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Gerd Abeldt Hooksiel-life

Beitrage veröffentlicht von “Gerd Abeldt”

Gründer und Redaktionsleiter von „Hooksiel-Life“

Erster Saisonsieg für Hooksieler Tennisspieler

Hooksiel (4. 1. 2026) – Der Anfang ist gemacht. Durch einen 5:1-Erfolg haben die Ü60-Tennisspieler des FC Nordsee Hooksiel im fünften Spiel die ersten beiden Punkte der Saison eingefahren. Bei noch zwei ausstehenden Partien ist jetzt das Ziel abgesteckt: Die „rote Laterne“ als Tabellenletzter in der Bezirksklasse noch abgeben.

Der Grund für die Zuversicht: Das Verletztenlager des Teams um Mannschaftsführer Reiner Meints beginnt sich zu lichten. Zum einen hatten die Hooksieler gegen den Spvg Haste fünf Spieler am Start, zum anderen war Spitzenspieler Thomas Otte nach überstandener Muskelverletzung wieder an Bord.

Otte gewann sein Einzel an Position 1 souverän mit 6:3, 6:0 und ebnete damit den Weg für die Erfolge der anderen Einzelspieler. Harald Fischer an Position 2 konnte sein Spiel nach verlorenem ersten Satz noch drehen (2:6, 6:2, 10:6). An Position 3 startete Gerd Abeldt stark, musste dann aber doch noch in den Matchtiebreak, um das Spiel zu gewinnen (6:0, 2:6, 10:6). Helmut Petermann an Position 4 sicherte mit seinem 7:6, 6:4 den erste Saisonsieg.

Auch in den Doppeln verkauften sich die Hooksieler gut. Das erste Doppel Gerd Abeldt/Ingo Conring gewann ungefährdet 6:2, 6:3. Im zweiten Doppel sicherten sich die Gäste aus Osnabrück durch einen Sieg im Matchtiebreak gegen Harald Fischer/Helmut Petermann den Ehrenpunkt (4:6, 6:3, 9:11). 

Auszeichnung für Vereins-Pioniere und Bundessiegerin

Wangerland/Hooksiel (4. 1. 2026) – Das ehrenamtliche Engagement ist der Kitt, der eine Gesellschaft zusammenhält. Das betonten nahezu alle Redner beim Neujahrsempfang der Gemeinde Wangerland am Freitagabend in Horumersiel. Beispielhaft für die vielen ehrenamtlich Aktiven in Feuerwehren, Sportvereinen oder Arbeitsgruppen zeichnete Bürgermeister Mario Szlezak den Vorstand des neu gebildeten Sport-Clubs Wangerland aus.

Bürgermeister Mario Szlezak (links) zeichnete für für ihre bemerkenswerten Leistungen die Bundessiegerin im Beruf der Textillaborantinnen, Britta Lauts (2. von links), sowie den Vorstand des neu gebildeten Vereins SC Wangerland aus.

Den SC Wangerland gibt es erste seit November vergangenen Jahres. Der Verein ist hervorgegangen aus der Verschmelzung von drei Traditionsvereinen – dem FC Nordsee Hooksiel, Rot-Weiß Tettens und Eintracht Wangerland. Die Zusammenlegung sei kein einfacher Schritt gewesen, betonte Szlezak. „Es war ein anspruchsvoller und verantwortungsvoller Prozess, der Mut zur Veränderung erforderte.“

Die Aktiven der drei Vereine hätten viel Zeit investiert, endlose Gespräche geführt und Kompromisse gefunden, um eine „zukunftsfähige Vereinsstruktur“ aufzubauen. Das verdiene Respekt und den Dank von Rat und Verwaltung der Gemeinde, so der Bürgermeister.

Als „Botschafterin unserer Region“ zeichnete Szlezak zudem Britta Lauts aus. Die Wangerländerin hat in einem Unternehmen in Nordrhein-Westfalen den Beruf der Textilaborantin erlernt und ihre Prüfung als „Bundessiegerin“, also als Beste in ganz Deutschland, abgeschlossen. Szlezak lobte den Mut, die gewohnte Umgebung zu verlassen, um Neues zu erlernen. Der Titel Bundessiegerin sei der Lohn für Durchhaltevermögen, Disziplin und echte Begeisterung für einen Beruf, der viel Erfahrung im Labor, Genauigkeit und Geduld erfordere. Britta Lauts gehöre zu den jungen Menschen, die Beleg dafür seien, wie viel Potenzial im Wangerland steckt.

