden sich als Händler für Pelze, Gold oder andere Wertsachen ausgeben, in anderen Fällen auch als Handwerker oder Hilfsbedürftige. 

Pelz- und Schmuckankauf-Prospekte hätten dabei nur den Zweck, Interessierte anzulocken, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und Vertrauen aufzubauen. Dabei handle es sich meist um ältere Damen, die die Täter für leichte Opfer halten, so Reents. Beim Termin in der Wohnung des Opfer verlören die Täter dann sehr schnell das Interesse an dem per Inserat gesuchten Pelzmantel. „Stattdessen verwickeln sie das Opfer in ein Verkaufsgespräch über ihren Schmuck, lassen sich diesen zeigen und durchwühlen sogar manchmal dreist den Schmuck im Beisein des Opfers“, warnt Reents. 

Die Expertin für Kriminal-Prävention mahnt grundsätzlich zur Vorsicht, wenn jemand etwas an der Haustür kaufen oder verkaufen will, insbesondere wenn die Händler beispielsweise mit Schnäppchen locken. Ihr Tipp: „Lassen Sie grundsätzlich keine Fremden in Ihre Wohnung.“ In Zweifelsfällen sollten sich Betroffene nicht scheuen, den Polizeinotruf unter der 110 zu wählen, wenn ihnen etwas verdächtig vorkommt.

Auffahrunfall in der Bäderstraße

Hooksiel (21. 3.2024) – Am Mittwoch hat es an der Bäderstraße in Hooksiel in Höhe der dortigen Tankstelle einen Auffahrunfall gegeben. Wie die Polizei heute mitteilte, habe eine 49-jährige Autofahrerin gegen 14 Uhr übersehen, dass ein vor ihr fahrender Mann (60) mit seinem Wagen verkehrsbedingt halten musste. Die Frau fuhr auf. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt. Personen wurden nach Angaben der Polizei aber nicht verletzt. 

Sicherheitskontrollen auf dem Wasser

Hooksiel/Oldenburg (1. 3. 2024) – Die Wasserschutzpolizei Niedersachsen will in diesem März verstärkt Fähren und Fahrgastschiffe kontrollieren. Mit dieser gemeinsamen Aktion der Wasserschutzpolizeien von Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern starten die so genannten „Maritime Safety Days“. Dabei handelt es sich um präventive Kontroll-Aktionswochen, die im Laufe des Jahres in allen Küstenländern gleichzeitig stattfinden. Ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollen werde bei Sportboote liegen.

In Deutschland werden rund tausend Fahrgastschiffe betrieben. Ebenso wie Fähren seien sie ein wichtiges Beförderungsmittel im öffentlichen Personennahverkehr. Für Bau und Ausrüstung gelte zahlreiche Vorschriften, die die Sicherheit der Fahrgäste garantieren sollen. „Diesen Anforderungen müssen auch Schiffseigner, Schiffsführer sowie Bordpersonal gerecht werden“, so die WSP.

Die Kontrollen sollen dazu dienen, Eigner und Reeder bei der Einhaltung der Sicherheitsstandards zu unterstützen. Bei den „Maritime Safety Days“ im vergangenen Jahr waren 119 Fahrgastschiffe, darunter 17 Fähren und 79 Ausflugsschiffe , überprüft worden. 

Im Fokus der Kontrollen der Fahrgastschiffe stehen nach Angaben der Sicherheitsbehörden die Ausrüstung der Schiffe mit Sicherheitsmitteln, wie etwa Rettungswesten und Feuerlöschern. Aber auch die Fahrtauglichkeit der Schiffsführer, Zeugnisse und Bordbücher sollen überprüft werden.

Polizei sucht Zeugen für Unfall

Wangerland/Oldorf (15. 2. 2024) – Die Polizei im Wangerland sucht nach Zeugen, die Auskunft über eine Unfallflucht geben können. In der Nacht auf Donnerstag ist ein Autofahrer in der Straße Rudolfstätte (Orstdurchfahrt von Oldorf) in Höhe der dortigen Tankstelle mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und in den Seitengraben gerutscht. Dort ließ der Fahrer den schwarzen VW Polo zurück und, so die Polizei, entfernte sich von der Unfallstelle,

Der Wagen wurde bei dem Unfall beschädigt. Die Beamten beschlagnahmten das Fahrzeug und bestellten einen Abschleppdienst. Zur Aufklärung der weiteren Umstände des Unfalls hoffen die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung. Etwaige Zeugen, die zum Beispiel bei der Eingrenzung der Unfallzeit beitragen können oder die in dem Bereich eine verdächtige Person gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei im Wangerland unter Telefon 04463/808910 in Verbindung zu setzen.

Fast an jedem zweiten Auto hatte die Polizei etwas zu beanstanden

Wilhelmshaven/Wangerland (13. 2. 2024) – Bei einer Verkehrskontrolle auf der Oldenburger Straße (Bundesstraße 210) im Bereich der Stadt Wilhelmshaven hat die Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland heute etliche Verstöße festgestellt. Die Beamtinnen und Beamten kontrollierten in der Zeit von 10.30 bis 13 Uhr rund 60 Fahrzeuge, darunter vier Lastwagen.

Besonderes Augenmerk bei der Kontrolle (Foto/Polizei) habe bei den Themen Ablenkung der Fahrer, etwa durch Handynutzung, und Fahrtüchtigkeit der Autofahrer gelegen. Darüber hinaus seien die Führerscheine sowie das Vorhandensein von Warndreieck, Verbandkasten und Warnwesten überprüft worden.

