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Alle Beiträge zum Thema “Kommunalwahl”

CDU sieht Eigenständigkeit der Gemeinde Wangerland in Gefahr

Wangerland/Hooksiel (24. 7. 2026) – Die CDU im Wangerland sieht in der Stärkung der Finanzkraft der Gemeinde eines der wichtigsten Aufgaben der nächsten Wahlperiode für Bürgermeister und Gemeinderat. Nach der Bestätigung der 23-köpfigen Kandidatenliste der Partei durch den Gemeindewahlausschuss haben Christian Burchardt als Gemeindeverbands-Vorsitzender, CDU-Kreisvorsitzender Thies Fischer als Bürgermeister-Kandidat und Alice Brandenburg-Bienek als Fraktionsvorsitzende im Rat auf einer Pressekonferenz in Hooksiel das Wahlprogramm vorgestellt.

Wahlprogramm vorstellt

Um die großen Herausforderungen meistern zu können, vor denen die Gemeinde stehe, muss es aus Sicht der CDU oberste Priorität haben, die Finanzkraft der Kommune zu stärken. Ein wichtiger Hebel dafür sei, die Wirtschaft zu stärken, so Fischer. Auf jeden Fall müsse verhindert werden, dass weitere Betriebe das Wangerland verlassen, weil es keine Gewerbeflächen gibt.

Stellten das Programm der CDU für den Kommunalwahlkampf im Wangerland vor: (von links) Thies Fischer, Alice Brandenburg-Bienek und Christian Burchardt. Foto: hol

Auf Antrag der CDU habe der Rat jüngst den Auftrag an die Gemeindeverwaltung erneuert, nach Flächen Ausschau zu halten, auf denen Gewerbegebiete ausgewiesen werden können, und den Bedarf dafür zu prüfen. „Den Wunsch danach gibt es schon seit zehn Jahren. Aber die Verwaltung sah sich dazu bislang aufgrund personeller Engpässe nie in der Lage“, so Alice Brandenburg-Bienek.

Gemeindefinanzen stärken

Fischer sieht in der Sicherung von Wertschöpfung, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Erhöhung der Gewerbesteuereinnahmen, wenn möglich auch durch Ansiedlung neuer Unternehmen, einen wesentlichen Baustein bei der Konsolidierung der Gemeindefinanzen. Aktuell habe die Gemeinde einen Schuldenstand von 16,8 Millionen Euro. Angesichts anstehender Aufgaben etwa in den Bereichen Feuerwehren, Schulen und Kindergärten sieht die CDU die Gefahr, dass die Gemeinde erneut in eine Überschuldung rutscht. „Am Ende könnten wir dann im Rahmen einer kommunalen Gebietsreform durch das Land sogar unsere Selbstständigkeit verlieren“, befürchtet Fischer.

Dem wolle man mit aller Kraft entgegen wirken. Denn, so die Überzeugung der CDU, zusätzliche Mittel von Bund und Land wird es eher nicht geben. Um Einsparungen im Rathaus zu erzielen, müssten Arbeitsabläufe verschlankt und digitalisiert werden. Als Bürgermeister würde er zudem versuchen, nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen zu suchen, um Kosten zu sparen, so Fischer. Durch Digitalisierung könne die Verwaltung zudem bürgerfreundlicher werden. Hilfreich wäre auch eine Abholstation, aus der Bürger sich – unabhängig von den Öffnungszeiten des Rathauses – zum Beispiel Bescheinigungen, Bestätigungen oder auch Ausweispapiere abholen könnten.

Neue Rechtsform für die WTG?

Ein weiteres Schlüsselthema für die CDU ist der Tourismus. Die Kommunalpolitiker unterstrichen die Transparenz-Zusage für die Aufklärung des Desasters beim Bau des Thalasso Meeres Spa (TMS) in Horumersiel. Die Explosion der Baukosten hatte letztlich zur Insolvenz der gemeindeeigenen Wangerland Touristik GmbH (WTG) geführt. Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen wolle man sich an Schuldzuweisungen nicht beteiligen, auch wenn es mit Blick auf die aktuellen Ratsmitglieder hilfreich gewesen wäre, erste Erkenntnisse aus den gutachterlichen Untersuchungen der Abläufe bereits öffentlich zu machen.

