Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen
Gerd Abeldt Hooksiel-life

Beitrage veröffentlicht von “Gerd Abeldt”

Gründer und Redaktionsleiter von „Hooksiel-Life“

Jochen Holzschuh räumt zum Saisonfinale noch einmal richtig ab

Hooksiel (30. 7. 2026) – Die einen freuen sich über gute Platzierungen und geglückte Wetten. Die anderen machen sich Sorgen um das Wohl der Tiere. Mit 3.300 Zuschauern ist am Mittwoch die Rennsaison 2026 des Hooksieler Rennvereins erfolgreich zu Ende gegangen. Trotz Temperaturen bis an die 30 Grad gab es weder bei Fahrerinnen und Fahrern noch bei den Pferden Ausfälle. Der Rettungsdienst musste lediglich einem Zuschauer helfen.

Jochen Holzschuh (rechts) ist der Fahrer der Trabrennsaison in Hooksiel. Das Bild zeigt ihn bei einer der vielen Siegerehrungen am Mittwoch. Ganz links: Der 2. Vorsitzende des Hooksieler Rennvereins Timo Zippermayer. Foto: hol

Auch der dritte Renntag lockte wieder zahlreiche Besucher auf die Jaderennbahn. Der Rennverein spricht von einem „gelungenen Abschluss einer insgesamt sehr erfolgreichen Saison“. Die Saison umfasste drei Renntage. Insgesamt, so der Rennverein, habe man 8.800 Zuschauer am Hooksieler Grasgeläuf am Deich begrüßen können. 

Ronja Walter gewinnt Trabreiten

Erstmals zeichnete der Verein in diesem Jahr den erfolgreichsten Fahrer der Saison aus. Die Auszeichnung ging an Jochen Holzschuh, der sich mit seinen starken Leistungen den Titel des Seriensiegers 2026 sicherte. Am Mittwochabend gewann der der Profifahrer aus Dülmen mit unterschiedlichen Pferden alle sechs Trabrennen. In die Siegerliste der wettbaren Rennen eintragen konnte sich lediglich noch Ronja Walter beim Trabreiten. 

An der Bäderstraße vor der Rennbahn hielten Tierschützer eine Mahnwache ab. Für sie sollten „Tiere keine Sportgeräte“ sein. Foto: hol

Nicht bejubelt wurde der erfolgreiche Trabrennfahrer von der Gruppe von Tierschützern, die sich an allen drei Renntagen an der Bäderstraße zu einer Mahnwache eingefunden hatte. Ihre Botschaft konnte man auf Transparenten lesen: „Tiere sind keine Sportgeräte“ oder „Wetten ja, aber ohne Tiere“. Auslöser der Proteste ist nach den Worten von Tobias Thelemann ein Unfall auf der Trabrennbahn gewesen, bei dem 2023 ein Pferd tödlich verletzt wurde.

Rennverein dankt Sponsoren und Helfern

Der Hooksieler Rennverein zieht ein durchweg positives Fazit der diesjährigen Saison. An allen Renntagen habe eine hervorragende Stimmung geherrscht, die Rennen seien sportlich hochklassig besetzt gewesen und die Besucher hätten für eine besondere Atmosphäre auf der Jaderennbahn gesorgt. Zur guten Stimmung trug beim letzten Renntag auch ein Ponyrennen bei. Vereinsvorsitzender Immo Müller: „Der Verein bedankt sich bei allen Gästen, Sponsoren, Helfern sowie den Aktiven für die Unterstützung und freut sich bereits auf die Rennsaison 2027.“

Beim letzten Renntag der Saison erlebten 3300 Zuschauer packende Rennen, bei denen aber fast immer Jochen Holzschuh (Nummer 5) mit unterschiedlichen Pferden am Ende vorn lag. Foto: hol

Zumindest die Rennsaison 2027 dürfte noch nicht von den laufenden Bemühungen der landeseigenen Hafengesellschaft NPorts als Grundeigentümerin und der Gemeinde Wangerland betroffen sein, das Areal der Trabrennbahn künftig für touristische Zwecke nutzen zu wollen. Sollte sich ein Investor etwa für ein Hotel oder eine Freizeitanlage finden, müsste zunächst über ein Bauleitverfahren Baurecht für ein entsprechendes Projekt geschaffen werden. So ein Verfahren dauert in der Regel mindestens zwei Jahre.

