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Gerd Abeldt Hooksiel-life

Beitrage veröffentlicht von “Gerd Abeldt”

Gründer und Redaktionsleiter von „Hooksiel-Life“

Tragisches Unglück an Bäderstraße: Senior stürzt in den Graben

Hooksiel (21. 1. 2026) – Durch einen spektakulär anmutenden Einsatz haben Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel am Mittwoch gegen 15.30 Uhr einen Mann aus einem Straßengraben gerettet. Der war aus unbekanntem Grund an der Überquerung der Bäderstraße in Höhe Friesenstraße mit seinem E-Scooter in den tiefen Graben gerutscht, aus dem er sich selbst nicht befreien konnte.

Erst mit Hilfe der Feuerwehr gelang es, einen in den Straßengraben gerutschten Fußgänger aus dem Wasser zu bergen. Foto: hol

Einem Mädchen war der Unglückliche aufgefallen. Eine vorbeifahrende, auswärtige Autofahrerin bemerkte ihre Signale, hielt an und alarmierte den Rettungsdienst. Ein Rettungsanitäter betreute den mit dem gesamten Körper im Wasser des Grabens liegenden Mann. Der hinzu kommenden Feuerwehr gelang es schließlich, den Verunglückten mit Hilfe einer Leiter und einer Rettungsliege zu bergen. 

Wie schwer der Senior bei dem Unglück verletzt wurde, blieb zunächst unklar. Der Rettungsdienst reanimierte den stark unterkühlen Mann und brachte ihn zu weiteren Behandlungen ins Krankenhaus. 

Für die Dauer des Einsatzes wurde die Bäderstraße gesperrt. Unterstützt wurden die Hooksieler Retter von ihrer Partnerwehr aus Waddewarden.

Bodo Zeiger neuer Sprecher der Arbeitsgruppe Hooksiel

Hooksiel (21. 1. 2026) – Die Arbeitsgruppe Hooksiel hat einen neuen Vorsitzenden. Die Mitglieder des Vereins wählten am heutigen Mittwoch auf ihrer Jahreshauptversammlung im Awo-Heim Bodo Zeiger zum Nachfolger von Bruno Bölts. Bölts, der seit 2019 an der Spitze der 1998 gegründeten Organisation stand, hatte sich alters- und gesundheitsbedingt nicht mehr zur Wiederwahl gestellt.

Als zweiter Vorsitzender wurde Tobias Stahl bestätigt, ebenso Bernd Tscherney als Schatzmeister. Den Vorstand komplettieren Stabine Greiff als Beisitzerin und René Klaus als Schriftführer.

Der neue Vorstand will die Arbeit in gewohnter Manier fortsetzen. Insbesondere sagte man den anderen Vereinen und Institutionen in der Hooksieler Dorfgemeinschaft seine Unterstützung zu. Die ehrenamtlich engagierte Arbeitsgruppe (Erkennungszeichen: gelbe Arbeitsjacken) betreut unter anderem eine Reihe von Grünanlagen und Projekte im Ort. 

So pflegen die Helfer die Ortseingänge und den Diedrichsberg („höchster Gipfel im Wangerland“) im Freizeitgelände, kümmern sich um die Weihnachts-Beleuchtung und helfen dabei, den Ankerpfad im Ort weiter zu entwickeln. Zu regelmäßigen Arbeitsdiensten (mit anschließender Teerunde) trifft sich die an die 20 Personen starke Gruppe stets mittwochs. 

Hooksieler Segler fiebern der neuen Saison entgegen

Hooksiel/SAL (21. 1. 2026) – Noch sind es knapp drei Monate bis zum Beginn der Wassersportsaison. Für die Mitglieder des WSV Hooksiel kann diese Zeit gar nicht schnell genug vergehen. Das war auf der Jahreshauptversammlung des Vereins an den Hooksieler Skiterrassen spürbar. Viele der angesprochenen Themen beschäftigten sich mit der kommenden Saison, die der Wassersportverein Hooksiel mit dem traditionellen Ansegeln am 8. Mai offiziell eröffnen will.

