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Gerd Abeldt Hooksiel-life

Beitrage veröffentlicht von “Gerd Abeldt”

Gründer und Redaktionsleiter von „Hooksiel-Life“

Kliniken rücken zusammen: Brustkrebs-OPs in Wilhelmshaven

Wilhelmshaven/Friesland (31. 1. 2026) – Das „Klinikum Wilhelmshaven“ und die „Friesland Kliniken“ rücken medizinisch zusammen. Während die politischen Gremien von Stadt und Landkreis vor einer zentralen Weichenstellung für den Bau eines gemeinsamen Zentralklinikums stehen, haben die Geschäftsführungen beider Krankenhäuser verkündet, dass sie im Bereich der Behandlung von Brustkrebs ab sofort enger zusammenarbeiten.

Die „Friesland Kliniken“ und das „Klinikum Wilhelmshaven“ arbeiten bei der Brustkrebs-Behandlung zusammen. Operationen finden nur noch in Wilhelmshaven statt. Foto: Archiv-hol

Grünes Licht für die Kooperation beider Häuser haben die Aufsichtsräte der beiden kommunalen Kliniken bereits Ende vergangenen Jahres gegeben. „Damit sichern wir die regionale Versorgung bei Brustkrebsoperationen und damit der Behandlung der häufigsten Krebserkrankung von Frauen“, sagt die Geschäftsführerin der „Friesland Kliniken“, Petra Hohmann. Ihr Pendant im „Klinikum Wilhelmshaven“, Norman Schaaf: „Die Kooperation optimiert die Versorgung unserer Patientinnen und stärkt beide Standorte. Zudem ist es ein weiteres starkes Signal des Zusammenwachsens auf dem Weg zum geplanten Zentralklinikum.“

Kompetenzen gebündelt

Die Häuser bündeln ihre Kompetenzen im medizinischen Fachbereich der Senologie und damit der Behandlung von Brustkrebs (Mammakarzinome). Mit dieser Kooperation werde die zu beantragende Leistungsgruppe gesichert, heißt es. Gemeinsam würden beide Häuser die dafür geforderte Auflage von mindestens 100 Brustkrebsoperationen jährlich erfüllen. Damit werde die medizinische Versorgung in der Region in diesem Fachbereich erhalten.

Der Kern der Kooperation: Die chirurgischen Eingriffe werden in Wilhelmshaven konzentriert. Die Brustkrebspatienten der „Friesland Kliniken“ werden aber weiterhin durch Operateure der Geburtshilfe und Frauenheilkunde des St.-Johannes-Hospitals in Varel betreut, die des „Klinikums Wilhelmshaven“ durch deren Operateure. Sprechstunden, Behandlungen, Diagnostik und Therapie im Bereich der Senologie sollen wie gewohnt sowohl in Wilhelmshaven als auch in Varel stattfinden.

Leitende Ärzte zufrieden

Maßgeblich mit ausgehandelt hatten Vereinbarung die Leitenden Oberärzte Dr. Christoph Messner („Friesland Kliniken“) und Bert Hendrik Holmer („Klinikum Wilhelmshaven“). „Aus unserer Sicht ist das eine sehr gute Lösung, die sowohl die Gynäkologie im Klinikum Wilhelmshaven als auch in den Friesland Kliniken stärkt.“ 

Zum Hintergrund: Nach dem Krankenhausstrukturgesetz müssen sich Krankenhäuser für so genannte Leistungsgruppen bewerben. Davon gibt es 65. Die Leistungsgruppe 41 beinhaltet die Senologie. Durch die Bündelung der Kräfte und Kapazitäten des „Klinikums Wilhelmshaven“ und der „Friesland Kliniken“ am Standort St. Johannes-Hospital Varel werden die geforderten Mindestfallzahlen von 100 Brustkrebsoperationen erfüllt. Für diese Leistungsgruppe habe das Klinikum Wilhelmshaven einen entsprechenden Antrag gestellt. Diesen Antrag habe der Landesverband der Krankenkassen jetzt genehmigt. 

Wichtige Weichenstellung

Für Mittwoch, 18. Februar, wird eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft beider Kliniken erwartet. Der Rat der Stadt Wilhelmshaven und der Kreistag des Landkreises Friesland wollen in einer gemeinsamen Sitzung die Modalitäten für die Suche nach einem Standort für ein neu zu bauendes Zentralklinikum verabschieden. 

Der Allgemeine Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade (AWV) hat in dies Tagen darauf gepocht, den Beschluss nicht auf die lange Bank zu schieben. „Die Entscheidung ist überfällig und alternativlos.“

Gemeinde geht das Salz aus: Nebenstraßen spiegelglatt

Hooksiel (30. 1. 2026) – Der Winter zeigt sich hartnäckig. Mit seinen schönen, aber auch seinen gefährlichen Seiten. Während die Gemeinden, Städte und Straßenmeistereien die Hauptstraßen inzwischen weitgehend eis- und schneefrei halten, haben sich viele Nebenstraßen – und auch einige Fußwege – zu spiegelplatten Einspisten entwickelt.

