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Gerd Abeldt Hooksiel-life

Beitrage veröffentlicht von “Gerd Abeldt”

Gründer und Redaktionsleiter von „Hooksiel-Life“

Zentralklinikum: Gutachten für Entscheidung öffentlich

Friesland/Wangerland (3. 9. 2026) – Nachdem der Kreistag des Landkreises Friesland und der Rat der Stadt Wilhelmshaven im Juli 2025 die Errichtung einer gemeinsamen Zentralklinik beschlossen, liegen nun die Ergebnisse des Standortgutachtens vor. Auch zur Fusion der bestehenden Krankenhausgesellschaften liegen Empfehlungen eines Sachverständigen vor. „Die Gutachten bieten eine wichtige Grundlage für die weiteren Beratungen und Entscheidungen der politischen Gremien“, stellen Stadt und Landkreis in einer gemeinsamen Presseerklärung fest..

So könnte das geplante gemeinsame Zentralklinikum für Wilhelmshaven und Friesland aussehen. Grafik: Landkreis

Auch die Bürger der Region können sich ein eigenes Bild machen. Die Ergebnisse der beiden Gutachten können im Kreistagsinformationssystem unter  buergerinfo.friesland.de/info.asp und im Ratsinformationssystem unter ratsinformation.wilhelmshaven.de/bi abgerufen werden. Zudem gibt es unter friesland.de/zentralklinik die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand und die Hintergründe zu informieren. Hier stehen zusätzlich Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Verfügung. Die Inhalte werden fortlaufend aktualisiert und ergänzt, sobald neue Informationen oder Entscheidungen vorliegen.

Beratungen nächste Woche

Die Ergebnisse der Gutachten stellen keine abschließende Entscheidung dar. Über den künftigen Standort der Zentralklinik und die konkrete Ausgestaltung der rechtlichen Fusion entscheiden der Kreistag des Landkreises Friesland und der Stadtrat der Stadt Wilhelmshaven. Zunächst werden die Themen in den zuständigen Fachausschüssen am Montag, 7. September, beraten. Danach stehen sie in den jeweiligen Sitzungen von Kreistag und Stadtrat am Mittwoch, 9. September, auf der Tagesordnung.

Weitere Informationen zu den Sitzungen sind im jeweiligen Bürgerinformationssystem abrufbar unter buergerinfo.friesland.de/info.asp (Landkreis Friesland) und ratsinformation.wilhelmshaven.de/bi (Stadt Wilhelmshaven). Die Sitzungen der Fachausschüsse, des Kreistags und des Stadtrats sind öffentlich. Die Sitzung des Ausschusses Finanzen und Digitalisierung sowie des Ausschusses für Klimaschutz, Klimafolgenanpassung, Planung und Kreisentwicklung des Landkreises Friesland beginnt am 7. September um 15.30 Uhr in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (großer Lehrsaal), Wangerländische Straße 40,  in Jever. Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Haushalt der Stadt Wilhelmshaven tagt ebenfalls am Montag ab 15 Uhr im Ratssaal  im Rathaus.

Interessierte können zudem der Sitzung des Kreistags des Landkreises Friesland am 9. September ab 14.30 Uhr im Dienstleistungszentrum des Landkreises Friesland, Karl-Nieraad-Straße 1, in Varel sowie der Sitzung des Stadtrats um 15 Uhr im Ratssaal in Wilhelmshaven beiwohnen. Radio Jade überträgt die Sitzung aus Wilhelmshaven im Live-Stream, der auch später noch online angehört werden kann.

Gutachter für Standort in Sande

Im Rahmen des Standortgutachtens wurden sechs potenzielle Standorte anhand eines einheitlichen und transparenten Bewertungsmodels untersucht und miteinander verglichen. Das Gutachten wurde durch einen unabhängigen und neutralen Dienstleister erarbeitet. Vier der Standorte liegen im Landkreis Friesland, zwei auf dem Gebiet der Stadt Wilhelmshaven.

