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Alle Beiträge zum Thema “WTF; Campingplatz”

Abschied vom FKK-Camping mit Tränen in den Augen

Hooksiel (18. 10. 2026) – An diesem Sonntag endet vor den Deichen des Wangerlandes nicht nur eine Saison. Es endet eine Ära. Auf dem Nordsee Campingplatz in Hooksiel gibt es künftig keinen FKK-Bereich mehr. Der letzte Nudisten-Campingbereich an der Nordseeküste schließt seine Tore.

In Hooksiel endet eine Ära

Klaus Fischer, langjähriger 2. Vorsitzender des Naturistenbundes Wilhelmshaven-Friesland (NBWF), ist immer noch enttäuscht über die Entscheidung der Überland-Gruppe, die Anfang 2026 den Platz von der insolventen Wangerland Touristik GmbH (WTG) übernommen hat: „Hier gehen Lebensträume kaputt – und das ohne Not.“

Die Wahl-Hooksieler Christa Batke und Klaus Fischer sind enttäuscht. Aus ihrer Sicht hätte der FKK-Bereich auf dem Nordsee Campingplatz Hooksiel auf verringerter Fläche gut weiterbetrieben werden können. Foto: hol

Die Überland-Gruppe hatte ihre Entscheidung mit betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Überlegungen für den Großcampingplatz mit insgesamt 1500 Stellplätzen begründet. Bislang waren 412 Stellplätze den Nudisten vorbehalten. Davon waren aber zuletzt nur noch gut 120 Plätze von Saisoncampern belegt.

Kein Kompromiss möglich

Fischer (73) und seine Lebenspartnerin Christa Batke beklagen die mangelnde Kompromissbereitschaft der Platzbetreiber. „Man hätten den FFK-Teil einvernehmlich deutlich verkleinern können“, sagt Fischer. Und Christa Batke, Schriftführerin im NBWF, ergänzt: „Unsere Mitglieder wären auch bereit gewesen, angekleidet ins Waschhaus zu gehen.“ Aber bei Überland habe man davon nichts hören wollen. Selbst eine Petition mit über 1000 Unterschriften gegen die Schließung des FFK-Campingplatzes habe keine Wirkung gezeigt.

„Die Geschäftsführung hat uns schon im Frühjahr gesagt: Die Entscheidung steht!“ Das war aus Sicht von Batke und Fischer zu wenig, auch wenn Überland den Betroffenen neue Dauer-Stellplätze angeboten habe. „Für viele unserer Mitglieder war Hooksiel über Jahrzehnte so etwas wie die zweite Heimat“, so Fischer. Ein Großteil orientiere sich jetzt um, beispielsweise zu FKK-Stellplätzen im Binnenland. 

Vegetarier und Nichtraucher

Die Geschichte des 1952 gegründeten Naturistenbundes ist untrennbar mit Hooksiel verbunden. In dem Sielort sollen sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts Menschen ohne Badeanzüge auf einsamen Wiesen am Watt getummelt haben. Wie Heimatkundler Hans Ney einst berichtete, soll es sich bei den Naturisten der ersten Stunden überwiegend um Vegetarier und Nichtraucher gehandelt haben. In den 1950/60er Jahren gab es einen Nacktbadestrand in Höhe der heutigen Trabrennbahn. Dort, in der Nähe der „Muschel“, hätten sich seinerzeit zehn FKK-Anhänger getroffen und den Naturistenbund Wilhelmshaven-Friesland gegründet.

Der Bund mit seinen rund 250 Mitgliedern habe auch nach Inbetriebnahme des Nordsee-Campingplatzes vor dem Deich Mitte der 1970er Jahre eng und durchweg gut mit der Wangerland Touristik zusammengearbeitet. Der Campingplatz wurde zum Vereinsgelände. In einem der Servicegebäude befand sich Räume für Zusammenkünfte und eine Werkstatt für Gerätschaften aller Art. Zuletzt wehte die FKK-Flagge auf dem Platz auf Halbmast (Foto: NBWF).