Schnee und Eis in der Hamburger Straße. Die Gemeinde Wangerland sieht sich nicht in der Lage, die spiegelglatten Nebenstraßen zu räumen oder mit Salz abzustreuen. Foto: Tobias Geisen

Die Ursache liegt auf dem Pflaster: Der Schnee wird festgefahren, taut oberflächlich an und wird dann bei den nächsten Minusgraden zur Eisbahn. Das gilt auch für die Hamburger Straße in Hooksiel, an der Tobias Geisen wohnt. Geisen sieht die Gemeinde in der Pflicht. „Ich verstehe, wenn Hauptstraßen nach Schneefällen Priorität haben und in den Nebenstraße dann ein oder zwei Tage lang nichts passiert. Aber auf unserer Straße ist diesen Winter noch überhaupt nichts passiert.“

Neben der Hamburger Straße sind auch viele andere Wohnstraßen in Hooksiel und im übrigen Wangerland spiegelglatt. Dabei habe es zuletzt am vergangenen Sonntag so richtig geschneit, so Geisen. Aber während die allermeisten Anwohner ihrer Schnee-Räumpflicht nachgekommen seien und die Gehwege geräumt hätten, sei von Seiten der Gemeinde nichts passiert.

Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak bestätigt hat die Darstellung der Situation, bitte aber um Verständnis dafür, dass die Gemeinde in den allermeisten Nebenstraßen keinen Winterdienst macht. „Das hat ökologische, aber auch ökonomische Gründe“, sagte der Bürgermeister gegenüber „Hooksiel-Life“. 

Ähnlich wie in den anderen Kommunen der Region seien die Salzvorräte weitgehend aufgebraucht. Schon von daher könne man die Nebenstraßen nicht streuen. Schon vor dem Winter größere Salzvorräte anzulegen, sei logistisch schwierig und auch mit Blick auf die Kosten nur schwer vertretbar. Szlezak weist zudem auf die Umweltbelastungen hin, die mit dem Salzeinsatz in wenig befahrenen Nebenstraßen einhergehen würden. Der Bürgermeister bittet um Verständnis – und m Vorsicht auf den glatten Straßen. 

Fuchs zieht Kandidatur fürs Bürgermeister-Amt zurück

Wangerland (30. 1. 2026) – Und da waren es nur noch drei. Christian A. Fuchs, unabhängiger Bewerber um das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Wangerland, hat seine Kandidatur zurückgezogen. Der Gastronom begründet seine Entscheidung in einem offenen Brief an alle Bürger mit gesundheitlichen Problemen.

Fuchs (Foto) hatte bereits im August vergangenen Jahres seinen Hut in den Ring geworfen. Eines seiner Anliegen: Die schwierige Lage der touristischen Leistungsträger im Wangerland.

„Leider musste ich feststellen, dass meine Gesundheit mir einen Strich durch alle Pläne macht. Sie lässt aktuell nicht die Kraft zu, die ein intensiver Wahlkampf oder im Erfolgsfall das Amt des Bürgermeisters erfordert hätte. Nach vielen Gesprächen mit meiner Familie und Freunden über den Jahreswechsel und auf ärztlichen Rat hin, habe ich mich nun schweren Herzens dazu entschieden, meine Bürgermeister-Kandidatur zurückzuziehen“, heißt es in dem übers Internet verbreiteten Brief wörtlich

Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen, beteuert Fuchs. Aber sie sei richtig. „Ein Bürgermeisteramt braucht volle Kraft und Verlässlichkeit. Beides kann ich im Moment nicht zusagen.“ Fuchs kündigt zugleich an, dass er sich als unabhängiger Kandidat für ein Mandat im künftigen Gemeinderat bewerben werde. Er wolle sich weiterhin für die Menschen vor Ort und ein funktionierendes Wangerland engagieren.

Als Kandidaten für den Posten des hauptamtlichen Bürgermeisteramtes bewerben sich aktuell neben Amtsinhaber Mario Szlezak (SPD), Thies Fischer (CDU) und Bernd Abrahams (Pro Wangerland). Die Wahl findet am 13. September zusammen mit Gemeinderats-, Kreistags- und Landratswahl statt. Ein Überblick bietet „Hooksiel-Life“ auf der Unterseite „Kommunalwahl 2026“. 

