Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen
Gerd Abeldt Hooksiel-life

Beitrage veröffentlicht von “Gerd Abeldt”

Gründer und Redaktionsleiter von „Hooksiel-Life“

WTG-Insolvenz: Anklagebehörde ermittelt zum Verdacht der Untreue

Wangerland (26. 1. 2026) – Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt im Zusammenhang mit der Insolvenz der gemeindeeigenen Wangerland Touristik GmbH gegen einen „ehemals verantwortlich Handelnden der Gesellschaft“. Die Anklagebehörde bestätige heute gegenüber „Hooksiel-life“ einen entsprechenden Bericht des „Jeverschen Wochenblatt“ (Montag-Ausgabe), wonach nach zwei Strafanzeigen von Privatleuten der Anfangsverdacht der Insolvenzverschleppung, der Untreue und des Verstoßes gegen die Pflicht zur ordnungsgemäßen Buchführung besteht.

Auf finanzielle Schieflage zu spät reagiert?

Im Fokus der Ermittlungen dürfte der ehemalige WTG-Geschäftsführer Armin Kanning stehen, der das Unternehmen Anfang 2025 verlassen hat. Ende Juni hatte die WTG dann mit Blick auf Explosion der Baukosten für das Thalasso Meere Spa in Horumersiel von geplanten 8,8 auf zuletzt vermutete 23 Millionen Euro einen Antrag auf Insolvenz in Eigenregie gestellt, dem das Amtsgericht Wilhelmshaven im September stattgab. 

Von Insolvenzverschleppung spricht man dann, wenn trotz einer vorliegenden Überschuldung oder einer Zahlungsunfähigkeit nicht umgehend ein Insolvenzantrag gestellt wird. Der Tatbestand der Untreue liegt vor, wenn zum Beispiel ein Geschäftsführer einem Unternehmen schadet, indem er wirtschaftlich sinnlose oder schädliche Verträge schließt. Dabei ist es strafrechtlich unerheblich, ob politische Gremien die (Fehl-) Entscheidungen mitgetragen haben. 

Untersuchungen stehen erst am Anfang

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft, die unter anderem die Insolvenz-Antragsunterlagen geprüft hat, befinden sich die Ermittlungen noch in einem sehr frühen Stadium. Zum jetzigen Zeitpunkt sei es noch völlig offen, ob es überhaupt zu einer Anklage kommt. Auch gebe es derzeit noch keine Anhaltspunkte, die dazu führen könnten, die Ermittlungen auf weitere Beschuldigte zu erweitern. „Dies wird jedoch fortlaufend geprüft“, heißt es in „Hooksiel-life“ vorliegenden Stellungnahme der Behörde. 

Gegen eine Insolvenzverschleppung spricht nach bisherigem Kenntnisstand, dass ein Wirtschaftsprüfer dem Gemeinderat und der WTG noch Ende 2024 bestätigt haben soll, dass kein Insolvenzgrund vorliegt. Aufgrund der vorhandenen Liegenschaften der WTG und der liquiden Mittel gebe es noch keinen Grund für einen Insolvenzantrag, hieß es damals nach Darstellung der ZUW-Gruppe im Gemeinderat.

Einige Straßen spiegelglatt: Müllabfuhr eingeschränkt

Friesland (26. 1. 2026) – Die Polizei mahnt vor allem Autofahrer zur Vorsicht. Aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse und des teilweise sehr glatten Untergrundes sei es am heutigen Montag zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Der Landkreis Friesland verkündete kurz vor 12 Uhr, dass der Schulunterricht am Montag witterungsbedingt an allen allgemeinbildenden Schulen ab 13.15 Uhr (ab der 6. Stunde) ausfällt. Auch im Bereich der Müllabfuhr werden für die nächsten Tage wieder Beeinträchtigungen erwartet.

25 Unfälle im Landkreis

Insgesamt seien im Bereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland bis gegen 15.30 Uhr 25 Verkehrsunfälle registriert worden, davon 14 im Gebiet des Landkreises und 11 in der Stadt Wilhelmshaven, teilt die Polizei mit. „In den allermeisten Fällen blieb es bei Sachschäden, schwerwiegende Personenschäden sind derzeit nicht bekannt.“ Lediglich in zwei Fällen hätten Unfallbeteiligte leichte Verletzungen erlitten.

