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Gerd Abeldt Hooksiel-life

Beitrage veröffentlicht von “Gerd Abeldt”

Gründer und Redaktionsleiter von „Hooksiel-Life“

Landkreis sucht Mitstreiter für Nachhaltigkeitswoche

Friesland/Wangerland (9. 7. 2026) – Die Vielfalt von Nachhaltigkeit im Landkreis Friesland soll im Oktober bei der ersten „Küste & Moor. Nachhaltigkeitswoche“ vorgestellt werden. Ob Upcycling-Workshops, Tauschpartys, Energieberatungen, Müllsammeln oder eine Führung durch Wald und Moor – noch bis Sonntag, 26. Juli, können nachhaltige Aktionen und Veranstaltungen im Landkreis Friesland beim Regionalen Umweltzentrum Schortens (RUZ) per E-Mail an umwelt.aktiv@ruz-schortens.de angemeldet werden.

Die für den Zeitraum vom 3. bis 9. Oktober geplante „Nachhaltigkeitswoche“ soll nachhaltige Projekte und Initiativen in den Landkreisen Ammerland, Aurich, Friesland, Leer, Wittmund sowie in der Stadt Emden in den Mittelpunkt rücken. Der Landkreis Friesland nimmt gemeinsam mit dem RUZ teil und sucht weitere Partnerinnen und Partner, die ihr Engagement einem breiten Publikum präsentieren wollen.Mit Aktionen dabei sein können Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Vereine, Verbände, Kirchen, soziale und kulturelle Einrichtungen sowie Privatpersonen. 

Oldtimer-Freunde erkunden Moorlandschaften in Ostfriesland

Hooksiel (9. 7. 2026) – Die Oldtimerfreunde des Hooksieler OKT-Kreises erkunden weiterhin des Nordwestens. Das Ziel ihren jüngsten Ausfahrt: Das „Große Meer“ in Südbrookmerland in Ostfriesland. Bei trockner Witterung starteten sieben historische Fahrzuge traditionell vom Bäcker am Hooksieler Kreisverkehr. Der Küsten entlang ging zunächst nach Neßmersiel, weiter über die Theener Oststreek nach Hagermarsch auf den Alten Postweg nach Hagerwilde, Rechtsupweg, Ost Vicotbur nach Südbrookmerland.

Treffpunkt für die OKT-Ausfahrten ist stets der Parkplatz am Hooksieler Kreisverkehr. Foto: OKT

Dann begann es zu regnen. In einem Landhaus ließen sich die Hooksieler und ihre Mitstreiter aus der Region Kaffee, Tee, Kuchen und Waffeln schmecken und genossen den Blick aufs Große Meer. Der natürlich entstandene Niedermoorsee ist mit einer Wasserfläche von 290 Hektar der größte Binnensee Ostfrieslands. Umzu ist ein wunderbares Freizeit- und Erholungsgebiet entstanden.

Gemütliche Runde bei Kaffee, Tee und Kuchen in einem Café am Großen Meer in Ostfriesland. Foto: OKT

Für die Rücktour wählten die OKT-Freunde, begleitet von Sonnenstrahlen, die Innenlandsroute über Landstraßen zurück nach Hooksiel, wo alle Teilnehmer nach 153 Kilometer wohlbehalten wieder ankamen. Ende Mai hatten die OKT-Freunde bereits eine Ausfahrt zum „Ewigen Meer“ bei Eversmeer in Ostfriesland unternommen. Von Hooksiel aus ging es über Oldorf, Tettens, Middoge, Funnnix. Buttforde, Burhafe, und Dunum über Moorweg und Blomberg nach Eversmeer, wo man sich im Café „Zum Ewigen Meer“ stärkte. Dem schloss sich eine Spaziergang über die bekannten Moor-Bohlenwege um Deutschlands größten Hochmoorsee an.

Als nächstes Ziel ist der „Silbersee“ in Bernuthsfeld geplant . Der Oltimer-Klön-Treff findet jeden ersten Sonntag eines Monats ab 11 Uhr in der Bäckerei Ulfers.Eden in Hooksiel statt. 

Müllfahrzeug von der Landesstraße 810 abgekommen

Wilhelmshaven (8. 7. 2026) – Aufgrund eines medizinischen Notfalls des Fahrers ist am Dienstag gegen 15.40 Uhr eine Müllwagen von der Hooksieler Landstraße abgekommen. Dabei habe sich der Fahrzeugführer leicht verletzt, so die Polizei. Der 56-jährige Mann aus Wilhelmshaven sei mit dem Müllfahrzeug auf der Landesstraße 810 aus Richtung Wilhelmshaven kommend in Richtung Hooksiel unterwegs.

