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Gerd Abeldt Hooksiel-life

Beitrage veröffentlicht von “Gerd Abeldt”

Gründer und Redaktionsleiter von „Hooksiel-Life“

Wo Steine lebendig werden und Fotos den kritischen Blick schärfen

Hooksiel (17. 2. 2026) – Großer Bahnhof im Künstlerhaus Hooksiel. Rund 50 Kunstinteressierte verfolgen die Eröffnung der Winterausstellung. Bis Sonntag, 15. März, stellen mit Uta Grams (Wangerland), Gaby Skudelny-Furth (Wilhelmshaven) und Birgit Luiken (Grafschaft) drei Künstlerinnen aus der Region ihre Arbeiten aus. Die Ausstellung ist jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. 

Renate Janßen-Niemann (2. von links) eröffnete die „Winterausstellung“ im Künsterlhaus Hooksiel, in der Werke und Arbeiten von (von links) Gaby Skudelny-Furth, Uta Garms und Birgit Luiken zu sehen sind. Foto: hol

Uta Grams, die bereits 2027 einmal im Künstlerhaus ausgestellt hat, präsentiert beeindruckte Skulpturen, die sie aus verschiedensten Rohsteinen herausarbeitet. Als Grundmaterial verwendet sie unter anderem Serpentin aus Spanien, Springstone aus Simbabwe oder Alabasta aus Italien. „Jeder Stein hat ein Wesen“, verriet Uta Grams. Ihr Ziel als Künstlerin sei es, dieses Wesen zu erkennen und in der Form der Skulptur zum Leben zu erwecken. Im Ergebnis entstehen formschöne und ausdrucksstarke Körper in unterschiedlichen Färbungen. 

Emotionale Kunst

Für Gaby Skudelny-Furth ist Kunst Ausdruck ihres Inneren. „Was ich male, kann ich vorher gar nicht sagen“, verriet die Wilhelmshavenerin. Zu sehen sind an den Wänden des Künstlerhauses farb- und ausdrucksstarke Bilder von Landschaften, der Küste, dem Meer – und von wunderschönen Blumen. „Ich mag meine Bilder“, sagte Gaby Skudelny-Furth. Und viele im Raum konnten das nachvollziehen.

Erste Ausstellung

Ihre erste Ausstellung überhaupt präsentiert in Hooksiel Birgit Luiken. Als Straßen-Fotografin ist sie mit ihrer Kamera unter anderem in Oldenburg unterwegs, um Szenen einzufangen, deren tiefere Bedeutung der Betrachter oft erst auf dem zweiten Blick wahrnimmt. Die Fotos werden am Computer nachbearbeitet und um Schriftzüge ergänzt. „Dafür nehme ich meist Überschriften aus dem ,Sonntagsblatt’“, verriet Birgit Luiken. Im Ergebnis entstehen kleine, oft zeitkritische Collagen, die den Betrachter zum Nachdenken anregen.

Künstlerhaus-Leiterin Renate Janßen-Niemann unterstrich den ganz eigenen Wert der Winterausstellungen im Künstlerhaus, bei der regionalen Kunst im Fokus steht. Eine weitere Besonderheit: Da die Künstlerinnen ihre Ausstellung während der Öffnungszeiten selbst betreuen, stehen sie den Besuchern dann vor Ort als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Der gute Zulauf gerade dieses Formats sorge dann auch für ein Belebung des Ortskerns von Hooksiel im Winter. 

Keine „Schwarzen Männer“ – dafür leckere Amerikaner

Hooksiel (17. 2. 2026) – Auch wenn die „Schwarzen Männer“ in der Grundschule Hooksiel vermisst wurden, haben Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrkräften einen die schönen Rosenmontag verlebt. Mit dazu beigetragen hat der Förderverein der Schule, der für die passende Stärkung sorgte. 

