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Gerd Abeldt Hooksiel-life

Beitrage veröffentlicht von “Gerd Abeldt”

Gründer und Redaktionsleiter von „Hooksiel-Life“

NPorts saniert Uferbefestigungen am Hooksmeer

Hooksiel (23. 1. 2026) – In Teilbereichen des Hooksmeeres müssen Uferbefestigungen instandgesetzt werden. Wie die landeseigene Hafengesellschaft NPorts als Eigentümerin des künstlich geschaffenen Gewässers zwischen dem Alten Hafen von Hooksiel und der Außenschleuse zur Jade auf Anfrage von „Hooksiel-life“ mitteilte, sei man derzeit mit der Planung befasst, in welchen Bereichen welche Maßnahmen notwendig seien.

Darüber hinaus sollen auch an den binnenseitigen Schleusenflügeln die vorhandenen Spundwände der Außenschleuse erneuert werden. Das sei ein Teilbaustein der schon seit 2024 laufenden Rund-um-Sanierung der Schleusenanlage. Insgesamt werde NPorts allein für die genannten Ufer-Maßnahmen einen sechsstelligen Betrag ausgegeben.

Zeugen für Unfall in der Obernstraße gesucht

Hooksiel (23. 1. 2026) – Die Polizei sucht nach Zeugenfür einen Unfall in der Obernstraße in Hooksiel. Dort soll am Dienstag dieser Woche, 20. Januar, ein Unbekannter in der Zeit zwischen  6 und 10.18 Uhr einen anderen Wagen beschädigt haben.

Vermutlich habe der Unbekannte beim Wenden oder Rückwärtsfahren in der Sackgasse einen ordnungsgemäß neben der Fahrbahn geparkten Pkw touchiert. Anschließend, so die Polizei, habe sich der Unfallverursacher von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um den Schaden zu kümmern. 

Der Sachschaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang oder zum verursachenden Fahrzeug geben können, sich bei der Polizeistation Wangerland unter der Telefonnummer 04463/808910 oder beim Polizeikommissariat Jever unter 04461/74490 zu melden.

Neuerliche Debatte über ehemaliges Feuerwehrareal

Hooksiel (21. 1. 2026) – Der Seebadeverein Hooksiel setzt im neuen Jahr seine Gesprächsreihe „Gäste- und Bürgersnak“ fort. Am Dienstag, 27. Januar, wird ab 18 Uhr im Gästehaus Hooksiel die Zukunft des ehemalige Feuerwehrareals zwischen Alter Hafen und Lange Straße im Fokus stehen. Ein weiteres Thema ist die geplante Sicherung des Hooksieler Badestrandes.

In der für jedermann öffentlichen Veranstaltungsreihe sollen aktuelle Themen aus Hooksiel und dem Wangerland besprochen, Informationen ausgetauscht und Lösungsansätze gesucht werden. Für das Areal am Alten Hafen sind neue Ideen gefragt, weil der geplante Hotelbau offenbar geplatzt ist. Zumindest aus Sicht der Gemeinde Wangerland, die das Grundstück verkaufen möchte. Dem Planungsbüro war es nicht gelungen, einen Investor für einen Hotelbau zu finden. 

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Wilhelmshavener Rat macht Weg für Energiepark frei

Wilhelmshaven (22. 1. 2026) – Der Rat der Stadt Wilhelmshaven hat auf seiner Sitzung am Mittwoch den Weg frei gemacht für die weitere Industrialisierung des Voslapper Groden-Nord. Die mit 30 gegen 9 Stimmen gefassten Beschlüsse zur Aufhebung der Naturschutzgebiet-Verordnung und zur Anpassung der Bauleitplanung war Voraussetzung für die Ansiedlung eines Terminals für den Export von CO2 und den Import von flüssigen Gasen sowie die Entwicklung eines Wasserstoffsparks durch ein Konsortium um die Firma Tree Energy Solutions (TES).

