Friesland/Wangerland (6. 3. 2026) – Nach einem Beschluss des Bundestages ist der Wolf künftig jagbares Wild. Die friesländische Bundestagsabgeordnet Siemtje Möller (SPD) begrüßt die entsprechende Änderungen des Bundesnaturschutzgesetzes als „wichtigen Schritt hin zu einem praktikableren Umgang mit dem Wolf in Deutschland“.
Nach der Gesetzesänderung könnten so genannte „Problemwölfe“, wie jüngst im Bereich der Gemeinde Friedeburg ausgemacht, künftig zeitnäher und mit deutlich weniger bürokratischem Aufwand getötet werden. Zudem werde ein generelles Bestandsmanagement durch die Bejagung von Wölfen möglich.
Möller: Schutz von Schafen nicht möglich
„In Niedersachsen ist die Landwirtschaft ein unverzichtbarer wirtschaftlicher Faktor“, so Möller. Das Land habe die größte und weiterhin wachsende Wolfspopulation in Deutschland. Damit nähmen die Konflikte mit der Weidetierhaltung spürbar zu. „Die wachsende Wolfspopulation stellt für diese Haltungsform eine große Herausforderung dar.“
An der Küste stelle die steigende Zahl an Wölfen zudem eine Gefahr für die Schafe auf den Deichen dar. Hier sei kein ausreichender Herdenschutz, etwa durch Zäune, möglich. Durch Schafe bewirtschaftete Deiche seien aber die Grundlage für den Hochwasserschutz. Möller: „Umso wichtiger ist es, dass der präventive Herdenschutz nun durch die Bejagung von Wölfen ergänzt wird.“
Jetzt ist das Land gefordert
Die vom Bundestag beschlossenen Gesetzesänderungen müssen nun auf Landesebene durch Wolf-Managementpläne konkretisiert und in Landesrecht umgesetzt werden. „In Niedersachsen ist das Umweltministerium gefordert festzulegen, in welchem Umfang der Wolf künftig bejagt werden darf“, so Möller. „Erst auf dieser Grundlage kann ein Bestandsmanagement durch Bejagung beginnen.“
Nabu warnt vor Jagdzeiten
Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hat die Bundesländer unterdessen aufgefordert, dafür zu sorgen, dass durch die Novelle des Bundesjagdgesetzes keine anlasslose Jagdzeit für Wölfe eingeführt wird. Die Aufnahme des Wolfes ins Bundesjagdrecht löse keine Konflikte mit Weidetieren. Dafür bräuchte es viel mehr flächendeckenden Herdenschutz mit Zäunen und gegebenenfalls mit Herdenschutzhunden. Problematische Einzeltiere hätten bereits bislang nach geltendem Recht entnommen werden können.
Die neue Rechtslage könnte je nach Umsetzung in den Ländern den Bestand der Wolfspopulation gefährden, neue Rechtsunsicherheiten schaffen und ein falsches Signal für den Natur- und Artenschutz in Deutschland senden.
Hooksiel (6. 3. 2026) – Die ersten Tage an der neuen Wirkungsstätte sind gut gelaufen – auch wenn es bei den Abläufen zwischen Küche, Service und Gast hier und dort noch ein wenig gehakt hat. „Aber unser ersten Gäste waren zufrieden“, ist Jaqueline Bauer überzeugt. Mit ihrem Mann Kevin hat die Hooksielerin am vergangenen Sonntag in der Lange Straße das Speiserestaurant „An Deck“ eröffnet.
Jaqueline und Kevin Bauer wagen mit dem Restaurant „An Deck“ den Sprung in die Selbstständigkeit. Foto: hol
Das Konzept: Gepflegte Deutsche Küche mit Pfiff. Die Speisekarte ist überschaubar. Frische geht den Gastronomen vor Masse. Neben Fisch- und Fleischgerichten können sich die Gäste auf kreative Vorspeisen und Salate mit leckeren Dips freuen. Und natürlich steht auch eine „Hooksieler Krabbensuppe“ auf dem Speiseplan.
Lebenstraum erfüllt
Mit der eigenen Gaststätte im „blauen Haus“, in dem bis zum Herbst vergangenen Jahres „Siggis Restaurant“ untergebracht war, erfüllen sich Jaqueline (34) und Kevin Bauer (35) einen Lebenstraum. Sie ist gelernte Restaurantfachfrau und hat in den vergangenen Jahren in verschiedenen gastronomischen Betrieben im Wangerland und der Region Erfahrungen gesammelt. Er ist gelernter Koch, war zuletzt aber im Baugewerbe aktiv.
