Hooksiel (16. 3. 2026) – „Hooksiel putzt“ – dieses Motto der Frühjahrs-Putzaktion haben am Samstag mehrere kleinere und größerer Gruppen im Ort umgesetzt. Trotz des mittelprächtigen, regnerischen Wetters hatten die Beteiligten in der Regel viel Spaß – und freuten sich über Erfolge. Ein Beispiel: Einige Tennisspieler arbeiten auf der Platzanlage des SC Wangerland, bekämpften über mehrere Stunden Moos, Laub und Unkraut und waren sich am Ende sicher: „Wir werden der Sommersaison – nach einigen weiteren Arbeitsdiensten – wieder viel Spaß haben.“
Alle gemeinsam mit Besen und Sammelzange unterwegs. Mitglieder der Arbeitsgruppe und des Seebadevereins Hooksiel demonstrierten bei der Aktion „Hooksiel putzt“ den Schulterschluss. Vorn Bodo Zeiger (mit Besen) von der Arbeitsgruppe und Wolfgang Ademes vom Seebadeverein. Foto: Nicole Kutscher
Im Zentrum des Frühjahrsputzes im Ortskern standen aber die Aktivitäten der Arbeitsgruppe Hooksiel und des Seebadevereins. Vormittags startete die Arbeitsgruppe mit dem Großreinemach, nachmittags übernahmen die Aktiven des Seebadevereine. An der symbolischen „Besenübergabe“ am Gästehaus in Hooksiel nahmen rund 50 freiwillige Helferinnen und Helfer teil, die dem Aufruf „Hooksiel putzt“ gefolgt waren.
Ein wesentlicher Baustein der Aktion, an der sich in der ganzen Region Wilhelmshaven, Friesland und Wittmund mehrere Tausend Menschen beteiligt haben, ist das Sammeln von Unrat und Müll. Was Kinder der Grundschule schon am Freitag rund ums Schulgelände begonnen hatten, setzten die Erwachsenen im Ort aber auch im Freizeitgelände fort. Die Arbeitsgruppe brachte unter anderem das Batteriegelände um Gästehaus und den Alten Hafen auf Vordermann, Gruppen des Seebadevereins kümmerten sich um Straßen, Wege und Parkplätzen sowie um die zweite Deichlinie.
Jede Menge Unrat sammelten die Aktiven im Ort. Im Anschluss gab es zur Belohnung Bratwurst und Getränke. Foto: Bernhard Köster
„Vom Taschentuch über die Radkappe bis zum DVD-Player war alles dabei“, schildert Teilnehmer Bernhard Köster. Zum Fundgut gehörten aber auch ein Portemonnaie – ohne Geld, aber dafür noch mit sämtlichen Papieren des Eigentümers – sowie Unmengen von Zigarettenkippen. Insgesamt habe die Aktion aber sehr viel Spaß gemacht, so Nicole Kutscher: „Gemeinsam sind wir stark und unser schönes Hooksiel ist noch schöner.“
Zur Belohnung konnten die Aktiven im Anschluss an die Arbeit gemeinsam stärken – mit Bratwurst im Brötchen und erfrischenden Getränken. Der Seebadeverein dankte einer Reihe von Sponsoren aus Handel, Handwerk und Gewerbe im Ort für ihre Unterstützung.
Friesland/Varel (16. 3. 2026) – Die Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste (SDN) warnt vor einer übermäßigen Windkraft-Ausbeute auf See. „Schon früh haben wir vor diesem extremen Industrie-Ausbau in unserer Nordsee gewarnt“, so SDN-Vorsitzender Gerd-Christian Wagner, Bürgermeister der Stadt Varel. „Nun zeigt sich in einer Studie zur Gesamtwirkung der riesigen Offshore-Windparks auf die Meeres- und Luftströmungen, wie berechtigt unsere Forderungen waren und sind.“
Der Wind auf der Nordsee gilt als umweltfreundliche Energiequelle. Das Bild zeigt den Offshore-Windpark Riffgat. Foto: Matthias Ibeler/EWE
Die wissenschaftliche Studie, auf die sich die SDN bezieht, wurde Mitte Februar im Nature-Fachjournal „Communications Earth & Environment“ vorgestellt. Sie zeige, dass die Rotoren dem Wind Energie entziehen und dadurch die Oberflächenströmungen in der Nordsee um bis zu 20 Prozent verlangsamt werden. Zudem würden die Turbinenpfeiler unter Wasser Hindernisse bilden, die die Gezeitenströmungen und -frequenzen verändern. In der Summe der Effekte könne es zu großräumigen Veränderungen im Sedimenttransport und der Durchmischung des Meerwassers kommen.