WSV-Vorsitzender Heinz Martin (links) ehrte die langjährigen Vereinsmitglieder (von links) Peter Braun, Benno Thiesmeyer, Anton Poppen und Stefan Hölscher. Foto: Dörte Salveriaus

Schleuse zum 1. Mai wieder in Betrieb

Bis dahin sollen auch die Sanierungsarbeiten an der Schleuse vorerst beendet sein, so dass der Betrieb wieder ohne zeitliche Einschränkungen laufen kann. WSV-Vorsitzender Heinz Martin verwies in seinem Bericht auf ein Gespräch mit der Bauleitung. Demnach sind die Arbeiten im Zeitplan, zum 1. Mai soll die Schleuse ihren Betrieb wieder aufnehmen können. „Dann hat sie – und das ist für uns besonders wichtig – in der Kammer neue Schwimmstege und grundsanierte Tore“, sagte Martin. Für die Sportschipper des WSV heißt es nun, die Boote für die Saison fit zu machen, denn ab dem 11. April können sie über die vereinseigene Slipanlage wieder zu Wasser gebracht werden. 

Im Frühjahr 2025 wurde im Vereinsheim die umfangreiche Sanierung der Sanitäreinrichtungen abgeschlossen. Bei Kreis- und Landessportbund bedankte sich der Vorsitzende für die Fördermittel.

Nachwuchs bei Regatten dabei

Für die Kinder und Jugendlichen beginnt das Training auf dem Wasser am 13. April, und dann jeden Montag von 17 bis 19 Uhr. Die Mädchen und Jungen nehmen inzwischen erfolgreich an Regatten teil. Für sie stehen 2026 neben den drei Meisterschaftsregatten der Wilhelmshaven Junior Sailing Cup im Programm. Jugendleiterin Sonja Heimann kündigte außerdem eine Ferienpassaktion an. Alle Schulkinder der Gemeinde Wangerland sind am 4. Juli zum Schnuppersegeln eingeladen.

Die Feierabend-Regatta „HookSail“ steht ebenfalls wieder im Kalender. Erster Start ist am 20. Mai. Es folgen sieben weitere Mittwochabende, an denen auf der Jade gemeinsam mit Seglerinnen und Seglern aus den Nachbarvereinen um Punkte gekämpft wird.

Der WSV Hooksiel vergibt alljährlich einen Fahrtenpreis. Er ging an Dagmar und Andreas Reuter, die an Bord ihrer Hallberg Rassy 15 Wochen auf Nord- und Ostsee unterwegs waren. Insgesamt liefen sie 44 Häfen an. Als sie im September ihren Heimathafen wieder erreichten, lagen 1200 Seemeilen hinter ihnen.

Langjährige Mitglieder geehrt


Der Fahrtenpreis des WSV ging an Dagmar und Andreas Reuter, überreicht von Regattawart Hendrik Busemann (links). Foto: Dörte Salverius

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Anton Poppen sowie Petra und Benno Thiesmeyer geehrt. Jürgen Pape gehört dem WSV ebenfalls seit 50 Jahren an, der ehemalige Vereinsvorsitzende wird zu einem späteren Zeitpunkt geehrt. Die Silbernadel für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Peter Braun und Stefan Hölscher.

„Distanz-Lernen“ an Oberschule das ganze Schuljahr über wichtig

Wangerland (21. 1. 2026) – Spätestens seit der Corona-Pandemie ist allen klar: Präsenzunterricht an Schulen ist nicht immer möglich. Jüngstes Beispiel dafür war das massive Winterwetter in der zweiten und dritten Januarwoche. Angesichts von Schnee und Eis auf den Straßen war kein sicherer Schülertransport zu gewährleisten, was den Landkreis Friesland dazu veranlasste, den Schulbetrieb abzusagen.

Auch an der Oberschule in Hohenkirchen fand kein Unterricht statt. Nicht einmal das so genannte „Home-Schooling“, bei dem Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler über digitale Kanäle unterrichten. Schulleiter Heyo Kemper (Foto) sieht seine Schule dennoch in Sachen Distanz-Unterricht gut aufgestellt.