„Ich habe mir gesagt, wenn ich noch einmal wieder als Koch arbeite, dann nur in einer eigenen Gaststätte in Hooksiel“, sagt Kevin Bauer. Als das Paar dann im November auf die Kleinanzeige stießt, in der Nachfolger für das Hooksieler Restaurant gesucht wurden, stand ihr Plan. Sie bewarben sich bei dem Eigentümer der Immobilie und erhielten den Zuschlag für einen Pachtvertrag.
Sanierung und neues Mobiliar
Zunächst aber ging es an den Umbau und die Einrichtung. Die Wände wurden neu verputzt, die Sanitäranlagen saniert, das Mobiliar komplett erneuert. 34 Sitzplätze im Inneren laden täglich ab 17 Uhr (mittwochs Ruhetag) zum Verweilen ein – und zwar das ganze Jahr über. Darüber hinaus wird es Außen-Plätze mit Blick auf die Fußgängerzone Lange Straße geben. Zum „An Deck“-Team gehören ein weiterer Koch und eine Servicekraft.
Zu den Zielgruppen der Inhaber, selbst Eltern von zwei Kindern, zählen auch Familien. „Wir haben im Restaurant extra eine kleine Spielecke eingerichtet“, schildert Jaqueline Bauer. Eine offene Bar mit Sitzgelegenheiten soll Gäste zudem zu gemütlichen Plauderrunden animieren – auch wenn die Küche am späten Abend schon geschlossen haben sollte.
Wangerland (6. 3. 2026) – Der CDU-Bürgermeisterkandidat Thies Fischer unterstützt den Vorstoß der Gewerbevereine aus Hohenkirchen, Horumersiel und Hooksiel, die für sich jeweils einen beratenem Sitz im Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen und Energie des Rates der Gemeinde Wangerland fordern. Die Interessenvertretungen für Handel, Handwerk und Gewerbe hatten in dieser Woche einen entsprechenden Antrag auf den Weg gebracht. Bürgermeister Mario Szlezak (SPD) hatte eine Beratung des Ansinnens ab Juli in Aussicht gestellt.
Fischer weist darauf hin, dass nach der niedersächsischen Kommunalverfassung Fachausschüsse um so genannte „sachkundige Bürger“ ergänzt werden können, die an den Beratungen teilnehmen, jedoch kein Stimmrecht besitzen. „In anderen Ausschüssen – etwa im Tourismus- oder im Gemeindeentwicklungs-Ausschuss – ist diese Praxis bereits etabliert“, so Fischer. „Ich halte es für richtig, die Expertise unserer Gewerbevereine auch im Wirtschaftsausschuss systematisch einzubinden.“ Handel, Handwerk und Gewerbe seien das Rückgrat der örtlichen Wirtschaft.
Vertreter aus der Wirtschaft, die selbst täglich unternehmerische Verantwortung tragen, würden wertvolle praktische Erfahrung mitbringen, die die politischen Entscheidungsprozesse „sinnvoll ergänzen“ könnten. Die demokratischen Zuständigkeiten blieben dadurch unberührt, so Fischer. „Das Stimmrecht liegt weiterhin bei den gewählten Ratsmitgliedern. Die Einbindung der Gewerbevereine bedeutet keine Kompetenzverschiebung, sondern eine Erweiterung der Beratungsperspektive.“
Friesland/Wangerland (6. 3. 2025) – Der Landkreis Friesland lädt zum „Zukunftstag“ ein. An diesem so genannten „Girls‘ Day und Boys‘ Day“ können Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Arbeit bei der Kreisverwaltung gewinnen. Die jungen Leute sollen am Donnerstag, 23. April, zwischen 8.30 und 13 Uhr im Kreisverwaltungsgebäude in Jever Eindrücke von verschiedenen Berufen sammeln können.
Anmeldungen sind bis Sonntag, 22. März,möglich auf der Internetseite https://nol.is/zu9. Sollte es mehr Anmeldungen als Plätze geben, werden diese nach Eingang der Anmeldungen vergeben. Eine Benachrichtigung, ob eine Teilnahme möglich ist, erfolgt bis Dienstag, 7. April.