Wunschkonzert ohne Grenzen – und ohne Preisschilder

Von Gerd Abeldt

Hooksiel (29. 1. 2026) – Stellen wir uns vor, es ist Weihnachten. Der Weihnachtsmann kommt und fragt die Kinder: „Was wünscht Ihr euch? Ihr habt freie Auswahl. Macht euch keine Gedanken darüber, was das Geschenk kosten könnte. Wer weiß, vielleicht finden eure Eltern ja jemanden mit viel Geld …“. Wie groß ist da wohl die Wahrscheinlichkeit, dass die Wünsche dem Geldbeutel der Eltern entsprechen? 

Thomas Leimkühler vom Seebadeverein moderierte die Iden-Suche für das ehemalige Feuerwehrgelände am Alten Hafen. Foto: hol

An einen solchen Festakt erinnerte die Erhebung eines Stimmungsbildes zur Zukunft des Areals des ehemaligen Feuerwehrhauses am Alten Hafen beim Hooksieler Seebadeverein. Thomas Leimkühler als Moderator des sechsten „Gäste- und Bürgersnak“ forderte die rund 80 Anwesenden auf, Ideen zu entwickeln, wie der Dorfkern an dieser Stelle attraktiver werden könnte. Schließlich habe Bürgermeister Mario Szlezak, der als Zuhörer im Gästehaus saß, auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde dazu aufgefordert, das Thema ganz neu zu denken. 

Hotelprojekt gescheitert

Bekanntlich war im alten Jahr das Planungsbüro, das für das Filetgrundstück ein Hotel entworfen hatte, mit dem Versuch gescheitert, dafür einen Investor zu finden. Also: Alles zurück auf Null. Zurück zur Frage, die gerade im aufziehenden Kommunalwahlkampf an Bedeutung gewinnt: „Was wollen die Hooksieler eigentlich?“

Leimkühler nannte den Vereinsmitgliedern einige Rahmenbedingungen: Das Ensemble mit den benachbarten Packhäusern steht unter Denkmalschutz. Die Hafenmauer schützt vor Hochwasser. Der Hafenplatz sollte als Fest- und Dorfplatz erhalten bleiben. Das öffentliche WC ist wichtig, auch für Segler. 

Markthalle oder Geschäftspassage

Die Forderung des Grundeigentümers, der Gemeinde Wangerland, der für das Grundstück 420.000 Euro haben möchte, kam nicht zur Sprache. Geld spiele erstmal keine Rolle. Vielleicht gibt es ja Fördertöpfe, von denen bislang noch niemand etwas weiß …

Also Feuer frei für das Ideen-Feuerwerk. In kleinen Gruppen entwickelten die Besucher des „Gäste- und Bürgersnaks“ Vorschläge, für die im Nachgang Stimmen abgegeben werden konnten. Die Favoriten: Eine Markthalle oder Passage mit kleinen Geschäften und einem Café. Und das „Projekt-Rothert“.

Bauplan für Alten Hafen
So sahen die Pläne aus, die Bauunternehmer Bodo Rothert 2022 für den Alten Hafen erarbeitet hatte. Archiv-Foto: hol

Bodo Rothert, Bauunternehmer mit familiären Wurzeln in Hooksiel, hatte 2022 die Idee entwickelt, zwischen Lange Straße und Hafen ein zum Hafen geöffnetes Restaurant mit einigen Hotel-Zimmern in die vorhandene Bebauung am Hafen einzubetten. Nachdem bis 2024 die Gemeinde daran kein Interesse gezeigt hatte, verabschiedete Rothert sich von dem Projekt, nahm nicht mehr an dem offiziellen Interessen-Bekundungsverfahren teil und baute stattdessen unter anderem an der Nee Straat ein Mehrfamilienhaus.

Gegen Ferienwohnungen und Appartements

Einzelne Bürger wünschten sich ein Kulturzentrum oder eine kleine Tourist-Info. Für einen klassischen Hotelbau können sich offenbar nur wenige begeistern. Gar keine Befürworter gab es im Kreise der Seebadevereins-Mitglieder für Ferienwohnungen oder eine Health-Care-Appartementanlage.

Entsprechende Pläne hatte die Bremer Specht-Gruppe im Interessen-Bekundungsverfahren präsentiert. Die Hooksieler halten davon – zumindest für das Hafengrundstück – offenbar wenig. Bleibt abzuwarten, wieviel dem Gemeinderat das Stimmungsbild im Ort tatsächlich wert ist. Die Specht-Gruppe jedenfalls war bereit, den geforderten Preis für das Grundstück zu zahlen.

Die Hoffnung: Es sollte nicht bis zum nächsten Weihnachtsfest dauern, bis die Hooksieler wissen, über welches Geschenk sie sich freuen dürfen. Wer es bezahlt und wer es wie betreiben möchte. Andernfalls könnte es schon vorher die Bescherung geben. Bei der Kommunalwahl.

