Horumersiel (5. 8. 2025) – Der neuerliche Schaden an der Heizungsanlage der „Friesland-Therme“ konnte schnell behoben werden. Wie die Wangerland Touristik GmbH (WTG) am Nachmittag mitteilte, steht das Bad in Horumersiel ab dem morgigen Mittwoch (6. August) wieder für den Bade- und Saunabetrieb zur Verfügung.
Die Therme war heute geschlossen geblieben, weil erneut ein Defekt an der Heizungsanlage aufgetreten war, der dann im Laufe des Tages repariert werden konnte. In der vergangenen Woche war die Heizungskessel durch eine Verpuffung zerstört worden.
„Der eingesetzte Ersatzkessel kann leider nur etwa die Hälfte der gewohnten Heizleistung erbringen. Daher kann es im Außenbereich weiterhin zu Temperaturabweichungen kommen“, so die WTG. Es sei zudem nicht auszuschließen, dass es aufgrund des bestehenden Heizungsdefekts jederzeit zu kurzfristigen und unvorhersehbaren Schließungen kommen kann.
Hooksiel/Wangerland (5. 8. 2025) – Die neue Fußballsaison beginnt. Neu dabei in der Jade-Weser-Hunte-Liga: der SC Wangerland. Genau genommen hat sich bei der von Thorben Wehmeyer und Michel Ponath trainierten Truppe aber nur der Name geändert. Aus der „SG“ ist der „SC“ geworden; aus der Spiel-Gemeinschaft ein Sport-Club.
Michel Ponath, einer der beiden Trainer der Kreisligamannschaft des SC Wangerland, hat das Fußball spielen in Hooksiel gelernt. Foto: hol
Der Hintergrund: Seit Jahren sind die Herrenfußballer der eigenständigen Vereine Eintracht Wangerland, Rot-Weiß Tettens und FC Nordsee Hooksiel in der erweiterten Kreisliga als Spielgemeinschaft angetreten. Anfang des Jahres haben alle drei Vereine die Verschmelzung zu einem Großverein beschlossen – zum SC Wangerland.
Eingeschworene Truppe
Ein Vorteil, der insbesondere bei den Fußballern schwer gewogen hat. Spielgemeinschaften können nicht in die Bezirksliga aufsteigen. Und allzu gern, so versichert Ponath, würden die Wangerländer diesen Sprung einmal schaffen.
Hooksiel, Tettens, Hohenkirchen? Für die SC-Kicker spielt das schon lange keine Rolle mehr. „Wir haben eine eingeschworene Truppe, die zum Teil schon seit Jahren zusammenspielt. Die allermeisten sind Wangerländer und wollen auch hier vor Ort Fußball spielen.“
Verschmelzung als Chance
In früheren Jahren hätten immer wieder ambitionierte Talente das Gemeindegebiet verlassen, um etwa in Wilhelmshaven oder in Heidmühle ihr Glück zu suchen. Wäre das nicht der Fall gewesen, wären die Wangerländer vielleicht schon längst auf Bezirksebene etabliert, so Ponath. „Vielleicht ist die Verschmelzung ein paar Jahre zu spät gekommen.“
Ponath, Jahrgang 1991, ist gebürtiger Hooksieler. Seit seinem vierten Lebensjahr spielt er Fußball. Die Basis dafür haben FCN-Jugendtrainer wie Dieter Galski und Gerd Peters gelegt. Mit dem Umzug seiner Familie nach Tettens wechselte der junge Mann zu Eintracht Wangerland, in der B- und A-Jugend kickte er dann in der Bezirksliga. Schon damals standen einige Hooksieler im Team, das von Gerd Koslowski trainiert wurde. Ponath: „In den Jahrgängen 1986 bis 1991 hatten wir wirklich starke Leute im Wangerland.“
Viele Hooksieler im Kader
Einige der damaligen Talente spielen heute noch. Fritz Ortgies etwa oder Conring Cramer. Sie spielen zusammen mit einer Reihe von Kickern, deren Namen eng mit Hooksiel verbunden sind: Henning Fähnders etwa, Dogan Kocas, Kevin Kötter oder die drei Dörfel-Brüder Anakin, Yannik und Joel.