Risiken lassen sich begrenzen
Die Studie gebe aber auch erste Hinweise darauf, wie sich strömungsbedingte Risiken für die Meeresumwelt begrenzen ließen. Nach den vorliegenden Modellsimulationen, so die SDN, spielen vor allem der Abstand der Turbinen, die Standortwahl der Windparks sowie die lokalen Gezeitenbedingungen eine zentrale Rolle dafür, wie stark sich Strömungen, Temperaturverhältnisse und die Durchmischung des Wassers verändern.
SDN warnt vor Industrialisierung
„Diese Ergebnisse sind wenig überraschend“, so der 2. SDN-Vorsitzende, Kapitän Ulrich Birstein. „Wer die Energiewende auf See vorantreibt, muss auch die Folgen für Strömungen, Sedimenttransport und Ökosysteme ehrlich benennen.“ Birstein warnt davor, die Auswirkungen einzelner Projekte isoliert zu betrachten. „Die Industrialisierung der Nordsee schreitet in vielen Bereichen gleichzeitig voran. Offshore-Windparks sind dabei nur ein Teil des Problems.“ Hinzu kämen unter anderem noch Unterwasserlärm, Müllbelastungen, Öl- und Gasförderung, Schlickverklappungen sowie der Ausbau von Rohrleitungen und Kabeltrassen durch die Nordsee und das Wattenmeer.
Die Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V. (SDN) ist ein überregionaler Umweltschutz-Dachverband, der 1973 aufgrund umfassender Verschmutzungen der Nordsee ins Leben gerufen wurde. Sie dient rund 200 Kommunen, Landkreisen, Naturschutzvereinen, Instituten, Verbänden und Einzelmitgliedern als Sprachrohr in die Öffentlichkeit.
Hooksiel (8. 3. 2026) – Ein rotes Band zieht sich auf der Südseite des Hooksieler Außenhafens. Gehalten wird es von einer Menschenkette, die sich vom Radweg Richtung Wilhelmshöhe bis zum Hafenbecken aufgebaut hat. Die rund 100 Aktivisten verschiedener Umwelt- und Naturschutzverbände halten Plakate und Schilder in die Höhe. „Stop Gas“ ist darauf zu lesen.
Rund 100 Umweltschutzaktivisten aus der Region warnten zusammen mit ausländischen Gästen vor den weltweiten ökologischen, wirtschaftlichen und machtpolitischen Folgen von LNG-Importen. Foto: hol
Dazu erklingen Gesänge und Parolen, teils auf Englisch, teils auf Deutsch. Die Aktivisten eint die Sorge um das Klima, die Umwelt, aber auch um die Menschen, die im Umfeld von Im- und Exporteinrichtungen für fossile Energieträger wohnen.
Großes Sicherheitsaufgebot
„LNG ist Kacke. Attacke!“ lautet eine der Kampfansagen. Wobei sich der Kampf an diesem Samstagvormittag auf Reden und Appelle beschränkt. Die Wilhelmshavener LNG-Terminals mit den Import-Fabrikschiffen „Höegh Esperanza“ und „Excelsior“ sind nicht in Gefahr. Aufgrund des dichten Nebels auf der Jade sind sie ohnehin kaum zu sehen.
Gut erkennbar ist nur ein Wachboot der Wasserschutzpolizei, was zwischen Außenhafen und LNG-Terminal patrouilliert. Und auch an Land haben sich eine Reihe von Polizisten eingefunden, die die „kritische Infrastruktur“ schützen sollen. Immerhin gelten die LNG-Terminals als Garanten dafür, dass die Versorgung Deutschlands mit Energie gewährleistet bleibt.
Friedliche Demonstration
Oder geht es gar nicht in erster Linie um eine sichere Energieversorgung? Geht es vielmehr um die Profite von weltweit agierenden Großkonzernen, die nicht auf ihre Geschäfte mit Öl und Gas verzichten wollen? Trotz aller Warnungen vor einem Klimakollaps. Trotz der Folgen für künftige Generationen. Trotz der Beeinträchtigungen von Natur und Mensch schon heute – weltweit.
Anlass für die auch nach Wahrnehmung der Sicherheitskräfte friedliche Demonstration am Hooksieler Außenhafen unter dem Motto „Stoppt den LNG-Wahn und die fossile Ausbeutung“ waren die Pläne eines Energiekonsortiums, in Wilhelmshaven ein drittes Importterminal für flüssige Gase wie LNG zu bauen. Dafür soll das als EU-Vogelschutzgebiet ausgewiesene Naturschutzgebiet auf dem Voslapper Groden-Nord geopfert werden. Dagegen – aber auch gegen die Industrialisierung des Wattenmeeres insgesamt etwa durch Ölbohrungen – laufen unter anderen die Initiative „Fridays for Future“, der Naturschutzbund (Nabu) und das Netzwerk Energiedrehscheibe, einem Bündnis aus 28 Verbänden und 180 Einzelpersonen, seit Wochen Sturm.