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Bürgermeister: Ein Bad erhalten und das Thalasso weiter betreiben

Wangerland/Hooksiel (3. 1. 2026) – Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hat auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde Wangerland dazu aufgerufen, verstärkt den Dialog zu suchen und auch bei Meinungsverschiedenheiten miteinander zu sprechen. Angesichts gesunkener Zustimmungswerte für die Demokratie in Deutschland sei es notwendig, den Zusammenhalt zu stärken. „Und Zusammenhalt entstehen durch Zusammenkommen.“ 

Ministerpräsident Olaf Lies warb für den Dialog mit Andersdenkenden und eine klare Haltung gegen Hass und Hetze. Foto: hol

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien sehr schwierig. Und es werde es trotz bereits angeschobener Reformen eine Zeit lang dauern, bis die Maßnahmen greifen. Dennoch sei Deutschland das Land mit den besten Voraussetzungen, die Krise zu meistern – auch aufgrund der großen Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement im Land. Um Hass und Hetze entgegen zu wirken, brauche es Klarheit in der Sprache, Verlässlichkeit im Handeln und die Nähe für einen Dialog, so Lies. 

„Region ist krisenerprobt“

Lies, der erstmals als Ministerpräsident den Empfang der Gemeinde im Kursaal in Horumersiel besuchte, sprach sein Grußwort zusammen mit Frieslands Landrat Sven Ambrosy, für den es der letzte Besuch als Landrat gewesen sein dürfte. Ambrosy tritt bekanntlich bei der Kommunalwahl am 13. September nicht wieder an. 

Auch Ambrosy zeigte sich zuversichtlich. „Unsere Region ist krisenerprobt.“ Neben der Insolvenz der gemeindeeigenen Wangerland Touristik GmbH (WTG) habe es im Wangerland 2025 auch viele positive Dinge gegeben. So etwa die Eröffnung des „Wangerland Resort“ oder die noch laufende Sanierung der Sporthalle in Hohenkirchen. Ambrosy deutete zudem an, dass das Land Niedersachsen den geplanten Bau einer „Bunten Wache“ für Feuerwehr und Polizei in Hohenkirchen durch eine Bedarfszuweisung unterstützen könnte.

In weiteren Grußworten dankten die Wangerländer Landtagsabgeordneten Katharina Jensen und die Bundestagsabgeordnete Anne Janssen (beide CDU) den ehrenamtlich Engagierten im Gemeindegebiet. Als Beispiel nannte Jensen die Mitglieder der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG), die es trotz der Schließung des Meerwasser-Hallenwellenbades in Hooksiel geschafft hätten, den Schwimmunterricht für Kinder aufrecht zu erhalten. Die Politikerinnen riefen dazu auf, sich auch politisch zu engagieren, etwa als Kandidatin oder Kandidaten bei der Kommunalwahl 2026. Meinungen zu haben, sei das eine, Mitmachen das andere. 

Bürgermeister warnt vor Aktionismus

Bürgermeister Mario Szelzak hatte eingangs vor zahlreichen Besuchern das Jahr 2025 Revue passieren lassen. Ein Schwerpunkt dabei: die Insolvenz der WTG, für die die Kostenexplosion beim Bau des Thalasso Meeres Spa (TMS) in Horumersiel als Hauptursache gilt. Der Bürgermeister warb um Verständnis dafür, dass die Antwort auf die Frage „Wie konnte es so weit kommen?“ immer noch aussteht. Es müssten Rechnungen und Entscheidungen der vergangenen zehn Jahre gesichtet und bewertete werden. Dabei helfe kein Aktionismus.

Ebenso wichtig sei aus seiner Sicht, wie es weiter gehen soll mit dem so wichtigen Wirtschaftsfaktor Tourismus. „Wir brauchen ein Bad im Wangerland“, forderte Szlezak. „Als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge, für Kinder und Vereine, für den Sport, für die Gäste und für unsere Bürger.“ Im Zuge der Insolvenz waren die Hallenbäder in Horumersiel und Hooksiel geschlossen worden.

9 Millionen Euro Fördermittel

Gleichzeitig werde das Thalasso Meeres Spa geöffnet bleiben, kündigte der Bürgermeister an. In den rund 23 Millionen Euro teuren Gesundheits-Tempel seien rund neun Millionen Euro Fördermittel geflossen. „Würden wir diese Einrichtung schließen, müssten diese Mittel in erheblichem Umfang zurückgezahlt werden“, so Szlezak. „Das wäre finanziell nicht verantwortbar und würde unserer Gemeinde noch weiter schaden.“

Der Shanty-Chor Likedeeler umrahmte den Neujahrsempfang der Gemeinde Wangerland musikalisch. Foto: hol

Die Folgen der Insolvenz in Eigenregie de WTG müsse man differenziert betrachten, so der Bürgermeister. In der Privatisierung des Campingplatzes Hooksiel sehe er eine große Chance. Sie ermögliche die notwendigen Investitionen auf dem Platz und verbessere damit Qualität und Attraktivität. Aber: „Mögliche Preisanpassungen gehören in einem solchen Prozess zur Wahrheit dazu.“