Mütter aus dem Förderverein hatten „Amerikaner“ gebacken, die sich die Kinder dann eigenständig mit zahlreichen Leckereien verzieren konnten. Die Bäckerinnen waren dabei derart fleißig, dass sie auch noch die Mädchen und Jungen des benachbarten Kindergartens mit ihren Produkten versorgen konnten. 

Insgesamt stand der Schultag am Montag im Zeichen des Karnevals. Kinder und Lehrer hatten sich verkleidet. Aus den Unterrichtsräumen waren unterschiedliche Erlebnisstationen geworden, in denen die Schülerinnen und Schüler sich ausprobieren und kreativ werden konnten.

In den vergangenen Jahren war die Grundschule stets Anlaufpunkt für den traditionellen Umzug von Schülern und Auszubildenden aus dem Handwerk gewesen, zu denen auch die „Schwarzen Männer“ gehörten, die die Grundschüler „einfangen“ und sie mit schwarzen Strichen auf Nasen und Wangen verzierten. Dieser Umzug war in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen ausgefallen. 

Spaß beim Besenwerfen trotz Schnee und Eisglätte

Hooksiel (16. 2. 2026) – Der Hooksieler Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) wirbt um neue Mitglieder. Erste Nutznießer davon waren am Rosenmontag die Teilnehmer am traditionellen Besenwerfen. Einer der Teilnehmer: Tobias Geisen.

Der neu gewählte HHG-Vorsitzende nutzte die Runde, um für die Interessenvertretung zu werben. Das Ohr der anderen Werfer war ihm dabei sicher. Immerhin übernahm der HHG als Sponsor der Veranstaltung die Kosten für Speis und Trank. Gut 30 Hooksieler waren dem Ruf von Lars Reiners und Patrick Obst als Organisatoren des Besenwerfens gefolgt.

Vom Gelände der Zimmerei Langenhorst im Hooksieler Gewerbegebiet aus zogen die Werfer – nach der Begrüßung und einem von Sascha Keemann (Foto) vorgetragenen Fastnachtslied – zunächst zu einigen Handwerksbetrieben und später durch Gaststätten im Ort. 

Der sportliche Ehrgeiz trat dabei in diesem Jahr ein wenig in den Hintergrund. Schon aus Sicherheitsgründen. „Passt bloß auf beim Anlauf“, warnte Reiners. „Es ist höllisch glatt.“ Das Besenwerfen ist eine Mischung aus Weit- und Zielwurf mit einem Reisigbesen, bei dem die in Mannschaften aufgeteilten Werfer gegeneinander antreten. 

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Gutachter sollen Standort für ein Zentralklinikum finden

Wangerland (16. 2. 2026) – Der Landkreis Friesland und die Stadt Wilhelmshaven wollen als Träger der „Friesland Kliniken“ und des „Klinikums Wilhelmshaven“ in dieser Woche den nächsten Schritt in Richtung den Bau eines Zentralklinikums gehen. Auf einer gemeinsamen Sitzung von Kreistag und Rat der Stadt soll am Mittwoch, 18. Februar, der Fahrplan für die Suche nach einem geeigneten Standort für das Großkrankenhaus beschlossen werden.

100 Millionen Euro hat das Land Niedersachsen bereits für den Teilneubau des Klinikums Wilhelmshaven bewilligt. Zu sehen ist von dem Projekt bislang nur eine Baugrube. Offen ist, inwieweit die Förderung auf den Bau eine Zentralklinikums übertragen werden kann. Foto: hol

Sitzung in Horumersiel

Im Kern geht es um den Auftrag für Fachgutachten, die die Suche nach einen optimalen Standort und die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit des Projektes wissenschaftlich absichern sollen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 15 Uhr im Kursaal in Horumersiel

Neben den beiden vorhandenen Klinik-Standorten sollen die Gutachter zumindest ein weiteres, mindestens neun Hektar großes, möglichst gut erschließbares Grundstück identifizieren, das von den Patientinnen und Patienten in Wilhelmshaven und Friesland in maximal 30 Minuten zu erreichen wäre. Die Zentralität ist das wichtigste Kriterium bei der Standortsuche, aber nicht das einzige. Hinzu kommen eine Fülle von Fragen zur Wirtschaftlichkeit und zur Förderfähigkeit des Großprojektes. 

