Hooksiel (30. 10. 2025) – Die Vollsperrung der Bäderstraße im Bereich der Schleuse sowie der Straße „An der Schleuse“ für den Auto-, Rad- und Fußverkehr ist aufgehoben. Das teilt die landeseigene Hafengesellschaft NPorts heute mit. Für den Schiffsverkehr bleibt die Schleuse Hooksiel bis voraussichtlich Ende April 2026 geschlossen.
Autofahrer können im Verlauf der Bäderstraße die Schleuse am Hooksieler Außenhafen wieder passieren. Foto: Archiv
Im Zeitraum bis Ende April sollen die Torlinien 2 bis 5, der Massivbau sowie die Schwimmstege in der Schleusenanlage saniert werden. Die umfassenden Modernisierungsarbeiten an dem Schleusenbauwerk laufen bereits seit September des vergangenen Jahres. Dazu gehört die schrittweise Sanierung sämtlicher Stemmtorpaare („Torlinien“).
Insgesamt verfügt die Schleuse Hooksiel über fünf Torlinien, die bis 2028 modernisiert und damit auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden wollen. Um die Arbeiten sachgerecht durchführen zu können, seien zeitweilige Einschränkungen für Auto-, Rad- und Fußverkehr sowie für den Schiffsverkehr unvermeidlich, so NPorts.
Wangerland (30. 10. 2025) – Bürgerinnen und Bürger, die Ast- und Strauchwerk am eigenen Grundstück abholen lassen wollen, können sich noch bis einschließlich Freitag, 7. November, für diesen Service des Landkreises Friesland anmelden. Die Anmeldung kann über die Sperrmüllkarte (erhältlich im Kreisamt und in den Rathäusern der Städte und Gemeinden) vorgenommen werden oder online unter www.friesland.de/sperrig erfolgen. Auch eine telefonische Anmeldung über das Servicetelefon der Augustin Entsorgung Friesland: 04421/500 49 5025 ist möglich.
Die Abholtermine finden ab Montag, 24. November, statt. Die Bündel (max. 2,5 Meter) müssen von einer Person zu tragen sein. Der Durchmesser darf bei Ästen 15 und bei Wurzeltellern 25 Zentimeter nicht überschreiten. Die maximale Abholmenge beträgt fünf Kubikmeter pro Grundstück.
Wangerland (30. 10. 2025) – Die Polizei sucht nach einem möglicherweise verletztem Hund mit hellem Fell. Das Tier soll am Montagabend gegen 18.40 Uhr auf der Straße Minser Osteraltendeich (Kreisstraße 87), im Bereich Warfen, mit einem Auto zusammengeprallt sein. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr eine Pkw-Fahrerin den Minser Osteraltendeich, als plötzlich ein Tier von der Seite auf die Fahrbahn lief. Trotz eingeleiteter Bremsung kam es zur Kollision.
Das Tier sei anschließend in unbekannte Richtung davon gelaufen und habe bislang nicht aufgefunden werden können. „Es ist davon auszugehen, dass der Hund durch den Zusammenstoß verletzt wurde“, so die Ermittler. Die Polizei bittet den Tierhalter oder Personen, die im Bereich Warfen einen hellen Hund vermissen oder Angaben zu dem Tier machen können, sich unter der Telefonnummer 04461/7449-0 mit dem Kommissariat in Jever in Verbindung zu setzen.
Hooksiel (30. 10. 2025) – Die Tennisspieler des FC Nordsee Hooksiel stehen vor dem Start in die Wintersaison. Zum Auftakt empfängt die Herren-ü60-Mannschaft am kommenden Sonntag, 2. November, in der Halle in Varel Vorwärts Nordhorn. Die Nordhorner gehen als leichter Favorit in das Spiel, zumal sie das Duell im vergangenen Winter mit 4:2 für sich entscheiden konnten.