Umwelthilfe will Abschied vom Ultraschall-Verfahren verhindert

Wilhelmshaven/Hooksiel (30. 7. 2026) – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will die geplante Einleitung von Chlor-Bioziden am Wilhelmshavener LNG-Terminal „Excelsior“ verhindern. Die Umweltschützer haben nach eigenen Angaben eine Einwendung gegen einen Antrag der Betreiberfirma Deutsche Energy Terminal GmbH (DET) beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) erhoben.

Die „Excelsior“, einer von zwei LNG-Terminals in der Jade, gilt als wichtiger Baustein der deutschen Erdgasversorgung. Foto: DET

Die DET will künftig eine Elektrochlorierungs-Anlage in Betreib nehmen, mit deren Hilfe verhindert werden soll, dass sich das schiffsinterne Rohrleitungssystem von Algen, Muschel und andere organischen Substanzen zusetzt. Ursprünglich war der Betrieb der „Excelsior“ – anders als beim benachbarten LNG-Terminal „Höegh Experanza“ an der Hafeneinfahrt zu Hooksiel – nur mit Ultraschall-Reinigungsverfahren genehmigt worden. Aus Sicht der Betreiber hat sich dieses Verfahren allerdings nicht bewährt.

Die Terminals nutzen Seewasser, um das tiefgekühlte Erdgas (LNG) an Bord zu erwärmen und in einen gasförmigen Zustand umzuwandeln. Bei der Elektrochlorierung wird aus dem Meerwasser gewonnenes Chlor genutzt, um die Rohrleitungen frei zu halten. Mit dem Abwasser gelangen Chlor-Biozide ins Wasser. Die Konzentration in der Jade wird behördlich überwacht.

„Die Einleitung von toxischen Bioziden in direkter Nähe zum Nationalpark Wattenmeer ist fatal für alle Lebewesen und das Ökosystem der Jade“, hält der Bundesgeschäftsführer der DUH, Sascha Müller-Kraemer, dagegen. „Im Wasser bildet das Biozid chlorierte Kohlenwasserstoffe und Bromverbindungen, die mit der Entstehung von Krebs und der Beeinträchtigung der menschlichen Fortpflanzung in Verbindung stehen.“

Die DUH fordert die Ablehnung des Antrags und eine Umrüstung der Terminals. Die DET hält dagegen, dass es sich bei der Elektrochlorierung um ein Verfahren nach dem „Stand der Technik“ handelt.

Auto in Hohenkirchen beschädigt: Polizei sucht Zeugen

Hohenkirchen (30. 7. 2026) – Die Polizei im Wangerland ermittelt im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Verkehrsunfallflucht in Hohenkirchen. In der Zeit von Dienstag, 13 Uhr, bis zum gestrigen Mittwoch, 4.30 Uhr, wurde dabei ein an der Jeverschen Straße geparktes Auto beschädigt. 

Nach den Erkenntnissen der Polizei war ein Opel Corsa ordnungsgemäß auf einem Parkplatz in Höhe eines Farbenfachgeschäftes in Fahrtrichtung Mederns abgestellt. Als der Geschädigte sein Fahrzeug am frühen Mittwochmorgen beladen wollte, stellte er einen frischen Unfallschaden im vorderen linken Fahrzeugbereich fest.