Unterrichtsmaterial auf Schulserver

Die Schulausfälle seien in eine für alle Schülerinnen und Schüler besonders lernintensive Zeit gefallen. Mit Blick auf die bevor stehenden Zeugnisausgaben standen eine ganze Reihe von Klassenarbeiten an. „Es lag daher nahe, dass in allen Jahrgangsstufen umfänglich gelernt und geübt werden musste“, so Kemper. „Hierfür lagen für ein selbstorganisiertes Lernen ausreichend Unterrichtsmaterialien auf dem Schulserver bereit.“ 

Auf diese Materialien haben Schülerinnen und Schuler online Zugriff. Das sei bei Abwesenheiten aller Art hilfreich, etwa auch bei Krankheitsfällen oder anderen Distanz-Lernphasen. „Optional können von unseren Lehrkräften bei Bedarf unterstützend weitere Materialien hinterlegt werden“, erläutert der Schulleiter. „Nach Wiederaufnahme des Schulbetriebes erfolgen dann die entsprechenden Leistungsnachweise im Präsenzunterricht.“

Auf „Lock-Down-Modus“ vorbereitet

Bei sich abzeichnenden längeren Schulausfall-Zeiten, wie etwa bei der Corona-Pandemie, schalte die Schule in den „Lock-Down-Modus“. Das bedeute, so Kemper, dass dann der Unterricht online nach Stundenplan stattfinde. „In diesen Extremsituationen erteilen unsere Lehrkräfte ihren Unterricht entsprechend digital und bedienen sich den relevanten, erprobten medialen Kanälen. Die technischen Voraussetzungen sowie die Möglichkeiten für die Umschaltung in die unterschiedlichen Modi sind an unserer Schule gegeben.“

Der Begriff „Home-Schooling“ wird nach Ansicht des Oberschul-Leiters bei Schulausfällen jeglicher Art zu einem Modewort und in der Öffentlichkeit breitgetreten. „An der Oberschule Hohenkirchen findet ein Distanzlernen – ein so genanntes „Home-Schooling“ – ganzjährig jahrgangsbezogen und ganzheitlich statt.“

Überstunden abgebaut

Dennoch war die Lage bei den drei schulfreien Tagen in diesem Januar besonders. Die Personalsituation an der Oberschule sei während der Influenza-Zeit 2025 zeitweise stark angespannt gewesen, so Kemper. In der Folge hätten sich bei einigen Lehrkräften eine größere Anzahl von Überstunden durch Vertretungsstunden angehäuft. Diese Mehrarbeitsstunden – so die Vorgabe von der Landesschulbehörde – sollen möglichst noch im laufenden Schuljahr wieder abgebaut werden, zum Beispiel durch den Ausfall von einzelnen Unterrichtsstunden.

„Durch den witterungsbedingten Schulausfall im Januar konnte ein Großteil dieser Mehrarbeitsstunden bereits abgebaut werden“, so Kemper. Ohne Nachteile für die Schüler, ist der Pädagoge überzeugt. „Grundsätzlich sollen Schüler und Schülerinnen an diesen Tagen das Haus verlassen und solche Wetterlagen hautnah erleben. Auch für uns war es doch früher ein besonderes Erlebnis, ,schneefrei‘ zu haben.“

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Wunderschöne Polarlichter am Himmel über Hooksiel

Hooksiel (20. 1. 2026) – Die Meteorologen hatten ihn angekündigt: ein starker Sonnensturm. Am Montagabend waren die Folgen der so genannten geomagnetischen Eruptionswelle auch am Hooksieler Nachthimmel deutlich zu erkennen. Der Hooksieler Sascha Keemann hielt die wunderschönen Polarlichter mit einem aus seinem Dachfenster in der Viethstraße geschossenen Foto fest.

Ursache für Polarlichter waren nach Angaben des Deutschen Wetter Dienstes (DWD) starke Eruptionen auf der Sonne, durch die Teilchen in Richtung Erde geschleudert wurden. In der oberen Schicht der Erdatmosphäre trafen diese geladenen Teilchen auf Luftmoleküle. Die Folge ist das entsprechende Farbspektakel. 

Leuchtfeuer Horumersiel
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DET befürchtet mit Ultraschall Totalausfall der „Excelsior“

Wilhelmshaven/Hooksiel (20. 1. 2025) – Der Import von LNG ist umstritten. Für Politik und Wirtschaft war und ist die Einfuhr von verflüssigtem Erdgas nach den Sperrungen der Gaslieferungen aus Russland ein wichtiger Beitrag zur Energiesicherheit in Deutschland. Für viele Naturschützer ist und bleibt Erdgas ein fossiler Brennstoff, der die Umwelt unzumutbar belastet – vor allem das Klima, aber auch die Jade. 

