Hohenkirchen/Hooksiel (17. 8. 2023) – Die Freiwillige Feuerwehr lädt für Samstag, 19. August, zu einem „Blaulichtag“ ein. Zwischen 7 und 17 Uhr präsentieren sich im Gewerbegebiet Hohenkirchen eine Vielzahl von Sicherheitsorganisationen, darunter die Freiwillige Feuerwehr Hooksiel und die DLRG Wangerland.
Der „Blaulichtag“ ist Teil der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Ortswehr Hohenkirchen. Um die Präsentation der verschiedenen Organisationen – unter anderem Feuerwehren, THW, DLRG, Zoll, Polizei, Bundeswehr, Verkehrswacht, Johanniter, und die Notfallseelsorge – zu ermöglichen, stellen etlichen Firmen im Gewerbegebiet Flächen bereit. Hinzu kommen Auftritte von Spielmannszüge, Hüpfburg, Kinderschminken und verschiedene Vorführungen. Für das leiblich Wohl ist gesorgt. Unter anderem bietet die Freiwillige Feuerwehr Wiarden Erbsensuppe an.
Carsten Rohlfs, Ortsbrandmeister in Hohenkirchen, wird die Veranstaltung um 10.15 Uhr offiziell eröffnen. Für 11 Uhr ist eine Löschübung der Feuerwehr Oldtimerfreunde Ostfriesland geplant. Am Nachmittag sollen Vorführungen zum Atemschutz-Training, zur Rettung von Unfallopfern sowie zur Brandbekämpfung stattfinden.
In gemütlicher Runde wurde an der Göpelscheune das Jubiläum des Arbeitskreises gefeiert. Foto: Gieseke
Hooksiel (16. 8. 2023) – Die Arbeitsgruppe Hooksiel besteht seit 25 Jahren. Jetzt haben die aktiven Helfer anlässlich ihres jährlichen Grillfestes mit ihren Frauen, Freunden und den leider nicht mehr so ganz aktiven Mitgliedern dieses Jubiläum an der Göpelscheune gefeiert.
Arbeitsgruppen-Vorsitzender Bruno Bölts übernahm die besondere Ehrung von Wolfgang Reich, der zu den Gründungsmitgliedern gehörte, die sich die Losung „Wir tun alles für Hooksiel“ auf ihre Fahne geschrieben haben. In einer launigen Rede berichtete Wolfgang Reich über Ereignisse aus den vergangenen 25 Jahren.
Die Gründung der Arbeitsgruppe ging zurück auf die Initiative der damaligen Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft und des Seebadevereins, Martin Ulfers und Wolfgang Reich. Eine Art Vorläufer, so erinnerte Reich, war die Flaggengruppe, die sich seit 1984 um die Flaggen am Alten Hafen kümmerte. Gruppensprecher waren ab 1998 Wolfgang Barkemeyer,Richard Herfurth und Henning Gieseke, bevor Bruno Bölts zum ersten Vereinsvorsitzenden gewählt wurde.
Die Arbeitsgruppe trifft sich regelmäßig einmal in der Woche mittwochs, um das Ortsbild von Hooksiel zu pflegen und zu verschönern. Markenzeichen: gelbe Arbeitswesten. Obligatorisch: die anschließende Teerunde. Da werden Grünpflanzen aus Gehwegritzen gekratzt, Pflanzbeete gesäubert und neu bepflanzt, Bänke aufgestellt oder die Ortseinfahrt verschönert. Der Alte Hafen, das Schmuckstück von Hooksiel, ist stets ein Arbeitsschwerpunkt geblieben. Hinzu kommen die zahllosen Hilfestellungen der Arbeitsgruppe bei Aktivitäten im Ort.
Die Arbeitsgruppe Hooksiel besteht seit 25 Jahren. Vorsitzender Bruno Bölts (rechts) ehrte aus diesem Anlass Gründungsmitglied Wolfgang Reich (Mitte). Foto: Gieseke
Der Vorsitzende der Hooksieler Dorfgemeinschaft, Marco Knodel, übermittelte Dank und Anerkennung der Dorfgemeinschaft. Besondere Grüße und einen Dank für die gute Zusammenarbeit übermittelte der ehemalige Bürgermeister, Björn Mühlena, im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel. Der amtierende Bürgermeister Mario Szlezak musste seine Teilnahme an dem Fest zum Bedauern des Arbeitskreises aus terminlichen Gründen absagen.