Man gehe davon aus, dass die Straßenlage weiterhin angespannt bleibe. In mehreren Bereichen sei die Fahrbahnen spiegelglatt, was insbesondere an Kreuzungen, Brücken und wenig befahrenen Nebenstraßen zu erhöhten Gefahren führe.

Auto möglichst stehen lassen

Die Polizei warnt ausdrücklich vor den aktuellen Straßenverhältnissen und appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, ihre Fahrweise den Gegebenheiten anzupassen. „Es sollte mit erhöhter Vorsicht gefahren, der Abstand vergrößert und, sofern möglich, auf nicht zwingend notwendige Fahrten verzichtet werden.“

Aufgrund der Wetterlage ist auch mit Beeinträchtigungen der Müllabfuhr zu rechnen. Archiv-Foto: hol

Aufgrund von Schnee und Eis könne es im gesamten Kreisgebiet erneut zu Einschränkungen und Ausfällen bei der Abfallentsorgung kommen, teilte der Landkreis Friesland mit. „In einzelnen Straßen – insbesondere in Seitenstraßen und Sackgassen – ist eine reguläre Abfuhr derzeit nicht möglich, da die sichere Zufahrt der Fahrzeuge nicht gewährleistet werden kann“, heißt es. Hauptverkehrsstraßen seien in der Regel weiterhin befahrbar.

Einschränkungen bei der Müllabfuhr

Im Landkreis werden der Restmüll, Bioabfall und das Altpapier durch die Firma Augustin sowie die Wertstofftonne durch die Firma Nehlsen abgefahren. Beide Unternehmen seien witterungsbedingt von Einschränkungen betroffen. Für Restmüll, Bioabfall und Altpapier gelte weiterhin: Bei der näshsten regulären Leerung dürfen zusätzlich bis zu 60 Liter fassende handelsübliche Abfallsäcke neben den Tonnen bereitgestellt werden. Die Säcke werden kostenlos mitentsorgt. Überschüssige Bioabfälle könnten in Säcken aus Papier, Altpapier zusätzlich in Kartons oder gebündelt bereitgestellt werden.

Sollten Straßen voraussichtlich nicht passierbar sein, so die Abfallbehörde, können Tonnen zum Abfuhrtermin auch an den nächstmöglichen befahrbaren Straßenabschnitt gebracht werden. Eine nachträgliche Leerung der ausgefallenen Touren könne aus organisatorischen Gründen nicht erfolgen.

Anmerkung: Dieser Artikel wurde im Laufe des Tages aktualisiert

Unbekannte legen Feuer an Fahrradständer

Wangerland (26. 1. 2026) – Am heutigen Montag, 26. Januar, hat es auf dem Schulgelände in der August-Hinrichs-Straße im Wangerland gebrannt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei geriet ein Fahrradständer in Brand, wobei sich das Feuer teilweise auf eine angrenzende Hecke ausbreitete. In unmittelbarer Nähe befanden sich zudem Müllcontainer.

Die Feuerwehr Hohenkirchen hatte das Feuer auf dem Schulgelände in der Nacht zum Montag schnell im Griff. Foto: Feuerwehr Hohenkirchen

Der Brand konnte durch die Feuerwehr vollständig gelöscht werden. Ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile konnte verhindert werden. Der Brandort wurde polizeilich beschlagnahmt. Die polizeilichen Maßnahmen dauern an.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Jever unter der Rufnummer 04461 7449-0 in Verbindung zu setzen.

Skiterrassen
– Werbeanzeige –

10 Millionen Euro für „Fischkutter der Zukunft“

Wangerland (26. 1. 2026) – Die deutsche Küstenfischerei soll klimafreundlicher, wirtschaftlich tragfähig und zukunftsfest werden. Mit dem Verbundvorhaben „ZukunftsKUtter NOrdsee (KUNO)“ fördert der Bund den Bau und die wissenschaftliche Erprobung eines innovativen Fischereifahrzeugs für die Nordsee. 