Offene Fragen zu Fördergeldern

Beide Krankenhaus-Gesellschaften belasten die Haushalte ihrer Trägerkommunen aktuell jährlich mit Zuschussbedarfen in Höhe von mehreren Millionen Euro. Dennoch dürfte es auch von den Rahmenbedingungen von Seiten des Bundes und des Land abhängen, ob sich Friesland und Wilhelmshaven einen mehrere Hundert Millionen Euro teuren Neubau leisten können. 

Eine Frage, die dabei zu klären sein wird: Inwieweit können die 100 Millionen Euro, die das Land Niedersachsen bereits für den Teilneubau des Klinikums Wilhelmshaven bewilligt hat, auf ein neues Projekt übertragen werden? Eine andere: Müssen Fördergelder, die bereits für Projekte in den bestehenden Kliniken ausgezahlt wurden, wieder zurückgezahlt werden, wenn der jeweilige Standort zugunsten eines Zentralklinikums aufgeben wird?

Sind Gutachten verbindlich? 

Unabhängig von den fachlichen Fragen gibt es im Oberzentrum Wilhelmshaven und im bevölkerungsstärkenen Friesland politische Kräfte, die das Zentralklinikum jeweils für ihre Kommune reklamieren. Unklar ist vor diesem Hintergrund, welche Verbindlichkeit der Standortsuche zukommt. Die Sorge zum Beispiel von Oberbürgermeister-Kandidatin Dr. Eva-Maria Haarmann: „Was passiert, wenn einem der beiden Auftraggeber das Ergebnis der Gutachter nicht gefallen sollte? Beginnen wir dann von vorne?“

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Bunter Karneval im Wangerland mit „Schlick, Schlick, Granat!“

Wangerland/Hooksiel (16. 2. 2026) – Auch die Wangerländer können Karneval. Den Nachweis dafür hat das Wochenende erbracht. Beim Frauenkarneval im Kursaal in Horumersiel zeigen sich über 300 originell verkleidete Frauen von ihrer närrischen Seite – ganz ohne Männer, dafür mit viel guter Laune.

Mit Krückstock und Rollator zum Frauenkarneval. Auch die Oma-Gruppe hatte viel Spaß beim närrischen Treiben in Horumersiel. Foto: privat

Beeindruckend beim Frauenkarneval vor allem die Vielfalt der Kostüme. Hier die Blümchen-Mädchen, dort weibliche Fantasie-Gestalten, gleich daneben die Oma-Gruppe, die Charleston-Damen und der orientalische Harem (natürlich mit Kamelen). Das Organisationsteam mit Frauke Werdermann, Kirsten Oltmanns, Nantke Martsfeld, Svenja Beneke und Linda Ühre wurde dafür mit reichlich Applaus und einem donnernden „Schlick, Schlick, Granat!“ bedacht, berichten Teilnehmerinnen. 

In Hooksiel feierten gut 100 ebenfalls zumeist verkleidete Jecken den Handwerkerball. Und auch beim Kinderkarneval in den Skiterrassen in Hooksiel, im Kursaal in Horumersiel und in Waddewarden ging es hoch her. Der in den vergangen Jahren von der Initiative „Weil wir Hooksieler sind!“ organisierte Rosenmontagslauf mit Teufelsgeigern und schwarzen Männern musste leider ausfallen. 

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Hooksieler Tennisspieler in Wilhelmshaven chancenlos

Hooksiel (16. 2. 2026) – Die ü50-Tennis-Mannschaft des SC Wangerland/FC Nordsee Hooksiel hat bei ihrem Auswärtsspiel bei der JTG-Wilhelmshaven die erwartete Niederlage kassiert. Das Team um Mannschaftsführer Thomas Otte musste sich mit 0:6 geschlagen geben, obwohl das Endergebnis einen falschen Eindruck vom Geschehen vor Ort vermittelt. 