Aufgrund des Notfalls geriet der Fahrer im Bereich der Ausfahrt Fedderwardergroden in den Gegenverkehr. Anschließend kam der Wagen nach links von der Fahrbahn ab. Das Müllfahrzeug geriet auf die Berme und beschädigte diese sowie die dortige Leitplanke auf einer Länge von rund 50 Metern. Zu einer Kollision mit anderen Fahrzeugen kam es nicht.

Der 56-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Er wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das Müllfahrzeug wurde bei dem Unfall beschädigt und wurde durch die Betreiberfirma aus der Berme geborgen und abgeschleppt.

Die Höhe des Schadens könne noch nicht beziffert werden, so die Polizei. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Hooksieler Landstraße im Bereich der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen für etwa zwei Stunden voll gesperrt. Unter anderem mussten auslaufender Betriebsstoffe beseitigt werden.

Nach dem Meistertitel auf zum Abenteuer „Gothia-Cup“

Wangerland (8. 7. 2026) – Die D 1-Fußballjugend des SC Wangerland steht vor einem großen Abenteuer. Vom 12. bis zum 19. Juli reist die „erfolgreichste Mannschaft des Wangerlandes“ nach Schweden. Das Ziel: Die Teilnahme am „Gothia-Cup“, dem weltweit größten Jugend-Fußballturnier der Welt.

Die Trainer Markus Tammen (hinten links) und Lars Reiners (hinten rechts) sind stolz auf ihr Meister-Team: (von links stehend) Matz Weber, Jerome Tammen, Louis Linderhaus, Benny Köster, Leif Reiners sowie davor Yakko Linderhaus, Noah Geisen, Fadilou Nuß, Mats Schulz, Hagen Kohl, Ben Tibke und davor der „Glücksbringer“ der D 1-Jugend Len-Tino Reiners. Foto: SCW

Die D1 hat sich am letzten Spieltag der Saison mit einem 18:0-Sieg gegen TuS Varel die Kreismeisterschaft gesichert. Dabei war die Höhe des Erfolges ausschlaggebend. Durch den Kanternsieg konnten die Wangerländer die punktgleiche Mannschaft Friesische Wehde noch von der Tabellenspitze verdrängen.

Beide Spitzenmannschaften hatten all ihre Saisonspiele gewonnen – mit Ausnahme des direkten Duells, das 2:2 unentschieden ausging. „Dieses Spiel war Klasse von beiden Mannschaften und eine Werbung für guten D-Jugend Fußball“, schwärmt Trainer Lars Reiners. „Es ging verdient mit 2:2 aus. Spielerisch hatten wir die Nase vorn und körperlich war der Gegner besser. Es wurde von beiden Seiten um jeden Ball gekämpft.“

Ausflug in alte Badezeiten und Abenteuer mit Einhorn Flocki

Hooksiel/Horumersiel (8. 7. 2026) – Die Büchereien in Hooksiel und Horumersiel laden zu zwei besonderen Lesungen ein. Den Auftakt macht am Freitag, 10. Juli, eine atmosphärische Autorenlesung für Erwachsene in Horumersiel. Am Mittwoch, 15. Juli, steht dann eine liebevoll gestaltete Mitmachlesung für Kinder in Hooksiel auf dem Programm. 

Der Autor Olaf Saathoff präsentiert in der Bücherei Horumersiel ab 19.30 Uhr seinen Roman „Badezeit“. Die Geschichte entführt auf eine ostfriesische Insel der 1970er Jahre und erzählt mit viel Herzenswärme, Humor und Nordsee-Flair von Familie, Sehnsucht und den kleinen wie großen Herausforderungen des Lebens. Im Anschluss an die Lesung findet eine Signierstunde statt. Einlass ist ab 19 Uhr. 

Die Autorin Alessa Ullrich stellt bei der Mitmachlesung ab 15 Uhr ihr Kinderbuch „Flockis erster Mutzauber“ in die Bücherei Hooksiel. Gemeinsam mit dem kleinen Einhorn Flocki tauchen Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren in eine zauberhafte Geschichte über Mut, Freundschaft und die kleinen Abenteuer des Alltags ein. Mitmachen, erzählen und staunen stehen dabei im Mittelpunkt. Einlass ist ab 14.40 Uhr. 

Beide Veranstaltungen sind kostenfrei. Um eine Anmeldung wird gebeten. Kostenfreie Tickets sind in den Tourist-Informationen Horumersiel und Hooksiel sowie online unter wangerland.de erhältlich. 