Skiterrassen
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Sicherung des Badestrandes soll bis zu 17 Millionen Euro kosten

Hooksiel (28. 1. 2026) – Der Plan steht. Der Hooksieler Ratsherr Dieter Schäfermeier stellte beim „Gäste- und Bürgersnak“ des Seebadevereins am Dienstagabend die im Dezember fertiggestellte Machbarkeitsstudie für die geplante Sicherung des Hooksieler Badestrandes vor. Das von mehreren Ingenieur- und Planungsbüros erstellte Konzept ist die Grundlage für Förderanträge, über die die Gemeinde Wangerland das Bauvorhaben finanzieren will. 

So sieht die Machbarkeitsstudie aus: In die Jade hinausragende Buhnen sowie ein massives, 700 Meter langes Deckwerk (grau Linie), das sich um die Strandhäuser schmiegt, sollen den Hooksieler Strand für die nächsten 30 Jahre sichern. Grafik: Planungsbüros

Kern des Projektes sind der Bau von Buhnen und eines 700 Meter langen Deckwerks, mit dem die vorhandenen Strandhäuser und der Sand am Badestrand gesichert werden soll. Das massive Bauwerk würde fest im Untergrund verankert und bekäme die Höhe des derzeitigen Deichverteidigungsweges, so dass selbst bei Sturmfluten das Wasser aus der Jade nicht am Strand nagen könnte. Zwischen 2012 und 2024, so erläuterte Schäfermeier das Problem, habe die See im Bereich zwischen Strandhaus 1 und Hauptbadestrand rund 200 Meter Strandtiefe weggespült. Oder genauer: Der Sand hat sich in Richtung Hunde- und FKK-Strand verlagert. 

Deckwerk wird Flaniermeile

Das Deckwerk selbst soll zu einer Flaniermeile werden. Den Weg zum Wasser beziehungsweise ins Wattenmeer ermöglichen drei Treppenanlagen. Wichtiger Baustein für das Gesamtprojekt ist Barrierefreiheit. Davon würden auch die Fördermittel abhängen, so Schäfermeier. Damit auch Menschen mit Beeinträchtigungen die See erreichen können, sind mehrere Übergänge über das Deckwerk und auch über den Deich entlang der Bäderstraße vorgesehen. So soll vom oberen Parkplatz am Außenhafen eine entsprechende Rampe bis hin zum Strandhaus 1 gebaut werden.

Entspannung, Spiele und Natur

Der Hooksieler Strand soll drei Nutzungszonen erhalten. Rund ums Strandhaus1 gilt das Motto „Genuss und Entspannung“. Im weiteren durch das Deckwerk geschützten Bereich sollen Erholungs- und Spielflächen sowie eine Veranstaltungsbühne entstehen. Hinter dem Deckwerk in Richtung FKK-Strand und Campingplatz dominiert die Natur. Hier sollen zusätzliche Sanddünen angelegt werden. Als Sanddepot für den ungeschützten Badestrand zwischen Standhaus 1 und Außenhafen, aber auch als Schutz für den Nacktbadebereich.

Ein Knackpunkt bei dem Projekt: die Kosten. Nach den Worten von Schäfermeier gehen die Planer von Maximalkosten in Höhe von 16,8 Millionen Euro aus. Noch im Herbst hatte der Ratsherr von voraussichtlichen Kosten zwischen 8 und 9 Millionen Euro gesprochen. Dennoch sei er zuversichtlich, dass das Projekt realisiert werden kann, zumal es neben der Sicherung des Strandes für die nächsten 30 Jahre auch um Küstenschutz gehe.

Hoffnung: Kohlestrukturfonds

Bei der Finanzierung hoffe man vor allem auf den Kohlestrukturfonds, mit dem der Bund Projekte in Regionen finanziert, die vom Ausstieg aus der Kohleverstromung betroffen sind. Zudem hat die Gemeinde nach den Worten von Schäfermeier bereits eine Zusage über drei Millionen Euro aus der Tourismusförderung des Landes. Er sei überzeugt, dass auch Ministerpräsident Olaf Lies hinter dem Projekt stehe.

Das notwendige Planfeststellungsverfahren soll vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) durchgeführt werden. Wenn das in einem beschleunigen Verfahren gelinge, könnten die Bauarbeiten 2027/2028 vorgenommen werden. Allerdings nicht während der Haupturlaubssaison. Gearbeitet werden könnte jeweils von Februar bis April sowie von September bis November. 

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Campingplatz Hooksiel: Überland wirft Werbetrommel an

Hooksiel (28. 1. 2026) – Noch halten sich die neuen Eigentümer des „Nordsee Campingplatzes Hooksiel“ zu ihren Plänen bedeckt. Die Überland-Geschäftsführung hatte vor einigen Wochen angekündigt, sich und ihr finales Konzept erst zum Saisonbeginn 2026 vorstellen zu wollen.