Aufgeteilt in die beiden übergeordneten Kategorien Standorteignung und Wirtschaftlichkeit wurden unter anderem die Erreichbarkeit, Verkehrsanbindung, Entwicklungsmöglichkeiten, Natur- und Umweltaspekte sowie zu erwartende Investitionskosten betrachtet und bewertet. Darauf basierend kamen für die beiden Oberkategorien Punkte zusammen, die jeweils zur Hälfte in die Gesamtwertung einflossen. Auf dieser Grundlage spricht das Gutachten eine Empfehlung für einen Vorzugsstandort aus. Er liegt am Oldenburger Damm (Landesstraße 815 ) in Sande. Das Ergebnis ist Teil der Entscheidungsgrundlage für die politischen Gremien.

Im Rahmen des Fusions-Gutachtens wurde geprüft, welche Rechtsform für die Fusion am besten geeignet wäre. Hierbei wurden die Rechtsgebiete Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht, Krankenhausrecht, Förderrecht und Kommunalverfassungsrecht betrachtet. Das Ergebnis des Gutachtens liegt nun vor und ist Teil der Entscheidungsgrundlage für die politischen Gremien.

Über Gästekarte Vergünstigung für Wangerooge-Ausflug

Wangerland/Hooksiel (3. 9. 2026) – Wer seinen Urlaub im Wangerland verbringt und Lust auf einen Tagesausflug nach Wangerooge hat, kann sich ab sofort über einen neuen Gästekartenvorteil freuen: Mit der Wangerländer Gästekarte erhalten Urlauber zehn Prozent Ermäßigung auf Tagesfahrten zur autofreien Insel Wangerooge.

Der Gutschein, der die Vergünstigung ermöglicht, ist in den Tourist-Informationen in Horumersiel und Hooksiel erhältlich.
 Den ausgestellten „Voucher“ können die Gäste gegen ein reguläres Ticket vor der Abfahrt am Hafen in Harlesiel eintauschen.

Weite Sandstrände, frische Meeresluft und eine beeindruckende Dünenlandschaft machen Wangerooge zu einem attraktiven Ziel. Fernab von Hektik und Straßenverkehr erwartet die Besucher eine besondere Verbindung aus Natur, maritimem Flair und friesischer Gastfreundschaft.

Für die Tagesfahrt gelten folgende Vergünstigungen: Erwachsene: 31,50 statt 35,00 Euro, Kinder von 6 bis 14 Jahren: 18,90 statt 21,00 Euro; Kinder unter 6 Jahren: kostenfreie Beförderung

Wissenschaftliche Umfrage zum Alten Hafen von Hooksiel

Hooksiel (2. 9. 2026) – Wie groß ist das touristische Potenzial des Alten Hafens von Hooksiel? Dieser Frage geht Ottilie Dreischke nach. Für ihrer Bachelorarbeit an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven untersucht die Studentin die bisherige Entwicklung des Hafens und die aktuellen touristischen Bedarfe und Perspektiven für seine zukünftige Entwicklung.

Alter Hafen
Der Alte Hafen von Hooksiel hat großes touristisches Potenzial – aber auch eine Reihe von Problemen. Archiv-Foto: hol

Ein Riesenthema, wie die junge Frau schnell feststellen konnte. Für ihre Arbeit hat sie bereits sechs Interviews mit Personen aus dem Dorf und dem Umfeld geführt, die unterschiedliche Bezüge zu dem denkmalgeschützten Ensemble haben, das einst als Hafenumschlagplatz die wirtschaftliche Keimzelle Hooksiels war. Heute dürfte es kaum einen Hooksiel-Urlauber geben, der nicht einen Blick auf den Hafen wirft.

Experten-Gespräche

Ein Gesprächspartner war dabei Alt-Bürgermeister Dietrich Gabbey als Zeitzeuge der Eindeichung des Voslapper Grodens, dem Bau des Außenhafens und der Schaffung des Hooksmeeres.  Ottilie Dreischke möchte ihre Erkenntnisse aus den Experten-Gesprächen durch die Perspektiven von Bürgern aus Hooksiel und Umgebung sowie Urlaubsgästen abrunden.