Demonstrieren am Hooksieler Außenhafen den ökologischen Schulterschluss von Küste zu Küste: Stefanie Eilers, des Netzwerkes Energiedrehscheibe, und der US-Umweltaktivist James Hiatt aus Louisiana. Foto: hol
Unterstützt werden sie von internationalen Aktivisten, die ihrerseits vor den globalen Folgen des „Gasrausches“, so Martin Lüdders von Fridays for Future, warnten. Nach Ansicht von Milena Pressentin (Deutsche Umwelthilfe) sei der geplante Energiepark im Voslapper Groden-Nord ein Teil des Problems – und entgegen aller Versprechung kein Wegweiser hin zur Nutzung von „grünem Wasserstoff“.
Fracking macht Menschen krank
Für einen Schulterschluss für eine globale Energiewende warb der US-Amerikaner James Hiatt, der in Louisiana am Golf von Texas mit der Umweltschutzgruppe „For A Better Bayou“ gegen die LNG-Industrie kämpft, die durch das so genannte Fracking und den Bau von Gasexport-Infrastruktur paradiesische Natur zerstöre sowie Gesundheit und Wohlstand von Menschen gefährde. Das allermeiste über Wilhelmshaven importierte Flüssigerdgas kommt aus den USA. Hiatt berichtete von giftigen Chemikalien, von Methan-Austritten und verdreckter Luft – und das bei steigenden Preisen für Lebensmittel und Energie. Es gehe nicht um Wohlstand, sondern nur um Profite. Dagegen müssten sich die Menschen wehren – von Küste zu Küste.
Die ukrainische Klimaaktivistin Dr. Svitlana Romanko, Gründerin der Umweltkampagne „Razom We Stand“, wies auf die machtpolitischen Folgen hin. Das Festhaltens an fossilen Energieträgern nütze Exportländern wie Russland. Sie würden dadurch Milliarden über Milliarden verdienen. Geld, mit dem Russland unter anderem den Angriffskrieg auf die Ukraine finanziere. Die Rednerin forderte vor diesem Hintergrund ein lückenloses und dauerhaftes Embargo für fossile Brennstoffe aus Russland.
Im Anschluss an die Demonstration kamen die Aktivisten in Wilhelmshaven zu einer Buchlesung zusammen. Autorin Kathrin Hartmann, die auch in Hooksiel dabei war, stellte ihr Buch „Öl ins Feuer“ vor. Darin geht es um die verfehlte Klimapolitik und deren globalen Folgen.
Wangerland (3. 3. 2026) – Rund 50 Aktivisten verschiedener Umwelt- und Naturschutz-Gruppierungen haben am Wochenende auf dem Voslapper Groden-Nord gegen den geplanten Bau eines Energieterminals protestiert, für den ein vorhandenes Naturschutzgebiet aufgegeben werden soll.
Die Demonstranten auf dem Voslapper Groden sehen im geplanten Import von LNG und anderen flüssigen Gasen eine Verstetigung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Foto: Rohde
Im Anschluss an eine gemeinsame Mahnwache verblieb eine kleinere Gruppe bis zum Sonnenuntergang vor Ort. Sie trieb die Sorge um, dass eventuell bereits Rodungsarbeiten auf dem Gelände stattfinden könnten, für die aber noch keine Genehmigung vorliegt.
Am Eingangstor Müll gesammelt
Die Umwelt- und Naturschützer nutzten die Protestaktion zum gegenseitigen Kennenlernen. Wie Teilnehmer berichteten, habe man sich unter anderem über die Besonderheiten des „Natura 2000“-Gebietes mit seiner schützenwerten Flora und Fauna ausgetauscht. Zudem habe man gemeinsam rund ums Tor von der Straße Zum tiefen Fahrwasser zum Voslapper Groden und an den Gräben Müll gesammelt.
Die Aktivisten hoffen darauf, dass die bereits im Voslapper Groden installierten Amphibienzäune und die Entwässerung in dieser Woche zurückgebaut werden Wie angekündigt wurde, sollen dabei auch für die Vergrämung von Vögeln angebrachte Flatterbänder wieder entfernt werden.
Stadt: Arbeiten wurden überwacht
Die Wilhelmshavener Stadtverwaltung ist heute dem Eindruck entgegen getreten, dass die Investoren auf dem Areal vielleicht bereits ohne vorliegende Genehmigung Fakten schaffen wollen. Die Arbeiten seien zwar von der Deutschen Grüngas und Energieversorgung GmbH (DGGEV) durchgeführt worden. Sie seien aber von einem landschaftspflegerischen Fachbüro begleitet und regelmäßig vor Ort von der Unteren Naturschutzbehörde überwacht worden, heißt es in einer Erklärung gegenüber „Hooksiel-Life“.