Befürworter wie der Wilhelmshavener SPD-Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Marten Gäde sehen im der Ansiedlung des Energieparks „eine Schlüsselmaßnahme für die Transformation unserer Industrie und einen zentralen Beitrag zur Energiesouveränität und Klimaneutralität“. Das Projekt umfasse Investitionen im Milliardenbereich und schaffe gute, tariflich abgesicherte Arbeitsplätze, ist Gäde überzeugt. 

Die Ratsgruppe „Gemeinsam Bunt“ hatte den ökologischen Wert des EU-Vogelschutzgebietes unterstrichen, dessen Verlust durch Re-Naturierungen an anderen Orten nicht auszugleichen sei. Naturschützer kritisierten zudem, dass über den Energiepark noch 20 Jahre lang auch fossile Energieträger wie LNG importiert werden sollen. 

Vor Beginn der Sitzung hatten Natur- und Umweltschützer vor dem Rathaus demonstriert. Über mehrere Stunden wurden Reden gehalten, Flugblätter verteilt, Trommeln geschlagen und Transparente geschwenkt. Aus Sicht der Polizei lief die Protestveranstaltung völlig störungsfrei.

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Nach tödlichem Sturz: Hooksiel trauert um Dieter Galski

Hooksiel (22. 1. 2026) – Der Sturz in einen Straßengraben an der Bäderstraße endete tödlich. Der 89-jährige Hooksieler, der am Mittwoch gegen 15.30 Uhr aus unbekannten Gründen mit seinem E-Scooter in Höhe Friesenstraße in den tiefen Schloot gefallen war, verstarb am Mittwochabend im Krankenhaus.

Ehrenvorsitzender Dieter Galski

Bei dem Verunglückten handelt es sich um Dieter Galski (auf dem Foto mit FCN Vorsitzenden Christin Doyen), der über Jahrzehnte mehrere Vereine und Institutionen in Hooksiel mitgeprägt hat. Unter anderem war er Ehrenpräsident, langjähriger Vorsitzender (1990 bis 2002), Schiedsrichter und Trainer beim FC Nordsee Hooksiel.

Er gehörte dem Verein über 50 Jahre lang an. Darüber hinaus war Galski in den Fußballverbänden auf Kreis- und Landesebene unter anderem als Lehrwart für den Schulsport, als Talentförderer und Schiedsrichterausbilder aktiv. 

Die genauen Umstände des Sturzes in den Graben sind noch unklar. Ein Mädchen hatte den Verunglücken im Wasser liegen sehen und Hilfe geholt. Eine Frau aus Paderborn alarmierte Feuerwehr und Rettungsdienst, ein Rettungssanitäter betreute Galski von der Grabenkante aus bis ihn die Helfer schließlich gegen 16.10 Uhr aus dem Wasser ziehen und ins Krankenhaus bringen konnten. 

Mehr Fahrten nach Helgoland als im vergangenen Jahr

Hooksiel/Wilhelmshaven (21. 1. 2016) – Auch in diesem Jahr wird die Reederei Adler & Els (Büsum) Ausflugsfahrten aus der Jade nach Helgoland anbieten. Wie Geschäftsführer Jannes Piepgras auf Anfrage von „Hooksiel-Life“ mitteilt, arbeite man derzeit den Fahrplan aus, der voraussichtlich Ende Januar online einsehbar sein wird.

Noch arbeitet die Reederei Adler & Eils am Helgoland-Fahrplan. Aber auch 2026 soll es Fahrten mit einem Katamaran von Hooksiel und Wilhelmshaven zur Roten Insel geben. Foto: Adler & Eins.

Geplant sei, dass der Katamaran „Adler Cat“ zwei bis drei Mal in der Woche Fahrgäste aus Wilhelmshaven und Hooksiel zur Roten Insel bringt. Das Schiff werde voraussichtlich donnerstags, freitags und samstags fahren. „Für Juli und August planen wir mit Doppeltouren am Freitag und Samstag.“

Hooksiel werde leider nicht jedes Mal angefahren werden können, so Piepgras. Es seien aber mehr Termine als im vergangenen Jahr von Hooksiel aus geplant. Wesentlicher Grund für den eingeschränkten Fährverkehr ab Hooksiel sei die tideabhängige Zufahrt zum Außenhafen. Bedeutet: Bei zu niedrigem Wasserstand vor Hooksiel kann der Katamaran Hooksiel nicht problemlos ansteuern.