Wichtiger sei aber die Debatte, welche Aufgaben die im Rahmen der Insolvenz deutlich verkleinerte WTG denn künftig übernehmen soll und was die geeignete Rechtsform für das Unternehmen ist. „Die Diskussion über die Zukunft der WTG hätte längst beginnen können“, bedauert Fischer. Dafür sei es aus seiner Sicht ratsam, die Expertise der touristischen Leistungsträger einzubinden. Möglicherweise sei es sinnvoll, die GmbH für Partner aus der Wirtschaft zu öffnen. Alice Brandenburg-Bienek geht noch einen Schritt weiter: „Meine persönliche Meinung: Die Politik sollte mit der Organisation des Tourismus nichts mehr zu tun haben.“

Parksystem vereinheitlichen

Ein wichtiges Detail: die Neuorganisation der Parkgebühren. Auf den Parkplätzen der WTG und der Gemeinde sollte es ein einheitliches Gebührensystem geben, das möglichst unkompliziert ist. Sinnvoll wäre es aus Sicht der CDU, wenn Urlauber im Vorfeld Parktickets buchen könnten und für Kurzzeit-Parker eine „Brötchen-Taste“ eingerichtet würde. 

Ein weiters zentrales Thema sieht die CDU in der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, zum Beispiel in Kooperation mit der kreiseigenen Wohnungsbau Friesland GmbH. Um Familien zu unterstützen, sollen Kindergärten und Grundschule modernisiert werden. Aufgabe der Gemeinde solle es zudem sei, das ehrenamtliche Engagement in Vereinen und bei den Feuerwehren gezielt zu stärken. Wichtig sei zudem ein gutes Miteinander von Tourismus und Landwirtschaft.

Historisch große Mannschaft

Für den Fall seiner Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister und damit zum Chef der Verwaltung hat sich Fischer vorgenommen, mit allen Angestellten der Gemeinde ein persönliches Gespräch zu führen, um zu erfahren, wo den Mitarbeitern der Schuh drückt. Handlungsbedarf sieht die CDU in der Verbesserung der Kommunikation im Rathaus und bei der Zusammenarbeit von Rat und Verwaltung.

Fischer, Burchardt und Brandenburg-Bienek zeigten sich zuversichtlich, dass es der CDU gelingen werde, aus der Kommunalwahl gestärkt hervorzugehen. Mit der Aufstellung der historisch großen Kandidaten-Mannschaft habe man einen Neuanfang gewagt. Zu dem Team gehörten viele bislang kommunalpolitisch noch nicht aktive Menschen aus etlichen Orten des Wangerlandes. Wichtiger noch sei, so Burchardt: „Wir bilden ein enorm breites Spektrum von Berufsbildern und Kompetenzen ab.“ 

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Wahlausschuss lässt alle Wangerländer Kandidaten zu

Wangerland (23. 7. 2026) – Die Kandidaten für die Kommunalwahl im Bereich der Gemeinde Wangerland stehen fest. Der Gemeindewahlausschuss hat  am Mittwochabend in öffentlicher Sitzung sämtliche von den Parteien und Wählervereinigungen angemeldeten Bewerberinnen und Bewerber für einen Sitz im künftigen Gemeinderat der Gemeinde Wangerland und für das Bürgermeisteramt abgesegnet, darunter auch eine Kandidatin der Alternative für Deutschland (AfD).

Wie die Prüfung der Listen ergab, erfüllen alle Kandidaten die formalen Voraussetzungen für die Bekleidung eines Ehrenamtes im Rat. Unter anderem müssen die Bewerberinnen und Bewerber ihren Wohnsitz im Wangerland haben. Deutlich strenger sind die Anforderungen an die Kandidaten für das Bürgermeisteramt. Ein hauptamtlicher Bürgermeister ist eine Beamter auf Zeit. Von ihm wird eine besondere Treuepflicht erwartet, die unter anderem ein Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung umfasst.

Besondere Treuepflicht

Wie Gemeindewahlleiterin Bianca Situs erläuterte, bestehen daran bei den drei Bürgermeister-Kandidaten im Wangerland keine Zweifel. Amtsinhaber Mario Szlezak (SPD) wurde ebenso zur Wahl zugelassen wie seine Herausforderer Thies Fischer (CDU) und Bernd Abrahams (Pro Wangerland).

Keine Beanstandungen gab es auch gegen die eingereichten Kandidatenlisten für den Rat. Die Liste der SPD umfasst elfNamen: Holger Ulfers, Stefanie BremersFlorian WirthRonja Hildebrand, Jannes Wiesner, Elke BrüggestrathReiner Meints , Ina JanssenJann-Peter BoomgaardenJürgen Stille und Sven Ambrosy.