Der unbekannte Unfallverursacher entfernte sich, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern oder die Polizei zu verständigen. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Wangerland unter Telefon 04463/808910 oder der Polizei Jever unter 04461/74490 in Verbindung zu setzen.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Vogelgrippe auf Geflügelhof im Wangerland festgestellt

Wangerland (29. 7. 2026) – Vogelgrippe-Alarm im Wangerland. Wie das Veterinäramt Jade-Weser heute mitgeteilt hat, ist am Dienstag in einer gewerblichen Geglügelhaltung in der Gemeinde die Vogelgrippe amtlich festgestellt worden. Von den gut 6.600 Puten des nördlich von Hohenkirchen gelegenen Betriebes waren bereits mehrere verendet.

Die Karte des Veterinäramtes zeigt die eingerichteten Schutzzonen zum den betroffenen Geflügelhalter-Betrieb.

„Die übrigen Tiere wurden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben tierschutzgerecht getötet, um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern“, so das Veterinäramt. „Zur Eindämmung der Tierseuche wurden eine Schutz- und eine Überwachungszone eingerichtet.“ 

Schutzonen eingerichtet

Die Schutzzone umfasst einen Radius von drei Kilometern um den betroffenen Betrieb und betrifft Teile der Gemeinde Wangerland. Neben Hobbyhaltungen ist auch ein größerer Geflügelbestand von den damit verbundenen Einschränkungen betroffen. 

Um die Schutzzone wurde eine so genannte „Überwachungszone“ mit einem Radius von zehn Kilometern eingerichtet. Diese umfasst weitere Teile der Gemeinde Wangerland sowie Teile der Stadt Wittmund und Teile des Stadtgebietes von Wilhelmshaven. Auch hier gelten besondere Schutzmaßnahmen. 

Allgemeinverfügung gilt ab Donnerstag

In den eingerichteten Zonen gelten ab Donnerstag, 30. Juli, die Regelungen einer tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung: Alle Geflügelhalter in der „Schutzzone“, ob gewerblich oder hobbymäßig, müssen ihre Tiere unverzüglich aufstallen. In der „Überwachungszone“ ist Geflügel von Wildvögeln abzusondern, zum Beispiel durch das Aufstallung der Tiere oder durch eine Vorrichtung aus engmaschigen Netzen, die die freilaufenden Tiere schützt. „Der Kontakt von Geflügel zu Wildvögeln ist strikt zu vermeiden“, warnt die Behörde. 

Der Transport von Geflügel, Eiern und weiteren tierischen Produkten aus den betroffenen Zonen ist ausschließlich mit behördlicher Genehmigung erlaubt. Auch für Verbringungen in die Zonen gelten Beschränkungen. 

Angesichts der Gefahr des Eintrags der Geflügelinfluenza sind alle Vogelhalter in der Region gehalten, ihre Bestände zu schützen und ihre Tiere genau zu beobachten. Insbesondere ist die Hygiene beim Betreten von Geflügelhaltungen wichtig (Schuhwechsel, Schutzkleidung). 

Informationen zum aktuellen Geflügelinfluenzausbruch (einschließlich interaktiver Karte der Restriktionszonen) sowie zu erforderlichen Biosicherheitsmaßnahmen finden sich auf der Homepage des Veterinäramtes unter  www.jade-weser.de/tiergesundheit/gefluegelinfluenza.

Wangerland Touristik Thalassa
– Werbeanzeige –

Schiff verfängt sich an Sauerstoff-Leitung im Alten Hafen

Hooksiel (29. 7. 2026) – Im Zufahrtsbereich des Alten Hafen von Hooksiel hat sich am Montagabend ein Schiff mit dem Kiel in einem aufschwimmenden Sauerstoff-Schlauch verfangen. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel rückten zusammen mit Tauchern der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie Beamten der Wasserschutzpolizei und Mitarbeitern der landeseigenen Hafengesellschaft NPorts aus, um dem Skipper zu helfen.