Erholung pur direkt am Wasser. Der Nordsee Campingplatz Hooksiel zieht Jahr für Jahr Tausende Urlauber an. Archiv-Foto: hol

Dennoch: Aktuell läuft die Werbemaschine für die kommende Campingsaison in Hooksiel an: Direkt vor dem Deich, am Unesco Weltnaturerbe Wattenmeer. „Salzige Luft, endlose Weite, Schilf und Dünen, und in wenigen Minuten steht ihr mitten im Watt“, heißt es in einem Filmchen, das im Internet verbreitet wird. Wahre Botschaften und schöne Bilder mit nur einem Nachteil, wie einige küstenerfahrene Wangerländer anmerken. „Die Leuchttürme, die in dem Film zu sehen sind, stehen in Schleswig-Holstein.“ 

Spielplatz mit Leuchtturm

Schwamm drüber. Wichtiger ist das, was sich unmittelbar auf dem derzeit noch mit Schnee bedeckten Stellplatz tun soll. Die Überland Services GmbH setzt auf Aktivurlauber und familienfreundliche Angebote. Geplant sei ein neuer Abenteuerspielplatz mit Leuchtturm und Kletterwelt. Wo bislang die Partyscheune stand, soll ein Indoorspielplatz entstehen. Auch eine Hüpfburg und eine neue Minigolf-Anlage sind laut Werbefilm geplant. Hinzu kommen ein „Agility Parcours“ für Hunde sowie eine neue „Beach Bar“. Auf dem Programm steht zudem die Modernisierung der Sanitäranlagen.

Und das alles in einer wundervollen Umgebung mit einer Surfbucht vor der Tür, mit Wasserskianlage, Wander- und Radwegen in unmittelbarer Nähe, direkt hinter dem Deich „Schafe inklusive“. Auf der Internetseite www.ueberland-camping.de/hooksiel können Interessierte bereits Plätze buchen.

Skepsis bei Dauercampern

Soweit der Werbeblock. Überland hat bekanntlich den Nordsee-Campingplatz Hooksiel von der insolventen, gemeindeeigenen Wangerland Touristik GmbH erworben und zum 1. Januar übernommen. Aktuell können lediglich Reisemobilisten die so genannte Ostdüne als Areal nutzen. Der vor dem Deich liegende Hauptplatz mit bis zu 1700 Stellplätzen darf erst nach der Stumflutsaison ab Ende März wieder belegt werden.

Während viele Hooksieler in der Neuausrichtung des Campingplatzes Chancen für den Ort und die Attraktivität des Angebotes sehen, verfolgen vor allem Dauercamper die Privatisierung des Platzes mit einer gewissen Skepsis. Sie befürchten steigende Preise, nicht nur aufgrund der geplanten Investitionen. 

Rentables Investment

Zur Überland-Gruppe gehören insgesamt sieben Campingplätze. Das Betreiben von Stellplätzen für Zelte, Campingwagen und Wohnmobile in Deutschland gilt als attraktives Investment, auch für internationale Kapitalgeber. So soll laut Medienberichten hinter Überland eine amerikanische Investment-Gesellschaft und ein Immobilienfonds mit stattlichen Rendite-Erwartungen stecken. Fraglich sei zudem, ob die Geldgeber an einem langfristigem Engagement vor Ort interessiert sind.

Wie dem auch sei. Auf dem Überland-Buchungsportal findet man die Preistabelle für den Campingplatz Hooksiel für 2026. Auf den ersten Blick bewegen sich Preise und Gebühren in einem für vergleichbare Destinationen an der Nordsee üblichen Rahmen. 

Goldenes Leuchtfeuer: Touristiker zeichnen innovative Ideen aus

Wangerland/Wilhelmshaven (27. 1. 2026) – Die Tourismus-Agentur Nordsee GmbH (Tano) gibt den Startschuss für das Online-Voting des Tourismus-Awards „Goldenes Leuchtfeuer 2026“. Ab dem 30. Januar haben Tourismusexperten die Möglichkeit, ihren Favoriten für den Publikumspreis zu wählen. Die Abstimmung läuft bis zum 9. Februar 2026. Mit dem „Goldenen Leuchtfeuer“ werden herausragende Projekte und Initiativen im Nordsee-Tourismus auszeichnet. Der Preis wird in den Kategorien Publikumspreis und Jurypreis vergeben. 

Darum geht es: den Tourismus-Award „Goldenes Leuchtfeuer“. Foto: Tano

Die eingereichten Projekte stammen aus der gesamten niedersächsischen Nordsee-Region und aus Bremerhaven. Insgesamt wurden 17 Projekte eingereicht, davon 11 für den Publikumspreis und 6 für den Jurypreis. Die Projekte sind auf der Webseite www.goldenesleuchtfeuer.de dargestellt und zeigen die Vielfalt und Innovationskraft des Nordsee-Tourismus.