Online-Umfrage für Bürger

Dazu hat die Studentin am heutigen Mittwoch eine Online-Umfrage gestartet: Wie werd der Alte Hafen genutzt? Welche Wünsche und Anregungen gibt es für seine künftige Entwicklung? Wie steht es um die Aufenthaltsqualität? Was soll aus dem ehemaligen Feuerwehrareal am Rand des Hafengeländes werden?

Fragen über Fragen, auf die mit Sicherheit auch Hooksiel-life-Nutzer kluge Antworten geben können. Die Umfrage ist bis zum 15. September im Internet zu finden. Zur Umfrage. Die Teilnahme dauert circa fünf Minuten, ist freiwillig und anonym.

Pro Wangerland berichtet erneut aus Thalasso-Guachten

Wangerland (1. 9. 2026) – Pro-Wangerland lädt für Donnerstag 3. September, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Veranstaltung in den Kleinen Kursaal im Haus des Gastes in Horumersiel ein. Die Wählergemeinschaft will ihr Wahlprogramm für die nächsten fünf Jahre im Rat vorstellen und über den Bau des Thalasso Meeres Spa (TMS) berichten, vor allem über die Gründe der Kostensteigerungen bei dem Projekt vor und während der Bauphase.

Grundlage dafür sind auch Erkenntnisse aus dem Bericht eines externen Gutachters. Die Versammlung, die in ähnlicher Form vor wenigen Tagen auch in Hohenkirchen stattfand, beginnt um 19 Uhr. 

Wangerland Touristik Thalassa
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Ideenwettbewerb „Fotopoint“: Preise für beste Vorschläge

Hooksiel (1. 9. 2026) – Hooksiel braucht echte Hingucker. Plätze, die mit dem Ort verbunden sind und an denen sich Urlauber gern fotografieren lassen. Das war die Idee von Frank Müller, Lotse der Arbeitsgruppe „Infrastruktur“ des Seebadevereins Hooksiel.

Von der Idee zur Tat: Der Seebadeverein lobte einen Ideenwettbewerb aus, bei dem jedermann seine Ideen und Vorschläge einbringen konnte. Eine Jury bestehend aus Initiator Müller sowie der Hooksieler Künstlerin und Autorin Christine Keweritsch , dem Geschäftsführer der Wangerland Touristik GmbH Torsten Riedel, der Vorsitzenden von „De Hooksieler“ Anke Müller und Bürgermeister Mario Szlezak wählte aus 20 Einsendungen am Ende zwei Vorschläge aus: Einen für einen „Fotopoint“ am Alten Hafen und einen zweiten für den Strand von Hooksiel.

Gewonnen haben Andrea Grün und Ines Kurbjun. Der Vorschlag von Andrea Grün zeigt einen Fotorahmen, der am Alten Hafen aufgestellt werden könnte. Besucher stellen sich in den Rahmen, hinter ihnen ist das historische Ambiente mit den Packhäusern zu sehen. Ines Kurbjun schlägt zwei urige Gestalten vor, die am Strand positioniert ein schönes Fotomotiv ergeben könnten.

Die Sieger erhielten Essensgutscheine. Die weiteren 18 Vorschläge werden auf der Internet-Seite des Seebadevereins veröffentlicht.

Die Verkündung der Sieger erfolgte im Ramen des Gäste- und Bürgersnaks des Seebadevereins. Dabei wies  Müller zudem darauf hin, dass das Segel, das Besucher am Sengwarden Anteil begrüßt, vom Seebadevereine und vom Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe erneuert wird. Auf dem Segel sollen Besucher des Ortes mit plattdeutschen Sprüchen begrüßt werden. Um die Frage zu klären, wie man die Sprüche auf Platt „richtig“ schreibt, habe man sogar wissenschaftliche Experten hinzugezogen. 

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In Wilhelmshaven werden 13.600 Menschen evakuiert

Wilhelmshaven (31. 8. 2026) – Bei Arbeiten im Marinearsenal wurde am heutigen Montagnachmittag eine Bombe gefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst bestätigte laut Mitteilung der Polizei, dass es sich bei dem Kampfmittel um eine amerikanische 5-Zentner-Bombe handelt, die über zwei Zünder verfügt. Auch wenn es sich dabei um keine Langzeitzünder handle, bestehe ein Restrisiko des Zündsystems.

