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Beiträge veröffentlicht in “Wangerland”

Tage der gemeinsamen Rettungsleistelle sind gezählt

Hooksiel/Friesland (4. 6. 2025) – Die Tage der gemeinsamen Rettungsleitstelle Friesland/Wilhelmshaven sind gezählt. Der Kreistag des Landkreises hat bereits im Dezember vergangenen Jahres die Auflösung hinter der Leitstelle stehenden des Zweckverbandes beschlossen – möglichst schon zum 30. Juni 2025. Ein entsprechender Beschluss der Stadt Wilhelmshaven steht zwar noch aus, soll aber in der Ratssitzung am 18. Juni gefasst werden. 

Feuerwehr-Übung
Die Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst werden künftig wohl nicht mehr von der Leitstelle in Wilhelmshaven aus koordiniert werden. Der Zweckverband Gemeinsame Leitstelle Friesland/Wilhelmshaven löst sich auf. Archiv-Foto: hol

Die Leitstelle ist in der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven in der Mozartstraße untergebracht. Hier laufen seit 2014 alle Notrufe der Nummer 112 auf. Die Leitstelle steuert dann unter anderem die Einsätze von Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt.

Angespannte Atmosphäre

Immer wieder gab es zwischen den kommunalen Partnern atmosphärische Störungen und massive Meinungsverschiedenheiten über den Betrieb der Leitstelle. Grund für die Trennung ist jetzt aber offenbar die Finanzierung. „Die Kostenträger haben das Budget für die Gemeinsame Leitstelle Friesland-Wilhelmshaven auf dem Stand von 2020 eingefroren. Ihre Entscheidung begründen sie damit, dass größere Kooperationen wirtschaftlicher seien als kleinere“, erläutert der Landkreis Friesland gegenüber „Hooksiel-life“. Dieses Einfrieren der finanziellen Mittel habe letztlich zur Entscheidung geführt, die gemeinsame Leitstelle aufzulösen und eine Neuausrichtung vorzunehmen. 

Aus Sicht der Friesländer soll die Leitstelle nach der Auflösung des Zweckverbandes zum 30. Juni zunächst auf Grundlage einer Zweckvereinbarung weitergeführt werden. „Diese wird zwischen der Stadt Wilhelmshaven und dem Landkreis Friesland für den Zeitraum vom 1. Juli 2025 bis zum 31. Dezember 2028 geschlossen“, so der Landkreis. Sollte es bei der Abwicklung des Austritts aus dem Zweckverband zu unvorhergesehenen Problemen kommen, die keiner der beiden Partner zu vertreten hat, könne die Vereinbarung im gegenseitigen Einvernehmen bis zum 1. Januar 2030 verlängert werden. Vereinbart worden sei auch, dass alle Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Arbeitsplätze bleiben erhalten

Der Landkreis Friesland beabsichtigt, der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland AöR spätestens zum 1. Januar 2029 beizutreten – im Fall von Verzögerungen in der Abwicklung der Auflösung spätestens zum 1. Januar 2030. Die Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze würden dann aus Wittmund gesteuert. 

Für den Rettungsdienst im Landkreis sowie für die Bürger werde die Auflösung des Zweckverbandes keine Auswirkungen haben, ist man in der Kreisverwaltung überzeugt. „Nach aktuellen Kostenschätzungen werden die Ausgaben für den Landkreis Friesland langfristig sogar sinken.“

Besuch beim Seewiefken und im Nationalpark-Haus

Hooksiel (2. 6. 2025) – „Hooksiel radelt!“ Unter diesem Slogan hat „Hooksiel-life“ schon im vergangenen Jahr eine Reihe von schönen Radfahrwege im Großraum Hooksiel vorgestellt. Dabei lag der Schwerpunkt bei den Strecken selbst – unbekannte, mehr oder weniger befestigte Wege finden, abseits der Hauptstraßen fahren, durch viel Grün, umgeben von Schafen, Kühen und Pferden. Dazu viele Tipps für Neugierige, die das Wangerland auf zwei Rädern erkunden wollen.

Rendevous mit dem „Seewiefken“ in Minsen. Die Bronze der Künstlerin Karin Meinen begrüßt die Radfahrer am Übergang vom Ortsrand zum Deich. Neben dem Meerweib: Radstrecken-Experte Ulrich Hellkuhl aus Hooskiel. Foto Hol

In diesem Jahr wollen wir die Serie fortsetzen. Neben den Strecken soll es dabei verstärkt um die Ziele gehen. Den Auftakt macht ein Besuch im Nationalpark-Haus in Minsen, das allemal einen Ausflug wert ist und von Hooksiel aus gut mit dem Fahrrad zu erreichen ist. Unterstützt wird „Hooksiel-life“ bei der Serie weiterhin von dem Hooksieler Ulrich Hellkuhl, ein ausgewiesener Kenner der schönsten Radwege in der Region. 