Die Hooksieler beteiligen sich an der Winterrunde mit zwei Mannschaften. Neben dem ü60-Team um Mannschaftsführer Reiner Meints geht auch eine ü50-Mannschaft (Mannschaftsführer Thomas Otte) an den Start, beide in der Bezirksklasse. Die ü50 muss ihr erstes Spiel am Sonntag, 16. November, ebenfalls in Varel gegen den TV Friedeburg bestreiten. Weitere Gegner kommen aus Brake, Schneewarden, Varel und Wilhelmshaven.
Die ü60 bekommt es mit Spielern aus Hagen am Teutoburger Wald, Nordhorn, Varel, Haste, Vechta und Blexen und Wardenburg zu tun. Um jeweils spielfähige Mannschaft stellen zu können, werden ü60-Spieler, wenn der Spielplan es ermöglicht, auch in der Herren ü50 antreten. Insgesamt wird das Spielerfeld verstärkt durch Gastspieler vom MTV Hohenkirchen. Eine Hypothek: Verletzungsbedingt mussten mit Robert Meints und Alexander Scholz bereits zwei Aktivposten zumindest für die in diesem Jahr angesetzten Spiele passen.
Hooksiel (29. 10. 2025) – Die Überlegungen zur Sicherung des Hooksieler Badestrandes werden immer konkreter. Wie der Hooksieler Ratsherr Dieter Schäfermeier (ZUW) am Dienstagabend beim Bürger- und Gästesnak des Seebadevereins Hooksiel erläuterte, sollen die finalen Pläne bis Anfang Dezember vorliegen. Damit könne die Gemeinde Wangerland als Bauherrin dann Zuschüsse beantragen. Daran würde sich ein Planfeststellungsverfahren anschließen.
Die Planskizze zeigt den Verlauf des geplanten Deckwerks um die Strandhäuser herum. Zudem soll die Zahl der ins Meer hinausragenden Buhnen von vier auf sieben erhöht werden. Die Fläche zwischen Deich und Deckwerk wird mit Sand aufgespült. Grafik: Planungsbüro
Schäfermeier schätzt die Kosten auf 8 bis 9 Millionen Euro. Die Bauarbeiten am Strand dürften sich über zwei Jahre hinziehen, sollen aber möglichst nicht in der Hauptsaison stattfinden. „Wir streben einen 100-Prozent-Finanzierung über Zuschüsse an“, sagte Schäfermeier. Möglich machen sollen das unter anderem Mittel aus dem Kohlestrukturfonds, die die Belastungen der abfedern sollen, die der Region durch den Ausstieg aus der Steinkohleverstromung entstehen.
Schutz für die nächsten Jahrzehnte
Hauptziel der Investition ist die Sicherung des Hooksieler Badestrandes für eine touristische Nutzung für die nächsten 20 bis 30 Jahre. Wie Messungen aus den Jahren 2012, 2018 und 2024 gezeigt hätten, habe der Badestrand in den vergangenen zehn Jahren zwischen 70 und 80 Meter an Tiefe verloren. Der am Hauptstrand abgetragene Sand hat sich offenkundig in Richtung Campingplatz verlagert. In Höhe des Hundestrandes ist so eine Sandnase entstanden, die allerdings jetzt im Bereich der 1986 festgelegten Grenzen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer liegt.
Deckwerk auf 700 Meter Länge
Das Herzstück des Projektes ist der Bau eines Deckwerks, das künftig den Sand am Strand davor schützen soll, abgetragen zu werden. Der massive Sturmschutz werde deutlich kürzer ausfallen als zunächst geplant, so Schäfermeier. Die aktuellen Pläne sehen ein etwa 700 Meter langes Bauwerk vor, das sich um die Strandhäuser herum in Richtung Deich erstreckt. Ursprünglich war ein Bollwerk vom Außenhafen bis zum Campingplatz (1800 Meter) vorgesehen.