Ein Schiff in mit seinem Kiel an einer der Sauerstoffleitungen am Alten Hafen hängen geblieben. Feuerwehrleute und Taucher der DLRG rückten aus, um das Schiff zu befreien. Foto: Feuerwehr

Gemeinsam gelang es, das Schiff aus seiner misslichen Lage zu befreien, so dass es seine Fahrt fortsetzen konnte. Ob das Schlauchsystem in Hafenbecken beschädigt ist, blieb zunächst unklar. Bekanntlich wird vom Ufer des Alten Hafens aus über ein am Grund des Hafenbeckens verlegtes Schlauchsystem Sauerstoff eingetragen, um einem Umkippen des Gewässer mit entsprechender Geruchsentwicklung vorzubeugen.

Bereits am Sonntag waren Feuerwehrleute und DLRG gemeinsam zu einer technischen Hilfeleistung im Yachthafen Hooksiel ausgerückt. Hier hatte sich ein Ölfilm auf der Wasseroberfläche gebildet, der sich bereits über das gesamte Hafengebiet ausgebreitet hatte.

Nachdem die Wasserschutzpolizei den mutmaßlichen Verursacher ermittelt hatte, richteten Feuerwehr und DLGR auf Anforderung der Unteren Wasserbehörde eine Ölsperre um das betreffende Boot ein. Dadurch konnte eine weitere Ausbreitung des Ölfilms eingedämmt werden.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Ausgelassene Krabbentage in schwierigen Zeiten für die Fischer

Hooksiel (29. 7. 2026) – Hooksiel feiert ab Freitag, 31. Juli, die traditionellen „Krabbentage“. Drei Tage lang verwandelt sich das Dorf zwischen dem Alten Hafen und der Ortsmitte zu einer Fest- und Flohmarktmeile. Die Markenzeichen des Festes: Gute Musik und ausgelassene Stimmung.

Die Hooskieler Krabbentage haben Tradition. Am kommenden Wochenende wird es wieder rund um die Garnelen gehen. Archiv-Foto: hol

Dennoch ziehen dunkle Wolken über Hooksiel. Werden es die letzten Krabbentage im Sielort sein? Nachdem die niedersächsische Landesregierung ihre Pläne verkündet hat, weite Teile der Fanggründe vor der Wangerländischen Küste aus ökologischen Gründen für den Fischfang sperren zu wollen, steht die Zukunft der örtlichen Krabbenfischer in den Sternen.

Gute Laune und viel Musik

Nils Schröder, Hooksieler Krabbenfischer und 2. Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, die die Herings- und die Krabbentage organisiert, will sich durch die Ungewissheiten die gute Lane nicht verderben lassen. „Jetzt feiern wird erst einmal. Was genau passiert, wissen wir noch nicht. Vielleicht sind wir in ein paar Wochen schlauer.“

Also wird gefeiert. Und zwar mit einer neuen Attraktion. Erstmals findet im Rahmen der Krabbentage an diesem Samstag das Drachenbootrennen statt, das ansonsten fester Bestandteil des „FCN Hafenfestes“ war. Da das Hafenfest in diesem Jahr eine Pause einlegt, hat Cheforganisator Jan-Eike Doyen die Drachenboot-Teams zu den Krabbentagen eingeladen.

Drachenbottrennen
Die Drachenboot-Rennen garantieren Spannung. Am Samstagnachmittag werden mehrere Teams gegeneinander antreten. Archiv-Foto: hol

Die Mannschaften werden in zwei gestellten Booten Rennen fahren, die jeweils im Alten Hafen enden. Das Publikum kann insofern die Ziel-Einläufe genau verfolgen. Beginn der Vorläufe ist um 12.30 Uhr. Mit dem Finalrennen wird gegen 17 Uhr gerechnet.