CDU mit den meisten Kandidaten

Die CDU hat 23 Kandidaten benannt: Thies Fischer, Alice Brandenburg-Bienek, Christian BurchardtBeate WedermannMario KrarAndy StrümpelJan WanowiusDieter Behrens-FockenAndree Lüken, Arndt LowienKatharina JensenTobias GeisenMarco KnodelRolf Bäuerle, Joachim JanßenWolfgang WeidemannBjörn ChristiansenMatthias PothFranz HönerMatthias SuckertRolf FranzenRomuald Samul und Theo Hakvoort.

Die Liste der Grünen umfasst acht Namen: Gaby Szlezak, Sven PohleWaltraud Rohde, Thomas Schweers, Geesche JanßenSusanne Tibke sowie Robert und Michaela Lebin.

Freie Wähler und AfD dabei

Für Pro Wangerland treten zehn Kandidaten an: Dieter Schäfermeier,  Géraldine Vogdt, Bernd Abrahams, Hermann Wilken, Carsten Ihnken, Marten Vogdt, Deike Müller, Renate Schüller, Dirk Henneicke und Andreas Voege. 

Für die FDP werben mit Lübbo Meppen und Christian Fuchs zwei Bewerber um die Stimmen der Wähler. Bislang noch nicht öffentlich bekannt war, dass auch die Freien Wähler mit zwei Bewerbern (Fabian Ulbrich und Enno Peters) und die AfD mit einer Bewerberin (Martina Müller) ins Rennen geht.

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AfD-Kandidat Sichert nicht zur Landratswahl zugelassen

Friesland (21.7. 2026) – Der AfD-Bewerber Martin Sichert darf nach dem Willen des Kreiswahlausschusses am 13. September nicht über als Landratskandidat antreten. Der Ausschuss entschied heute über die die eingereichten Wahlvorschläge für die Landratswahl und die Kreistagswahl.

Für die Landratswahl zugelassen sind danach lediglich Rolf Neuhaus (SPD), Sibylle Raquet (FDP) und Jan-Ole Möller (Die Partei). Amtsinhaber Sven Ambrosy (SPD) tritt nicht wieder an. Vor der Ablehnung des Wahlvorschlags Sichert (Foto) hatte der Kreiswahlleiter die Kommunalaufsicht beim Innenministerium in Hannover eingeschaltet, um die Verfassungstreue des Bundestagsabgeordneten aus Zetel zu überprüfen.

Offenbar hält man es dort für nicht gewährleistet, dass der Bewerber zweifelsfrei am dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht. Das allerdings ist für die Wahl in ein Beamtenverhältnis Voraussetzung. Ein Rolle dabei dürfe gespielt haben, dass der AfD-Landesverband Niedersachen nach Einschätzung des Verfassungsschutzes als gesichert rechtsextrem gilt. Allerdings: Die Alternative für Deutschland ist dennoch eine zugelassene Partei.

Sichert kündigt Rechtsmittel an

„Ich bin fassungslos“, kommentierte Sichert seinen Ausschluss von der Landratswahl. „Ich werde dagegen selbstverständlich alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel ergreifen, denn es geht hierbei nicht um mich, es geht um die Demokratie als solches.“ Es sei ein schwerer Verstoß gegen das Grundprinzip der freien und gleichen Wahl, einen Bewerber vor der Wahl auszuschließen. Offensichtlich sei in den anderen Parteien die Angst zu groß, dass er die Wahl gewinnen könnte. 

Kreiswahlleiter Bernd Niebuhr und seine Stellvertreterin Andrea Jeske koordinieren gemeinsam mit den Städten und Gemeinden die organisatorischen Vorbereitungen für die Kommunalwahl. Zu den Aufgaben der Kreiswahlleitung gehören unter anderem die Annahme und Prüfung der Wahlvorschläge, die Beschaffung der Stimmzettel für die Kreistags- und Landratswahl sowie die Organisation der Sitzungen des Kreiswahlausschusses. 

46 Plätze im künftigen Kreistag

Im Landkreis Friesland sind derzeit 83.939 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt (Stand: Mai 2026). Je nach Wohnort erhalten sie bis zu vier Stimmzettel: für die Kreistagswahl, die Landratswahl, die Stadt- beziehungsweise Gemeinderatswahl sowie – in den Städten und Gemeinden Bockhorn, Sande, Schortens, Varel und Wangerland – zusätzlich für die Bürgermeisterwahl.

Aufgrund der gestiegenen Einwohnerzahl des Landkreises auf über 100.000 werden in diesem Jahr erstmals 46 Mitglieder des Kreistages gewählt. Bei der vergangenen Kommunalwahl waren es noch 42 Sitze. Durch eine Änderung des Niedersächsischen Kommunalwahlrechtes ist in diesem Jahr erstmals die Prüfung der Verfassungstreue der Bewerberinnen und Bewerber für ein Amt als Hauptverwaltungsbeamter vorgesehen.

