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Beiträge veröffentlicht in “Wangerland”

Soldaten sammeln Geld für Völkerverständigung und Kriegsgräber

Jever/Wangerland (28. 10. 2025) – Soldatinnen und Soldaten des Objektschutzregiments der Luftwaffe „Friesland“ in Upjever sammeln auch in diesem Jahr Geld für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Von Montag, 3. November, bis Mittwoch, 19. November, werden die Sammler für den guten Zweck unterwegs sein. Heute ist der symbolische Start der Aktion in Jever.

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten ist die Arbeit für den Frieden dringlicher denn je. Besonders in diesem Jahr, in dem des Endes des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren gedacht wird, gewinnt das Motto „Versöhnung über den Gräbern“ eine tiefere Bedeutung. Wenige Tage vor dem Volkstrauertag am 16. November ruft die Sammlung dazu auf, sich der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern und sich aktiv für eine friedliche Zukunft einzusetzen.

Um eine sichere Sammlung zu gewährleisten, können sich die Sammler zusätzlich zu ihrem Truppenausweis auch mit einem Sammelausweis des Volksbundes legitimieren. Spenden fließen nicht nur in die Pflege der Kriegsgräber, sondern leisten auch einen Beitrag zur historisch-politischen Bildungs- und Jugendarbeit. Diese Arbeit soll zur Völkerverständigung beitragen und künftigen Generationen Lehren aus der Vergangenheit vermitteln.

Info-Veranstaltung: Wie mache ich meine Immobilie klimafit?

Wangerland (27. 10. 2025) – Über Möglichkeiten, das eigene Zuhause klimafreundlich zu gestalten, informiert der Landkreis Friesland am Montag, 10. November, in der Veranstaltung „Energieeffizientes Sanieren – Wie mache ich meine Immobilie klimafit?“. Gemeinsam mit der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), der EWE, der Firma Brötje und dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) lädt der Landkreis alle Interessierten in den Kursaal Horumersiel ein. Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr und endet gegen 20 Uhr.

Vorträge und Gespräche

Im Rahmen der Veranstaltung können Besucher sich in Impulsvorträgen und an Informationsständen über verschiedene Aspekte energieeffizienten Sanierens informieren und Fragen an Fachleute richten. Eine Anmeldung ist erforderlich und online möglich unter https://nol.is/y3z.

Amelie Bruns, Klimaschutzmanagerin des Landkreises Friesland, informiert über die Möglichkeiten Solar- und Geothermiekatasters des Landkreises Friesland. Die Firma Brötje gibt Einblicke in die Wärmewende im Gebäudebereich und erläutert, wie mit Wärmepumpen auch ohne fossile Brennstoffe effizient geheizt werden kann. Die EWE stellt das Konzept des energieautarken Zuhauses vor, bei dem Photovoltaikanlage und Stromspeicher für eine weitgehend unabhängige Energieversorgung sorgen. Der OOWV informiert über die zunehmende Bedeutung von Starkregen- und Trockenperioden und deren Auswirkungen auf Eigentümer. Die LzO ergänzt das Angebot mit Informationen zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für Sanierungsvorhaben

Landkreis bündelt regionale Expertise

„Klimaschutz geht nur gemeinsam und besteht aus vielen kleinen Schritten und Maßnahmen“, betont Landrat Sven Ambrosy. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Veranstaltung die regionale Expertise aus unserem Landkreis bündeln und den Bürgerinnen und Bürgern umfassende Informationen anbieten können.“ Mario Szlezak, Bürgermeister der Gemeinde Wangerland: „Klimaschutz fängt im Kleinen an. Wir sind alle gefragt, um nachfolgenden Generationen eine sichere Lebensgrundlage zu bieten. Gerade als Gemeinde an der Küste hat das Thema für uns eine besondere Relevanz.“ 

Vorfahrt übersehen: Vier Verletzte bei Unfall

Wangerland (27. 10. 2025) – Bei einem Verkehrsunfall am Sonntag gegen 18.15 Uhr im Wangerland wurden vier Personen leicht verletzt. Nach Mitteilung der Polizei hat eine 74-jährige Pkw-Fahrerin im Kreuzungsbereich der Landesstraße 808 (Jever – Carolinensiel)/Häuptlingsstraße (nach Middoge) im Bereich Ussenhausen die Vorfahrt eines von links kommenden Fahrzeugs übersehen.