„Die Naturisten haben sich in Absprache mit der WTG intensiv mit in die Platzpflege eingebracht“, so Fischer, der dem NBWF schon seit 45 Jahren angehört. Im Gegenzug erhielten die Mitglieder Vergünstigungen. Hinzu kamen Vereinsaktivitäten etwa beim Platzaufbau, bei Oster- und Pfingstfesten oder auch gemeinsame Essen oder Ringtennis-Spiele. Ziel sei die Stärkung des sozialen Miteinanders gewesen. 

Spenden für DLRG und DGzRS

Der Beschluss zur Auflösung des Vereins fiel bereits Anfang September. Entschieden werden musste auch, wie das Vereinsvermögen verwendet wird. Nach den Worten von Fischer finanziert der NBWF für all seine Mitglieder einen Ausweis für 2027 beim Deutschen Verband für Freikörperkultur (DFK) – eine Art Eintrittskarte für andere FKK-Campingplätze. Das Restguthaben soll der DLRG Ortsgruppe Wangerland und der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gespendet werden. 

Der Naturistenbund Wilhelmshaven-Friesland ist Geschichte. Die Mitglieder haben ihr Vereinsschild am Campingplatz abgesägt. Foto: NBWF

Zuletzt trafen sich gut 70 Mitglieder des NBWF zu einer Abschiedsfeier in den Vereinsräumen auf dem Campingplatz. Es gab Pizza und die Band „Hey Brothers“ machte Musik. Die Stimmung sei – unabhängig vom traurigen Anlass – hervorragend gewesen, berichtet Christa Batke. „Bei der Abschiedsrede von Klaus ist dann die eine oder andere Träne geflossen.“

Auch Christa Batke und Klaus Fischer haben sich schweren Herzens entschieden, Hooksiel ade zu sagen. 2027 will das Paar ausgiebig durch Deutschland reisen und sich andere Campingplätze anschauen. Ihrem Stellplatz direkt am Rande des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer werden sie sicher noch eine Weile nachtrauern. Allerdings: „Wenn wir hier geblieben wären, hätten wir im nächsten Jahr 600 Euro mehr zahlen sollen“, so Klaus Fischer. „Das sehe ich gar nicht ein. Überland sieht uns nie wieder.“

Wangerland Touristik verkauft auch zweiten Campingplatz

Wangerland/Hooksiel (21. 2. 2026) – Nach dem Verkauf des Campingplatzes Hooksiel sucht die insolvente Wangerland Touristik GmbH jetzt auch einen Investor für ihren Campingplatz in Schillig. Das offizielle Bieterverfahren dafür ist eröffnet.

Die Campingplätze direkt an der Jade gehörten über Jahrzehnte zu den Profitcentern der Wangerland Touristik GmbH. Jetzt steht nach dem Verkauf des Areals in Hooksiel auch der Großcampingplatz in Schillig zum Verkauf. Archiv-Foto: hol

Es wird ein Käufer gesucht, der den Campingplatz mit seinen 1500 Stellplätzen mit der kompletten Infrastruktur und Ausstattung übernimmt und den Platz weiter betreibt. Ausdrücklich begrüßen würde es die WTG, wenn Bieter auch Angebote für ein Betreibermodell für die „Friesland-Therme“ in Horumersiel machen würden. Das kombinierte Hallen-Freibad mit Saunalandschaft war im vergangenen Jahr nach einem Defekt in der Heizungsanlage geschlossen worden.

Betreiber für „Friesland-Therme“ gesucht

Der Campingplatz liegt vor dem Deich unmittelbar an der Jade. Das rund 420.000 Quadratmeter große Grundstück ist vom Land Niedersachsen gepachtet. Im vergangenen Jahr verbuchte die WTG auf dem Platz 284.541 Übernachtungen. Zu dem Areal gehören mehrere Betriebs- und Sanitärgebäude. Für die Betreuung des Campingplatzes waren bei der WTG 18 Mitarbeiter beschäftigt, davon vier in Vollzeit. Zwei weitere Arbeitsplätze hängen an der „Friesland-Therme“.