Nachricht bis zum 23. August

Die Wahlbenachrichtigungskarten werden durch die Städte und Gemeinden voraussichtlich Anfang August versandt. Spätestens bis zum 23. August müssen alle Wahlberechtigten ihre Benachrichtigung erhalten haben. Die Beantragung der Briefwahl sollte möglichst erst nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung erfolgen und kann vorzugsweise online bei der jeweiligen Stadt oder Gemeinde beantragt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Briefwahl direkt vor Ort in den Rathäusern auszuüben. 

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Kreiswahlleiter lässt Verfassungstreue von Sichert prüfen

Friesland (14. 7. 2026) – Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Sichert (Zetel) hält die laufende Prüfung seiner Verfassungstreue durch das niedersächsische Innenministerium für paradox. „Derzeit bin ich auf Einladung der US-Regierung in Washington und führe dort als Vertreter des deutschen Parlaments zahlreiche Gespräche mit Regierungs- und Parlamentsvertretern“, schreibt Sichert in einer Presseerklärung. „.Gleichzeitig wird in meinem eigenen Wahlkreis meine Verfassungstreue angezweifelt, weil ich von der AfD als Kandidat nominiert wurde.“

Sichert (Foto) kandidiert für die vom Verfassungsschutz in Niedersachsen als rechtsextrem eingestufte AfD bei der Kommunalwahl am 13. September für das Amt des Landrates im Landkreis Friesland. Offenbar hegt die Kreiswahlleitung Zweifel daran, ob er auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht und hat Anhaltspunkte dafür an die Kommunalaufsicht weitergeleitet.

Das Niedersächsische Kommunalwahlgesetz (NKWG) sieht entsprechende Überprüfungen bei potenziellen künftigen Wahlbeamten vor. Bei Bedarf kann die Kommunalaufsicht für ihre Bewertung von Kandidaten Rücksprache mit dem Verfassungsschutz halten. Sichert, der 2022 seinen Wohnsitz aus privaten Gründen aus Bayern nach Friesland verlegt hat, ist sei 2024 Vorsitzender des AfD-Verbandes Friesland-Wittmund.

„Sollte ich tatsächlich nicht als Landratskandidat zugelassen werden, werde ich gegen diesen undemokratischen Ausschluss klagen“, kündigt Sichert an. „Meine Nicht-Zulassung wäre reine Willkür, um die derzeit größte deutsche Partei zu schwächen.“ Der AfD-Bewerber sieht die Überprüfung als Schikane und als einen Beleg dafür, dass SPD, Grüne und CDU Angst vor einem AfD-Landrat haben. 

Verfassungstreue von AfD-Kandidaten auf dem Prüfstand

Friesland (12. 7. 2026) – Um das Amt des Landrats des Landkreises Friesland bewerben sich vier Kandidatinnen und Kandidaten. Ob die Wählerinnen und Wähler am 13. September dann tatsächlich die Auswahl zwischen vier Bewerberinnen und Bewerbern haben werden, ist noch offen. Zumindest bis zum 21. Juli. Dann entscheidet der Kreiswahlausschuss über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge.

Zur Wahl vorgeschlagen worden sind von der SPD Rolf Neuhaus, von der FDP Sibylle Raquet, von „Die Partei“ Ole Möller und von der AfD Martin Sichert. Rolf Neuhaus wird zudem von Bündnis 90/Die Grünen unterstützt, Sibylle Raquet von der CDU.

Wahlvorschläge für Mitglieder des künftigen Kreistages können übrigens noch bis zum 20. Juli eingereicht werden. Der Grund für die unterschiedlichen Fristen: Landrätinnen und Landräte sind, anders als „einfache“ KreistagsmitgliederWahlbeamte. Bei den Bewerbern um einen Posten als Hauptverwaltungsbeamter wird geprüft, ob sie für die freiheitlich-demokratische Grundordnung eintreten.

Gespannt sein darf man auf die Prüfung der AfD-Bewerber. Die AfD ist einerseits eine zugelassene Partei. Andererseits stuft der Verfassungsschutz des Landesverband Niedersachen als rechtsextrem ein.

So hat etwa die Stadtverwaltung in Wilhelmshaven bereits betätigt, dass man die Verfassungstreue des Oberbürgermeister-Kandidaten der AfD, dem Landtagsabgeordneten, Thorsten Moriße durch das Innenministerium überprüfen lassen werde. Ob der Landkreis Friesland ähnlich Zweifel gegen die AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Sichert hegt, ist unklar. Eine Überprüfung könnte aber auch unabhängig von einem konkreten Verdachtsmoment erfolgen.