Nur leicht verletzt wurden vier Beteiligte bei einem Unfall auf der L 808 (Kreuzung Middoge/Tettens) am Sonntagabend. Foto: Polizei

Durch den Zusammenstoß geriet das Auto des vorfahrtsberechtigten Fahrers ins Schlingern, überschlug sich und blieb im Seitenraum der Straße auf dem Dach liegen. Die Verletzten wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken verbracht. Zuvor hatten sich bereits Ersthelfer vorbildlich um die Personen gekümmert.

Neben dem Rettungsdienst Friesland war auch die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen vor Ort, die die Einsatzstelle absicherte. Der Kreuzungsbereich Tettens/Middoge war während der Rettungs- und Aufräumarbeiten gesperrt. Beide beteiligten Autos wurden erheblich beschädigt. Zudem sei ein Verkehrszeichen und ein Hydrantenschild in Mittleidenschaft gezogen worden, so die Polizei. 

Pro Wangerland: Abrahams erneut Bürgermeister-Kandidat

Wangerland/Hooksiel (24. 10. 2025) – Bernd Abrahams will es noch einmal wissen. Der inzwischen in Hooksiel wohnende Wangerländer ist am Donnerstagabend von der Wählergemeinschaft Pro-Wangerland als Kandidat für die Bürgermeister-Wahl im September nächsten Jahres nominiert worden. Abrahams hatte sich bereits 2021 um das Amt beworben, war seinerzeit aber knapp dem jetzigen Amtsinhaber Mario Szlezak (SPD) unterlegen.

Bernd Abrahams (links) ist erneut Bürgermeister-Kandidat der Wählergemeinschaft Pro Wangerland. Erster Gratulant nach der Wahl war Vorsitzender Dieter Schäfermeier. Foto: Pro Wangerland

Zu der nicht-öffentlichen Jahreshauptversammlung von Pro Wangerland in Waddewarden begrüßte Vorsitzender Dieter Schäfermeier rund 30 Mitglieder. Neben dem Bericht des Vorstands war das Hauptthema die Wahl einer Kandidatin oder eines Kandidaten für die Bürgermeisterwahl. Ihren Hut in den Ring geworfen hatte neben Abrahams auch Ratsfrau Géraldine Vogdt.

Die Bewerber stellten sich und ihr Programm den Mitgliedern vor. Beide versprachen, sich für eine effektive Verwaltung und eine positivere Entwicklung der Gemeinde Wangerland einsetzen zu wollen. In geheimer Wahl wurde Abrahams mit der Mehrheit der Stimmen als Kandidat gewählt. Géraldine Vogdt und Dieter Schäfermeier gratulierten als erste und sagten ihm volle Unterstützung zu. 

Wie Schäfermeier in einer Pressemitteilung ankündigte, wollen der Vorstand von Pro-Wangerland und Abrahams zeitnah das Wahlprogramm für den Kommunalwahlkampf und für den Bürgermeisterwahlkampf erstellen und den Mitgliedern in einer weiteren Versammlung präsentieren.

Für das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Wangerland gibt es inzwischen drei Bewerber. Neben Mario Szlezak, der eine Wiederwahl anstrebt, und Abrahams hatte bereits mit Christian Fuchs (parteilos) seine Kandidatur angekündigt.

OOWV lässt das Schmutzwasser-Kanalnetz reinigen

Wangerland/Hooksiel (24. 10. 2024) – Im Bereich der Gemeinde Wangerland wird in den kommenden drei Wochen der Schmutzwasserkanal gereinigt. Die Arbeiten im Auftrag des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) erledigen Mitarbeiter der Firma Nehlsen AWG. 