Der neue Vereinsname ist unübersehbar. Die Wangerländer Fußballer treten ab sofort als gemeinsamer Sport-Club an. Foto: hol
Für die neue Saison rechnet sich Ponath durchaus etwas aus. In der vergangenen Saison hatte man die Aufstiegsplätze nur knapp verfehlt. Und der Kader ist nahezu unverändert zusammengeblieben. „Wir haben viele routinierte Spieler und enorme Schnelligkeit im Sturm“, umreißt Ponath die Stärken der Mannschaft.
Erstes Punktspiel
Ein Nachteil: In der Mannschaft stehen sieben Spieler, die im Schichtdienst arbeiten. „Allein fünf unserer Leute sind bei Eurogate am JadeWeserPort beschäftigt, die meisten in derselben Schicht. Da versuchen wir natürlich, unsere Spiele so zu legen, dass die Jungs möglichst mitspielen können.“
Ob der Plan aufgeht, wird sich auf dem Platz zeigen. Nach einem 1:0-Sieg im Pokalspiel gegen TuS Sillenstede am Wochenende erwartet der Sport-Club heute (Dienstag) um 19.30 Uhr den TuS Einswarden zum ersten Punktspiel.
Nachklapp:Das Spiel gegen den TuS Einswarden endete 2:2.
Wangerland (5. 8. 2025) – Die Polizei sucht nach einem Lastwagen, der am Montag auf der Landesstraße 808 zwischen Carolinensiel und Jever Ladung verloren hat. Etwa 400 Meter vor der Ortseinfahrt Wiefels (Höhe Stürschepp) sei ein etwa einen Meter langes Kunststoffrohr von der Ladefläche auf die Straße gefallen. Dort sei ein entgegen kommender Wagen erheblich beschädigt worden
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr ein Fahrer mit einem anthrazitfarbenen BMW die Landesstraße in Richtung Jever, als ihm ein Lkw mit offener Ladefläche und Ladekran entgegenkam. Kurz bevor sich beide Fahrzeuge begegneten, habe sich das gelbe Kunststoffrohr gelöst. Ein Ausweichen oder Abbremsen sei dem BMW-Fahrer nicht mehr möglich gewesen. Das Rohr prallte gegen den Frontbereich des Wagens.Der Stoßfänger wurde erheblich beschädigt.
Der Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Ob er das Herabfallen der Ladung wahrgenommen hat, sei derzeit unklar, so die Polizei. Der Lkw wird als hellfarbig beschrieben und war mit einer größeren Anzahl gelber Kunststoffrohre beladen.
Personen, die Hinweise zu dem Lkw, dessen Fahrer oder möglichem Fahrziel geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Jever unter Telefon 04461/7449-0 in Verbindung zu setzen.
Hooksiel (5. 8. 2025) – Akkela Dienstbier, Künstlerin aus Bremen und Stipendiatin im Künstlerhaus Hooksiel 2018, kommt am Sonntag, 10. August, um 15 Uhr mit einer Performance unter dem Titel „Meer oder weniger“ in den Hooksieler Kulturtempel in die Lange Straße 16. Künstlerhaus-Leiterin Renate Janßen-Niemann: „Wir sind gespannt auf ihre Aktion, die während der Ausstellung von Schirin Khorram bei freiem Eintritt stattfindet.“ Alle interessierten Einheimischen und Gäste sind eingeladen.
Akkela Dienstbier, Jahrgang 1962, stammt aus Erlangen, wo sie auch Kunstgeschichte und Psychologie studiert hat. Seit 1992 stellt sie Arbeiten aus. Bekannt ist sie auch als Autorin von Fachbüchern.
Wangerland/Friesland (5. 8. 2025) – Der Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Friesland bietet Bürgerinnen und Bürgern sowie deren Anhörigen eine umfassende, neutrale und kostenfreie Beratung rund um das Thema Pflege. Das Angebot richtet sich an pflegebedürftige Menschen jeden Alters und deren Umfeld und beinhaltet Informationen zu Leistungen der Pflegeversicherung, Unterstützung bei Anträgen sowie Vorbereitung auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK). Auch das daraufhin erstellte Pflegegutachten wird auf Wunsch verständlich erläutert.