Es bleibt beim Dreikampf um das Bürgermeisteramt

Wangerland (7. 7. 2026) – Es bleibt in der Gemeinde Wangerland bei drei Bürgermeisterkandidaten. Wie Gemeindewahlleiterin Bianca Siuts gegenüber „Hooksiel-Life“ sagte, hätten sich bis zum Ablauf der Meldefrist am 6. Juli keine weiteren Bewerberinnen oder Bewerber für das Amt des Hauptverwaltungsbeamten gemeldet.

Im Rahmen der Kommunalwahl am 13. September wird bekanntlich auch das Bürgermeisteramt neu vergeben. Neben Amtsinhaber Mario Szlezak (52/SPD) treten Thies Fischer (25/CDU) und Bernd Abrahams (56/Pro Wangerland) zu der Direktwahl an. Vor der offiziellen Bestätigung wird jetzt noch geprüft, ob Zweifel an der Verfassungstreue eines der Bewerber besteht.

Sollte kein Bewerber im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen erhalten, findet zwei Wochen später am 27. September eine Stichwahl der beiden Bestplatzierten statt. Bei der Kommunalwahl 2021 hatte sich Szlezak in der Stichwahl mit 52 zu 48 Prozent der Stimmen gegen Abrahams durchgesetzt.

Nahkämpfer will Abläufe im Rathaus effizienter machen

Hooksiel (30. 6. 2026) – Man sieht ihn zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch auf einem Motorroller. Mit dabei immer ein Paket Flyer mit Informationen. Bernd Abrahams, Bürgermeisterkandidat der Wählergruppe Pro Wangerland, ist im Wahlkampfmodus. Seine Paradedisziplin: der Nahkampf.

Bernd Abrahams (links) will im zweien Anlauf den Sprung auf den Bürgermeistersessel im Wangerland schaffen. Unterstützt wird er von Dieter Schäfermeier und der Wählergemeinschaft Pro Wangerland. Foto: hol

Seit einigen Tagen zieht der 57-Jährige im gesamten Wangerland Haustür zu Haustür. „Ich möchte möglichst viele Menschen persönlich kennen lernen“, sagt Abrahams, der vermutet, dass seine Mitbewerber ihm auf großen Bühnen oder in öffentlichen Redeschlachten überlegen sein könnten. Auch deshalb hofft er, dass er bei den Haustür-Besuchen die Wähler von sich überzeugen kann.

Abrahams besucht Bürger

Seine ersten Eindrücke seien positiv, sagte Abrahams im Gespräch mit „Hooksiel-Life“. Viele Bürgerinnen und Bürger würden ihn noch aus seinem ersten Anlauf aufs Bürgermeisteramt vor fünf Jahren kennen. 2021 hatte er als unabhängiger Kandidat mehr oder weniger aus dem Stand den Sprung in die Stichwahl geschafft, in der er dann dem heutigen Bürgermeister Mario Szlezak (SPD) knapp unterlag.

Allerdings: Die Vorkenntnisse der Bürger seien extrem unterschiedlich. „Die einen winken einem schon zu, wenn man kommt, und freuen sich auf ein Gespräch mit einem Kandidaten. Andere hingegen haben von der Kommunalwahl im September noch gar nichts gehört und kennen nicht mal den Namen des Bürgermeisters.“

Hauptthema: Das Thalasso-Desaster

Bei vielen von denen, die kommunalpolitisch interessiert sind, gebe es ein Hauptthema: Die Insolvenz der Wangerland Touristik GmbH (WTG). „Viele Menschen sind sauer und enttäuscht“, so der Eindruck von Abrahams, der einräumt, dass er sich ohne eigenen Zugang zu den vertraulichen Details der Affäre noch kein abschließendes Bild über Schuld und Verantwortung für den Ausverkauf bei der Tochtergesellschaft der Gemeinde habe machen können. „Ich bin nur froh, dass Pro Wangerland erst seit 2021 im Rat ist …“. Die Entscheidung für das finanziell völlig aus dem Ruder gelaufene Bauprojekt „Thalasso Meeres Spa“ war da bereits gefallen.