So könnte er aussehen, der klimafreundliche „Fischkutter der Zukunft“. Grafik: Hochschule Emden/Leer und judel/vrolijk & co

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (Varel): „Es ist sehr erfreulich, dass dieses Projekt jetzt endlich in die Umsetzung kommt.“ Sie habe seit längerem dafür eingesetzt, dass die Mittel aus dem Windenergie-auf-See-Gesetz für die Zukunft der Fischerei genutzt werden. Das Projekt läuft von 2026 bis 2030 und wird zu 100 Prozent aus Bundesmitteln finanziert. 

Fördermittel für Hochschule

Silvia Breher (CDU), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundes-Landwirtschaftsministerium übergab die Förderbescheide für das Projekt „ZukunftsKutter Nordsee – KuNo“ am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/Leer. Insgesamt werden seitens des Ministeriums zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Hochschule erhält davon als Gesamt-Projektleiterin rund acht Millionen Euro.

Der Hochschule obliegt die Forschung und Planung sowie die Koordination von Bau und Erprobung des Kutters. Ein neues Kutterdesign wurde bereits in einem Vorgängerprojekt gemeinsam mit den Nordseefischern entwickelt. Ziel sei es, ein ganzheitliches Schiffskonzept zu entwickeln, das ressourcenschonend arbeitet, den Meeresschutz respektiert und zugleich eine verlässliche wirtschaftliche Perspektive für die Betriebe bietet. 

Neues Antriebssystem

Kern des Vorhabens ist der Bau eines multifunktionalen Demonstrators mit methanol-elektrischem Antriebssystem. Ergänzt wird dies durch Forschungsarbeiten zur Verfügbarkeit von grünem Methanol sowie zur Entwicklung und zum Bau einer geeigneten Bunkerinfrastruktur in deutschen Seehäfen. Damit werde nicht nur ein neues Schiff erprobt, sondern zugleich ein wichtiger Baustein für die maritime Energiewende geschaffen.

Nationalpark als Verbundpartner

In der Region werde auch die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer als Verbundpartner von Fördermitteln von über 335.000 Euro profitieren, so Möller. Die Nationalparkverwaltung stellt mit einer naturschutzfachlichen Begleitforschung sicher, dass der Einsatz des Kutters ökologisch verträglich erfolgt und entwickelt zusätzliche Nutzungsperspektiven, etwa für Umweltbildung, Forschung oder den Einsatz von Meeres-Rangern.

Fischer werden eingebunden

Ein zentrales Element von KUNO ist die enge Einbindung der Fischereibetriebe. Von der Planung über den Bau bis zur mehrjährigen Erprobung unter realen Bedingungen soll die Praxis konsequent mitgedacht werden. Dr. Gerd Kraus, Leiter des Thünen-Instituts für Seefischerei: „Trotz des guten Krabbenjahres 2025 stehen die Fischer unter Druck. Mit diesem Projekt haben wir alle gemeinsam die Chance, ökonomisch dafür zu sorgen, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder aktive Fischkutter in unseren Häfen erleben können.“ 

Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung: „Das Wattenmeer wurde schon immer von Fischern genutzt. Deshalb freuen wir uns, dass wir Teil des Projektes sind und aktiv dazu beitragen, umweltunterstützende Tätigkeiten zusammen mit den Fischern zu entwickeln. Das stärkt sowohl die Fischerei, als auch den Lebensraum Wattenmeer.“

- Werbeanzeige -
– Werbeanzeige –

Hooksieler Feuerwehr hat erstmals eine Löschmeisterin

Hooksiel (25. 1. 2026) – Drei Personen standen neben Ortsbrandmeister Jörg Nöchel bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel im Fokus: Marianne Kruse, Dr. Thomas Große und Carsten Behnk. Darüber hinaus gab es viel Lob und Anerkennung für alle ehrenamtlichen Helfer sowie die Zusage, dass die Verantwortlichen bei der Gemeinde Wangerland zu ihren sieben Feuerwehren stehen.