„Hooksiel radelt!“ durchs Wangerland

Wir starten erneut am ZOB im Zentrum von Hooksiel. Vor uns liegen bei bedecktem Wetter gut 30 Kilometer Strecke – für Hin und Rückfahrt. Auf der sanierten Lange Straße und dem Pakenser Altendeich radeln wir zum Hooksieler Kreisel. Bewusst auf der Straße und nicht auf dem daneben verlaufenden Gehweg, den auch Radfahrer nutzen dürfen. Da auf der Straße selbst Autos nur Tempo 30 fahren dürfen, ist die Fahrt hier deutlich bequemer und sicherer als auf dem holprigen, sehr schmalen Gehweg.

Hinter dem Kreisel geht es weiter bis Schmidtshörn, wo wir rechts abbiegen, und entlang der Kreisstraße 331 bis nach Crildumersiel fahren. Dort kreuzen wir die Straße im Kurvenbereich, halten uns links und radeln über eine asphaltierte, teils gepflasterte Gemeindestraße über den St. Joostergroden quer durch den „Groden“ in Richtung Horumersiel. Vorsicht: Die Straße ist schmal und nicht jeder Autofahrer wartet in einer Haltebucht, bis der Radler ihn passiert hat. 

Pumpen entwässern das ganze Jeverland

Wir hätten natürlich in Crildumersiel auch weiter bis an den Deich und dort am Wasser entlang bis nach Horumersiel fahren können. Aber wir haben uns ein spannendes Zwischenziel vorgenommen: das Schöpfwerk Wangerland am Hohenstiefersiel. Kurz vor der Brücke über das Hohenstief biegen wird rechts ab. Nach wenigen Hundert Metern baut sich vor uns das mächtige Klinkerbauwerk der Sielacht Wangerland auf, in dem die Pumpen untergebracht sind, die im Bedarfsfall Wasser aus dem Binnenland in die Nordsee pressen und damit für die Entwässerung des gesamten Jeverlands sorgen. Gerde in Zeiten von Klimawandel und offenbar zunehmender Starkregen-Ereignisse ein extrem wichtige Stück Infrastruktur für sicheres Leben hinter den Deichen.

Weiter geht’s. Zurück zur Bücke übers Tief, durch den Wiadergroden nach Horumersiel. Wir fahren quer durch den Ort – die Goldstraße bis zum großen Parkplatz, geradeaus über die Deichstraße zum Dich und von dort am Deich entlang in Richtung Schillig. Kurz vor der Überführung zum Großparkplatz Schillig queren wir die Kreisstraße 325, fahren den Hohenhenne Weg (herrlich!) bis zur Abzweigung links nach Förrien. Vorbei am „Deichgrafen“ werfen wir einen Blick in das Dorf. Weiter geht es entlang der Störtebekerstraße nach Minsen, wo sich gegenüber der Kirche das Nationalpark-Haus (gut ausgeschildert) befindet. 

Lehrstube über das Wattenmeer

Ralf Sinning, mit 38 Jahren Berufserfahrung Urgestein der Einrichtung, begrüßt uns und führt die Besucher durch das zuletzt 2016 überarbeitete Innere. In der kleinen, aber feinen interaktiven, etwa 230 Quadratmeter großen Ausstellung wird das Ökosystem Wattenmeer lebendig. Präparierte Vögel stehen in nachgebauten Landschaften, Schautafeln, Hörstationen und Schubläden für Entdecker machen Lust auf eine Erkundungstour durch die Einrichtung. Zu den Attraktionen, vor allem für Kinder, gehört eine Aquarien-Landschaft mit Muscheln, Krebsen, Fischen und anderen Nordseebewohnern.

Das Nationalpark-Haus ist eine Einrichtung der Wangerland Touristik GmbH, wird aber von der Gemeinde, dem Umweltverband WAU und der Bassens Windpark GmbH mitgetragen. Entsprechend finden sich in dem Haus Informationen über die Nutzung von erneuerbarer Energie. 

Sinning macht sich aktuell Gedanken über neue Impulse. So soll das Haus verstärkt neben Kindern auch Erwachsene ansprechen, Anlaufpunkt für Schulklassen und andere ökologisch interessierte Gruppen werden. „Wir müssen noch stärker unsere Lage direkt an der Nordsee nutzen“, so Sinning. Mit Blick auf das 40-jährige Bestehen des Hauses in 2026 will er künftig Exkursionen ins Watt oder auf die Jade anbieten. 

Meerweib grüßt vom Wegesrand

Betreut wird das Nationalpark-Haus neben der Leitung von einer festen Mitarbeiterin, einigen Teilzeitkräften sowie ein oder zwei FÖJ-lern, also jungen Menschen, die ein „Freiwilliges Ökologisches Jahr“ absolvieren. Das Nationalpark-Haus hat dienstags bis samstags von 11 bis 17 Uhr, sonntags und montags von 11 bis 15 Uhr geöffnet. 