Bombe wird Dienstag entschärft

Damit die Bombe zeitnah entschärft werden kann, muss ein Radius von 1.000 Metern um die Bombe evakuiert werden. Die Evakuierung beginnt am Dienstag, 1. September, um 8 Uhr. Bis 11 Uhr muss das Gebiet komplett geräumt sein. Betroffen sind rund 13.600 Menschen, die in der Südstadt, der Innenstadt und Heppens leben.

Die Polizei wird mit der Unterstützung weiterer Einsatzkräfte kontrollieren, ob das Gebiet (Karte) geräumt ist. Die großen Zufahrtsstraßen in dem betroffenen Bereich werden ab 11 Uhr abgesperrt. Sobald alles frei ist, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst dann mit der Entschärfung beginnen.

„Wer nicht weiß, wo er hinsoll, findet in den angrenzenden Sporthallen am Mühlenweg, an der Bremer Straße und am Gotthilf-Hagen-Platz Unterschlupf. Die drei Sporthallen werden als Notunterkünfte ab 8 Uhr öffnen“, heißt es in der Mitteilung.

Schulen bleiben geschlossen

Die in dem Gebiet liegenden Schulen (Grundschule Rheinstraße und Schule an der Deichbrücke) bleiben am Dienstagvormittag ebenso geschlossen wie die Kindertagesstätten Lüttje Oog, Arche Noah, Inselviertel, Christuskindergarten und Kinderspielhaus. 

Der Krisenstab der Stadt Wilhelmshaven kümmert sich um die betroffenen Alten- und Pflegeheime und stellt sicher, dass die dort lebenden und arbeitenden Personen, wenn nötig, evakuiert werden. Dabei werden sie von den Rettungsdiensten sowie den Stadtwerke-Verkehrsbetrieben unterstützt. Der Linienverkehr wird aus diesem Grund am Dienstagmorgen ab 8 Uhr eingestellt. Die Schülerbeförderung findet zuvor aber regulär statt.

Drohnenflüge untersagt

„Drohnenüberflüge über das Gebiet sind verboten“, heißt es in der Mitteilung. Die Polizei und die Bundeswehr würden Maßnahmen zur Durchsetzung des Verbots durchführen.

Der Krisenstab der Stadt tagte am Abend und bereitete die bevorstehende Evakuierung in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden vor. Weitere Informationen folgen ab Dienstagmorgen. Die Stadt richtet unter der Telefonnummer 04421/161616 ein Bürgertelefon ein, das am Montagabend bis 23 Uhr und am Dienstagmorgen ab 6 Uhr erreichbar ist.

Aktualisierung: Am heutigen Dienstag um 13.42 Uhr, also deutlich später als ursprünglich geplant, hat der Krisentag der Stadt dem Kampfmittelbeseitigungsdienst mitgeteilt, dass der Sicherheitsbereich um die Bombe evakuiert ist. Die Fachleute könnten jetzt mit der Entschärfung der Bombe beginnen. Offenbar hatte sich die Räumung der Gebäude im Radius von 1000 Meter schwieriger gestaltet als erwartet, weil einige Bewohner ihre Wohnungen nicht verlassen wollten.

Kurz vor 17 Uhr meldet die Stadt, dass die Bombe erfolgreich entschärft worden sein. Die betroffenen Bürger dürfen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

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Hooksiel bietet ungewöhnlichstes Footballfeld Deutschlands

Hooksiel (31. 8. 2026) – Von Freitag bis Sonntag, 4. bis 6. September, wird am Strand von Hooksiel getackelt, gepasst und gefeiert. Beim traditionsreichen BeachBowl treffen American-Football-Teams aus verschiedenen Teilen Deutschlands zum außergewöhnlichen Kräftemessen im Sand aufeinander. Gäste und Zuschauer sind willkommen.