Viel Lob, Ehrungen und Beförderungen gab es bei der Jahreshauptversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel. Foto: hol

Nöchel begrüßte am Samstagabend neben den Aktiven der Wehr sowie Vertretern der Jugendfeuerwehr und der Altersabteilung eine Reihe von Gästen, darunter erstmals Bürgermeister Mario Szlezak und Kreisbrandmeister Dirk Heuer. Herausstechende Nachricht im Jahresbericht: Die Hooksieler Wehr ist 2025 um neun Köpfe auf eine Stärke von 36 aufgewachsen. 

Engagement in der Ausbildung

„Das war ein erfolgreichen Jahr“, so Nöchel. Der Zuwachs habe neben der guten Stimmung und Ausbildung in der Wehr auch etwas mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses und mit dem Zuzug von Bürgern zu tun. Das 2024 eingeweihte Gerätehaus stehe im Neubaugebiet genau an der richtigen Stelle, mit den Nachbarn habe man ein sehr gutes Verhältnis.

Neben den 36 aktiven habe die Wehr sieben passive Mitglieder, 14 Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr und 15 Angehörige der Altersabteilung. Allein für Lehrgänge und Ausbildung habe man im vergangenen Jahr 3751 Stunden aufgewendet. Darüber hinaus – neben etlichen sonstigen Aktivitäten etwa im Verbund der Dorfgemeinschaft – über 500 Stunden für die Wartung von Gerätschaften und 663 Stunden in Einsätzen. 

53 Einsätze in 2025

Mit insgesamt 53 Einsätzen sei 2025 ein durchschnittliches Jahr gewesen. Man sei unter anderem zu elf Bränden, vier Unfällen und 30 technischen Hilfeleistungen ausgerückt. Dabei habe man zwölf Verletzen helfen können. Zwei Menschen starben bei Unfällen. Mehrfach musste die Wehr aufgrund von Sturm- und Wasserschäden und zu Flächenbränden im Freizeitgelände ausrücken. 

Nöchel bedankte sich ausdrücklich bei der Feuerwehr Waddewarden, die die Hooksieler bei zahlreichen Einsätzen unterstützt habe. Gerade tagsüber sei es trotz der stattlichen Größe der Wehr nicht immer leicht, genügend verfügbare Einsatzkräfte zu haben.

Dr. Große jetzt Feuerwehrarzt

Auch aufgrund der guten Beteiligung an Ausbildungs-Einheiten, Lehrgängen und Übungen verfüge die Wehr über eine große Einsatzqualität, so Nöchel. Die meisten Dienststunden verbuchten Marianne Kruse (599), Dr. Thomas Große (584) und Björn Mühlena (423).

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Florian Harms beförderte Ausbildungsleiterin Marianne Kruse zur Löschmeisterin. Sie ist damit die erste Frau, die in Hooksiel diesen Rang erreicht hat. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Thomas Große darf seit Samstag die Brandmeister-Schulterklappen tragen. Zudem wurden Celine Heidemann zur Feuerwehrfrau und Damian Priebe zum Feuerwehrmann ernannt. Kreisbrandmeister Heuer berief zudem Dr. Große zum Feuerwehrarzt des Landkreises Friesland.

Neue Jugendfeuerwehrwartin

Zur neuen Jugendwartin der Wehr wurde Katharina Heyn gewählt, die zudem das Amt der Schriftführerin inne hat. Gerätewart bleibt Janek von Hertel, 2. stellv. Gerätewart Nando Rothert. Zum Kleiderwart wurde Sebastian Lange bestimmt – eine Aufgabe, die noch wichtig werden könnte. Wie Kreisbrandmeister Heuer in seinem Grußwort sagte, sollen alle Wehren in Friesland neue Uniformen erhalten. Wann das sein wird, liege aber in der Entscheidungsbefugnis der jeweiligen Gemeinden. Für das Wangerland dürften neue Uniformen eine sechsstellige Summe kosten. 

Viel Lob für Carsten Behnk

Ebenso wie Heuer lobte der Bürgermeister insbesondere das ehrenamtliche Engagement von Carsten Behnk, der 18 Jahre lang das Amt des Jugendwarts inne hatte. Szlezak: „Das ist schwer beeindruckend!“ Die Arbeit in den Jugendwehren sorge für den Feuerwehrnachwuchs. Auch Nöchel dankte Behnk. Er habe seine Nachfolgerin „selbst produziert, ausgebildet und in Dienst gestellt“. Katharina Heyn ist die Tochter von Carsten Behnk.