Bei gutem Wetter, leckerem Essen und kühlen Getränken pflegten Teilnehmer das gute und manchmal auch tiefsinnige Gespräche. Optimistisch für die Zukunft stimmte dabei, dass einige „neue“ Mitglieder sich offenkundig in der Runde ebenfalls wohl fühlten. Bruno Bölts: „Nun freuen wir uns auf unsere nächsten Aktivitäten und Arbeiten für Hooksiel.“
Die Band „Copy Shop“ wird wie im vergangenen Jahr am Samstag wieder für gute Stimmung am Alten Hafen von Hooksiel sorgen. Archiv-Foto: hol
Hooksiel (8. 8. 2023) – Der FC Nordsee Hooksiel lädt zum Drachenboot-Rennen ein. Die originellen Wettrennen auf dem Hooksmeer gehören zu den Höhepunkten des Hafenfestes, das der Sportverein seit Jahrzehnten einmal im Jahr ausrichtet. In diesem Jahr verwandelt sich dafür der Alte Hafen im Ort von Freitag, 18., bis Sonntag, 20. August, zu einem Festplatz.
Wangerlands Bürgermeister Mario Szlezak wird das Fest am Freitag um 18.30 Uhr mit einem Fassbier-Anstich eröffnen. Ab 19.30 Uhr haben dann auf der Showbühne die „Disco Piraten“ aus Osnabrück ihren Live-Auftritt.
Am Sonnabend um 12.30 Uhr beginnen die Vorläufe in den Drachenbooten. Dabei treten immer zwei Paddel-Mannschaft gegeneinander an. Zielpunkt ist der Alte Hafen, von wo aus der Rennverlauf bei Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Kaltgetränken gut verfolgt werden kann. Die Finalrunde beginnt voraussichtlich gegen 15.30 Uhr. Am Abend gibt die Band „Copy Shop“ zum wiederholten Mal ein Gastspiel in Hooksiel. Die Hamburger, die dem FCN seit Jahren die Treue halten, gelten als Stimmungsgaranten.
Am Sonntag wird das Programm mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel eröffnet (9.30 Uhr). Die Predigt wird Jan Janssen, bis 2017 Bischof der ev.-luth. Kirche zu Oldenburg, halten. Janssen arbeitet heute als Seelsorger auf Wangerooge. Im Anschluss tritt der Wilhelmshavener Shanty-Chor „Schlicktown Singers“ auf.
Zum Rahmenprogramm des Festes gehört eine große Tombola, deren attraktiven Preise zumeist von Gewerbetreibenden aus Hooksiel und Umgebung gespendet wurden. Der Erlös der Tombola und ein etwaiger Überschuss aus dem überwiegend von ehrenamtlichen Helfern getragenen Fest kommt vor allem der Jugendarbeit in dem Sportverein zugute.
Die Hooksieler Krabbentage haben am Sonnabend Tausende Menschen angezogen. Foto: hol
Hooksiel (6. 8. 2023) – Die Hooksieler Krabbentage sind gelaufen. Die Veranstalter um den Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Marco Knodel, zeigen sich zufrieden – trotz des Starkregens, der am Sonnabend gegen 20 Uhr einsetzte und die meisten Gäste vom Alten Hafen vertrieb.
„Das war schade. Vor allem für das Programm auf der Showbühne“, sagte Knodel gegenüber „Hooksiel-life“. „Aber die Schausteller sind alle sehr zufrieden mit dem Umsatz, den sie bis dahin erzielt haben.“
Und tatsächlich: Hooksiel war nach einem gut besuchten Freitag am Sonnabend rappelvoll. Die Musik auf der Showbühne kam gut an. Moderator Wieland Rosenboom machte aus dem Krabbenpul-Wettbewerb und einer Rettungsübung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) humorvolle Spektakel. Die zahlreichen Schiffe und Boote im Alten Hafen sorgten für den maritimen Rahmen. Tausende Einheimische und Gäste, die sich über die Verkaufsmeile in der Lange Straße schoben, ließen die Kassen der Händler klingeln.