BeachBowl am Strandhaus 2

Helm auf, Schuhe aus – und dann ab in den Sand: Hooksiel bietet das vermutlich ungewöhnlichste Footballfeld Deutschlands. Am Strandhaus 2 wird American Football im 8-gegen-8-Modus direkt auf Sand gespielt. Die Veranstaltung hat Tradition. Bereits seit 1998 wird der BeachBowl ausgetragen. 2026 steht die 25. Ausgabe der Veranstaltung an, die über die Jahre eine feste Institution innerhalb der Football-Community geworden ist.

In diesem Jahr werden unter anderem wieder Mannschaften aus Baden-Württemberg und Niedersachsen erwartet. Dabei treffen unterschiedliche Spielklassen, Vereine und Football-Generationen aufeinander. Gerade das gehört zum besonderen Charakter des BeachBowls: Auf dem Feld wird um jeden Yard gekämpft, daneben steht jedoch das gemeinsame Wochenende im Vordergrund.

Kraftraubender Wettbewerb

American Football ist ohnehin ein körperlich anspruchsvoller Sport. Auf tiefem Sand verändert sich das Spiel jedoch noch einmal grundlegend. Sprints kosten mehr Kraft, Richtungswechsel werden schwieriger und jeder Spielzug verlangt den Akteuren einiges ab.

Am Freitag reisen die Mannschaften an. Am Samstag beginnt der eigentliche Turnierbetrieb. Um 10 Uhr beginnt die Eröffnungszeremonie mit der 1. Vorsitzenden des BeachBowl e.V. Melanie Hoppe. Anschließend geht es auf dem Sand für die Mannschaften um Punkte, Platzierungen und letztlich die bestmögliche Ausgangslage für den Finaltag am Sonntag.

Players Party für jedermann

Am Samstagabend steigt die Players Party. Die Feier ist öffentlich, nicht nur Spieler und Teams, sondern auch Einheimische, Urlauber, Footballfans und neugierige Gäste sind willkommen. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden.

Auch bei den Spielen sind Zuschauer herzlich willkommen. „Wer American Football bislang nur aus dem Fernsehen oder aus einem Stadion kennt, bekommt in Hooksiel Gelegenheit, den Sport aus ungewöhnlich kurzer Distanz und in einer besonderen Atmosphäre zu erleben“, so Melanie Hoppe. 

Weitere Informationen zum BeachBowl und zum Turnierwochenende unter www.beachbowl.de .

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Vier Verletzte bei schwerem Unfall auf Landesstraße 810

Hooksiel/Wilhelmshaven (31. 8. 2026) – Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am gestrigen Sonntag auf der Landesstraße 810 vier Personen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 9.45 Uhr auf der Hooksieler Landstraße im Bereich Sengwarden kurz vor Hooksiel.

Nach bisherigen Erkenntnissen beabsichtigte habe ein Pkw-Fahrer versuch, von der Straße Klein Buschhausen nach links auf die Hooksieler Landstraße einzubiegen. „Dabei übersah er einen von links kommenden, bevorrechtigten Pkw“, so die Polizei.

Die Fahrerin des vorfahrtberechtigten Fahrzeugs habe noch versucht, durch ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß zu verhindern. Dennoch kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Infolge des Aufpralls kam ihr Wagen von der Fahrbahn ab und landete in einem Graben.

Bei dem Verkehrsunfall seien insgesamt vier Personen verletzt worden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die L 810 wurde kurzzeitig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

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Tennis: Herren ü50 verpassen die Meisterschaft

Hooksiel (31. 8. 2026) – Die Herren ü50 der Tennisabteilung des SC Wangerland haben den Staffelsieg in der 1. Regionsklasse verpasst. Im letzten Saisonspiel verlor das Team um Mannschaftsführer Thomas Otte beim TV BW Augustfehn mit 1:5. Das Gesamtergebnis spiegelt den Verlauf der Begegnung allerdings nur bedingt wider. Otte: „Ein Unentschieden war auf jeden Fall drin.“ Ein Punktgewinn hätte den SCW-Spielern zum Titel gereicht.

Zum Leidwesen der Hooksieler hatten die Gastgeber ihr Team eigens für das Spiel um die Meisterschaft durch zwei Spieler aus Westerstede verstärkt. Die Folge: Thomas Otte und Thorsten Csikos verloren ihre Spiele an den Positionen 1 und 2 gegen drei beziehungsweise fünf Leistungsklassen besser eingestufte Gegner mit 1:6, 7:6 und 2:6, 3:6.