In der Bekanntmachung zum Bieterverfahren weist die WTG ausdrücklich darauf hin, dass der Verkauf des Campingplatzes unter dem Vorbehalt steht, dass der Gläubigerausschuss und der Sachwalter des Insolvenzverfahrens dem zustimmen. Die Interessenbekundung ist unverbindlich. Neben der Höhe des gebotenen Kaufpreises werde der Zuschlag unter anderem auch vom touristischen Konzept des Bewerbers, von geplanten Folgeinvestitionen, der Übernahme der Mitarbeiter und einem schlüssigen Betreiberkonzept für die „Friesland-Therme“ abhängen. 

Millionen-Erlös erwartet

Mit dem erwarteten Millionen-Erlös aus dem Verkauf des Campingplatzes will die WTG ihrer finanzielle Lage aufbessern und einen Weg raus aus der laufenden Insolvenz in Eigenregie bahnen. Maßgebliche Ursache für die Schieflage des gemeindeeigenen Unternehmens war die Kostenexplosion beim Bau des „Thalasso Meeres Spa“ in Horumersiel. Der Baupreis stieg von zunächst veranschlagten 4,8 Millionen Euro auf zuletzt erwartete 23 Millionen Euro. Eine Abschlussrechnung liegt bislang ebenso wenig vor wie eine detaillierte Aufarbeitung der Ursachen für die Kostenentwicklung. 

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Aus der Camper-Scheune wird ein Indoor-Spielplatz

Hooksiel (22. 12. 2025) – Die Tage der Party-Scheune am Campingplatz Hooksiel sind gezählt. Wo am Samstag noch die Campingplatz-Gastronomen Irene und Jens Unger im Rahmen ihrer „Kinder Weihnachts-Party“ bespaßen, werden im nächsten Jahr die Kinder allein das Sagen haben. Wie Jens Unger gegenüber „Hooksiel-life“ sagte, soll aus der Scheune ein Allwetter-Indoor-Spielplatz werden.

Viel Spaß hatten die Besucher bei der „Kinder Weihnachts-Party“ in der Camper-Scheune. Foto: hol

Bekanntlich bekommt der zurzeit winterbedingt geräumte Campingplatz zum Jahreswechsel neue Besitzer. Die insolvente Wangerland Touristik GmbH hat den Platz vor dem Deich mit gut 1500 Stellplätzen samt seiner Gebäude an die Überland GmbH verkauft. Bislang haben sich die neuen Besitzer zu ihrem Konzept noch weitgehend bedeckt gehalten. Ungers sind nach ersten Gesprächen mit den neuen Eigentümern aber zuversichtlich, dass der Platz insgesamt eine gute Zukunft haben wird.

Letzte Scheunen-Fete am 3. Januar

Daran will das Gastronomen-Paar, das die Camper bereits seit über 16 Jahren betreut, mitwirken. Auch wenn sich Irene und Jens Unter am Samstag, 3. Januar, mit ihrer letzten „Scheunen-Fete“ aus der Party-Scheune verabschieden werden, geht es für sie weiter. Auch künftig werden die Hooksieler die Gaststätte „Kajüte“ mit Verkaufsshop auf dem Campingplatz betreiben. „Der Biergarten dort soll erweitert werden“, schildern Ungers. „Wir werden einen Großteil unserer Veranstaltung künftig dort anbieten können.“

Die Party-Scheune am Campingplatz Hooksiel soll zu einem Indoor-Spielplatz für Kinder werden. Archiv-Foto: hol

Entsprechend entspannt war die Stimmung bei der „Kinder Weihnachts-Party“, bei der viele Hooksieler Kinder ihren Spaß hatten. Zumal ja auch der Weihnachtsmann schon vor Ort war und kleine Präsente brachte. 