Der Gottesdienst am Alten Hafen gehört traditionell zum Programm der Krabbentage. Foto: hol
Für ein moralisches Ausrufezeichen sorgte der ökumenische Gottesdienst Sonntag früh am Alten Hafen, der von den Geistlichen Pastor Stefan Grünefeld und Bruder Raphael sowie von Leserin Bettina Schrievers und Klavierspieler Carlo Carstens gestaltet wurde. Über Hundert Christen lauschten der Geschichte vom barmherzigen Samariter aus dem Lukas-Evangelium.
Die Botschaft sei heute noch so aktuell wie vor 2000 Jahren, sagte Stefan Grünefeld. Es ist christlich, Menschen in Not zu helfen. Der Samariter, ein Fremder im damaligen Israel, hilft einem von Räubern übel zugerichteten Mann, an dem andere zuvor achtlos vorbeigingen. Sogar Geistliche. Auch heute, so Grünefeld, sei Hilfe für Flüchtlinge geboten, die in Not sind, etwa bei der Überfahrt übers Mittelmeer – und über die in den Medien nur noch wenig berichtet werde. Bruder Raphael machte Mut zur Hilfe im Rahmen der eigenen Möglichkeiten: „Nicht jeder Fremde ist ein religiöser Fanatiker.“
Der Krabbenpul-Wettbewerb gehört zu den Höhepunkte der Hooksieler Krabbentage, die noch bis Sonntag gefeiert werden. Schon die Kinder waren mit Begeisterung dabei. Foto: hol
Hooksiel (5. 8. 2023) – Hooksiel hat eine neue Krabben-Königin. Mit 101 Gramm reinem Krabbenfleisch ließ Urlauberin Ute Meier die besten heimischen Krabbenpuler Werner Poppen und Nils Schröder (beide 85 Gramm) klar hinter sich.
Das Trio lag an der Spitze des zwölfköpfigen Feldes, das sich heute Nachmittag bei den Hooksieler Krabbentagen auf der Showbühne am Alten Hafen dem Wettbewerb stellte. Ein Berg von Granat vor sich, dazu eine kleine Schale und zehn Minuten Zeit.
Nach der Vorstellungsrunde mit Moderator Wieland Rosenboom ging es los. Kopf festhalten, Steert drehen, Chitinpanzer weg und das Fleisch in die Schale. „Hier ist Fingerfertigkeit gefragt. Das kommt gleich hinter Klavier spielen“, rief Rosenboom dem beeindruckten Publikum zu, das den ungleich anmutenden Wettkampf verfolgte. Hier Markus, der noch nie eine Krabbe aus der Nähe gesehen hat („Wo ich herkomme, essen wir Bratwurst“), da Hannelore, die weiß, wie das Pulen der Krabben funktioniert. „Aber noch lieber esse ich sie.“
Eindeutige Favoriten im Feld: Krabbenfischer Nils Schröder und Geflügelhändler Werner Poppen, die den Sieg schon im vergangenen Jahr unter sich ausgemacht hatten. Und dann das: Ute Meier, die zwar nach eigenem Bekunden schon öfter gepult hat, aber die nicht aus Hooksiel kommt, gewinnt. „Es gefällt mir hier in Hooksiel super gut!“ hatte sie schon vor dem Wettbewerb gesagt. Daran dürfte sich nichts geändert haben. Zurecht stolz auf ihre Leistung war auch die kleine Chiara aus Hessen, die zuvor den Kinderwettbewerb mit 41 Gramm gewonnen hatte.
Moderator Wieland Rosenboom (links) läutet die Siegerehrung ein: Krabbenkönigin wurde Ute Meier (3. v. l.). Sie verwies Werner Popper und Nils Schröder (2. und 3. von rechts) auf die Plätze. Foto: hol
Zu den Gewinnern des Tages gehörte aber auch das Wangerländer Original Wieland Rosenboom. Der Horumersieler stimmte nicht nur aufs Krabbenpulen stilecht ein, sondern gab den Zuschauern während der Wettbewerbe für die Erwachsenen und für die Kinder einen humorvollen Schnellkurs in Hooksieler Heimatgeschichte. Er erzählte von Hooksiels Blütezeit als Handels- und Fischereihafen, der im Gegensatz zu den meisten anderen Häfen nur einseitig umbaut ist – weil die Grenze zwischen den Herrlichkeiten Jever und Kniphausen direkt an der Nordseite des Hafens verlief. Von den Lagerhäusern, dem Holz- und Agrarhandel, den vielen Kneipen umzu und von den drei Urberufen der Menschheit: Fischer, Bauer und Zimmermann. „Alle drei gibt es heute noch in Hooksiel. Hier ist die Welt noch in Ordnung.“
Die wichtige Frage aber: Warum feiern die Friesen Krabbentage, wenn sie eigentlich doch Granat essen? Krabben sei Hochdeutsch, Granat Plattdeutsch – aber eigentlich handelt es sich bei den kleinen, leckeren Meeresbewohner um Garnelen. Warum also Granat? Rosenboom: „Wenn der Fang an Bord der Krabbenkutter gekocht wird, bekommen die Krabben eine typische rötlich Färbung – die erinnert an Halbedelstein. Also Granat!“
Hooksiel (3. 8. 2023) – Was haben Hooksiel und Wacken gemeinsam? Richtig: Enorm viel Regen in den vergangenen Tagen. Zwar soll das Wetter übers Wochenende etwas besser werden. Aber die Organisatoren der Hooksieler Krabbentage haben dennoch ein Problem.