„Deshalb werden die Fahrzeiten selten jeden Tag gleich sein“, erläutert Piepgras. Aber, auch das eine Folge dieses „Missstandes“: „Es wird viele Tage mit sehr langem Aufenthalt auf der Insel geben.“

Tragisches Unglück an Bäderstraße: Senior stürzt in den Graben

Hooksiel (21. 1. 2026) – Durch einen spektakulär anmutenden Einsatz haben Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel am Mittwoch gegen 15.30 Uhr einen Mann aus einem Straßengraben gerettet. Der war aus unbekanntem Grund an der Überquerung der Bäderstraße in Höhe Friesenstraße mit seinem E-Scooter in den tiefen Graben gerutscht, aus dem er sich selbst nicht befreien konnte.

Erst mit Hilfe der Feuerwehr gelang es, einen in den Straßengraben gerutschten Fußgänger aus dem Wasser zu bergen. Foto: hol

Einem Mädchen war der Unglückliche aufgefallen. Eine vorbeifahrende, auswärtige Autofahrerin bemerkte ihre Signale, hielt an und alarmierte den Rettungsdienst. Ein Rettungsanitäter betreute den mit dem gesamten Körper im Wasser des Grabens liegenden Mann. Der hinzu kommenden Feuerwehr gelang es schließlich, den Verunglückten mit Hilfe einer Leiter und einer Rettungsliege zu bergen. 

Wie schwer der Senior bei dem Unglück verletzt wurde, blieb zunächst unklar. Der Rettungsdienst reanimierte den stark unterkühlen Mann und brachte ihn zu weiteren Behandlungen ins Krankenhaus. 

Für die Dauer des Einsatzes wurde die Bäderstraße gesperrt. Unterstützt wurden die Hooksieler Retter von ihrer Partnerwehr aus Waddewarden.

Bodo Zeiger neuer Sprecher der Arbeitsgruppe Hooksiel

Hooksiel (21. 1. 2026) – Die Arbeitsgruppe Hooksiel hat einen neuen Vorsitzenden. Die Mitglieder des Vereins wählten am heutigen Mittwoch auf ihrer Jahreshauptversammlung im Awo-Heim Bodo Zeiger zum Nachfolger von Bruno Bölts. Bölts, der seit 2019 an der Spitze der 1998 gegründeten Organisation stand, hatte sich alters- und gesundheitsbedingt nicht mehr zur Wiederwahl gestellt.

Als zweiter Vorsitzender wurde Tobias Stahl bestätigt, ebenso Bernd Tscherney als Schatzmeister. Den Vorstand komplettieren Sabine Greiff als Beisitzerin und René Klaus als Schriftführer.

Der neue Vorstand will die Arbeit in gewohnter Manier fortsetzen. Insbesondere sagte man den anderen Vereinen und Institutionen in der Hooksieler Dorfgemeinschaft seine Unterstützung zu. Die ehrenamtlich engagierte Arbeitsgruppe (Erkennungszeichen: gelbe Arbeitsjacken) betreut unter anderem eine Reihe von Grünanlagen und Projekte im Ort. 

So pflegen die Helfer die Ortseingänge und den Diedrichsberg („höchster Gipfel im Wangerland“) im Freizeitgelände, kümmern sich um die Weihnachts-Beleuchtung und helfen dabei, den Ankerpfad im Ort weiter zu entwickeln. Zu regelmäßigen Arbeitsdiensten (mit anschließender Teerunde) trifft sich die an die 20 Personen starke Gruppe stets mittwochs. 