Wangerland (5. 3. 2026) – Aus Sicht des Kämmerers ist das Jahr 2025 sehr erfreulich gelaufen. Dennoch bleibt die finanzielle Lage der Gemeinde Wangerland angespannt. Für 2026 wird ein deutlicher Anstieg der Verschuldung erwartet. Dennoch stimmten die Mitglieder des Finanzausschusses des Gemeinderat dem Haushaltsentwurf am Mittwochabend einstimmig zu.
Das Feuerwehrgerätehaus in Hohenkirchen ist zu klein. Die Gemeinde Wangerland muss in einen Neubau investieren. Archiv-Foto: hol
Der Entwurf sieht Einnahmen in Höhe von 26,4 Millionen Euro und Ausgaben von 27,6 Millionen Euro vor. Die Hebesätze etwa für die Gewerbe- und Grundsteuern sollen mit 480 beziehungsweise 390 Prozent unverändert bleiben.
Ausdrücklich bedankten sich Bürgermeister Mario Szlezak und einige Ausschussmitglieder bei Kämmerer Arthur Wichmann zu seinem Team in der Verwaltung für die gute Vorbereitung des Zahlenwerks. Auf einer Haushaltsklausur am vergangenen Samstag waren die Ansätze für den Ergebnis- und den Finanzhaushalt sowie die geplanten Investitionen der Gemeinde in vertraulicher Runde vorgestellt und eingehend diskutiert worden.
Im von Hermann Wilken geleiteten Finanzausschuss meldete sich inhaltlich lediglich Geraldine Vogdt (ZUW) zu Wort. Sie wies darauf hin, dass die Unabhängigen einen Ratsbeschluss für den Ankauf von Flächen durch die Gemeinde in der Nähe des Andelweges in Horumersiel fordern. Das erworbene Areal sei größer als zuvor angenommen – und vergleichsweise teuer.
Leichtes Plus im vergangenen Jahr
Wichmann stellte zunächst den Jahresabschluss für 2025 vor. Statt eines erwarteten Fehlbetrages von 1,1 Millionen Euro habe man ein Plus von gut 200.000 Euro erwirtschaften können. Gründe dafür seien unter anderem Mehreinnahmen etwa bei Gewerbesteuer (+ 1 Mio. Euro) und ein höherer Anteil an der Einkommensteuer (0,3 Mio.) gewesen. Negativ sei unter anderem zu Buche geschlagen, dass die insolvente Wangerland Touristik GmbH keine Zinsen auf die ihr von der Gemeinde bereitgestellten Kredite in Höhe von 4,3 Millionen Euro zahlen konnte.
Eigentlich hätte der Schuldenstand der Gemeinde bereits im vergangenen Jahr steigen sollen, so Wichmann. Da aber Großinvestitionen wie der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Hohenkirchen und einer neuen Grundschule in Hohenkirchen noch nicht angefangen wurden, mussten geplante Kredite in Höhe von 6,3 Millionen Euro nicht aufgenommen werden. Im Gegenteil: Die Gemeinde konnte sogar noch 0,6 Mio. Euro Schulden tilgen (Schuldenstand Ende 2025: 12,21 Mio. Euro).
Finanzieller Druck steigt
Das laufende Jahr, so Wichmann, stehe aber „unter deutlichem finanziellen Druck“. Für den Ergebnishaushalt, in dem die laufenden Einnahmen und Ausgaben abgebildet werden, rechnet der Kämmerer mit einem Fehlbedarf von knapp 1,2 Millionen Euro – obwohl man mit steigenden Schlüsselzuweisungen vom Land (2,6 Mio), einer niedrigen Kreisumlage (Abgabe an den Landkreis, 6 Mio) sowie guten Gewerbe- (5,4 Mio.) und Einkommensteuereinnahmen (4,6 Mio) plant. Dem stünden im Haushaltsplan sinkende Zuschüsse für Kindertagesstätten, niedrigere Einnahmen aus dem Gästebeitrag sowie weiterhin Zinsausfälle für den WTG-Kredit gegenüber.
Zuschuss für die DLRG
Steigen werden zudem die Personalkosten (+ 0,46 Mio auf 10,4 Mio) und die Kosten für den Winterdienst (+ 126.000 Euro). Eine Zuschuss in Höhe von 58.000 Euro hat der Kämmerer zudem für die Deutsche Lebensrettung-Gesellschaft (DLRG) eingeplant. Damit sollen die erhöhten Kosten fürs Schwimmtraining aufgefangen werden, die dadurch entstehen, dass die DLRG Wangerland nach der Schließung des Hallenwellenbades Hooksiel zum Training ins „Aqua-Fit“ in Schortens ausweichen muss.