Eröffnung mit Freibier

Die Krabbentage beginnen am Freitagnachmittag. Ab 15 Uhr machen die „Tonic Brothers“ auf der Überland-Bühne am Alten Hafen Musik. Bernd Tscherney als Schriftführer der Dorfgemeinschaft wird die Gäste zur offiziellen Eröffnung um 17 Uhr begrüßen. Dazu spendieren die Veranstalter ein Faß Freibier. Erwartet werden dazu auch Delegationen der anderen Dorfgemeinschaften im Wangerland. Für gute Musik bis in die Nacht hinein wird ab 20 Uhr die Band „Rock Shots“ sorgen.

Für das musikalische Programm am Hafen sorgen am Samstag DJ Chris sowie am Abend die Band „4 Live“. Am Sonntag tritt – nach einem Gottesdienst am Alten Hafen – ab 12 Uhr der Shantychor „Blaue Jungs“ aus Wilhelmshaven auf. Ab 15 Uhr dürfen sich Schlagerfans auf den Auftritt von Janine Meyer freuen. Die Varelerin gehört seit Jahren zu den Stammgästen der Feste in Hooksiel und hat sich in dieser Zeit eine feste Fangemeinde ersungen.

Zahlreiche fliegende Händler werden der gesamten Krabbentage in der Lange Straße ihre Waren anbieten. Mit dabei auch die Jugendinitiative „Weil wir Hooksieler sind“, die Kuchen verkaufen wird. Die Ortsdurchfahrt ist für den Verkehr gesperrt. Parkplätze sind ausgewiesen.

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Edeka schafft mit Vollsortimenter über 40 neue Arbeitsplätze

Wangerland (28. 7. 2026) – Der neue Edeka-Markt in Hohenkirchen soll im Dezember eröffnet werden. Das kündigten die JPG Zwölfte Projektentwicklungs GmbH & Co. KG als Bauherrin und Eigentümerin des Gebäudes sowie der künftige Betreiber des Supermarktes, Carl Scheidemann, beim Richtfest auf der Baustelle an der Herderstraße an.

Im Dezember soll der neue Edeka-Supermarkt in Hohenkirchen eröffnet werden. Foto: hol

„Unser Ziel ist es, den Kundinnen und Kunden künftig ein modernes Einkaufserlebnis mit frischen Produkten, persönlichem Service und einem vielfältigen Sortiment zu bieten“, sagte Scheidemann vor Gästen. Das Richtfest sei ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg dorthin. In den nächsten Bauabschnitten sollen die Gebäudehülle fertig gestellt sowie die Installationsarbeiten und der Innenausbau voran getrieben werden.

Photovoltaik-Anlage auf dem Dach

Zu dem Neubau gehören 130 Parkplätze, die kostenfrei angeboten werden sollen. Hinzu kommen überdachte Fahrradstellplätze sowie zwei Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Auf dem Dach des rund 1800 Quadratmeter großen Gebäudes werde eine Photovoltaik-Anlage installiert, die einen Großteil des Strombedarfs des Marktes decken soll. Beheizt werde der Markt über die Abwärme der Kälteanlagen. Das Verfahren nennt sich Betonkern-Temperierung. Warmes Wasser läuft durch im Beton verlegte Röhren. Die Wärme wird an den Beton abgegeben, dort gespeichert und ins Gebäude abgegeben.

Vollsortimenter mit Service

Scheidemann, der in der Region noch fünf weitere Märkte betreibt, verweist mit Blick auf die benachbarten Discounter Aldi und Lidl darauf, dass es sich bei dem neuen Edeka-Markt um einen Vollsortimenter handeln wird, den sich sehr viele Menschen schon lange für Hohenkirchen gewünscht hätten. In dem Markt sollen über 40 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Leitung werde Zeinab Fakih übernehmen, die aktuell stellvertretende Marktleiterin bei Edeka Scheidemann in Neuharlingersiel ist.