„Die Wiesen, die wir üblicherweise bei Großveranstaltungen am Sengwarder Anteil und im Ortskern neben dem Garten der Generationen als Parkplätze ausweisen, können nicht befahren werden“, sagt Stephan Köhl vom Orga-Team der Dorfgemeinschaft. Da viele Gäste aus der Region notgedrungen mit dem Auto zu den Krabbentagen anreisen, könnte es jetzt im Ort eng werden.
Appell für gegenseitige Rücksichtnahme
„Natürlich wäre es schön, wenn jeder, der kann, sein Auto zu Hause stehen lässt“, sagt Köhl. Dennoch sei zu erwarten, dass viele Autofahrer anreisen und ihre Wagen in den Nebenstraßen abstellen. „Wir als Dorfgemeinschaft bitten die Hooksieler Bürger ganz herzlich um Verständnis dafür, wenn hier und dort ein Auto abgestellt wird, wo üblicherweise keine Parkfläche ist“, sagte Köhl gegenüber „Hooksiel-Life“. Und sein Appell an die Gäste: „Stellen Sie ihren Wagen bitte nur dort ab, wo er niemanden behindert oder gefährdet. Wenn wir alle ein wenig zusammenstehen, können die Krabbentage dennoch ein schönes Fest für alle werden.“
Hooksiel (31. 7. 2023) – Eine gelungenen Premiere feierte der Reit- und Fahrverein (RuF) Hooksiel am Sonntag. Beim ersten Reiter- und Kinderflohmarkt verwandelte sich die Reithalle in Oesterdieken in einen bunten Basar. Mehrere Dutzend Reitsportfreunde hatten Stände aufgebaut, an denen sie zum Beispiel gebrauchte Reiteraustattung von der Gerte bis zur Winterweste sowie Kinderspielzeug und -bekleidung anboten.
Gelungene Premiere in der Reithalle Oesterdieken: Zahlreiche Reitsportfreunde boten auf einem Flohmarkt gebrauchte Artikel an. Im Vordergrund (von rechts) Frauke Schmidt mit Reentje und Louisa. Foto: hol
Bei einem Großteil der Händlerinnen handelte es sich um Vereinsmitglieder. Aber auch andere Anbietet hatten den Weg nach Oesterdieken gefunden. „Das Angebot war wirklich toll“, sagte RuF Vorstandsmitglied Frauke Schmidt. Gerade in den ersten Stunden habe es auf dem Flohmarkt auch gute Umsätze gegeben. Am Nahmittag flaute der Kundenstrom dann etwas ab. „Ich gehe davon aus, dass wir auch im nächsten Jahr wieder einen Flohmarkt ausrichten werden“, zog Frauke Schmidt eine positive Bilanz. „Wenn wir dann noch ein bisschen mehr Werbung machen und die Straße nach Wüppels keine Baustelle mehr ist, werde wir auch noch mehr Lauf hier haben. Ein bessere Möglichkeit, sich günstig mit Reitsportartikeln auszustatten, gibt es nicht.“
Erfolge beim Landesturnier in Rastede
Gesprächsthema Nummer 1 auf dem Flohmark war das gute Abschneiden zahlreicher Hooksieler Reiterinnen und Reiter auf dem 74. Oldenburger Landesturnier in Rastede in der Vorwoche. Dabei hatte sich unter anderem Evke Schröder mit ihrer Stute „Donna Deluxe“ den Oldenburger Landesmeistertitel in der M-Dressur sicherte. Gute Platzierungen erreichten hier zudem Melanie Lüttge auf Dico Pogo (Platz 6) und Franziska Onken mit Dondolo (Platz 15).
