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Gerd Abeldt Hooksiel-life

Beitrage veröffentlicht von “Gerd Abeldt”

Gründer und Redaktionsleiter von „Hooksiel-Life“

Tennis-Bezirkspokal: Hooksieler Quartett zieht ins Finale ein

Tennis B-Junioren FCN Hooksiel
Mit Entschlossenheit zum Sieg: Die Tennis-B-Junioren des FCN Hooksiel mit ihrem Trainer Andre Abels. Von links: Mateo Doyen, Lorenz Kramer, Tom Fiebig und Niklas Doyen. Foto: Kramer

Hooksiel (7. 9. 2024) – Tennis ist ein toller Sport. Davon konnten sich am heutigen Samstag etliche Zuschauer des Pokalspiels der B-Junioren des FCN Hooksiel überzeugen. Schlagtechnik, Schnellkraft, Präzision, Strategie – die richtige Mischung führt zum Erfolg. Und den konnten im Halbfinales des Pokalwettbewerbes der Staffelsieger in Weser-Ems die Hooksieler verbuchen.

Mit 2:1 besiegten Lorenz Kramer, Mateo Doyen, Niklas Doyen und Tom Fiebig nach über drei Stunden Spielzeit in einer an Spannung kaum zu überbietenden Partie das Team vom Tennis-Club Nikolausdorf-Garrel. Die Entscheidung fiel erst in dem als Matchtiebreak bis 10 Punkte ausgetragenen dritten Satz des Doppels. Das Duo Niklas Doyen/Tom Fiebig sicherte hier nach gewonnenem ersten (7:6) und verlorenem zweiten Satz (2:6) mit 10:8 den Sieg und damit den Finaleinzug für die Hooksieler.

Nach den Einzeln hatte es 1:1 unentschieden gestanden. Während Mateo Doyen sein Spiel sicher mit 6:1/6:3 gewinnen konnte, unterlag Lorenz Kramer im Spitzendoppel seinem starken Gegenspieler denkbar knapp mit 1:6/6:3/8:10. Den Unterschied machten hier am Ende drei oder vier Ballwechsel im Matchtiebreak aus. 

Die Zuschauer bejubelten den Sieg des von Andre Abels trainierten Quartetts mit Applaus und Jubelrufen. Das Finale im Bezirkspokal wird am Samstag, 21. September, ausgetragen. Die Hooksieler müssen dann zum Gewinner des zweiten Halbfinales, BW Schinkel/Osnabück oder TC Dinklage, reisen.

Ergänzung: Die Hooksieler müssen zum Finale nach Dinklage reisen. Der TC hat sein Halbfinale gegen Schinkel/Osnabrück mit 2:1 gewonnen

Junge Frau tödlich verunglückt

Wangerlandl (7. 9. 2024) – Eine 21-jährige Motorradfahrerin ist bei einem Unfall im Wangerland auf der Kreisstraße 98 zwischen Oldorf und Tettens tödlich verunglückt. Nach Polizeiangaben war die junge Frau am Freitag gegen 14 Uhr von Tettens kommend in Richtung Oldorf unterwegs. Kurz hinter der Ortschaft Pievens sei sie nach Beendigung eines Überholmanövers auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem Auto zusammengestoßen.

Beide Fahrzeuge wurden durch die Wucht des Aufparalls in den Straßengraben geschleudert. Trotz sofort eingeleiteter Rettungs- und Wiederbelebungsmaßnahmen starb die Motorradfahrerin noch vor Ort. Die 77-jährige Autofahrerin sei zur ärztlichen Versorgung in ein nahe liegendes Krankenhaus gebracht worden, so die Polizei. Die K 98 wurde in dem betroffenen Abschnitt voll gesperrt. Die polizeiliche Befunderhebung dauert an.