Um eine viele Informationen reicher machen wird uns auf den Rückweg. Mitten in Minsen biegen wird links ab Richtung Küstersmatt und besuchen das „Minsener Seewiefken“, eine Bronze, die die Wangerländer Künstlerin Karin Mennen im Jahr 1992 geschaffen hat. Das Seewiefken, das auch die Flagge der Gemeinde Wangerland ziert, geht auf eine mittelalterliche Sage zurück, nach der das Meerweib – halb Frau, halb Fisch – aus Wut über Fischer das Wangerland überfluten ließ.

Ralf Sinning, Leiter des Nationalpark-Hauses in Minsen, will die Einrichtung am Nordseerand noch stärker im Bewusstsein der Bürger in der Region verankern. Katrena Toma absolviert hier ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr und hat viel über das Wattenmeer gelernt. Foto: hol

Vom Denkmal fahren wir wieder den idyllischen Weg zurück Richtung Schillig, biegen aber an der Hofstelle Hohenhenne rechts ab in Richtung Osteraltendeich, Stumpenser Mühle und Kaisershof. Auf den Weg zur Mühle müssen wird die Straße von Horumersiel nach Minsen kreuzen. Die vom Verfall bedrohte Stumpenser Mühle strahlt in der Sonne und wartet auf einen Investor, der ihr Leben einhaucht. Nebenan hier das Tief, dort ein Forellenhof. Idylle pur. 

Weiter geht’s auf dem sehr guten Radweg entlang der Kreisstraße nach Kaisershof und von dort weiter entlang der Landesstraße 810 zurück nach Hooksiel. 

Ein Leben zwischen unbändiger Gier nach Erfolg und Selbstzweifeln

Horumersiel (1. 6. 2025) – Der Beweis ist erbracht. Die Konzertmuschel im Kurarten von Horumersiel ist auch als Bühne für Revue-Theater geeignet. Gestern Abend feierte die Landesbühne Niedersachsen-Nord dort mit „Für mich soll`s rote Rosen regnen“, eine Hommage an die Schauspielerin, Sängerin und Autorin Hildegard Knef, die in diesem Jahr 100 Jahre alte geworden wäre, einen Open-Air-Erfolg. Die rund 200 Besucher waren vollauf begeistert und spendeten nach zwei Stunden stehend Beifall.

Ein Wunsch geht in Erfüllung: Es regnet rote Rosen auf Hildegard Knef. Das ist aber keineswegs immer so gewesen im Leben der deutschen Schauspiel- und Chanson-Ikone. Auf der Bühne in Horumersiel zeichnen Simona Kasper, Boy Petersen sowie die Schauspielerinnen Steffi Baur und Ramona Marx ein musikalisches Selbstporträt der Künstlerin. Foto: hol

Florian Wirth, Veranstaltungsmanager der Wangerland Touristik GmbH (WTG), begrüßte mit Olaf Strieb, dem Intendanten der Landesbühne, das Publikum zum Auftakt der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Watt mit Kultur“. Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung gastiert die Landesbühne, nach der Premieren-Reihe im 2024 in Hooksiel, in diesen Wochen drei Mal in Horumersiel. 

Erfolgreichstes Stück der Spielzeit

Warum die Knef-Revue „das erfolgreichste Stück in der gerade ablaufenden Spielzeit 2024/25 der Landesbühne“ (Strieb) war, wurde dem Publikum schnell klar.  Den Schauspielerinnen Ramona Marx und Steffi Baur gelingt es, als doppelte Knef, die künstlerische Ikone der deutschen Nachkriegszeit in ihrer inneren Zerrissenheit bei Aufstieg und Fall, bei Erfolg und Misserfolg, verliebt und enttäuscht in Text, Gestik und Musik so authentisch zu porträtierten, dass der Betrachter unwillkürlich teilnimmt am Leben von Hildegard Knef (1925-2002). Maßgeblichen Anteil am Erfolg haben die begleitenden Musiker Simon Kasper (Piano) und Boy Petersen (Kontrabass) sowie eine – für Open-Air-Konzerte nicht selbstverständliche – hervorragende Tontechnik.

Das spärlich dekorierte Bühnenbild konzentriert sich auf das Wesentliche. Einige Umzugskartons, ein Stuhl und eine Schreibmaschine – alles vor schwarzem Hintergrund. Die Knef wächst mit Mutter und Stiefvater in ärmlichen Verhältnissen in Berlin auf, erlebt die Schrecken des Krieges, Armut und Gestank. Nach ihrem Realschulabschluss erhält sie eine Ausbildungsstelle am Theater, schafft es auf die Bühne, erhält Rollen in UFA-Filmen. Durch ihre Präsenz in Theater, Kabarett und Film wird die junge Frau zum ersten deutschen Nachkriegsstar. 