Neue Kredite über 5 Millionen Euro
Um die geplanten Investitionen (Feuerwehrgebäude und -fahrzeuge, Grundschule, Straßenunterhaltung, Sanierung Hooksieler Strand etc.) bezahlen zu können, hat die Kämmerei neue Kredite über fünf Millionen Euro eingeplant. Abzüglich der Tilgung anderer Kredite würde damit die Gesamtverschuldung der Gemeinde einschließlich der Verbindlichkeiten des Eigenbetriebes Wangermeer bis Ende 2026 auf über 21 Millionen Euro klettern.
„Die Spielräume werden enger“, sagte Wichmann, der betonte, dass auch die Liquidität, also die Zahlungsfähigkeit, angespannt sei. Steigende Zinsen und weitere Kredite würden künftige Haushalte zusätzlich belasten. Ein genehmigungsfähiger Haushalt sei vor diesem Hintergrund nur möglich, wenn die Gemeinde ihre sich selbst gesteckten Konsolidierungskonzepte konsequent umsetze.
Strukturelle Probleme
Als Ursache für die angespannte Finanzlage verwies Bürgermeister Szlezak auf „strukturell Probleme“. In der Verwaltung werde gespart, wo es nur gehe. Aber neue Gesetze, so etwa der Anspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen oder neue Anforderungen an die Feuerwehren, würden im Bereich der Pflichtaufgaben Großinvestitionen auslösen, die die Kommune nur schwer stemmen könne.
Um so wichtiger sei es, so Wichmann und Szlezak einvernehmlich, die Einnahmen der Gemeinde zu stärken. Neben dem Tourismus würden dabei die Erneuerbaren Energien eine zentrale Rolle spielen. Die Betreiber von Windkraftanlagen zählen im Wangerland zu den großen Steuerzahlern. Gegen den Bau weiterer Windparks gibt es aber mit Blick aufs Landschaftsbild und die Belastung von Anwohnern erhebliche Vorbehalte.
Hooksiel (5. 3. 2026) – Aufmerksamen Verkehrsteilnehmern ist es vielleicht schon aufgefallen. Am Pakenser Altendeich hat sich die Verkehrsschild-Landschaft ein klein wenig verändert. Am Mittwoch hat der Bauhof der Gemeinde Wangerland eines der beiden „Vorfahrt“-Schilder in Richtung Ortsausgang umgehängt – und damit auf Anordnung der Straßenverkehrsbehörde die Sicherheit in Hooksiel erhöht.
Der schmale Privatweg Pakenser Hörn kann schnell mal übersehen werden. Hier sorgt seit Mittwoch ein „Vorfahrt“ -Schild für Klarheit. Ohne das Schild würde hier die Rechts-vor-Links-Regel greifen. Foto: hol
Der Pakenser Altendeich ist bekanntlich seit Oktober vergangenen Jahres Teil einer Tempo-30-Zone. In Tempo-30-Zonen gilt durchweg die Vorfahrtsregel Rechts-vor-Links. Zumindest dann, wenn Verkehrsschilder nicht etwas anderes vorgeben.
Bei der Einführung der Zonen-Regelung hatte die Straßenverkehrsbehörde angeordnet, dass in Fahrtrichtung ortsauswärts Vorfahrt-Schilder an den Einmündungen Nordstraße und Pakenser Hörn aufgehängt werden. Die Schilder signalisieren den Verkehrsteilnehmern auf dem Pakenser Altendeich, dass sie an diesen von rechts kommenden Einmündungen Vorfahrt haben. Aber auch nur an diesen.
Autos, die aus dem „verkehrsberuhigtem Bereich“ Ludwig-Meinardus-Straße in den Pakenser Altendeich einbiegen wollen, müssen grundsätzlich warten. Foto: hol
An der Nordstraße, die unter anderem zur katholischen Kirche führt, erfüllt das Schild seither seinen Zweck. Das zweite Schild allerdings war seinerzeit irrtümlich an der Einmündung der Ludwig-Meinardus-Straße aufgehängt worden – etwa 100 Meter vom Pakenser Hörn entfernt. Hier allerdings ergab die Beschilderung überhaupt keinen Sinn. Die Ludwig-Meinardus-Straße ist als „Verkehrsberuhigter Bereich“ (im Volksmund: Spielstraße) ausgeschildert. Verkehrsteilnehmer, die sich aus einem solchen Bereichen ins Straßennetz einfädeln wollen, haben nie Vorfahrt. Sie müssen sich so verhalten, als würden sie von einem Privatgrundstück auf eine Straße fahren.