Rund um Runde für die Schulkasse

Spelauf der Grundschule Hooslielnden
Großer Auftrieb im Stadion an der Jaderennbahn. Ein Teil der Hooksieler Schülerinnen und Schüler startet zum Spendenlauf. Foto: Geisen

Hooksiel (6. 9. 2024) – Die Hooksieler Grundschule läuft. Runde um Runde. Vorneweg Schulleiter Peter Nussbaum. Dahinter an die 150 Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Eltern und Betreuer.

Der vom Förderverein der Grundschule federführend von Kristiane Geisen organisierte „Spendenlauf“ im Stadion an der Jaderennbahn war heute bei herrlichem Wetter ein voller Erfolg. Die Runden aller Teilnehmer wurden notiert. Sponsoren hatten sich im Vorfeld bereit erklärt, für jede Runde „ihres“ Teilnehmers einen bestimmten Betrag zu spenden, der der Schule zugute kommen soll.

Büfett für Grundschüler in Hooksiel
Eltern versorgten die Läufer mit einem riesigen Büfett mit leckeren Sachen. Foto: hol

Die Auswertung steht noch aus. Klar ist aber: Für den einen oder anderen Sponsor dürfe es richtig teuer werden. Nussbaum selbst lief 36 Runden auf der 400-Meter-Bahn, einige Schüler knackten sogar die 40-Runden-Marke. 

Aber auch die Kinder, die weniger Runden schafften, hatten ihren Spaß, wurden mit viel Applaus bedacht und mit Stärkungen belohnt. Dafür hatten die Eltern des Fördervereins gesorgt, die ein gut zehn Meter langes Buffet für die Läufer zusammengestellt hatte. Zu den Unterstützern der Veranstaltung gehörte auch der FC Nordsee Hooksiel.

Entspannte Stimmung beim ersten Country-Festival in Hooksiel

Country-Festival in Hoosier
Country-Musil aus dem Emsland: die Hermann Lammers Meyer & The Emsland Hillibillies. Foto: hol

Hooksiel (6. 9. 2024) – Das „Watt’n Country Festival“ hat begonnen. Noch bis Sonntag geben eine ganze Reihe von Country-Bands aus Deutschland und den Niederlanden auf dem Festival-Platz an der Jaderennbahn ein Gastspiel. Heute beginnt das Musikprogramm um 14 Uhr.

Am Donnerstag Abend gab es nur zufriedene Gesichter: Herrliches Wetter, gute Musik und eine professionell arrangierte Festarena mit zahlreichen kulinarischen Angeboten und Verkaufsständen hätten sicher mehr als die gut 300 Auftakt-Besucher verdient. Aber die Organisatoren Jan Alter und Peter Kramer zeigten sich gelassen. „Es wird sich schnell herumsprechen, dass das hier eine tolle Veranstaltung ist“, sagte Jan Alter. „Am Freitag, Samstag und Sonntag werden mit Sicherheit mehr Leute kommen.“

Mit zu der völlig entspannten Stimmung trugen die Line-Dance-Formationen bei, die zur Musik von „Matt Walker Smith“ und „Hermann Lammers Meyer & The Emsland Hillibillies“ ihre Schrittfolgen aufs Tanzparkett zauberten. Beeindruckt davon war unter anderem der Hooksieler Werner Doyen: „Tolle Musik, tolle Tänzer, eine wirklich tolle Veranstaltung für Hooksiel.“

Heute stehen mit „Tom Shadow“, „Patrick Simons“ und „Gone Country“ weitere renommierte Country-Musiker auf der Bühne. Am Samstag und Sonntag beginnt das Programm bereits jeweils um 11 Uhr. Der Sonntag gilt dabei als Familientag: der Eintritt ist dann frei. 