Die unbändige Gier nach Erfolg wird begleitet von der Angst vor dem Versagen. Kurt Hirsch, ein amerikanische Offizier, wird ihr erster Ehemann, nimmt die Knef mit nach Hollywood und an den Broadway, wo sie (inzwischen mit US-Staatsbürgerschaft) unter den Namen Hildegarde Neff auftritt. Aber der Erfolg wird begleitet von Rückschlägen, von Selbstzweifeln, Kehrtwendungen, wirtschaftlichen Problemen und zahlreichen Umzügen ….

Nicht immer regnet es rote Rosen

Die Knef kehrt nach Europa zurück. Dauerhaftes Glück verspricht die Liebe zu ihrem zweiten Mann David Cameron, dem Vater ihrer Tochter Antonia, die 1968 zur Welt kommt, dem Jahr, in dem auch das Lied „Für mich soll`s rote Rosen regnen“ erscheint. Aber nach der schweren Geburt (Kaiserschnitt) verblasst die Liebe als Kitt der Beziehung. Die Ehe wird 1976 geschieden. 1975, dem Jahr, in dem die Revue ins Leben der Knef blickt, erfährt die Künstlerin zudem von einer schweren Krebserkrankung …

Eine gelungene Premiere: Open-Air-Theater im Kurgarten in Horumersiel. Foto: hol

Im Rahmen der Revue werden die zahlreichen Hochs und Tiefs im Leben der Diva, die 2001 wieder die deutsche Staatsbürgerschaft annahm, nur angerissen. Mitgerissen wird das Publikum von den an die 30 Evergreens der Chansonsängerin, darunter der titelgebende Rosen-Song, den Steffi Baur und Ramona Marx dem Publikum in Horumersiel auch als Zugabe auf den Weg mit nach Hause geben. Ein gelungener Theaterabend.

Weitere Gastspiel der Landesbühne

Die nächsten Gastspiele der Landesbühne im Kurgarten in Horumersiel: Samstag, 7. Juni, „Kreisler, Knef und Crime“ mir Steffi Baur und Simon Kasper Mix von Songs von Georg Kreisler, Hildegard Knef und der Berliner Band Element of Crime. Und am Samstag, 12. Juli, William Shakespeares „Wie es euch gefällt & Was ihr wollt“.

Eske Gobes übernimmt Marketing

Horumersiel (30. 5. 2025) – Eske Gobes wird Nachfolgerin von Larisssa Strangmann als Marketingchefin der Wangerland Touristik GmbH. Wie berichtet, scheidet Strangmann Mitte Juli aus dem gemeindeeigenen Unternehmen aus, um sich beruflich zu verändern. Dem Vernehmen nach wechselt sie nach Norderney.

Mit Eske Gobes setzt die WTG auf eine interne Nachfolge-Regelung. Sie gilt intern als „kreativer Kopf“ und ist bislang für das „Print Marketing“ im Haus verantwortlich, also für alles, was mit gedruckten Medien zu tun hat. Ein Schwerpunkt der studierten Medienexpertin liegt im Design und Gestalten etwa von Schriften und Plakaten.

De neue WTG-Geschäftsführer Torsten Riedel und sein Stellvertreter Ralf Ewen bedauern den Abschied von Larissa Strangmann, die sich in den vergangene fünf Jahren um die Entwicklung der „Marke Wangerland“ verdient gemacht habe. Dazu gehört die Überarbeitung der WTG-Website ebenso wie die Entwicklung neuer Veranstaltungen wie etwa dem „Wangerländer Deichleuchten“.„Larissa Strangmann hat mit ihrer Kreativität, ihrem strategischen Gespür und großem Engagement bedeutende Impulse für das touristische Profil des Wangerlandes gesetzt“, so Ewen. 

Radweg für 1,6 Millionen Euro

Sengwarden (30. 5. 2025) – Der neue Radweg zwischen Sillenstede und Sengwarden entlang der L 807 (Landkreis Friesland/Stadt Wilhelmshaven) ist im Rahmen eines Festaktes im Beisein von Politikern und Bürgern freigegeben worden. Wie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich (NLStBV) mitteilt, hat das Projekt rund 1,6 Millionen Euro gekostet. 