17 kreative Projekte

„Der Award ist ein Schaufenster und eine Anerkennung für die kreative und angebotsorientierte Arbeit aller Tourismusakteure in der Region“, sagt Mario Schiefelbein, Geschäftsführer der Tano. „Er zeigt, welches Potenzial in der Region vorhanden ist. Zudem soll der Award und die dargestellten Projekte andere Akteure inspirieren“. 

Abstimmungsberechtigt sind alle Empfänger des „Tano-B2B-Newsletters“. Die Anmeldung zum Newsletter ist bis zum Beginn der Abstimmungphase möglich. 

KI-Postkarten aus Hooksiel

Die Projekte für den Publikumspreis zeigen die große Bandbreite moderner touristischer Kommunikation an der Nordsee. Eingereicht wurden unter anderem kreative Formate, wie die „Persönliche KI-Postkarte“ („Agentur am Meer“ aus Hooksiel), die Gäste nach ihrem Aufenthalt mit personalisierten Grußkarten erreicht, sowie das nachhaltige Kulinarik-Event „Bad Zwischenahn is(s)t leckerGRÜN“ (Bad Zwischenahner Touristik GmbH), das pflanzliche Ernährung und regionale Gastronomie verbindet. 

Mit „Hafenplauderei – der Cuxhaven Podcast“ (Berger Touristik) und „Wie klingt Juist?“ (Kurverwaltung Juist) wurden gleich zwei Audio-Formate eingereicht, die über persönliche Geschichten eine emotionale Bindung zur Destination aufbauen. Die 360°-Panoramakamera auf Langlütjen I (Erlebnis Bremerhaven GmbH) ermöglicht digitale Einblicke in Stadt und Hafen und unterstützt die Reiseplanung. 

Barrierefreie Stadtführung

Die „Entdeckertage Cuxhaven“ (Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH) öffnen gezielt Orte und Institutionen, die sonst nicht touristisch zugänglich sind. „Mit Stadtführung mal anders!“ (Stadt Jever/Tourist-Information) wurde ein barrierefreies Indoor-Format entwickelt, das Geschichte als Schauspiel erlebbar macht. 

Das Projekt „Geisternetze“ (bessergrün GmbH) verbindet aktiven Meeresschutz mit touristischer Kommunikation und ermöglichte erstmals die direkte Beteiligung von Urlaubsgästen. Ergänzt wird das Spektrum durch den Bildband „Wanderungen durch Geestland und Umgebung“ (Verschönerungs-Verein Bad Bederkesa), der über 300 Kilometer Wanderwege vorstellt.

Verbindung von Stadt und Tourismus

Das Fliegerdeich Hotel & Restaurant in Wilhelmshaven präsentiert mit seinen „Community Building Events“ monatliche kreative Workshops, bei denen Touristen, Hotelgäste und Einheimische zusammenkommen. Wechselnde Formate wie Make-up & Drinks, Art Nights oder Gin-Tastings öffnen das Boutique-Hotel für die lokale Community und stärken die Verbindung zwischen Tourismus und Stadtgesellschaft. 

Mit 175 Jahre Nordseeheilbad Borkum (Nordseeheilbad Borkum GmbH) wurde ein Jubiläum als ganzjähriges Erlebnis gestaltet. Täglich wurden historische Fakten sichtbar gemacht, begleitet von einem Festabend mit Film über die Inselgeschichte, einer Jubiläumsbroschüre und einer digitalen Rallye. 

Jurypreis für Qualitätsentwicklung

Die Jurypreis-Projekte setzen ihren Schwerpunkt auf nachhaltige Struktur- und Qualitätsentwicklung. Mit dem Standesamt Borkum (Nordseeheilbad Borkum GmbH und Stadt Borkum) wurde ein neues standesamtliches Angebot direkt am Strand geschaffen. „Neywork– Tiny Workspaces (Staatsbad Norderney GmbH) erweitert das touristische Angebot um mobile Arbeitsräume. Das Gesundheits- und Veranstaltungsformat „Lücht un Lü“ (Nordseebad Carolinensiel-Harlesiel GmbH) stärkt gezielt die Nebensaison durch qualitative Angebote rund um Licht, Kultur und Thalasso. 

Die CRM-gestützte „User Journey“ (Berger Touristik aus Cuxhaven) zeigt, wie digitale Prozesse, Servicequalität und Gästebetreuung durch eine durchgängige Systemlösung strukturell weiterentwickelt werden können. Die Nordseebad Spiekeroog GmbH setzt mit dem Nachhaltigen Strandkorb ein Zeichen für Umweltschutz. Die „grünen Strandkörbe“ bestehen aus heimischen Hölzern, verzichten auf chemischen Holzschutz und nutzen recyceltes Material. 