Trotz Erhöhung der Parkgebühren weniger Einnahmen bei der Gemeinde

Parken an der Friedensstraße
Längst nicht alle Autofahrer stellen ihre Fahrzeuge in Hooksiel auf den Parkplätzen ab, auf denen Gebühren fällig werden. Gerade bei Veranstaltungen im Ort werden die Wohnstraßen dafür genutzt. Archiv-Foto: hol

Wangerland (5. 9. 2024) – Der Sparkurs der Gemeinde Wangerland trägt Früchte. Nach den Worten von Kämmerer Arthur Wichmann fließen die mit der Verabschiedung eines freiwilligen Haushaltskonsolidierungskonzeptes im Dezember vergangenen Jahres erhofften Mehreinnahmen tatsächlich in der Gemeindekasse ein. Mit einer Ausnahme.

Wichmann legte dem Wirtschafts- und Finanzausschuss des Rats einen Zwischenstand zum Haushalt vor. Der Rat hatte mit Blick auf ein drohendes Defizit im laufenden Jahr die Steuer- und Hebesätze deutlich angehoben und zugleich die Mitarbeiter im Rathaus dazu verpflichtet, bei ihrem Handeln äußerste Wirtschaftlichkeit walten zu lassen. „Die Beschlüsse waren absolut richtig“, sagte Wichmann am Mittwochabend.

Grundsteuern, Zweitwohnungssteuer, Vergnügungssteuer, Hundesteuer – die tatsächlichen Einnahmen in diesem Jahr entsprechen den Erwartungen. Zum Teil würden Punktlandungen hingelegt, zum Teil gebe es sogar positive Überraschungen. Etwa bei den Gewerbesteuer-Einnahmen. Statt veranschlagter 5,2 Millionen Euro hat die Gemeinde hier bereits rund 6 Millionen Euro verbucht. Ursache dafür sei ein Einmaleffekt im Bereich der Nutzung von Erneuerbaren Energien, so der Kämmerer.

Ein Einbruch sei allerdings bei den Parkgebühren zu verzeichnen. Nach der deutlichen Erhöhung der Gebühr von 0,50 Cent auf 1 Euro je halbe Stunde hatte die Gemeinde auf Einnahmen von 490.000 Euro gehofft. Bis Ende August, also schon nach dem Ende der Hauptsaison, seien allerdings erst 248.915 Euro zusammengekommen. Die Zahl der verkauften Tickets auf den kommunalen Parkplätzen – also ohne die Strandparkplätze der Wangerland Touristik GmbH – sei um 8,5 Prozent zurückgegangen, so Wichmann. Ein weiterer Grund für das bescheidene Ergebnis: Der Parkplatz gegenüber dem neuen Thalasso-Gesundheitszentrum in Horumersiel sei aufgrund der dortigen Bauarbeiten über längere Zeit nicht nutzbar gewesen. 

Auch der Bug der „Verity“ ist gehoben

Bugteil der Verity geborgen
Die Bergung der „Verity“ ist weitgehend abgeschlossen: Nach dem Heck wurde heute auch das Bugssegment vom Grund der Nordsee geborgen. Foto: WSV/brand Marine Consultants GmbH.

Helgoland/Hooksiel (4. 9. 2024) – Das Wrack der im Oktober vergangenen Jahres nahe Helgoland gesunkenen „Verity“ ist komplett geborgen. Wie die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GWS) am heutigen Mittwoch mitteilte, sei das rund 50 Meter lange, 580 Tonnen schwere Bugsegment des Frachtschiffes am Vormittag sicher auf einer Transportbarge abgelegt worden. Das Heck war schon vor wenigen Tagen mit Hilfe eines Schwimmkrans vom Grund der Nordsee geborgen worden.

Eric Oehlmann, Leiter der GWS, dankte allen Beteiligten für die „herausragende Bergungsaktion“. Nach der Havarie waren zwei Männer lebend gerettet worden. Der Kapitän des Schiffes – und vor wenigen Tage ein weiterer Seemann – wurden tot geborgen. Drei Besatzungsmitglieder gelten noch als vermisst. Bei der Suche nach den Vermissten in der Bugsektion wurden keine weiteren Seeleute gefunden.