Die Dressurmannschaft des RuF in der Mannschafts-Dressurprüfung Klasse A* mit Mannschaftsführerin Melanie Lüttge erzielte den vierten Platz. Zur Mannschaft gehören Tessa Hasselhorn mit Diomiro, Freya Heinen mit Contoki, Neele Lüpkes mit Quiena und Rieke Scherf mit Unilimited Passion.
Die Springmannschaft des KRV Friesland Wilhelmshaven mit Mannschaftsführerin Greta Funke errang den 3. Platz bei der Mannschaftsspringprüfung Klasse L. Drei der vier Reiter gehören dem RuF Hooksiel an Dr. Silke Overmeyer-Ricklefs mit Quooby Doo, Antje Backhaus mit Charly the Fox, Jan Backhaus mit D-Maxx und Christin Pieper mit Val d´Isere N vom RG Dangast.
Jan Backhaus hat darüber hinaus im L-Springen der Senioren den 6. Platz errungen.
Julia und Denise Stecker (re) hoffen auf ein regenfreies Wochenende, damit die „Käfer“ nicht leiden und auch noch eine Oldtimer-Fans den Weg zur Jaderennbahn finden. Foto: hol
Hooksiel (29. 7. 2023) – Pferdestärken sind für die Jaderennbahn eigentlich nichts Besonderes. Aber Hunderte? Und dann noch auf vier Rädern? Der Innenbereich der Pferderennbahn im Hooksieler Freizeitgebiet ist seit Freitag Treffpunkt von Oldtimer-Liebhabern. Spezieller: von Fans von VW-Käfern, von Bullis der Baureihen T 1 bis T 3 und von schnittigen Karmann-Ghias. Allesamt Kultfahrzeuge der deutschen Autogeschichte mit der Gemeinsamkeit eines luftgekühlten Vierzylinder-Boxermotors.
Organisator des „Friesländer Luftboxer Treffens“ ist Mario Stecker, Kraftfahrzeug-Mechatroniker und Metallbauer aus Cäciliengroden. „Der Käfer gehört einfach zu meinem Leben dazu“, sagt der 34-Jährige, dessen Familie gleich mit mehreren Fahrzeugen an dem Premieren-Treffen in Hooksiel teilnimmt. Insgesamt ist es bereits das fünfte Käfer-Treffen in der Region, das Denise und Mario Stecker organisieren. Mit Unterbrechungen.
Nachdem eine in Wilhelmshaven geplante Veranstaltung wegen eines einzigen starken Regenschauers kurzfristig abgesagt werden musste und danach zwei Jahre die Corona-Pandemie derartige Treffen unmöglich machte, jetzt der Neustart. „Wir hoffen, dass wir uns künftig hier in Hooksiel einmal im Jahr treffen können“, so Stecker. „Der Standort direkt an der Küste zieht bestimmt.“
Sind aus dem Emsland zum Käfertreffen in Hooksiel gekommen: am T 2 B Doppelkabinen-Bulli (von links) Christian Kühl, Simon Pieper, Marlies Behrens-Kuhl und Michael Kühl. Foto: hol
Bis gestern Nachmittag waren rund 20 Käfer, Bullis und Karmann-Ghias auf der Rennbahn angekommen; darunter einige aus Berlin, Baden-Baden, Luxemburg und der Schweiz. Weitere sollten bis heute noch hinzustoßen. Fahrer und Begleiter hatten bereits ihre Zelte aufgebaut. Einige der Oldtimer-Fans kennen sich von ähnlichen Treffen seit Jahren, andere sind erstmals dabei. „Wir freuen uns einfach auf die Benzin-Gespräche“, sagt Michael Kuhl. „Und natürlich auf eine schöne Party“, ergänzt Simon Pieper. Beide sind mit einem T2 B Doppelkabinen-Pritschen-Bulli („Das ideale Fahrzeug für Handwerker“) und einem Karmann-Ghia aus Rhede im Emsland nach Friesland gekommen.