Für Abrahams seht fest: Schon die Strategie, die hinter dem Bau des Thalasso-Zentrums stand, nämlich das Werben um neue, wohlhabendere Zielgruppen, war ein Fehler. „Wir sollten uns bei unserer Tourismusförderung in ersten Linie auf die Menschen konzentrieren, die schon bislang zu unserem Stammpublikum gehören.“ Dafür wäre es ratsam, wenn die Gemeinde und eine auf Marketing und Veranstaltungs-Management reduzierte WTG („Mit Immobilienverwaltung sollte die lieber nichts mehr zu tun haben“) den engen Schulterschluss mit den touristischen Leistungsträgern wie Hoteliers, Vermietern und Gastronomen suchen. Ein gutes Beispiel für eine gelungene private Initiative war aus seiner Sicht die Strandparty „Wave & Sand“ am vergangenen Wochenende in Hooksiel.

Expertise im Bauingenieurwesen

Abrahams, gebürtiger Wangerländer, lebt seit der Rückkehr in die Gemeinde seit drei Jahren in Hooksiel. Der Vater von zwei erwachsenen Töchtern (24 und 27 Jahre alt) hat nach Schule, abgeschlossener landwirtschaftlicher Lehre und Bundeswehrzeit bei der Luftwaffe Bauingenieurwesen studiert. Seit 1996 habe er für verschiedene Ingenieurbüros, Baufirmen und Kommunen gearbeitet und habe dabei ausgewiesene Kenntnisse unter anderem im Bauvertrags- und Vergaberecht erworben. Heute ist er bei der niedersächsischen Hafengesellschaft NPorts beschäftigt.

Unter anderem durch seine Tätigkeit bei der Volkswagen AG habe er gelernt, Projekte sicher und im Rahmen des geplanten Budgets umzusetzen, so der Kandidat. „Das kann der Gemeinde zugute kommen. Immerhin habe wir ja noch den Bau einer Grundschule und von drei Feuerwehren vor der Brust.“

„Ein Bürgermeister muss zuhören können“

Verwaltungserfahrung habe er unter anderm durch seine siebenjährige Tätigkeit bei der Samtgemeinde Gellersen als Leiter vom Bauhof und Hausmeisterdienst. Aber auch durch Erfahrungen aus der Stadt Lübeck und NPorts. Sein Eindruck mit Blick auf das Rathaus in Hohenkirchen: „Die Abläufe müssen effizienter werden.“ Möglicherweise könnten Entscheidungswege verkürzt, Organisationsformern verändert und die Software des interne Kommunikationssystems optimiert werden.

Ein Erfolgsrezept, das er von VW-Sanierer Jose Lopez gelernt habe: „Jeder Mitarbeiter sollte möglichst das machen, was er am liebsten macht – und dafür dann die nötigen Mittel bekommen.“ Wichtig für einen Verwaltungschef im Umgang mit den Mitarbeitern sei dabei eine Tugend, die Abrahams für sich selbst reklamiert: „Man muss zuhören können.“

Lebensqualität erhöhen

Inhaltlich ist das mit Pro Wangerland abgestimmte Wahlprogramm überschaubar. Den Tourismus maßvoll weiterentwickeln, vorhandene Fördermittel stärker nutzen, durch kleine Projekte wie etwa die Absenkung von Bordsteinen, die Sanierung von Gehwegen sowie mehr Mülleimer und zusätzliche Sitzgelegenheiten die Lebensqualität erhöhen. Neue Windparks jenseits dem Ersatz von Altanlage durch moderne Konverter (Repowering) lehnt man ab. Und: Vor der Ausweisung neuer Gewerbegebiete, sollte zunächst einmal der tatsächlich Bedarf geprüft werden.

Das gelte auch für Hooksiel. Abrahams und Pro Wangerland wollen die derzeit noch landwirtschaftlichen Flächen zwischen Bäderstraße und Altendeich bedarfsgerecht entwickeln – für Wohnzwecke, aber teilweise vielleicht auch für „stilles“ Gewerbe, sagte Pro-Wangerland-Vorsitzender Dieter Schäfermeier. Skeptisch sei man, ob sich die Markthallen-Pläne auf dem Areal des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses am Alten Hafen wirtschaftlich umsetzen lassen. Der ursprünglich geplante Hotelbau sei aber wohl ebenso schwierig.

Suche nach Maßnahmen gegen Schießlärm

Persönlich kümmert sich Abrahams seit Wochen um das Thema „Schießlärm“, der von der Wurftaubenschießanlage aus Wilhelmshaven ins Wangerland schallt und viele Bürger nervt. Einfache Lösungen werde es aber auch hier nicht geben, räumt der Bürgermeister-Kandidat ein. Rechtlich sei die Anlage aus seiner Sicht nicht anfechtbar. Einschränkungen im Schießbetrieb wolle und könne der Betreiberverein nicht hinnehmen.