Das Stützpunkt-Team informiert nicht nur über gesetzliche Leistungen, sondern unterstützt auch bei der Klärung individueller Fragen zur pflegerischen Versorgung – sei es im häuslichen Bereich oder bei der Suche nach stationären Versorgungsangeboten. Bei Bedarf wird an weitere Leistungsträger und Beratungsstellen vermittelt, es werden Kontaktdaten professioneller oder ehrenamtlicher Anbieter bereitgestellt und auf Wunsch der Kontakt zu Selbsthilfegruppen hergestellt.
Die persönliche Beratung findet in Jever, Am Kirchplatz 19, montags bis freitags von 8.15 bis 13.15 Uhr statt. Nach Terminvereinbarung sind auch Nachmittagstermine bis 18 Uhr möglich. Hausbesuche sind nach vorheriger Absprache ebenfalls möglich, um Ratsuchende in ihrer häuslichen Umgebung zu unterstützen.
Weitere Informationen sowie Terminvereinbarungen sind unter Telefon 04461/919-6030, -6031 oder -6042 möglich. Alternativ per E-Mail an pflegestuetzpunkt@friesland.de oder online unter www.friesland.de/spn.
Hooksiel (4. 8. 2025) – Das ehemalige Rathaus der Gemeinde Hooksiel erhält einen neuen Anstrich. An diesem Montag haben Mitarbeiter des Hooksieler Malerbetriebes Knodel damit begonnen, die alte Farbe von den Holzelementen am Giebel und am Zwiebelturm abzuschleifen. Zuvor hatte bereits ein von der Gemeinde Wangerland beauftragte Tischler marode Holzteile erneuert.
Von einer Arbeitsbühne aus bereiten die Maler die Holzkonstruktion des Zwiebelturms auf den neuen Anstrich vor. Foto: hol
Wenn das Wetter einigermaßen mitspielt, soll das Gebäude an der Lange Straße bis Ende der Wochen einen neuen Anstrich bekommen. Die Arbeiten hätten ursprünglich schon vor zwei Wochen erledigt werden sollen. Angesichts des Dauerregens sei das aber nicht möglich gewesen, erläutert Lars Reiners vom Gebäudemanagement der Gemeinde.
Der Betrieb des Muschelmuseums, das heute in dem Gebäude untergebracht ist, und der Zutritt zum benachbarten Künstlerhaus werden durch die Arbeiten nicht beeinträchtigt. Der Zwiebelturm, eine Art Wahrzeichen von Hooksiel, stammt vermutlich aus dem Jahr 1760.
Maiko Knodel bereitet die Holzfassade am Giebel des ehemaligen Hooksieler Rathauses für den neuen Anstrich vor. Foto: hol
Wangerland (4. 8. 2025) – Völlig zerstört wurde ein Kleinwagen bei einem Fahrzeugbrand am Sonntag auf der Landesstraße 810 in Höhe Rittershausen. Der mit einer Frau und zwei Kindern besetzte Kleinwagen fing gegen 13.40 Uhr aus ungeklärter Ursache Feuer.
Feuerwehrleute löschen den Kleinwagen, der am Sonntag auf der L 810 aus ungeklärter Ursache in Brand geraten ist. Foto: Feuerwehr
Die Frau steuerte den Wagen auf die Hofstelle, wo die 33-Jährige und die 7 beziehungsweise 13 Jahre alten Kinder den brennenden Pkw unverletzt verlassen konnten. Am Auto entstand Totalschaden.
Als die Feuerwehren Hohenkirchen und Wiarden an der Hofstelle Rittershausen ankamen, stand der Wagen bereits voll in Flammen. Ein Einsatztrupp rückte unter Atemschutz vor und konnte das Feuer schnell löschen.
Die L 810 wurde während der Löscharbeiten kurzzeitig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Frau hatte ihr Fahrzeug kurz zuvor getankt.