Die Hochdruck-Kanalreinigung sei eine routinemäßige Maßnahme, so der OOWV. Dennoch sollten die Bürger ihre Hausinstallation auf Funktionalität prüfen, damit die Kanalluft nicht in die Wohnräume eindringt oder kein Abwasser aus den Abläufen spritzt. Die Ursache daür können verschlossene oder defekte Be- und Entlüftungseinrichtungen sein. 

Die Hausanschlussleitung sollte nicht verstopft, der Hausanschlussschacht frei zugänglich und die Dachentlüftung ordnungsgemäß angeschlossen sein. Sollte zu den beschriebenen Ereignissen kommen, können sich Kundinnen und Kunden des OOWV über die Notfall-Telefonnummer 04401/6006 melden.

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Katwarn: Schwere Orkanböen über Friesland erwartet

Hooksiel (23. 10. 2025) – Der Katastrophenwarndienst Katwarn warnt vor einem schweren Orkan an der gesamten ost-friesischen Küste. Ab Freitag um 4 Uhr werden Böen aus südwestlicher Richtung mit Geschwindigkeiten von 100 bis 120 Stundenkilometern erwartet. In exponierten Lagen kann der Sturm auch 130 km/h erreichen. Die Extremwetterlage kann nach Ansicht der Experten bis gegen 21 Uhr anhalten.

Durch den Orkan können Gefahren für Leib und Leben entstehen, etwa durch umstürzende Bäume oder umher fliegende Dachziegel. Bürgern wird geraten, sich in Gebäuden aufzuhalten oder im Freien genügend Abstand von Bäumen und Gebäuden zu suchen. Insbesondere sollten an allen Häusern Fenster und Türen geschlossen bleiben. Zudem müsse mit Straßensperrungen gerechnet werden.

EWE kündigt für 2026 Senkung der Entgelte fürs Stromnetz an

Oldenburg/Hooksiel (22. 10. 2025) – Der Oldenburger Energierversorger EWE hat für 2026 eine Senkung der Stromnetzentgelte von rund zwei Cent pro Kilowattstunde angekündigt. Für einen Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch bedeute das eine Entlastung von etwa 70 Euro oder rund 24 Prozent. 

Bei den Ausfallzeiten des Stromnetzes belegt EWE Netz einen Spitzenplatz in Europa. Foto: EWE

Neben den sinkenden Netzentgelten erhoffe man weitere Entlastungen durch die diskutierte allgemeine Senkung der Stromsteuer und mögliche Zuschüsse zur Offshore-Netzumlage. „Das sind richtige Signale“, so EWE-Vorstandschef Stefan Dohler. 

Die Netzentgelte müssen Strom- und Gaslieferanten an den Netzbetreiber zahlen. In Friesland ist das die EWE Netz. Die Höhe dieses Teils des Energiepreises wird staatlich kontrolliert und an die Endkunden weitergegeben. Er ist zum Beispiel vorgesehen für Bau, Wartung und Betrieb der Netze.

Stolz ist Dohler zudem darauf, dass die EWE beim Vergleich der durchschnittlichen jährlichen Ausfallzeit der Netze pro Kunde seit Jahren „einen europäischen Spitzenplatz“ belege.„Das ist kein Zufall, sondern auch das Ergebnis konsequenter Investitionen in stabile und moderne Netze“, sagt der Vorstandsvorsitzende. „Der Nordwesten zeigt, dass sich Klimaschutz, sichere Versorgung und Bezahlbarkeit nicht ausschließen. Eine effiziente Infrastruktur ist die Basis für bezahlbare Energie.“ 

Kundinnen und Kunden im Netzgebiet von EWE Netz waren 2024 im Schnitt nur 3,4 Minuten ohne Strom – bundesweit lag der Wert bei 11,7 Minuten.