Ein Stück weiter allerdings hätte es ohne eine klare Verkehrsregelung gefährlich werden können. Bei dem schmalen, gepflasterten Pakenser Hörn, einer Zufahrt zu einigen rückwärtigen Häusern, handelt es sich um einen Privatweg. Darauf weist ein Zusatzschild ausdrücklich hin.
Auf die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung hat das keinen Einfluß. Der mit einem Straßenschild versehene Weg ist danach eindeutig eine „Straße“. Die Autos auf dem viel befahrenen Pakenser Altendeich hätten – zur Überraschung wohl manch eines Verkehrsteilnehmers – vor dem unscheinbaren Pakenser Hörn anhalten müssen. Hier hebt jetzt das „Vorfahrt“-Schild die Rechts-vor-Links-Regel auf.
Anmerkung:Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Anregungen für die Artikel-Serie „Hooksiel sicher“ oder Fragen zu Verkehrsregelungen in Hooksiel haben, auf irreführende oder überflüssige Verkehrsschilder hinweisen möchten oder selbst schon in gefährliche Situationen geraten sind, melden Sie sich bitte per Email unter infos@hooksiel-life.de – Stichwort: „Hooksiel sicher“.
Friesland/Wangerland (4. 3. 2026) – Grüne Versicherungskennzeichen sind seit dem 1. März ungültig. Darauf weist die Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland hin. Die neuen Kennzeichen haben die Farbe Schwarz. Sie sind als Blechschild oder Klebefolie bei den Kfz-Versicherungen erhältlich.
„Wer weiterhin mit den alten Kennzeichen unterwegs ist, fährt ohne Versicherungsschutz!“, mahnt die Polizei. „Fahrer und Halter machen sich damit strafbar.“ Das bedeute, es können Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr verhängt werden. Im Falle eines Unfalls gibt es keinen Versicherungsschutz. Der Verursacher muss dann für den Schaden selbst aufkommen.
Versicherungskennzeichen sind verpflichtend für Elektro-Kleinstfahrzeuge wie E-Scooter, S-Pedelecs oder einige Krankenfahrstühle und zulassungsfreie, motorisierte Kleinkrafträder mit einem Hubraum von bis zu 50 Kubikmeter mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h (in Ausnahmefällen 60 km/h), wie Roller und Mopeds.
Hooksiel (4. 3. 2026) – Nun ging es doch schneller als gedacht. Noch im Herbst verbrachte Fußball-Nachwuchstrainer Ioannis-Lu Doyen (16) seine Ferien im NFV-Ausbildungszentrum in Barsinghausen, um das dritte Modul der C-Lizenzausbildung samt Prüfung zu absolvieren.
Bei einem F-Junioren-Turnier in Jaderberg war Trainer Ioannis-Lu Doyen erstmals hauptverantwortlich für ein Team. Foto: Doyen
Lu startete seine Ausbildung zum Junior-Coach bereits 2024 und entschloss sich, in den Sommerferien 2025 mit den C-Lizenzmodulen zu beginnen, jeweils für eine Woche in Barsinghausen. „Zuerst dachte ich, Schule in den Ferien ist nicht wirklich motivierend“, so Lu. „Aber die selbstständige Entwicklung von Trainingsprogrammen unter Prüfungsbedingungen war schon sehr spannend.“ Lohn der Arbeit war der Erhalt der C-Lizenz und somit die erste wichtige Grundlage für viele weitere Möglichkeiten im Bereich der Sportausbildung.
Als Hospitant Erfahrungen gesammelt
In den zurückliegenden Monaten hospitierte der Hooksieler beim SC Wangerland in den Jugendmannschaften von Michael Meyerhöfer und Klaus Tibke und konnte sich zunehmend auch als verantwortlicher Übungsleiter einbringen. Die Kinder akzeptierten Lu schnell als einen der ihren. Die Konsequenz: Jetzt übernahm Lu hauptverantwortlich die Teamleitung bei einem Hallenturnier in Jaderberg.
In einem starken F-Junioren-Feld gelang dem Neutrainer mit einem 2:1 gegen Bremerhaven ein Auftakt nach Maß. Leider reichte im Verlauf der Gruppenphase nicht zu weiteren Überraschungen. Die Partien gegen Rastede und Ofen gingen deutlich verloren. Die Zwischenrunde verlief mit einem Unentschieden und einem Sieg gegen Ofen und Jaderberg wieder besser, so dass die Jungs und Mädels des SCW über die Platzierungsspiele einen respektablen Mittelfeldplatz bei 16 Mannschaften erreichten.