Die FSRU „Excelsior“ liegt seit August 2025 am LNG Terminal Wilhelmshaven 2. Das Schiff regasifiziert importiertes Flüssigerdgas. Das an Bord eingesetzte Antifouling-System arbeitet mit Ultraschall. Noch hat es die Erwartungen der Betreiber nicht erfüllt. Foto: DET

Der Grund für die Sorge um die Organismen im Wattenmeer: An Bord des Speicher und Regasifizierungsschiffes (FSRU) „Höegh Esperanza“ am LNG-Terminal Wilhelmshaven 1 in Sichtweite des Hooksieler Außenhafens wird aus dem Meer gewonnenes Chlor eingesetzt, um das Seewasser führende Rohrleitungssytem an Bord frei von Algen, Muscheln und anderem Bewuchs zu halten. Das Wasser erwärmt das minus 162 Grad kalte LNG und macht es wieder gasförmig. Wird es ins Meer zurückgeleitet, gelangen auch Chlorverbindungen in die Jade, die den Organismen im Nationalpark Wattenmeer schaden könnten.

Grenzwerte für Chloreinträge eingehalten

Die Kritik ist das eine, der Nachweis von Schäden das andere. Nach Angaben der Deutschen Energy Terminal GmbH (DET), die im Auftrag des Bundes zwei LNG-Terminals in der Jade und ein weiteres in Brunsbüttel vermarktet, wurden die vorgeschriebenen Grenzwerte für die Einleitungen fast immer eingehalten. Das würden regelmäßige Messungen zeigen.

Die Skepsis der Kritiker blieb. Ihr Hoffnungsträger: Die FSRU „Excelsior“, der zweite LNG-Frachter in der Jade, der im vergangenen Jahr seinen Betrieb aufgenommen hat. Mit Millionen-Aufwand wurde dieses Schiff vor Inbetriebnahme umgerüstet. Für das „Antifouling“ sorgt dort ein bereits bei Kreuzfahrtschiffen bewährtes Ultraschallsystem. Ultraschallwellen verhindern, dass sich Biomasse an den Röhren festsetzen kann. Das System, so der politische Wille in Berlin zumindest noch 2024, sollte auch an Bord der „Höegh Esperanza“ installiert werden – wenn es sich in der Praxis bewährt.

Hoher Bewuchsdruck in der Jade

Dazu wird es wohl nicht kommen. Im Gegenteil. Wie die DET mitteilte, habe man „aus Sicherheitsgründen“ die Umstellung der FSRU „Excelsior“ auf Elektro-Chlorierung beantragt. „Das Ultraschallsystem ist aktuell am LNG-Terminal Wilhelmshaven 2 weiterhin im Einsatz“, erläutert DET-Sprecher Andreas von Hooven auf Anfragen von „Hooksiel-Life“. „Dies ist derzeit aber nur möglich, da der Bewuchsdruck in den Meerwasser führenden Leitungen der FSRU durch die saisonal bedingte, wesentlich geringere Bioaktivität im Jadewasser entscheidend niedriger ist als in der warmen Saison.“

Zur geplanten Umstellung auf das Elektro-Chlorierungssystem, das juristisch als „Stand der Technik“ gilt, sei man in enger Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden und Gutachtern. Offenbar aber nicht mit der Herstellerfirma des Ultraschallsystems. Das Kieler Unternehmen Hasytec, das im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet hat, erfuhr nach eigenem Bekunden erst von „Hooksiel-Life“ von der geplanten „Chlor-Wende“ der DET. Das Unternehmen wurde zum 1. Juli 2025 von Investoren aus Griechenland übernommen. Eine Stellungnahme steht noch aus.

Probleme schon im Sommer

Die DET spricht von einem „Testbetrieb“, bei dem die Ergebnisse der regelmäßigen Überwachung des Systems schon im Spätsommer gezeigt hätten, „dass das Ultraschallsystem dem hohen Bewuchsdruck durch Bioorganismen im Jadestrom leider nicht ausreichend entgegenwirkt“. Um Abhilfe zu schaffen, habe gemeinsam mit der Firma Hasytec, der Reederei Excelerate und weiteren Experten umfangreichere Anpassungen am Ultraschallsystem vorgenommen.

„Trotzdem konnte die gewünschte Wirksamkeit nicht erreicht werden – es kam zu Leistungseinbußen der FSRU“, so van Hooven. „Im Frühherbst 2025 kam es infolge der mangelhaften Antifouling-Leistung des Ultraschallsystems sogar zu einem Ausfall der FSRU, LNG-Lieferanten mussten abgewiesen und Reparaturen eingeleitet werden.“

Elekrto-Chlorierung beantragt

Die Konsequenz aus Sicht der DET: „Trotz fortgesetzter, teils erheblicher Justierungen des Systems muss festgestellt werden, dass das Ultraschallsystem die Betriebssicherheit der FSRU Excelsior nicht absichern und ein Totalausfall des Schiffs nicht ausgeschlossen werden kann.“ Um die Versorgungssicherheit sicherstellen zu können, habe man die Genehmigung für das auf dem Schiff bereits installierte Elektro-Chlorierungssystem beantragt.