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OOWV sichert Regenrückhaltebecken im Wangerland

Wangerland/Hooksiel (22. 10. 2025) – Regenrückhaltebecken können potenziell gefährlich sein. Zumindest dann, wenn sie voll Wasser stehen. Der Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) hat jetzt mit Sicherungsmaßnahmen an den insgesamt neun Becken im Gebiet der Gemeinde Wangerland begonnen.

Bei diesem Becken in Hohenkirchen wird der alte bestehende Holzzaun durch einen neuen Doppelstab-Mattenzaun ersetzt. Die Zugänglichkeit für die Feuerwehr wird durch ein Tor gewährleistet. Der Schulweg für die Kinder bleibt bestehen. Foto: Eike Held/OOWV

Anlass für die Arbeiten sind Erkenntnisse aus einem Gutachten, das der OOWV nach der Übernahme der Aufgabe der Schmutz- und Niederschlagswasser-Entsorgung in der Gemeinde Wangerland erstellen ließ. „Als erforderliche Sicherungsmaßnahmen werden nun Hinweisschilder aufgestellt oder ein unbefugtes Betreten der Anlagen durch Anpflanzungen verhindert“, teilte das Unternehmen heute mit. Einige Regenrückhaltebecken müssten mit Zäunen abgesichert werden.

Bei Regenrückhaltebecken handelt es sich um technische Bauwerke, welche der Zwischenspeicherung von Regenwasser dienen. Das gespeicherte Regenwasser wird von dort aus kontrolliert und gedrosselt in ein Gewässer oder die fortlaufende Kanalisation abgegeben, um diese weiterführenden Anlagen nicht zu überlasten.

Entsprechende Anlagen finden sich im Wangerland in den Ortsteilen Waddewarden, Hohenkirchen, Hooksiel und Horumersiel. In Hooksiel gibt es entsprechende Becken am Schwarzhamm und an der Bakenstraat. Am Standort Schwarzhamm gehe es um einen Zaun, so der OOWV. Für den Standort Bakenstraat sei die Abstimmung, welche Maßnahme dort umgesetzt wird, noch nicht abgeschlossen. Die Arbeiten vor Ort erledigen im Auftrag des OOWV Mitarbeiter der Stadt.Land.Grün GmbH (Brake).

Gleichberechtigung in Niedersachsen nur Frauensache?

Hooksiel (21. 10. 2025) – Sollten in Niedersachsen nicht auch Männer Gleichstellungsberauftragte werden können? Über dieser Thema hat sich „Hooksiel-Life“ mit dem Hooksieler Jan Gerjets (Foto) unterhalten.

Er ist seit über 30 Jahren als Lehrer für Holztechnik, Mathematik und Spanisch an den Berufsbildenden Schulen in Wilhelmshaven tätig. Die BBS beschäftigt für rund 170 Lehrkräfte und etwa 20 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Peronal gehören zwei Gleichstellungsbeauftragte. 

Hooksiel-Life: Herr Gerjets, im nächsten Jahr werden Sie 67 Jahre alt und könnten in Ruhestand gehen. Aber das wollen Sie nicht. Warum?
Jan Gerjets: Ja, ich möchte gerne noch etwas länger arbeiten, der Beruf macht mir einfach Spaß, das Unterrichten macht einfach Spaß. 

Hooksiel-Life: Jetzt wollten Sie neben ihrer Lehrtätigkeit noch eine zusätzliche Aufgabe übernehmen. Sie haben sich um einen Posten als Gleichstellungsbeauftragter der Schule beworben. Sind sie genommen worden?
Gerjets: Leider nicht. Ich hätte die Aufgabe gern übernommen … Aber wie mir von der Landesschulbehörde mitgeteilt wurde, ist das aus rechtlichen Gründen nicht möglich. In Niedersachsen dürfen nur Frauen Gleichstellungsbeauftragte werden.