Auch der Edeka-Markt in Hooksiel wird von Scheidemann betrieben. Erst kürzlich hatte der Gemeinderat das Baurecht für eine geplante Verlängerung des Gebäudes um acht Meter geschaffen. Dazu, wann die Erweiterung umgesetzt werde, könne man derzeit noch keine Angaben machen, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit.

Wangerland Touristik Thalassa
– Werbeanzeige –

Spitzen-Surfer gewinnen Regatta auf dem Hooksmeer

Hooksiel (28. 7. 2026) – Bei der 31- Hooksmeer-Regatta passte am vergangenen Sonnabend alles zusammen: Bei gutem Wind und viel Sonnenschein gingen mehr als 30 Wind-Surferinnen und -Surfer an den Start. Am Ende belegten die Aktiven des Windsurfing-Clubs Jade (WCJ) aus Wilhelmshaven wenig überraschend die ersten Plätze.

Ordentlich Wind und strahlende Sonne – bei der Regatta auf dem Hooksmeer herrschten beste Surf-Bedingungen. Foto: Klaus Heimann

Die Sportlerinnen und und Sportler dieses Clubs nehmen regelmäßig an nationalen und auch internationalen Wettbewerben teil. Erst vor wenigen Wochen durchbrach Lasse Brudek (WCJ) bei der Speed-Challange im niederländischen Lauwersoog die 70 km/h-Grenze. Locker ließ Brudek die Konkurrenz auch auf dem Hooksmeer hinter sich.

Vorsitzender Heinrich Schüler vom gastgebenden Hooksieler Surf-Club (HSC) und HSC-Sportwart Boris Tessmer freuten sich über die Teilnahme der Wilhelmshavener und die damit verbundene Werbung für das Windsurfen auf dem Heimatrevier des HSC. Lasse Brudek dankte im Namen der Jadestädter für die gelungene Regatta. Im Sinne guter Nachbarschaft lud er die Hooksieler zu den regelmäßigen Mittwochs-Regatten auf dem Banter See ein.

Conny Fricke und Lasse Brudek vorn

Zu den Ergebnissen der HSC-Regatta: Bei den Frauen gewann Conny Fricke, vor Britta Janßen und Dr. Nathalie Kürten (alle WCJ). Die Plätze vier und und fünf gingen an die Teilnehmerinnen des HSC, Sonja Heimann und Marje Hölscher. Den Herren-Wettstreit entschied Lasse Brudek vor Mario Lehmann (beide WCJ) für sich. Dritter wurde Boris Tessmer (HSC). Die Plätze vier und fünf gingen an Andreas Rullmann (HSC) und Bernd Abken (WCJ). 

An der Hooksmeer-Regatte nahem auch eine Reihe von Surfern aus Wilhelmshaven teil. Foto: Klaus Heimann

Vereinsintern — und diese Disziplin hat Tradition beim HSC — wurde der Wettbewerb im Tandem-Windsurfen ausgetragen: Den Sieg sicherte sich das Duo Christoph Heimann/Fabian Krüger. Zweite wurden Alena Mühlmeister/Lasse Hölscher vor Kim und Andreas Rullmann sowie den Viertplatzierten Michael Mühlmeister und Claas Oetjen./kdh

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Beste Stimmung auf Festival-Gelände am Strand und im Watt

Wangerland (27. 7. 2026) – Tolles Wetter, beste Stimmung, kulinarische Vielfalt und ein abwechslungsreiches Musikprogramm. Das „Friesenfestival“ in Schillig war ein voller Erfolg für Gäste, Einheimische und Veranstalter gleichermaßen.

Über beste Stimmung bei Friesenfestival freute sich die Wangerland Touristik GmbH als Veranstalter. Foto: WTG

Gute Stimmung bereits am Freitag beim traditionellen Auftaktgastspiel des Shantychors Likedeeler und im Anschluss beim Konzert der „Ungesteckerten 3“ aus Aurich, die mit Klassikern aus den vergangenen Jahrzehnten für Mitsingmomente sorgten. „Brass von Monte Disco“ überzeugten mit kraftvollen Bläsersätzen und tanzbaren Arrangements, bevor die „Hitfluencer“ aus Hamburg als Headliner des Abends mit einer energiegeladenen Non-Stop-Show das Publikum bis in den späten Abend begeisterten.