Gewerbeaufsicht zuständig
Um mit dem Bau der Anlagen beginnen zu können, bedürfe es entweder der erforderlichen immissionsschutzrechtlichen Genehmigung oder der Zulassung des vorzeitigen Beginns nach dem Bundesimmissonsschutz-Gesetz. Alle diese Entscheidungen lägen in der Zuständigkeit des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Oldenburg, betont die Stadt.
In der vergangenen Woche sei die passive Entwässerung einer etwa sechs Hektar großen Teilfläche innerhalb des Voslapper Groden-Nord erfolgt. Das sei eine Maßnahme der Gewässerunterhaltung gewesen. Dafür habe es ebenso wenig wie für das Aufstellen von Amphibien-Leiteinrichtungen einer Genehmigung der Stadt Wilhelmshaven bedurft.
Bäume dürfen gefällt werden
„Soweit weitere Maßnahmen wie die Beseitigung von Gehölzen erfolgen, handelt es sich um ohnehin geplante Maßnahmen, die unabhängig von dem Vorhaben der DGGEV entsprechend den Zielen des Europäischen Vogelschutzgebiets und Naturschutzgebiets vorzunehmen sind“, heißt es in der Mitteilung. Sie würden also je nach Ausgang der weiteren Entscheidungen des Gewerbeaufsichtsamtes faktisch entweder dem beantragten Vorhaben oder dem Gebietsschutz dienen. „Dafür wurde eine Genehmigung zum Fällen von Bäumen nach der Baumschutzsatzung der Stadt Wilhelmshaven erteilt.“
Widerstand in den USA
Am kommenden Wochenende erwartet das „Netzwerk Energiedrehscheibe“ internationale Gäste. Zusammen mit der Gruppe „Fridays vor Future“ will man gegen den Import von verflüssigtem Erdgas (LNG) und den damit drohenden fossilen „Lock In“ demonstrieren. Eine Kundgebung ist für Samstag, 7. März, um 10.30 Uhr am Hooksieler Außenhafen geplant.
Erwartet werden dazu unter anderem die Ukrainerin Svitlana Romanko und der Amerikaner James Hiatt, der von den ökologischen Folgen der LNG-Gewinnung in den USA und dem Widerstand in Texas und Louisiana berichten wird. Der allergrößte Teil des über Wilhelmshaven importierten LNG kommt aus den USA. Svitlana Romanko ist Gründerin und Direktorin der Gruppe „Razom We Stand“, die die globale Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen, dem Nährboden der russischen Kriegsmaschinerie, beenden möchte.
Anmerkung:Dieser Artikel wurde im Laufe des Tages um die Stellungnahme der Stadt Wilhlemshaven ergänzt
Wangerland (26. 1. 2026) – Die deutsche Küstenfischerei soll klimafreundlicher, wirtschaftlich tragfähig und zukunftsfest werden. Mit dem Verbundvorhaben „ZukunftsKUtter NOrdsee (KUNO)“ fördert der Bund den Bau und die wissenschaftliche Erprobung eines innovativen Fischereifahrzeugs für die Nordsee.
So könnte er aussehen, der klimafreundliche „Fischkutter der Zukunft“. Grafik: Hochschule Emden/Leer und judel/vrolijk & co
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (Varel): „Es ist sehr erfreulich, dass dieses Projekt jetzt endlich in die Umsetzung kommt.“ Sie habe seit längerem dafür eingesetzt, dass die Mittel aus dem Windenergie-auf-See-Gesetz für die Zukunft der Fischerei genutzt werden. Das Projekt läuft von 2026 bis 2030 und wird zu 100 Prozent aus Bundesmitteln finanziert.
Fördermittel für Hochschule
Silvia Breher (CDU), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundes-Landwirtschaftsministerium übergab die Förderbescheide für das Projekt „ZukunftsKutter Nordsee – KuNo“ am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften der Hochschule Emden/Leer. Insgesamt werden seitens des Ministeriums zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Hochschule erhält davon als Gesamt-Projektleiterin rund acht Millionen Euro.
Der Hochschule obliegt die Forschung und Planung sowie die Koordination von Bau und Erprobung des Kutters. Ein neues Kutterdesign wurde bereits in einem Vorgängerprojekt gemeinsam mit den Nordseefischern entwickelt. Ziel sei es, ein ganzheitliches Schiffskonzept zu entwickeln, das ressourcenschonend arbeitet, den Meeresschutz respektiert und zugleich eine verlässliche wirtschaftliche Perspektive für die Betriebe bietet.