Hooksiel-Life: Gleichstellung meint doch die Gleichstellung von Frau und Mann. Warum solle sich nicht auch ein Mann um dieses wichtig Thema kümmern können?
Gerjets: Das versteht ich auch nicht. Vermutlich rührt das daher, dass irgendwann einmal aus der Frauenbeauftragten die Gleichstellungsbeauftragte geworden ist …

Hooksiel-Life: Halten Sie das für angemessen?
Gerjets: Meines Erachtens ist das nicht mehr zeitgemäß. Natürlich stimmt es, dass in vielen Bereichen immer noch Frauen stärker unter ungleichen Bedingungen leiden als Männer. Zum Beispiel verdienen Frauen bei gleicher Qualifikation im Durchschnitt immer noch weniger. Und auch von sexueller Gewalt oder Stalking am Arbeitsplatz sind Frauen mit Sicherheit stärker betroffen als Männer …

Hooksiel-Life: Also ist es doch ganz gut, dass der Job der Gleichstellungsbeauftragten Frauen vorbehalten ist?
Gerjets: Nein, das sehe ich nicht so. Ich glaube, ich kann mich als aufgeklärter Mann ebenso gut für die Belange meiner Kolleginnen einsetzen. Besonders am Herzen liegt mir die Förderung einer offenen und respektvollen Schulkultur, in der alle Mitglieder der Schulgemeinschaft unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder anderen Merkmalen gleichwertig behandelt werden. Ich bin überzeugt, dass eine vielfältige und inklusive Umgebung nicht nur das Lernen fördert, sondern auch die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen unterstützt.

Hooksiel-Life: Was muss sich Ihrer Ansicht nach ändern?
Gerjets: Meiner Meinung nach hängt es nicht vom Geschlecht ab, ob jemand erfolgreich gegen Ungerechtigkeiten vorgehen kann, sondern vom Engagement und der Qualifikation des Bewerbers. Ich halte es für an der Zeit, dass der Gesetzgeber den entsprechenden Passus im Gesetz zeitnah ändert. Es hat schon einen Hauch von Diskriminierung, wenn Männern pauschal unterstellt wird, sie würden sich nicht für die Belange ihrer weiblichen Kollegen einsetzen können. Und was passiert, wenn es einmal um die Belange eines Mannes geht? Wie sieht denn da der Umkehrschluss aus?

Zwei Verletzte: Drei Autos von Straßen abgekommen

Wangerland (21. 10. 2025) – Bei drei Unfällen im Wangerland wurden zwei Personen leicht verletzt. Am Montag kam ein 40-jähriger Mann von der Garmser Straße ab und blieb mit seinem Wagen im Straßengraben liegen geblieben. Der Fahrer blieb unverletzt, der Wagen wurde beschädigt. Der Mann war gegen 16.45 Uhr auf der Landesstraße in Richtung Neugarmssiel unterwegs. Nach Darstellung der Polizei stellten die bei der Unfallaufnahme eingesetzten Polizisten Alkoholeinfluss fest. Ein Atemalkoholtest beim Fahrer ergab einen Wert von 0,47 Promille. 

Sattelzug kippte um

Kurz zuvor gegen 15.15 Uhr war ein Sattelzug in Tettens von der Hauptstraße (Kreisstraße 98) aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Ein Gegenlenken des Fahrzeugführers blieb erfolglos, sodass das Gespann nach rechts umkippte, so die Polizei. Der Fahrer wurde leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt. 

Durch den Unfall sickerten Öl und Diesel in das Erdreich, weshalb zusätzlich Umweltschutzmaßnahmen eingeleitet wurden. Der Sattelzug musste geborgen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Autofahrer wollte Reh ausweichen

Am heutigen Dienstag gegen 6.50 Uhr befuhr ein 27-jähriger Mann die Sillensteder Straße aus Richtung Sillenstede kommend in Fahrtrichtung Waddewarden. Plötzlich habe ein Reh die Fahrbahn überquert, so die Polizei. Der Fahrer wich aus und kam dabei nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw prallte gegen einen Telefonmast und kam anschließend im Straßengraben zum Stehen.

Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt. An Pkw und Telefonmast entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei hat die Unfallaufnahme durchgeführt.