Zu den Herausforderungen bei der Bergung gehörte, dass die dabei eingesetzten Taucher nur bei Stauwasser, also in der Übergangszeit von Ebbe und Flut, zu dem in 40 Meter Tiefe liegenden Wrack tauchen konnten.

Beide Wrackteile der „Verity“ werden in die Niederlande transportiert und dort entsorgt. Danach soll das Wrackgebiet aufgeräumt werden. Beispielsweise müssten auf dem Meeresboden liegende Lukendeckel und sonstige Trümmerteile entfernt werden, so die GWS. Erst danach könne die Unfallstelle wieder für die Schifffahrt freigegeben werden.

An der Bergung beteiligt waren drei Schlepper, zwei Bargen, ein Schwimmkran, das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ sowie das von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung gecharterte Verkehrssicherungsschiff „Sea Guardian“ und der Notschlepper „Nordic“. Die Verkehrszentrale in Wilhelmshaven hat die Schifffahrt rund um Uhr überwacht.

Die Ursache für die Kollision der „Verity“ und der „Polesie“ in dem sehr stark befahrenen Verkehrsgebiet in der Deutschen Bucht wird unterdessen von der britischen Behörde Marine Accident Investigation Branch (MAIB) untersucht. Der Ergebnisbericht steht noch aus.

Neues Mähboot arbeitslos: Seegras im Wangermeer ist verschwunden

Wangerland (4. 9. 2024) – Manche Dinge sind wundersam und nicht immer lässt sich alles im Detail erklären. Mit so einem Phänomen überraschte Torsten Meuer, Bauamtsleiter der Gemeinde Wangerland und Leiter des Eigenbetriebes Wangermeer, den für das künstliche Gewässer zuständigen Fachausschuss am Dienstagabend. 

Wangermeer
Das Wangermeer bei Hohenkirchen ist durch den Kleiabbau für die Deicherhöhungen entstanden. Foto: hol

Das Seegras, das seit Jahren die Nutzung des Freizeitsees am Rande von Hohenkirchen einzuschränken drohte, ist urplötzlich verschwunden. „Im Mai haben wir noch gemäht. Danach irgendwann ist das Seegras innerhalb weniger Wochen fast vollständig verschwunden“, sagte Meuer. Die Ursache für das ökologische Rätsel konnte auch in Gesprächen mit Gewässerfachleuten nicht endgültig geklärt werden, zumal die chemischen Parameter des Gewässers allesamt im Normalbereich liegen. Eine Theorie: Das Seegras mag keine starke Schwankungen zwischen extrem niedrigen und sehr hohen Temperaturen, die diesen Sommer gekennzeichnet haben.

Handlungsbedarf an Promenadenbrücke

Wie dem auch sei. Das Wasser im Wangermeer ist so klar wie nie. Man könne bis zu drei Meter in die Tiefe blicken, sagte Meuer. Was man da sieht, ist aber nicht immer erfreulich. So würden offenbar Unbekannte Bauschutt und andere Gesteinsbrocken einfach in den See kippen. 

In seinen Lagebericht wies der Leiter des Eigenbetreibens noch auf eine Reihe weiterer Probleme hin. So müsse der Holzbelag der 250 Meter langen Promenadenbrücke an dem See erneuert werden. Die Unterkonstruktion der Brücke sei aber einwandfrei. Handlungsbedarf sieht Meuer auch an der einen oder anderen Uferbefestigung. Dort seien Erdabbrüche zu verzeichnen. 