Mitreißende Musikshow

Auch der Samstag bot musikalische Vielfalt: „Ed Sheeran Tribute“ aus Wilhelmshaven brachte die Songs des britischen Weltstars auf die Bühne, gefolgt von „Adenalin“ aus Aurich mit anspruchsvollen Titeln unter anderem von U2, Toto und Sting. Am Abend übernahmen die „BIG Maggas“ aus Hamburg das Kommando und präsentierten eine rund 90-minütige Show mit spürbarer Spielfreude. DJ Flöcki aus Wilhelmshaven sorgte anschließend für Festivalatmosphäre am Strand. 


Der Sonntag stand im Zeichen der Familie. „De Platters“ aus dem Wangerland und „Honeybird“ aus Oldenburg gestalteten das musikalische Tagesprogramm. Aufgrund einer veränderten Wetterlage musste der Auftritt von „Honeybird“ kurzfristig abgesagt werden. Das Friesenfestival endete daher statt um 18 Uhr bereits um 14 Uhr.

1125 Läuferinnen und Läufern bedeuteten einen neuen Teilnehmerrekord für den Friesencross am Strand und im Watt vor Schillig. Foto: WTG

Der Samstag stand stand zudem im Zeichen des Laufsports: 1.125 Läuferinnen und Läufer aus ganz Deutschland sowie den Niederlanden folgten dem Ruf zum 21. Friesencross in Schillig. Damit verzeichnete der traditionsreiche Crosslauf einen neuen Teilnehmerrekord.

Lauf auf schlickigem Untergrund

Schon beim Bambinilauf und den Jugendläufen sorgten Familienangehörige uns sonstige Zuschauer für lautstarke Unterstützung. Dann schickte Moderator Heino Kröger mehr als 400 Laufbegeisterte auf die 10-Kilometer-Crossstrecke. Diese führte unter anderem entlang am Küstensaum zwischen Schillig und Horumersiel und schließlich direkt ins Watt. Der schlickige Untergrund verlangte den Teilnehmenden noch einmal alles ab und machte den Lauf zu einem ebenso fordernden wie besonderen Erlebnis im Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer.

Der Friesencross wurde unter anderem von Aktiven des MTV Hohenkirchen unterstützt. Das 17. Friesenfestival ist für den 16. bis 18. Juli 2027 geplant.

SPD: Fragenrunde mit Olaf Lies und Rolf Neuhaus in Jever

Jever/Wangerland (27. 7. 2026) – Der SPD Kreisverband Friesland lädt unter dem Motto „Auf ein Wort“ zu einer Wahlkampfveranstaltung mit dem Landesvorsitzenden der Partei, Ministerpräsident Olaf Lies (Sande), und dem Landratskandidaten für den Landkreis Friesland, Rolf Neuhaus (Jever), ein. Geplant ist eine Gesprächsrunde zu allen aktuellen Themen.

Gäste haben die Möglichkeit, Fragen loszuwerden. Das Prinzip ist einfach: Es gibt Bierdeckel auf denen Fragen notiert werden können. Lies und Neuhaus werden diese dann beantworten.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 11. August, ab 19 Uhr im Parkhotel Jever, Mühlenstr. 51, statt. Die SPD weist darauf hin, dass es auf dem Hotelgelände keine Parkmöglichkeiten für die Veranstaltungsbesucher gibt. Empfohlen wird die Anreise mit dem Fahrrad oder die Nutzung nahegelegener öffentlicher Parkplätze. Der Kreisverband bitten um Anmeldung per Mail unter spd-friesland@gmail.com bis zum 6. August.