Hooksiel (4. 8. 2025) – Der für diesen Mittwoch geplante dritte Renntag auf der Hooksieler Trabrennbahn fällt aus. Wie der Hooksieler Rennverein mitteilt, habe man die Veranstaltung „schweren Herzens“ absagen müssen. „Die seit über einer Woche anhaltenden extremen Regenfälle haben das Gelände der Jaderennbahn stark in Mitleidenschaft gezogen.“
Nichts geht mehr auf der Jaderennbahn: Nach dem Dauerregen der vergangenen Tage hat der Rennverein Hooksiel seinen dritten Renntag abgesagt. Das aufgeweichte Geläuf könnte für Pferd, Reiter und Gespannfahrer gefährlich werden. Betroffen sind auch die Ponyreiterinnen, die an den ersten beiden Renntage unterhaltsame Show-Rennen geboten haben. Foto: hol
Seit dem Renntag am vergangenen Mittwoch wurden bis heute 120 Millimeter Regen gemessen. Und für Morgen und Übermorgen seien weitere Niederschläge angesagt.
„Das Geläuf, die Zuschauerbereiche und auch die Innenbahn, auf der sich während der Veranstaltung die Rennleitung bewegt, sind großflächig überschwemmt. Eine Durchführung unter diesen Bedingungen ist nicht verantwortbar“, so der Pressesprecher des Rennvereins Marco Will. Das vom letzten Renntag vorgeschädigte Gelände habe aufgrund der andauernden Niederschläge keine Chance gehabt abzutrocknen.
Voraussichtlich kein Ersatztermin
Einen Ersatztermin für den Renntag wird es voraussichtlich nicht geben. „Mit Hochdruck haben wir versucht, einen Ersatztermin in der kommenden Woche zu bekommen“, so Will. „Dafür sind jedoch Genehmigungen durch die zuständigen Verbände und Ministerien erforderlich, was sich aktuell als äußerst schwierig erweist. Nach ersten Aussagen der zuständigen Institutionen ergibt sich, dass ein angestrebter Ersatztermin unrealistisch ist.“Auch wenn den Verantwortlichen beim Rennverein die Absage schwer gefallen sei. „Die Sicherheit der Gespanne und aller Beteiligten an erster Stelle.“
Tickets werden rückerstattet
Alle bereits im Online-Vorverkauf erworbenen Tickets werden vollständig und automatisch rückerstattet. Eine Beantragung ist nicht erforderlich. Hard-Tickets können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Horumersiel (4. 8. 2025) – Die „Friesland-Therme“ in Horumersiel ist wieder geschlossen. Wie die Wangerland Touristik GmbH (WTG) heute mitteilte, habe es erneut einen technische Defekt an der Heizungsanlage des Bades gegeben. Deshalb werde die „Friesland-Therme“ bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Als Alternative steht das Meerwasser-Hallenwellenbad in Hooksiel zur Verfügung.
„Leider ist derzeit noch nicht absehbar, wie lange die Schließung andauern wird“, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. Betroffen seien auch die verschiedenen Kurse, die in dem Bad üblicherweise angeboten werden. Auch sie könnten während der vorübergehenden Betriebspause nicht stattfinden.
Die „Friesland-Therme“ war bereits in der vergangenen Woche nach einer Verpuffung in der Heizungsanlage geschlossen gewesen. Im Laufe der Woche hatten dann Techniker einen neuen Heizkessel, allerdings mit verminderter Kapazität, eingebaut. Am Freitag war der Schwimm- und Saunabetrieb wieder freigegeben worden. Die WTG bittet die betroffenen Badegäste um Verständnis.
Hooksiel (4. 8. 2025) – Mit dem „Krabbenfischer“ Wieland Rosenboom kam die Sonne nach Hooksiel. Nachdem der für am Sonntag vormittag geplante Gottesdienst unter freiem Himmel noch ins Walter-Spitta-Haus verlegt werden musste, schien ab dem Krabbenpul-Wettbewerb ab 13 Uhr durchgehend die Sonne und bescherte den Organisatoren und Schaustellern einen versöhnlichen Ausklang der Hooksieler Krabbentage.