Nachdem Jan Alter an Position 4 sein Einzel souverän mit 6:3, 6:1 gewonnen hatte, hing fiel am Spiel von Andre Abels an Position drei, der seinen ebenfalls drei Leistungsklassen besseren Gegner lange im Griff hatte, dann aber den ersten Satz trotz einer 6:3-Führung im Tiebreak noch abgab. Am Ende stand es 6:7, 3:6.

Ähnlich eng verliefen die Doppel. Das erste Doppel mit Thomas Otte/ Jan Alter musste sich trotz einer sehr guten Leistung mit 4:6, 5:7 geschlagen geben. Das zweite Doppel mit Thorsten Csikos/Gerd Abeldt verlor 6:4, 2:6, 8:10. Der SCW belegt jetzt mit 3:5 Punkten den fünfen Tabellenplatz.

Berd Abrahams
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Tennisabteilung aus einem Dornröschenschlaf geweckt

Wangerland/Hohenkirchen (31. 8. 2026) – Die Tennisanlage des MTV Hohenkirchen soll künftig Heinz-Uden-Arena heißen. Das kündigte MTV-Vorsitzender Thorsten Mielke auf dem Empfang zum 50-jährigen Bestehen der Tennisabteilung an. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Mitgliederversammlung wolle man mit der Namensgebung die Verdienste des Ehrenvorsitzenden der Abteilung würdigen.

Ausgelassene Stimmung zum Jubiläum. Die Tennisabteilung des MTV-Hohenkirchen wird 50 Jahre alt. Foto: hol

Die Vorsitzende der Tennisabteilung Marita Meints begrüßte am Samstag zahlreiche Mitglieder und geladene Gäste auf den Tennisplätze am Alma-Rogge-Weg, darunter auch Bürgermeister Mario Szlezak. Mielke, der als Jugendlicher selbst auf der Anlage trainiert hat, dankte insbesondere Marita Meints und ihrem Ehemann, Sportwart Robert Meints. „Ihr habt den Tennissport in Hohenkirchen wieder aus dem Dornröschenschlaf geweckt.“

Die 1975 aus der Taufe gehobene Abteilung hatte Ende der 1980er Jahre deutlich über 200 Mitgliedern. Zwischenzeitlich war der Bestand auf 40 gesunken. Inzwischen liegt man bei rund 70 Mitgliedern mit steigender Tendenz und überlegt, ob nicht der stillgelegte dritte Platz wieder aktiviert werden sollte.

Die Hohenkichener Tennisanlage soll künftig den Namen des Ehrenvorsitzenden Heinz Uden (rechts) tragen. Das verkündeten der MTV-Vorsitzende Thorsten Mielke und Tennis-Abteilungsvorsitzende Marita Meints. Fotos: hol

„Der MTV hat mein Leben geprägt“, sagte Heinz Uden (88), der auch heute noch gern mal zum Schläger greift. In seiner Ansprache ließ Uden die Geschichte der Tennisabteilung Revue passieren. 1975 sei Tennis noch ein „elitärer Sport“ gewesen, erinnerte der pensionierte Polizeibeamte. Nach ersten Anfängen in der Hohenkirchener Sporthalle habe man mit dem Bau der Platzanlage begonnen: ein geeignetes Grundstück gesucht, jede Menge Sand aufgefahren, Wälle für den Windschutz angelegt und bepflanzt, ein abgängiges Kantinen-Gebäude vom ICI-Werk geordert und im Mai 1983 eingeweiht.

132.000 D-Mark habe man damals verbaut. Eine Bürgerschaft für 80.000 Euro übernahmen vier Vorstandsmitglied persönlich. Der zunächst ebenfalls geplante Bau einer Tennishalle war nicht zu finanzieren. Dennoch strömten im Zuge des Tennisbooms in Deutschland Spieler von der Bundeswehr, aber auch aus Horumersiel und Hooksiel in den Verein.

Im Anschluss an den Festakt feierte der Verein das Jubiläum mit einem bunten Tennistag. 

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