Freuen sich über die Freigabe des Radweges zwischen Sillenstede und Sengwarden: (von links) Gerhard Böhling (Bürgermeister der Stadt Schortens), Timo Quander (Präsident der NLStBV), Anja Mandt (Ortsbürgermeisterin von Sengwarden), Frank Buchholz (Geschäftsbereichsleiter Aurich der NLStBV), Sven Ambrosy (Landrat LK Friesland), Marten Gäde (SPD-Landtagsabgeordneter), Armin Schönfelder (Erster Stadtrat Wilhelmshaven) und Katharina Jensen (CDU-Landestagsabgeordnete). Foto: NLStBV
 

Nach achtmonatiger Bauzeit sind die Dörfer Sillenstede und Sengwarden nun durch einem 3,6 Kilometer langen Radweg miteinander verbunden. Der Präsident der Landesbehörde, Timo Quander, sieht in dem Projekt einen entscheidenden Schritt in Richtung nachhaltiger und sicherer Mobilität. 

Der neue Radweg ist auch für Hooksiel interessant. Eröffnet er doch eine weitere Möglichkeit für sicherere Radtouren durch die Umgebung. 

Allen Skeptikern zum Trotz: „Wangerland Resort“ voller pfiffiger Ideen

Wangerland (29. 5. 2025) – Das „Wangerland Resort“ ist offiziell eröffnet. Über 200 Gäste zeigten sich beim lockeren Einweihungsempfang am Mittwochnachmittag beeindruckt von der Fülle an pfiffigen Ideen und originellen Angeboten, mit denen das Clubhotel in Hohenkirchen künftig Gruppenreisende, Einzel- und Familiengäste, aber auch Tagungen und Schulungen sowie Veranstaltungsbesucher für sich gewinnen will.

Chefplaner Dirk Boll (rechts) stellt die eigene Jever-Brauerei im Hotel „Wangerland-Resort“ vor. Foto: hol

Frieslands Landrat Sven Ambrosy stellte sein Grußwort unter das Motto: „Versprochen und gehalten“. Noch vor wenigen Monaten hatte es massive Zweifel daran gegeben, ob die Eigentümer der ehemaligen „Wangerland-Kaserne“ tatsächlich eine touristische Nutzung anstreben oder ob das Areal vielleicht dauerhaft Flüchtlingsaufnahmelager bleiben soll. „Alle haben ihr Wort gehalten. Die Investoren, die Gemeinde Wangerland, der Landkreis Friesland, das Land Niedersachsen ….“, sagte Ambrosy. Alle Beteiligten hätten immer zugesagt, dass die Zwischennutzung als zentrales Aufnahme für Geflüchtete auf zwei Jahre begrenzt sein werde. „Aber Deutschland ist nicht mehr das Land der Dichter und Denken, sondern das Land der Kaputt-Redner.“

Ehemals Bundeswehr-Kaserne

Die „Wangerland-Kaserne“ war 2003 geschlossen und 2005 an den Niederländer Henny van der Most verkauft worden, der das Areal zum „Dorf Wangerland“ entwickelte, das 2008 samt angeschlossener „Spielstadt“ für Kinder an den Start ging. Das Angebot der Urlaubsdestination richtete sich vor allem an Busreise-Gruppen. 2022 wurde der 16 Hektar große, inzwischen stark sanierungsbedürftige Komplex an vier Investoren aus dem Münsterland verkauft, hinter denen das Unternehmen „Müller Touristik“ stand.

„Es gab nicht viele, die geglaubt haben, dass die Investoren die Einnahmen aus der Zwischennutzung von Mitte 2023 bis Frühjahr 2025 wirklich wieder in den Standort investieren“, erinnerte Ambrosy. Aber alle Zweifler seien jetzt eines Besseren belehrt worden – zum Wohle der Region. Tourismus sei die Leitindustrie für den Landkreis Friesland und das Wangerland. 

Viele neue Ideen umgesetzt

Markus Gellert, Ordnungsamtsleiter der Gemeinde Wangerland, überbrachte in Vertretung von Bürgermeister Mario Szlezak die besten Wünsche aus dem Rathaus. Er dankte allem Beteiligen aus der Dorfgemeinschaft, den Vereinen, der Kirche, den Feuerwehren und, und, und …, die in einer „für Deutschland beispielhaften Zusammenarbeit“ die Flüchtlingsaufnahme begleitet und den Umbau zum Hotel mitgetragen hätten. „Vom Ergebnis profitieren jetzt alle.“

Bernd Niemeyer, Geschäftsführer beim Reiseveranstalter Müller-Touristik, begrüßte die Gäste und stellte mit Chefplaner Dirk Boll das komplett umgebaute Hotel mit seinen 231 Zimmern, einer zentralen Rezeption, seinen verschiedenen gastronomischen Angeboten, Veranstaltungs- und Freizeithallen, Tagungs- und Wohlfühlzonen bei einem Rundgang vor. Die Herausforderung bestehe darin, Urlaubsgäste nicht nur im Sommer, sondern auch über die Wintermonate für das Resort zu begeistern. Darauf habe man sich auf organisatorisch ausgerichtet. 