Die Zuschauer bekamen insgesamt hochklassigen Sport zu sehen, bei denen die Hooksieler über weite Strecken gut mithielten. Lediglich der wichtige letzte Punkt in den Spielen ging meist an die JTG.

So leisteten Thomas Otte an Position 1 gegen Frank Gerdes (2:6, 1:6) und Thorsten Csikos an 2 gegen Goshtasbian Kambiz (2:6, 0:6) erhebliche Gegenwehr, blieben auf dem für sie ungewohnten Hartplatzbelag der JTG-Halle aber letztlich chancenlos. Ähnlich erging es Jan Alter gegen Rainer Dörnath (3:6, 3:6) und Mirko Ortmanns gegen Gregor Koch (2:6, 2:6).

Wähnend der erste Doppel Ortmanns/Reiner Meints gegen Koch/Andreas Stiller (0:6/0:6) ebenso deutlich verloren ging, schnupperte das Duo Csikos/Helmut Petermann gegen Kambis/Dirk Haar im zweiten Doppel zumindest an einem Matchgewinn und musste sich erst im Tiebreak geschlagen geben (4:6/7:6/8:10).

Ähnlich schwer dürfte die Aufgabe für die Hooksieler in ihrem nächsten Spiel werden. Am Sonntag, 8. März, erwartet die Mannschaft in der Halle in Varel den Spitzenreiter der Bezirksklasse TV Brake. Spielbeginn: 12 Uhr. 

Auto von der Kreisstraße abgekommen

Wangerland (16. 2. 2026) – Bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Oldorf wurde am Freitag eine Person leicht verletzt. Wie die Polizei mitteilte, kam ein Autofahrer mit seinem Pkw kurz nach 18 Uhr aus ungeklärter Ursache von der Kreisstraße 89 (Oldorf Richtung Tettens) ab.

Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und landet mit dem Wagen in einem Straßengraben. Der Mann wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit. Leitpfosten und Berme wurden beschädigt.

Urkunden für Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehr

Wangerland/Hooksiel (15. 2. 2026) – Im Rahmen einer Gemeindekommando-Sitzung der Freiwilligen Feuerwehr Wangerland hat Bürgermeister Mario Szlezak in Wiarden zahlreiche Ernennungsurkunden und Bestellungsurkunden an die Funktionsträger der Feuerwehr ausgehändigt. Unter anderem an Jörg Nöchel. Die Amtszeit des Ortsbrandmeisters der Ortswehr Hooksiel verlängert sich damit um fünf Jahre bis Mitte 2031.

Weitere Ernennungen erhielten Jörn Peters für seine Funktion als stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortswehr Hohenkirchen sowie Harald Scheuern als stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortswehr Minsen.

Darüber überreichte Szlezak an weitere Funktionsträger die Bestellungsurkunde zum Verwaltungsvollzugsbeamten und Brandbekämpfung im Gebiet der Gemeinde Wangerland: Carsten Held, Tim Becker (beide Neugarmssiel), Dr. Thomas Große (Hooksiel), Jens Brämer und Harald Scheuern (beide Minsen), Jörn Peters und Carsten Rohlfs (beide Hohenkirchen), Ihno Gerdes und Malte Schürmann (beide Waddewarden) sowie Frank Szlezak (Tettens). 

Gemeinde Wangerland bleibt eine „Fairtrade-Kommune“

Wangerland (14. 2. 2026) – Die Gemeinde Wangerland bleibt Fairtrade-Gemeinde. Da die Kommune weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllt, wurde der Titel jetzt für zwei Jahre verlängert.