Über Weihnachten und den Jahreswechsel gibt es noch eine ganze Reihe von Bingo- und Party-Abende in der Scheune. Höhepunkt könnte die Silvester-Party im Rahmen des „Wangerländer Deichleuchtens“ werden. Das Angebot findet sich im Internet unter www.camper-scheune.de.

Zahlreiche Interessenten für den Hooksieler Campingplatz

Horumersiel/Hooksiel (13. 8. 2025) – Es gibt offenbar eine Reihe von Investoren, die den Campingplatz in Hooksiel gern kaufen würden. Aus Sicht der Wangerland Touristik GmbH (WTG) sei das am Dienstag abgelaufene Interessenbekundungs-Verfahren jedenfalls „sehr zufriedenstellend“ verlaufen. 

Der Campingplatz Hooksiel stößt bei Investoren offenbar auf Interesse. Foto: hol

„Es sind zahlreiche Bewerbungen eingegangen – sowohl von regionalen als auch von nationalen Interessenten“, ließ WTG-Geschäftsführer Torsten Riedel auf Anfrage von „Hooksiel-life“ wissen. „Genauere Informationen können wir zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht geben.“

Die WTG befindet sich bekanntlich in einer „Insolvenz in Eigenregie“. Das vom Unternehmen aufgestellte Sanierungskonzept sieht im Verkauf von Immobilien und Betriebsteilen des gemeindeeigenen Tourismus-Dienstleisters einen Weg, die finanzielle Schieflage zu überwinden. Als Hauptgrund für die Insolvenz gilt die Kostenexplosion beim Bau eines Thalasso-Zentrums in Horumersiel von 8,8 auf 23 Millionen Euro.

Die von den Interessenten am Campingplatz eingereichten Unterlagen sollen jetzt im Gläubigerausschuss beraten werden. „Einen konkreten Termin für ein endgültiges Ergebnis können wir aktuell leider nicht nennen“, so Riedel. Unklar ist auch, welchen Stellenwert das Meerwasser-Hallenwellenbad Hooksiel bei der Auswahl eines Käufers hat. Die Interessenten waren aufgefordert worden, neben einem Gebot und einem Investitionsplan für den Campingplatz auch Ideen zu entwickeln, inwieweit sie sich vorstellen könnten, das defizitäre Hallenbad mit zu übernehmen. 

Neuer Campingplatz-Leiter setzt auf Sauberkeit und auf Funktionalität

Mark Schlemme
Mark Schlemme ist der neue Leiter des Campingplatzes in Hooksiel. Foto: hol

Hooksiel (30. 10. 2024) – Was ist ein Campingplatz, auf dem niemand campiert? Richtig: Eine weitgehend leere Fläche. Das heißt aber nicht, das so ein Platz nicht einen Campingplatz-Leiter bräuchte. Mark Schlemme, Herr der an die 1500 Wohnwagen-Stellplätze der Wangerland Touristik GmbH (WTG), ist jedenfalls zuversichtlich, dass es ihm über die Wintermonate nicht langweilig werden wird.

Schlemme hat seinen neuen Job zum 1. September angetreten. Er ist Nachfolger von Dieter Luikenga, der das Wangerland Ende Juni verlassen hat. „Aktuell bin ich noch dabei, mir die derzeitigen Abläufe und die Strukturen des Betriebes anzusehen“, sagte der 39-Jährige im Gespräch mit „Hooksiel-Life“. Dabei habe ihn in seinen ersten Wochen das Mitarbeiter-Team sehr gut unterstützt.

Platz und Strand müssen winterfest sein

In der Urlaubssaison besteht das Campingplatz-Team aus 17 Mitarbeitern. Da der Stellplatz vor dem Deich mit Blick auf die Sturmflutsaison stets Mitte Oktober geräumt werden muss, haben die meisten Saison-Kräfte ihren Arbeitsplatz bereits verlassen. Aktuell sind nur noch wenige Handwerker vor Ort, die den Platz samt seiner Gebäude und den gesamten Strand bis zum Hooksieler Außenhafen winterfest machen.