Kosten für Kreisverkehr explodiert

Vorerst zu den Akten legen will der Eigenbetrieb die Planung für einen Kreisverkehr, über den die Straße Am Wangermeer an die Kreisstraße 87 (Jelliestede) angebunden werden sollte. „Die Kosten sind uns davongelaufen“, sagte Meuer. „Für den Kreisverkehr müssten wir aktuell mit einer Million Euro rechnen. Wir wollen noch einmal überprüfen, ob das Verkehrsaufkommen tatsächlich einen Kreisel erforderlich macht.“

Kein Zweifel ließ Meuer daran, dass die Anschaffung des neuen Mähbootes fürs Wangermeer im vergangenen Jahr (430.000 Euro) richtig war. Das Boot, intern „Wilde 13“ genannt, funktioniere hervorragend. Mit dem 14 Meter langen und gut vier Meter breiten Arbeitsgerät wird das Seegras aus dem Gewässer geholt. Auch wenn das derzeit nicht zu sehen ist, so Meuer, sei die Biomasse noch im See. Und irgendwann, so steht zu befürchten, kommt auch das Seegras zurück.

Übrigens: Der immer noch ausstehende Verkauf der Rundinsel im Wangermeer, von dem sich Eigenbetrieb und Gemeinde eine Millionen-Einnahme erhoffen, war zumindest im öffentlichen Teil der Sitzung kein Thema.

Vier Tage Festival: Hooksiel wird zum Mekka der Country-Szene

Line-Dancer auf dem Weg nach Hooksel
Viele Countryfans bereiten sich gut auf den Besuch des „Watt’n Country Festival“ vor.Fotos: privat

Hooksiel (3. 9. 2024) – Die ersten Verkaufsbuden und Toilettenwagen stehen, der Tanzboden ist verlegt, die große Showbühne naht. Da, wo sich sonst die Trabrennfahrer auf ihre Rennen auf der Jaderennbahn vorbereiten, steigt ab Donnerstag 16 Uhr das „Watt’n Country Festival“, ein viertägiges Country-Musik-Festival. Eine Premiere.

Zehn Bands aus fünf Bundesländern und aus den Niederlanden spielen auf Einladung von Peter Kramer erstmals in Hooksiel auf. Der Schortenser, der die Alter-Gruppe bei der Organisation der Großveranstaltung unterstützt, hat bereits vier vergleichbare Festivals über die Bühne gebracht – unter anderem am Naturfreibad in Schortens. Kramer: „Die Resonanz auf die Veranstaltung in Hooksiel ist großartig. Wir erwarten Countryfans aus ganz Norddeutschland, die hier mit Reisemobilen anreisen, campen oder Ferienwohnungen anmieten.“

Das „Watt’n Country Festival“ soll zu einem Treffpunkt für die gesamte Country- und Westernszene werden. Dieses Jahr. Und wenn es gut läuft auch in den nächsten Jahren. Viele der Bands haben eine feste Anhänger-Gemeinde, die ihren Stars von Konzert zu Konzert folgt, um die Musik, aber auch die Western-Atmosphäre vor Ort zu genießen. Viele Fans werden im stilechten Outfit zum Festival kommen. Und wer noch keinen Cowboyhut oder kein entsprechendes Halstuch hat, kann es an einem der Stände beim „Watt’n Country“ erwerben.

Line-Dancer werden die Bands auf einer zehn mal zehn Meter großen Holztanzfläche begleiten. Und auch kulinarisch geht es stilecht zu. „Es wird unter anderem Country-Brezel und Fleisch vom Barbecue Smoker Grill geben“, sagt Jan Alter, für den die Organisation des „Watt’n Country Festivals“ ebenso eine Premiere ist. 

Peter Kramer und Jan Alter
Wollen Hooksiel als Festival-Standort für die Country-Szene etablieren: Peter Kramer (links) und Jan Alter.

Alter und Kramer rechnen mit 500 bis 1000 Besuchern am Tag, am Wochenende vielleicht sogar mit mehr, wenn das Wetter mitspielt. Die Showbühne wird zwischen Bäderstraße und Rennbahn so positioniert, dass die Musik vornehmlich das Publikum beschallt. Für Kinder werde zudem eine große Hüpfburg aufgebaut – natürlich auch im Westernlook.