Freuen sich über die Verlängerung der Fairtrade-Auszeichnung: (von links) Bürgermeister Mario Szlezak mit den Mitgliedern der Steuerungsgruppe Bianca Siuts (Gemeinde), Angelika Kirschner (Gemeinderat), Fairtrade-Sprecherin Anke Müller, Mario Krar (Wirtschaft) und Thomas Hayen (Gemeinde). Nicht auf dem Bild: Martina Schloms (Zivilgesellschaft) und Manuela Stoppe (Wirtschaft). Foto: Gemeinde

„Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels im Wangerland“, so Bürgermeister Mario Szlezak. „Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass die Gemeinde Wangerland dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Fünf Kriterien erfüllt

Vor sechs Jahren, am 2. Januar 2020, erhielt die Gemeinde Wangerland von dem gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel. Dafür mussten nachweislich fünf Kriterien erfüllt werden. Der Bürgermeister und der Rat trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest. Eine Steuerungsgruppe, geleitet von der Hooksielerin Anke Müller, koordiniert alle Aktivitäten. In Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten. Die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit – und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

Im Wangerland gibt es unter anderem „faires Frühstück“, faire Einschulungen, bei denen Fairtrade-Baumwolltaschen mit fairer Schokolade und anderen Materialien an Schülerinnen und Schüler verteilt werden. Zu den Aktionen gehörten beispielsweise in den beiden zurückliegenden Jahren faire Filme und das Theaterstück „Fairsein – Wie geht das?“ in der Oberschule Hohenkirchen, eine Fairtrade-Aktion beim Hooksieler Spielefest und ein Kaffeespaziergang.

Engagement anerrkannt 

„Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement“, sagt Anke Müller. Die Steuerungsgruppe würde sich über weitere Mitglieder freuen, etwas aus den Bereichen Kirche und Schule. 

Die Fairtrade-Towns-Kampagne bietet der Gemeinde Wangerland und über 820 weiteren Fairtrade-Towns in Deutschland konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung nachhaltiger Entwicklungsziele. Das Motto: „Global denken, lokal handeln.“ Weitere Informationen unter www.erdeundflut.de/fair-trade-gemeinde-wangerland/, www.fairtrade-towns.de und https://h7.cl/1jOZd.

Thalasso Meeres Spa öffnet Meerwasserbecken für Schwimmkursus

Wangerland (14. 2. 2026) – Die Wangerland Touristik GmbH (WTG) bietet ab März Schwimmunterricht im Thalasso Meeres Spa (TMS) an. Am 2. März soll ein Seepferdchen-Kursus für Kinder ab fünf Jahren beginnen, an dem sechs Kinder teilnehmen können. „Bei einer hohen Nachfrage besteht die Möglichkeit, einen weiteren Kursus anzubieten“, sagt WTG-Geschäftsführer Torsten Riedel

Kinder ans Wasser zu gewöhnen. Das ist das Ziel der Schwimmkurse, die die WTG im Thalasso Meeres Spa anbietet. Foto: WTG

Mit dem Angebot schließt die WTG eine Lücke im Gemeindegebiet. Nach der Schließung der Schwimmbäder in Horumersiel und Hooksiel gibt es kein Großbecken mehr für den Schwimmunterricht. Das TMS verfügt über ein Meerwasserbecken, das die Möglichkeit bietet, Kindern die Grundlagen des Schwimmens zu vermitteln. Mit dem Angebot will die WTG einen Beitrag leisten, die hohe Nachfrage nach Schwimmkursen im Wangerland ein Stück weit zu decken.

In zehn Einheiten sollen den Kindern das Gleiten, Tauchen und erste Armzüge im Wasser vermittelt werden. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer Schritt für Schritt ans sichere Schwimmen heranzuführen und sie behutsam auf die Prüfung für das Seepferdchen-Abzeichen vorzubereiten, die am Ende des Kurses steht. Frühe Schwimmförderung gilt als wichtiger Beitrag zur Sicherheit von Kindern im Wasser. 

„Mit dem Kursangebot im Thalasso Meeres Spa möchten wir Familien dabei unterstützen, ihren Kindern ein sicheres und positives Erlebnis im Wasser zu vermitteln“, so Riedel. Die Schwimmstunden finden einmal wöchentlich, jeweils montags von 16.15 bis 17.15 Uhr, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro pro Kind.