Die meisten der Jahrzehnte alten Fahrzeuge sehen aus wie aus dem Ei gepellt. Sie werden gehegt und gepflegt, meist nur im Sommer gefahren, häufig nur zu besonderen Ausfahrten. Auch deshalb bereitete Mario Stecker der regnerische Freitag schon ein wenig Kopfzerbrechen. „Kann sein, dass das den einen oder anderen Teilnehmer abschreckt.“
Aber der für den heutigen Sonnabend geplante Käfer-Korso soll auf jeden Fall stattfinden. Geplant ist ab 14 Uhr ein Rundkurs von Hooksiel über Crildumersiel nach Horumersiel und von dort zurück über Kaisershof und den Wüppelser Altendeich zur Langen Straße in Hooksiel. Die Abreise der Teilnehmer ist für Sonntag geplant. Bis dahin können sich Oldtimer-Fans auf der Jaderennbahn gern ein wenig umsehen, sich an ihre eigenen Käfer-Zeiten erinnern oder mit den Experten fachsimpeln. Für Kinder ist ein kleines Spaßprogramm vorbereitet.
Es ist gar nicht so leicht, einen Ball in einen frei stehenden Eimer zu werfen. Foto: hol
Hooksiel (25. 7. 2023) – Für ihr Engagement belohnt worden ist heute das Organisationsteam um Anke Müller. Regenschauer und Wind waren vorhergesagt, doch das Wetter blieb am Nachmittag in Hooksiel stabil. Zur Freunde von Hunderten von Kindern, die sich auf dem Spielefest im Garten der Generationen amüsierten. Und zur Freude der zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich über den Spaß der Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuten.
Das Warten in der Schlange vor dem Stand mit den Laufzetteln hat sich gelohnt. Eine ganze Reihe von Hooksieler Vereinen hatten Stationen mit Geschicklichkeits-Spielen aufgebaut. Bälle werfen, ein vermeintlich brennendes Haus mit einem Feuerwehrschlauch löschen, auf einer Klüterbahn ein kleines Loch treffen, ein Rettungs-Puzzle zusammenlegen, Seemannsknoten binden, am Glücksrad drehen, ein Bild malen oder beim Hör-Memory gleichlautenden Geräusche erkennen. Für jedes Talent war etwas dabei. Wer sich austoben wollte, konnte das auf einer Hüpfburg machen; wer schön sein wollte, schaute am Schminkstand vorbei.
Geschicklichkeit mussten die Kinder auf dem Parcours im Garten der Generationen. Noch wichtiger aber war der Spaß am Spiel miteinander. Fotos: hol
Nebenbei kamen Urlauber und Einheimische, junge und alte Menschen ins Gespräch. Genau das war der Zweck, für den der Garten der Generationen an der Nee Straat einmal angelegt wurde. Zu den aktiven Institutionen vor Ort gehörten De Hooksieler, MTV und FCN Hooksiel, die Lenkungsgruppe „Erde und Flut“, das Künstlerhaus, die Theatergruppe, die DLRG, die Feuerwehr und der Förderverein der Grundschule.
Im vergangenen Jahr hatten etliche Kinder beim Spieltest im Gasten der Generationen Spaß. Foto: privat
Hooksiel (21.7.2023) – Der „Garten der Generationen“ an der Nee Straat im Herzen von Hooksiel verwandelt sich am nächsten Dienstag, 25. Juli, zu einem Spiele-Paradies. Ab 14.30 Uhr lädt die Interessengemeinschaft „De Hooksieler“ unterstützt von verschiedenen Vereinen und Institutionen alle Kinder zu einem bunten Fest ein.
Für das Spielefest werden abwechslungsreiche Spielstationen aufgebaut. Kinder können zudem auf einer Hüpfburg toben, sich Schminken lassen oder Pony reiten. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Alle Kinder erhalten einen Laufzettel. Wer am Ende einen komplett abgestempelten Zettel vorweisen kann, darf sich auf eine kleine Überraschung freuen.
Zu den Unterstützern des Spielefestes zählen der MTV Hooksiel, FCN Hooksiel, Feuerwehr Hooksiel, das Künstlerhaus, die DLRG, das Wikinger-Schiff Tyrkir und Förderverein der Grundschule Hooksiel. Hilfestellungen geben zudem die Dorfgemeinschaft Hooksiel sowie das Wohnstift Hooksiel und der Wohnpark am Freesenpad.