Das Musikprogramm beginnt am Donnerstag, 5. September, um 16 Uhr. Den Auftakt auf der Bühne macht Matt Walker Smith aus Bremen. Ihm folgen ab 19 Uhr die „Hermann Lammers Meyer & The Emsland Hillibillies“. Am Freitag beginnt das Programm um 14 Uhr, am Samstag und Sonntag jeweils um 11 Uhr. Am Samstag ab 19 Uhr werde mit den „Ramblin Boots“ aus den Niederlanden eine der aktuell am besten gebuchten Bands auf der Bühne stehen, verspricht Kramer. Ein Heimspiel feiert am Sonntag ab 11 Uhr die Band „TS Projekt“ aus Jever.

Alter und Kramer freuen sich darauf, dass die Bands neben Country-Klassikern auch jede Menge eigene Produktionen mitbringen werden. Die Schirmherrschaft für das Festival hat übrigens Niedersachsens Wirtschaftsminister Olf Lies übernommen. Er wird ebenfalls zu einer Stippvisite erwartet wie Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak. Weitere Infos unter www.countryfestival.info

Gartenhütte völlig zerstört

Haddien/Hooksiel (2. 9. 2024) – Ein Feuer hat in Haddien eine Gartenhütte nahezu völlig zerstört. Die Ursache für den Brand ist noch unklar. Die Ermittlungen der Polizei laufen noch.

Die Freiwilligen Feuerwehren Hohenkirchen, Waddewarden und Hooksiel waren am Sonntag gegen 17.27 Uhr alarmiert worden. Als sie das betroffene Grundstück in Haddien erreichten, stand die freistehende Holzhütte bereits voll in Brand. Die Hütte konnte nicht mehr gerettet werden. Personen kamen nicht zu Schaden. 

Anmerkung: Die Freiwillige Feuerwehr Wadderwaden weist darauf hin, dass ein Feuerwehrmann sich bei dem Einsatz an der Hand verletzt hat. Er habe aber nach kurzer Zeit das Krankenhaus wieder verlassen können.

Nur schwaches Signal für Klimaschutz

Peter Podein

Wangerland (2. 9. 2024) – Eigentlich soll von der Kampagne „Stadtradeln“ ein starkes Signal für den Radverkehr und den Klimaschutz ausgehen. Offenbar war aber am Sonntag das Wetter so schön, das sich niemand Sorgen ums Klima gemacht hat. Genügend Radfahrer waren zwar im Wangerland unterwegs. Aber am offiziellen Auftakt der Gemeinde zur Kampagne wollte keiner teilnehmen.

So blieb Peter Podein am Treffpunkt am Radlerrastplatz am Sengwarder Anteil allein. Der allgemeine Vertreter des Bürgermeisters war für die Aktion extra aus Neustadtgödens angereist. Offenbar hatten weder Bürger noch Kommunalpolitiker die nötige Lust auf die geplante Radtour von Hooksiel über Horumersiel und Schillig zurück nach Hooksiel verspürt.

Podein nahm es gelassen. Die schlechte Resonanz sei sehr bedauerlich, da sich in der Gemeindeverwaltung Thomas Hayen sehr viel Mühe mit Ausarbeitung der Strecken gemacht habe. „Vielleicht sollte man die Aktion lieber im Frühjahr anbieten“, sagte Podein und machte sich schließlich allein auf den Weg. Seine Hoffnung: „Vielleicht will ja noch jemand auf der Strecke dazustoßen.“ 

Die Klima-Bündnis-Kampagne „Stadtradeln“ gibt es seit 2008. An ihr beteiligen sich alle friesländischen Kommunen. Der Aktionszeitraum läuft bis zum 21. September. Die nächste Tour durchs Wangerland nach Jever und Schortens startet am Samstag, 7. September, um 11 Uhr, am Campingplatz Schillig. Für Samstag, 21. September, 11 Uhr, ist ein weiterer Rundkurs ab dem Rathaus in Hohenkirchen geplant.