Hooksieler Segler fiebern der neuen Saison entgegen

Hooksiel/SAL (21. 1. 2026) – Noch sind es knapp drei Monate bis zum Beginn der Wassersportsaison. Für die Mitglieder des WSV Hooksiel kann diese Zeit gar nicht schnell genug vergehen. Das war auf der Jahreshauptversammlung des Vereins an den Hooksieler Skiterrassen spürbar. Viele der angesprochenen Themen beschäftigten sich mit der kommenden Saison, die der Wassersportverein Hooksiel mit dem traditionellen Ansegeln am 8. Mai offiziell eröffnen will.

WSV-Vorsitzender Heinz Martin (links) ehrte die langjährigen Vereinsmitglieder (von links) Peter Braun, Benno Thiesmeyer, Anton Poppen und Stefan Hölscher. Foto: Dörte Salveriaus

Schleuse zum 1. Mai wieder in Betrieb

Bis dahin sollen auch die Sanierungsarbeiten an der Schleuse vorerst beendet sein, so dass der Betrieb wieder ohne zeitliche Einschränkungen laufen kann. WSV-Vorsitzender Heinz Martin verwies in seinem Bericht auf ein Gespräch mit der Bauleitung. Demnach sind die Arbeiten im Zeitplan, zum 1. Mai soll die Schleuse ihren Betrieb wieder aufnehmen können. „Dann hat sie – und das ist für uns besonders wichtig – in der Kammer neue Schwimmstege und grundsanierte Tore“, sagte Martin. Für die Sportschipper des WSV heißt es nun, die Boote für die Saison fit zu machen, denn ab dem 11. April können sie über die vereinseigene Slipanlage wieder zu Wasser gebracht werden. 

Im Frühjahr 2025 wurde im Vereinsheim die umfangreiche Sanierung der Sanitäreinrichtungen abgeschlossen. Bei Kreis- und Landessportbund bedankte sich der Vorsitzende für die Fördermittel.

Nachwuchs bei Regatten dabei

Für die Kinder und Jugendlichen beginnt das Training auf dem Wasser am 13. April, und dann jeden Montag von 17 bis 19 Uhr. Die Mädchen und Jungen nehmen inzwischen erfolgreich an Regatten teil. Für sie steht 2026 neben den drei Meisterschaftsregatten der Wilhelmshaven Junior Sailing Cup im Programm. Jugendleiterin Sonja Heimann kündigte außerdem eine Ferienpassaktion an. Alle Schulkinder der Gemeinde Wangerland sind am 4. Juli zum Schnuppersegeln eingeladen.

Die Feierabend-Regatta „HookSail“ steht ebenfalls wieder im Kalender. Erster Start ist am 20. Mai. Es folgen sieben weitere Mittwochabende, an denen auf der Jade gemeinsam mit Seglerinnen und Seglern aus den Nachbarvereinen um Punkte gekämpft wird.

Der WSV Hooksiel vergibt alljährlich einen Fahrtenpreis. Er ging an Dagmar und Andreas Reuter, die an Bord ihrer Hallberg Rassy 15 Wochen auf Nord- und Ostsee unterwegs waren. Insgesamt liefen sie 44 Häfen an. Als sie im September ihren Heimathafen wieder erreichten, lagen 1200 Seemeilen hinter ihnen.

Langjährige Mitglieder geehrt


Der Fahrtenpreis des WSV ging an Dagmar und Andreas Reuter, überreicht von Regattawart Hendrik Busemann (links). Foto: Dörte Salverius

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Anton Poppen sowie Petra und Benno Thiesmeyer geehrt. Jürgen Pape gehört dem WSV ebenfalls seit 50 Jahren an, der ehemalige Vereinsvorsitzende wird zu einem späteren Zeitpunkt geehrt. Die Silbernadel für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Peter Braun und Stefan Hölscher.