Rat hat Planungshoheit

Mit Blick auf das seit Oktober geschlossene und aktuell zum Verkauf stehende Hallenbad Hooksiel, mahnte Szlezak zur Weitsicht. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass ein Käufer das hoch defizitäre Bad so weiter betreiben werde. Es müssten neue Konzepte gedacht werden, in die im besten Fall auch en Schwimmangebot integriert ist. Der Bürgermeister wies auf die Verantwortung des Gemeinderates hin, bei dem die Planungshoheit für das Areal liegt. „Wenn wir darauf bestehen, dass alles so bleibt, wie es ist, werden wir wahrscheinlich keinen Investor finden.“

Der Bürgermeister schilderte die schwierige finanzielle Lage der Gemeinde. Die Kommunen insgesamt seien unterfinanziert und hätten große Schwierigkeiten, selbst ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen. Dazu zählt Szlezak im Wangerland den Bau der „Bunten Wache“ und einer neuen Grundschule in Hohenkirchen. Im vorhandenen Gebäude würden die Räume für einen Ganztagsunterricht fehlen. 

Betreuungszeiten erweitern

Im Zuge der Ganztagsbeschulung, die ab dem nächsten Schuljahr zunächst in Hooksiel und in Tettens angeboten werde, sollten nach Ansicht des Bürgermeisters auch die Betreuungszeiten in den Kindertagesstätten in der Gemeinde angepasst werden. „Nur so können Ganztagsangebote sinnvoll genutzt werden – insbesondere für Familien und für Alleinerziehende, die auf verlässliche Betreuungszeiten angewiesen sind.“

Mit Blick auf das neue Jahr zeigte sich der Bürgermeister zuversichtlich, dass noch im Januar die Verkaufsverhandlungen über die Rundinsel im Wangermeer mit den Betreibern des „Wangerland Resorts“ abgeschlossen werden können. Ein weiteres wichtiges Thema für denTourismus sei die Strandsicherung in Hooksiel. 

Schritt zurück am Alten Hafen

Richtig sei es, so Szlezak, beim geplanten Verkauf des ehemaligen Feuerwehrareals am Alten Hafen in Hooksiel „einen Schritt zurück“ zu gehen. Nachdem der favorisierte Hotelplaner es nicht geschafft habe, Investor und Betreiber zu finden, müsse nun neu überlegt werden, was für den Standort das Richtige ist. An den Überlegungen sollen auch die Hooksieler Bürger beteiligt werden. Aber, so Szlezak: „Am Ende muss klar sein: Die Entscheidung darüber, was an diesem Standort entwickelt wird, liegt bei der Politik.“

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Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer besteht seit 40 Jahren

Wangerland/Wilhelmshaven (2. 1. 2026) – Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert einen runden Geburtstag. Mit Jahresbeginn 1986 trat die entsprechende Verordnung zur Einrichtung des ersten Nationalparks im Land in Kraft.

Wattwanderung
Seit 40 Jahren Nationalpark und heute Weltnatdurerbe: Das Niedersächsische Wattenmeer. Archiv-Foto: Mira Hohmann

Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer: „Das Wattenmeer ist ein Schatz von internationaler Bedeutung, den es zu schützen und zu bewahren gilt. Mit dem Nationalpark schützen wir nicht nur seltene Tier- und Pflanzenarten, sondern erhalten auch eine einzigartige Naturlandschaft für Millionen Zugvögel.“ 

Festveranstaltung in Wilhelmshaven

Das 40-jährige Bestehen des Nationalparks soll unter dem Motto „Nationalpark wirkt“ im Laufe des Jahres vielfach gefeiert werden. Der offizielle Festakt ist für Freitag, 6. Februar in Wilhelmshaven mit Ministerpräsident Olaf Lies und Umweltminister Christian Meyer geplant. Öffentliche Geburtstagsfeiern mit verschiedenen Angeboten sollen am Wochenende 4. und 5. Juli von den 18 Nationalpark-Informationseinrichtungen am Wattenmeer veranstaltet werden. 

Meyer erinnert in einer Erklärung daran, das vor 40 Jahren die Gründung des Nationalparks hoch umstritten war. Aber, so der Minister: „Die Natur vor dem Deich entlang der gesamten niedersächsischen Küste umfassend unter Schutz zu stellen, hat sich zu einer besonderen Erfolgsgeschichte entwickelt. Davon profitieren Tiere, Pflanzen und Menschen gleichermaßen.“ Das heute als Unesco-Weltnaturerbe eingestufte Wattenmeer ziehe jährlich Millionen Besucherinnen und Besucher nach Niedersachsen. 