Günstige Familienzimmer

Eine Neuerung: Hotelgäste können nicht nur All-inclusive-Angebote buchen, sondern auch mit einer à-la-Card-Verpflegung einchecken. Das Segment Busreisen werde durch Klassenfahrten ersetzt. Bis zu 900 Schüler könnten zeitgleich betreut werden. Günstige Familienzimmer sollen helfen, auch Gäste zu gewinnen, die sich bislang keinen Urlaub in einer Clubanlage leisten konnten. Und wer nicht in einem Hotelzimmer schlafen mag, kann im „Wangerland Resort“ auch in einem von drei Hausbooten oder im eigenen Wohnmobil übernachten. Hierfür werden 30 Stellplätze geschaffen.

Das Hotel bietet eine Fülle von Besonderheiten: etwa eine eigenen Brauerei mit einer Lagerkapazität von 9000 Litern Bier – der größte Außenstandort der „Jever Brauerei“. Oder das Segelschiff „Vrouwe Jo-Anna“, das im Zentrum des „Hafen-Restaurants“ steht und als Tresen dient. Das Plattbodenschiff habe 2022 noch im Wannsee in Berlin gelegen und einem Professor der dortigen Pathologie gehört, schildere Niemeyer. Dirk Boll, passionierter Segler, habe das Boot überführt, aus dem Wasser gehoben und zum Herzstück das maritimen Einrichtung des Restaurants gemacht, in dem auch ein Sieltor und Marktstände für Hafenatmosphäre sorgen. 

Pool wie auf Mallorca

Ein Schlüsselbaustein ist ein großzügiger Poolbereich in maritimem Stil. Als Hintergrund dazu erläuterte Boll, dass die Mitbewerber für das „Wangerland Resort“ auch die Urlaubsorte am Mittelmeer seien – mit viel Sonne, Strand und Pool. „Das haben wir jetzt auch.“

Zu den weiteren Angeboten gehören unter anderem Tretboote, Kanus und Stand-up-Paddels, auf denen sich die Besucher des Resorts auf Wasserwegen, darunter neu gezogene Grachten, durch das Gelände am Wangermeer bewegen und an drei Anlegestellen festmachen können. So sei der ehemalige Kasernen-Sportplatz, auf derzeit wieder eine Fußballplatz angelegt wird, eine Insel, die über eine Seilfähre zu erreichen ist.

Fitness-Paradies mit Kletterwand

Aus der ehemalige Bundeswehr-Sporthalle ist eine Freizeit- und Fitness-Paradies vornehmlich für Jugendliche geworden. Neben Fitnessräumen, Kletterwänden, Großtrampolinen und Skaterbahn finden sich auch digitale Spielangebote und ein Raum zum Chillen. 

Der offizielle Akt zur Eröffnung des Hotel „Wangerland Resort“ in Hohenkirchen: Bernd Niemeyer und Dirk Boll zerschnitten zusammen mit Landrat Sven Ambrose und Markus Gellert (von links) von der Gemeinde Wangerland das Band vor der Rezeption durch. Foto: holF

Wie Niemeyer und Boll ankündigen, werde das „Wangerland Resort“ seine Angebote und Attraktionen nach und nach auch für die Bürger in der Umgebung öffnen. Den Gaststättenbereich könnten schon jetzt auch Hohenkirchener und Wangerländer Bürger nutzen – zumal es in Hohenkirchen ansonsten keine echte Kneipe mehr gebe. Die zum Resort gehörende „Wangerland Halle“ mit 400 Sitzplänen solle eine ganz normale Stadthalle werden. Hier sollen Feiern, Veranstaltungen oder Seminare genauso stattfinden wie Konzerte, für die dann jedermann Eintrittskarten kaufen kann. Eines der ersten öffentlichen Groß-Events soll ein Gastspiel von Schlagerstar Mickie Krause am Tag der deutschen Einheit, am 3. Oktober, werden. 

Hooksiel ist jetzt „Nordseebad“

Hooksiel (28. 5. 2025) – Hooksiel ist Nordseebad. Das Anerkennungsschreiben des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums liegt bereits seit zwei Wochen im Rathaus vor. Für die offizielle Übergabe der Anerkennungs-Urkunde sei aber eine eigene Veranstaltung geplant, sagte die Marketingleiterin der Wangerland Touristik GmbH, Larissa Strangmann, gegenüber „Hooksiel-life“.

Alter Hafen
Das Land Niedersachsen hat Hooksiel jetzt als Nordseebad anerkannt. Archiv-Foto: Bildwerfer

Zuerst hatte das „Jeversche Wochenblatt“ auf seiner Online-Plattform über die Neuigkeit berichtet. Die Gemeinde Wangerland, und vor allem der Ort Hooksiel, bemühen sich seit Jahre um die Höherstufung der Prädikatisierung von „.Küstenbadeort“ zum „Nordseebad“.  Von der Anerkennung versprechen sich Touristiker und Gastronomen vor allem positive Marketing-Effekte.