Leisere Munition gebe es zwar, die sei aber auch langsamer und für Sportschützen deshalb nicht akzeptabel. Ein Erdwall? „Der schützt den Bereich unmittelbar dahinter, aber nicht Hooksiel“, ist Abrahams überzeugt. Seine letzte Hoffnung: Schalldämmende Maßnahmen. Dazu müsste aus seiner Sicht ein Schlallschutzexperte gehört werden.

Was dabei herauskommt, dürften die Bürgerinnen und Bürger für den Fall, dass Abrahams im September zum neuen Bürgermeister gewählt wird, auf jeden Fall schnell erfahren. Sein Versprechen: Die Ratsarbeit wird transparent sein. „Alles was rechtlich möglich ist, soll auch öffentlich beraten werden.“ 

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Kampfansage geben Verunglimpfungen und Hetze

Friesland/Wangerland (30. 6. 2026) – Die Grünen in Friesland stehen für Klima- und Naturschutz, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Integration. So jedenfalls geht es aus dem Wahlprogramm hervor, das die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen – nach lebhafter Diskussion – in Schortens einstimmig verabschiedet haben. 

Wahlprogramm der Grünen

Kreisvorsitzende Dr. Jutta Helmerichs erinnerte an die Entstehung des Programms für die Kreiswahl am 13. September. In einem mehrmonatigen Diskussionsprozess war es unter Beteiligung von mehreren Dutzend grünen Parteimitgliedern und Funktionsträgern erarbeitet worden.

„Klimaschutz und der Erhalt der Artenvielfalt sind unsere dringendsten Aufgaben: mehr grüne Flächen und Orte, mehr Bahn, Bus und Rad und weniger Autoverkehr sowie eine sozial gerechte Energiewende. Klimaschutz betrifft fast jede kommunalpolitische Entscheidung – vom Wohnungsbau bis zur Bildungspolitik. Klimaneutralität bis 2040 ist unser Ziel“, so die Kreisvorsitzende. Aber auch die Verteidigung der Demokratie gehört zum grünen Themenspektrum. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Wir verteidigen Vielfalt und Rechtsstaatlichkeit gegen rechte Hetze und populistische Erzählungen.“

Teilhabe statt Ausgrenzung

Die Grünen wollen Armut und Diskriminierung bekämpfen und sich gegen Antifeminismus, Rassismus und Queerfeindlichkeit stark machen. „Unser Landkreis ist vielfältig und international“, so Helmerichs. „Wir setzen auf Teilhabe statt Ausgrenzung. Alle Menschen, ob zugezogen oder alteingesessen, sollen unseren Landkreis mitgestalten können – das macht eine demokratische Gemeinschaft aus.“ 

In der Präambel zum Programm sprechen sich die Grünen für  einen fairen Dialog aus. Man wolle Menschen mit Respekt begegnen, auch wenn sie andere Meinungen hätten. „Wir kritisieren Positionen, verunglimpfen aber keine Personen. Wir orientieren uns an Fakten, diskutieren ehrlich und haben keinen Platz für Fake News, Hass oder Hetze.“

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SPD ehrt Sven Ambrosy mit Willy-Brandt-Medaille

Friesland/Wangerland (28. 6. 2026) – Lena Gronewold bleibt Kreisvorsitzende der SPD Friesland. Auf dem Kreisparteitag am Samstag wurde die Amtsinhaberin mit 96 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Auch ihre StellvertreterInnen Elfriede Ralle, Sören Mandel und Jannes Wiesner wurden bestätig.

Frieslands SPD hat Landrat Sven Ambrosy (3. von links) die Willy-Brandt-Medaille verliehen. Auf dem Bild (von links) Ministerpräsident Olaf Lies, die wiedergewählte Kreisvorsitzende Lena Gronewold, MdB Siemtje Möller, der Landratskandidat Rolf Neuhaus und der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Jannes Wiesner. Foto: SPD

Wiesner, auch Vorsitzender von Fraktion und Mehrheitsgruppe im Kreis, umriss die politischen Ziele: „Wir wollen den Menschen in Friesland den Rücken freihalten. Keine Moralpredigten oder erhobener Zeigefinger, sondern Politik, die im Alltag ankommt.“ Als Beispiele nannte er gute Bildung durch moderne Schulen, sichere Arbeitsplätze durch eine starke, zukunftsorientierte Wirtschaft, eine funktionsfähige Infrastruktur auf der Straße und im Netz und eine Gesundheitsversorgung, die auch in zehn Jahren noch trage.