Neues Antriebssystem
Kern des Vorhabens ist der Bau eines multifunktionalen Demonstrators mit methanol-elektrischem Antriebssystem. Ergänzt wird dies durch Forschungsarbeiten zur Verfügbarkeit von grünem Methanol sowie zur Entwicklung und zum Bau einer geeigneten Bunkerinfrastruktur in deutschen Seehäfen. Damit werde nicht nur ein neues Schiff erprobt, sondern zugleich ein wichtiger Baustein für die maritime Energiewende geschaffen.
Nationalpark als Verbundpartner
In der Region werde auch die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer als Verbundpartner von Fördermitteln von über 335.000 Euro profitieren, so Möller. Die Nationalparkverwaltung stellt mit einer naturschutzfachlichen Begleitforschung sicher, dass der Einsatz des Kutters ökologisch verträglich erfolgt und entwickelt zusätzliche Nutzungsperspektiven, etwa für Umweltbildung, Forschung oder den Einsatz von Meeres-Rangern.
Fischer werden eingebunden
Ein zentrales Element von KUNO ist die enge Einbindung der Fischereibetriebe. Von der Planung über den Bau bis zur mehrjährigen Erprobung unter realen Bedingungen soll die Praxis konsequent mitgedacht werden. Dr. Gerd Kraus, Leiter des Thünen-Instituts für Seefischerei: „Trotz des guten Krabbenjahres 2025 stehen die Fischer unter Druck. Mit diesem Projekt haben wir alle gemeinsam die Chance, ökonomisch dafür zu sorgen, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder aktive Fischkutter in unseren Häfen erleben können.“
Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung: „Das Wattenmeer wurde schon immer von Fischern genutzt. Deshalb freuen wir uns, dass wir Teil des Projektes sind und aktiv dazu beitragen, umweltunterstützende Tätigkeiten zusammen mit den Fischern zu entwickeln. Das stärkt sowohl die Fischerei, als auch den Lebensraum Wattenmeer.“
Wilhelmshaven/Hooksiel (20. 1. 2025) – Der Import von LNG ist umstritten. Für Politik und Wirtschaft war und ist die Einfuhr von verflüssigtem Erdgas nach den Sperrungen der Gaslieferungen aus Russland ein wichtiger Beitrag zur Energiesicherheit in Deutschland. Für viele Naturschützer ist und bleibt Erdgas ein fossiler Brennstoff, der die Umwelt unzumutbar belastet – vor allem das Klima, aber auch die Jade.
Die FSRU „Excelsior“ liegt seit August 2025 am LNG Terminal Wilhelmshaven 2. Das Schiff regasifiziert importiertes Flüssigerdgas. Das an Bord eingesetzte Antifouling-System arbeitet mit Ultraschall. Noch hat es die Erwartungen der Betreiber nicht erfüllt. Foto: DET
Der Grund für die Sorge um die Organismen im Wattenmeer: An Bord des Speicher und Regasifizierungsschiffes (FSRU) „Höegh Esperanza“ am LNG-Terminal Wilhelmshaven 1 in Sichtweite des Hooksieler Außenhafens wird aus dem Meer gewonnenes Chlor eingesetzt, um das Seewasser führende Rohrleitungssytem an Bord frei von Algen, Muscheln und anderem Bewuchs zu halten. Das Wasser erwärmt das minus 162 Grad kalte LNG und macht es wieder gasförmig. Wird es ins Meer zurückgeleitet, gelangen auch Chlorverbindungen in die Jade, die den Organismen im Nationalpark Wattenmeer schaden könnten.
Grenzwerte für Chloreinträge eingehalten
Die Kritik ist das eine, der Nachweis von Schäden das andere. Nach Angaben der Deutschen Energy Terminal GmbH (DET), die im Auftrag des Bundes zwei LNG-Terminals in der Jade und ein weiteres in Brunsbüttel vermarktet, wurden die vorgeschriebenen Grenzwerte für die Einleitungen fast immer eingehalten. Das würden regelmäßige Messungen zeigen.
Die Skepsis der Kritiker blieb. Ihr Hoffnungsträger: Die FSRU „Excelsior“, der zweite LNG-Frachter in der Jade, der im vergangenen Jahr seinen Betrieb aufgenommen hat. Mit Millionen-Aufwand wurde dieses Schiff vor Inbetriebnahme umgerüstet. Für das „Antifouling“ sorgt dort ein bereits bei Kreuzfahrtschiffen bewährtes Ultraschallsystem. Ultraschallwellen verhindern, dass sich Biomasse an den Röhren festsetzen kann. Das System, so der politische Wille in Berlin zumindest noch 2024, sollte auch an Bord der „Höegh Esperanza“ installiert werden – wenn es sich in der Praxis bewährt.