Neue Impulse für Hooksieler Dressurreiterinnen

Hooksiel (19. 1. 2026) – 13 Reiterinnen des Reit- und Fahrverein (RuF) Hooksiel haben an einem Dressurlehrgang mit der renommierten Ausbilderin Ricarda Claasen teilgenommen. Organisiert hatte die zweitägige Veranstaltung Rieke Scherf. Ricarda Claasen ist seit ihrer Jugend als Dressurausbilderin bis zur Klasse S tätig. Als Juniorin war sie Mitglied im Bundeskader und erfolgreich in Dressurprüfungen bis zur Klasse S unterwegs. 

Lehrgangsleiterin Ricarda Claasen (4. v. l.) half den Hooksieler Reiterinnen, neue Perspektiven zu erkennen. Von links: Edda Jensen mit Showtime`s Molly, Jolanda Buscher, Fenna Peters, Organisatorin Rieke Scherf und Lale Scharfenberger mit Baron Baco Ma. Foto: Elsbeth Noatzsch

Der Lehrgang in der Reithalle in Oesterdieken richtete sich an Freizeitreiterinnen sowie an Turnierreiterinnen bis zur Klasse M. Nach einer ersten Einschätzung holte Claasen jede Teilnehmerin individuell mit ihrem Pferd auf dem jeweiligen Ausbildungsstand ab. In ruhigem und besonnenem Ton gab sie gezielt Korrekturhilfen und praxisnahe Tipps, so dass die Reiterinnen ihre Schwierigkeiten überwinden und am zweiten Lehrgangstag neue Herausforderungen angehen konnten.

Im Mittelpunkt stand dabei die Reflexion des eigenen Reiterverhaltens aus neuen Blickwinkeln. Mit auf den Weg gab die Fachfrau Perspektiven für das zukünftige Training. Besonders die Turnierreiterinnen freuten sich über wertvolle Impulse und neue Ansätze für ihre Trainingsmethoden im Hinblick auf die kommende Saison.

Alle Teilnehmerinnen zogen ein durchweg positives Fazit und äußerten den Wunsch nach einem weiterführenden Aufbaulehrgang. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht“, sagte Rena Peters. „Ich konnte meine eigenen reiterlichen Fähigkeiten, insbesondere in Bezug auf Sitz und Einwirkung, deutlich verbessern.“ 

Wangerländer koordiniert Raumordnung und EU-Fördertöpfe

Wangerland/Oldenburg (19. 1. 2026) – Der Wangerländer Dr. Holger Janßen hat die Leitung des Dezernats 2 im Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Weser-Ems in Oldenburg übernommen. Der Landesbeauftragte Nikolaus Jansen hat den promovierten Geographen und Diplom-Ingenieur der Stadt- und Regionalplanung als Nachfolger der langjährigen Dezernatsleiterin Talke Hinrichs-Fehrendt mit der Leitung betraut. 

Holger Janßen (Foto/ArL) ist der Sohn der ehemaligen Ratsfrau und stellvertretenden Bürgermeisterin Renate Janßen-Niemann, die aktuell das Künstlerhaus in Hooksiel leitet. Mit seiner neuen Aufgabe ist der 52-Jährige zugleich Stellvertreter des Landesbeauftragten als Behördenleiter des ArL mit knapp 300 Beschäftigten an den Standorten Oldenburg, Aurich, Meppen, Osnabrück und Norden. Bislang war Janßen seit 2021 Leiter des Domänenamtes im ArL

Von der Ostsee zurück in die Heimat

Jansen: „Von den Erfahrungen Dr. Janßens in Wissenschaft und Verwaltung, vor allem auch in der Raum- und Regionalplanung, haben wir bei unserer Aufgabe, den ländliche Raum zu stärken, schon bislang sehr profitiert. Hinzu kommt seine Verankerung in der Region.“

Janßen hatte vor seinem Wechsel nach Oldenburg unter anderem als Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde, als stellvertretender Referatsleiter im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und als Leiter des Amtes für Raumordnung und Landesplanung Region Rostock gearbeitet. 