Keine Pipelines erforderlich
Das Deckwerk wird die Höhe vom Deichverteidigungsweg bekommen, so dass es selbst bei starken Stürmen nur selten überspült werden dürfte. Der Bereich zwischen Verteidigungsweg und Deckwerk soll mit Sand aufgefüllt werden. Da in der verkürzten Version dafür nur rund 60.000 Kubikmeter Sand (statt 800.000 Kubikmeter) benötigt werden, könne man auf Sandaufspülungen über Pipelines direkt aus der Jade verzichten und den Sand per Lastwagen heranschaffen, so Schäfermeier. Dadurch entfalle auch das aufwendige Auf- und Abbauen des Pipelinesystems vor und nach der Badesaison.
Der Strandbereich zwischen dem Außenhafen und dem Strandhaus 1 soll unberührt bleiben. Ebenso der Naturstrand jenseits des FKK Strandes. Aber: Der Strand insgesamt solle nicht nur gesichert, sondern auch attraktiver werden. Dazu beitragen würden Dünenlandschaften, barrierefreie Übergänge über den Deich und das Deckwerk sowie verschiedene Spiel-, Freizeit- und Erlebniszonen am Strand.
Barrierefreier Zugang zum Wasser
Durch das massive Deckwerk hindurch sind im Bereich nördlich des Strandhauses 1 drei Treppen in Richtung Meer bzw. Watt vorgesehen. Eine davon für Surfer und Kiter. Drei zusätzlich ins Meer hinein gebaute Buhnen würden das Deckwerk und letztlich den Deich zusätzlich schützen. Über eine Brücke auf einer dieser Buhnen, so eine Überlegung, könnten zum Beispiel Rollstuhlfahrer barrierefrei bis zum Wasser gelangen.
Ministerpräsident Lies war Initiator
Schäfermeier erinnerte vor rund 100 Zuhörern an die Geburtsstunde des Projekts, an der der damalige Wirtschaftsminister und heutige Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) maßgeblichen Anteil gehabt habe. Es sei 2022 um eine gewisse Kompensation der Nachteile gegangen, die die LNG-Importterminals in Sichtweite des Hooksieler Strandes auf den Tourismus haben könnten. Die damalige Idee: Der für das Terminal aus der Jade abgebaggerte Sand kann direkt an den Strand gebracht werden.
Als sich das als nicht machbar erwies, sei ein Runder Tisch gebildet worden, an dem alle mit der Strandsicherung befassten Behörden vertreten waren. Als Vorbilder habe man sich die Mole in Norddeich und die Lagune „Perlebucht“ in Büsum angesehen. Dass dort sehr viel Beton verbaut worden sei, lässt Schäfermeier als Kritikpunkt nicht gelten. „Anders ist der Strand für den Tourismus nicht zu sichern.“
Hooksiel (29. 10. 2025) – Die Ortsgruppe Wangerland der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) kann künftig im „Aqua-Fit“ in Schortens trainieren. Wie die Leitung des kommunalen Schwimmbades mitteilt, steht den Wangerländer ab dem 8. November das Schwimmbad samstags von 11 bis 14 Uhr komplett zur Verfügung. In diesem Zeitraum findet dann kein öffentlicher Badebetrieb statt. Zusätzlich können die Rettungsschwimmer in dem Bad sonntags von 19 bis 20 Uhr nach dem Ende des Badebetriebs trainieren.
Die DLRG Wangerland hat rund 700 Mitglieder, darunter gut 400 Kinder. Bislang nutzte der Verein das Meerwasser-Hallenwellenbad Hooksiel für seine Schwimmausbildung und für Trainingseinheiten. Wie berichtet hat die insolvente Wangerland Touristik GmbH das Hooksieler Bad aus Kostengründen Mitte Oktober geschlossen.
Die Gemeinde Wangerland hatte sich bei der Stadt Schortens dafür eingesetzt, dass die DLRG im dortigen Bad Schwimmzeiten zur Verfügung gestellt bekommt. Der Verein geht davon aus, dass die Gemeinde die Kosten dafür übernimmt. Allein die Miete für das Bad dürfte nach Informationen von „Hooksiel-life“ rund 1600 Euro kosten – in der Woche.