Wandern durch Kultur und Natur

Das Projekt „Wandern, pilgern, Spuren finden“ (Kunsthalle Wilhelmshaven) verbindet bestehende Wege mit Kultur- und Naturorten sowie künstlerischen Beiträgen. Der von Wilhelmshaven über Jever und Aurich bis nach Emden geplante Weg wird von einem interaktiven Wanderbuch mit Stempelstationen begleitet. 

Jeweils drei Nominierten in beiden Kategorien werden vor der Verleihung auf der Website bekannt gegeben. Die feierliche Preisvergabe findet auf dem „NordseeTourismusTag 2026“ in Leer statt. Gewinnen wird pro Kategorie ein Projekt. 

Tennisspieler des FC Nordsee Hooksiel vor dem Schlussspurt

Hooksiel (27. 1. 2026) – Die Tennisspieler des FC Nordsee Hooksiel stehen vor dem Endspurt in der laufenden Wintersaison. Mehr noch. Es werden die letzten Spiele sein, die die Recken der Herren ü 50 und ü 60 unter dem Namen FCN austragen werden. 

Vier Mannschaften angemeldet

Bekanntlich ist der FC Nordsee seit Ende vergangenen Jahres im Sport-Club Wangerland aufgegangen, der aus der Verschmelzung von Eintracht Wangerland, Rot-Weiß Tettens und FCN Hooksiel hervorgegangen ist. Die Hooksieler stellen die einzige Tennisabteilung im neuen Großverein und werden ab der Sommersaison ebenfalls unter dem Namen SC Wangerland an den Start gehen. 

Sportwart Andre Abels hab bereits eine Herren ü 50, eine Damen-Mannschaft sowie zwei A-Jugend-Mannschaften für die Sommersaison gemeldet. Einige ü 60 Spieler werden zudem, wie in den Vorjahren auch, in einer Spielgemeinschaft mit dem MTV Hohenkirchen aufschlagen.

Ü 50 empfängt Schweewarden

Die ü 50 um Mannschaftsführer Thomas Otte hat noch vier Spiele auf dem Zettel, in denen man sich einen sicheren Platz im Mittelfeld der Bezirksklasse sichern will. Der Grundstein dafür soll am kommenden Wochenende gelegt werden. Am Sonntag, 1. Februar, ist der TV Schweewarden zu Gast. Spielbeginn in der Tennishalle in Varel ist um 10 Uhr. Danach warten mit der JTG Wilhelmshaven (14. Februar) und dem SV Brake (8. März) deutlich stärkere Gegner. Zum Abschluss steht dann am 22. März die Partie gegen den TV Varel auf dem Zettel.

Die Herren 60 steigen am Sonntag, 8. Februar, wieder in den Spielbetrieb ein. Das im bisherigen Saisonverlauf von Verletzungspech gebeutelte Team um Mannschaftsführer Reiner Meints muss bei einem aktuellen Punktestand von 2:8 in den Spielen gegen den TV Varel (Beginn 14 Uhr) sowie am 22. Februar in Wardenburg unbedingt punkten, wenn man das Tabellenende noch verlassen will. 

WTG-Insolvenz: Anklagebehörde ermittelt zum Verdacht der Untreue

Wangerland (26. 1. 2026) – Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt im Zusammenhang mit der Insolvenz der gemeindeeigenen Wangerland Touristik GmbH gegen einen „ehemals verantwortlich Handelnden der Gesellschaft“. Die Anklagebehörde bestätige heute gegenüber „Hooksiel-life“ einen entsprechenden Bericht im „Jeverschen Wochenblatt“ (Montag-Ausgabe), wonach nach zwei Strafanzeigen von Privatleuten der Anfangsverdacht der Insolvenzverschleppung, der Untreue und des Verstoßes gegen die Pflicht zur ordnungsgemäßen Buchführung besteht.

Auf finanzielle Schieflage zu spät reagiert?

Im Fokus der Ermittlungen dürfte der ehemalige WTG-Geschäftsführer Armin Kanning stehen, der das Unternehmen Anfang 2025 verlassen hat. Ende Juni hatte die WTG dann mit Blick auf die Explosion der Baukosten für das „Thalasso Meere Spa“ in Horumersiel von geplanten 8,8 auf zuletzt vermutete 23 Millionen Euro einen Antrag auf Insolvenz in Eigenregie gestellt, dem das Amtsgericht Wilhelmshaven im September stattgab. 

Von Insolvenzverschleppung spricht man dann, wenn trotz einer vorliegenden Überschuldung oder einer Zahlungsunfähigkeit nicht umgehend ein Insolvenzantrag gestellt wird. Der Tatbestand der Untreue liegt vor, wenn zum Beispiel ein Geschäftsführer einem Unternehmen schadet, indem er wirtschaftlich sinnlose oder schädliche Verträge schließt. Dabei ist es strafrechtlich unerheblich, ob politische Gremien die (Fehl-) Entscheidungen mitgetragen haben. 