Vor Jahren hatte eine Delegation aus dem Ministerium noch einmal Horumersiel und Hooksiel genau unter die Lupe genommen. Dabei ging es unter anderem um das äußere Erscheinungsbild, um den Alten Hafen, das Gästehaus mit der umliegenden Grünanlage, das Freizeitgelände sowie um das touristische Angebot.

Die Entscheidung über den Höherstufung von Hooksiel war danach bereits für den Herbst vergangenen Jahres erwartet worden. Ein Grund für die Verzögerung soll gewesen sein, dass Vertreter der Industriebetriebe auf Wilhelmshavener Gebiet zunächst prüfen wollten, ob ihnen aus einem „Nordseebad“ in unmittelbarer Nachbarschaft Nachteile erwachsen könnten.

Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak zeigt sich zufrieden „Das ist ein starkes Zeichen für die Qualität unseres Ortes, für das touristische Angebot und für das Engagement vieler Menschen hier im Wangerland“, so Szlezak, der die Neuigkeit auf dem Rückweg aus dem Urlaub kommentierte. Ausdrücklich dankte er allen Menschen in Verwaltung, Tourismusbetrieb, im Ehrenamt sowie Gastgeberinnen und Gastgebern, die an der positiven Entscheidung mitgewirkt hätten.

Hooksiel war bereits jahrelang Nordseebad. Mit Blick auf Pläne zur Erweiterung von Industrieanlagen auf dem Voslapper Groden verzichtete die Gemeinde 2010 aber auf das Prädikat und sollte lauf Zusage des damaligen Wirtschaftsministers Jörg Bode (FDP) im Gegenzug eine Mole am Außenhaufen als Sandfänger und als touristische Attraktion erhalten. Daraus wurde dann aber nichts.

Neuauflage des Seniorenwegweisers

Hooksiel/Friesland (27. 5. 2025) – Der Landkreis Friesland hat eine überarbeitete Neuauflage seines beliebten Seniorenwegweisers veröffentlicht. Die Broschüre bietet älteren Menschen im Kreisgebiet einen umfassenden Überblick über Beratungs- und Unterstützungsangebote – von Engagement-Möglichkeiten bis hin zu Themen wie Pflege und Wohnen im Alter.

Präsentieren den neuen Seniorenwegweiser (von links nach rechts): Gerrit Duin, Inge Christians, Heidi Uklan, und Marina Kyaw vom Fachbereich Soziales und Senioren beim Landkreis Friesland. Foto: Landkreis Friesland

Die Kreisverwaltung hat die Neuauflage gemeinsam mit dem BVB Fachverlag für kommunale Informationen erarbeitet. Ziel ist es, Seniorinnen und Senioren den Zugang zu wichtigen Informationen und Anlaufstellen im Alltag zu erleichtern.

Die Kreisverwaltung hofft, dass der Seniorenwegweiser eine hilfreiche Orientierungshilfe für ältere Menschen im Landkreis ist. Er biete eine übersichtliche Zusammenstellung zentraler Themen und unterstützt dabei, sich im umfangreichen Angebot vor Ort besser zurechtzufinden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Darstellung der verschiedenen Beratungsangebote im Bereich Soziales und Pflege.

Der neue Seniorenwegweiser ist ab sofort in gedruckter Form bei allen kreisangehörigen Kommunen sowie beim Senioren- und Pflegestützpunkt Friesland (Am Kirchplatz 19, 26441 Jever) erhältlich. Zusätzlich steht die Broschüre auch online zur Verfügung.

Gastgewerbe hofft auf mehr Auszubildende aus dem Ausland

Hooksiel (27. 5. 2025) – Bürokratie, Fachkräftegewinnung, Wohnraummangel für Auszubildende sowie die Auswirkungen der Kurzzeit-Vermietung auf dem regionalen Privat-Wohnungsmarkt – das sind die Themen, die Gastronomen aus Friesland, Wilhelmshaven und dem Wangerland zurzeit am meisten unter den Nägel brennen. Die damit verbundene Herausforderungen und Belastungen standen im Zentrum eines „Runden Tisches“ mit der CDU-Landtagsabgeordneten Katharina Jensen (Wangerland). 

Hohe Entsorgungsgebühren

In der Diskussion wurde deutlich: Viele Betriebe stehen unter wachsendem Druck – nicht wegen einzelner Probleme, sondern durch eine Kombination aus Regulierungsdichte, Personalknappheit und strukturellen Ungleichgewichten. Genannt wurden unter anderem zusätzliche Entsorgungsgebühren trotz Teilnahme an Rücknahmesystemen, fehlende Busverbindungen für Schichtarbeitende sowie Unsicherheiten beim Umgang mit der neuen EU-Verordnung zur Kurzzeitvermietung. 