Hooksiel (29. 10. 2025) – Campingplatz verkauft, Schwimmbäder geschlossen, weiter Angebote auf dem Prüfstand. Mit der Insolvenz der Wangerland Touristik GmbH und der damit einher gehenden Veränderungen geht eine Verunsicherung bei vielen touristischen Leistungsträgern einher. Werden die Urlaubern auch künftig noch in gewohnter Zahl ins Wangerland kommen? Behält die Gemeinde ihre Anziehungskraft als Wohnort? Was lieben und wollen Einheimische und Gäste eigentlich wirklich?
Matthias Suckert, Inhaber des Hooksieler Vermietungsbüros „Agentur am Meer“ und Aktivist im neu gegründeten Fremdenverkehrsverein, ist auf der Suche nach belastbaren Fakten. In diesen Tagen hat er eine Umfrage online gestellt, an der sich Einheimische und Gäste noch bis Ende nächster Woche (9. November) beteiligen können. Der Link: www.agentur-am-meer.de/umfrage-wangerland/
Unter anderm will der Tourismus-Fachmann wissen, wie zufrieden die Bürger mit Infrastruktur wie den Ladestationen für Elektroautos und E-Fahrräder, den Angeboten im Einzelhandel und in der Gastronomie, der Sauberkeit an den Stränden und in den Orten sowie den kulturellen und sportlichen Angeboten wirklich sind. Wie informieren sich die Gäste über das Wangerland und die hiesigen Veranstaltungen? Was ist den Urlaubern besonders wichtig? Warum haben sie sich ausgerechnet für einen der Orte in der Gemeinde als Urlaubsort entschieden?
„Eine ehrliche Rückmeldung von unseren Gästen kann uns helfen, noch besser zu werden“, ist Suckert überzeugt. „Egal ob Lob oder konstruktive Kritik.“ Um eine möglichst große Aussagekraft zu erhalten, würde er sich über ein große Beteiligung an seiner Umfrage freuen.
Hooksiel (29. 10. 2025) – Die Hamburger Großreederei setzt auf den Jade-Weser-Port. Unterstrichen wurde das Engagement durch die feierliche Taufe des neuesten Containerfrachters des Unternehmens auf der „Wilhelmshaven Express“. Beim Festakt in Wilhelmshaven mit vielen Gästen war am Dienstag neben Taufpatin Wibke Friedrichs, Ehefrau des ehemaligen Hapag-Lloyd-Vorstandsmitglieds Anthony Firmin, auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies dabei.
Am Jade-Weser-Port auf „Wilhelmshaven Express“ getauft: Der neueste Containerfrachter der Reederei Hapag-Lloyd. Foto: Hapag-Lloyd
Die „Wilhelmshaven Express“ ist das zwölfte und letzte Schiff der Hamburg-Express-Klasse – eine Serie von Ultra-Großcontainerschiffen in der Flotte der Reederei. Mit einer Kapazität von 23.660 Standardcontainern (TEU) und einem so genannten Dual-Fuel-Antrieb (Betrieb mit LNG und auch Biomethan) wird das Schiff im NE1-Dienst der „Gemini Cooperation“ eingesetzt, der Asien und Nordeuropa verbindet.
Reederei setzt auf Wachstum
„Die ‚Wilhelmshaven Express‘ und ihre elf Schwesterschiffe sind nicht nur die größten in unserer Flotte – sie sind Ausdruck unseres konsequenten Bestrebens, Emissionen kontinuierlich zu senken, höchste Qualitätsstandards zu setzen und langfristig strategisch zu wachsen“, sagte Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender der Hapag-Lloyd AG.