„Strandkörbe, Spielplatz-Geräte, Mülleimer – alles, was beweglich ist, muss abgeräumt und bis zum März eingelagert werden“, sagt Schlemme. Immerhin liegt das Areal am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Auch würde es den Deichen nicht gut bekommen, wenn bei einer Sturmflut feste Gegenstände gegen den Schutzwall treiben und die Grasnarbe beschädigen.

Gute Nachfrage nach Ostdünen-Stellplätzen

Die Stellung halten über den Winter lediglich Mark Schlemme und sein Stellvertreter Harald Badberg. Aus ihren Büros im Obergeschoss des Verwaltungsgebäudes haben sie einen wunderschönen Blick über den Strand und die Jade. Das Duo kümmert sich unter anderem um die Reisemoblisten, die die 62 Stellplätze auf der Ostdüne unweit vom Campingplatz für eine Winterauszeit nutzen. 

Die ganzjährige Nutzung der Düne vor dem Hooksieler Deich ist erst seit einem Jahr möglich. „Das Angebot wird sehr gut angenommen“, sagt Schlemme, der zusammen mit Badberg und der Campingplatz-Leitung in Schillig den Winter über auch dafür verantwortlich ist, dass die Ostdüne bei einer nahenden Sturmflut rechtzeitig geräumt wird. Dafür stehen die Reisemobilisten in ständigem digitalen Kontakt mit der WTG. Im Bedarfsfall müssen sie ihre Gefährte hinter dem Deich in Sicherheit bringen.Wer das nicht macht, wird abgeschleppt.

Quereinsteiger mit Blick von außen

Mark Schlemme ist in seinem neuen Beruf ein Quereinsteiger. Aufgewachsen in Jever lebt er mit Frau und zweijährigem Sohn in Wiefels. Neben der Familie kann er sich für den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und fürs Boßeln begeistern, dem Nationalsport in Wiefels.

Gelernt hatte Schlemme einst Hotelfachwirt im Hotel Upstahlsboom in Schillig. Von dort wechselte er zum Stadtmarketing der Stadt Jever. Doch so richtig glücklich war der junge Mann mit seinen Aufgaben nicht. Seine Konsequenz: Eine Umschulung zum Maler und Lackierer. Nach drei Jahren in dem Beruf wechselte er 2023 zum Bauhof der WTG. „Als ich die interne Ausschreibung der Stelle als Campingplatzleiter gesehen habe, wusste ich gleich, dass das etwas für mich sein kann.“ 

Kooperation innerhalb der WTG

Bei der WTG sieht man das genauso. Schlemme hat schon im Bauhof einen guten Eindruck hinterlassen, kennt den Tourismus, die Gastronomie, die Region und er kann handwerkliche Herausforderungen einschätzen. Aber er selbst ist kein Camper. Gerade von dem unbefangenen Blick von außen erhofft man sich bei der WTG Impulse für die Weiterentwicklung des Angebotes. Erste Gedanken dazu hat sich der neue Leiter schon gemacht. Sie sollen in den nächsten Wochen WTG-intern besprochen werden. Dass die WTG kaum finanzielle Spielräume für eine umfassende Modernisierung des Platzes hat, schreckt Schlemme dabei nicht: „Gute Funktionalität und Sauberkeit sind das A und O. Alles andere geht dann, wenn es auch geht.“

Zu den Innovationen gehört die engere Kooperation der Campingplätze Hooksiel und Schillig. Erstmals habe man sich in diesem Herbst wechselseitig mit drei Mitarbeitern beim Bergen der jeweiligen Strandkörbe geholfen. Schlemme setzt auf einen guten Kontakt zu den Campern und plant einige Veranstaltungen. Zu den recht neuen Angeboten auf dem Platz gehören so genannte Tiny-Häuser. Erstmals gab es jetzt auch ein FKK-Tiny-Haus. Ein neuer Markt? Schlemme: „Da müssen wir mal sehen, wohin die Reise geht.“