Hoher Bewuchsdruck in der Jade
Dazu wird es wohl nicht kommen. Im Gegenteil. Wie die DET mitteilte, habe man „aus Sicherheitsgründen“ die Umstellung der FSRU „Excelsior“ auf Elektro-Chlorierung beantragt. „Das Ultraschallsystem ist aktuell am LNG-Terminal Wilhelmshaven 2 weiterhin im Einsatz“, erläutert DET-Sprecher Andreas von Hooven auf Anfragen von „Hooksiel-Life“. „Dies ist derzeit aber nur möglich, da der Bewuchsdruck in den Meerwasser führenden Leitungen der FSRU durch die saisonal bedingte, wesentlich geringere Bioaktivität im Jadewasser entscheidend niedriger ist als in der warmen Saison.“
Zur geplanten Umstellung auf das Elektro-Chlorierungssystem, das juristisch als „Stand der Technik“ gilt, sei man in enger Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden und Gutachtern. Offenbar aber nicht mit der Herstellerfirma des Ultraschallsystems. Das Kieler Unternehmen Hasytec, das im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet hat, erfuhr nach eigenem Bekunden erst von „Hooksiel-Life“ von der geplanten „Chlor-Wende“ der DET. Das Unternehmen wurde zum 1. Juli 2025 von Investoren aus Griechenland übernommen. Eine Stellungnahme steht noch aus.
Probleme schon im Sommer
Die DET spricht von einem „Testbetrieb“, bei dem die Ergebnisse der regelmäßigen Überwachung des Systems schon im Spätsommer gezeigt hätten, „dass das Ultraschallsystem dem hohen Bewuchsdruck durch Bioorganismen im Jadestrom leider nicht ausreichend entgegenwirkt“. Um Abhilfe zu schaffen, habe gemeinsam mit der Firma Hasytec, der Reederei Excelerate und weiteren Experten umfangreichere Anpassungen am Ultraschallsystem vorgenommen.
„Trotzdem konnte die gewünschte Wirksamkeit nicht erreicht werden – es kam zu Leistungseinbußen der FSRU“, so van Hooven. „Im Frühherbst 2025 kam es infolge der mangelhaften Antifouling-Leistung des Ultraschallsystems sogar zu einem Ausfall der FSRU, LNG-Lieferanten mussten abgewiesen und Reparaturen eingeleitet werden.“
Elekrto-Chlorierung beantragt
Die Konsequenz aus Sicht der DET: „Trotz fortgesetzter, teils erheblicher Justierungen des Systems muss festgestellt werden, dass das Ultraschallsystem die Betriebssicherheit der FSRU Excelsior nicht absichern und ein Totalausfall des Schiffs nicht ausgeschlossen werden kann.“ Um die Versorgungssicherheit sicherstellen zu können, habe man die Genehmigung für das auf dem Schiff bereits installierte Elektro-Chlorierungssystem beantragt.
Wangerland/Wilhelmshaven (2. 1. 2026) – Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert einen runden Geburtstag. Mit Jahresbeginn 1986 trat die entsprechende Verordnung zur Einrichtung des ersten Nationalparks im Land in Kraft.
Seit 40 Jahren Nationalpark und heute Weltnatdurerbe: Das Niedersächsische Wattenmeer. Archiv-Foto: Mira Hohmann
Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer: „Das Wattenmeer ist ein Schatz von internationaler Bedeutung, den es zu schützen und zu bewahren gilt. Mit dem Nationalpark schützen wir nicht nur seltene Tier- und Pflanzenarten, sondern erhalten auch eine einzigartige Naturlandschaft für Millionen Zugvögel.“
Festveranstaltung in Wilhelmshaven
Das 40-jährige Bestehen des Nationalparks soll unter dem Motto „Nationalpark wirkt“ im Laufe des Jahres vielfach gefeiert werden. Der offizielle Festakt ist für Freitag, 6. Februar in Wilhelmshaven mit Ministerpräsident Olaf Lies und Umweltminister Christian Meyer geplant. Öffentliche Geburtstagsfeiern mit verschiedenen Angeboten sollen am Wochenende 4. und 5. Juli von den 18 Nationalpark-Informationseinrichtungen am Wattenmeer veranstaltet werden.
Meyer erinnert in einer Erklärung daran, das vor 40 Jahren die Gründung des Nationalparks hoch umstritten war. Aber, so der Minister: „Die Natur vor dem Deich entlang der gesamten niedersächsischen Küste umfassend unter Schutz zu stellen, hat sich zu einer besonderen Erfolgsgeschichte entwickelt. Davon profitieren Tiere, Pflanzen und Menschen gleichermaßen.“ Das heute als Unesco-Weltnaturerbe eingestufte Wattenmeer ziehe jährlich Millionen Besucherinnen und Besucher nach Niedersachsen.