Darüber hinaus dürfen sich alle Literatur-Fans bereits auf eine weitere besondere Lesung freuen. Im August erwartet die Wangerland Touristik GmbH den Ostfriesenkrimi-Autor Klaus-Peter Wolf zu einer Lesung. Am darauffolgenden Tag lädt seine Frau Bettina Göschl zu einer Kinderlesung ein.

Wangerland beteiligt sich doch an Sirenen-Partnerschaft

Wangerland/Hooksiel (7. 7. 2026) – Das Wangerland wird sich dem Sirenen-Pakt im Landkreis Friesland anschließen. Der Verwaltungsausschuss habe beschlossen, dass die Gemeinde sich jetzt doch an der Sicherheitspartnerschaft von Landkreis, Städten und Gemeinden beteilige, teilte Bürgermeister Mario Szlezak mit. Der Grund dafür: Die inzwischen deutlich verbesserten Föderbedingugnen.

Die Sirenenanlage am Feuerwehrgerätehaus am Hohe Weg in Hooksiel steht bereits. Archiv-Foto: hol

Im gesamten Landkreis Friesland werden 65 Sirenen aufgestellt, davon 15 im Bereich der Gemeinde Wangerland. Die allermeisten wurden bereits installiert. Standorte in Hooksiel sind am neuen Feuerwehrgerätehaus und am Außenhafen. Die Gesamtkosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro, von denen rund 536.000 Euro im Wangerland anfallen.

Die Kosten sollten sich nach einer Vereinbarung von 2021 Landkreis auf der einen sowie Städte und Gemeinden auf der anderen Seite teilen. Die Stadt Schortens und die Gemeinde Wangerland hatten sich dem Pakt mit Blick auf ihre angespannte Haushaltslage zunächst nicht angeschlossen.

Zuletzt hatte der Bund einen Zuschuss in Höhe von rund 737.000 Euro aus seinem Sirenenförderprogramm bewilligt, was den Kostenanteil aller Beteiligten entsprechend verringert. Kommunen, die sich nicht beteiligen, können ihre Bevölkerungen bei Katastrophenlagen in eigener Zuständigkeit nicht über die Sirenen warnen. Szlezak: „Mit dem Beitritt zur Sicherheitspartnerschaft leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Bevölkerungsschutzes und der Warninfrastruktur.“

Es bleibt beim Dreikampf um das Bürgermeisteramt

Wangerland (7. 7. 2026) – Es bleibt in der Gemeinde Wangerland bei drei Bürgermeisterkandidaten. Wie Gemeindewahlleiterin Bianca Siuts gegenüber „Hooksiel-Life“ sagte, hätten sich bis zum Ablauf der Meldefrist am 6. Juli keine weiteren Bewerberinnen oder Bewerber für das Amt des Hauptverwaltungsbeamten gemeldet.

Im Rahmen der Kommunalwahl am 13. September wird bekanntlich auch das Bürgermeisteramt neu vergeben. Neben Amtsinhaber Mario Szlezak (52/SPD) treten Thies Fischer (25/CDU) und Bernd Abrahams (56/Pro Wangerland) zu der Direktwahl an. Vor der offiziellen Bestätigung wird jetzt noch geprüft, ob Zweifel an der Verfassungstreue eines der Bewerber besteht.

Sollte kein Bewerber im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen erhalten, findet zwei Wochen später am 27. September eine Stichwahl der beiden Bestplatzierten statt. Bei der Kommunalwahl 2021 hatte sich Szlezak in der Stichwahl mit 52 zu 48 Prozent der Stimmen gegen Abrahams durchgesetzt.

Neue Stipendiatin stellt sich im Künstlerhaus vor

Hooksiel (7. 7. 2026) – Hooksiel bekommt eine neue Stipendiatin. Am Sonntag, 12. Juli, stellt sich die Künstlerin  Agnes Lörincz ab 11.15 Uhr mit einer Vernissage im Künstlerhaus Hooksiel vor. Danach wird die Berlinerin bis zum 16. August in dem Sielort residieren und arbeiten.

Die Künstlerin Agnes Lörincz wird in den nächsten Wochen in Hooksiel leben und arbeiten. Foto: privat

Agnes Lörincz, Jahrgang 1959, lebt in Berlin. In ihrer Malerei greift sie gesellschaftliche Fragen auf. In ihrer Ausstellung mit dem Titel „Muster und Mimesis“ dreht sich Vieles um Mode, Werbung und Nachrichten. Ihre Bilder sind Collagen, die ihre Betrachter zu einem genauen Blick auffordern.