„Distanz-Lernen“ an Oberschule das ganze Schuljahr über wichtig

Wangerland (21. 1. 2026) – Spätestens seit der Corona-Pandemie ist allen klar: Präsenzunterricht an Schulen ist nicht immer möglich. Jüngstes Beispiel dafür war das massive Winterwetter in der zweiten und dritten Januarwoche. Angesichts von Schnee und Eis auf den Straßen war kein sicherer Schülertransport zu gewährleisten, was den Landkreis Friesland dazu veranlasste, den Schulbetrieb abzusagen.

Auch an der Oberschule in Hohenkirchen fand kein Unterricht statt. Nicht einmal das so genannte „Home-Schooling“, bei dem Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler über digitale Kanäle unterrichten. Schulleiter Heyo Kemper (Foto) sieht seine Schule dennoch in Sachen Distanz-Unterricht gut aufgestellt.

Unterrichtsmaterial auf Schulserver

Die Schulausfälle seien in eine für alle Schülerinnen und Schüler besonders lernintensive Zeit gefallen. Mit Blick auf die bevor stehenden Zeugnisausgaben standen eine ganze Reihe von Klassenarbeiten an. „Es lag daher nahe, dass in allen Jahrgangsstufen umfänglich gelernt und geübt werden musste“, so Kemper. „Hierfür lagen für ein selbstorganisiertes Lernen ausreichend Unterrichtsmaterialien auf dem Schulserver bereit.“ 

Auf diese Materialien haben Schülerinnen und Schuler online Zugriff. Das sei bei Abwesenheiten aller Art hilfreich, etwa auch bei Krankheitsfällen oder anderen Distanz-Lernphasen. „Optional können von unseren Lehrkräften bei Bedarf unterstützend weitere Materialien hinterlegt werden“, erläutert der Schulleiter. „Nach Wiederaufnahme des Schulbetriebes erfolgen dann die entsprechenden Leistungsnachweise im Präsenzunterricht.“

Auf „Lock-Down-Modus“ vorbereitet

Bei sich abzeichnenden längeren Schulausfall-Zeiten, wie etwa bei der Corona-Pandemie, schalte die Schule in den „Lock-Down-Modus“. Das bedeute, so Kemper, dass dann der Unterricht online nach Stundenplan stattfinde. „In diesen Extremsituationen erteilen unsere Lehrkräfte ihren Unterricht entsprechend digital und bedienen sich den relevanten, erprobten medialen Kanälen. Die technischen Voraussetzungen sowie die Möglichkeiten für die Umschaltung in die unterschiedlichen Modi sind an unserer Schule gegeben.“

Der Begriff „Home-Schooling“ wird nach Ansicht des Oberschul-Leiters bei Schulausfällen jeglicher Art zu einem Modewort und in der Öffentlichkeit breitgetreten. „An der Oberschule Hohenkirchen findet ein Distanzlernen – ein so genanntes „Home-Schooling“ – ganzjährig jahrgangsbezogen und ganzheitlich statt.“

Überstunden abgebaut

Dennoch war die Lage bei den drei schulfreien Tagen in diesem Januar besonders. Die Personalsituation an der Oberschule sei während der Influenza-Zeit 2025 zeitweise stark angespannt gewesen, so Kemper. In der Folge hätten sich bei einigen Lehrkräften eine größere Anzahl von Überstunden durch Vertretungsstunden angehäuft. Diese Mehrarbeitsstunden – so die Vorgabe von der Landesschulbehörde – sollen möglichst noch im laufenden Schuljahr wieder abgebaut werden, zum Beispiel durch den Ausfall von einzelnen Unterrichtsstunden.

„Durch den witterungsbedingten Schulausfall im Januar konnte ein Großteil dieser Mehrarbeitsstunden bereits abgebaut werden“, so Kemper. Ohne Nachteile für die Schüler, ist der Pädagoge überzeugt. „Grundsätzlich sollen Schüler und Schülerinnen an diesen Tagen das Haus verlassen und solche Wetterlagen hautnah erleben. Auch für uns war es doch früher ein besonderes Erlebnis, ,schneefrei‘ zu haben.“

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