Polizeikontrolle

Die gute Nachricht, so die Polizei: „Alle Fahrzeugführer waren verkehrstüchtig und verfügten über die notwendige Fahrerlaubnis.“ Aber es habe an fast jedem zweiten Auto etwas zu beanstanden gegeben. Häufig hätten sicherheitsrelevante Gegenstände gefehlt, oder der TÜV-Termin war abgelaufen.

Bei allen kontrollierten Lkw stellten die Beamten Verstöße im Bereich der Sozialvorschriften fest. Die Vorschriften für Lenk- und Ruhezeiten waren nicht eingehalten worden. Probleme gab es auch mit der Sicherung der Ladung. 

„Wir wollten die Verkehrsteilnehmer zur Einsicht bringen und haben viele Gespräche geführt“, so Sven Schwarz, Leiter der Verfügungseinheit der Polizei. „Uns geht es um Nachhaltigkeit, nicht um das Abkassieren“, so Schwarz weiter. Aber die Vielzahl der Verstöße habe ganz deutlich gezeigt, dass solche Kontrollen erforderlich seien. 

Dass der Polizei auch Tiere am Herzen liegen, habe ein Gespräch mit einer Autofahrerin gezeigt: Das Gebot der richtigen „Ladungssicherung“ gilt nämlich auch zum Schutz von Hunden. Das Tier der Frau war nicht ordnungsgemäß „verladen“, was auch eine Gefahr für die Fahrerin selbst hätte werden können.

Nach Unfall von Straße abgekommen

Waddewarden/Hooksiel (13. 2. 2024) – Am Montag gegen 18.50 Uhr kam es nach Angaben der Polizei in Haddien zu einem Unfall. Der Unfallverursacher sei die Landesstraße 812 aus Richtung Hooksiel kommend in Richtung Waddewarden gefahren. In Haddien kollidierte er mit einem Fahrzeug im Gegenverkehr, an dem Sachschaden entstand. Der Verursacher sei weiter gefahren und habe damit eine Verkehrsunfallflucht begangen, so die Polizei.

Kurze Zeit später sei derselbe Mann im Einmündungsbereich L 812/Kreisstraße 87 von der Fahrbahn abgekommen. Sein Fahrzeug kam erst auf einem Feld zu stehen, meldet die Polizei. „Der Fahrzeugführer wurde mit Verdacht eines gesundheitlichen Umstandes anschließend ins Krankenhaus verbracht. Der Pkw musste abgeschleppt werden.“

Bombendrohungen gegen Brauhäuser

Friesland/Jever (24. 1. 2024) – Unbekannte habe heute früh eine Vielzahl von Brauereien mit Anschlägen bedroht. Im Brauhaus in Jever ging nach Mitteilung der Polizei ein entsprechender Anruf in den frühen Morgenstunden ein. Über eine automatisierte Bandansage wurde eine Explosion am Produktionsstandort angekündigt.

Die Bedrohungssituation habe vor Ort nicht bestätigt werden können. Die Verantwortlichen des Friesischen Brauhauses am Elisabethufer hatten umgehend die die Polizei informiert. Das Unternehmen, so die Polizei, habe den Betreib eingestellt und das Gelände geräumt. Zum Zeitpunkt des Anrufs arbeiteten 18 Mitarbeiter in der Brauerei. „Nachdem sich die Bedrohungslage nicht bestätigt hat, nahm der Betrieb um 7.42 Uhr die Arbeit wieder auf“, so die Polizei.

Im Rahmen der Ermittlungen stellten die Beamten fest, dass eine Vielzahl gleich gelagerter Anrufe in verschiedenen Brauereien eingegangen ist. In Varel ging der Abruf mit der Bandansage direkt bei der Polizei ein. Hier sei eine Bedrohung gegen dasVareler Brauhaus in der Straße „Zum Jadebusen“ ausgesprochen worden. 

Vor Ort stellten die eingesetzten Beamten fest, dass das Brauhaus verschlossen war. Das angrenzende Hotel wurde informiert, deren sechs Gäste und zwei Mitarbeiter kurzfristig evakuiert. Auch bei der Begehung der Räume des Brauhauses und des Hotels fanden sich keine Hinweise darauf, dass tatsächlich eine Explosion drohe.

Einbruch in Haus am Südring

Hooksiel (21. 1. 2024) – Unbekannte sind am Wochenende in en Wohnhaus am Südring in Hooksiel eingebrochen. Wie die die Polizei heute mitteilt, hätten die Täter die Räume indem Gebäude durchsucht und unter anderem Bargeld gestohlen.

Die Polizei hofft, dass Bürger in der Zeit vom zwischen Freitag und Sonntag, 22.15 Uhr, am Südring etwas Verdächtiges beobachtet haben könnten. Unbekannte Personen vielleicht oder ein Fahrzeug. Wer mit einem Hinweis helfen kann, der wird gebeten, sich unter Telefon 04461/ 7990 mit der Polizei in Jever in Verbindung zu setzen.

Unklar ist, ob es einen Zusammenhang zwischen diesem Einbruch und anderen vergleichbaren Straftaten vom Wochenende in Friesland und in Wilhelmshaven gibt. Im Gewerbegebiet Berghamm waren Unbekannte zwischen Freitagabend und Samstagmittag in Büroräume eines Gewerbebetriebes eingestiegen, hatten dort aber offenbar nichts Verwertbares gefunden. 

Ein Einbruch in ein Einfamilienhaus wird auch aus Voslapp gemeldet. Dort waren Unbekannte zwischen Samstag, 8 Uhr, und Sonntag, 14 Uhr, in der der Flutstraße im Bereich der Hunrichsstraße/Tiaksstraße in das Gebäude eingedrungen und hatten ebenfalls alle Räume durchsucht. Über die mögliche Beute dort, ist nichts bekannt.