Untersuchungen stehen erst am Anfang

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft, die unter anderem die Insolvenz-Antragsunterlagen geprüft hat, befinden sich die Ermittlungen noch in einem sehr frühen Stadium. Zum jetzigen Zeitpunkt sei es noch völlig offen, ob es überhaupt zu einer Anklage kommt. Auch gebe es derzeit noch keine Anhaltspunkte, die dazu führen könnten, die Ermittlungen auf weitere Beschuldigte zu erweitern. „Dies wird jedoch fortlaufend geprüft“, heißt es in einer „Hooksiel-life“ vorliegenden Stellungnahme der Behörde. 

Gegen eine Insolvenzverschleppung spricht nach bisherigem Kenntnisstand, dass ein Wirtschaftsprüfer dem Gemeinderat und der WTG noch Ende 2024 bestätigt haben soll, dass kein Insolvenzgrund vorliegt. Aufgrund der vorhandenen Liegenschaften der WTG und der liquiden Mittel gebe es noch keinen Grund für einen Insolvenzantrag, hieß es damals nach Darstellung der ZUW-Gruppe im Gemeinderat.

Einige Straßen spiegelglatt: Müllabfuhr eingeschränkt

Friesland (26. 1. 2026) – Die Polizei mahnt vor allem Autofahrer zur Vorsicht. Aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse und des teilweise sehr glatten Untergrundes sei es am heutigen Montag zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Der Landkreis Friesland verkündete kurz vor 12 Uhr, dass der Schulunterricht am Montag witterungsbedingt an allen allgemeinbildenden Schulen ab 13.15 Uhr (ab der 6. Stunde) ausfällt. Auch im Bereich der Müllabfuhr werden für die nächsten Tage wieder Beeinträchtigungen erwartet.

25 Unfälle im Landkreis

Insgesamt seien im Bereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland bis gegen 15.30 Uhr 25 Verkehrsunfälle registriert worden, davon 14 im Gebiet des Landkreises und 11 in der Stadt Wilhelmshaven, teilt die Polizei mit. „In den allermeisten Fällen blieb es bei Sachschäden, schwerwiegende Personenschäden sind derzeit nicht bekannt.“ Lediglich in zwei Fällen hätten Unfallbeteiligte leichte Verletzungen erlitten.

Man gehe davon aus, dass die Straßenlage weiterhin angespannt bleibe. In mehreren Bereichen sei die Fahrbahnen spiegelglatt, was insbesondere an Kreuzungen, Brücken und wenig befahrenen Nebenstraßen zu erhöhten Gefahren führe.

Auto möglichst stehen lassen

Die Polizei warnt ausdrücklich vor den aktuellen Straßenverhältnissen und appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, ihre Fahrweise den Gegebenheiten anzupassen. „Es sollte mit erhöhter Vorsicht gefahren, der Abstand vergrößert und, sofern möglich, auf nicht zwingend notwendige Fahrten verzichtet werden.“

Aufgrund der Wetterlage ist auch mit Beeinträchtigungen der Müllabfuhr zu rechnen. Archiv-Foto: hol

Aufgrund von Schnee und Eis könne es im gesamten Kreisgebiet erneut zu Einschränkungen und Ausfällen bei der Abfallentsorgung kommen, teilte der Landkreis Friesland mit. „In einzelnen Straßen – insbesondere in Seitenstraßen und Sackgassen – ist eine reguläre Abfuhr derzeit nicht möglich, da die sichere Zufahrt der Fahrzeuge nicht gewährleistet werden kann“, heißt es. Hauptverkehrsstraßen seien in der Regel weiterhin befahrbar.

Einschränkungen bei der Müllabfuhr

Im Landkreis werden der Restmüll, Bioabfall und das Altpapier durch die Firma Augustin sowie die Wertstofftonne durch die Firma Nehlsen abgefahren. Beide Unternehmen seien witterungsbedingt von Einschränkungen betroffen. Für Restmüll, Bioabfall und Altpapier gelte weiterhin: Bei der nächsten regulären Leerung dürfen zusätzlich bis zu 60 Liter fassende handelsübliche Abfallsäcke neben den Tonnen bereitgestellt werden. Die Säcke werden kostenlos mitentsorgt. Überschüssige Bioabfälle könnten in Säcken aus Papier, Altpapier zusätzlich in Kartons oder gebündelt bereitgestellt werden.

Sollten Straßen voraussichtlich nicht passierbar sein, so die Abfallbehörde, können Tonnen zum Abfuhrtermin auch an den nächstmöglichen befahrbaren Straßenabschnitt gebracht werden. Eine nachträgliche Leerung der ausgefallenen Touren könne aus organisatorischen Gründen nicht erfolgen.

Anmerkung: Dieser Artikel wurde im Laufe des Tages aktualisiert