Gronewold setzt auf Sieg

Gronewold steckte das Ziel für die Kommunalwahl am 13. September ab. „Wir wollen erneut stärkste Kraft in Friesland zu werden“, sagte die Vorsitzende. Ihre Kampfansage gegen Rechts: „Wir überlassen unser Land nicht den Feinden unserer Demokratie – und weichen keinen Zentimeter zurück. Wir stehen ein für unsere Demokratie, für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft. Friesland bleibt rot.

Über eine Auszeichnung durfte sich Sven Ambrosy freuen. Der langjährige Landrat, der im Herbst nicht wider für das Amt kandidiert, erhielt im Beisein der Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller und Ministerpräsident Olaf Lies und der Kreisvorsitz die Willy-Brandt-Medaille, die höchste Ehrung der SPD für besonderes Engagement. Lies betonte in seiner Laudatio den unermüdlichen und beispiellosen Einsatz Ambrosys und zeigte noch einmal auf, wie er sich seit Jahren mit Engagement, Überzeugung und Leidenschaft für den Landkreis einsetzt. 

Kreisvorstand neu gewählt

In den neuen Kreisvorstand der SPD gewählt wurden der Vorsitzenden Lena Gronewold und ihren Stellvertretern Elfriede Ralle, Sören Mandel und Jannes Wiesner Torsten Claaßen (Kassierer), Manfred Buss (stv. Kassierer), Janina Furchert (Schriftführerin), Jens Franzen (stv. Schriftführer), Thomas Elderts, Heino Janssen, Marianne Kaiser-Fuchs, Paul Lonzen, Ole Mattausch, Georg Ralle und Annika Ramke (alle Beisitzer) gwählt.

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CDU: Die Zeit ist reif für Politikwechsel in Friesland

Friesland/Wangerland (12. 6. 2026) – Die CDU Friesland hat die personellen Weichen für die Kreistagswahl am 13. September gestellt. Auf ihrer Aufstellungsversammlung nominierte die Partei 49 Frauen und Männer für die Wahl zum Kreistag. Das Ziel: Ein echter Politikwechsel im Landkreis.„Wir spüren überall, dass viele Menschen sich Veränderung wünschen“, sagte CDU-Kreisvorsitzender Thies Fischer (Wangerland). „Friesland wird seit Jahrzehnten von derselben Partei geprägt. Das hat Spuren hinterlassen. Einer Demokratie tut es gut, wenn Verantwortung auch einmal wechselt.“

Mit großer Mehrheit bestätigten die Mitglieder die 55-jährige Juristin aus Jever Sybille Raquet als Kandidatin von CDU und FDP für das Amt der Landrätin. „Sybille Raquet steht für Kompetenz, Führungsstärke und Bodenständigkeit. Sie kennt die Region, sie kennt Verwaltung und sie wird ihre ganze Kraft in diese Aufgabe investieren“, ist Fischer überzeugt.

Zusammenarbeit mit Wilhelmshaven

Als eine der wichtigsten Aufgaben nennen die Christdemokraten die Umsetzung des gemeinsamen Zentralklinikums für Friesland und Wilhelmshaven. Nur damit könne es gelingen, den Menschen in der Region auch in zehn oder zwanzig Jahren noch moderne Medizin auf höchstem Niveau anzubieten, so Fischer. „Ob Gesundheitsversorgung, Wirtschaft, Wohnungsbau oder Fachkräftemangel – wir stehen im Wettbewerb mit anderen Regionen. Diesen Wettbewerb werden wir nur gewinnen, wenn Friesland und Wilhelmshaven enger zusammenarbeiten als bisher.“

Auch mit Blick auf die Kreisverwaltung fordert die CDU einen Kurswechsel. Nach Auffassung der Christdemokraten habe die Verwaltung in den vergangenen Jahren zu oft unter fehlender Führung gelitten. „Ein Landkreis mit mehr als 100.000 Einwohnern und eine Verwaltung mit hunderten Beschäftigten brauchen eine Verwaltungschefin, die vor Ort präsent ist und die Verwaltung tatsächlich führt“, sagte Fischer.

Kandidaten für den Kreistag

Bei der Kreistagswahl stimmen die Bürgerinnen und Bürger in vier Wahlbezirken ab. Für den Wahlbezirk IV (Jever/Wangerland/Wangerooge) bieten die CDU folgende Kandidatinnen und Kandidaten an: Katharina Jensen (Wangerland), Dirk Zillmer (Jever), Kai Ulferts (Jever), Alice Brandenburg-Bienek (Wangerland), Matthias Bollmeyer (Jever), Wolfgang Weidemann (Wangerland), Christopher Popken (Jever), Thies Fischer (Wangerland).

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