Mit am Tisch waren Rieka Beewen, Kurdirektorin und kommissarische Bürgermeisterin von Wangerooge, die Einblicke in die Inselsituation gab, Mario Schiefelbein von der Tourismus Agentur Nordsee (TANO) sowie Silke und Arno Meents vom Parkhotel Jever. Sie stellten nicht nur die Räumlichkeiten zur Verfügung, sondern beteiligten sich auch aktiv an der Diskussion – Arno Meents machte besonders auf die Problematik rund um zusätzliche Entsorgungsgebühren trotz Rücknahmesystemen aufmerksam. Auch Olaf Stamsen, Dehoga-Bezirksvorsitzender Weser-Ems aus Wilhelmshaven, war vor Ort und brachte strukturelle Anliegen der Branche ein. 

Jensen: Wir müssen nachsteuern

Katharina Jensen zeigte Verständnis für die Kritik und betonte, dass zahlreiche Impulse aus der Praxis bereits in politische Entscheidungsprozesse einfließen: „An vielen Stellen bewegt sich bereits etwas – sei es im Bereich Förderung, Digitalisierung oder Tourismusstruktur. Aber es bleibt unsere Aufgabe, diese Entwicklungen besser zu vermitteln und dort nachzusteuern, wo die Praxis nicht mitgedacht wurde.“ 

Ein gemeinsames Anliegen aller Teilnehmenden war es, die Ausbildung im Gastgewerbe zu stärken – auch durch gezielte Unterstützung ausländischer Azubis – und die Rahmenbedingungen für ländliche Betriebe so zu gestalten, dass Engagement nicht durch Bürokratie ausgebremst wird. 

WTG will Werbetrommel für das Thalassa-Zentrum rühren

Wangerland (22. 5. 2025) – Im Tourismus-Ausschuss der Gemeinde Wangerland gibt es künftig zwei neue beratende Stimmen aus Hooksiel. Der neue Vorsitzende des Seebadevereins, Wolf Hegemann, und dessen Stellvertreter Wolfgang Ademes, wurden auf der Sitzung am Mittwoch in ihr Amt eingeführt.

Marketingchefin Larissa Strangmann (hier bei der Einweihung einer Seehund-Skulptur in Hooksiel) verlässt die WTG. Archiv-Foto: hol

Im Zentrum der Sitzung standen aktuelle Entwicklungen bei der gemeindeeigenen Wangerland Touristik GmbH (WTG). So stellte sich mit Torsten Riedel deren neuer Geschäftsführer dem Gremium vor. Riedel (57), der mit seiner Familie in Hooksiel lebt, hatte Ende April die Nachfolge von Armin Kanning angetreten. Die neue Personalie des Abends: Marketingleiterin Larissa Strangmann, seit sechs Jahren bei der WTG, wird das Unternehmen Mitte Juli verlassen, um sich beruflich zu verändern. 

Nach dem Fehlstart des „Thalasso Meeres Spa“ im vergangenen Herbst wolle man jetzt das Marketing für den Gesundheitstempel in Horumersiel noch einmal richtig anschieben, sagte Larissa Strangmann. Dazu gehöre auch die Werbung im lokalen und regionalen Umfeld. Ein Baustein dabei sei eine Kennenlern-Kampagne, zu der Gutscheine für Thalasso-Nutzer gehören. Seit Anfang Mai habe das TMS übrigens mit Roswitha Krüger eine neue Leitung, die sich derzeit einarbeite.

Eine weitere Kampagne zielt auf die Aufklärung der Nutzer der WTG-Parkplätze. Autofahrer sollen auf Hinweisschildern alle nötigen Informationen dazu erhalten, wie sie sich auf den Parkplätzen etwa am Strand von Hooksiel oder in Horumersiel und Schillig zu verhalten und was sie wann zu bezahlen haben. In der Vergangenheit hatten die Gebühren (und gegebenenfalls Strafgelder) auf den von der WTG mit einem privaten Partnerunternehmen betriebenen Parkplätzen immer wieder zu Unmut geführt. In allen Fällen gelte der Grundsatz, so Strangmann: „Erst zahlen, dann parken!“

Florian Wirth, Veranstaltungsmanager der WTG, stellte im Ausschuss einige Großveranstaltungen vor, die die WTG für das laufende Jahr plant. Dazu gehört die Kulturreihe „Watt mit Kunst“, bei der die WTG mit der Wilhlmshavener Landesbühne-Nord drei Open-Air-Theater-Vorführungen in Horumersiel anbietet, die Konzertreihe „Live hinterm Deich“ (34 Konzerte in Hooksiel und Horumersiel), das Friesen-Festival mit dem Friesen-Crosslauf (18. bis 20. Juli) und das Drachenfest (25. bis 27. Juli).