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Das Dezernat 2 des ArL Weser-Ems befasst sich mit der regionalen Koordination mehrerer EU-Förderprogramme und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit vornehmlich mit den Niederlanden. Die Landesbehörde arbeitet in der Raumordnung und der Städtebauförderung eng mit den Kommunen der Region zusammen, betreibt das Europabüro und die Vertretung in der Metropolregion. Auch die Stiftungsaufsicht und die Geschäftsstelle Masterplan Ems 2050 befinden sich im Dezernat 2 des ArL.

Janßens Vorgängerin, Talke Hinrichs-Fehrendt, hatte sich 2025 in den Ruhestand verabschiedet. 

Tano wirbt für Thalasso-Auszeit in Horumersiel

Wangerland (20. 1. 2026) – Mit der Winterkampagne 2025/2026 unter dem Titel „Winterzauber“ lenkt die Tourismus-Agentur Nordsee GmbH (TANO) den Blick auf die stillen, erholsamen Seiten der niedersächsischen Nordsee. Herzstück der Kampagne ist eine Online-Themenseite (www.nordsee53grad.de/entdecken/winterzauber), die winterliche Erlebnisse bündelt und die Region als attraktives Reiseziel der kalten Jahreszeit positioniert. 

Flankiert wird die Kommunikation durch Online-Maßnahmen, die die Sichtbarkeit in digitalen Kanälen erhöhen und Buchungsimpulse fördern sollen. Zu den Winterangeboten gehören im Wangerland das Thalasso Meeres Spa (TMS) und die Standkorb-Sauna in Horumersiel. 

„Die Verbindung von Inspiration und konkreten Veranstaltungsangeboten folgt dem strategischen Ansatz der Tourismus-Agentur Nordsee, die Saison zu verlängern und nachhaltige Impulse für die ganzjährige Auslastung in der Region zu schaffen“, so Tano-Geschäftsführer Mario Schiefelbein

Vier-Dörfer-Skat: Klarer Erfolg für Buben aus Förrien

Wangerland (18. 1. 2026) – 18, 20, 22 … Das Wangerland ist reizend. Wer Zweifel hat, der hätte sich am Freitagabend im Restaurant „Zum Deichgrafen“ in Förrien davon überzeugen können. Hier trafen sich die Mannschaften zum traditionellen „Vier-Dörfer-Skat“. Um es vorweg zu nehmen: Förrien setzte sich vor Oldorf, Friederikensiel und Hohenkirchen durch.

Das erfolgreiche Skat-Team aus Förrien: (von links) Uwe Jabben, Hugo Woltmann, Jörg Scherf Günter Ihnken, Claus Harms, Helmut Ulbrich, Frank Hensel und Kurt Brandenburg. Foto: privat

Das Turnier wird – sieht man von einer Pause während der Corona-Pandemie ab – seit Jahrzehnten einmal im Jahr ausgetragen. Zu den Teams gehören acht Spieler pro Dorf. Es werden drei Runden mit jeweils 16 Spielen gespielt. An jedem Tisch sitzt ein Spieler aus jedem Dorf. Die Zuordnung wird ausgelost. Das Kartenglück entscheidet. 

Glück? Keineswegs. Zumindest sehen das die Buben aus Förrien so. Sie traten schon in T-Shirts mit der Aufschrift „Sieger 2026 – Vier-Dörfer-Skat“ an. Und tatsächlich konnte das Team dann seinen Sieg aus dem Vorjahr mit 3569 Punkten klar bestätigen. Die Oldorfer kamen auf 2789 Punkte, die Friederikensieler auf 2404 und die Hohenkirchener auf 2045 Punkte. 

Zum besten Einzelspieler des Abends wurde Hugo Woltmann aus Förrien gekürt, der allein 734 Punkte erspielte. Auf den Plätzen folgten die Oldorfer Ewald Hobbie und Dirk Müller mit 682 bzw. 622 Punkten. Zur Belohnung gab es im Anschluss an die Spiele ein leckeres Schnitzel-Gericht – für alle Spieler.

Ganz so siegesgewiss was das Team aus Förrien aber wohl im Vorfeld doch nicht. Wie Mitspieler Frank Hensel verriet, trug die Mannschaft die Sieger-T-Shirts aus dem Jahr 2020. „Die 6 haben wir nur übergeklebt …“.

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