Die Teilnehmer beim Krabbenpul-Wettbewerb hatten viel Spaß. Im Hintergrund: Oberschiedsrichter Tobias Geisen. Foto: hol
Nach wechselhaftem Wetter am Freitag war der Samstag völlig verregnet. „Wir waren froh, dass wir uns mit der für den Abend vorgesehenen Band einigen konnten, auf den Auftritt zu verzichten“, schildert Marco Knodel, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft. Bei strömendem Dauerregen hielten sich am Hafenplatz nur noch wenige Hartgesottene auf. Das Programm endete gegen 21.30 Uhr. Insgesamt ist Knodel mit dem Verlauf des Festes aber zufrieden: „Wir haben alle noch das Beste daraus gemacht.“
Rettungsübung im Hafen
In trockenen Phasen am Samstag und den gesamten Sonntagnachmittag drängten sich Tausende Menschen durch die Lange Straße und am Hafenplatz. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, mit dem Museums-Krabbenkutter „Lulu Meinders“ aus Neuharlingersiel Rundfahrten durchs Hooksmeer zu unternehmen. Auch die ehrenamtlichen Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) trotzdem dem Regen. Die Besatzung des Rettungsbootes „Peter Habig“ aus Wilhelmshaven zeigte im Hafen eine Übung „Mann über Bord“. Kinder und Erwachsene konnten das Boot besichtigen. Die Hooksielerin Sabine Greiff warb zudem mit kleinen Präsenten um Spenden für die Rettungsorganisation.
Mit Wieland Rosenboom kam die Sonne zu den Hooksieler Krabbentagen zurück. Fotos: hol
Bevor zum Ausklang am Sonntag die Schlagersängerin Janine Meyer für ausgelassene Mallorca-Stimmung am Hafen sorgte, gehörte Wieland Rosenboom die Bühne. Als Fischer gekleidet und mit einem Kescher ausgerüstet zog der Horumersieler die Zuschauer mit spannenden Geschichten von der Entwicklung des Sielortes Hooksiel, der Krabbenfischerei und natürlich vom Krabbenpulen in seinen Bann.
Geschichten aus Hooksiel
Mit dem Schälen des „Granat“ hätten sich früher viele Familien im Ort ein Zubrot verdient. Heute werden die allermeisten Krabben an Genossenschaften verkauft, die das Fanggut zum Schälen zu Fabriken in Marokko bringen. Krabbenpul-Maschinen hätten sich immer noch nicht so richtig durchgesetzt, so Rosenboom. Der Grund: „Jede Krabbe ist unterschiedlich groß.“
Das konnten dann auch die 14 Pulerinnen und –puler bestätigen, die auf der Bühne zehn Minuten Zeit hatten, eine möglichst große Menge Krabben zu pulen. Immer nach der Anleitung von Rosenboom: „Auf die Taille drücken, leicht drehen und dann ziehen …“.
Sieger kommen aus Hessen
Am besten beherzigten die Anleitungen in der Kinder-Wertung Chiara Engel (12) aus Hessen, die es auf immerhin 64 Gramm Krabbenfleisch brachte. Bei den Erwachsenen siegte Roland Jost, ebenfalls Urlauber aus Hessen mit 53 Gramm. Chancenlos blieb der Hooksieler Krabbenfischer Nils Schröder. Der Grund? „Ich habe nur mit links gepult.“
Alle Krabbenpuler erhielten kleine Präsente – Gutscheine für Fischbrötchen, dazu für die Sieger eine Flasche Sekt beziehungsweise Traubensaft. „Dafür bedanken wir uns als Dorfgemeinschaft herzlich bei den Sponsoren, der Fischräucherei Janssen und bei Kai Wurthmann“, sagt Krabbenpul-Oberschiedsrichter Tobias Geisen.
Sie Hooksielerin Sabine Greiff warb mit der Besatzung der „Peter Habig“ für die Seenotrettungsorganisation DGzRS. Foto: Greiff