Die Künstlerin, die bereits eine Vielzahl von Ausstellungen gestaltet hat, wurde in den vergangenen Jahren ducch eine Reihe von Stipendiaten im In- und Ausland gefördert.  Agnes Lörincz stammt gebürtig aus Siebenbürgen (Rumänien). Hier studierte sie von 1978 bis 1983 an der Kunsthochschule in Klausenburg, Seit 1985 lebt und wirkt sie in Deutschland, seit 2008 in Berlin.

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Künstler gewähren Einblick in ihre Arbeitsweise

Hooksiel (7. 6. 2026) – Am kommenden Wochenende findet im und am Gästehaus Hooksiel ein Kunst- und Handwerkermarkt statt. Von Freitag bis Sonntag, 10. bis 12. Juli, jeweils von 11 bis 18 Uhr, lädt der Markt mit seiner Vielfalt an handgefertigten Arbeiten und besonderen Produkten zu einem Bummel ein. Der Eintritt ist frei.

Die Wangerland Touristik GmbH erwartet zahlreiche Aussteller, die ihre Arbeiten präsentieren und Einblick in ihr kreatives Schaffen geben Das Angebot reicht von außergewöhnlichen Malereien über buntes Patchwork, Holzarbeiten und Kleidungsstücken bis hin zu Kinderspielzeugen und glänzendem Schmuck. Während des Marktes besteht die Möglichkeit, den Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und das Entstehen der Werke hautnah mitzuerleben.

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SPD fordert Sicherheitkonzept für Fachkräfte der Sozialen Arbeit

Friesland/Wangerland (7. 6. 2026) – Die SPD Friesland fordert ein Schutz- und Sicherheitskonzept für alle Mitarbeitenden des Landkreise, die unmittelbarem Publikumskontakt in Krisensituationen haben. Das gelte insbesondere für das Jugendamt, das Sozialamt, den Allgemeinen Sozialen Dienst, die Suchthilfe und die Wohnungslosenhilfe. Einen entsprechenden Antrag will die Fraktion in den Kreistag einbringen. 

Reaktion auf Bluttat in Stade

„Fachkräfte der Sozialen Arbeit begleiten täglich Menschen in sozialen Ausnahmesituationen. Diese Nähe zu Krisen bringt reale Risiken für die eigene Sicherheit mit sich, die viel zu lange kaum benannt wurden”, so Jannes Wiesner (Wangerland), Fraktionsvorsitzender der SPD Friesland. „Die Tötung von sechs Fachkräften in einer Einrichtung in Stade hat auf tragische Weise deutlich gemacht, wie dringend wir dieses Thema angehen müssen.” 

Der Antrag sieht unter anderem vor, dass die Kreisverwaltung regelmäßig standortbezogene Gefährdungsanalysen durchführt, verpflichtende Deeskalations- und Selbstschutzschulungen anbietet und klare Notfall- und Alarmierungspläne einführt. Auch technische und organisatorische Mindeststandards wie Fluchtwege, Alarmsysteme oder das Zwei-Personen-Prinzip bei Hausbesuchen in Risikofällen sollen verbindlich verankert werden.

Frage der Fürsorgepflicht

Darüber hinaus soll geprüft werden, mit welchem Personalschlüssel diese Schutzstandards realistisch umsetzbar sind. Für Mitarbeitende des Kreises solle zudem ein verbindliches Nachsorgekonzept eingeführt werden, das nach körperlichen oder verbalen Übergriffen greift, so Wiesner.

„Verbindliche Schutzkonzepte, ausreichende Personalausstattung und eine strukturierte Nachsorge nach Übergriffen sind keine Kür, sondern eine Frage der Fürsorgepflicht gegenüber den Beschäftigten”, betont SPD-Kreisvorsitzende Lena Gronewold (Jever). „Der Landkreis trägt hier als Träger eigener sozialer Dienste und als Zuwendungsgeber freier Träger eine unmittelbare Verantwortung.“

Für landesweite Standards

Der Antrag sieht außerdem eine anonymisierte, jährliche Erfassung von Übergriffen auf Beschäftigte der Sozialen Arbeit im Kreisgebiet vor. Zudem soll der Landkreis einheitliche, landesweite Sicherheitsstandards sowie eine auskömmliche Finanzierung einfordern.  „Echter Schutz kann nur gelingen, wenn auch Land und Bund einheitliche Standards und die dafür notwendigen Mittel bereitstellen”, so Wiesner.

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