Direkte Verbindung nach Fernost
Jansen würdigte zudem die Bedeutung des Container Terminals Wilhelmshaven: „Der Tiefwasserhafen hat sich als zuverlässiger und leistungsstarker Hub für Hapag-Lloyd und die Gemini Cooperation etabliert. Mit seinen stabilen Prozessen, effizienter Umschlagtechnik und direkten Verbindungen zu wichtigen Handelsrouten wie Fernost und dem Atlantik spielt er eine entscheidende Rolle bei der Stärkung unseres Netzwerks und der Widerstandsfähigkeit der Lieferketten unserer Kunden in Nordeuropa.“
Zum Festakt in Wilhelmshaven waren unter anderem auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies und Wilhelmshavens Oberbürgermeister Carsten Feist (5. und 6. von links) geladen. Dabei unterstrich Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen (3. von rechts) die Bedeutung des Jade-Weser-Ports für sei Unternehmen. Foto: Hapag-Lloyd
Hooksiel (28. 10. 2025) – Die Landtagsabgeordnete Katharina Jensen (Wangerland) sieht durchaus Handlungsbedarf bei der Gleichstellungs-Praxis in Niedersachsen. Mit Bezug auf den Fall des Hooksieler Lehrers Jan Gerjets stellt die CDU-Politikerin fest: „Wenn engagierte Männer sich für Gleichstellung einsetzen möchten, sollte das kein Problem sein. Entscheidend sind Motivation und Kompetenz, nicht das Geschlecht.“
Unterstützung für Jan Gerjets
In einem Interview mit Gerjets hatte „Hooksiel-life“ darüber berichtet, dass das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz es derzeit unmöglich macht, dass ein Mann Gleichstellungsbeauftragter in einer Behörde oder öffentlichen Einrichtung wird. Gerjets hatte sich um eine von zwei Stellen an den Berufsbildenden Schulen in Wilhelmshaven beworben und war mit Hinweis auf die gesetzlichen Vorgaben abgelehnt worden.
„Gleichstellung ist und bleibt ein wichtiges Ziel“, unterstreicht Jensen (Foto). Starre gesetzliche Vorgaben würden in der Realität aber häufig an ihre Grenzen stoßen: „Solche Regelungen leisten der Gleichstellung am Ende einen Bärendienst.
Als Beispiel verweist Jensen auf kleinere Verwaltungen oder Schulen, in denen es schlicht nicht praktikabel sei, eine Stelle so lange unbesetzt zu lassen, bis sich eine Frau bewirbt. „Das hilft niemandem, und trägt auch nicht zur Gleichberechtigung bei.“
„Gleichberechtigung muss gelebt werden“
Die Abgeordnete sieht die eigentlichen Hürden aber an anderer Stelle: „So lange Frauen in Niedersachsen den Großteil der familiären Sorgearbeit übernehmen und die Betreuungsangebote vielerorts unzureichend sind, bleibt Vollzeitarbeit für viele kaum möglich. Wer Gleichstellung wirklich will, muss dort ansetzen, bei besserer Kinderbetreuung, flexibleren Arbeitszeiten und weniger Bürokratie.“
Um den sinnvollen Gedanken weiter voranzubringen, müsse mit Augenmaß agiert werden. Jensen: „Gleichberechtigung darf nicht verordnet werden, sie muss einfach endlich gelebt werden. Dafür braucht es Vertrauen, Pragmatismus und Rahmenbedingungen, die echte Chancen schaffen.“
Hooksiel (28. 10. 2025) – Ab Samstag, 1. November, fährt die „Nachteule“ wieder. Wie der Landkreis Friesland mitteilt, wird die Nachtbuslinie (N39) von Weser-Ems-Bus wieder Samstagabend beziehungsweise in der Nacht von Samstag auf Sonntag von Jever über Schortens und Sande nach Wilhelmshaven und zurück fahren.
Bei vorheriger Anmeldung kann die Linie auch ab/bis Hooksiel genutzt werden. Eine Hin- und Rückfahrt kostet 5 Euro und die Diskotheken in Schortens und Sande werden direkt angefahren. Informationen zum Fahrplan unter www.vej-bus.de und www.fahrplaner.de.
Die „Nachteule“ galt früher als Disco-Bus. Das Angebot sollte vor allem jungen Leuten an den Wochenenden eine Alternative zum privaten PKW-Verkehr bieten. Damit sollte auch die Zahl von Verkehrsunfällen mit jungen Fahrerinnen und Fahrern verringert werden, die zum Teil übermüdet ins Auto stiegen oder unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen.