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Hooksiel-life: Vom Leben an der Küste

Zumba beim MTV: Cha-Cha-Cha und Reggae für den Kopf und den Kreislauf

Zumba beim MTV Hooksiel
Zumba macht offensichtlich viel Spaß – und ist zudem gut für Körper und Geist. Foto: hol

Hooksiel (13. 5. 2024) – Der MTV Hooksiel hat ein neues Angebot. Immer montags von 18.30 bis 19.30 Uhr treffen sich in der Sporthalle an der Grundschule rund 20 Frauen im Alter von 16 bis 76 Jahren zum gemeinsamen Schwitzen. Genauer gesagt: zum Zumba.

Zur Musik und den Anleitung der zertifizierten Zumba-Trainerin Kathi tanzen die Hooksielerinnen nach lateinamerikanischer Musik nach Tanzstilen von Reggaeton, Cumbia, Salsa, Merengue, Mambo, Flamenco, Cha-Cha-Cha und Tango. Die Trainerin hat die Klänge nach einer eigenen Choreografie zusammengestellt, so dass die Musik ideal zur Bewegung passt.

Und um Bewegung geht es im Wesentliche. „Zumba ist ein Herz-Kreislauf-Training und sehr gut für den Kopf durch die verschiedenen Schrittkombinationen und Hinzunahme der Arme und Hände“, sagt Teilnehmerin Insa Fähnders vom MTV. Und der Lohn für die Anstrengung? „Zumba verbessert die Koordination, Beweglichkeit, Haltung, Muskelkraft und die Knochendichte.“ 

Na dann … Der Trainings-Kursus findet jeweils montags während der Schulzeiten statt, also nicht in den Ferien. Weitere Teilnehmerinnen sind willkommen.

Wasserstoff: EU-Kommission unterstützt Uniper-Projekte in Wilhelmshaven

Wilhelmshaven/Hooksiel (14. 5. 2024) – Die EU-Kommission hat die beiden von Uniper für Wilhelmshaven geplanten Wasserstoff-Projekte mit dem PCI-Status versehen. Damit stehen „Green Wilhelmshaven Electrolyser“ und „Green Wilhelmshaven Terminal“ jetzt auf einer Liste, auf der alle Projekte von gemeinsamen Interesse sind und dazu beitragen, die Europäische Union bis 2050 klimaneutral zu machen. 

„Damit ist Uniper Teil von grenzüberschreitenden Infrastrukturprojekten, die die Energiesysteme der EU-Länder miteinander verbinden“, heißt es in einer Presseerklärung des Energiekonzerns, der sich derzeit in staatlicher Hand befindet. „Diese Projekte profitieren sowohl von beschleunigten Genehmigungsverfahren als auch von Finanzierungen und unterstützen das Erreichen der Energie- und Klimaziele der EU.“

Die Großelektrolyse „Green Wilhelmshaven Electrolyser“ soll mit bis zu ein Gigawatt (1 GW) Elektrolyse-Kapazität die erneuerbaren Energieressourcen der Region erschließen, um die heimische Produktion von grünem Wasserstoff zu stärken. Das Ammoniak-Importterminal „Green Wilhelmshaven Terminal“ ebnet den Weg für den Import von erneuerbarem Ammoniak per Schiff und die Umwandlung und Einspeisung von Wasserstoff in das europäische Wasserstoffnetz im großen Stil.

Beide Projekte können nach Einschätzung der EU-Kommission wichtige Teile der transeuropäischen Energieinfrastruktur werden, den Energie-Binnenmarkt stärken, die Versorgungssicherheit erhöhen, die Energiemärkte stabilisieren sowie zu Energieeffizienz und -einsparungen und der Entwicklung neuer und erneuerbarer Energieformen beitragen. 

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, hat der von Uniper geplante Solarpark auf dem Deponiegelände in Voslapp einen EEG-Zuschlag bekommen. Dort soll auf einer Fläche von rund 14 Hektar eine 19-MWp-Photovoltaik-Anlage errichtet, die voraussichtlich 16.000 Megawattstunden regenerativen Strom im Jahr erzeugen wird.

„Die Aufnahme von Uniper in die PCI-Liste der EU zeigt, dass unsere beiden grünen Projekte in Wilhelmshaven einen großen Schritt in Richtung eines klimaneutralen Europas bis 2050 machen“, zeigt sich Holger Kreetz, COO von Uniper überzeugt. Gerade in energieintensiven Branchen wie der Stahlindustrie werde grüner Wasserstoff eine entscheidende Rolle spielen. Uniper hatte bis 2021 ein Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven betrieben und ist heute als Dienstleister ein maßgeblicher Akteure beim Import von LNG über Wilhelmshaven. 

Auto am Kreuzhamm beschädigt

Hooksiel (13. 5. 2024) – Die Polizei sich nach Zeugen für einen Vorfall, der sich am gestrigen Sonntag an der Straße Kreuzhamm in Hooksiel ereignet haben soll. Dabei sei zwischen 14.48 und 15.52 Uhr auf dem Parkplatz Kreuzhamm ein geparkter roter Opel Astra mutmaßlich durch eine unachtsam geöffnete Fahrzeugtür beschädigt worden.

Der Verursacher habe sich vom Unfallort entfernt, ohne seiner Mitteilungspflicht nachzukommen, so die Polizei. Etwaige Zeugen werden gebeten, sich unter Teefon 04461/7449-0 mit der Polizei Jever in Verbindung zu setzen.

Traumstart für Tennis-Damen

Hooksiel (13. 5. 2024) – Mit einem Traumstart hat für die Tennisdamen des FCN Hooksiel die Sommersaison begonnen. Sie gewannen am Sonntag in der 2. Regionsklasse gegen den Emder THC mit 6:0. Schon in den Einzel ließen Kiara Krause (6:1, 6:3), Dilber Kocas (3:6, 6:2, 10:4), Marina Doyen (6:0, 6:2) und Alina Fiebig (6:3, 6:2) nichts anbrennen. 

Und auch die beiden anschließenden Doppel entschieden Krause/Doyen (6.4, 6:3) und Kocas/Fiebig (6:3, 7:5) für Hooksiel. Was der Auftaktsieg wert ist, dürfte sich beim nächsten Spiel am Sonntag, 26. Mai, zeigen. Um 10 Uhr erwarten die Damen dann ein Team vom Wilhelmshavener THC, das ebenfalls mit einem Sieg in die Saison gestartet ist.

Mit ihrem dritten Sieg im dritten Heimspiel untermauerten die Junges der B-Junioren der FCN ihre Spitzenposition in der Regionsklasse. Die Punkte für den knappen 2:1-Sieg gegen den TC Esens sicherten Mateo Doyen (6:1/3:6/10:6) im zweiten Einzel und das souverän aufspielende Doppel Niklas Doyen/Tom Fiebig (6:0/6:1). Im ebenso spannenden wie emotionalen Spitzeneinzel hatte Lorenz Kramer mit 4:6, 6:7 den Kürzeren gezogen.

Die Hooksieler Reiner Meints und Alexander Scholz trugen in der Herren Ü60-Spielgemeinschaft mit dem MTV Hohenkirchen zum 5:1-Sieg in der Regionsliga gegen den TV Grohn bei. Reiner Meints gewann sein Einzel mit 7:6, 6:3, Alex Scholz ging zusammen mit Robert Meints aus dem Spitzendoppel mit 4:6, 6:3, 10:7 als Sieger hervor. 

Gegen Dreck und Unkraut: Putzaktion für das Prädikat Nordseebad

Putzen am Hooskieler Hafen
Wolf Hegemann (rechts) vom Seebadeverein Hooksiel wies seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter am Alten Hafen in die Arbeit ein. Foto: hol

Hooksiel (12. 5. 2024) – Hooksiel soll Nordseebad werden! Diese Forderung bekräftigen am Samstag rund 40 Aktive aus dem Küstenbadeort, die sich aufgrund einer Initiale aus dem Seebadeverein Hooksiel zu einer Putzaktion zusammengefunden hatten. 

Cheforganisator Wolf Hegemann, 2. Vorsitzende des Seebadevereins, zeigte sich am Abend ebenso zufrieden wie Bruno Bölts als Sprecher der Arbeitsgruppe Hooksiel, die sich ebenfalls in die Aktion eingebracht hat. „Wir haben wirklich viel geschafft“, sagte Hegemann. „Und es war mit Sicherheit nicht die letzte Aktion dieser Art.“

Hegemann begrüßte am Alten Hafen rund zwei Dutzend Freiwillige, die unter anderem die Sitzbänke abschliffen und neu strichen, die das gesamte Hafengelände von Unrat und Unkraut befreiten. rund um Unrat Besonderen Einsatz zeigte Bertram Völkle, der von einem Kanu aus am historischen Sieltor Unrat aus dem Wasser fischten.

Unterdessen kümmerte sich die Arbeitsgruppe mit 12,5 Aktiven um das Areal am Gästehaus. Die halbe Kraft war der Zwergpinscher-Mischling Gigi, der die Gruppe seit einigen Monaten unterstützt. Natürlich auch mit einer gelben Weste bekleidet, dem Markenzeichen der Gruppe. „Gigi kann zwar nicht richtig arbeiten, sorgt aber dafür, dass Bürger uns mit kleinen Spenden für unsere Arbeit unterstützen“, sagte Bölts gegenüber „Hooksiel-Life“.

Die Arbeitsgruppe hat an diesem Nachmittag unter anderem sämtliche Sitzbänke rund ums Gästehaus auf Vordermann gebracht, den Rasen gemäht und die Leuchten und Laternen gereinigt. 

Zum Abschluss der Aktion stärken sich alle Mitstreiter am Awo-Heim, wo gemeinsam gegrillt wurde. Hegemann verloste unter den Teilnehmern Gutscheine und Präsente, die die Wangerland Touristik GmbH und Gewerbetreibende aus dem Ort für die Aktion zur Verfügung gestellt hatten – um das Ziel „Hooksiel soll Nordseebad werden!“ zu unterstützen.

Die Bewertungskommission mit Vertreten des Wirtschaftsministeriums in Hannover und von Tourismusverbänden wird am Mittwoch erwartet. „Auch wenn die Anerkennung von Hooksiel sicherlich nicht allein vom optischen Eindruck abhängt, ist es doch schön, wenn sich der Ort sauber präsentiert“, sagte Wolf Hegemann. Durch die Putzaktion am Samstag ist Hooksiel zumindest ein Stück weit sauberer geworden.

Streichen am Gästehaus Hooksiel
Peter Müller (links) und Uwe Brandes von der Arbeitsgruppe Hooksiel schliffen am Gästehaus Bänke ab und strichen die Sitzgelegenheiten neu an. Foto: hol

Viel Anerkennung und einige Anekdoten für Hooksieler Feuerwehr-Familie

Feuerwehrumzug durch Hooksiel
Laut war er und lang, der Umzug der Hooksieler Feuerwehr vom alten zum neuen Gerätehaus. Foto: hol

Hooksiel (11. 5. 2024) – Es war der gesellschaftliche Höhepunkt der Woche in Hooksiel. Am Himmelfahrtstag hat die freiwillige Feuerwehr ihr neues Feuerwehrgerätehaus am Hohe Weg 112 eingeweiht. Mit Ablauf und Resonanz auf die Großveranstaltung war man bei der Wehr „super zufrieden“, so Ortsbrandmeister Jörg Nöchel. 

Inzwischen ist bei den Frauen und Männer der Wehr wieder Alltag eingekehrt. Am Freitag um 7 Uhr löste ein Rauchmelder im Edeka-Markt aus. Der erster Einsatz nach der offiziellen Einweihung. Ein Feuer gab es glücklicherweise nicht. 

Bereits am Mittwoch musste die Wehr vom neuen Standort aus ausrücken. Ein PKW brannte. Schöner war da natürlich der große Umzug durch den Ort vom alten Gerätehaus zum Neubau. Eingerahmt von zwei Löschfahrzeugen zogen die aktive Wehr, die Jugendfeuerwehr sowie die Hooksieler Arbeitsgruppe zur Eröffnung des Neubaus durch den Ort.

Wolfgang Reich übergibt Feuerwehrauto
Wolfgang Reich (links) von der Arbeitsgruppe Hooksiel überreichte der Feuerwehr ein Modell eines alten Feuerwehrautos. Anwohner Peter Müller (2. v. r. ) schenkte de neuen Nachbarn einen Tannenbaum. In der Mitte Ortsbrandmeister Jörg Nöchel, rechts Sophie von der Jugendfeuerwehr. Foto: hol

Am Freitag schon wieder ein stattlicher Aufzug. 22 Leute der Feuerwehr besuchten ihr mit 68 Feuerwehr-Jahren ältestes Mitglied, Meinolf Cohn, und ließen am Langengrodener Weg das „Hooksieler Feuerwehrlied“ erklingen. Der Grund: Helma und Meinolf Cohn hatten am Vortag ihre Eiserne Hochzeit gefeiert. Meinolf Cohn gehört übrigens zur legendären Hooksieler Feuerwehr-Truppe, die seit 61 Jahren den Bezirksmeister-Titel im Feuerwehr-Wettkampf des Oldenburger Landes hält. Allerdings, so verriet Nöchel in seiner Festrede zur Neubau-Eröffnung, wurde der Wettbewerb seit dem damaligen Hooksieler Sieg nie wieder ausgetragen.

Um Anekdoten und besondere Leistungen ging es bei der Einweihung in vielerlei Hinsicht. So überreiche für den Kreisfeuerwehrverband Gerhard Zunken eine Plakette samt Ehrenurkunde zum 100-jähigen Bestehen der Hooksieler Wehr. Für seine Verdienste um die Nachwuchsarbeit wurde Carsten Behnk ausgezeichnet, der seit 2008 die Jugendfeuerwehr Hooksiel leitet, die seit 50 Jahren besteht. 

Luftbild -Feuerwehrgerätehaus
Beeindruckendes Bild aus der Luft von der Einweihungsfeier am Feuerwehrgerätehaus. Foto: Mühlena

Wolfgang Reich von der Arbeitsgruppe Hooksiel überreichte der Wehr ein hölzernes Modell eines Feuerwehrautos aus den 1920er Jahren, also aus der Gründungszeit der Hooksieler Wehr. Und, ein besonderes Signal für die Feuerwehrkameraden. Peter Müller schenkte im Namen von Anwohnern aus dem Neubaugebiet Hohe Weg der Feuerwehr – als Zeichen der guten Nachbarschaft – eine Nordmanntanne. Sie soll direkt vor dem neuen Gerätehaus aufgestellt werden – und zum Jahresende jeweils als Weihnachtsbaum geschmückt werden. 

Als Ausdruck dafür, dass die Hooksieler Wehr in der Feuerwehr-Familie gut gelitten ist, darf wohl auch die starke Beteiligung von Angehörigen von Feuerwehren aus der gesamten Region, nein aus dem gesamten Bundesgebiet gewertet werden. Unter anderem überbrachten – neben Vertreter von etlichen Sicherheits- und Rettungsorganisationen aus dem Umfeld – Delegationen von Feuerwehren aus Aurich, Herford, Düsseldorf, Fröndenberg (Sauerland), Seesen (Harz) und auch der Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven ihre Glückwünsche. Neben Josef Schun als aktuellem Chef der Berufsfeuerwehr war auch sein Vorgänger Steffen Lutter anwesend, der jetzt als Brandinspektor im Kreis Bergstraße arbeitet.

Ehrung für Carsten Behnk Jugendwart der Feuerwehr Hooksiel
Carsten Behnk wurde für sein Engagement für die Jugendfeuerwehr geehrt. Neben ihm Gemeindebrandmeister Eike Eilers (links) und Hooksiels Ortsbrandmeister Jörg Nöchel. Foto: hol

Vor diesem Publikum ließ es sich Ortsbrandmeister Nöchel nicht nehmen, für die inzwischen bundesweit bekannten D-Schlauch-Lehrgänge in Hooksiel zu werben. Der D-Löschschlauch hat einen vergleichsweise kleinen Durchmesser, ist aber extrem beweglich und für etliche Einsatz-Szenarien bestens geeignet. „Der D-Schlauch wird maximal unterschätzt“, sagt Nöchel. Mit bislang über 600 Seminarteilnehmern arbeiten die Hooksieler Wehr daran, dass sich das ändert. 

Dramatische Rettungsaktion: Junge in Sandburg verschüttet

Wangerooge (10. 5. 2024) – Eine dramatische Rettungsaktion am Strand von Wangerooge ist glücklich ausgegangen. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Vorfall am Donnerstag gegen 16.30 Uhr am Oststrand der Insel. Ein Junge wurde in einer Sandburg verschüttet.

Zwei Brüder im Alter von 10 und 13 Jahre hatten am Strand zwei etwa 1,50 Metertiefe Löcher gebuddelt und versucht, diese mit einem Tunnel zu verbinden. Der Tunnelbau stürzte jedoch ein und begrub den 10-Jährigen vollständig unter Sand, so die Polizei.

Neben den Eltern eilten sofort weitere zahlreiche Ersthelfer an die Unglücksstelle, um den Jungen zu befreien. Auch die hinzugerufene Feuerwehr Wangerooge sei schnell vor Ort gewesen. Gemeinsam sei es schließlich gelungen, den Jungen zu retten. 

Eine Notärztin und der Rettungsdienst konnten den 10-Jährigen erfolgreich wiederbeleben. „Der Junge wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik auf dem Festland ausgeflogen“, teilt die Polizei heute mit. „Über den aktuellen Gesundheitszustand des Jungen ist derzeit noch nichts bekannt geworden.“

E-II fährt den ersten Punkt ein

Hooksiel (10. 5. 2024) – „Der erste Punkt ist eingefahren!“ Der Trainer der EII der Jugendspielgemeinschaft (JSG) Wangerland, Bernhard Köster, klingt erleichtert. Seine Mannschaft hat im Heimspiel auf dem Hooksieler Sportplatz an der Jaderennbahn gegen die zweite Mannschaft von Frisia Wilhelmshaven ein 1:1 erzielt.

Die JSG setzt auf kontrollierte Offensive. Noah lässt vorn den Ball prallen, Leon nimmt ihn auf, dringt in den Strafraum ein und spitzelt ihn an Abwehrspieler und Torwart vorbei, 1:0 in Minute zwei. Und in der Defensive? Eysem läuft als erster die Gegenspieler bissig an, Moritz blockt hinten rechts, die Abwehr steht. Nach fünf Minuten der erste Distanzschuss von Frisia, doch Jore im Tor pariert sicher. 

Frisia erarbeitet sich ein Übergewicht und schießt in Minute 11. ganz gefährlich aufs Tor. Vorbei. Jetzt geht es Schlag auf Schlag, Minute 13, Konter, Jore hält. Vier Minuten später, Distanzschuss, knapp vorbei. Noch zweimal rettet der JSG-Keeper. Dann erneut ein toller Angriff von Frisia, Schuss aus zwölf Metern von halbrechts, das Ding ist drin? Nein, Lattenkreuz. Dann aber doch noch vor der Pause der Ausgleich. 25. Minute, zweimal geblockt, aber beim dritten Versuch schiebt Frisia ein, 1:1. Abpfiff. 

Nach Wiederanpfiff ist die JSG wieder besser im Spiel. Jannik und Levin arbeiten quirlig nach vorn und auch nach hinten. Thede und Anton stehen hinten jetzt gut und die Schüsse, die dennoch aufs Tor kommen, landen in Jores Armen. Das Spiel ist ausgeglichen. Jedoch: Die letzten fünf Minuten gehören der JSG. Aber der Frisia-Keeper hält alle Distanzschüsse sicher. Und einen Abpraller von ihm eine Minute vor dem Ende bestraft Noah nicht. Es bleibt beim 1:1. Der erste Punkt im fünften Saisonspiel ist eingefahren.

Neues Feuerwehr-Gerätehaus steht für Engagement für die Gemeinschaft

Zur Einweihung ihres neuen Gerärtehauses stellte die Hooksieler Feuerwehr ihre Leistungsfähigkeit mit einer Einsatzübung vor den Augen der Gäste unter Beweis. Foto: hol

Hooksiel (9. 5. 2024) – Hooksiel hat ein neues Feuerwehrgerätehaus! Schön. Die Freiwillige Feuerwehr im Ort ist 100 Jahre alt! Okay. Aber, so betonte heute Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak beim Eröffnungs-Festakt: „Wir feiern nicht Steine und Mörtel. Wir feiern das Engagement für die Gemeinschaft – gestern, heute und morgen.“

Dennoch: Die Einweihung des neuen Gerätehauses am Hohen Weg 112 ist ein Meilenstein für die Geschichte der Feuerwehr, wie Ortsbrandmeister Jörg Nöchel betonte. Über den Tag verteilt dürften mehrere Tausend Menschen den Neubau begutachtet haben. Alle zeigten sich hoch zufrieden, auch wenn die Außenanlagen und das Gebäude noch nicht ganz fertig sind. Maßgeblichen Anteil an der guten Stimmung dürfte das tolle Programm gehabt haben, das die Organisatoren der Wehr zusammengestellt haben. 

Projekt für die Zukunft

Nach dem offiziellen Teil mit zahlreichen Rednern, Ehrungen und Geschenken präsentierte die Hooksieler Wehr, moderiert vom Förderverein-Vorsitzenden Dr. Thomas Große, einen realistischen Brandeinsatz auf dem Dach des Neubaus. Zahlreiche Hilfsorganisationen von THW über Polizei, Notfallseelsorge, DLRG und DGzRS bis hin zu befreundeten Wehren aus der Region, von Bundeswehr und Industrieunternehmen stellten sich, ihre Geräte und Aufgaben vor. Kinder konnten sich auf einer Hüpfburg austoben oder unter Aufsicht der Jugendfeuerwehr Löschübungen veranstalten. Dazu gab es leckeres Essen, kühle Getränke und jede Menge gute Gespräche.

„Heute ist ein Tag der Freude, des Stolzes und der Dankbarkeit“, sagte Nöchel, der an die Geschichte der Wehr, an 50 Jahre Jugendfeuerwehr und 20 Jahre Förderverein der Feuerwehr erinnerte und sich bei den politisch Verantwortlichen in Rat und Verwaltung der Gemeinde für den Neubau bedankte. Mit dem Umzug aus dem alten Gerätehaus am Alten Hafen, vor rund 40 Jahren als Provisorium bezogen, sei die Hooksieler Wehr für die Zukunft gut aufgestellt, zumal der Neubau Raum für Erweiterungen biete.

An diesem „historischen Tag“ werde ein neues Kapitel in der Geschichte der Hooksieler Feuerwehr aufgeschlagen, sagte Bürgermeister Szlezak, der auch seinem Vorgänger im Amt, Björn Mühlena, dankte, der – heute selbst als Feuerwehrmann in Hooksiel aktiv – die Weichen für den Neubau gestellt hatte. Dankesworte gingen auch in Richtung Land Niedersachsen und Landkreis Friesland, die das Projekt finanziell erheblich unterstützt haben. 

Neubau kostet 3,2 Millionen Euro

Architekt Sven Bünting vom Planungsbüro „3ing“ (Aurich) überreichte den symbolischen Schlüssel für den Neubau. Das Gebäude mit einer Nutzfläche von 650 Quadratmetern habe 3,2 Millionen Euro gekosten. Es umfasst eine große Fahrzeughalle, Lagerräumen, einen Umkleide- und Sanitärtrakt sowie Aufenthalts- und Sozialräume. Aufgrund der phasenweise schwierigen Wetterbedingungen seien die Außenanlagen nicht ganz fertig geworden. Die Pflasterarbeiten sollen aber, so Bünting, in den nächsten vier bis sechs Wochen abgeschlossen werden.

70 Sirenen für Friesland

Frieslands Landrat Sven Ambrosy unterstrich die zunehmende Bedeutung des Zivil- und Katastrophenschutzes. Vor diesem Hintergrund sei er froh darüber, dass im Landkreis bis Anfang 2025 wieder insgesamt 70 autarke Sirenen zur Alarmierung der Bevölkerung installiert werden sollen. Die Feuerwehr Hooksiel habe besonders wichtige Aufgaben. Sie gehöre zur ersten Verteidigungslinie gegen Sturmfluten an der Küste, liege an der Schnittstelle zur Industrie in Wilhelmshaven und sei zudem als Feuerwehr in einer Tourismusregion für die Sicherheit von Millionen von Menschen zuständig.

Herausforderungen wachsen

Regierungsbrandmeister Udo Schwarz, erstmals in Hooksiel, betonte die wachsenden Herausforderungen für Feuerwehren. „Vor 100 Jahren gab es ja nur Wasser zum löschen“, sagte Schwarz. Heute kämen unterschiedlichste Löschmittel zum Einsatz. Und es gebe deutlich veränderte Gefahrenlagen. Eine echte Herausforderung für die Floriansjünger sei die zunehmende Zahl von E-Autos, entsprechenden Ladestationen und der Flut von Akkus, die schwer zu löschende Brände verursachen können. 

Den ganzen Tag über hielt das große Interesse am Neubau der Feuerwehr an. Foto: hol

Wichtiger als Gerätehäuser und eine gute Ausrüstung der Wehren, so Schwarz, seien die Feuerwehrleute selbst, die einen Teil ihrer Lebenszeit für die Hilfe bei Not und Gefahr für andere Menschen einsetzen. Dass den Einsatzkräften dafür nicht überall der gebührende Respekt entgegen gebracht werden, sei sehr bedauerlich. Zum Abschluss des Ansprachen-Reigens appellierte Gemeindebrandmeister Eike Eilers an alle Hooksieler, ihrer Feuerwehr beizutreten oder sie als Mitglied im Förderverein zu unterstützten. „Liebe Hooksieler, ihr habt hier wirklich eine tolle Truppe.“

Delegierte aus Friesland froh über Signal der CDU an deutsche Landwirte

Friesland/Wangerland (9. 5. 2024) – Über ein klares Zeichen an die deutschen Landwirte freuen sich die Christdemokraten aus dem Landkreis Friesland, die am 36. Parteitag der CDU Deutschland in Berlin teilnahmen. Friesland war dort mit der Kreisvorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Christel Bartelmei (Bockhorn) sowie ihrem Stellvertreter Thies Fischer und der Kreisgeschäftsführerin Beate Wedermann (beide aus dem Wangerland) als Mitglied der Stimmzählkommission vertreten. 

Alle drei begrüßen die Wiederwahl von Friedrich Merz als Parteivorsitzender: „Er leistet eine hervorragende Arbeit als Fraktionsvorsitzender der CDU im Bundestag und hat es als Vorsitzender geschafft, dass wir wieder selbstbewusst und geschlossen nach vorne blicken“, so Bartelmei. Erfreut zeigten sich die friesischen Vertreter auch über die Wiederwahl der Landesvorsitzenden der CDU-Oldenburg, der Bundestagsabgeordneten Silvia Breher, als stellvertretene Bundesvorsitzende und dem Einzug des Landesvorsitzenden der CDU-Niedersachsen Sebastian Lechner ins CDU-Präsidium.

CDU Vertreter beim Parteitag
Silvia Breher (links) wurde als stellvertretende CDU-Bundsvorsitzende bestätigt. Zu den ersten Gratulanten gehörten die Friesländer (v. l. ) Christel Bartelmei, Thies Fischer und Beate Wedermann. Foto: CDU

Im Fokus des Parteitages stand vor allem die Verabschiedung des neuen Grundsatzprogramms. „Die CDU legt hierin nicht nur ihre Werte und Themenschwerpunkte fest, sondern legt als einzige Partei ein vollständig durchdachtes Konzept für die künftigen Herausforderungen unseres Landes vor“, so Fischer. Zum Grundsatzprogramm hatte auch der CDU-Landesverband Oldenburg verschiedene Anträge etwa zu den Themen Familie, Transformation der Landwirtschaft und Digitalisierung der Justiz gestellt. Ein Herzensanliegen für die friesischen Vertretern sei insbesondere der Antrag gewesen, wonach die Ernährungssicherheit im Grundgesetz als Staatsziel verankert werden soll. 

Dieser Antrag sein nach einer leidenschaftlichen Diskussion mit vielen Wortbeiträgen verabschiedet und ins Grundsatzprogramm aufgenommen worden. „Dies ist ein klares Zeichen an unsere Landwirte und eine wichtige Weichenstellung für eine zukunftsfähige Landwirtschaft in Deutschland“, so Barthelmei und Fischer.

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