Große Herausforderungen

Gleichzeitig stehe das Wattenmeer vor großen Herausforderungen. „Die Folgen der Klimawandels, der steigende Meeresspiegel, das Verschwinden von Seegrasflächen, die Biodiversitätskrise, die Umweltverschmutzung etwa mit Plastikmüll, der steigende Schiffsverkehr gerade auch von Öl- und LNG-Gastankern aber auch die geplanten Gasförderungen am Rande des Nationalparks bedrohen eine einzigartige Natur“, so der Minister. „Hinzu kommt ein gestiegener Nutzungsdruck durch Schifffahrt, Infrastruktur, Trassen, Küstenschutz, Landschaftsverlust, Fischerei und Tourismus. Sie alle machen deutlich, wie wichtig ein starker Nationalpark gerade heute ist. Er ist ein Schutzschild für die Natur und ein Frühwarnsystem für ökologische Veränderungen.“

Modellregion für Nachhaltigkeit

Mit einer Fläche von rund 3.450 Quadratkilometern ist der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer der zweitgrößte deutsche Nationalpark. Er bildet die Kernzone des Unesco-Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer – einer Modellregion für nachhaltige Entwicklung – und ist Teil des länderübergreifenden Unesco-Weltnaturerbes Wattenmeer. Mit seinen tidebeeinflussten Wattflächen, Sandbänken, Stränden, Dünen und Salzwiesen ist es eine der hinsichtlich der Biomasse produktivsten Regionen der Erde. Rund 10.000 Pflanzen- und Tierarten leben hier, teilweise in millionenfacher Individuenzahl. Zudem ist es eines der wichtigsten Rastgebiete für Zugvögel weltweit mit jährlich zehn Millionen Zugvögeln, die hier Station machen.

Inspiration durch Babelsberg und das Moin in Hooksiel

Hooksiel (2. 1. 2026) – Schade. Die Veranstaltung hätte mehr Besucher verdient gehabt. Zum Ausklang der laufenden Ausstellung im Künstlerhaus Hooksiel hatte Herbert Witzel zu einer „Lied- und Lesebühne“ geladen. Zusammen mit seiner Frau Antje trug er selbst geschriebene „ruppige Rhythmen“ und „taffe Texte“ vor. Leider konnte Kunsthallen-Leiterin Renate Janßen-Niemann zu dem intellektuellen Schlussakkord der letzen Ausstellung der Saison „Wasser in den Ohren“ von Antje Witzel nur eine Handvoll Interessierte begrüßen.

Herbert Witzel präsentierte im Künstlerhaus Hooksiel selbst geschriebene Lieder und ausgewählte Texte. Foto: hol

Witzels leben und arbeiten in Babelsberg bei Berlin. In seinen Liedern nach Herbert Witzel seine Zuhörer unter anderem mit auf eine Tretbootfahrt auf der Spree, ließ im „Kinolied“ etliche Filmstars wieder lebendig werden und übermittelte eine Liebeserklärung an den Bezirk Neukölln. Aber auch der Aufenthalt in Hooksiel sei für das Paar sehr inspirierend gewesen, versicherte Witzel: „Hör ich moin, kann ich mich freun …“

Im Rahmen der Veranstaltung stellte das Paar ein Buch über den niederländischen Maler und Zeichner Vincent van Gogh vor – von Herbert Witzel selbst geschrieben, handschriftlich, gefalzt und gebunden. Eine Hommage an die Neugier. Ausdruck des Wunschs, künstlerisch keine schon ausgetretenen Pfade gehen zu wollen. Auch um den Preis, dass es auf neuen Wegen manchmal recht einsam sein kann. 

Das Künstlerhaus in der Lange Straße ist am heutigen Freitag noch geöffnet. Danach geht es bis zum 13. Februar in die Winterpause.

Gemeinde Wangerland lädt für heute zum Neujahrsempfang

Wangerland (2. 1. 2026) – Traditionell eröffnet die Gemeinde Wangerland bereits am heutigen Freitag, 2. Januar, den Reigen der Neujahrsempfänge der Kommunen im Jeverland. Bürgermeister Mario Szlezak lädt dazu im Namen des Gemeinderats und der Verwaltung alle Bürgerinnen und Bürger in den Kursaal nach Horumersiel ein.

Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Zum Programm gab es vorab keine Hinweise. Als sicher gilt: Der Bürgermeister wird eine Rückblick auf das Jahr 2025 vornehmen. Musikalisch wird der Empfang vom Shantychor „Likedeeler“ umrahmt, der in diesem Jahr sein 55-jähriges Bestehen feiern wird. 

In den zurückliegenden Jahren zählten Landrat Sven Ambrosy und Wirtschaftsminister Olaf Lies zu den Stammgästen der Veranstaltung. Auch die Wangerländer Landtagsabgeordnete Katharina Jensen sprach ein Grußwort. Abzuwarten bleibt, ob Lies auch in seiner neuen Funktion als Ministerpräsident den Weg nach Horumersiel finden wird.

Für Szlezak ist das Miteinander der Bürger mindestens ebenso wichtig: „Ich freue mich, gemeinsam mit Ihnen auf das neue Jahr anzustoßen und den Abend in angenehmer Atmosphäre zu verbringen.“

Patina macht aus altem Arbeitsgerät ein Goldstück

Wangerland (1. 1. 2026) – Trecker, Mini-Bagger, Kran, Bus und weitere Zugmaschinen. Alle mindestens 30 Jahre alt, etliche mit deutlich mehr Jahren auf der Uhr. BeimTreffen der Trecker-Oldtimer-Freunde zum Jahresausklang auf dem Gelände des Ferienhofs Thiele an der Landesstraße 810 zwischen Hooksiel und Horumersiel gab es insgesamt 28 historische Fahrzeuge zu bewundern. Dazu heiße und kühle Getränke, eine Bratwurst und viele nette Gespräche.

Beim traditionelle Treckerfreunde-Treffen auf dem Ferienhof Thiele waren etliche historische Fahrzeuge zu bewundern. Auf dem Bild: Friedhelm Thiele (rechts) und Holger Janßen. Foto: hol

„Diese Treffen zum Jahresende finden schon seit gut zehn Jahren statt“, sagt Friedhelm Thiele, der in diesem Jahr zusammen mit seiner Frau Brigitte die Oldtimer-Freunde aus dem gesamten Wangerland und Umgebung, zu sich eingeladen hatte. Hinzu gesellten sich Nachbarn, Freunden und Schaulustige. Ihr erster Blick fiel auf einen großen Linienbus aus dem ehemaligen Bestand des Hooksieler Abschlepp- und Omnibusbetriebes Mewes, den Thiele zu einer Mischung aus Wohnmobil und Partybus umgebaut hat – inklusive Schlafgelegenheit und Tresen. „Ich glaube, dass das für unsere Gäste eine nette Sache ist.“

Gleich nebenan parkten insgesamt 28 historische Fahrzeuge, viele davon aus dem Bestand der Mitglieder des Treckerclubs Minsen: Deutz, Mercedes, Fahr, Porsche, Hanomag, teils restauriert und aufpoliert, teilweise mit einer gehörigen Patina. So etwa der Lanz Bulldogg von Franke Thaden, Baujahr 1951. 

„Der ist schon seit gut 50 Jahren im Familienbesitz“, schildert der Wangerländer. Der 35 PS starke Ackerschlepper mit einem Zweitakt-Glühkopfmotor habe seinem Vater schon gute Dienste erwiesen. Eine Besonderheit: Zum Starten benötigt man eine Petroleumlampe, mit der zunächst der Glühkopf angewärmt wird. Danach wirft der Fahrer mit Hilfe des Lenkrades als Schwunghilfe den Motor mit Muskelkraft an. Thaden hat für diesen Zweck ein zweites Lenkrad an Bord. Und auch, wenn das eine oder andere Scharnier sich nur noch ein „bisschen stur“ bewegen lässt, springt der Motor tadellos an. 

Aus dem Arbeitsgerät ist längst ein Liebhaberstück geworden, das Thaden weitgehend im Originalzustand belassen möchte. Neue Lackierung? Einbau von Ersatzteilen? Kommt für ihn nicht in Frage. „Man muss bloß aufpassen, dass der Rost sich nicht fortfrisst. Dann hält der Lanz noch etliche Jahre.“ 

Nordseebad Hooksiel am Scheideweg: 2026 wird es spannend

Hooksiel (31. 12. 2025) – Das alte Jahr ist um, es lebe das neue Jahr! „Hooksiel-Life“ wünscht allen Nutzern des Portals einen guten Rutsch! Natürlich muss man zum Jahreswechsel einmal kurz Luft holen und sich besinnen. 2025, war das ein gutes oder ein schlechtes Jahr? Was erwartet uns 2026?

Wie diese historische Postkarte beweise, war Hooksiel schon einmal „Nordseebad“. In 2025 hat das Land dem Ort das Zertifikat erneut verliehen. Reprint: Werner Doyen

So viel ist schon einmal klar. Mit Beginn des neuen Jahres wird sich für Hooksiel einiges ändern, Der Campingplatz Hooksiel, über Jahrzehnte eines der Aushängeschilder der Wangerland Touristik GmH, geht zum 1. Januar in private Hände über. Perspektive ungewiss. Veränderungen gibt es auch bei der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde. Mit Jahresbeginn schließen sich die bislang noch selbstständigen Gemeinden Minsen und Wiarden dem Verbund an. Die Konzentration von ehemals neun auf künftig nur noch eine Kirchengemeinde fürs gesamte Wangerland ist dann abgeschlossen.

Kirchengemeinde komplett

Wann die seit Anfang Dezember vakante Pastorenstelle wieder besetzt wird, steht auf einem anderen Blatt. Klar ist: Mit dem Wechsel des Hooksieler Pastors Stefan Grünefeld nach Oldenburg könnten die Zeiten vorbei sein, in denen ein hauptamtlicher Geistlicher seinen Dienstsitz im Ort hatte. Das Zentrum der neuen Gemeinde ist Hohenkirchen.

Das ablaufende Jahr eher ruhig an. Die Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr weihte Mitte Januar ihre „Hafenpütt“ am neuen Standort ein. Auf ihrem alten Platz auf dem ehemaligen Feuerwehrareal am Alten Hafen konnte sie nicht stehen bleiben, da die Gemeinde das Grundstück zügig verkaufen wollte – was bis zum Jahresende dann aber nicht gelang. Sicher ein Thema für 2026.

Ende Januar beschlossen die Mitglieder der drei Sportvereine FC Nordsee Hooksiel, Rot-Weiß Tettens und Eintracht Wangerland einstimmig (!) ihren Zusammenschluss zum Sport-Club (SC) Wangerland. Die Eintragung ins Vereinsregister zog sich dann aber doch noch bis zum November hin. Der FCN Hooksiel ist Geschichte – aber das FCN-Hafenfest soll auch künftig gefeiert werden.

Deicherhöhung abgeschlossen

Sichtbare Veränderungen gibt es an der Wasserseite. Nach drei Jahren wurden die Arbeiten an der Deicherhöhung entlang der Bäderstraße abgeschlossen. Parallel dazu nahmen Überlegungen Fahrt auf, den Badestrand dauerhaft zu sichern. Anfang 2026 soll das Konzept vorgestellt werden. Ob künftig der historische Leuchtturm „Roter Sand“ Touristen an den Außenhafen ziehen wird, ist zur Jahreswende nicht zu sagen. Vorerst liegt die Bewerbung der Gemeinde nach Bedenken das Wasser- und Schifffahrtsverwaltung auf Eis.

Unglücklich gelaufen ist die Helgoland-Saison. Nach technischen Problemen mit dem Seebäderschiff „Fair Lady“ gab es in 2025 nur sehr wenige Fahrten von Hooksiel aus zur Roten Insel. Viel Geld investiert die landeseigene Hafengesellschaft NPorts, damit der Zugang zum Hooksmeer und zum Alten Hafen erhalten bleibt. Mehrere Bauabschnitte der Sanierung der Seeschleuse konnten erledigt werden, weitere folgen 2026.

Zertifikat ohne Feier

Die gute Botschaft des Frühjahrs: Hooksiel ist nach Jahren wieder offiziell als „Nordseebad“ eingestuft. Wer eine große Feier erwartet hatte, wurde enttäuscht. Keine Feier, kein Festakt, nicht einmal die Ortsschilder weisen bislang das touristisch wertvolle Zertifikat aus. 

Der Grund dafür könnten die schwarzen Wolken sein, die sich da schon über der Gemeinde zusammenzogen: Die Wangerland Touristik GmbH musste im Juni Insolvenz anmelden. Zu den konkreten Folgen gehören neben dem Verkauf des Campingplatzes Hooksiel die Schließung der Hallenbäder in Horumersiel und Hooksiel sowie die Entlassung einer ganzen Reihe von Mitarbeitern. Was aus dem Meerwasser-Hallenwellenbad und dem Gästehaus Hooksiel werden soll, ist ungewiss. 

Neubaugebiet übergeben

Im Ortsbild gab es einige Veränderungen. Das Neubaugebiet am Hohe Weg ist fast vollständig bebaut. Auf der Trasse Pakenser Altendeich/Lange Straße vom Kreisel in den Ort wurde eine Tempo-30-Zone eingerichtet. Die „Alte Schneiderei“ ist um ein Teestübchen, das „Gruseleum“ um ein Café erweitert worden. Im Alten Hafen liegen historische Schiffe. Der Hooksieler Ankerpfad wird immer länger.

Und natürlich wurde auch viel gefeiert: Hafenfest, Krabben- und Heringstage, Herbstleuchten, Weihnachtsmarkt. Langweilig war das Jahr 2025 in Hooksiel jedenfalls nicht. Und auch 2026, so die Prognose von „Hooksiel-Life“ wird spannend. Dafür sorgt unter anderem die Kommunalwahl im September. Schon jetzt gibt es mit Thies Fischer, Bernd Abrahams und Christian Fuchs drei Bewerber, die den amtierenden Bürgermeister Mario Szlezak beerben möchten. 

Gutachten zum Thalasso-Desaster

Mit Spannung erwartet werden darf auch das für Anfang des Jahres angekündigte Gutachten zu den Ursachen für die Kostenexplosion beim Bau des „Thalasso Meeres Spa“ in Horumersiel von 8,7 auf zuletzt geschätzte 23 Millionen Euro. Welche Verantwortung dafür trugen WTG-Geschäftsführung und Architekt? Hätten Bürgermeister und Gemeinderat das Desaster nicht verhindern können – oder gar müssen? Die politische Verantwortlichen im Rathaus haben über alle Parteigrenzen hinweg für die Aufklärung der Vorgänge absolute Transparenz versprochen. Das wird der Maßstab sein, an dem sie gemessen werden. 

Hooksielerin startet mit 40 neue Karriere bei der Bundeswehr

Hooksiel (30. 12. 2025) – Marina Doyen erfüllt sich einen Lebenswunsch. Die Hooksielerin orientiert sich beruflich um. Die medizinische Fachangestellte wechselt aus der Hausarztpraxis im Ort zur Bundeswehr und absolviert ab dem 7. Januar in Feldkirchen bei Straubing eine dreimonatige Grundausbildung. Danach, so der Plan, geht es zum Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst „Ostfriesland“ in Leer.

„Eigentlich dachte ich, ich wäre für den Schritt schon zu alt“, schildert die 40-Jährige (Foto) gegenüber „Hooksiel-Life“. Aber in einem Gespräch habe eine Soldatin ihr Mut gemacht, sich zu bewerben. „Fachkräfte wie du werden mit Kusshand genommen …“. Genau so kam es.

Die Bundeswehr sucht dringend zusätzliches Personal. Um 80.000 Soldatinnen und Soldaten sollen die Streitkräfte in den nächsten Jahren aufwachsen, um in der Lage zu sein, Deutschland und seine Verbündeten verlässlich verteidigen zu können. 

Einstellungstest

Nach einem ersten Einstellungstest wurde die Hooksielerin zu Gesprächen ins Karrierecenter der Bundeswehr in Wilhelmshaven eingeladen. An zwei Tagen werden hier Bewerber auf Herz und Nieren geprüft – im medizinischen Sinne, aber auch hinsichtlich ihrer Motivation, Qualifikation, ihres Wissens und logischen Denkvermögens, ihrer Fitness und so weiter. 

Am Ende steht die Einstufung für einen möglichen Karriereweg. Bei Marina Doyen war es die Feldwebel-Laufbahn. „Für ein Offizierslaufbahn war ich dann doch schon zu alt“, sagt die verheiratete Mutter eines 16-jährigen Sohnes, die stolz auf „ihre beiden Männer“ zu Hause ist, die ihr den Rücken für die ungewöhnliche Weichenstellung gestärkt haben. „Wenn das dein Traum ist, dann musst du es machen.“

Lebenswunsch geht in Erfüllung

Schon mit Anfang 20 habe sie eigentliche zur Bundeswehr gehen wollen, schildert Marina Doyen. Damals habe sie sich umentschieden, weil sie schwanger wurde. Es folgte eine Ausbildung in einer Kinderarztpraxis in Wilhelmshaven und vor einigen Jahren der Wechsel in die Hausarztpraxis in Hooksiel. Obwohl ihr auch diese Arbeit Spaß gemacht habe, sei der Wunsch Bundeswehr geblieben. 

Ein Uniform zu tragen, ist für die angehende Sanitäts-Soldatin kein Problem. Auch den körperlichen Anforderungen in der Grundausbildung samt Exerzier- und Schießübungen sieht sich die sportliche Frau gewachsen. Danach warten auf sie eine Fülle von Lehrgängen, bei denen ihr ihre medizinischen Vorkenntnisse zum Teil angerechnet werden. 

Einsätze im Ausland

Marina Doyen ist klar, dass ein Sanitätseinsatz in einem Krisen- oder Konfliktfall anders aussehen kann, als ein Impfeinsatz in Hooksiel. Auch Auslandsverwendungen sind für Sanitäter keine Ausnahme. „Ich gehe schon davon aus, dass ich meine Dienstzeit nicht ausschließlich in der Kaserne verbringen werde“, sagt die Hooksielerin. „Aber ich habe mal meinen Beruf gewählt, weil ich helfen will, wo Hilfe benötigt wird.“ Hinzu komme, dass diese Hilfe beim Bund besser bezahlt wird als in Arztpraxen.

Für 15 Jahre verpflichtet

Aktuell packt Marine Doyen ihre Sachen für den dreimonatigen Kasernenaufenthalt in Bayern, lernt Dienstgrade und Nato-Alphabet auswendig und schmöckert im „Reiber“, einem Handbuch mit zahllosen Tipps für deutsche Soldaten. Für ihre Feldwebel-Laufbahn hat sie sich als Soldatin auf Zeit für 15 Jahre verpflichtet. „Ich kann sogar noch Berufssoldatin werden“, sagt Marina Doyen, die sich auf die Herausforderungen spürbar freut. Und was, wenn der Dienst beim Bund ihren Erwartungen doch nicht entsprecht? „Auch kein Problem. Ich habe eine halbjährige Probezeit.“ 

Schutzgemeinschaft setzt auf moderne Deiche und Schöpfwerke

Varel/Wangerland (29. 12. 2025) – Die Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste (SDN) hält nichts von Überlegungen, mit Blick auf den Anstieg des Meeresspiegels Lebensräume im Binnenland aufzugeben. Der 1973 gegründete Umweltschutz-Dachverband mit Sitz in Varel engagiert sich partei-übergreifend für den Schutz der Nordsee als Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum. Er versteht sich als Sprachrohr für rund 200 Kommunen, Landkreise, Naturschutzvereine, Institute, Verbände und Einzelmitglieder. 

Campingplatz Hooksiel unter Wasser
Landunter bei Sturmfluten. Dennoch gibt es nach Überzeugung der Umweltschutzorganisation SDN trotz eines weiter ansteigenden Meeresspiegels keinen Grund, tiefer gelegene Gebiete in Küstennähe aufzugeben. Archiv-Foto: hol

Die SDN reagiert mit ihrer Erklärung auf eine Forderung beiden Berliner Institutionen DMG (Deutsche Meteorologische Gesellschaft) und DPG (Deutsche Physikalische Gesellschaft), die angeregt hatten, darüber nachzudenken, angesichts der „eskalierenden Klimakrise“ tiefer liegende Küstenregionen an Nord- und Ostsee aufzugeben. 

Moderne Deiche sind wehrhaft

Angesichts der modernen Deiche, die auch bei schweren Sturmfluten wehrhaft seien, gebe es keinen Grund dafür, dass der Mensch sich aus „tiefer liegenden Küstenregionen“ vollständig zurückziehen muss, stellt der 2. Vorsitzende der SDN, Ulrich Birstein, fest. „Die Gefahr kommt heute eher durch Binnenhochwässer und die mangelnde Bereitschaft, in Schöpfwerke an den Auslaufbauwerken in der Deichlinie zu investieren“, ergänzt Bauingenieur und SDN-Vorstandsmitglied Marcus Rudolph.

Nach der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren sei der Meeresspiegel weltweit innerhalb von 2000 Jahren um etwa 65 Meter angestiegen. Damals sei langsam das heutige Nordseebecken entstanden. Vor rund 1000 Jahren habe der Mensch damit begonnen, die Küsten der Nordsee dauerhaft zu besiedeln, indem er mit dem systematischen Deichbau begann. Dieses Bemühen seien jedoch immer wieder von verheerenden Sturmfluten gestört worden.

Immer wieder Flutkatastrophen

Als „beispielhaft“ verweisen die SDN-Fachleute auf „Weihnachtsflut“ in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 1717, bei der über 11.000 Menschen und abertausende Tiere ertranken sowie über 4000 Häusern zerstört wurden. Aber, so Rudolph: „Die Menschen haben dazugelernt. Die modernen Deichlinien des ,Goldenen Ringes‘ sind wehrhaft auch gegenüber schweren Sturmfluten.“

Selbst bei den schweren Sturmfluten 1976 und 2013, bei denen das Wasser deutlich höher aufgelaufen sei als bei der Julianenflut 1962, habe es an den Deichlinien nur vergleichsweise geringe Schäden gegeben. Das sei ein Verdienst der Arbeit der Ehrenamtlichen und der staatlichen Stellen in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig Holstein, die sich um die Deichsicherung kümmern. „Heute ist das Leben hinter den Deichen so sicher wie nie in der Vergangenheit“, so Rudolph.

Über zweite Deichlinie nachdenken

Dennoch müsse der Meeresspiegel-Anstieg, der laut Forschungsstelle Küste im NLWKN, durchschnittlich 2,5 Millimeter pro Jahr betrage, im Blick behalten werden. Nach Ansicht des SDN sollte zügig damit begonnen werden, die Deichlinien weiter zu verstärken, Kleilagerstätten für zukünftige Deichbaumaßnahmen vorzuhalten und an besonders gefährdeten Deichabschnitten über eine zweiter Deichlinie nachzudenken.