Große Herausforderungen
Gleichzeitig stehe das Wattenmeer vor großen Herausforderungen. „Die Folgen der Klimawandels, der steigende Meeresspiegel, das Verschwinden von Seegrasflächen, die Biodiversitätskrise, die Umweltverschmutzung etwa mit Plastikmüll, der steigende Schiffsverkehr gerade auch von Öl- und LNG-Gastankern aber auch die geplanten Gasförderungen am Rande des Nationalparks bedrohen eine einzigartige Natur“, so der Minister. „Hinzu kommt ein gestiegener Nutzungsdruck durch Schifffahrt, Infrastruktur, Trassen, Küstenschutz, Landschaftsverlust, Fischerei und Tourismus. Sie alle machen deutlich, wie wichtig ein starker Nationalpark gerade heute ist. Er ist ein Schutzschild für die Natur und ein Frühwarnsystem für ökologische Veränderungen.“
Modellregion für Nachhaltigkeit
Mit einer Fläche von rund 3.450 Quadratkilometern ist der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer der zweitgrößte deutsche Nationalpark. Er bildet die Kernzone des Unesco-Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer – einer Modellregion für nachhaltige Entwicklung – und ist Teil des länderübergreifenden Unesco-Weltnaturerbes Wattenmeer. Mit seinen tidebeeinflussten Wattflächen, Sandbänken, Stränden, Dünen und Salzwiesen ist es eine der hinsichtlich der Biomasse produktivsten Regionen der Erde. Rund 10.000 Pflanzen- und Tierarten leben hier, teilweise in millionenfacher Individuenzahl. Zudem ist es eines der wichtigsten Rastgebiete für Zugvögel weltweit mit jährlich zehn Millionen Zugvögeln, die hier Station machen.
Varel/Wangerland (29. 12. 2025) – Die Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste (SDN) hält nichts von Überlegungen, mit Blick auf den Anstieg des Meeresspiegels Lebensräume im Binnenland aufzugeben. Der 1973 gegründete Umweltschutz-Dachverband mit Sitz in Varel engagiert sich partei-übergreifend für den Schutz der Nordsee als Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum. Er versteht sich als Sprachrohr für rund 200 Kommunen, Landkreise, Naturschutzvereine, Institute, Verbände und Einzelmitglieder.
Landunter bei Sturmfluten. Dennoch gibt es nach Überzeugung der Umweltschutzorganisation SDN trotz eines weiter ansteigenden Meeresspiegels keinen Grund, tiefer gelegene Gebiete in Küstennähe aufzugeben. Archiv-Foto: hol
Die SDN reagiert mit ihrer Erklärung auf eine Forderung beiden Berliner Institutionen DMG (Deutsche Meteorologische Gesellschaft) und DPG (Deutsche Physikalische Gesellschaft), die angeregt hatten, darüber nachzudenken, angesichts der „eskalierenden Klimakrise“ tiefer liegende Küstenregionen an Nord- und Ostsee aufzugeben.
Moderne Deiche sind wehrhaft
Angesichts der modernen Deiche, die auch bei schweren Sturmfluten wehrhaft seien, gebe es keinen Grund dafür, dass der Mensch sich aus „tiefer liegenden Küstenregionen“ vollständig zurückziehen muss, stellt der 2. Vorsitzende der SDN, Ulrich Birstein, fest. „Die Gefahr kommt heute eher durch Binnenhochwässer und die mangelnde Bereitschaft, in Schöpfwerke an den Auslaufbauwerken in der Deichlinie zu investieren“, ergänzt Bauingenieur und SDN-Vorstandsmitglied Marcus Rudolph.
Nach der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren sei der Meeresspiegel weltweit innerhalb von 2000 Jahren um etwa 65 Meter angestiegen. Damals sei langsam das heutige Nordseebecken entstanden. Vor rund 1000 Jahren habe der Mensch damit begonnen, die Küsten der Nordsee dauerhaft zu besiedeln, indem er mit dem systematischen Deichbau begann. Dieses Bemühen seien jedoch immer wieder von verheerenden Sturmfluten gestört worden.
Immer wieder Flutkatastrophen
Als „beispielhaft“ verweisen die SDN-Fachleute auf „Weihnachtsflut“ in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 1717, bei der über 11.000 Menschen und abertausende Tiere ertranken sowie über 4000 Häusern zerstört wurden. Aber, so Rudolph: „Die Menschen haben dazugelernt. Die modernen Deichlinien des ,Goldenen Ringes‘ sind wehrhaft auch gegenüber schweren Sturmfluten.“
Selbst bei den schweren Sturmfluten 1976 und 2013, bei denen das Wasser deutlich höher aufgelaufen sei als bei der Julianenflut 1962, habe es an den Deichlinien nur vergleichsweise geringe Schäden gegeben. Das sei ein Verdienst der Arbeit der Ehrenamtlichen und der staatlichen Stellen in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig Holstein, die sich um die Deichsicherung kümmern. „Heute ist das Leben hinter den Deichen so sicher wie nie in der Vergangenheit“, so Rudolph.
Über zweite Deichlinie nachdenken
Dennoch müsse der Meeresspiegel-Anstieg, der laut Forschungsstelle Küste im NLWKN, durchschnittlich 2,5 Millimeter pro Jahr betrage, im Blick behalten werden. Nach Ansicht des SDN sollte zügig damit begonnen werden, die Deichlinien weiter zu verstärken, Kleilagerstätten für zukünftige Deichbaumaßnahmen vorzuhalten und an besonders gefährdeten Deichabschnitten über eine zweiter Deichlinie nachzudenken.
Hooksiel (5. 12. 2025) – Die Tage von „Erna“ sind gezählt. Wie Mathias Lüdicke, Leiter der Niederlassung Wilhelmshaven der landeseigenen Hafengesellschaft NPorts, gegenüber „Hooksiel-life“ bestätigte, soll in der kommende Woche damit begonnen werden, den seit zwei Jahren im Hooksmeer liegenden Fischkutter abzuwracken.
Um den Austritt von Öl zu verhindern, sicherte die Freiwillige Feuerwehr Hooskiel heute die „Erna“ mit Ölsperren. Foto: Feuerwehr
Heute Mittag alarmierte die Untere Wasserbehörde des Landkreises Friesland die Feuerwehr Hooksiel. Aus dem in der Nähe der Schleuse liegenden Boot war Öl ausgetreten. Die Feuerwehr rückte mit zehn Feuerwehrleuten aus und legte Ölsperren, die gegebenenfalls austretende Schadstoffe aufsaugen können, so Ortsbrandmeister Jörg Nöchel.
Die Wasserflächen im Hooksmeer gehören NPorts. Neben Vertretern der Hafengesellschaft waren auch Beamte der Wasserschutzpolizei vor Ort. Ob und in welche Richtung Ermittlungen aufgenommen werden, war heute nicht zu erfahren. Zwar ist der Eigner des Kutters mit Heimathafen Greetsiel bekannt, aber der Kontakt zu ihm sei „schwierig“, hieß es. Seine Bemühungen, den maroden Kutter, der bereits im Oktober 2023 einmal voll Wasser gelaufen war, zu verkaufen oder zu verschenken, waren offenbar erfolglos geblieben.
Den Feuerwehreinsatz im Bereich der „Erna“ in der Nähe der Hooksieler Schleuse verfolgten heute auch Vertreter der Unteren Wasserbehörde, der Hafengesellschaft NPorts und der Wasserschutzpolizei. Foto: Feuerwehr
In der kommenden Woche beginnt jetzt wohl das letzte Kapitel für die „Erna“. Das gut 15 Meter lange Boot (Baujahr 1972) solle zunächst im Wasser liegend zurückgebaut und dann gehoben werden, so Lüdicke. „Wir wollen auf jeden Fall ausschließen, dass von dem Boot eine weitere Verunreinigung des Binnentiefs ausgehen kann.“
Wangerland/Minsen (25. 11. 2025) – Das Nationalpark-Haus in Minsen bietet spannende Einblicke in die Natur und Tierwelt des Unesco-Weltnaturerbes Wattenmeer – auch während der eingeschränkten Winteröffnungszeiten. Darauf weist die Wangerland Touristik GmbH hin. Besuchergruppen dürfen sich auf die interaktive Ausstellung und Mitmach-Aktionen freuen.
Das Nationalpark-Haus in Minsen bietet spannende Einblicke in das Leben im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Archiv-Foto: hol
Das Nationalpark-Haus Minsen ist bis zum 21. März 2026 in der Winterpause. Während dieser Zeit bleibt das Haus für den allgemeinen Besuch geschlossen. Ausgenommen sind die Tage vom 27. Dezember bis 10. Januar, an denen das Haus täglich von 11 bis 15 Uhr geöffnet ist. Allerdings: Am 31. Dezember und 1. Januar bleibt das Haus geschlossen.
Für Gruppen sind weiterhin Führungen nach vorheriger Absprache möglich. Interessierte können unter Telefon 04426/ 904 700 Termine vereinbaren.