Zum Ende der Versammlung übernahmen Thomas Große und Marianne Kruse wieder eine verantwortungsvolle Aufgabe. An der Spitze des Küchenteams sorgten beide dafür, dass die Feuerwehrfamilie sich nach dreistündiger Sitzungsdauer entsprechend stärken konnte. 

Skiterrassen
– Werbeanzeige –

In diesem Jahr kein Rosenmontags-Lauf durch Hooksiel

Hooksiel (24. 1. 2026) – Auch wenn das Wetter heute alles andere als gemütlich war. Noch einmal wollte die Dorfgemeinschaft Hooksiel die Aktion nicht verschieben. Am Samstag vormittag rüsteten Aktive der Dorfgemeinschaft und der Arbeitsgruppe Hooksiel gemeinsam den Schmuck am gut fünf Meter hohen Tannenbaum am Alten Hafen ab.

Es ist nicht ganz einfach, einen fünf Meter hohen Tannenbaum abzuschmücken. Aktive der Dorfgemeinschaft und der Arbeitsgruppe Hooksiel erledigten das heute in einer Gemeinschaftsaktion. Foto: Julian Dreßel

Weihnachtsbaum abgeschmückt

„Eigentlich nehmen wir den Schmuck um den 6. Januar ab“, erläutere Dorfgemeinschaft-Vorsitzende Marco Knodel. Angesichts des heftigen Wintereinbruchs habe man den Termin aber verschieben müssen. Froh sei man, dass dennoch nahezu alle Kugeln und sonstigen Ornamente Wind und Wetter gut überstanden hätten. Die Dorfgemeinschaft hatte dafür über tausend Euro investiert. Jetzt wird der Schmuck fürs nächste Weihnachtsfest eingelagert. Der Baum selbst werde in den nächsten Tagen entfernt.

Mit bei dem Arbeitseinsatz dabei war auch Julian Dreßel, Sprecher der zur Dorfgemeinschaft gehörenden Initiative „Weil wir Hooksieler sind“ (WWHS). Die jungen Leute unterstützen seit gut zwei Jahren zahlreiche Aktivitäten im Ort und haben unter anderem die Handwerkstradition des Fastnachtlaufens in Hooksiel wieder etabliert. 

Zu wenige junge Leute

In diesem Jahr könne der Lauf leider nicht in gewohnter Form stattfinden, sagte Dreßel. Man plane lediglich einen Gesangs-Auftritt mit Teufelsgeige und Akkordeon auf dem Handwerkerball am 14. Februar sowie einen Besuch im Wohnstift Hooksiel. „Für den eigentliche Lauf an Rosenmontag durch den Ort haben wir in diesem Jahr nicht genug Leute“, bedauert Dreßel. 

Insgesamt sei es ein eher dünner Ausbildungsjahrgang. Einige der jungen Leute müssten zudem wichtige Klausuren schreiben, andere würden von ihren Arbeitgebern nicht freigestellt. „Aber wir unternehmen im nächsten Jahr einen neuen Anlauf“, versicherte Dreßel gegenüber „Hooksiel-Life“. „Wir wollen die Tradition auf jeden Fall hoch halten.“

NPorts saniert Uferbefestigungen am Hooksmeer

Hooksiel (23. 1. 2026) – In Teilbereichen des Hooksmeeres müssen Uferbefestigungen instandgesetzt werden. Wie die landeseigene Hafengesellschaft NPorts als Eigentümerin des künstlich geschaffenen Gewässers zwischen dem Alten Hafen von Hooksiel und der Außenschleuse zur Jade auf Anfrage von „Hooksiel-life“ mitteilte, sei man derzeit mit der Planung befasst, in welchen Bereichen welche Maßnahmen notwendig seien.

Darüber hinaus sollen auch an den binnenseitigen Schleusenflügeln die vorhandenen Spundwände der Außenschleuse erneuert werden. Das sei ein Teilbaustein der schon seit 2024 laufenden Rund-um-Sanierung der Schleusenanlage. Insgesamt werde NPorts allein für die genannten Ufer-Maßnahmen einen sechsstelligen Betrag ausgegeben.