Lu nahm das sportliche Abschneiden gelassen, wie es ein guter Umgang mit Kindern erfordert.„Natürlich war ich anfangs etwas aufgeregt, aber man findet sich schnell zurecht. Zumal andere Trainer immer mit Rat zu Seite stehen.“
Ansprechpartner für Interessierte
Lu ist derzeit der einzige minderjährige Lizenzinhaber im Sportclub Wangerland und nimmt die Rolle als Ansprechpartner gerne an: „Traut euch, erkundigt euch gerne über meine Erfahrungen oder macht es einfach. Es bringt euch sportlich und menschlich weiter und ihr lernt bei der Ausbildung tolle Leute aus ganz Norddeutschland kennen. Mit einigen pflege ich noch heute regelmäßigen Kontakt.“
Dass man als Lizenztrainer eine Übungsleiter-Vergütung vom Verein erhält und die Spielereltern die Trainer oft auch zu Weihnachten beschenken, erwähnte der Nachwuchscoach nicht. Aber auch dieser Aspekt dürfte für künftige Auszubildende durchaus interessant sein.
Wer auch eine Trainerausbildung beginnen möchte oder sich bei Ioannis-Lu über dessen Erfahrungen informieren möchte, kann sich unter info@sc-wangerland.de ,melden.
Friesland (4. 3. 2026) – Steigende Temperaturen, zunehmender Meeresspiegel, häufiger auftretende Extremwetter-Ereignisse: Als Küstenlandkreis ist der Landkreis Friesland vom Klimawandeln besonders betroffen.
Vor diesem Hintergrund hat der Landkreis sein bestehendes Klimaschutzkonzept umfassend aktualisiert und weiterentwickelt. Das Ergebnis wird am Montag, 9. März, ab 18 Uhr im Dienstleistungszentrum des Landkreises in der Karl-Nieraad-Straße 1 in Varel, öffentlich vorgestellt. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über Ziele und Maßnahmen zu informieren und praktische Tipps zu Fördermöglichkeiten zu erhalten.
Von Mobilität bis Gebäude
Das integrierte „Klimaschutzkonzept 2025 – 2030“ umfasst Maßnahmen in den zentralen Handlungsfeldern Energieversorgung, Mobilität, Gebäude, Wirtschaft, kommunale Liegenschaften sowie Bildung und Öffentlichkeitsarbeit. Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen nachhaltig zu senken, den Energieverbrauch zu reduzieren und den Ausbau erneuerbarer Energien strategisch voranzutreiben – etwa durch energetische Sanierung landkreiseigener Gebäude, den Ausbau der Solarenergienutzung sowie die Stärkung nachhaltiger Mobilitätsangebote.
Tipps für Privatleute
Neben der Vorstellung der Ergebnisse gibt es bei der Abschlussveranstaltung auch praktische Tipps zu Fördermöglichkeiten für private Haushalte, etwa zum Heizungstausch und bei Photovoltaikanlagen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch. Der Landkreis lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme ein.
Wangerland/Hooksiel (4. 3. 2026) – Zum 1. August 2027 werden alle Kinder schulpflichtig, die das 6. Lebensjahr vollendet haben oder es bis zum 30. September 2027 vollenden werden.
Wie die Gemeinde Wangerland mitteilt, erfolgt die Anmeldung der Schulanfänger für die Grundschulen zunächst aufgrund der für das Schuljahr 2027/2028 festgelegten Schuleinzugsgrenzen. Eltern und Erziehungsberechtigte erhalten von den Grundschulen Hohenkirchen, Hooksiel und Tettens die Anmeldeunterlagen mit einem entsprechenden Anschreiben per Post.
Kinder, die in der Zeit vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2027 das 6. Lebensjahr vollenden, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten auch zum 1. August 2027 in die Schule aufgenommen werden, sofern sie die für den Schulbesuch erforderliche körperliche und geistige Schulfähigkeit besitzen und in ihrem sozialen Verhalten entsprechend entwickelt sind.
Die Gemeinde weist darauf hin, dass es sich bei der Anmeldung zunächst nur um eine allgemeine Erfassung der Schulanfänger handelt, aus der kein Anspruch auf Einschulung in eine bestimmte Grundschule hergeleitet werden kann.