Zeugen für Unfall in der Obernstraße gesucht

Hooksiel (23. 1. 2026) – Die Polizei sucht nach Zeugenfür einen Unfall in der Obernstraße in Hooksiel. Dort soll am Dienstag dieser Woche, 20. Januar, ein Unbekannter in der Zeit zwischen  6 und 10.18 Uhr einen anderen Wagen beschädigt haben.

Vermutlich habe der Unbekannte beim Wenden oder Rückwärtsfahren in der Sackgasse einen ordnungsgemäß neben der Fahrbahn geparkten Pkw touchiert. Anschließend, so die Polizei, habe sich der Unfallverursacher von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um den Schaden zu kümmern. 

Der Sachschaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang oder zum verursachenden Fahrzeug geben können, sich bei der Polizeistation Wangerland unter der Telefonnummer 04463/808910 oder beim Polizeikommissariat Jever unter 04461/74490 zu melden.

Neuerliche Debatte über ehemaliges Feuerwehrareal

Hooksiel (21. 1. 2026) – Der Seebadeverein Hooksiel setzt im neuen Jahr seine Gesprächsreihe „Gäste- und Bürgersnak“ fort. Am Dienstag, 27. Januar, wird ab 18 Uhr im Gästehaus Hooksiel die Zukunft des ehemalige Feuerwehrareals zwischen Alter Hafen und Lange Straße im Fokus stehen. Ein weiteres Thema ist die geplante Sicherung des Hooksieler Badestrandes.

In der für jedermann öffentlichen Veranstaltungsreihe sollen aktuelle Themen aus Hooksiel und dem Wangerland besprochen, Informationen ausgetauscht und Lösungsansätze gesucht werden. Für das Areal am Alten Hafen sind neue Ideen gefragt, weil der geplante Hotelbau offenbar geplatzt ist. Zumindest aus Sicht der Gemeinde Wangerland, die das Grundstück verkaufen möchte. Dem Planungsbüro war es nicht gelungen, einen Investor für einen Hotelbau zu finden. 

Wilhelmshavener Rat macht Weg für Energiepark frei

Wilhelmshaven (22. 1. 2026) – Der Rat der Stadt Wilhelmshaven hat auf seiner Sitzung am Mittwoch den Weg frei gemacht für die weitere Industrialisierung des Voslapper Groden-Nord. Die mit 30 gegen 9 Stimmen gefassten Beschlüsse zur Aufhebung der Naturschutzgebiet-Verordnung und zur Anpassung der Bauleitplanung war Voraussetzung für die Ansiedlung eines Terminals für den Export von CO2 und den Import von flüssigen Gasen sowie die Entwicklung eines Wasserstoffsparks durch ein Konsortium um die Firma Tree Energy Solutions (TES).

Befürworter wie der Wilhelmshavener SPD-Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Marten Gäde sehen im der Ansiedlung des Energieparks „eine Schlüsselmaßnahme für die Transformation unserer Industrie und einen zentralen Beitrag zur Energiesouveränität und Klimaneutralität“. Das Projekt umfasse Investitionen im Milliardenbereich und schaffe gute, tariflich abgesicherte Arbeitsplätze, ist Gäde überzeugt. 

Die Ratsgruppe „Gemeinsam Bunt“ hatte den ökologischen Wert des EU-Vogelschutzgebietes unterstrichen, dessen Verlust durch Re-Naturierungen an anderen Orten nicht auszugleichen sei. Naturschützer kritisierten zudem, dass über den Energiepark noch 20 Jahre lang auch fossile Energieträger wie LNG importiert werden sollen. 

Vor Beginn der Sitzung hatten Natur- und Umweltschützer vor dem Rathaus demonstriert. Über mehrere Stunden wurden Reden gehalten, Flugblätter verteilt, Trommeln geschlagen und Transparente geschwenkt. Aus Sicht der Polizei lief die Protestveranstaltung völlig störungsfrei.

Werbung Restaurant Leuchtfeuer
– Werbeanzeige –